Profile cover photo
Profile photo
musikwissenschaften.de
9 followers -
Musik lernen - interaktiv und spielerisch
Musik lernen - interaktiv und spielerisch

9 followers
About
Posts

Post has attachment
Ein Appell an alle Sängerinnen und Sänger: bitte detoniert nicht! 😉
Der Musikologe Hugo Riemann in seinem #Musiklexikon von 1882 über den Begriff #detonieren:
https://musikwissenschaften.de/lexikon/d/detonieren/
Add a comment...

Post has attachment
Hugo Riemanns "Quintenweisheit" in seinem Musiklexikon von 1882 (Artikel "Quinte" - https://musikwissenschaften.de/lexikon/q/quinte/#riemann1882):
"Der geborene Musiker kennt die Quinten, der minder begabte muss sie lernen."

Danach gibt Riemann eine kleine Anweisung zum Erlernen der Quinten bzw. der Quintenfolgen. Zwar etwas ungewöhnlich in einem Lexikon - aber kann man ja mal machen :-)
Photo
Add a comment...

Post has attachment
Zum Schmunzeln: In seinem Musiklexikon von 1840 erlaubt sich der Musikwissenschaftler und Lexikograph August Gathy (https://musikwissenschaften.de/lexikon/g/gathy-august/) gern mal einen Scherz. Beim Lexem "Großes Kreuz" verweist er zunächst auf den gängigeren Begriff "Doppelkreuz" für dieses Versetzungszeichen (https://musikwissenschaften.de/lexikon/d/doppelkreuz-versetzungszeichen/), um sich dann einen Seitenhieb auf die Dilettanten zu erlauben:
Ein großes Kreuz hat uns der Herr auferlegt durch die tolle Musikwirtschaft im Lande. Auf dem Felde der Tonkunst wuchert eine taube Ähren-Legion von Dilettantenvirtuosen, deren Großkreuze die Klavierspieler zu sein sich rühmen dürfen; die Kreuztragenden dabei brauchen wohl nicht erst bezeichnet zu werden.
Photo
Add a comment...

Post has attachment
Der Musikologe Arrey von Dommer in seinem #Musiklexikon von 1865 über die hohen Anforderungen an den Interpreten eines Adagio:
"Es ist kein Zweifel, dass der Vortrag eines #Adagio vor allem anderen einen vollkommenen Musiker verlangt, der ebenso mannigfaltig und belebt an Klang und Ausdruck wie einfach, ernst und gesund darzustellen weiß, was er ebenso tief wie natürlich empfindet."
Der komplette Lexikoneintrag sowie weitere zum Lexem Adagio von Musikwissenschaftlern des 18. und 19. Jahrhunderts unter: https://musikwissenschaften.de/lexikon/a/adagio/
Photo
Add a comment...

Post has attachment
Auszug aus dem sehr ausführlichen Artikel zum Lexem "Akzent" von Arrey von Dommer (1865):
"Der #Akzent verleiht der ganzen Puls-reihe Zusammenhang, indem er die einzelnen Glieder derselben in Beziehung zueinander bringt; denn ohne ihn sind sie zusammenhangs- und beziehungslos, jedes ist für sich etwas Einzelnes ohne Verbindung mit dem Voraufgehenden und Folgenden, jedes ein Ansatz ohne Fortsetzung."
Der komplette Artikel inkl. 33 Notenbeispielen ist nun online in unserem #Musiklexikon abrufbar: https://musikwissenschaften.de/lexikon/a/akzent/#dommer1865
Photo
Add a comment...

Post has attachment
Noch einer aus der Abteilung musiklexikalischer Humor - August Gathy im #Musiklexikon von 1840 über "gute Taktteile" ( = betonte Zählzeiten):

https://musikwissenschaften.de/lexikon/g/gute-taktteile/
Photo
Add a comment...

Post has attachment
Einen ham wa noch 😉

Gathy zum Lexem Fermate: "Die Dauer einer Fermate über der Pause hängt von dem Geschmack des Ausführers der Hauptstimme oder auch von dem Anführer des Orchesters ab (jedoch nicht in dem Maße, wie in jenem Dorf oder Städtchen, wo bei vorkommender Fermate der Dirigent nebst seiner Sippschaft einen Augenblick ins Nebenhaus zu Biere zu gehen pflegte)."

#Musiklexikon #Fermate 1840

https://musikwissenschaften.de/lexikon/f/fermate/
Photo
Add a comment...

Post has attachment
Lexem favori

Ein seriöses Musiklexikon verfassen und trotzdem den Humor nicht verlieren - das scheint das Motto des Musikwissenschaftlers August Gathy gewesen zu sein. Jedenfalls finden sich in seiner "Encyklopädie der Musik-Wissenschaft" von 1840 einige Stellen zum Schmunzeln, z. B.:

https://musikwissenschaften.de/lexikon/f/favori/

#Musiklexikon #Favori
Photo
Add a comment...

Post has attachment
Der Musikwissenschaftler August Gathy in seinem Musiklexikon von 1840 zum Begriff Ausweichung:

"Ausweichung, Übergang (Transition, Modulation), ist die zweite Hauptart der Modulation, nämlich die leiterfremde, d. h. die Fortschreitung aus einer Tonart in eine andere.

Es gibt vollkommene oder förmliche und unvollkommene oder durchgehende Ausweichungen. Erstere löschen das Gefühl der vorhergehenden Tonart dem Gehör gänzlich aus, so dass diese der neu eintretenden auf längere Zeit weicht. Letztere hingegen vertilgen das Gefühl der vorigen Tonart nicht völlig und erscheinen nur als flüchtige, vorübergehende Abschweifungen in fremde Harmonien."

Zum ausführlichen Artikel mit zahlreichen Notenbeispielen: https://musikwissenschaften.de/lexikon/a/ausweichung/

#Musiklexikon #Ausweichung
Photo
Add a comment...

Post has attachment
Add a comment...
Wait while more posts are being loaded