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MARKENKERN.CH – Agentur für Visionäre
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Damit aus der Berufslehre keine Berufsleere wird - Fabio Aresu über die Akademisierung in der Schweiz. Und wieso das nicht unbedingt das einzig Wahre ist. Heute in der Zeitung Südostschweiz
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Du baust gerade dein Start-up auf und möchtest deine Idee bekannt machen? Das Jungunternehmerforum sucht ab sofort den Bündner Jungunternehmer oder die Bündner Jungunternehmerin 2016. Anmeldeschluss ist der 31. Juli 2016. Wir drücken dir die Daumen!
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Heute eine leise Gesellschaftskritik – wer ist Abzocker, wer der Abgezockte? Die 4. Kolumne von Fabio Aresu in der Zeitung Südostschweiz. Was meint ihr dazu?



Ausgejammert
Auf der Insel der Glückseligen

Fabio Aresu über Abzocker und Abgezockte

Immer wieder überrascht es mich, wie wenig ein grosser Teil der Bevölkerung über die Zusammenhänge in der Wirtschaft weiss. Einerseits herrscht die (wohl leider etwas irrige) Meinung, die Schweiz wäre die alleinige Insel der Glückseligen und nur hier würde alles funktionieren. Gleichzeitig wird immer, überall und jederzeit darüber lamentiert, dass in der Schweiz alles schlecht läuft und wir kurz vor der Katastrophe stünden. Gerne werden auch beide Meinungen kombiniert – der Nationalismus lässt grüssen.

Im Besonderen aber steht jedes Unternehmen und jeder Unternehmer unter Generalverdacht, ein Abzocker zu sein. Je grösser das Unternehmen, desto grösser die Abzocke. Alles ist zu teuer in der Schweiz. Eingekauft wird im Ausland, denn in der Schweiz kann man es sich ja nicht mehr leisten. Billig muss es sein, ausser ... natürlich beim eigenen Lohn. Hier wollen alle das Maximum und belächeln die Kollegen im nahen Ausland, die für 2000 Euro auf dem gleichen Job arbeiten. Bis sie dann auch in der Schweiz arbeiten, aber das ist wieder ein ganz anderes Thema.

Volkswirtschaft, erste Lektion: Sinken die Preise, sinken die Löhne. Soweit die Theorie. In der Praxis gilt: Wenn wir uns nicht mehr drei Mal pro Jahr Ferien mit dem Flieger leisten können, sind die anderen schuld. Die Teppichetagen, die für sich die fetten Boni einstreicht und dem Fussvolk die Brosamen überlässt: die Abzocker.

Ja, diese Fälle gibt es wirklich. Der grösste Teil der Unternehmer aber arbeitet ein ganz klein wenig mehr als die 42 Stunden, hat weniger als 4 Wochen Ferien und verzichtet in schwierigen Zeiten auf einiges, damit die Löhne bezahlt und die Belegschaft gehalten werden kann. Sie können sich vorstellen, wie es dann ankommt, wenn sich die halbe Bevölkerung damit brüstet, so clever zu sein und die Waren billiger im Ausland bestellt zu haben. Dass es einen Zusammenhang gibt zwischen Konsum, Lohnentwicklung und Arbeitslosigkeit, interessiert dann plötzlich die wenigsten.

Nun, was hat das alles mit Innovation zu tun? Innovationen können nur entstehen und gedeihen, wenn auch das Marktumfeld stimmt. Und auf einer Insel, auf der plötzlich alles nur noch importiert wird, kann das ganz schön schwierig werden.

*Fabio Aresu unterstützt als Marken und PR-Berater bei Markenkern.ch Unternehmer mit Visionen.
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Unternehmer brauchen ein dickes Fell - die neue Kolumne von Fabio Aresu in der Zeitung Südostschweiz befasst sich mit Kritik, Nörglern und wie man damit umgehen soll. Seht ihr das auch so?

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Ausgejammert
Wie dick ist Ihr Fell?

Fabio Aresu über Kritik und Kritiker

Gleich vorweg: Etwas zu kritisieren, ist immer einfacher, als konstruktive Verbesserungen anzubringen. Nun, das wissen wir schon. Für viele Unternehmer ist das aber eine echte Herausforderung. Einerseits, weil jede und jeder per definitionem alles besser weiss, ohne es besser zu wissen. Andererseits, weil es oft immens schwierig ist, zwischen Kritik und Neid zu unterscheiden.
Beides bringt uns weiter. Unsere grössten Neider sind zumeist unsere grössten Motivatoren. Wenn diese schlecht über Sie sprechen und Ihnen vorwerfen, Sie hätten sowieso keine Ahnung: Herzliche Gratulation, Sie sind auf dem richtigen Weg. Bei der Kritik gilt es abzuwägen zwischen konstruktiver Kritik und sogenannt «destruktiver» Kritik. Ersterer gegenüber gilt es, aufrichtig dankbar zu sein. Sie ist selten und wertvoll, wenn auch manchmal schmerzhaft. Hören Sie aufmerksam zu, denken Sie darüber nach und bedanken Sie sich dafür. Negativer Kritik aber sollten Sie konsequent aus dem Weg gehen. Oder anders gesagt, permanente Lästerer und Miesmacher haben in Ihrem Netzwerk nichts zu suchen. Punkt.

Haben Sie den Mut und setzen Sie sich mit echten Kritikern zusammen. Wenn Sie die Einwände rational und emotional entkräften können und immer noch von Ihrem Projekt überzeugt sind: Geben Sie Vollgas. Sie werden abheben. Wenn die «Aber...» berechtigt sind, nehmen Sie es an und versuchen Sie, das Projekt zu verbessern. Meist helfen Ihnen die konstruktiven Ratschläge der Kritiker dabei. Und falls Sie merken, dass die
Kritik auf ganzer Linie berechtigt ist, sehen Sie es positiv. Sie wurden soeben vor einem Flop bewahrt. Nehmen Sie ein weisses Blatt und beginnen Sie von Neuem. Übung macht nach wie vor den Meister, und erst aus
Rückschlägen lernen wir, stärker und fokussierter zu werden.

Eines jedoch müssen Sie sich auf jeden Fall zulegen — ein dickes Fell. Sie werden es nie allen recht machen können, was Sie im Übrigen auch nicht müssen. Zudem sind die Leute mit Lob und Gratulationen immer
sparsamer als mit Kritik und Gestichel. Also sich daran gewöhnen? Nein. Nehmen Sie es zum Anlass, Ihr Ding bewusst durchzuziehen, immer besser zu werden und es den Nörglern so richtig zu zeigen. Das ist vielleicht nicht unbedingt nett, aber effizient.

Fabio Aresu unterstützt als Marken- und PR-Berater bei Markenkern.ch Unternehmer mit Visionen.
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Der Bestseller «Hinter dera Maska isches dunkel» war ja nicht nur der zünftigen Inhalte wegen ein Hingucker. Nein, auch die grafische Arbeit dahinter vermochte durchaus zu irritieren. Nebst der Gestaltung durch 0813.ch fielen auch Gimmas komische Illustrationen ins Auge.

Einige dieser Motive sind sogar dermassen gut angekommen, dass wir uns entschieden haben, die kultige «Raketa» (die inzwischen sogar auf Gimmas Arm tättowiert wurde) und «heiliga Geischt» (bekannt aus Pacman) für euch als T-Shirt zu produzieren! Und diese sind ab sofort in Schwarz und Weiss erhältlich, in einer ersten, limitierten Auflage von total nur 200 Stück, verteilt auf alle Grössen. Wer also für den Sommer gerüstet sein will, bestellt am besten umgehend eines der kultigen Teile.

Zum Shop: www.gimmasworld.ch
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25.05.16
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"Wie viel ist eine gute Idee an sich wert? Nichts." Fabio Aresu über den Wert von Ideen im Zusammenhang mit Selbstvermarktung. Heute in der Zeitung Südostschweiz


Ausgejammert
Vom Wert einer Idee

Fabio Arrest über die Krumm der Selbstvermarktung

Wie viel ist eine gute Idee an sich wert? Nichts. Wie viel ist eine nicht so gute Idee wert, wenn darüber gesprochen wird? Hoppla, der Marktwert steigt rapide an! Erst wenn aus der Idee eine Geschichte mit Gesprächsstoff wird, wird die Idee wertvoll. Es gibt viele Tüftler und schlaue Köpfe mit echten Innovationen, die aber wirtschaftlich nie einen Fuss auf den Boden bringen und frustriert aufgeben. Und es gibt begnadete Kommunikatoren, die es schaffen, ein laues Lüftchen in eine mediale Brise zu verwandeln. Woran liegt das? Das Zauberwort heisst Selbstvermarktung. Die Masse will keine Produktbeschreibungen, sondern eine gute Story mit einem Menschen im Mittelpunkt. Erst dieser gibt einem Produkt oder einer Dienstleistung sprichwörtlich ein Gesicht. Vielen fällt es aber schwer, sich selbst in den Vordergrund zu stellen, denn: Wer zur öffentlichen Person wird, polarisiert. Sie müssen lernen, mit Kritik umzugehen. Jede und jeder hat eine Meinung über Sie, egal ob es stimmt oder nicht. Darwinistisch gesehen überragen die Vorteile aber. Erstens hilft es bei Verhandlungen bei Geschäftspartnern, Lieferanten und Finanzdienstleistern, wenn man klar sagt was man will und selbstbewusst dafür einsteht.Zweitens: Sobald Sie eine gewisse Bekanntheit haben, wächst das Netzwerk. Was hat nun aber das Netzwerk mit Ideen zu tun? Viel. Sehr viel. Ein tragfähiges Netzwerk schlägt jede Marketingkampagne um Längen. Mund-zu-Mund-Propaganda ist immer noch das gefährlichste Schwert im Arsenalder Kommunikationswaffen. Je mehr über Ihre Idee gesprochen wird, desto eher wird sie wahr. Es heisst, eine gute Idee nicht umzusetzen sei schlimmer, als gar keine Ideen zu haben. Wenn Sie es also ernst meinen, reden Sie über Ihre Idee. Schwärmen Sie davon. Nicht von der Technik, sondern vom Vorteil für die Nutzer. Beziehen Sie Ihr Netzwerk mit ein. Überlegen Sie konkret, wer Ihnen helfen kann, Ihre Idee zu promoten. Gehen Sie auf die Medien zu. Lernen Sie, mit Ablehnung umzugehen – sobald Ihre Idee bekannter wird, steigt die Zahl der Wohlwollenden. Was Sie dafür tun müssen? Sich selbst besser vermarkten. Erst dann wird aus der Idee eine Innovation und aus der Innovation eine Investition. Und nur wer investiert,kann später ernten.

* Fabio Aresu unterstützt als Marken- und PR-Berater bei Markenkern.ch Unternehmer mit Visionen.
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Heute in der Südostschweiz – die Kolumne von Fabio Aresu zum Thema Innovation und deren Tücken. Und zwar aus einer etwas anderen Sichtweise betrachtet.

Ausgejammert: Scheitern verboten
Fabio Aresu über die Tücken der Innovation

Wir brauchen Innovationen»: So tönt es im Moment aus allen Ritzen. Auch an dieser Stelle, in dieser Zeitung, werden tagtäglich Spalten damit gefüllt. Für einmal herrscht quer über alle Parteien eine seltene Einigkeit: Innovationen. Jawoll. Jetzt. Sofort. Unverzüglich.

Nun hat das ja wie immer einen kleinen Haken. Eigentlich sogar zwei. Der erste: Für Innovationen brauchts Menschen mit Ideen — und Geld. Eigenem Geld. Denn wenn jemand etwas wirklich Neues vorschlägt, sind erst mal alle skeptisch, da unbekannt. Die Risikoampel steht auf Rot. Wer soll das bezahlen? Sicher nicht die Öffentlichkeit! - Womit klar ist: Wer etwas verändern will, muss sich exponieren, investieren und riskieren, auf die Schnauze zu fallen. Man geht davon aus, dass neun von zehn Innovationen scheitern. Was hierzulande äusserst schlecht ankommt. Denn wer scheitert, ist ein Verlierer. Anders als in angelsächsischen Ländern, wo der Held erst der Held ist, wenn er ein paar Mal so richtig abschmiert, dann wieder aufsteht und erst mit der neuen Idee erfolgreich wird, ist das bei uns ein «bitzali» anders. Wer etwas versucht und hinfällt, wird hinter der Hand mit Häme bedacht. Man verliert somit nicht nur Geld, sondern auch das Gesicht. Was längerfristig betrachtet schlimmer ist, als Geld zu verlieren. Das Verlierer-Etikett bleibt haften. Der zweite Haken ist die Gesellschaft. Innovationen müssen her, sofort - aber bitte so, dass sich nicht viel ändert. Wie der Name schon sagt, sind Innovationen mit Neuerungen verknüpft. Neues ist unbekannt. Unbekanntes ist unsicher. Unsicherheiten steht der grössere Teil der Gesellschaft vorsichtig bis ablehnend gegenüber. Unterstützt wird die ablehnende Haltung von der Politik - für Links ist es schlecht für die die Umwelt, für Rechts sollte alles so bleiben wie es ist, und die Mitte überlegt es sich noch. Ausnahmen bestätigen die Regel.

Genug gemotzt. Wenn wir also Innovationen wollen, müssen wir als Gesellschaft - und vor allem als Kanton, der auf Gedeih und Verderb auf Feriengäste angewiesen ist — offener werden. Leute mit Ideen unterstützen und nicht belächeln. Jedem, der damit hinfällt, die Hand reichen, den Staub vom Rücken wischen und für den nächsten Versuch viel Glück wünschen.

* Fabio Aresu unterstützt als Marken- und PR-Berater bei Markenkern.ch Unternehmer mit Visionen.
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Die Kunst, Geschichten zu erzählen ist so alt wie die Menschheit selbst. Geschichten erzeugen Bilder im Kopf, bewegen und bleiben haften. Statt mit PowerPoint und Textwüsten sollten sich Unternehmen mit Storytelling befassen. Spannend aufbereitet kann auch ein Geschäftsbericht begeistern. Wie beim Theater Rigiblick, das seinen Geschäftsbericht als Theaterstück inszeniert hat und dafür bei Investoren und Medien Beifall ernten durfte.

Du möchtest deine Vision mit der Öffentlichkeit teilen? Wir unterstützen dich beim Finden und Inszenieren deiner Geschichte.
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Modernes Startup-Marketing spielt nach neuen Regeln. Mit seinem Workshop «Marketing ist nicht Werbung, aber Werbung ist nichts ohne Marketing» gibt Fabio gerade sein Wissen am Jungunternehmerforum Sargans weiter. Interessiert? Wir bieten Beratungspakete, die dieses Wissen auf dein Projekt abgestimmt anwenden: www.markenkern.ch/#marketingcheck
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Vielen Dank an GR Heute für den tollen Bericht zum gestrigen Sommelier-Anlass von Genussbeiz.ch! Wer in einem Bündner Gastrobetrieb arbeitet und im Herbst am Bier-Sommelier-Anlass teilnehmen möchte, hier entlang: www.genussbeiz.ch
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