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Nils Magnus (L16 Oxycryocrypt)
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Linux and Open Source advocate and engineer
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Neulich bei der Hotelsuche. Das kannste Dir nicht ausdenken. Ich stelle mir die internationalen Marketingteams vor, die in schweißtreibenden Kreativmeetings dieses Namenskonzept erarbeitet haben ...
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Das große Kaffeebezeichnungsdrama in Wien. Zum Glück bin ich Teetrinker. Oder bestelle heiße Schokolade.
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Ich fordere eine EU-Verordnung zur Auszeichnung und Dokumentationspflicht (in allen 25 EU-Sprachen plus bayerisch) des Schwarzschildradius von nicht-gravitativen schwarzen Löchern.

P.S.: Meine Genesungswünsche an das tragische Opfer.

P.P.S.: Das noch Tragischere als der Sturz sind hier einmal mehr die Kommentare, weniger die Meldung an sich.
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Best Marketing Stunt Ever

Ja, ich bin regelmäßiger Kunde bei +Lufthansa, nutze deren Kreditkarte von Miles and More, und ja, ich poste meine alte und die mir heute zugegangene, neue Kreditkarte. Wer kann erkennen, welches die alte und welches die neue Karte ist? (Weder die Kartennummer, noch die FTL-Nummer sind dabei von Belang.)

(bitte herunterscollen)
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Wer genau hinschaut, erkennt auf der linken, neuen Karte einen kleinen Stern neben den Smartcard-Kontakten. Diesen Stern, der so genannte "Star Point" habe ich für 5.000 Tage (das sind rund 13,7 Jahre) andauernde FTL-Mitgliedschaft erworben (zwischendurch waren mal Pausen, aber M&M merkt sich, was schon erarbeitet wurde).

Ok, prima Kundenbindungsinstrument, hat ja irgendwie bei mir auch funktioniert, habe ich mir gedacht. Was ich jetzt wohl bekomme? Ein nettes Anschreiben des Lufthansa-Marketings, dass man mich als treuen Kunden ganz besonders schätze, einen Kugelschreiber, der auch auf Reiseflughöhe funktioniert, einen Voucher für 25 Freimunuten FlyNet oder gar meinen personal Assistant, der mich am Flughafen per Handschlag begrüßt und mir in der Security-Queue launige Witze über das Lounge-Leben der Business-Kasper erzählt?

Ich dachte ja, ich wäre dahingehend kreativ. Aber Miles and More ist einfach noch tausendfach kreativer als ich. Der Stern ist es. Vor drei Tagen hatte ich noch keinen Stern, jetzt habe ich einen!

Demnächst werde ich noch genauer hingucken müssen, ob meine Vorgänger bei Einlass in die Lounge einen Stern vorweisen können. Oder beim Bezahlen sagen: "Äh, ich bezahle mit meiner Mastercard, die übrigens hier irgendwo -- ah, da! -- einen Stern aufgedruckt hat." Oder: "Hey, lasst mich als erster in die Maschine, da kann ich drinnen länger warten, denn ich habe einen Stern!"

Liebes M&M-Marketing, bitte erleuchtet mich, was Ihr mit diesem genialen Schachzug wirklich im Sinn hattet!
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Komme gerade von meinem 34. CeBIT-Besuch (das neue, große "E" geht mir noch nicht richtig von der Hand) in Folge seit 1985. Das Herumexperimentieren wird ja langsam zur Tradition. Habe nichts gegen Festival-Charakter, ist mir allerdings auch nicht wichtig. Den Termin in Frühjahr fand ich besser, da war es immer schön sonnig, aber nicht so atickig und verdorrt wie heute.

Exzellent wie immer war die Zeitersparnis, die ich gewonnen habe, indem ich so viele Kontakte, Kunden, Kollegen und Freunde getroffen habe, wie es mit Besuchen, Telefon und E-Mail ein Mehrfaches gedauert hätte. Messen und Konferenzen lassen sich einfach nicht durch Internet, Twitter und YouTube ersetzen.

Die Messe selbst ist, wir immer, perfekt organisiert, das Messegelände in Hannover funktioniert einfach: Die Erfahrung von einigen Dekaden Messe-Ausführung.

Was leider gar nicht klappt, ist die inhaltliche Steuerung. Die +Deutsche Messe AG hat es einfach nicht drauf, relevante Themen zu erkennen und eine Agenda zu setzen. Statt auf Cloud Native, Container und Open Source setzt man lieber auf Plastikspielzeug (a.k.a. Service-Roboter) und Hobbyhelis (a.k.a. Drohnen).

Bei Vorträgen sind Doktortitel oder der Buchstabe "C" wichtiger als Inhalte, eine Qualitätskontrolle findet nicht mal pro forma statt. Ich habe nirgends einen CfP gesehen. Mir ist schon bewusst, dass man auch Vorträge verkaufen muss, daran finde ich nichts Verwerfliches. Aber wenn man fast ausschließlich Marketing oder strategische Allgemeinplätze anbietet, darf man sich nicht wundern, wenn niemand die ach so angepriesene Konferenz ernstnimmt.

Im Hinblick auf Qualität mancher Beiträge wäre ein Besuch bei so manchem kostenlosen Meetup gehaltvoller gewesen. Dazu war es kaum möglich, nach den Talks zu recherchieren ,selbst wenn man wusste, was man sucht. Die Krönung war die Bitte an Vortragende, ein PDF-Formular zur Talkbeschreibung auszudrucken und zurückzusenden. Das konnten schon von Studierenden geführte Vereine besser. Vor 20 Jahren. Webbasiert.

120.000 Besucher hatte die CeBIT in diesem Jahr. Trotz einer knappen Halbierung ist das vermutlich immer noch mehr als die neun nachfolgenden IT-Events zusammengenommen. Leute, macht da doch bitte mal was draus!
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15.06.18
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Das Team der GUUG hat ein spannendes Programm zum Frühjahrsfachgespräch zusammengestellt: Keynote von Fefe, Mini-Schwerpunkt zu Nicht-Linux-Unixen, Spezialtrack zu OpenStack und Kubernetes und als Spezialität vorher sechs geerdete Workshops, bei denen mich die von Harald König und Sven Guckes besonders freuen, weil sie sich mit der uralten Kunst der Kommandozeile befassen. Achja, ich erzähle auch noch ein paar Grundlagen zu Cloud, Git, Containern und Agilität, weil ich immer nach diesen Sachen gefragt werde.
https://ffg.guug.de/

Die Anmeldung ist offen, Programm steht! Eckdaten: 28. Februar bis 2. März 2018 an der Universität Leipzig
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Meltdown und Spectre sind sehr ärgerlich, gerade für Cloud-Anbieter. Die Situation gebietet daher größtmögliche Offenheit und Transparenz.
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Witzig, der Kryptochef und seine Vollbitverschlüsselung sind in der Jetztzeit angekommen: https://crypt.seiyak.com/. Irgendwie kam der Kryptochef authentischer rüber. Bei Seiyak ist aber der Abschnitt über APIs interessant, wieso APIs blöd sind, aber sie trotzdem ein implementiert haben.
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Bin kürzlich mal wieder unter die Laienwebdesigner gegangen. Beim Installieren des TLS-Zertifikats kam die Frage auf, was eigentlich aktuell Best Practice ist:

1/ HTTP komplett abschalten,
2/ ein Redirect von HTTP zur äquivalenten HTTPS-Seite schalten,
3/ ein Redirect immer auf HTTPS://.../ (Slash),
4/ None of the above.

Oder ist das Gegenstand von religiösen Kriegen und ich habe nun einen Kreuzzug ausgelöst?
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Bootmedien im Verlauf der Geschichte

(anhand meiner eigenen Erfahrungen)

1982: ROM (VC-20): Um den Rechner aufzusetzen war keine explizite Aktivität notwendig, weil das Betriebssystem bereits im ROM vorhanden war. Kürzeste Bootzeit ever! Betriebssystem: Commodore Basic V2.0 (plus das umgebende Betriebssystem dass aber meines Wissens keinen eigenen Namen besaß).
1988: 5,25-Zoll Floppys (IBM-PC-Clon): Auf den Disketten war typischerweise ein Formatierungsprogramm (FORMAT.COM) drauf, mit dem sich die Festplatten partitionieren ließen. Danach kopierte man sich zwei Dateien auf die Festplatte (Irgendwas mit *.SYS, wie hießen die doch gleich?), achja, und die Shell (COMMAND.COM). Betriebssysteme: DR-DOS, PC-DOS und MS-DOS.
1990er und ein guter Teil der 2000er: Erst CD-ROMs, dann DVDs. Ich habe in dieser Zeit ausschließlich Linux-Systeme installiert, zu Windows kann ich nichts sagen. Im Wesentlichen galt es, auf der Platte ein Abbild des gewünschten Systems zu builden, dann alles mit "mkisofs" zu einer Image-Datei zu packen und dann mit "cdrecord" auf CDs oder mit growisofs auf DVDs zu schreiben. Was für eine zeitaufwändige Materialverschwendung!
so ab 2008: Ab jetzt können fast alle modernen PCs von USB booten und ein USB-Stick reicht aus. Mir ist nie ganz klargeworden, ob die Blockdevices auf Stick, CD oder DVD exakt oder nur fast gleich funktioniert haben oder ob es da noch irgendeine spezielle Magie gab, die man dem USB zugeben musste, damit er bootete. Auf jeden Fall gab's parallel dazu dann USB-Image-Schreib-Programme wie Unetbootin, die das (meistens) erledigt haben. Nervig waren nur die subtilen Unterschiede der einzelnen Tools.
ab 2010: Die zu installierenden Rechner stehen meist nicht mehr unter meinem Schreibtisch, sondern in irgendeinem Rechenzentrum irgendwo in der Taiga. Dort kann ich mich auf das IPMI- oder BCM- oder wieauchimmer-Device des Servers einloggen und nun eine virtuelle CD einlegen. Meistens war das als gemountetes ISO-Image realisiert.
ab 2015: Heute sind die meisten Rechner ohnehin alle virtuell und ich wähle das Bootimage aus einer vorgegebenen Auswahl aus, zum Beispiel in der Open Telekom Cloud. Was dann passieren soll, definiert eine Heat- oder Cloud-Formation-Datei in JSON.

tl;dr: ROM -> Floppy -> CD -> DVD -> USB -> gemountets ISO-Image -> JSON
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