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Martin Lindner
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Martin Lindner

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selten. und seltsam: die messiahs waren eine art psychobluespunk-band (1984 - 1988). ich war immer ein großer fan.
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Martin Lindner

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Martin Lindner

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der erste, der das auf g+ teilt. schlechtes zeichen für google, weil es ja eigentlich ein lupenreiner g+ inhalt ist. (der naturblogger hier ist +Sascha Lobo)
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Manchmal gehen wir in ein Habitat (Heide), schauen im Internet, was dort für Tiere vorkommen (Heidelerche) und sagen: "Ob wir heute eine Heidelerche sehen?" Dann gehen wir fünf Schritte, sehen eine...
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toll.
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Martin Lindner
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Ich wollte schon lange einmal den #Blödsinn zurückweisen, dass #Universitäten seit dem Mittelalter oder auch nur "seit dem Buchdruck" sich nicht verändert hätten. Natürlich waren sie - wie übrigens auch "der Buchdruck" - alle 50/60 Jahre ganz anders. Und wenn man das nicht versteht, warum, dann versteht man natürlich auch nicht, was sich jetzt durch digitale Web- & Netz-Medien ändert.

Aber zuerst einmal ein exemplarisches Zitat: "Ihre grundlegenden Strukturen haben seit dem Entstehen der ersten Universitäten im elften Jahrhundert die radikalsten Umwälzungen überlebt: die Erfindung der Druckerpresse, die Industrielle Revolution, Telefon, Radio, Fernsehen und zuletzt das Internet. Das alles konnte der grundlegenden Art und Weise nichts anhaben, wie Hochschulen Wissen produzieren und verbreiten, wie sie Studenten lehren und beurteilen."

Nein, nein, nein. Die Uni ist ja nicht dasselbe wie der Vorlesungssaal. (Und auch die wurden in der Regel im 19. oder 20. Jahrhundert gebaut.) Universität ist wörtlich "Gemeinschaft der Lernenden und Lehrenden", und dazu gehören mehrere Kreise und Felder:

Zuerst das persönliche Wissensaneignungs- und Produktions-Ökosystem der einzelnen Wissensarbeiter ( #PWÖ ). Die Lese- und Schreibmedien. Der Schreibtisch. Die Zugänglichkeit von Schriften. Das Verhältnis von mündlicher Rede, Manuskript-Schrift und Druckschrift. Die #Subjektposition mit allen Facetten. Das alles veränderte sich natürlich laufend, war je nach Fach & Schicht anders, usw. Und jetzt verändert es sich eben dramatisch durch Internet/Web/Data/Mobile/Personal-Computing.

Dann das persönliche Lern-Netzwerk ( #PLN ) : also die soziale, kommunikative und kollaborative Eingebundenheit in eine Peer-Struktur, in eine Wissenskultur mit verschiedenen Graden und Arten von Autorität und Hierachie, usw. Die Brief-, Besuchs- und Cafehauskultur der Aufklärung könnte man hier anführen, später die Salons, die "Studentenkneipen" in Heidelberg 1868 und in Apo-Milieus 1968, usw.

Das PLN ist eingebettet in das weitere kulturelle Umfeld, das ich verkürzt #MetroKultur nenne. Universitätsbildung ist "metropolitan", sie ist eingebettet in "Metropolregionen" (bis vor kurzem: immer auch konkret-topographisch). Traditionell sind Universitäten in Städten, und das sind kreative und politische Räume im Sinn von Richard Florida, auch Unternehmens- und Technologie-Cluster usw. Dieser Metro-Kontext verändert sich natürlich massiv, alle paar Jahrzehnte. Neuerdings ist er sehr stark "virtuell": in der Matrix ist das Netz (zum Teil) die Metropolregion.

Davon zu unterscheiden ist der #Campus : Jede Universität erzeugt einen informellen Raum, in dem sich Studierende, Lehrende und sonstige Beteiligte informell begegnen. Die Uni-Bibliothek, die Cafeteria, viele Veranstaltungen. Das ist einen Grad spezieller als der Metro-Raum, in dem sich z.B. die Gegenkultur formiert. Natürlich gibt es Campusse, die die ganze Stadt verschlingen bzw. kein eigenständiges (nur mediales) Metro-Umfeld haben: Harvard, Stanford, Cambridge ... in geringerem Maß die kleinen deutschen Uni-Städte wie Göttingen, Marburg usw.

Und dann eben noch der konkrete #Fach -Kontext. Die Fakultät, das Institut, das Labor (seit Mitte des 19. Jahrhunderts), die Institutsbibliothek, die Fachzeitschrift, das wissenschaftliche Seminar (seit ca. 1820 an der Berliner Uni) ... und am Ende auch die Vorlesung, die immer nur ein ganz kleiner Bestandteil des ganzen Systems ist. Eine Art Theateraufführung, die symbolisch für das Ganze steht.

Bereits die verschiedenen Phasen der verkehrstechnischen und sozialen Mobilität, der Mündlichkeits- und Schriftlichkeitsmedien (nicht nur Print/Presse, sondern auch Architektur einschließt) haben natürlich dieses Gesamtsystem "Universität/Studieren" permanent und dramatisch verändert.

Und jetzt ist es eben so, dass diese immer noch ansetzbaren Sphären oder Layer (PLÖ, PLN, Metro, Campus, Fach) durch digitale Netz-Medien neu geordnet und auch in ihrer Grundstruktur massiv verändert werden. An jeder Stelle wird das System befragt: Warum bist du so, wie du bist? Geht es auch anders? Geht es auch digital?

Das ist dramatisch, aber es lässt sich NICHT beschreiben als Umsturz eines veralteten Systems, das sich seit vielen hundert Jahren im Wesentlichen nicht geändert hat. In vieler Hinsicht schreiben die Digitalisierung (und v.a. das #Web ) Tendenzen fort, die in vielen Universitäts-Inkarnationen schon angelegt waren. Uni auf Steroiden, quasi.
 
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Zurzeit ist es für Unis vor allem verlockend, Onlinekurse als billige Videokonserven zu nutzen. Dabei könnten MOOCs den Hochschulen endlich Freiräume verschaffen.
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Martin Lindner

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weil das auch außerhalb der bildungs-community interessant sein könnte. es geht um ein selbstlern-management-tool, das eine mischung aus pandora, twitter und pinboard ist ;)
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Adaptives Lernen, gesteuert von didaktischen Superintelligenz-Algorithmen, ist das kommende Ding. Das meiste ist bisher Hype, soweit ich sehe, aber das ändert nichts daran, dass wir so etwas bekommen werden. Es erfüllt schlicht die übermächtige Phantasie der Bildungsplaner, Großdidaktiker und nicht zuletzt der großen Edu-Unternehmer wie Pearson und Bertelsmann. Das wird nicht zu verhindern sein.

Die Idee dieses Blogposts ist es, dass im pervasiven Lernen der emanzipatorische Gegenentwurf zum “adaptiven Lernen” verborgen liegt. Das ist eine schnelle Skizze von Ideen, an denen ich zusammen mit +Christian Langreiter schon sehr lange herumüberlege (seit 2007, glaube ich). Wir waren unserer Zeit damit bisher immer voraus ;)

Der Text ist lang, deshalb habe ich ihn in mein Blog ausgelagert, das ich für solche Fälle benutze. Kommentieren am besten hier in der Community.

cc +Andreas Wittke (Dich müsste das interessieren, anschließend an unser Gespräch.)
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"pervasiv" (von engl. pervasive) heißt ungefähr so viel wie "allgegenwärtig, im Alltag ständig präsent, nebenbei mitlaufend, kann jederzeit ohne besondere Anstrengung in den Fokus geholt werden". D...
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Martin Lindner's profile photoRolf Todesco's profile photo
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die erste Lektion jedes sprachlichen Lernens besteht im Hacken von "bezeichnendem Wording"  ;-)
 
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Martin Lindner
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+Tina Buhr, Vize-Leiterin der AG Bildung in der Open Source Business Alliance hat hier vor Wochen einen Blog-Link gepostet. Der blieb leider im Spam-Filter hängen, also hier nochmal.@Tina: Vielleicht kannst du hier nochmals kurz beschreiben, was die OSBA-Arbeitsgruppe genau macht und anstrebt?

(Der Link geht direkt zum Blogbeitrag, obwohl es nicht so aussieht.)

"Blogbeitrag: Bildung im Neuland - Stärkung der digitalen Bildung und die Förderung der Medienkompetenz - freue mich auf Feedback! Und wäre entzückt, wenn jemand dort auch etwas zur genannten Höhe des Budgets kommentieren würde..."
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Tina Buhr's profile photo
 
Danke Martin! Die Open Source Business Alliance – kurz OSB Alliance – ist Europas größtes Netzwerk von Unternehmen und Organisationen, die Open Source Software entwickeln, darauf aufbauen oder sie anwenden. In den Arbeitsgruppen werden relevante Themengebiete diskutiert, Konzepte und entsprechende Produkte entwickelt. Die Arbeitsgruppe Bildung ist die größte und aktivste in der OSB Alliance. Ziele sind der zeitgemäße Einsatz digitaler und interaktiver Lehr- und Lernmittel in Schulen und digitale Bildungsplattformen auf Basis offener Technologien und Standards. Gerne kann ich unsere aktuellen Aktivitäten immer wieder hier reinposten. Ansonsten findet Ihr Infos gerne auch über Twitter @TinaBuhr.
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Martin Lindner

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Martin Lindner

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#zivilkapitalismus , #postkapitalismus

ich lese gern die texte von wolf lotter (brand eins), die anregend und sehr gut geschrieben die auflösung des alten industriekapitalismus reflektieren. die neue form, die lotter halb entstehen sieht und halb herbeiwünscht, #zivilkapitalismus zu nennen, gefällt mir eigentlich auch. ich als undogmatischer solo-linker fühle mich davon angenehm provoziert.

gerade weil mir das grundsätzlich sympathisch ist, stören mich die momente, in denen lotter etwa hier in der ZEIT
http://www.zeit.de/kultur/2015-07/griechenland-oekonomisierung-gesellschaft
oder auch in kleinen polemischen #twitter -bemerkungen seine komplexen gedankengänge ohne weiteres mit einem imho eher unterkomplexen weltbild kurzschließt, wie ich es im guten fall aus netten gesprächen mit aufrechten örtlichen selbständigen aus der csu-mittelstandsvereinigung kenne, und im schlechten fall von typen wie dieter nuhr.

weil ich für mich herausfinden wollte, was mich da stört, ein paar spontane notizen:

der lottersche #zivilkapitalismus   ist gar kein kapitalismus. beziehungsweise der #kapitalismus -begriff ist selbstgebastelt, was ok wäre, wenn man ihn eben nicht ernsthaft verwechselt mit dem real existierendem kapitalismus.

es ist ein kleinmittelständischer unternehmer-kapitalismus, mit autonomen individuen. "kapitalismus" soll hier anscheinend ungefähr heißen, dass es um waren/dienstleistungen geht, die unternehmer auf freien märkten mit fairer preisbildung anbieten. aber das ist eben kein kapitalismus. "kapital" ist in diesem szenario unwichtig. hier gibt es höchstens kurzfristige vorschüsse für brave selbständige handwerker,  kopfarbeiter und händler, und wenn es überhaupt mittlere unternehmen gibt, dann verstehen die angestellten das selber als ihre eigene sache .

solche geschäfte und solche arbeitskulturen gibt es. es gibt auch dieses ethos in bestimmten milieus. ich kenne leute, die so sind. aber es ist ein sonderraum, der sich nur in bestimmten historischen situationen bilden kann: verschont von oben (vom richtigen kapitalismus), aufruhend auf einer quasi-kommunitaristischen ordnung "unten".

in der regel ist das eine regionale kultur, die früher vielfach abgesichert war durch milieus, verbände, diskursgemeinschaften. wenn es gut lief, gabs eine regionale raiffeisenbank, die aus den ersparnissen der genossen dem braven, tüchtigen jungunternehmer geld fürs eigene geschäft gab. aber ich kenne auch selbständige, die so etwas aus dem links-alternativen milieu um 1980 aufgebaut haben.

diese kultur und diese realität entsteht in begünstigten nischen. aber schon der "ehrbare hanseatische kaufmann" um 1900 stand de facto bereits mit mindestens einem bein in ganz anderen kapital/finanz-verhältnissen (und übrigens auch imperialistischen), selbst wenn er sein kontor mehr oder weniger freundlich-patriarchalisch organisierte.

zum umfassenden gesellschafts- und erst recht zum wirtschaftsmodell erklärt, ist das disneyland. da müsste man schon ein ganzes system nachreichen, wie sich die real existierende welt in diese idealisierte kleinunternehmerwelt transformieren soll. es ist jedenfalls weder der "natürliche zustand" noch die der wirtschaftsgeschichte eingeschriebene entwicklungsrichtung.

und es wird ideologie im schlechten sinn (nämlich die erkenntnis der verhältnisse verdeckend) wenn man das kurzschlüssig auf komplizierte makroökonomische sachverhalte bezieht, die durch ganz andere kräfte, nämlich das richtige großkapital,  bewegt werden, wie z.b. die verhältnisse rund um eurogruppe/euro im weltwährungs/kapitalfluss/finanzsystem.

wenn man mit dem begriff #kapitalismus   ganz verschiedene verhältnisse kurzschließt und in kleine, "menschliche" verhältnisse übersetzt, um mit dieser ideologie z.b. gegen die politik von syriza zu polemisieren, dann landet man m.e. beim unterirdischen dieter nuhr-niveau.

und zwar noch unabhängig von der politischen grundpräferenz: egal, wie man zu den griechischen linken steht, sie haben es jedenfalls mit ganz anderen, tiefgehenden problemen zu tun als mit schwäbischen hausbau-schulden. (ich glaube, dass #schäuble das sehr gut weiß.)

ich persönlich vermute, dass diese zivile "unternehmer-kultur" eher verwandt ist mit ebenfalls draußen existierenden "kommunitaristischen" strukturen, wie sie sich in einigermaßen stabilen, einigermaßen überschaubaren und einigermaßen nach unten abgesicherten verhältnissen nicht zwangsläufig, aber doch mit größerer wahrscheinlichkeit immer neu bilden. das ist im kern nicht primär eine finanzökonomische, sondern eine arbeitsteilig-solidarische struktur. der "zivilkapitalismus" ist dann quasi komplement zum zivilkommunitarismus, allerdings eben mit starker betonung emanzipierter, selbstbestimmter individuen.

dieses phänomen selbst ist nicht erfunden, sondern tatsächlich schon auch ein zeichen der zeit. es verblüfft mich selbst, dass mit der digital-vernetzten gesellschaft in gewisser hinsicht anscheinend auch voraussetzungen für solche verhältnisse geschaffen werden, die nicht mehr an den "fossilen brennstoff" regional gewachsener sozialverhältnisse gebunden sind.

es gibt eine seltsame annäherung von solchen "bürgerlichen" utopien einerseits und genossenschaftlichen utopien andererseits, mit commons, open source-communities, enthusiastisch-kundenzentrierten startups, ehrlichen digitalkunsthandwerkern usw.

es gibt gerade eine seltsam humane tendenz in herkömmlichen organisationen (working loud, holacracy), die mich an freundlich-sozialistische teamarbeit- und arbeiter-als-mitbesitzer-utopien der 1970er erinnert, nur eben jetzt befreit von dem damals noch unausweichlichen industrie-bürokratischen überbau.

ich denke gern darüber nach, wo das alles hinführt, aber das wäre m.e. eher "postkapitalismus". tatsächlich erscheint nächsten monat ein interessantes buch von paul mason/@paulmasonnews mit diesem titel. mason, als journalist übrigens ein syriza/griechenland-spezialist mit trotzdem sehr kühlem blick, entwirft solche utopien quasi von der anderen seite aus: http://www.theguardian.com/books/2015/jul/17/postcapitalism-end-of-capitalism-begun
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Tsipras-Freunde und Syriza-Versteher beklagen gern die "totale Ökonomisierung der Gesellschaft". Schön wärs. Das würde uns eine Menge Ärger ersparen.
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Thorsten Roggendorf's profile photoGernot Weiser's profile photoGerrit Beine's profile photoThomas Junk's profile photo
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Ich denke 'Teilen' ist nicht schwer, egal wie man das dann nennt.
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Martin Lindner
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Übung: Wie viele Fehler sind in diesem Bild?

(Folie aus einer Studie des #Medienpädagogen [sic] Aufenanger zu Digitalen Medien in der Schule. Ich fasse es einfach nicht.)
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Martin Lindner's profile photoThomas Wittlinger's profile photoStefan Aufenanger's profile photoAber Ja (Reiner)'s profile photo
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klar ist es schwierig. (und auch das ist eine aufgabe der medien-akademiker, das im auge zu behalten.)

aber zuerst und zuletzt besteht das #web ("small pieces loosely joined") aus bausteinen, die folgende kriterien erfüllen:
-- für sich stehende #aussagen und texte (was grafiken und av-medien einschließt),
-- die direkt mit einem #browser benutzt werden können und (weiches kriterium:) nicht viel mehr als eine aufmerksamkeitsspanne verlangen,
-- die eine eigene, dauerhafte #URL  
haben,
-- die mit #Links untereinander verbunden sind und
-- denen ich als normalnutzer im prinzip jederzeit einen ähnlichen, verlinkten baustein anfügen kann.

ja, AJAX und Web 2.0 haben das #web quasi ein stück weit app-isiert, aber die genannten merkmale sind immer noch grundlegend.

g+ ist eine art blog. ich kann nicht erkennen, was daran grundsätzlich anders sein soll. bei #facebook entsteht am ehesten so etwas wie ein hybrid, also ein halb geschlossener sonderraum, bei dem die "posts" gegenüber der chat-anmutung immer mehr zurücktreten, aber auch das ist noch teil des #web , solange man auf beiträge verlinken kann.
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Martin Lindner
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Interessanter Text (Newsletter, herunterscrollen) um Thema #LinkedIn als Universität der Zukunft, als eine Netzwerk-Pattform für Kompetenzen & Credentials. Mit einer kritischen Passage über #Uber als Edu-Modell.

Der Newsletter ist von University Ventures, und das ist ein Venturekapital-Fonds, der Bertelsmann gehört.

cc +Anja C. Wagner +Andreas Wittke +Markus Deimann 
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USA Today coverage of New America Foundation report on state universities' shift from need-based financial aid to merit-based aid, providing relatively greater access to wealthier families, and New York Times article on NCES Education Longitudinal Study demonstrating that the graduation gap ...
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Martin Lindner's profile photoAnja C. Wagner's profile photoStefan Schmidt's profile photo
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Hochverschuldete Absolventen und PhDs die nach Studien- bzw. Promotionsabschluss erstmal $21.000 an ein Recruiting-Center für sechs Monate vollüberwachtes Probearbeiten zahlen. Sportlich, Silicon Valley, sportlich!
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Martin Lindner
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Adaptives Lernen, gesteuert von didaktischen Superintelligenz-Algorithmen, ist das kommende Ding. Das meiste ist bisher Hype, soweit ich sehe, aber das ändert nichts daran, dass wir so etwas bekommen werden. Es erfüllt schlicht die übermächtige Phantasie der Bildungsplaner, Großdidaktiker und nicht zuletzt der großen Edu-Unternehmer wie Pearson und Bertelsmann. Das wird nicht zu verhindern sein.

Die Idee dieses Blogposts ist es, dass im pervasiven Lernen der emanzipatorische Gegenentwurf zum “adaptiven Lernen” verborgen liegt. Das ist eine schnelle Skizze von Ideen, an denen ich zusammen mit +Christian Langreiter schon sehr lange herumüberlege (seit 2007, glaube ich). Wir waren unserer Zeit damit bisher immer voraus ;)

Der Text ist lang, deshalb habe ich ihn in mein Blog ausgelagert, das ich für solche Fälle benutze. Kommentieren am besten hier in der Community.

cc +Andreas Wittke (Dich müsste das interessieren, anschließend an unser Gespräch.)
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"pervasiv" (von engl. pervasive) heißt ungefähr so viel wie "allgegenwärtig, im Alltag ständig präsent, nebenbei mitlaufend, kann jederzeit ohne besondere Anstrengung in den Fokus geholt werden". D...
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Andre Müller's profile photoTotal Faith's profile photoZylvia Auerbach's profile photoMartin Lindner's profile photo
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Prototypen lassen sich mit Python recht schnell entwickeln. Wenn die Open Source Community hinter so einem Projekt steht, könnte das zumindest schon mal eine Plattform der Didaktik sein, was dann durch viel Fleißarbeit der Didaktiker mit Inhalten gefüllt werden muss. Ich würde mir so ein Projekt nicht zutrauen. Bin schon mit unserem Radar voll ausgelastet. 
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  • LMU München
    Promotion Literaturwissenschaft (+ Medienwissenschaft), 1981 - 1992
Basic Information
Gender
Male
Story
Tagline
Wie Furchen in Steintreppen, verursacht durch das tägliche Schlurfen von Hausschuhen.
Introduction
Martin Lindner ist Consultant und Partner bei wissmuth.de (wissen|visuell|sozial). Er befasst sich mit Wissensarbeit, Informationsflüssen und Lernprozessen in der Google-Galaxis. Wissmuth designt und baut in schnellen, agilen Projekten Web 2.0-Wissensumgebungen (vorwiegend aus Open Source-Bausteinen) für Unternehmen und Institutionen.

Das Web löst feste und großformatige Inhalte auf in Wolken von digitalem Microcontent. Das verändert die Umwelt von allem, die mit Hilfe des Web, arbeiten, lernen und Wissen erwerben.
Seit er 2000 als Digitaler Immigrant mit seinem iMac ins Web einwanderte und gleich über Google stolperte, erforscht und entwirft M.L. konkrete Lösungen für digitale WissensarbeiterInnen ( e-Learning 2.0, Enterprise 2.0,) und publiziert dazu in englischer und deutscher Sprache.

Wer mehr wissen will: Links zu Texten, Präsentationen und Vorträgen finden sich hier. Er bloggt, wenn er dazu Zeit findet, auf www.wwweblernen.de und microinformation.wordpress.com - und an vielen anderen, verstreuten Stellen des Web 2.0: "Media is not something we use, but something we become part of." (Marshall McLuhan)

Martin Lindner hat Literatur, Geschichte und Kommunikationswissenschaften an der Universität München studiert. Nach Promotion, Habilitation und Universitätslehre (München, Passau, Kiel)  konzentriert er sich seit 2000 auf das Internet und auf digitale Medien.

Er war Gastprofessor und Dozent für digitale Medienwissenschaft an der Universität Innsbruck (2002- 2004) und Principal Researcher für Microlearning, Micromedia und Microcontent bei den Research Studios Austria Forschungsgesellschaft (RSA Studio MINE). Als Program Chair konzipierte und organisierte er die vier internationalen Microlearning-Konferenzen, die 2005 bis 2008 in Innsbruck stattfanden, und war verantwortlicher Herausgeber der vier Proceedings-Bände.

Kontakt:
Dafür wechsle ich mal lieber vom "Er" zum "Ich". Am besten und schnellsten geht es, wenn man mich über Twitter kontaktiert: Dort bin fast täglich, als @martinlindner. Das funktioniert in der Regel deutlich schneller als mit eMail. Ich mag Xing nicht besonders, aber auch dort bin ich erreichbar: https://www.xing.com/profile/Martin_Lindner14 Und es gibt eine Facebook-Niederlassung, bei der ich gelegentlich vorbeischaue.
Bragging rights
Kleinfamilie, Reihenhaus, 1 Tochter.
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Forschung & Beratung
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