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Martin Lindner
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Martin Lindner

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Here's some exciting news that I'd like to share with you. 
You may have noticed that I very rarely speak about the work I do and who I’m working for or with. I tend to leave the press releases, pitch win
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Martin Lindner

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Hier sind Links, Fakten und Details zur Frage "Hat Varoufakis bei Jauch gelogen" zusammengestellt, so knapp und klar wie mir möglich.
Damit dieser hirnverkleisternde Mist endlich aufhört.

http://zumpad.zum.de/p/varoufakis
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Thorsten Roggendorf's profile photoFred Kempert's profile photoJens Lietsch's profile photoChristoph Kappes's profile photo
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“In Zeiten universeller Täuschung, ist die Wahrheit zu sagen ein revolutionärer Akt". (George Orwell) Er hat meinen Respekt. Zumindest hat er mehr Charisma als manche Flachzangen hierzulande. Ob er gewusst hat, das sie ihn zerreisen wollen ? ;-) 
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Martin Lindner

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"ZEIT: War Varoufakis ein guter Student?
Bailey: Im Bachelor studierte er Statistische Mathematik und hatte ein Befriedigend. Aber das war damals eine gute Note. Die hatte noch einen Wert. Durch die Noteninflation der letzten Jahre ist das natürlich anders.
ZEIT: Entschuldigung, aber ich habe meinen Bachelor in Essex mit einer Eins abgeschlossen. Und ich fand das nicht einfach.
Bailey: Mag sein. Aber die Qualität von Varoufakis bestand auch nicht darin, dass er ein gutes Examen nach dem anderen schrieb, bis er eine Eins bekam. Im Gegenteil: Er war überhaupt nicht gut in den Prüfungen. Aber er war ein unabhängiger Kopf.
ZEIT: Was meinen Sie damit?
Bailey: Er hatte Ideen, konnte sie formulieren und analysieren. Das ist eine ganz andere Leistung, als eine gute Prüfung zu schreiben. So wie bei seiner Doktorarbeit, Optimierung und Streiks. Er analysierte darin ein Prinzip: die Streikaktivitäten von Gewerkschaften. Eine sehr gute Arbeit.
ZEIT: War das die große Stärke von Varoufakis: die Analyse?
Bailey: Seine größte Stärke bestand darin, dass er ein autonomer Denker war. Er konnte sich ein Thema selbst erschließen und ein Problem selber lösen, ohne mich als Lehrer dauernd zu fragen, er konnte selbstständig denken. Nicht wie diese Studenten, denen man immer alles sagen muss."
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Jürgen Braatz's profile photoIvan-Alexander Jung's profile photoUlf Kühnle's profile photoThomas Nolte's profile photo
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Und herrlich, wie sich Prof und Journalist beharken.
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Materialien zum #Propositionen Extrahieren für eine #Argupedia , wie sie +Kathrin Passig mal vorgeschlagen hat. (Wir haben das vor Jahren auf G+ mal weitergedacht, ich suche bei Gelegenheit die Links und poste sie in den Comments.)

Grundidee war, für große und kleine Streitfragen Webseiten anzulegen, mit einer sehr rigiden Struktur, die dazu zwingt, alle Positionen auf elementare Aussagen herunterzubrechen. Also der Rhetorik zu entkleiden. So eine Seite kann es z.B. zu #Chemtrail geben, oder zum Griechenland/Eurogruppe-Konflikt, usw. usw. Vielleicht aber auch zu "kleinen" Problemen innerhalb eines Unternehmens/Projekts ...

(Es muss da auch eine Mechanismus geben, der dazu zwingt, größere und undeutliche Komplexe in Sub-Themenseiten zu zerlegen, entsprechend verästeln sich dann auch einzelne Propositionen.)

(Titzmann, Einführung in die Textanalyse, 1977)
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“Propositionen extrahieren für die #Argupedia (aus Titzmann, Einführung in die Textanalyse, 1977)”
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Bastiaan Zapf's profile photo
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Martin Lindner
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SAP-Lernen: "Dein Arbeitsblatt".*  (vgl. letzter Post)

* Cartoon von Eric Burke von ca. 2008, website nicht mehr online, in vielen exemplaren im netz verbreitet, war unter CC gestellt (http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/)
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Mario Binder's profile photoDennis Schulz's profile photoSandra K's profile photoDaniel Schädler's profile photo
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Das finde ich eine schöne Illustration, wobei ich Google, Apple und andere Companies weglasse, und dann sehe, wie meine Texte sind und wie sie sein w/sollten
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Martin Lindner
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Ich spitze mal diesen Blogpost-Befund der immer lesenswerten +Kerstin Hoffmann (Blog "PR-Doktor") noch etwas zu:

Deutsche "Digital Natives" sind Digitalskeptiker.
Jedenfalls die aus der priviligierten Hälfte der Bevölkerung.

(Kerstin Hoffmann bezieht sich auf Studierende mit Marketing-Hintergrund, die beruflich "Unternehmenskommunikation"  machen wollen. Aber ich behaupte: Das ist ganz generell so.)

Die deutlich überwiegende Mehrheit der Jüngeren ist NICHT "besonders medien- und digitalaffin":

Sie wollen sich lieber nicht im offenen Web exponieren.
Sie wollen nicht laut arbeiten und laut vor sich hindenken.
Sie sind v.a. verunsichert und neigen zum Rückzug.
Sie versuchen sich einzukapseln und abzuschotten in Wohlfühl-Bubbles.
Das Netz ist ihnen unheimlich. Sie fühlen sich den Herausforderungen nicht gewachsen.
Sie haben Angst vor Veränderungen.

Das ist nicht ganz unverständlich:

Es fühlt sich für sie an, als hätten sie in der kommenden Gesellschaft mehr zu verlieren als zu gewinnen. (Und ja, gemessen an dem Grad von Komfort und sozialer Sicherheit, den die obere Hälfte unserer Gesellschaft in den letzten 30 Jahren genossen hat, stimmt das.)

Was dabei auf interessante Weise fehlt:

Die Euphorie darüber, was geht. Welche Möglichkeiten sich für Einzelne wie für ganze Gesellschaften im Prinzip eröffnen. Also die Euphorie, die junge Amerikaner eingeimpft bekommen (weil: Silicon Valley-Boom), die junge Asiaten ganz selbstverständlich mitreißt, die junge Afrikaner spüren, sobald (falls) sie die Chance bekommen, die digitalen Netz-Medien zu benutzen.

Ich selbst, aus der alten Stagnationswelt kommend,  habe diese Euphorie, so wie viele meiner Netz-Peers, die insgesamt auffallend alt sind: Ich behaupte mal, die meisten sind um 40+, und jedenfalls genausoviele sind 50+ wie 30+.

Haben wir also unrecht? Verstehen wir halt nicht, wie die Jungen ticken? Projizieren wir unsere Vorstellungen so auf die junge Generation, wie das alle anderen Ergrauten vorher auch schon getan haben? War dieses Aufbruchsgefühl nur ein Digital Spring der Blog&Wikipedia-Genration, also das kleine Fenster, das kurz aufging und zeigte, was möglich wäre, bevor die beharrenden, herrschenden, kommerzialisierenden Kräfte den Laden wieder übernehmen?
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+Martin Lindner Während in Deutschland in den 1950er bis 1990er Jahren die Parole »Aufstieg durch Leistung« tatsächlich für viele weniger privilegierte funktioniert hat und in den 1990er bis 2010er Jahren die neue Parole »Kein Sozialabsturz durch (stetig mehr) Leistung« auch recht veritable Dienste für einige geleistet hat, ist es absehbar, dass in den 2020er bis 2050er Jahren im aktuellen System für einen stetig wachsenden Teil der Bevölkerung auch diese Minimalofferte wegfallen wird. Der vielbeschworene »demografische Wandel« mag diese Entwicklung ein wenig verzögern, wird sie aber nicht aufhalten.

Nach einer kurzen Boomphase von miserabel entlohnten Klickjobs wird gerade der Nachwuchs der sogenannten »Mittelschicht« der sich gerade in vermeintlichen »Karrierestudiengängen« fleißig abstrampelt ironischerweise dabei als erstes wegautomatisiert werden.

Wenn europaweit erstmal die Hälfte der Bevölkerung als »unnütze Esser« zuhause sitzt dann sehe ich optimistischerweise schon die Hoffnung, dass wir die neoliberale Illusion hinter uns lassen können und uns einem humaneren Menschenbild zuwenden können.

Es ist natürlich möglich, dass sich die Entwicklung durch Neuro-Enhancement oder leistungssteigernde Neuroimplantate (goo.gl/tJNaXX) noch eine Weile verzögert, aber letztlich steuert für mich alles auf die besagte Frage zu:

»Ja, wie hätten wir's denn gerne?«
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Martin Lindner

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"Our team is building an open platform for discussion on the web. It leverages annotation to enable sentence-level critique or note-taking on top of news, blogs, scientific articles, books, terms of service, ballot initiatives, legislation and more. Everything we build is guided by our principles. In particular that it be free, open, non-profit, neutral and lasting to name a few.

We create software, push for standards, and foster community.
We are a non-profit organization, funded through the generosity of the Knight, Mellon, Shuttleworth, Sloan and Helmsley Foundations– and through the support of hundreds of individuals like yourself that want to see this idea come to fruition.

Our efforts are based on the Annotator project, which we are principal contributors to, and annotation standards for digital documents being developed by the W3C Web Annotation Working Group."

(featuring +Jon Udell)
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Warum Eurer Preis-Spott Apple Freude macht Die Berichterstattung über die Apple Watch habe ich über…

Warum Eurer Preis-Spott Apple Freude macht Die Berichterstattung über die Apple Watch habe ich über mich ergehen lassen müssen, die Reaktionen auf die Berichterstattung, die Reaktionen auf die Reaktionen usw. Als unangenehm empfand ich die hohe…
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some years ago, me and some peers thought of a concept we named "Non-learners anonymous".

The idea was to help people who want or need to learn something, but don't have the organisational and social scaffolding. To manage their self-learning, they get a kit (a bit like kits/scripts for non-digital role-playing game groups) to self-organize small learning project-groups. there was also some agile project management philosophy baked into that, plus a bit of GTD and pomodoro technique.

agile self-learning groups (consisting of 3 - 9 people, while 7 may be the optimum) would form for a maximum of 3 months, then they disperse, and new groups may form. these groups could be blended or online only.
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Martin Lindner's profile photoJay Cross's profile photo
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Thanks, Martin. I look forward to it.
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Martin Lindner

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Modell der sogenannten Wissensexplosion.
Abstract: The exponential growth in the number of scientific papers makes it increasingly difficult for researchers to keep track of all the publications relevant to their work. Consequently, the attention that can be devoted to individual papers, measured by their citation counts, ...
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Martin Lindner
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der tweet von heute morgen hat mir gerade schlagartig den algorithmischen charakter der bisherigen schule klargemacht.
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“Das Mädchen hat den Spieß mal umgedreht und Arbeitsblätter für die Lehrerin gemacht.”
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Lisa Rosa's profile photoMartin Lindner's profile photoUrsula Bärtschi's profile photoBernhard Maier's profile photo
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ja, sorry: hier ist der jay cross-link:
http://www.internettime.com/2015/03/project-aha/ (via +Marc Schnau)
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Martin Lindner
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Ihr fangt besser an zu schwimmen, oder ihr sinkt wie ein Stein.

"Come gather ’round people / Wherever you roam
And admit that the waters / Around you have grown
And accept it that soon / You’ll be drenched to the bone
So if your time to you is worth saving
You better start swimmin’ or you’ll sink like a stone
For the times they are a-changin’"
(Bob Digitylan)

http://www.bobdylan.com/us/songs/times-they-are-changin

Der Rest des Textes passt aber auch sehr gut für die digitale Flutwarnung. (Damals, 1962, war man mitten in der letzten kulturrevolutionären Überschwemmung.)

Ich bin es ein bisschen müde, mich immer als unrealistischen Euphoriker heruntermachen zu lassen. Zuerst einmal geht es ja um eine eher ungemütliche Frage:  Program, or be programmed. Be digital, or don't be at all. Emanzipiere dich, oder lass dich zum prekären Deppen degradieren.

Daran ist nichts abgehoben Theoretisches und nichts weltfern Utopisches. Wahr ist allerdings, dass ich mit der untergehenden Welt wenig Mitleid habe. Sie hatte ihre historischen Verdienste, aber ihre Zeit ist abgelaufen. Es wird viel verloren gehen, es wird anderes gewonnen werden. Epochenbrüche sind so. Nichts für Leute mit schwachem Herzen.

Aber selbst wenn ich das, was verloren geht, stärker bedauern würde, als ich das tue: Es hilft eh nichts.
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Stefan Schmidt's profile photoMartin Lindner's profile photoFritz Iversen's profile photo
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Ha, das passt doch, dass einigen das Wasser zum Halse steigt und sie es nicht aufhalten können ... http://bit.ly/1MvMLOI
Die Grenzen grenzen nicht mehr ab ...
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  • LMU München
    Promotion Literaturwissenschaft (+ Medienwissenschaft), 1981 - 1992
Basic Information
Gender
Male
Story
Tagline
Wie Furchen in Steintreppen, verursacht durch das tägliche Schlurfen von Hausschuhen.
Introduction
Martin Lindner ist Consultant und Partner bei wissmuth.de (wissen|visuell|sozial). Er befasst sich mit Wissensarbeit, Informationsflüssen und Lernprozessen in der Google-Galaxis. Wissmuth designt und baut in schnellen, agilen Projekten Web 2.0-Wissensumgebungen (vorwiegend aus Open Source-Bausteinen) für Unternehmen und Institutionen.

Das Web löst feste und großformatige Inhalte auf in Wolken von digitalem Microcontent. Das verändert die Umwelt von allem, die mit Hilfe des Web, arbeiten, lernen und Wissen erwerben.
Seit er 2000 als Digitaler Immigrant mit seinem iMac ins Web einwanderte und gleich über Google stolperte, erforscht und entwirft M.L. konkrete Lösungen für digitale WissensarbeiterInnen ( e-Learning 2.0, Enterprise 2.0,) und publiziert dazu in englischer und deutscher Sprache.

Wer mehr wissen will: Links zu Texten, Präsentationen und Vorträgen finden sich hier. Er bloggt, wenn er dazu Zeit findet, auf www.wwweblernen.de und microinformation.wordpress.com - und an vielen anderen, verstreuten Stellen des Web 2.0: "Media is not something we use, but something we become part of." (Marshall McLuhan)

Martin Lindner hat Literatur, Geschichte und Kommunikationswissenschaften an der Universität München studiert. Nach Promotion, Habilitation und Universitätslehre (München, Passau, Kiel)  konzentriert er sich seit 2000 auf das Internet und auf digitale Medien.

Er war Gastprofessor und Dozent für digitale Medienwissenschaft an der Universität Innsbruck (2002- 2004) und Principal Researcher für Microlearning, Micromedia und Microcontent bei den Research Studios Austria Forschungsgesellschaft (RSA Studio MINE). Als Program Chair konzipierte und organisierte er die vier internationalen Microlearning-Konferenzen, die 2005 bis 2008 in Innsbruck stattfanden, und war verantwortlicher Herausgeber der vier Proceedings-Bände.

Kontakt:
Dafür wechsle ich mal lieber vom "Er" zum "Ich". Am besten und schnellsten geht es, wenn man mich über Twitter kontaktiert: Dort bin fast täglich, als @martinlindner. Das funktioniert in der Regel deutlich schneller als mit eMail. Ich mag Xing nicht besonders, aber auch dort bin ich erreichbar: https://www.xing.com/profile/Martin_Lindner14 Und es gibt eine Facebook-Niederlassung, bei der ich gelegentlich vorbeischaue.
Bragging rights
Kleinfamilie, Reihenhaus, 1 Tochter.
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