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Ja, kurz vorm Tod wirkt die Notwendigkeit von Broterwerb nicht mehr zwingend ;-)
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+Christoph Kappes Kommt im Einzelfall aber vielleicht auch auf die Frage an, ob man privat oder gesetzlich versichert war, bzw. welche Krankenkasse man sich leisten konnte.
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wie mann sich entscheidet ....die Entscheidungen werden hinterher immer in zweifel gestellt besonders wenn die Lebenszeit vorbei ist ... Zitat von mein Opa
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Ich finde diese Aufstellung durchaus einleuchtend. Klar, wer arbeitslos war wird sich nicht für zu viel Arbeit ärgern, etc. etc.

Aber grundsätzlich ist es für den Großteil von uns doch so: Wir wollen selbstbestimmt leben, sind aber getrieben von Zwängen, unter denen Zeit, Freunde, das eigene Leben außerhalb des Materiellen leidet.

Der Blick wird erst dann klarer, wenn der tägliche Druck verloren geht. Man kann sich ja heute schon fragen, ob einen die beruflichen und damit materiellen Erfolge glücklicher machen. Es gibt Studien, die diese Zusammenhang widerlegen. Lassen wir uns also treiben, von dem, was uns glücklich macht oder von dem, was gesellschaftlicher Common Sense ist?
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Hmm, mein Großvater hat nichts bereut. Er hat mit der Einstellung gelebt das jede Entscheidung nach bestem Wissen und Gewissen getroffen werden muss. Stellt sie sich im Nachhinein als falsch heraus, dann kann man nur daraus lernen.
Zweifeln sollte man daher nicht, bereuen erst recht nicht. Denn erst hinterher ist man klüger. Warum also Zweifel oder Reue aufbringen für Entscheidungen die nach dem Erfahrungshorizont zu Ihrem Zeitpunkt richtig und wohlüberlegt waren? Fand ich eine bemerkenswerte Einstellung.
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+Markus Beckedahl Was hat die Wahl der Krankenkasse, bzw. der Umstand Privat oder Gesetzlich, mit der Frage zu tun, ob man es am Lebensende vielleicht bereut, zuviel Zeit mit Arbeit (i.S. von Pflichterfüllung) verbracht zu haben ? Versteh ich nicht.
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@Markus Wilms Ja, aber viele Menschen drücken sich um eine Entscheidung. Wenn jemand in einem (zum Beispiel) ungeliebten Job oder einer (teilweise) unbefriedigenden Beziehung bleibt, kann das u.U. seine Gründe haben, halt ein Abwägen der Vor- und Nachteile und wie hoch der Leidensdruck ist. Und wenn diese Entscheidung gewollt getroffen wurde, ist das im Normalfall für einen selbst auch dann noch okay, wenn es "falsch" war, das zählt dann unter Lebenserfahrung.

Insofern geh ich da mit Deinem Großvater konform. Aber ich habe auch viele Menschen kennengelernt, die, hm... nunja, einfach die bequemere Variante des "ich will mich damit nicht beschäftigen" wählen und sich dem jeweiligen Problem überhaupt nicht stellen. Und ja, die bereuen teils schon zu Lebzeiten (also weit vor ihrem Tod), dass sie eben gar keine Entscheidung getroffen haben - oder sie machen es sich noch einfacher und schieben alle Schuld an ihrem Missempfinden (nicht an ihrem Scheitern, eher an ihrem gefühltem Unglücklichsein!) "der Welt an sich" zu.
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+Markus Beckedahl ich auch nicht. Ausserdem war´s ein Scherz zur Methodik der Befragung. Ich finde es ziemlich evident, dass Menschen sich aus Angst und im Bestreben von Sicherheit und Harmonie ihr Leben lang (zu sehr) anpassen, um dann am Ende festzustellen: das ging ja doch ganz gut. Bis hierhin hat´s immerhin geklappt ;-) (ich sollte keine Witze machen, ich weiss,)
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+Christoph Kappes Das kann aber auch das Gegenteil bedeuten. Nämlich sich im Leben mit dem Blick auf die für einen ganz persönlich wichtigen Dingen gerade nicht anzupassen sondern - und das war Punkt 1 - das eigene Leben einigermaßen befreit von Zwängen zu leben. Frag mal die Managerebene in den Großkonzernen, ob die von einem selbstbestimmten Leben sprechen würden...
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Viele Leute fahren ihr Leben lang auf den Schienen gesellschaftlicher Konventionen (Heirat, Karriere, Reihenhaus etc.) und stellen dann an der Endstation fest, dass sie es verpasst haben beizeiten aktiv die Weichen zu stellen, um auf einer anderen Strecke zu fahren, die ihnen mehr Spaß gemacht hätte.
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+Christian Henne Oh, ich kenne davon einige, und sie fühlen sich nicht selbstbestimmt. Genau das meine ich mit "Bestreben nach X", das betrifft alle Personen, deswegen verstehe ich Deinen Einwand auch nicht. Diese "Zwänge" hat jeder, weil jeder Ängste hat, die kommen nämlich entwicklungspsychologisch von woanders.
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+Christoph Kappes Hast Recht, ich hatte Deinen Beitrag auf die Schnelle falsch gelesen. Dass wir alle unter gewissen Zwängen leben ist ja auch klar, auch okay, denn mit materiellem Wohlstand und Familie geht Sicherheit einher. Die Frage ist eben, wieviel Besitz das alles vom eigenen Leben ergreift. Und das ist weniger ein Zeit- als eher eine mentale Frage, denke ich. Ich kenne zu viele erfolgreiche Männer, die auch noch zu Hause den Job im Kopf haben und noch nicht mal mehr sehen, wenn Ihre Kinder sie anlächeln. Und glücklich sind die alle nicht. Ich habe mich u.a. auch deshalb selbständig gemacht, um selbst mehr Kontrolle zu haben - und ich fühle, dass es eine Verbesserung ist, rein emotional. Ist aber die reine Sicht auf die Balance Beruf-Familie.
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+Christian Henne Ich finde auch, dass man als Selbständiger mehr Kontrolle über die Zeit hat, sofern der Laden läuft. Man sollte neben dem Existenzminimum (auf das ja alle ängstlich schielen) auch ein persönliches Existenzmaximum definieren, über das hinaus zusätzliches Einkommen (= zusätzliche Arbeit bei unskalierbaren Berufen) erfahrungsgemäß kein Mehr an Zufriedenheit bringt.
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Uns Kriegsgeborenen fehlt da viel, um ein Erfolgreiches Leben hinter uns zu lassen.Ich habe mir auch gewünscht all die schönen und angenehmen Dinge des Lebens hinter mir zu lassen.In jungen Jahren fehlte uns das Geld,Und heute sind wir alt.
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Toller Artikel. Eigentlich sollte jetzt (fast) jeder einmal in sich gehen und sich darüber intensive gedanken machen.
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+Edgar Sobisch Nein, Bloss nicht nachdenken, nachher bricht uns das scheue Reh Aufschwung unterm Arsch weg, weil die Leute merken das sie all den Quatsch den sie kaufen garnicht brauchen um glücklich zu sein ;) Dann guckt keiner mehr TV, die Werber werden arbeitslos und und und!Kann doch keiner wollen, dass sich die Leute kritisch mit ihrem Leben auseinander setzen.

Wie war das noch?

Go to work. Get married. Have some kids. Pay your taxes. Pay your bills. Watch your TV. Follow fashion. Act normal. Obey the Law. And repeat after me: I AM FREE

Ich weiss leider nicht mehr wo es herkommt.
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Ich glaube aber auch, das es sehr schwer ist, ein Leben zu führen in dem man absolut nichts bereut. Wenn es überhaupt möglich ist...
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Thomas Kohl - Wer nichts bereut hat auch nicht gelebt
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+Holger Grethe Ich glaube der Schlüssel ist es einfach, zu wissen, was einem selbst gut tut. Ich sehe viele Dinge heute ganz anders als vor 10 Jahren. Wohl dem, der sein Leben diesen Erkenntnissen anpassen kann.
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In Italien sagt man : Das letzte Hemd hat keine Taschen.......heisst soviel wie ......man kann nichts mitnehmen!
Bin nun ueber 50 und habe so ziemlich alles gemacht was auf meiner Liste an wichtigem stand! Sehe das Leben jetzt als reine Bonus-Zeit an!
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Tja, wenn man denn könnte, wie man will ... aber was interessiert die Politik schon, wie Sozialleistungs-Empfänger leben würden, wenn sie könnten, wie sie wollten. Allein, was durch die Zwangsverarmung und die Isolation an Kreativität verschenkt wird! Und natürlich auch an Lebenszeit. Viele Zwangsverarmte werden am Ende ihres Lebens viel zu bedauern haben ... aber es wird nicht ihre Schuld sein.
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Sabine Engelhardt - Jeder ist seines Glückes Schmied also lassen wir jetzt einmal die Politik aus dem Spiel.
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Jeder ist seines Glückes Schmied? Gilt vielleicht in einer Gesellschaft ohne Politik, also können wir die Politik da nicht aussen vor lassen...
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Thomas Kohl - kann ich so nicht zustimmen. ok sie erschwert unter umständen vieles aber als ausrede lasse ich das nicht gelten
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Aber aussen vor kann man das auch nicht lassen, wir leben nunmal nicht in einem Land, nichtmal in einer Welt, in der jeder die gleichen Chancen hat und alles machen kann was er/sie will. Man ist also maximal der Schmied seines Glückes in vorgegebenen Parametern die derart schwer zu ändern sind, dass ein Statistiker sie als gegeben ansehen würde.
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+Edgar Sobisch Dann schmiede mal mit 374 Euro im Monat + KdU, Erwerbsunfähigkeit oder Langzeitarbeitslosigkeit aus sonstigen Gründen, maximal geringfügiger Zuverdienstmöglichkeit und mit dadurch bedingten bzw. begünstigten gesundheitlichen Einschränkungen. Und dann bitte über das Ergebnis berichten. Danke.
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Ich habe nicht behauptet das es leicht ist gegen den wind zu schmieden aber es ist möglich das habe ich am eigenen leib erfahren. will ja auch gar nicht draufrum reiten aber es macht mich langsam wild wenn immer nur die politik an allem schuld ist
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Ich habe mich von 0 euro als meine webidee zusammenbrach wieder auf ein vernünftiges einkommen hochgeschmiedet ohne einen einzigen euro staatlich hilfe zu benötigen. hallo was soll das ?
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+Edgar Sobisch Klar, ich hab mir die chronische Depression selbst rasugesucht. Es war auch gar nicht die Politik (in Zusammenarbeit mit dem Hetzblatt), die systematisch über zwei Jahrzehnte Menschen ohne Arbeit aus der Gesellschaft herausgedrängt hat. Es war auch gar nicht die systematische Schikane der Repressionsämter, die meine Krankheit ausgelöst, verstärkt und schließlich chronifiziert hat, da war ich immer selbst dran schuld. Wie konnte ich auch nur diese Schikanen herausfordern, indem ich Hilfe zum Lebensunterhalt benötigte?

Gratuliere, wenn Du normal arbeiten und Deine Ideen umsetzen kannst. Aber erklär nicht anderen, sie seien selbst schuld, wenn ihnen jegliche Möglichkeiten dazu genommen werden. Dann bist Du nämlich Teil des Problems, nicht der Lösung. Geh also weiter CDU wählen und glaube dran, daß sie das beste für das Volk macht.
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ich erkläre niemandem was ich äußere mich zum thema
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Als Mann kann ich da nur sagen:
Glück = gute Gesundheit + ein schlechtes Gedächtnis
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Es sagt wohl einiges aus, dass wir von einem Artikel, der eigentlich wegführt von einer materiellen Sicht, wieder in einer solchen Diskussion gelandet sind.
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+Sabine Engelhardt ... genauso wenig wie "das Umfeld" an Ihrer Depression schuld ist, wurden Menschen vom sogenannten Hetzblatt (Bild?) oder dem nicht existierenden "System" extra aus der Gesellschaft rausgedrängt. Das System braucht momentan jeden. Ich verstehe aber, dass Sie Hilfe brauchen. Wie kann man Ihnen helfen bzw. nehmen Sie überhaupt noch Hilfe an?
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+Markus Wilms Also ich sehe das genauso wie dein Großvater (und wohl auch du). Zu jedem Zeitpunkt habe ich die, zu diesem Zeitpunkt, für mich beste Entscheidung getroffen. Dass man im Rückblick manchmal das Gefühl hat, die falsche Entscheidung getroffen zu haben darf einen nicht irre machen, da es keinerlei Garantien gibt, dass der anschliessende Verlauf des Lebens tatsächlich so eingetreten wäre, wie man sich das vielleicht gerne vorstellt. Wenn ich mich z.B. an einer Stelle für Sicherheit (z.B. einen gut bezahlten, aber langweiligen Job) entschieden habe, weil mir das Wohl meiner Familie wichtiger war, dann war das eben wichtiger und damit die richtige Entscheidung. Im Nachhinein zu sagen, es wäre besser gewesen "zu leben" und damit wäre alles viel aufregender gewesen, ist Zeitverschwendung, weil es keine Sicherheit gibt, dass diese Zeit dann tatsächlich so toll geworden wäre.
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foottoo foottoopunktde - holla was soll das den ?? bezahlter werbelink oder was??
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Ups - sorry, Du hast recht - hatte den Link aus einem anderen Blog-Eintrag bei mir einfach kopiert, ohne groß nachzudenken. Habe den Link durch einen "normalen" ersetzt...
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Das trifft auch auf mich zu:
1. "Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, mein eigenes Leben zu leben"
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Hoffen wir, dass es bei dir so bleibt!
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Erst gestern war ich auf einer Fortbildung zu Thema Sterbebegleitung. Es war sehr interessant. Leider noch viel zu verschlossenes Thema.
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Ich bin nur Mittwochs in einem Pflegeheim. Dann stricke ich mit den alten Damen. Aber in diesem Zusammenhang werde ich mich auch irgendwann mit dem Tod auseinandersetzen müssen.
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