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Softwarearchitektur, Projektmanagement, Geschäftsprozesse, Systems-Engineering, Soft-Skills, Design-Thinking, Requirements-Engineering, Analyse&Design, Qualitätssicherung&Testen, Technologien&Programmierung
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oose bei der REConf

Es ist Projektbeginn. Sie stehen vor der Aufgabe, möglichst schnell einen Releaseplan zu erstellen, der einen fachlichen und geschäftlichen Mehrwert liefert. Da es sich um ein agiles Projekt handelt, können Sie nicht auf eine detaillierte Anforderungsanalyse zurückgreifen. Wie gehen Sie nun vor?

Diese Frage stellte oose-Trainierin Andrea Grass in ihrem Vortrag Agile Releaseplanung – Das kleine Einmaleins des agilen Produktmanagements bei der diesjährigen REConf in München. Das Interesse war groß und so lauschten viele Andrea Grass, wie agile Releasplanung gehen kann.

Agile Releaseplanung – Andrea Grass vor vollen Stuhlreihen und großem Interesse der Teilnehmer

 

Gleich mit drei Themen fanden Besucher der  REConf dieses Jahr oose bei der europaweit größten Requirements Engineering Konferenz in München. Neben Andrea Grass, war auch oose Vorstand Tim Weilkiens mit einem Praxisworkshop zum Thema Funktionale Architkekturen für Systeme am Start.

Großes Interesse kam auch dem Worshop Das Ende ist nah: End-To-End-Decision – DMN mit und ohne BPMN von den oose-Trainern Dr. Marcus Winteroll und Olaf Tesmer entgegen. Welche Rolle spielen Entscheidungen für geschäftliche Abläufe, wie lassen sich Entscheidungen mit Hilfe der DMN analysieren, welche Möglichkeiten der Automatisierung von Entscheidungen mittels DMN gibt es und welche Bedeutung hat DMN für das Requirements Engineering? Diese und ähnliche Fragen wurden bei diesem Workshop beantwortet oder näher betrachtet.

Am oose-Stand bei der REConf 2018: Andrea Grass, Dr. Marcus Winteroll und Olaf Tesmer

 
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Besuch bei der Scrum User Group in Kiel – der Agile Community Schleswig-Holstein

Nach drei Jahren war es gestern Abend soweit: Die Agile Community Schleswig-Holstein (AC-SH) traf sich in Kiel. Wer ist die AC-SH? Die AC-SH ist eine Scrum User Group, wie es sie in vielen Städten gibt. Um die AC-SH war es still geworden. Zu still – fanden einige Mitglieder der AC-SH und so wurde mit Unterstützung der act GmbH (Kiel) und der oose, Raum und Zeit geschaffen für ein neues Treffen.  Ohne große Werbung war die Teilnehmerliste nach wenigen Tagen fast vollständig gefüllt.

Doch was ist gestern passiert?Der Raumsponsor die act GmbH (Kiel), hatte auch gleich den Impulsvortrag: wie wird Scrum bei act gelebt? Und was hat sich abweichend vom Scrum Framework etabliert?

Die anschließende Diskussion war lebhaft und von sehr angenehmer Offenheit. Es war spürbar, dass die Teilnehmenden es gewöhnt sind, Feedback zu geben, kritisch zu hinterfragen. Manch Scrum Master kam zu kritischer Selbsterkenntnis.

Im Anschließenden open space blieb das Energie-Niveau hoch, die Zeit knapp, die Gespräche anregend, so dass die letzten Teilnehmer erst anderthalb Stunden nach offiziellem Ende der Veranstaltung das Feld räumten.

Die Themen des open space beinhalteten sowohl Grundlegendes wie „Wie fördere ich das agile Mindset im Unternehmen?“, „Wie gestalte ich die Scrum Master Rolle aus?“, als auch Weiterführendes wie „Scrum mit vielen Teams gleichzeitig“ oder Scrum Einbettung im Umfeld herkömmlicher Unternehmensstrukturen (Wasserfall-Vorgehen): „Scrumfall“.

Warum das Ganze?Der Besuch einer solchen User Group bietet die Möglichkeit, sich Anregungen aus der Praxis zu holen, Netzwerk zu knüpfen. Gleichzeitig zeigt sich, dass ein open space, vor allem Ideen und Anregung bieten kann. Möchte man sich etwas Hintergrund aneignen, so bleiben Bücher, Blogs und Seminare. Bei oose findet sich dazu folgendes Angebot:

Wie gestalte ich die Scrum-Master-Rolle aus? – Das behandeln wir im Seminar „Führen als Scrum Master„.

Wie koordiniere ich Scrum mit mehreren Teams gleichzeitig? – Dazu wird oose voraussichtlich ab Herbst Seminare anbieten.

Die Einbettung von Scrum in Unternehmen unterstützen wir durch kundenspezifische Workshops mit Führungskräften, damit die Scrum Teams auch im Management die nötige Unterstützung finden.

Und wer ganz grundlegend noch ein Zertifikat erwerben möchte – Im März sind im Kurs „Certified Scrum Master“ noch ein paar Plätze frei.

 
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EAM als Modul für iSAQB-CPSA Advanced

Am 26.02.2018 findet unser bewährtes Seminar Pragmatisches Enterprise Architecture Management erstmals als 3-tägiges Modul in der Ausbildung zum iSAQB CPSA-A (Certified Professional for Software Architecture – Advanced) statt.

Der inhaltliche Schwerpunkt des Seminars liegt darauf, anhand eines Fallbeispiels ein typisches EAM-Projekt mit der pragmatischen oose-Methodik durchzuführen. Sie erleben die bekannten EAM-Aktivitäten und entwickeln schrittweise eine Unternehmensarchitektur.

Weitere Details und Informationen zur Anmeldung finden Sie auf unserer Website.
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Microservices statt Schichtenarchitektur?!

Ein Großteil unserer Kunden haben auf Nachfrage eine Schichtenarchitektur – oder zumindest „so eine Art“ Schichtenarchitektur. „So eine Art“ bezieht sich dann auf Eigenschaften wie historisch gewachsen, monolithisch verwachsen oder mit vielen Flanschen ausgestattet. Gleichzeitig aber schimpfen viele unserer Kunden darüber, dass diese Architektur zäh, zerbrechlich und nicht wiederverwendbar sei. Microservices viele Probleme von Monolithen zu lösen.

Aus diesem Grund beschäftigen sich heute viele IT-Abteilungen mit der möglichen Migration auf diese Technologie. Dazu muss eine Firma nicht so groß wie beispielsweise Netflix oder Amazon sein. Auch kleine und mittlere Projekte lassen sich mit Microservices geschickt umsetzen. Den Beleg dafür liefert unser Seminar Microservices I bei oose, in dem wir diesen Ansatz beispielhaft an einer Car-Sharing Anwendung – bis hin zum Deployment auf einem Raspberry Pi 3 Cluster mit Docker und Kubernetes – erlebbar machen.

Dabei zeigt sich, dass – wenn die Infrastruktur verstanden ist – sich der Erfolg schnell einstellt. Ähnlich dem Paradigmenwechsel von der prozeduralen Entwicklung zur Objektorientierung steigert ein Wechsel hin zu Microservices die Produktivität. Außerdem wirkt er sich deutlich auf die Qualitätsmerkmale Ausfallsicherheit und Performance aus. Business-Logik, die mit der Zeit so kompliziert geworden ist, dass jede Änderung gefühlt ewig dauert, hat mit einer sanften Migration jetzt nochmal die Chance eines Neuanfangs.

Viele Branchen sehen sich mit einem dynamischen Markt und häufig ändernden Anforderungen konfrontiert. Microservices steigern durch ihre lose Kopplung die Produktivität und somit die Time-to-Market. Agilität erlebt mit Microservices die nächste notwendige Evolutionsstufe. Das bedeutet, dass nicht nur der Entwicklungsprozess wie z.B. Scrum, sondern jetzt auch die Architektur agil geworden ist und somit organisch zum Prozess passt. Das Zusammenspiel zwischen der Fachabteilung und der IT greift dadurch enger zusammen und kann schneller und mit weniger Verlusten reagieren.

Zuletzt sei noch erwähnt, dass viele Firmen Mitarbeiter suchen, aber niemanden gewinnen können, wenn sich für den Bewerber herausstellt, dass er sein Dasein mit Legacy-Projekten fristen soll. Heutige Entwickler wollen produktiv an der Gestaltung ihres Unternehmens beteiligt sein und nicht sinnlos in endlosen Debug-Sessions ihre Wochenenden verbringen.

Wir verfolgen seit wenigen Jahren, dass immer mehr Firmen den Schritt weg von der Schichtenarchitektur und hin zu Microservices gehen. In den USA ist dieser Trend noch häufiger zu verfolgen. Es scheint, als sei diese Architektur die Antwort auf viele Probleme im Zeitalter der Digitalisierung und der kurzen Reaktionszeiten.
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Das Ende ist nah: End-to-End-Decision mit DMN

DMN-Workshop auf der REConf

Entscheidungen spielten in geschäftlichen Abläufen schon immer eine wichtige Rolle – z.B. „Sollen wir den Kredit bewilligen?“ oder „In welcher Reihenfolge sollen wir die Aufträge abarbeiten?“ Trotzdem werden sie im Requirements Engineering kaum beachtet. (Oder kennen Sie spezielle Methoden, um Entscheidungen zu analysieren?) Das Erscheinen eines neuen Standards, um Entscheidungen zu analysieren und zu automatisieren, die Decision Model and Notation (DMN), scheint Bewegung in die Sache zu bringen und die Aufmerksamkeit auf Entscheidungen zu lenken.

Allerdings wird DMN bislang vor allem als Möglichkeit betrachtet, Entscheidungstabellen in BPMN einzubetten und zu automatisieren. In dem Workshop möchten wir eine andere Sichtweise vermitteln: Wie können wir DMN nutzen, um richtig zu verstehen, was eigentlich zu entscheiden ist und wie die Entscheidungslogik aussieht? Der vorgestellten Methode zur Analyse von Entscheidungen liegt eine logische, deklarative Sicht zugrunde, die sich komplett von der prozeduralen einer BPMN oder UML-Aktivitätsdiagrammen unterscheidet. Natürlich werden wir auch thematisieren, in welchem Verhältnis dies zur BPMN steht.

Wann und wo? Dieser Workshop findet im Rahmen der REConf in München am
05. März 2018 von 14.00 bis 18.00 Uhr statt.

Zur REConf-Seite

Und falls Zeit und Ort nicht passt oder wenn Sie es ganz genau wissen wollen kommen Sie einfach in unser Seminar.

Zur Seminarbeschreibung
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Wieso manche Leute lieber Pornos drehen, als für euch zu arbeiten

Als mir YouTube neulich dieses Video vorgeschlagen hat (Vorsicht, vor allem mit Ton nicht für jeden Arbeitsplatz geeignet), war ich im ersten Moment ein wenig irritiert. Aus der Reihe „Ask A Porn Star:“ die Folge „What Do You Like About Porn?“. Was sollen das schon für Gründe sein, dachte ich mir. Doch zu meinem Erstaunen, bedienten nur wenige Antworten, das von mir erwartete Klischee. Die überragende Mehrheit nannte Unabhängigkeit und den Umstand, sein eigener Boss zu sein. Mir wurden dabei zwei Dinge deutlich. Zum einen bin ich wohl doch ein ignoranter Schubladendenker, jedenfalls öfter als ich gehofft habe. Zum anderen hätten mir die Antworten klar sein müssen. Immerhin sind es Menschen, die hier interviewt wurden.

Auch wenn in Hamburg die Branche der Erwachsenenunterhaltung einen wahrnehmbaren Teil zu Kultur und Wirtschaft beiträgt, ist sie noch lange kein Alltagsthema. Dennoch werden Menschen aus den üblichen Gründen von ihr angezogen. Wie Daniel Pink in seinem Bestseller Drive vor ein paar Jahren so schön zusammengefasst hat, ist Autonomie einer der Haupttreiber für Motivation beim Menschen. Und das Fehlen von Freiräumen führt vieler Orts dazu, dass Kollegen kündigen oder gar nicht erst zu Kollegen werden.

Die agile Entwicklung setzt, anders als die meisten klassischen Vorgehensmodelle, auf selbstorganisierte Strukturen. Jeder Beteiligte kann und soll sich zum Wohle der Unternehmung einbringen und entfalten. Oft werden die positiven Einflüsse der agilen Arbeitsweise auf das Projekteergebnis, das Produkt selbst oder die angebotene Dienstleistung erkannt. Doch meist wird übersehen, welches Potential moderne Arbeitsformen auf die Personalsituation und Mitarbeiterbindung hat. Neben all den bekannten Vorteilen agiler Entwicklung und agiler Teams, sind agile Unternehmen oft auch insgesamt attraktiver für Arbeitnehmer.

Wenn Sie also das nächste Mal Schwierigkeiten haben, den passenden Mitarbeiter zu finden, dann schauen Sie doch mal etwas kritischer auf Ihr eigenes Unternehmen. Liegt es wirklich an den schlechten Ausbildungsbedingungen der Hochschulen? Ist es tatsächlich die allgemeine Marktsituation, auf die Sie keinen Einfluss haben? Oder können Sie vielleicht dazu beitragen, dass Ihre Kollegen mehr Autonomie leben können und damit motivierter sind?

 

Wenn Sie mehr über agiles Arbeiten und Selbstorganisation im beruflichen Umfeld erfahren möchten oder einfach anderer Meinung sind als ich, dann schreiben Sie uns eine E-Mail an info@oose.de mit dem Stichwort „Mitarbeitermotivation“. Und sollten Sie bereits den Entschluss gefasst haben, endlich was zu verändern, wissen jedoch noch nicht genau, wie und was, dann schauen Sie sich unsere Seminare Agiles Software-Projektmanagement und Selbstorganisation to-go an.
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Modeln wie echte Kerle

Die Einführung von SysML ist nichts anderes, als ein System zu entwickeln und zu betreiben. Also genau das, was wir Systems Engineers am besten können, oder? Bei meinen Trainings- und Beratungseinsätzen stelle ich jedoch regelmäßig fest, dass bei der Einführung modellbasierter Entwicklung Kernelemente des Systems Engineering ignoriert und Best Practices über Bord geworfen werden. Was läuft da schief?

 

 

Auch echte Teufelskerle lernen das Sprechen und Laufen bei Mama. SysML stellt für Ingenieure erst mal eine Sprachbarriere dar. Eine Schulung reicht nicht. Oft fehlt ein Coach, der schnell Fragen beantwortet und den Einführungsprozess treibt.

Der goldene Westen liegt nicht am Atlantik. Das Pilotprojekt ist ein Produktivprojekt mit mangelnden Ressourcen. Es fehlt das Bewusstsein, dass die Einführung eine Investition ist, deren Rendite man erst später ernten kann.

Eine echte Heldin reitet am Pazifik weiter. Die Einführung wird als Projekt angesehen. Das ist bekanntlich irgendwann zu Ende. Der Betrieb des Systems, also die kontinuierliche Verbesserung, spielt oft keine große Rolle. In manchen Unternehmen gilt das Einführungsprojekt schon mit Lizenzkauf als abgeschlossen.

Calamity Jane kam sicher nicht auf dem Esel nach South Dakota. Den Anwendern wird ein Tool vorgesetzt, dass SysML „kann“. Man macht sich nicht klar, dass das Tool der Schlüssel zu guten Modellen ist. Dabei spielt Usability eine unterschätze Rolle.

Aussehen ist nicht alles. Es wird vergessen, dass die Macht des Modells nicht in bunten Diagrammen sondern in den Daten dahinter liegt. Diese Macht entfaltet sich erst, wenn man diese Daten nutzt.

 

Das Resultat sind frustrierte Systementwickler, neue Hindernisse im Projekt, eine Sammlung von Diagrammen ohne Betrachter, ein Haufen ungenutzter Daten, also schlicht Modelle von geringem Wert. Das Märchen von der konsistenten, nachverfolgbaren, interdisziplinären und widerspruchsfreien Systembeschreibung wäre auch zu schön gewesen. Aber, man hört immer wieder, dass Unternehmen SysML erfolgreich einsetzen. Vermutlich haben sie zur Einführung Dinge wie diese getan:

 

Erstellung eines Vorgehenskonzepts, in dem der „Geschäftsfall“ und die strategischen Ziele des Unternehmens definiert wurden.

Entwicklung eines Betriebskonzepts welches die Bedarfe der Nutzer (z.B. Requirement Engineers, Systemarchitekten, Systementwickler) und Betreiber (Prozess, Methoden und Tool-Verantwortliche) beschreibt.

Die Durchführung einer Stakeholder-Analyse mit dem Ziel, alle Betroffenen, Befürworter, Gegner und Profiteure zu identifizieren und ins Boot zu holen.

Analyse des Systemkontextes mit dem Ziel, den Umfang und die Schnittstellen (z.B. Requirement Management, Change Management oder auch CAN-Datenbanken) der Modellierungsumgebung zu beschreiben

Durchführung einer Anwendungsfallanalyse, um zu beschreiben, zu welchem Zweck die Modelle verwendet werden sollen und welches Ergebnis von Wert wir erwarten.

 

Meine Erfahrung ist, dass alle, die SysML erfolgreich einsetzen mit der Implementierung der Anwendungsfälle begonnen haben, die mit überschaubarem Aufwand den größten Nutzen versprechen, die beliebten Low-Hanging-Fruits. Sicher haben diese Success-Story-Autoren nicht versucht im ersten Anlauf das System in voller Breite und Tiefe durchzumodellieren und zu simulieren. Sie sind iterativ-inkrementell vorgegangen, und haben die Möglichkeiten von Modellierung für die eigene Organisation sukzessive analysiert, weiterentwickelt und genutzt. Und jetzt, Systems Engineers, tut was ihr am besten könnt!
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Ich bin dann mal weg… mit Kompensation!

Bitte, mit welcher Airline? Nein, Kompensation ist keine neue Fluggesellschaft. Es ist eine Form, verantwortlich mit dem eigenen CO2-Verbrauch umzugehen. Auch diejenigen, die in der Schule nicht aufgepasst haben, wissen, dass mit zunehmendem CO2 in der Atmosphäre, weniger Sonnenstrahlen als Infrarotstrahlung zurück ins All reflektiert werden. Das Kohlendioxid schließt die Wärme ein. Die Folge: Gletscher schmilzen, Meeresspiegel steigen, Überschwemmungen, Hitzewellen, ausfallende Ernten, Hungerkatastrophen … Was sich liest wie eine apokalyptische Prophezeiung, ist leider realer denn je – und kein göttlicher Wille, sondern menschgemacht.

In 2017 haben wir von oose rechnerisch 44.300 kg CO2 Treibhausgase durch unsere dienstliche Flugreisen erzeugt. Zum Vergleich: In Deutschland beträgt die Pro-Kopf-Emission pro Jahr 11.500 kg. Ein Jahr Autofahren erzeugt ca. 2.000 kg CO2. Das klimaverträgliche Jahresbudget eines Menschen liegt übrigens bei 2.300 kg CO2. Nur dann können wir das 2-Grad-Temperaturanstiegs-Ziel erreichen. Die Zahlen zeigen, welch große Herausforderung uns bevorsteht bzw. wir sind schon mittendrin.

Auch wenn wir von oose die Anzahl der Flüge so gering wie möglich halten, kommen wir nicht immer um den Flieger herum. Das Reisen gehört im Zeitalter der Globalisierung trotz dem parallelen Zeitalter der Digitalisierung mit seinen Webkonferenzen zum Arbeitsalltag von oose dazu. Dabei erleben wir viele lustige und skurrile Dinge. Aus unserer internen Kommunikationsplattform könnten wir sicherlich ein amüsantes Reisetagebuch ableiten.

oose-Atmosfair-Zertifikat 2017

Aus dem Bewusstsein, dass Flugreisen zu erhöhter CO2-Emisson führen, sehen wir es als Teil unserer globalen Verantwortung, jede Flugreise mit einer Investition in klimafreundliche Projekte zu kompensieren. Daher spenden wir pro getätigten Flug einen Geldbeitrag an „Atmosfair“, eine Organisation, die wiederum transparent in Klimaschutzprojekte investiert.

Nachhaltigkeit ist bei oose eins unserer Kernleidenschaften, die wir nicht als angesagte, leere Hülle verstehen. Wir lassen gerne auf Worte auch Taten folgen.

 
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Certified Professional for IoT – Aus dem Stand vorne dabei

Bildlich gesprochen ist die Tinte auf dem Lehrplan für den Certified Professional for IoT des ASQF noch nicht einmal trocken und schon ist oose Innovative Informatik zertifizierter Trainingsprovider, und damit weltweit einer der Ersten.

Aber von Anfang an: Vom 16. bis zum 19. Januar fanden in der österreichischen Landeshauptstadt Wien die 10. Software Quality Days statt. Unsere oose-Trainer sind auf Konferenzen aller Arten gern gesehene und gebuchte Speaker. Doch dieses Mal war nicht nur den Vortrag „Noch mehr Testfälle und trotzdem kein Überblick – Testchaos beseitigen mit Linear Distributed Testcases“ im Gepäck, sondern auch ein Vertrag für die Akkreditierung zum Trainigsprovider für den „Certified Professional for IoT“. In einer feierlichen Runde wurde der Vertrag auf dem Ausstellungsstand des Prüfungsanbieters iSQI GmbH unterschrieben.

Armin Metzger, Präsident und Gründungsmitglied des German Testing Board (GTB), Direktor und Präsidiumsmitglied des ASQF und Mitautor des Lehrplans unterstrich den gemeinsamen Handschlag mit den Worten: „Ich freue mich sehr auf unsere Zusammenarbeit“.

Dies kann oose nur zurückgeben, auch wir freuen uns auf eine tolle Zusammenarbeit und sind stolz zu den weltweit ersten Trainingsprovidern gehören zu dürfen!

 

V.l.: Dr. Armin Metzger (ASQF), Georg Haupt (oose), Sabrina Cordes (iSQi)

Direkt nach der Unterschrift verbreiteten sich Fotos, Twittemeldungen und Glückwünsche (http://bit.ly/2E2Nppg ) und betonten den bewegenden Charakter dieser Vertragsunterzeichnung.

„IoT Engeneering“ war auf der Konferenz in den Pausengesprächen immer wieder Thema bei vielen Konferenzteilnehmern. So kommt dieses Training genau zur richtigen Zeit. Wie schon in der Vergangenheit bietet der ASQF als Vorreiter Zertifizierungen zu aktuellen Themen in der Softwareentwicklung an.

Ab Ende März werden die 3-Tägigen Trainings Bestandteil der oose Test- und & Qualitätssicherung Seminare sein. Der geplante Startschuss ist in der Kalenderwoche 13 (vom 26. Bis 28.03.)

Für nähere Information schicken Sie uns gerne eine Email mit dem Betreff „Certified Professional for IoT“ an info@oose.de.

Jetzt kann die Tinte auf dem Lehrplan trocknen, die Seminare sind bereit.

 
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Design Thinking: Refresh, Master und MBSE

Design Thinking und Systems Engineering – die Kombination hört man immer häufiger. Nun, sie passen auch sehr gut zusammen.

Design Thinking ist ein Ansatz, um Probleme kreativ zu lösen und dabei immer den Menschen im Fokus zu haben. Gerade dem sehr technischen und oft prozess-lastigen Systems Engineering tut der Ruck in Richtung Mensch/Kunde sehr gut.

Mit Design Thinking können sehr kreativ und gleichzeitig schnell, Prototypen entwickelt und getestet werden, die die wahren Bedürfnisse der Kunden befriedigen. Hat man darüber einen guten Produktkandidaten gefunden, kann ein Systems-Engineering-Prozess anschließend die Idee bzw. den Prototypen in ein Produkt überführen. Idealerweise natürlich mit einem modellbasierten Systems Engineering Ansatz (MBSE). Darüber hatte ich 2016 bereits auf der Konferenz RUGS & DUGS berichtet.

Zwei der Schlagwörter aus dem Titel – Design Thinking und MBSE – habe ich jetzt erklärt. Aber warum habe ich Refresh und Master geschrieben?

Design Thinking habe ich vor vielen Jahren zum ersten Mal kennen gelernt und fand es von Anfang an spannend und effektiv. Aber erst im Laufe der Zeit habe ich es mit MBSE in Zusammenhang gebracht. Nachdem mich die beiden Themen immer häufiger gemeinsam begegnen und ich auf der SWISSED-Konferenz schon zweimal mit der Design-Thinking-Koryphäe Larry Leifer über Design Thinking gesprochen habe, habe ich es endlich geschafft, wieder einen Design-Thinking-Kurs zu besuchen, um mein Wissen aufzufrischen.

Und es war nicht irgendein Kurs: Es war das Modul Design Thinking und Soft Skills im berufsbegleitenden Masterstudiengang Systems Engineering Leadership. Die Masterstudenten lernen in 4 Semestern praxisnahe methodische Säulen des Systems Engineerings wie Design Thinking, MBSE, Agiles Systems Engineering, Soft Skills, Geschäftsprozesse, Leadership und mehr. Trainer war Moritz Avenarius, der es ganz großartig gemacht hat. Ich habe viel gelernt und viel Spaß gehabt und die Zeit ist viel zu schnell verflogen. Moritz treibt bei oose das Thema Design Thinking voran.

Mein Übungsprojekt in dem Kurs war eine neue Lösung für das Problem „Schmutzige Wäsche“. Ich habe neben Design Thinking auch viel über Waschmaschinen gelernt und sehe meine Waschmaschine zu Hause jetzt mit ganz anderen Augen. Zwei meiner Kommilitonen kamen auch aus der Waschmaschinen-Branche und haben meine Hausmann-Waschmaschinen-Kenntnisse sehr bereichert. Meine Frau wird es Ihnen danken!
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