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Kleiner Hinweis für's Fachpublikum: 
Im Verlag Infotropic ist ganz aktuell die russische Übersetzung des Bürgerlichen Gesetzbuches in 4. Auflage (2015, ISBN 978-5-9998-0183-8) erschienen. Das Werk kann eine gute Hilfe bei der Beratung russischsprachiger Mandanten im deutschen Zivilrecht oder bei der Verfassung von wissenschaftlichen Aufsätzen zum deutschen Recht in russischer Sprache sein. Es kostet 1.000 Rubel und kann auf der Internetseite des Verlages bestellt werden.

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Prima Auftrag. Vom 12. - 23.1. ist JTI Trier mein Auftraggeber. Und ich muss sagen: Schönes Arbeiten! Und dazu kommt, dass ich von Trier ehrlich überrascht bin. Eine wunderschöne Stadt und überall sehr nette und überaus freundliche Menschen.
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2015-01-14
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Ein Buch für "Russlandversteher"

Ich verliebe mich fast in jedes Buch, das ich lese, aber dieses ist von einer besonderen Art.

Selten hat das Lesen in mir so viele Gefühle ausgelöst wie "Nikolaus und Alexandra" von Robert K. Massie. Ich habe die Geschichte einer Liebe erwartet und überhaupt nicht damit gerechnet, dass dieses Buch so viel in der Geschichte Russlands während der Regierung des letzten Romanov erklärt und ein Rieseninteresse in mir für die Zeit vor und während des ersten Weltkrieges weckt.

Viele meisterhaft erzählte Fakten, jede Menge authentischer historischer Zeugnisse, kritischer Blick auf den Verlauf des Ersten Weltkrieges und die Rolle der Verbündeten Russlands in diesem Blutbad der Nationen. Und viel Mitgefühl gegenüber der Zarenfamilie, das sicherlich jeden Leser packt, spätestens gegen das erschütternde Ende des Buches.

Ein Gefühl, das mich von Anfang an beim Lesen dieses Buches fest im Griff hatte, ist eine tiefe Scham. Zuerst schämt man sich für den Zaren und seine aristokratischen Untertanen, die in der Welt der unaufhörlichen  Vergnügen und Intrigen leben. Später ist es einfach zum Fremdschämen, wie Frankreich und England im Laufe des Ersten Weltkrieges ihre Länder  mit dem russischen Kanonenfleisch retten. Und ganz zum Schluss kann man das Ausmaß des Verrats gegenüber dem Zaren und seiner Familie kaum seelisch aushalten. Ganz zu schweigen ist von den Bolschewiken, die ihre Machtergreifung und ihre blutige Herrschaft in den ersten Jahren nach der Oktoberrevolution nicht zuletzt den Deutschen zu verdanken haben. Wo bleibt in dieser Zeit der menschliche Anstand und die Menschlichkeit selbst?!
Dass "Homo homini lupus est", wie es Thomas Hobbes  im 17. Jahrhundert formuliert hat, haben wir, Menschen, im Laufe unserer Geschichte mehrmals bewiesen. Aber wann verstehen wir endlich, dass das "Fressen" der anderen niemals einen selbst rettet. Der innere Verfall, der damit einhergeht, zerstört letztendlich alles: das Leben der Einzelnen und der ganzen Nationen.

Mit diesem Gefühl habe ich das Lesen dieses bewegenden Buches beendet: am Boden zerstört.

PS "Peter der Große" und "Katharina die Große" sind schon bestellt. Ich freue mich aufs Lesen. Dieses Mal im Original. By the way, "Nikolaus und Alexandra" gibt es in Deutsch nur gebraucht zu kaufen.
 
http://www.amazon.de/gp/offer-listing/B0000BSJ10/ref=sr_1_1_twi_1_olp?s=books&ie=UTF8&qid=1418115275&sr=1-1&keywords=Nikolaus+und+Alexandra

Ich bereite mich gerade auf eine "etwas besondere" Stadtführung vor, recherchiere und lese viel und dabei ist mir dieser Textabschnitt hier untergekommen: Im Jahr 1998 schrieb Karl Schlögel im ersten Absatz seines Buches "Berlin Ostbahnhof Europas - Russen und Deutsche in ihrem Jahrhundert" folgendes:
"Zum ersten Mal nach einem Jahrhundert furchtbarer Verwicklungen und Zusammenstöße gibt es zwischen Deutschland und Russland keine wirklichen Probleme mehr. Deutschland ist wiedervereinigt. Die sowjetischen Truppen sind abgezogen. Die bestehenden Grenzen sind endgültig anerkannt. Wovon die Generationen davor nur träumen konnten, ist Wirklichkeit geworden: Normalität in den Beziehungen zwischen zwei europäischen Nationen, die sich in diesem Jahrhundert furchtbares angetan haben. Deutsch-russische Beziehungen können endlich mehr sein als 'negative Polenpolitik' und das alte Spiel, demzufolge der Feind meines Feindes mein Freund ist. Wir sind endlich heraus aus dem Tumult des zwanzigsten Jahrhunderts. Wir sind frei."

Noch vor einem Jahr wäre mir diese Passage sicher nicht so aufgefallen... 

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Nicht schlecht gemachte PR für eine doch ehr "hintergründige" Dienstleistung.
Der Verband der Konferenzdolmetscher veröffentlicht eine App und ein kleines Glossar, mit dem der deutsche Fan zur Fußball-EM 2012 endlich auch auf kroatisch "Schöner Pass" rufen kann. ;-)

http://konferenzdolmetscher-bdue.de/sites/default/files/fussball/index.html

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Spass muss sein. Gefunden in der aktuellen TV-Beilage der "Berlinskaya Gazeta". Und hier auch gleich die Übersetzung:

Ein kleines Mädchen mit dem Namen Natascha schüttet ein Loch unter dem Apfelbaum mit Erde zu. Am Zaun zeigt sich ihr Nachbar Petrowitsch. Er beobachtet ein paar Minuten das Mädchen und fragt dann: "Was schüttest Du dort zu, Nataschinka?". "Meinen Hamster." sagt Natascha mit trauriger Stimme. "Jetzt ist er begraben." Petrowitsch, der leicht angetrunken ist, fühlt sich so sehr gerührt, dass ihm sogar die Tränen kommen. Nach ein paar Minuten sagt er: "Das Loch ist aber viel zu groß für einen kleinen Hamster." Das Mädchen wirft auf das Grab ein letztes Häufchen Erde und sagt dann mit Hass in der Stimme: "Das Loch ist so groß, weil mein Hamster in Eurer Scheiß Katze ist!"
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Der Fachverband der Berufsübersetzer und Berufsdolmetscher (Aticom) macht in einer aktuellen Pressemitteilung auf die wachsende Bedeutung und Nachfrage nach gut ausgebildeten Übersetzern und Dolmetschern aufmerksam.
Ursachen hierfür werden in der exportorientierten deutschen Wirtschaft gesehen. Ob diese tatsächlich weiter "boomt", wird sich herausstellen. Aber als Aufmacher für ein Plädoyer für qualifizierte Sprachdienstleister ist es allemal geeignet.


*Heimliche Helfer –
Übersetzer und Dolmetscher tragen maßgeblich zum Erfolg international agierender Unternehmen bei*

Hattingen, 29.02.2012 - Die wirtschaftliche Konjunktur ist im Aufwind, die Exporte boomen:
2011 knackten die deutschen Exporte erstmals die Billionen-Marke und stiegen um 11,4 Prozent auf 1,060 Billionen Euro. Diesen internationalen Erfolg verdanken deutsche Unternehmen nicht nur ihren Strategen, Entwicklern und Qualitätsstandards, sondern auch einer Berufsgruppe, die eher im Hintergrund wirkt – den Übersetzern und Dolmetschern ....
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