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Mirko Boehm's profile photoChristoph Sold's profile photo
 
Wer Karfreitag so versteht, dass er zum Feiern da ist, muss auch auf Weihnachten und Ostern verzichten. -1.
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Falsche Schussrichtung:

Aus der in der Verfassung festgelegten Trennung von Staat und Kirche folgt, dass der Staat keine Gesetze über das Verhalten des mündigen Bürgers an religiösen Feiertagen erlassen darf. Wenn er es trotzdem tut, ist das ein Zeichen über die unzureichende Umsetzung des Grundgesetzes (wie es auch der staatliche Einzug der Kirchensteuer oder die Militärseelsorge ist).

Aus diesem Argument lassen sich keine umgekehrten Folgerungen herleiten, die aufgrund des Verhaltens des mündigen Bürgers sein Recht auf einen Feiertag begründen.

Im übrigen darf der Staat auch keine gesetzlichen Feiertage nach religiöser Zugehörigkeit festlegen, sondern nur für die gesamte Bürgerschaft eines Landes oder des Bundes. Meine persönliche Meinung ist, dass ausschliesslich jeder gesetzliche Feiertag säkular begründet sein sollte (siehe Grundgesetz). Das schliesst nicht aus, dass Weihnachten ein gesetzlicher Feiertag bleibt. Sollte jemand aus religiösen Gründen zum Beispiel an einem Buss- und Bettag nicht arbeiten wollen, kann er dafür gern Urlaub nehmen.

Noch einmal - es geht hier nicht um die Freiheit, seinem Glauben nachzugehen. Es geht um die Freiheit, dies nicht zu tun, wie es inzwischen die Mehrheit der deutschen Bevölkerung bevorzugt. Diese Freiheit ist in Deutschland eher bedroht als das freie Ausüben der Religion.
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