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Das Versagen der deutschen Fernsehkultur gründet in der geistigen Verfassung des Landes: Individualität ist verdächtig, wer herausragt, wird einen Kopf kürzer gemacht. Eine Abrechnung.
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Ramona Jansen's profile photoBettina Vonach's profile photoRoland Meier's profile photoSteffen Lauterbach's profile photo
27 comments
 
Ich habe meinen Fernseher in hohem Bogen rausgeworfen. Vor 6 Jahren schon. Es war eine Entwöhnung. Heute geht es mir besser und ich wähle insgesamt bewusster, wessen ich mich aussetze. Online kommt eh zu mir, was passt.
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Mir fehlt nur noch, dass ich das komplette Programm auch live im Internet sehen kann oder wenigstens die Filme/Beiträge etc. zur gleichen Zeit verfügbar sind wie im Fernsehen. Dann noch eine vernünftige Altersverifikation damit ich den Film, der mir mit 23 Uhr zu spät kam, am nächsten Tag halt schon um 6 gucken kann. Dann hätte ich auch weniger Bauchschmerzen beim Überweisen. Und ich könnte eine Gegenleistung für die Haushaltsabgabe erkennen.
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Kurz gesagt: Deshalb sind wir hier und nicht vor der Glotze. Das hier istvausserdem (etwas) interaktiv.
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Im fern läuft sowieso nur zu 70 % Amerikan Mainstream Propaganda .
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Uli Mey
 
"1984", Old Georg, Schweinchen Dick...! Wer kennt das noch? Es ist traurig und bedrückend zu erfahren wie sich die Informationspolitik, politische Aufklärung, "globalisiert" hat. Mr. Jauck und seine primitive Talk-Show ist das mieseste was ich jemals gesehen habe. Wenn "Eddy Stoiber", der Mann ohne Hirn aber mit Diskettenlaufwerk, schon herhalten muß... da fehlt es gewaltig. Alle Polit-Shows sind eine Zumutung für dem aufgeklärten Bürger.
Sender, wie 3sat, Phoenix, arte und die regionalen Sender sind Informativ, sind einfach gut. Dafür zahle ich gerne meine Gebühren. Was ist aber aus dem Ersten und Zweiten geworden? Meinungsbeeinflussende Nachrichtensendungen, widerlich..!! Was ist mit den Werbeblöcken bei diesen Sendern? Diese haben eine Dimension angenommen, die den "privaten" nicht nachstehen. Das war früher doch untersagt!!!!!!...????
Ich schreibe jetzt nichts mehr, denn ich steigere mich da in eine Wut hinein, die mir nicht gut tut.
u.m.
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+Uli Mey Da habe ich aber eine andere Wahrnehmung. Die Werbeblöcke in den ÖR sind kürzer, es gibt bei weitem nicht so viele davon (nach 20 Uhr gar keine mehr), auch die In-Film-Werbung (1/3 Werbebanner, 2/3 amputierter Film) ist so nur selten in den ÖR zu sehen (beim ZDF bröckelt das leider).
Was Meinungsbeeinflussende Nachrichten betrifft: Das ist praktisch nicht zu verhindern und war 'schon immer' so. Die Beeinflussung beginnt schon bei der Themenauswahl, die aber stattfinden muss, da die Sendezeit und das Budget begrenzt sind. Und natürlich soll die Meinung sogar beeinflusst werden. Wenn z.B. über einen ausländerfeindlichen Übergriff berichtet wird, soll das sicher auch aufregen und dazu anregen, sich dagegen aufzulehnen.
Nachrichten werden von Menschen bearbeitet, da fließt immer Meinung mit ein; Selbst die Meldungen der Agenturen sind nicht frei davon, aber auch in Zeitungen und dem Internet ist praktisch jede Meldung auch meinungsbeeinflussend.
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Das Fernsehn produziert für Masse. Wer sich gut unterhalten will kauft sich ein Buch oder legt sich eine DVD ein.
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+Alexander Nastasi und ein Buch oder DVD ist nicht für die Massen gemacht? Das glaube ich aber sowas von nicht!!! Alles ist für Massen gemacht. Auch das Internet. Das Fernsehen entwickelt sich genauso weiter wie alles andere was von Menschenhand kommt. Auch Werbung gibt es überall. So funktioniert das System nun mal. Jeder der glaubt er wäre im Internet freier, belügt sich nach meiner Meinung selbst. Und +Udo Hartmann alles ist doch meinungsbeeinflusst...oder? Schlimm finden ich bei uns die GEZ. Ich muss für was zahlen was ich persönlich nicht nutze. Oder mir in einer miesen Qualität geliefert wird. Also da muss man den privaten Sendern mehr Qualität zusprechen...Schauen wir wo der Weg hin führt.
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Ein Essay ist ja ein Versuch, und sowas kann halt auch mal danebengehen. Am pointiersten läßt sich halt über Fernsehen schreiben wenn man offensichtlich gar nicht fernsieht - das sieht man in den Kommentaren (70% amerk. Prpaganda), das sieht man aber auch im "Versuch". ein Autor der so etwas schreibt.

"Aber es gibt ja nicht nur Talks, sondern auch die Journalismusplacebos „frontal 21“ oder „ZDF-Reporter“. So wie dort die Off-Sprecher hätten die Moderatoren der „2-Minuten-Hass-Sendung“ in Orwells „1984“ gesprochen, hätte er eine Ahnung gehabt, wie denunziatorisch ein Sprechorgan klingen kann."

Der hat ja noch nicht gemerkt, dass es "ZDF Reporter" seit fast einem Jahr nicht mehr gibt. Damit ist er wohl diqualifiziert, zum Thema irgendeinen Beitrag zu leisten.

Insgesamt findet sich der Artikel auf dem Niveau eines Nonliners, der mal für zwei Stunden kuckt was es im Internet so alles gibt und dann über Flachsinn, Porno, eitle Selbstdarstellung und total veralteten Quark herzieht. Die "Netzgemeinde" würde ihn lynchen. Übers Fernsehen darf man aber unter Applaus auf selbem Niveau(limbo) schwadronieren.
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Ich mag Fernsehen und wir brauchen unabhängige Medien - vielleicht aber nicht im Focus-Stil.
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Hatte im Studium keinen Fernseher und nichts vermisst. Jetzt schauen wir auch nicht viel fern, zum einen, weil wir unseren Kindern zeigen wollen, dass das nicht sein muss und zum anderen, weil das Programm nur selten wirklich gut ist.
Ich muss aber (womöglich zu meiner Schande) gestehen, dass wir seit kurzem SKY haben. Die Dokus dort sind wirklich gut. (Ja, ja, das sagt jeder, ich weiß, aber ich meine es auch so!)
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"Das Versagen der deutschen Fernsehkultur gründet tief in der geistigen Verfassung des Landes: Individualität ist verdächtig, wer herausragt, wird einen Kopf kürzer gemacht. "

Genau so ist es. Brillianter Artikel!
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Wer PrivatTV schaut ist selber Schuld. Ich habe die ausnahmslos rausgenommen. ARD und ZDF kann man auch langsam in die Tonne hauen ..... banal und zahnlos was die abliefern. Georg Schramm trifft das Thema mal wieder am besten.
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Für mich ist es schon fast verwunderlich, wie viele Leute noch fernsehen. Ich habe mein Röhre schon vor über 10 Jahren abgeschafft und vermisse sie keinen einzigen Tag. Fussball gucke ich lieber mit Freunden in der Kneipe und von wirklich herausragenden TV-Produktionen kaufe ich mir lieber die DVDs. Wenn ich durch Zufall mal bei Freunden einen Blick in die aktuelle Fernsehlandschaft werfe, bin ich immer wieder erstaunt, was einem da vorgesetzt wird. Darauf kann ich auch in Zukunft mit Leichtigkeit verzichten.
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Komisch weiß gar nicht weshalb hier so rumgejammert wird.Es hat doch keiner gesagt oder befohlen dieses oder jenes anzusehen.Wenn mir nix gefällt guck ich gar nicht.Aber was macht ein typisch Deutscher moppert nur.
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Ich verstehe nicht, warum es bei den ÖR überhaupt Werbung geben darf, obwohl es sich genau genommen um Premiumkanäle handelt. Der "Auftrag" ist so dermaßen schwammig, dass man vielleicht mal von Millionen für irgendwelche Fußballübertragungsrechte absehen kann. Dann reicht es vielleicht für zumindest werbefreies TV, was deshalb nichts an Qualität einbüßen muss.
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+Lon Wayne Die ursprüngliche Idee hinter der Mischfinanzierung (ca. 85% Gebühreneinnahmen, 15% Werbeeinnahmen) sollte die Unabhängigkeit einerseits von der Wirtschaft, andererseits von der Politik garantieren. Dass davon nicht allzuviel übrig geblieben ist (heutzutage weden die ÖR sowohl von der Politik als auch von der Wirtschaft gegängelt), liegt meiner Meinung nach daran, dass die Interessenvertreter seit 60 Jahren ihre Methoden der Einflussnahme perfektioniert haben.
Das ist übrigens nicht nur bei den ÖR so, sondern überall, egal, ob freie Wirtschaft, Politik, Presse, Kunstszene, Weltpolitik, überall sitzen im Hintergrund Leute, die keine Legitimation haben, aber die Fäden ziehen.

Die Möglichkeit, diese Wucherungen komplett etwas zurechtzustutzen, erschreckt mich aber noch mehr, als die daraus resultierenden Ungerechtigkeiten. Mir fällt nämlich dazu nur eine Revolution ein, und die verliefe diesmal wohl nicht so friedlich, wie 1989/90. Das war ein historisches Ereignis, wie es vielleicht nur alle paar hundert Jahre vorkommt, eine in der Gesamtheit friedliche Revolution, ohne Kopf abschlagen, ohne hunderte oder gar tausende Tote. Das ist etwas, auf das ich als deutscher stolz bin. (Auch wenn mein Anteil daran sicher gering war, aber ich bin ja auch nicht auf mich stolz, sondern auf das deutsche Volk.)

Sorry, vom Hündchen auf's Stöckchen... :-)
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+Udo Hartmann Das würde im Umkehrschluss bedeuten, dass die ÖR in dieser Form keine Daseinsberechtigung mehr haben. Das wäre für mich kein Problem, da ich mir meine Informationen fast nur aus dem Netz hole. Verstehe dennoch nicht, warum die Politik einen größeren Einfluss auf die ÖR hat, wenn diese zu 100% von Gebühren bezahlt würden.
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Das ist doch ganz einfach zu erklären.Die Bosse der Öffentlich Rechtlichen kommen zum größten Teil selbst aus der Politik was bei den Privaten nicht oder kaum der Fall ist.
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Schon, aber da hilft auch kein Finanzierungsanteil aus der Wirtschaft, von Bestechung mal abgesehen.
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Das stimmt ohne Bestechung geht Heute gar nichts und ich meine bei ARD und ZDF ist bestechung mit Schmiergeldern Größer als bei den Privaten.Was aber auch nur eine vermutung von mir ist.Behaupte nicht das es so ist.
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Am schönsten sind doch Behauptungen dann, wenn man keine Belege dafür angeben kann will oder muss oder behauptet, etwas gar nicht zu behaupten. Behaupte ich mal so, kann aber auch ganz anders sein.
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+Thorsten Hehn Es sind einige Skandale um illegale Geldflüsse im Umfeld der ÖR ans Licht gekommen. Daraus kann ich aber keinen Schluss ziehen, dass hier mehr Schmiergelder o.Ä. fließen als bei den Privaten. Ich habe keine Ahnung, welche Kontrollgremien bei den Privaten existieren, bei den ÖR gibt es entsprechende Kontrollmechanismen, und offensichtlich funktinoieren sie auch. Wenn ich in die freie Wirtschaft schaue (Privatsender gehören auch zu diesem Bereich) so sehe ich eine Menge Bestechung und Korruption. Das bedeutet aber nicht, dass im öffentlichen Bereich (oder in der Politik) weniger Korruption herrscht...
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+Lon Wayne Nur dass der ÖR seine Daseinsberechtigung nicht aus der Unabhängigkeit begründet, sondern die Unabhängigkeit gewahrt bleiben sollte, weil der ÖR eine so große Medienmacht hat(-te). Die Daseinsberechtigung ergibt sich aus dem Versorgungsauftrag.
Man mag sich über Geldmengen beschweren (ja, kann ich nachvollziehen, aber die Steuern sind mir auch viel zu hoch, und komm mir bitte nicht mit der Leistung, die mit dem Geld erbracht wird, das Schwarzbuch enthält jährlich mehr verschwendete Milliarden als den ÖR jeweils insgesamt zufließen, und mit den Milliarden werden zigtausende Menschen in Deutschland für ihre Arbeit bezahlt).
Man kann sich uneins sein, was die Inhalte der Programme betrifft, das ist halt Geschmackssache (wie in jedem anderen Bereich auch.)
Der ÖR hat den Auftrag einer Grundversorgung. Leider ist dieser Begriff genauso schwammig wie wahrscheinlich 90% anderer Gesetze formuliert, weshalb es darum immer wieder Diskussionen gibt. Für den einen gehört Fußball dazu, für den anderen nicht usw.
Es gibt aber ein BVG-Urteil dazu aus der jüngeren Vergangenheit, das hier die Daseinsberechtigung nochmals bejaht hat, insofern, wenn Du die ÖR abschaffen willst, gründe eine Partei, setze es auf's Wahlprogramm, erreiche eine Mehrheit, mit der Du die entsprechenden Gesetze kippen kannst. ;-)
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Nur komisch find ich an der Sache das unsere Politik mit an der sogenannten GEZ verdient aber da ich ja eh kaum Fernsehen schaue ist es mir noch relativ egal.
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