Shared publicly  - 
3
3
Thomas Hofmann's profile photoJan Wagner's profile photoMichael Knödler (Klickmichi)'s profile photoElke Wittich's profile photo
55 comments
 
Kay Urban warnt den Zentralrat der Juden vor blösinnigem Gedankengut.
Translate
 
Ich finde es immer wieder interessant, wie viele wissen, welche Einstellung Bodo hat. Und einer der anderen Mitglieder. Natürlich ohne die Personen zu kennen.

Wie war das noch? 2009 hat Bodo alle, die meinen, dass er den Holocaust geleugnet hat, gebeten ihn anzuzeigen.

Eingegangene Anzeige bis heute (2012): Null
Translate
 
Mir wird ganz anders, wenn ich die Kommentare so lese. Auch die Reaktionen bei Twitter.

Piraten hin oder her, aber die Anhängerschaft... Mir wird übel.
Translate
 
Seid ihr Piraten? Falls ja, scheint der Zentralrat ja den Nagel auf den Kopf getroffen zu haben
Translate
 
Hätten die aufgepasst wüssten sie dass die Piraten schon selber wissen was von "rechtem Gedankengut" zu halten ist. Aber gerade gegen Gedanken lässt sich halt schwer was machen.

Mal abgesehen davon ist es ja nicht so dass die Piraten untätig bleiben wenn sowas passiert. Nur ist halt nicht immer alles so ganz einfach.
Translate
 
Es gilt als Warnung, nicht als Vorwurf. Aber der Gedankengut ist vorhanden, es ist Bedauerlich das solch ein Gedankengut überhaupt existiert, naja wie der Ausspruch es schon sagt der Piraten, wir machen das halt anders.
Translate
 
Irgendwie gelingt es mir nicht mich auszudrücken, darum bitten Vorsicht bei folgender Aussage :
Ich hatte den Eindruck das Antisemitismus unabhängig von der Meinung des Zentralrats der Juden besteht.
Ist das falsch? Ist das antisemitisch was Juden sagen was antisemitisch wäre?
Ich habe tatsächliche definitionsprobleme und würde mich über elabotierte antworten freuen.
Translate
 
+Jens Unterkoetter Ein Rauswurf ist in keiner Partei einfach. Andere Parteien, z.B. die SPD, schaffen das auch nicht besser. Beispiele sind sicher bekannt.
Translate
 
+Remo van de Alm mir wird nicht nur von den Inhalten deiner 'Texte' schlecht, sondern auch von deiner Rechtschreibung und der Tatsache, dass du Plenkst und Prellst.
Translate
 
Ich glaube nicht dass die Piraten ein Naziproblem haben. Es wird viel mehr von außen eines herbeigeredet. Das ist aber ganz klar unfair. Würde ich heute SPD Mitglied werden und morgen in nem Interview Nazizeugs sagen hieße es übermorgen auch nicht die SPD hat n Naziproblem.
Translate
 
+Michael Reh Ach. Der Zentralrat muss natürlich etwas dazu sagen. Ist immer so. Kann man gut oder schlecht finden. Man kann komplett durchknallen, wie so der ein oder andere Mitkommentator hier. Hat jeder so seine Agenda.

Mich wundern eher die ganzen Gegenreaktionen zu einer "simplen" Warnung des Zentralrats der Juden...
Translate
 
Als Reaktion reicht übrigens auch schon "Zur Kenntnis genommen" oder "Danke für die Warnung, wir achten drauf.".

Edit: es git noch ganz andere, wichtige Dinge, vor die man die Piraten warnen sollte. ;)
Translate
 
+Christian Lang, das Naziproblem hat die Gesellschaft (und nicht einmal speziell die deutsche) und damit auch die Parteien. Die Frage ist, ob und wie man damit umgeht. Dass der vorliegende Fall nicht so klar auf der Hand liegt, wie einige Piraten-Kritiker glauben machen wollen - geschenkt. Fakt ist aber, dass derzeit keine klare Linie im Umgang mit den politischen Grenzgängern zu erkennen ist. Der Zentralrat darf das natürlich kritisieren.
Translate
 
Bei der PiratenPartei hat das Grundgesetz einen hohen Stellenwert. Jedes Mitglied das eine andere Bevölkerungsgruppe pauschal diffamiert, gehört zumindest abgemahnt und bei weiterer Verfehlung umgehend ausgeschlossen. Das dies teilweise schwierig ist umzusetzen, leuchtet mir ein. Jedoch ist es der einzige Weg Trolle vor die Tür zu setzen und die eigenen Ansprüche auch zu wahren.
Translate
 
+Christian Lang Die SPD ist auch etabliert im System. Es geht hierbei (und bei dem medialen Dauerfeuer der letzten Wochen) nicht um "Naziprobleme", "Kostenloskultur" oder wie auch immer. Es geht darum, diese Partei einzunorden und fit für das etablierte Parteiensystem zu machen.
Translate
 
Ich denke bei den Piraten kommt durch ihre Offenheit und Transparenz vieles direkter ans Licht als bei etablierten Parteien. Ich will gar nicht wissen, was für Parolen im tiefsten Bayern oder auf sonst welchen traditionellen Stammtischen anderer Parteien von sich gegeben werden über die niemand redet und die nicht sanktioniert werden. Dass die Piraten von der Öffentlichkeit nun aber viel kritischer betrachtet werden als der Rest der Parteien kann ihnen nur helfen, denn an Kritik kann man wachsen und besser werden.
Translate
 
+Michael Becher Wenn diese Einordnung allerdings aufgrund von komischen Ansichten einzelner Mitglieder (von denen sich der Rest der Partei sogar schon distanziert hat) passiert kann das ja wohl nix werden.
Translate
 
Wenn das nicht mal den Verfassungsschutz auf den Plan ruft. Es mag ein Ausrutscher eines einzelnden sein, aber ein Ansatz.
Translate
 
+Christian Lang ich fürchte leider doch. Die Piratenpartei verfolgt nunmal einen basisdemokratischen Ansatz. Dadurch wird es immer einen Spinner geben, der irgend einen mist von sich gibt. Das ist eine Prima Munition um der Partei das vorzuhalten. Interessant wird es sein, zu sehen, wie die Parteiführung in den nächsten Monaten/Jahren damit umgehen wird. Sprich: Wie lange hält diese Partei das durch und bleibt basisdemokratisch?
Translate
 
Irgendwann wird auch der letzte Klappstuhl begriffen haben, dass der Zentralrat der Juden per se nichts mit Israel zu tun hat, keinen Einfluss auf die Politik des Landes nimmt (oder nehmen kann) und auch nicht für deren Politik verantwortlich zu machen ist, nicht wahr, +Prana Cale Die Hoffnung stirbt zuletzt, sozusagen.
Translate
 
rechts oder links Extreme haben nach meiner Meinung nichts in der Piratenpartei verloren. Für diese Gesinnung gibt es schon die entsprechenden Randgruppen und dort gehören sie auch hin. Eine Unterwanderung der Piraten durch eine dieser Gruppen birgt eine verheerende Gefahr für die Zukunft der jungen Partei die bisher auf der richtigen Wegfindung ist. Sowas kann aber sehr schnell umschlagen wenn sich einzelne Chaoten mit solchem Verhalten in der Partei verankern können. Ob dies nun wirklich solche Individuen sind die daran glauben oder auch Maulwürfe anderer Gruppierungen in der Politik sind, spielt da keine Rolle. Es ist so oder so eine negative Auswirkung und man sollte hier keine Toleranz bei intoleranten Personen zeigen.
Translate
Translate
Translate
Translate
Translate
 
Keine Lösung, sondern ein Umgang mit Idioten kognitiv Benachteiligten - Aufmerksamkeitsentzug. Um den Bogen zum Thema irgendwie wieder zu kriegen - von den Piraten verlangt man auch keine Lösung - nur einen erkennbaren Umgang. Im Fall oben wird die Entscheidung des Schiedsgerichts eben als Vorlage für den künftigen Umgang mit Nazis gesehen und folgerichtig kritisiert. Geht imo aber an der Realität vorbei.
Translate
 
Da hat der Zentralrat recht. Aber es gibt auch tausende Piraten, die vor rechtem Gedankengut warnen. Und es gibt auch offizielle Erklärungen der Piraten gegen Faschos. Piraten die sich auch in Initiativen gegen Rassismus, Antisemitismus und Neofaschismus engagieren. Mensch mag zwar reflexartig denken "wat wolln die vom Zentralrat denn wieder?" aber da denk ich mir, die Piraten haben vereinzelte Irrläufer im Griff. Egal aus welcher Ecke. In einer Basisdemokratie ist es schwieriger für Spinner.
Translate
 
Schön wenn die Bibel rat weis:15 Ein Unerfahrener glaubt jedem Wort, aber der Kluge achtet auf seine Schritte.

16 Der Weise fürchtet sich und wendet sich von Schlechtem ab, der Unvernünftige aber gerät in heftigen Zorn und ist voller Selbstvertrauen. Sprüche 14:9-10
Translate
 
die Aussage "dieses/jenes Gedankengut hat hier/dort nix zu suchen" löst das Problem ja nicht. Eine Gesellschaft muss sich daran messen lassen, wie sie mit extremen Positionen umgeht. Wenn Extreme einfach "ausgeblendet" werden, sind sie weiterhin da und können im Untergrund wuchern wie ein Krebsgeschwür. Dieser "Partei-Auschluss/Verbietereflex" löst das Problem nicht, es macht das Problem in meinen Augen schlimmer. Es bringt nichts, die Augen vor einem Problem zu verschließen. Lasst einen Nazi doch seinen Unsinn erzählen. Das schöne an Extrempositionen ist doch, das es ein leichtes ist, diese Position in einer Diskussion bloß zustellen.
Translate
 
Und wenn schon die Bibel zitiert wird, dann zum Ausgleich auch das Havamal aus der Edda, Strophe 23-26, auch wenn die Aussage im Endeffekt dieselbe ist.:


Ein unkluger Mann meint sich alle hold,
Die ihn lieblich anlachen.
Er versieht es sich nicht, wenn sie Schlimmes von ihm reden
So er zu Klügern kommt.

Ein unkluger Mann meint'sich alle hold,
Die ihm kein Widerwort geben;
Kommt er vor Gericht, so erkennt er bald,
Daß er wenig Anwälte hat.

Ein unkluger Mann meint, alles zu können,
Wenn er sich einmal zu wahren wußte.
Doch wenig weiß er was er antworten soll,
Wenn er mit Schwerem versucht wird.

Ein unkluger Mann, der zu andern kommt,
Schweigt am besten still.
Niemand bemerkt, daß er nichts versteht,
So lang er zu sprechen scheut.
Nur freilich weiß wer wenig weiß
Auch das nicht, wann er schweigen soll.

(Simrock-Übersetzung, (c)opyright sowas von abgelaufen)
Translate
 
+Michael Becher Prinzipiell teile ich deine Meinung, dass auch die Mitglieder einer Partei immer nur ein Spiegel der Gesellschaft sind in der die Partei entsteht. Dennoch hat man aber auch eine Verantwortung. Nicht nur der Partei auch den Leuten gegenüber, die man vertritt.

Du hast Recht. Ein Parteiausschluss ändert nichts an der Einstellung der Leute, aber nicht die Partei ist dafür zuständig das zu machen, sondern die Gesellschaft in der solche Gedanken überhaupt wachsen können. Das heißt jeder einzelne von uns. Und zu dem Thema klare Position zu beziehen hilft nicht nur bei jedem Einzelnen, sondern auch den Piraten.
Translate
 
Es geht nicht, darum, dass ein Parteiausschluss solcher Spinner das Spinner-Problem lösen würde, sondern um ein Signal, das deutlich sagt: Solche Spinner haben bei den Piraten nichts verloren. Das und nichts anderes fordert der ZDJ ein. Und ich auch. Als Piraten-Sympathisant und -Wähler.
Translate
 
+Ricarda Riechert Wenn du diese Extrempositionen aus der Partei ausschließt, verhinderst du aber eine konstruktive Auseinandersetzung mit der Extremposition. Dann klumpen sich diese Leute halt in der NPD und anderswo zusammen, wo sie unter sich bleiben und keinen Zugang zu anderen Sichtweisen haben. Und um eine klare Position zu beziehen, muss ich jemanden ja nicht ausschließen. Ich kann ihm genausogut die Hand reichen, und immer wieder offen aufzeigen, warum die Extremposition falsch ist.
Translate
 
ist ja nicht nur Bodo. Wenn ein anderer zum Beispiel twittert, auf Palästina sollte eine Atombombe geworfen werden, und mensch dann sagt "Äh, das ist rassistisch", dann sagen andere "ne, kann nicht sein, der ist doch Jude". Anderer Fall, andere Seite der Medallie. Spinner gibts an vielen Seiten des Würfels. Aber die hat die Mehrheit unter Kontrolle. Und wenns zu bunt wird, raus damit. Aber nach dem Recht. Denn wir können nicht fordern, daß der Rechtsstaat ein Rechtsstaat bleiben muss, daß das Grundgesetz seine Bedeutung behalten muss, wenn wir nicht selber mit diesen Spielregeln arbeiten. Practice what you preach. Auch wenns schwerfällt, sicher.
Translate
 
+Michael Becher Ich sehe in einem Ausschluss die nötige Auseinandersetzung und Stellungnahme zu dem Thema. Dass sie sich woanders rotten, können weder die Piraten noch wir verhindern. Aber wir können mit Aufklärung und Meinungsäußerung den Schwachfug nicht nur übertönen sondern ihnen den Wind aus den Segeln nehmen.

Das ist zumindest meine Meinung dazu.
Translate
 
+Ricarda Riechert siehst du, ich eben nicht. Wenn ich Extrempositionen ins Abseits dränge, verstärke ich sie nur. Und das ist meine Meinung dazu ;)
Translate
 
Die Piraten können ja etwas unter den Antrag des jehweiligen Bewerbers schreiben

O Ja
O Nein
O Probewoche
O Wir melden uns

Ansonsten möchte ich mich +Mario Sixtus anschließen
Translate
 
was ist hier nur los... naja ich glaub 99% der Piraten wollen keine rechtes Gedankengut bei sich aber wieso wird hier der Zentralrat der Juden mit dem Politischen Handeln von Israel gleichgestellt. Was in Palästina passiert ist sicher nicht schön aber dieser Rat kann da glaub ich nichts dafür...
Translate
 
Lieber +Mario Sixtus , Bitte helfen sie mir sie zu verstehen. Wer hat menschnverachtendes geschrieben und musste deshalb gebannt werden. Ich kriege es nicht zusammen.
Translate
 
Wieso wird man immer zum Antworten gezwungen?

Weil jeder einzelne Mensch seine Meinung zu etwas hat die er sich selbst gebildet hat durch Erfahrungen, durch sein Elternhaus wo man die ersten Werte vermittelt bekommt, ducrh sein Umfeld was sich JEDER selbst aussucht weil er sich da wohl und verstanden fühlt.

Entweder ich Arrangiere mich mit meinen Mitmenschen die ja auch meine Person durch ihren Einfluss auf mich ausmachen oder ich geh zu der Minderheit die von Vornherein schon Schlecht/Scheiße/NichtGesellschaftsfähig ist.
Ich könnte aber auch meine Meinugn einfach nur vertreten, dann muss ich aber auch mit der Kritik leben die dann auf mich einprasselt
Translate
 
Ich schließe mich der augenscheinlich sehr unpopulären Meinung von +Michael Becher an. Ich wüsste spontan kein historisches Beispiel, in dem Ignoranz dafür gesorgt haben soll, dass sich ein Problem in Wohlgefallen aufgelöst hat.
Es gibt gerade für weit verbreitete Thesen der rechtsradikalen Szene handfeste Gegenbeweise, wie z.B. akribisch geführte Dokumente der Nazis über ihre eigenen Verbrechen. Wer angesichts der vorliegenden Beweislast immer noch leugnet, ist entweder "kognitiv stark eingeschränkt" oder ein Lügner.
In beiden Fällen halte ich es für bedeutend wirksamer, einer solchen Person die Chance zu geben, sich als das darzustellen, was sie ist. Wer außer von handfesten Beweisen zusätzlich noch von überwältigendem Spot erdrückt wird, wird es in Zukunft sehr schwer haben, Glaubwürdigkeit zu erlangen, geschweige denn eine überzeugte Gefolgschaft.
Ich sehe mich in der Verantwortung, die ungebildeten Opfer extremistischer Verführer und Blender durch offen geführte Diskussionen zur freiwilligen Überzeugung zu führen, dass ihr Weg ein Irrweg ist.
Wenn ich dagegen solche Menschen von dem politischen Diskurs ausschließe, überlasse ich sie schutzlos denen, die sie mit Verblendung und Aufhetzung für ihre niederträchtigen Ziele vor den Karren spannen.
Translate
 
Jetzt würde mich doch mal interessieren, wer sich wirklich angesehen hat, was dieser denn überhaupt gesagt hat.
Sorry, falsches Thema, falsch formuliert. Bitte vergessen.
Translate
 
" #Thiesen hatte sich nach Angaben der #Piratenpartei-2008 in einer #Mailingliste - einer Art #Chat (?) - so geäußert: "Wenn #Polen #Deutschland den #Krieg erklärt hat (und das hat Polen indirekt durch die #Generalmobilmachung), dann hatte Deutschland jede Legitimation, Polen anzugreifen." Außerdem: "Nun, bis vor einigen Monaten glaubte ich auch, dass diejenigen, die ' #Auschwitz leugnen ' einfach nur pubertäre Spinner sind. Damals hatte ich aber auch noch nicht #Germar-Rudolf gelesen. Sorry, aber das Buch prägt einfach - zumindest wenn man objektiv ran geht." Rudolf ist verurteilter #Holocaust-Leugner.



#SPD-General fordert #Trennung-von-Thiesen

Der Parteichef der Piraten, #Sebastian-Nerz, zeigte sich angesichts der Entscheidung des Bundesschiedsgerichts enttäuscht. Ein Formfehler habe zwar einen Parteiausschluss verhindert. "Wir werden jedoch auch künftig gegen solche und ähnliche Äußerungen vorgehen. #Rassismus hat in der #Piratenpartei keinen Platz." Der rheinland-pfälzische #Piraten-Chef, Roman Schmitt, sagte: "Für mich ist es nicht direkt ein Freispruch." Thiesens Äußerungen seien "extrem unsensibel". Doch: "Ich sehe nicht die Gefahr, dass wir #unterwandert werden." Der #rheinland-pfälzische #SPD-Generalsekretär Alexander Schweitzer forderte die Piraten auf, sich von Thiesen zu trennen.




Bundesweiter #Wirbel


Die Äußerungen von Thiesen hatten bundesweit für Wirbel gesorgt. Der #Piraten-Bundesvorstand forderte 2009 eine klare #Distanzierung. Thiesen erklärte daraufhin, dass er " #faschistische Bestrebungen jeder Art entschieden ablehne " und "den Holocaust weder leugne noch geleugnet habe und auch nicht gedenke, dies in Zukunft zu tun". Die Parteispitze beantragte jedoch 2010 den Parteiausschluss. Das Landesschiedsgericht der Piraten Rheinland-Pfalz wies im November 2011 den Antrag als unbegründet ab. Dagegen legte der Bundesvorstand Berufung ein. Thiesen war für eine Stellungnahme ......


Zitat aus einem anderen Bericht
http://www.swr.de/nachrichten/rp/-/id=1682/nid=1682/did=9591406/1djif0f/index.html



Ich stell das mal ohne direkte Interpretation so in den Raum. Ich komme ehrlich gesagt zu keinem #eindeutigen Schluss und Ergebnis, wie man sich am besten verhält oder nicht verhält.
Translate
 
Mensch mensch mensch. Schon so einige Vollpfosten dabei bei den Piraten. Verstehe nicht, was sie sich so schwer bei tun. Wer anderen Meinungsfreiheit nicht eingesteht und viele andere Rechte, der hat sie auch für sich selber geschnitten. (Universelle Rechte sind unantasbar allerdings...) JA! Ich diskriminiere rassisten, antisemiten, sexisten und homophobe menschen!
Translate
 
Bei den Grünen war es das Selbe (in Grün!) am Anfang. Die haben das auch hinbekommen.
Translate
 
+Johannes Möstl - was sollen sie nun machen die Piraten? Ihrer Meinung nach? Alles gut so oder noch klarer reagieren - rausschmeißen? Mancher meint, da wurde schon genug Klartext geredet - andere sagen - das reicht nicht. Wiederum andere sagen, es ist Wahlkampf. Ist es aus kritischer Sicht mit anderen Worten gefragt - ich bin bekennender Nicht-Pirat und argumentiere gelegentlich wie die Piraten oder arbeite an gleichen Inhalten dann im Web mal - ist es aus der Sicht eines das eher kritisch sehenden Menschen besser, noch schärfer zu reagieren oder reicht das aus was war: Mensch selbst hat es klargestellt war das ausreichend) - Bundesvorstand immer wieder und so weiter - wenn ich das richtig einordne?

Ich kann es in diesem Fall kaum einschätzen - es ist Wahlkampf halt.
Translate
 
"Nazis haben bei uns nichts zu suchen"

#Die-Piraten stehen für maximale #Transparenz und #Meinungsfreiheit. Aber wo zieht die Partei die Grenzen der freien Meinungsäußerung? Und wie geht sie mit denen um, die diese Freiheit missbrauchen? Parteimitglied #Wolfgang-Dudda nimmt im Interview mit #tagesschau . de Stellung.

tagesschau.de: Herr #Dudda, der Landesverband #Rheinland-Pfalz der #Piratenpartei will ausgerechnet Bodo Thiesen, gegen den seit 2009 ein #Parteiausschlussverfahren wegen rechter Äußerungen im Netz läuft, als Vertreter auf ein großes #Piratentreffen nach Nürnberg schicken. Wird die Partei mit rechten #Störenfrieden einfach nicht fertig?

Wolfgang Dudda: Offensichtlich wird ein Landesverband damit nicht fertig. Der Hintergrund ist, dass #Bodo-Thiesen im #Landesverband Rheinland-Pfalz sehr tief verhaftet ist. Er genießt dort im persönlichen Bereich so viel Vertrauen, dass man tatsächlich erwägt ihn nach Nürnberg zu entsenden, was ich für eine #atastrophe und große #Dummheit halte.

tagesschau.de: Warum ist Thiesen überhaupt noch Parteimitglied? Immerhin hatte man lange genug Zeit ihn auszuschließen.

Dudda: Das stimmt, das ist wirklich unerträglich. Ich selbst habe gegen diese Verschleppung des Ausschlussverfahrens im Januar protestiert, indem ich meine Arbeit für den Bundesvorstand ruhen ließ. Aber wir standen bei diesem Fall auch einfach vor einem Satzungsproblem. Denn es gibt ja für solche Fälle Schiedsgerichte. Und die dürfen nicht beeinflusst werden, weil sonst jede Entscheidung zivilgerichtlich angefochten werden kann. Daher wurden sie, auch das #Schiedsgericht Rheinland-Pfalz, teilweise mit #Samthandschuhen angefasst. Wir haben es einfach versäumt, für solche Fälle wie dem Fall Thiesen dem Bundesschiedsgericht die Möglichkeit zu geben, das Verfahren an sich zu ziehen und zu beschleunigen. Wir dachten einfach nie, dass das mal nötig sein würde. Aber das hat die Piratenpartei gelernt und ihre Satzung geändert. Um Bodo Thiesen kümmert sich jetzt das #Bundesschiedsgericht und ich bin sicher, sein Ausschluss steht kurz bevor.

tagesschau.de: In den Foren im Netz wird heftig diskutiert. Ein schlechter Zeitpunkt für Streit, in wenigen Tagen wird in Berlin gewählt.

Dudda: Ja, und ich vermute, dass der Landesverband Rheinland-Pfalz damit gezielt den äußerst erfolgreichen Berliner Wahlkampf torpedieren will.


tagesschau.de: Warum hält die Partei als Ganzes, gerade in dieser wichtigen Phase, nicht zusammen?

Dudda: Die Partei hält eigentlich extrem zusammen. Aber es gibt auch in der Piratenpartei unterschiedliche #Strömungen. Der Berliner Landesverband hat seinen Wahlkampf sehr geschickt organisiert, hat es auch geschafft, sich thematisch breiter aufzustellen. Und das kommt den sogenannten „Kernies“ in der Piratenpartei, die fast mit sakralem Charakter die Grundwerte der Partei bewahren wollen, überhaupt nicht entgegen. Und nach meinem persönlichen Eindruck gibt es im Landesverband Rheinland-Pfalz besonders viele dieser „Kernies“.

tagesschau.de: #Meinungsfreiheit ist ein sehr hohes Gut in der Partei. Scheitern die Piraten jetzt an ihrem eigenen Anspruch, nämlich wenn es darum geht, dass eben auch die Meinungsfreiheit Grenzen hat?

Dudda: Ja, den Eindruck habe ich sehr wohl. Es gibt bei den Piraten #Meinungsfreiheit-s-fanatiker, die glauben, dass auch ein Nazi seine Meinung frei sagen können muss, auch wenn dieser Nazi sich auf die Fahnen geschrieben hat unseren Staat abzuschaffen. Und gleichzeitig haben wir die Verfassung und die #Grundrechte eigentlich fest in unserem Parteiprogramm verankert. Das widerspricht sich. Aber ich muss auch sagen, diese Leute, die eigentlich nichts bei uns zu suchen haben, die werden immer weniger. Vor zwei Jahren war das noch ein größeres Problem. Aber jetzt hat sich in der Partei die Erkenntnis durchgesetzt, dass Nazis bei uns nichts zu suchen haben. Fälle wie Bodo Thiesen werden zum Glück immer weniger. Aber wir müssen immer wachsam bleiben, denn es gibt durchaus Anzeichen dafür, dass versucht wird die Partei von rechts zu unterlaufen und ihre freiheitliche Ausrichtung zu missbrauchen.



Wolfgang Dudda ist Mitglied der Piratenpartei und Gründer des Vereins "Piraten #gegen-Rechtsextremismus". Von Mai 2010 bis Mai 2011 war Dudda im Bundesvorstand der Piratenpartei aktiv.

tagesschau.de: Haben Sie den Landesverband Rheinland-Pfalz schon angerufen und Ihrem Ärger Luft gemacht?

Dudda: Ich habe sarkastisch getwittert, dass wir den Laden gleich dicht machen können, wenn das #Problem-Thiesen nicht bald gelöst wird. Das war natürlich sehr bissig, aber das trifft es. Es muss einfach klar werden wie sehr eine solche #Dummheit und #Unverfrorenheit nach außen wirkt und letztlich der Partei schadet. Und ich denke die Botschaft wird ankommen, auch da unten in Rheinland-Pfalz.

Das Interview führte Theresa Hübner für tagesschau.de.

Anmerkung der Redaktion
Nach Veröffentlichung des Interviews erreichte tagesschau.de folgende Stellungnahme der Piratenpartei Berlin:

Wolfgang Dudda vermutet in dem veröffentlichten Interview eine bewusste Torpedierung des Berliner Wahlkampfes durch den Landesverband Rheinland-Pfalz. Hiervon kann nicht gesprochen werden. Seit Anfang 2009 läuft ein Parteiausschlussverfahren beim Landesschiedsgericht Rheinland-Pfalz gegen Thiesen aus verschiedenen Gründen. Viele Mitglieder wünschen sich eine baldige Entscheidung des Schiedsgerichts. Auch der Landesverband Rheinland-Pfalz ist mit der momentanen Situation unzufrieden. Auf dem Landesparteitag im Frühjahr 2011 wurde das Verschleppen des Verfahrens gerügt.

"Der Landesverband Rheinland-Pfalz unterstützt den Wahlkampf in Berlin tatkräftig", sagt #Roman-Schmitt, Vorsitzender der Piratenpartei Rheinland-Pfalz. "Das Verfahren um Bodo Thiesen macht uns schon lange Sorgen. Auf Grund seines umstrittenen Verhaltens und dem laufenden Verfahren, haben wir Bodo Thiesens Antrag auf #Entsendung nach Nürnberg #abgelehnt. "Alle Landesverbände arbeiten zur Zeit an einem Wahlsieg der Piraten in Berlin. Auch #viele-Piraten aus dem LV Rheinland-Pfalz sind in diesen aufregenden Tagen auf der Straße und kämpfen für die 5%", sagt #Gerhard-Anger, Vorsitzender des Landesverbandes Berlin.
Bundesgeschäftsstelle Piratenpartei, #Stephan-Urbach


Meine Anmerkung zum Artikel auf
http://www.tagesschau.de/inland/dudda100.html


wäre, das es nicht so ist, das man sich damit nicht auseinandergesetzt hätte und die Reaktion dann insgesamt schon klar distanziert ist.
Translate
Translate
Translate
Add a comment...