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Von +Heike Scholz

Wir freuen uns ja immer, wenn unsere Inhalte für andere so interessant sind, dass sie sie auch verwenden möchten. Die meisten sprechen uns dann an und wir schauen, wie so eine Zusammenarbeit aussehen kann. Bis jetzt haben wir fast immer einen Weg gefunden.

Doch nun finde ich bei der IBM unsere Artikel auf deren Social Media Aggregator http://www-304.ibm.com/social/aggregator/ibmdeutschland. Man hat einfach ignoriert, dass unter jedem Artikel bei uns steht, dass gem. CC-Lizenz die kommerzielle Nutzung untersagt ist. Und die IBM kann man getrost als kommerziell bezeichnen.

Dann steht vor jeder unserer Headlines das IBM Logo. Nirgendwo taucht mobile zeitgeist auf, nur der jeweilige Autor ist namentlich genannt.

Klickt man auf einen unserer Beiträge öffnet sich ein Popup, das den gesamten Text (übrigens inkl. CC-Lizenz unten) enthält. Auch hier keine Nennung von mobile zeitgeist, lediglich ein kleiner, unscheinbarer Link "visit site".

Ich bin ein wirklich geduldiger Mensch, der nicht so leicht aus der Ruhe zu bringen ist, aber diese Dreistigkeit lässt meinen Puls dann doch hochschnellen.

Vielleicht äussert sich +IBM ja dazu, warum sie denkt, dass Inhalte von Blogs einfach so verwendbar sind.
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Anton Hardt's profile photoIngo S's profile photoHolger Joest's profile photoDaniel Bulheller's profile photo
30 comments
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+Martin Seidler Das würde ja heißen, dass ich mir ein Musikstück z.B. von Madonna schnappe, es auf meinen Seiten zum freien Download anbiete, aber kein Geld dafür verlange...das wäre dann legitim? Das glaube ich aber mal so gar nicht ;-)
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Madonnas Musik ist auch nicht unter CC-Lizenz. :)
Wobei ich auch nicht glaube, dass das tatsaechliche Geld verlangen an der Stelle wichtig ist. IBM macht damit Profit, wenn auch nicht direkt durch das Angebot.
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+Joe Nerdan Mist, das hatte ich natürlich ausser Acht gelassen. Dann verhält es sich da natürlich ganz anders ;)

Ich sehe das genau so. Egal, was IBM macht, es dient immer dem kommerziellen Zweck. Dabei ist es unerheblich, ob das Label "Social Media Aggregator" (übrigens sehr nett gedacht...man aggregiert ja nur) dran gehängt wird.
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Mich wuerde auf jeden Fall interessieren, wie IBM antwortet, bitte halt uns auf dem Laufenden. :)
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Ich bekomme jetzt (19:23 Uhr) bei der IBM einen Server-Error. Noch jemand mit dem gleichen "unerklärlichen" Phänomen?
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Okay, es geht wieder.

Habe da eine Vermutung, was kommen wird.

"Ach, Frau Scholz, wir wären doch noch auf Sie zu gekommen. Die Seiten sind ja noch gar nicht offiziell gelauncht und wir wollten Ihnen doch nur mit Ihren Inhalten zeigen, wie toll das alles aussehen wird, daher haben wir Ihren Feed importiert. Selbstverständlich war das nicht so gewollt - Sie wissen ja, dass Praktikanten da schon einmal kleine Fehler machen. Jedenfalls nichts für ungut, wir löschen Ihre Inhalte natürlich, wenn Sie das möchten. Wie? Etwas dafür bezahlen? Nein, das geht auf keinen Fall. Wissen Sie, die Budgets bei uns sind da wirklich eng und das ist eine ganz neue Aktivität in Social Media für uns, da können wir kein Geld ausgeben. Und Sie bekommen ja Reichweite durch uns, die Sie ohne uns ja nicht hätten...blablabla..." ;)
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Copyright © 2012, Mobile Zeitgeist
Dieser Feed unterliegt einer Creative Commons Lizenz (cc). Die kommerzielle Nutzung ist untersagt.

So sieht dann also IBMs Interpretation von kommerzieller Nutzung aus.
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Heike, versuche das erneut nach zu prüfen. Wenn Du Dir absolut sicher bist, daß Eure Artikel die originalen Artikel sind, sie zeitlich und inhaltlich aus Eurer "Feder" stammen, dann recherchiere nochmals und check die Lizenzen und Terms and Conditions, AGBs etc, unter denen Eure originalen Artikel zeitlich als original veröffentlicht wurden. Wenn das alles keinen anderen Schluss zulässt als das IBM's Social Media Aggregator für IBM Deutschland einfach nur Eure Artikel im Web spidert und dann bei sich veröffentlicht, dann konsultiere einen Anwalt, wie IBM hier angesprochen werden kann. Ergibt es sich, dass es gar einen Schaden in wirtschaftlicher Hinsicht gibt (Ihr also als Content-Kopierer durch Google behandelt werdet, dadurch weniger Leute Euren Inhalt zu lesen bekommen oder dergleichen, dann kann man IBM hier schonmal auf die Finger klopfen. Denn wenn IBM hier mehr Leserschaft mit anderer Leute Originalen gewinnt, wegen der Popularität IBMs, dann ist das nicht rechtens. Denn deren erhöhte Leserschaft sieht ja auch mehr Werbung und dadurch ergibt sich für IBM ein Vorteil mit nicht selbst geleisteter Kreativität und Eurem originalem Content. Wenn sich das rausstellt, dann mit gutem Anwalt (spezialisiert auf Internet-Recht und "Intellectual Property") zuerst bei IBM anklopfen, mahnen und dann ... der Rechtsanwalt wird's Dir dann sagen, was dann...

Wenn was auf dem Tisch liegt, dann werden Rechtsanwälte wach wie jeder andere auch. Damit der Vortrag dessen, was Du hier schilderst, beim Rechtsanwalt Hand und Fuß hat, mußt Du vorher recherchieren. Denn wenn der Rechtsanwalt recherchieren läßt, dann wird das teuer. Stellt sich nämlich heraus, daß es keine rechtliche Verletzung seitens IBM und deren Benutzung Eurer Artikel gibt, dann zahlst Du kräftig für die Recherchen des Anwalts.

Viel Glück,
Frank
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Danke +Frank Osterloh , für die tollen Infos. Mein Anwalt will es sich ansehen. Mir ist zwar überhaupt nicht an einer solchen Auseinandersetzung gelegen, aber manchmal gibt es keinen anderen Weg. Ich werde hier berichten, was sich im Einzelnen ergibt.
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Liebe Frau Scholz, ich kommentiere hier jetzt mal als Privatperson, obwohl ich auch IBMer bin und mit diesem Vorgang hier rein gar nichts zu tun habe: Die Diskussion anbei finde ich etwas befremdlich, denn primär lese ich daraus, daß Sie zum Anwalt rennen wollen, ohne einmal mit dem IBM Social Media Team gesprochen zu haben. Denn nicht alles, was IBM tut, ist rein kommerziell. Das Thema des Feeds liest sich für mich aber gleich so: "Wo ist mein Geld ?" Damit unterscheiden Sie sich meines Erachtens leider nicht sehr von der Spezies der Abmahnanwälte und deren Geschäftsmodell. Wenn Sie mich dazu einmal persönlich und privat kontaktieren wollen, gerne - Sie finden meine Daten in meinem Impressum.
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Lieber +Hans Rehm , es ist schade, dass Sie entgegen Ihren Ausführungen eben offensichtlich nicht wirklich gelesen haben.

"primär lese ich daraus, daß Sie zum Anwalt rennen wollen..." Nein, ganz im Gegenteil und das habe ich auch ausführlich dargelegt. Ich würde Sie bitten, hier mein Eingangspost noch einmal genau zu lesen. Weiterhin habe ich hier "Mir ist zwar überhaupt nicht an einer solchen Auseinandersetzung gelegen, aber manchmal gibt es keinen anderen Weg." sehr deutlich geschrieben, dass mir an einer solchen Auseinandersetzung überhaupt nicht gelegen ist.

"... ohne einmal mit dem IBM Social Media Team gesprochen zu haben..." Wie in meinem Eingangspost umfänglich beschrieben, rede ich sehr häufig VOR der Nutzung unserer Inhalte mit verschiedenen Interessenten. In diesem Fall ist die IBM, die ja (jetzt für mich ersichtlich, vorher ja nicht) ein Interesse an unseren Inhalten zu haben scheint, eben nicht VORHER auf mich zugekommen, um eine Zusammenarbeit abzustimmen. Nennen Sie mir bitte einen Grund, warum ich jetzt DANACH einen Grund haben sollte, das Gespräch zu suchen. Ich sehe hier eine Bringschuld bei der IBM, nicht bei mir.

"Das Thema des Feeds liest sich für mich aber gleich so: "Wo ist mein Geld ?" Damit unterscheiden Sie sich meines Erachtens leider nicht sehr von der Spezies der Abmahnanwälte und deren Geschäftsmodell." Hier nun fühle ich mich nun wirklich persönlich angegriffen, denn es liegt mir fern, nur nach dem Geld zu fragen. Und nur, weil ich mit der kostenfreien Nutzung durch einen Konzern unserer Inhalte nicht einverstanden bin, nachdem der Konzern uns gegenüber ein Fehlverhalten gezeigt hat und nicht mit uns gesprochen hat, BEVOR er unsere Inhalte nutzt, ich auch nicht "hinter verschlossenen Türen" erst einmal meinen Unmut kund tue (die Gelegenheit hat die IBM ihrerseits vertan) ist es - verzeihen Sie mir - eine absolute Frechheit mir ähnliche Praktiken wie die von Abmahnanwälten zu unterstellen. Ich möchte nur eine angemessene Entlohnung für meine Autoren und mich, wenn andere unsere Inhalte für ihre eigenen kommerziellen Zwecke nutzen. Das ist im Sinne unseres Urheberrechts (übrigens auch der Vorstellungen der Piraten Partei dazu) und ich bin befremdet, dass Sie dies mit Abmahnanwälten gleichsetzen.
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Ingo S
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Es ist
1.) Eine Sache des Anstands das man vorher einmal anklopft und darüber redet.
2.) hätte es von vornherein eine Auseinandersetzung jedweder Art (gerichtlich oder Privat) vermieden

Es hätte ja sogar dabei heraus kommen können das IBM einige Artikel kostenlos nutzen darf, wenn sie denn einfach nur gefragt hätten.

Auf der anderen Seite ist es möglich, das da jemand seitens IBM einfach nicht nachgedacht hat. Ich bin wirklich sehr gespannt auf die Reaktion von IBM.
Wenn die sich schlau anstellen, werden sie sich entschuldigen, den Fehler eingestehen und entsprechende Modalitäten zuvorkommend Verhandeln. Ich befürchte aber das dies nicht geschehen wird.

Ich bin gespannt wie es weitergeht...
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Liebe Frau Scholz, als Verantwortliche für den Social Media Aggregator der IBM möchte ich mich bei Ihnen für das Posting und die dadurch entstandenen Unannehmlichkeiten entschuldigen. Ich habe gestern abend direkt den Feed zu Ihrem Blog gelöscht. Bisher kann ich nicht nachvollziehen, wie der Feed zu Ihrem Blog überhaupt auf die Aggregator Seite gekommen ist. Die Aggregator Seite ist bewußt offen gestaltet, d.h. jeder (vorallem auch Nicht-IBMer) kann selbst seine Blogposts einbinden. Von einer kommerziellen Nutzung unsererseits kann nicht die Rede sein, wir betrachten den social Media Aggregator als eine Gelegenheit die Diskussion in sozialen Netzwerken zu fördern und verschiedene Diskussionsplattformen zu IT Themen zusammenzuführen. Ich werde Sie zur Klärung dieser Angelgenheit heute noch persönlich kontaktieren. Derzeit recherchiere ich noch wie es zu der Einbindung Ihres Blogs auf dem Aggregator kommen konnte.
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+Petra Baeuerle - Schade, dass sie so schnell eingeknickt sind. Ich kann Sie natürlich verstehen, dass Sie möglichem Ärger aus dem Weg gehen wollen. Auf der anderen Seite schreiben Sie selber, dass von einer kommerziellen Nutzung ihrerseits "nicht die Rede sein" kann. Dann frage ich mich allerdings, warum Sie den Beitrag aus Ihrem Aggregator gelöscht haben. Ich persönlich würde Ihrer Einschätzung sogar zustimmen. Juristisch ist der Begriff der kommerziellen Nutzung leider äußerst schwammig. Dessen ist sich übrigens auch die "Creative Commons" (also die gemeinnützige Organisation, die die CC-Lizenzen entworfen hat) durchaus bewusst. Zu dem Thema gibt es hier: http://goo.gl/PBJks einen, wie ich finde, sehr interessanten Beitrag. Der Begriff "kommerziell" kommt in seiner ursprünglichen Bedeutung von lat. commercium (Handel) und setzt sich zusammen aus cum (mit, miteinander) und merx (Ware). Ein Gemeingut zu nutzen, um in dessen Umfeld Werbung oder PR zu machen, hat für meine Begriffe überhaupt nichts mit Handel zu tun. Mich hätte schon interessiert, wie die Gerichte das im konkreten Fall bewertet hätten. Eine Interpretation nach dem Motto "da verdient einer möglicherweise, irgendwie, irgendwelches Geld" hat letzten Endes zur Konsequenz, dass die CC-Lizenzen praktisch von niemandem genutzt werden können.

Darüberhinaus hat es in der Diskussion hier einige offensichtliche Missverständnisse bzgl. der CC-Lizenzen gegeben:

- +mobile zeitgeist - Dass nur der jeweilige Autor genannt wurde, ohne Hinweis auf "mobile zeitgeist", steht im völligen Einklang mit den CC-Lizenzen. Diese verlangen ausschließlich eine Nennung des Autors, nicht jedoch des Verwerters. Wenn Sie das anders haben wollen, müssen Sie Ihre Texte unter eine andere Lizenz stellen und darin fordern, dass "mobile zeitgeist" genannt werden muss. Diesen Umstand kann man der IBM also nicht vorwerfen.

- +Ingo S - Dass es "eine Sache des Anstands" sei, dass "man vorher einmal anklopft und darüber redet" sehe ich absolut nicht so. Ich glaube, hier ist nicht klar, was der Begriff "Creative Commons" überhaupt bedeutet. Der Begriff "Commons" bezeichnet im Englischen das Allgemeingut bzw. die Allmende, also in jedem Fall ein gemeinschaftliches Eigentum. Sorry, aber bei gemeinschaftlichem Eigentum gibt's nichts anzuklopfen. Die CC-Lizenzen sehen eine solche Pflicht auch überhaupt nicht vor.

Insgesamt scheint es mir so, dass hier ein Werk unter eine CC-Lizenz gestellt worden ist, ohne sich über die Konsequenzen im Klaren zu sein.
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Ingo S
 
+Holger Joest Nun, wenn ein privatmensch oder eine gemeinnützige Organisation die Inhalte " einfach so" genutzt hätte, fällt das unter die nicht kommerziellen Richtlinien. In diesem konkreten Fall hat jedoch eine Organisation die Inhalte genutzt deren primäres ziel es ist, gewinne zu erwirtschaften. In genau diesem Fall sehe ich es als mindestens guten Anstand, die Nutzung im Vorfeld zu klären. Eben auch weil es juristisch schwer zu fassen ist, wann kommerzielle Nutzung vorliegt und wann nicht. Man spart sich dadurch einfach ärger, auch als Firma. Ein Image-Schaden kostet nämlich auch Geld, ein paar E-Mails zwar auch, meist aber deutlich weniger.
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+Ingo S - Die Abgrenzung zum "Privatmenschen" ist nicht so trivial, wie sie auf den ersten Blick erscheinen mag. Es ist ja nicht so, dass die IBM auf der Seite plump irgendwelche Werbebanner geschaltet hätte, aus der sich unmittelbare Einnahmen ergeben würden. Wenn das so wäre, würde ich Dir zustimmen. Es ist aber in diesem Falle doch eher so, dass die IBM mit diesem Social Media Aggregator Eigenwerbung oder PR machen will, nach dem Motto: "Schaut mal, wie hipp und modern wir sind!" Sicherlich ist es grundsätzlich das Ziel der IBM, Gewinne zu erwirtschaften, und sicherlich erhofft sich die IBM auch, dass diese Eigenwerbung mit Social Media Gedöns zumindest mittelbar einen positiven monetären Effekt hat. Zumindest kann man das unterstellen, denn andernfalls würde die IBM mit dieser Sache ja absichtlich Geld zum Fenster rauswerfen. Das Problem sehe ich darin, dass man mir als IT-Freiberufler mit Fug und Recht die gleichen Absichten wie der IBM unterstellen kann. Grundsätzlich will auch ich Geld verdienen, Privatmensch hin oder her :-) Angenommen, ich stelle jetzt auf meiner Homepage einen Artikel zur Verfügung, der unter der CC-by-nc-Lizenz steht, und sagen wir, der Artikel hätte irgendwas mit Software-Entwicklung zu tun. Dann könnte man mir unterstellen, dass ich das Werk des anderen Autors dazu nutze, meine Kompetenz auf diesem Gebiet unter Beweis zu stellen. Ich nutze den Artikel also für Eigenwerbung - sprich, wenn man den Begriff so weitläufig auslegt: kommerziell! Dieser Logik folgend hätte ich den Artikel gar nicht anbieten dürfen. Am Ende wäre fast alles kommerziell und die Non-Commercial-Lizenzen nur noch für Kleinkinder und Rentner anwendbar. Tut mir Leid, aber dieser Logik will ich nicht folgen, denn das war mit Sicherheit nicht die Intention der Creative Commons.
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Ingo S
 
Mir ist das völlig bewusst. Deshalb die Frage: Ist es denn so schwer, das durch ne simple Anfrage einfach vorher ab zu klären? Wenn es schon so schwer ist klare Grenzen zu ziehen, kann es doch nicht schaden, einfach mal zu fragen.
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+Ingo S - Der Vertragstext einer typischen Creative Commons Lizenz (es davon mehrere Alternativen) ist im Durchschnitt fünf DIN-A4 Seiten lang, dicht bedruckt. Wer als Autor gefragt werden will, kann doch bitteschön eine Lizenz wählen, die sich kurz und prägnant so ausdrücken lässt: "Wenn Du dieses Werk weitergeben willst, frag' mich vorher. Wenn ich ja sage, darfst Du. Wenn nein, dann nein." Tatsächlich ist die Idee hinter der Creative Commons, dass man nicht gefragt werden will. Wer gefragt werden will, soll sich und uns bitteschön das Geschwurbel von "Creative Commons" ersparen.

Das Problem ist nämlich, dass Frau +Petra Baeuerle jetzt gelernt hat: "Oh je, an der Creative Commons kann man sich nur die Finger verbrennen." So machen Autoren, die ein Werk unter eine CC-Lizenz stellen, ohne zu begreifen, welche Konsequenzen das hat, die Idee der Creative Commons Lizenzen kaputt.
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Diese sehr spannende Diskussion hat mich nun auch nochmal recherchieren lassen und ich habe mir diesen tollen Podcast http://netzpolitik.org/2010/npp101-creative-commons-fur-blogger/ angehört.

Konsequenz ist, dass ich nun die CC-Lizenz entfernt und ein klares Copyright eingesetzt habe. Ich halte die Rechte an den Inhalten, die für mz erstellt werden (eine Ausnahme sind hier die Topnews von mobilbranche.de). Da mobile zeitgeist der Brand ist und ich verantwortlich (wie auch im Impressum ausgewiesen), denke ich mir, dass das Copyright bei mir und nicht bei mobile zeitgeist liegt, zumal mz keine Kapitalgesellschaft ist. Sehe ich das richtig?
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Ingo S
 
+Holger Joest
Bin ich da jetzt einem Irrtum aufgesessen?
Mein Verständnis der Creative Commons Lizenz sagt grob vereinfacht: Nicht kommerzielle Nutzung und Vervielfältigung ist auch ohne ausdrückliche Genehmigung erlaubt (man will und muss nicht gefragt werden). Ausgenommen ist aber die Gewerbliche Nutzung. Denn soweit ich das sehe ist nach der CC NUR die nicht-kommerzielle Nutzung genehmigungsfrei.

Da wir an dieser Stelle aber nicht ganz klar erkennen können um welche Nutzungsform es sich handelt und wir annehmen dürfen das IBM diese Inhalte vll unwissentlich, vll aber auch absichtlich, kommerziell nutzt, ist auch nicht ganz klar unter welche Aspekte der CC Lizenz diese Nutzung fällt.
Und einfach um sich aus Sicht von IBM das Leben leichter zu machen, und Ärger und schlechter Nachrede vorzubeugen, wäre eine simple Anfrage per Mail einer freundlichen und schnellen Klärung des Sachverhalts dienlich gewesen. Völlig unabhängig davon, ob man dazu verpflichtet ist weil es in der Lizenz steht, oder ob man es nicht ist.

Gerade WEIL solche einfachen, mit Menschenverstand und Augenlmaß schnell erfassbaren Problemlösungen nicht angewandt werden, kommt es ja so häufig zu wirklich dubiosen, ärgerlichen und für keine Seiten positiven Rechtsstreitigkeiten.

Es gibt neben der rechtlichen, juristisch wasserdichten Ebene nämlich noch eine andere und das ist die Zwischenmenschliche. Auf dieser lassen sich ganz oft ganz leicht rechtlich bisher ungelöste Probleme, die es ja scheinbar mit der CC-Lizenz gibt, umgehen.
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