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Privates Tauschen freigeben, auf Breitbandanschlüsse eine Gebühr erheben – mit diesen Vorschlägen ließe sich der Streit ums Urheberrecht lösen, glaubt Leonhard Dobusch.
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Reinhart Gruhn's profile photoFritz Iversen's profile photoMaximilian W.'s profile photo
 
So könnte ein vernünftiger Kompromiss aussehen - wenn es denn noch um Vernunft und Kompromiss geht...
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Ist denn "privates Tauschen" verboten? Das Problem ist ja eben nicht die Privatkopie, die man quasi manuell persönlich an jemand Nahestehenden weiterreicht. Das Problem sind die Stellen im Internet, wo die Privatkopie faktisch den Status einer Re-Publikation hat, weil jeder per Suchmaschine sofort dorthin findet und sich seine "private Kopie" ziehen kann. Wie wäre "Privates Tauschen" begrenzt und ab wann sind "Tauschangebote" Veröffentlichungen?
Der "vernünftige Kompromiss" könnte zudem ziemlich teuer werden, wenn damit die finanziellen Zerstörungen bei der Filmwirtschaft (Kinos, Verleiher, Produktionsgeselllschaften), der Musikverlage, der Buchwirtschaft etc. ausgeglichen werden sollten.
Und vielen würden sich natürlich fragen: Warum soll ich 10 oder 20 Euro im Monat blechen, wenn ich den ganzen Käse sowieso so gut wie gar nicht nutze?
Die DSL-Kulturgebühr könnte vielleicht einen Baustein darstellen, eine Voll-Lösung ist das nicht.
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