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Marc Haisenko
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"Ich träume manchmal nachts von einer Kortexresektion und am nächsten Morgen stelle ich fest: hatte ich schon."
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My long, long journey to make my server send to Gmail again:

A month ago, Gmail stopped accepting e-mails from my server for some reason. I didn't know why and it took a lot of work, research and guessing what's going on.

The problem: You cannot contact a human at Gmail! Also, the error reporting doesn't hint what's wrong and Google's documentation is utterly incomplete and doesn't offer any guidance for server admins. They do have a feedback form where you can report issues when trying to send to Gmail but Google just doesn't read or answer these.

If you're a business and have trouble sending to Gmail, this can be really damaging. And what can you do then? Guess and experiment, because you cannot contact a human at Gmail.

I finally got it working, but who know for how long? And why the fuck does Google still decline my e-mails when I send via IPv6?

Being involved in an app for designing e-mail newsletters, I already hated Gmail the mail reader. Now I also hate Gmail the server infrastructure.

Here's my ServerFault about my long journey: http://serverfault.com/questions/832945/how-to-contact-gmail-team-regarding-block

Vor ein paar Tagen hat eine Dame bei uns geklingelt, sie hat Unterschriften gesammelt. Sie behauptete, bei uns soll in der Nähe noch eine weitere Flüchtlingsunterkunft errichtet werden, zusätzlich zu den zwei schon bestehenden. Und da hätten sie "bedenken" dass das zu viele werden und sammeln Unterschriften dagegen.

Ich sagte, da habe ich keine Bedenken. Mit den Flüchtlingen hatten wir hier noch nie Probleme, man sieht sie und das war's auch schon. Sie fragte: "Haben sie wirklich keine Bedenken?" – "Nö". Türe zu.

Heute stellt sich raus, dass sie gelogen hat. Die neue Unterkunft kommt nicht zusätzlich, sondern ersetzt eine der beiden bestehenden. Bleibt sich also gleich. Wie immer bei den "besorgten Bürgern" nimmt man es mit Fakten nicht so genau. Da krieg ich schon wieder so nen Hals!

Glücklicherweise hat niemand aus meiner Familie unterschrieben, bis auf meine Oma weil sie extrem gutmütig ist und sich vollquatschen hat lassen.

Zeit für einen neuen, längeren Rant. Es geht um Wissenschaft. Ich habe da schonmal was ähnliches dazu geschrieben, als es um Verschwörungstheoretiker ging.

Ich bin vor kurzem von einer Verwandten um meine Meinung zum Thema "Wie schütze ich meine Tochter vor Handystrahlung?" gebeten worden. Dazu habe ich eine starke Meinung (ratet mal), aber ich nehme ihre Sorge absolut ernst und habe dementsprechend versucht aufzuklären aber auch Tipps zu geben (kabelgebundenes Headset beim Telefonieren, Handy in Handtasche statt Hosentasche, Flugzeugmodus).

Just vor ein paar Tagen dann kam eine neue, umstrittene Studie zum Thema raus. Von einem renommierten US-staatlichen Institut, aber mit seltsamen Ergebnissen. Stark (und wahrscheinlich auch falsch) vereinfacht: Ratten wurden über 2 Jahre mit simulierten Handies elektromagnetischen Wellen ausgesetzt. Die Zahl der Gehirntumorfälle in der Versuchsgruppe ist bis zu 3,3% gestiegen, aber nur bei den Männchen. Und ausserdem lebte die bestrahlte Versuchsgruppe 5% länger als die unbestrahlte Kontrollgruppe. Ja was nun? Gefährlich oder Lebensverlängernd?

(Randnotiz: der Grund, wieso ich keine Gefahr von Handies sehe: die Gesundheitsstatistiken von Deutschland und den USA zeigen, dass die Häufigkeit von Hirntumoren seit 2000 rückläufig (D) bzw. gleichbleibend (US) ist. Gleichzeitig nutzen aber immer mehr Leute Handies. Wenn von Handies eine Gefahr in dieser Richtung ausgehen würde, dann würde die Statistik das zeigen.)

Wir haben mittlerweile ein Problem mit Wissenschaft (zumindest in einigen Gebieten): wir sind im Glauben angekommen.

Solche Studien sind komplex und keiner von uns normalsterblichen liest sie durch. Selbst wenn wir es tun fehlt uns normalerweise das notwendige Wissen aus dem Fachgebiet und (ganz, ganz wichtig) über Statistik um so eine Studie beurteilen zu können. Wir sind also darauf angewiesen, dass andere Leute das für uns tun, ihre Schlüsse ziehen und für uns verdaulich zusammenfassen. Genauso wie die Studien von Menschen durchgeführt werden, die Fehler machen, werden die Informationen von Menschen weiter verbreitet, die Fehler machen.

Wenn eine Studie sagt: "X ist schädlich!" dann macht das eine tollere Schlagzeile als eine Studie, die sagt "X ist unschädlich!". Angst ist mächtig, und die "X ist schädlich"-Information hat größere Chance sich zu verbreiten. Bekanntestes Beispiel: die eine, einzelne manipulierte Studie von 1998, in der behauptet wird dass die Mumps-Masern-Röteln-Impfung mit Autismus in Zusammenhang steht. Wir wissen, dass die Studie manipuliert und mittlerweile zurückgezogen ist, aber die Angst wurde freigelassen und hat zur Folge, dass tausende Eltern ihre Kinder einem unnötigen, realen Gesundsheitsrisiko aussetzen und sie nicht impfen lassen. Meine Nachbarin, die medizinisch ausgebildet ist, gehört dazu!

Denn diese Eltern haben immer wieder gehört, Impfen erzeugt Autismus und glauben das. Du kannst mit 1 Millionen Studien kommen, die das Gegenteil sagen: die Angst, der Glaube, wirst du diesen Eltern damit nicht nehmen können. Solche Leute lächerlich zu machen hilft IMHO auch nicht: wenn du ihre Angst nicht ernst nimmst führt das eher noch dazu, dass sie sich mehr in ihren Glauben versteigern als eine Art Abwehr-/Schutzreflex.

"Wissenschaftler" hat für uns mittlerweile eine Bedeutung wie früher "Priester": sie behaupten Dinge, die unser tägliches Leben, unsere Entscheidung, beeinflussen können und wir sind meistens nicht in Lage diese Behauptungen zu überprüfen. Das ist ein Problem, vor allem wenn sich nicht 100% aller Wissenschaftler einig sind.

Die Mehrheit der Klimatologen sagt, der Klimawandel ist real und findet statt. Klimawandelgegner berufen sich auf die Wissenschaftler, die zu einem anderen Ergebnis gekommen sind, auf wenn das die Minderheit ist. Denn es geht um Glauben.

Glücklicherweise trifft das nicht immer zu: immer dann, wenn Wissenschaft für uns sichtbare oder erfahrbare Effekte hat ist es leicht für uns die Erkenntnisse der Wissenschaftler zu bewerten. Du kannst das hier lesen, ergo sind die elektrischen Gesetze und Quanteneffekte, die wir in Displays ausnützen, korrekt. Es gibt keine Diskussion, dass das auch anders sein könnte weil's ja sonst nicht funktionieren würde. Ich wünschte, in der Bio-Technologie und anderen "weichen" Bereichen wäre das auch so…

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Erstes Photo von Scarlett Johansson als Kusanagi in der Verfilmung von Ghost in the Shell… und Beat Takeshi ist auch mit an Bord (kleine Rolle: ihr Vorgesetzter). Oh Mann, auf den Film freu ich mich so unglaublich, der Anime ist nach Akira und Tron der für mich wichtigste Film. Wenn sie den gut hinbekommen kriege ich einen Nerdgasmus! Ich hoffe, sie bekommen die Ruhe hin, die der Anime trotz der Action hat.
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Tickets gekauft. Werde am Valentinstag mit meiner Frau romantisch im Kino 💀💩L ansehen, so wie Wade das will ❤️

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Coolest (and quickest) video about the history of Japan :-)

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Bill Maher's remarks to close out "Religulous" hit the nail on the head 

ZFS vs btrfs: For several years, I've been using ZFS at my home server. It started simply because I was experimenting with OpenSolaris at the time. I was very impressed by ZFS' capabilities and also the quality of its tools. When I switched back to Linux, I kept the ZFS setup since there was nothing else available at the time that came even close to ZFS' features (btrfs didn't exist yet).

Today, I've got seven external HDDs for three pools: a TimeMachine backup volume, a photos backup volume and a generic network volume. Since TimeMachine recently decided it doesn't trust the backup any more and wants to start completely over, I decided to finally give btrfs a shot as I was losing all the data on the volume anyway.

Feature-wise, ZFS and btrfs are almost on par today. There are some things one can do that the other can't (btrfs can shrink a volume while ZFS is more flexible in extending a volume), but they share the most important features like replacing drives and taking snapshots. I have not done any benchmarks, my gut feeling is that btrfs has an advantage here since it's native to Linux, while ZFS on Linux needs a Solaris Porting Layer that "translates" some stuff.

So, after a few days, here are my impressions:

btrfs seems to make better use of the drive's capacity. That is: with completely equal drive capacities, you get a bit more space out of the final volume. For my 1TB drives, that meant about 60GB more useable space. Nice!

There's ton of help available for btrfs on SuperUser and similar sites. However, that really is necessary. The CLI tools for btrfs are good and the man pages are as well. But the ZFS' tools have way more descriptive output. ZFS tools do a very good job at giving a good overview and describing what is wrong (if something is wrong) and what you can do, while the output of btrfs tools is pretty sparse. The ZFS tools often even refer you to Internet pages about the situation, like http://zfsonlinux.org/msg/ZFS-8000-4J

What I really don't like about btrfs is that it always falls back to using the normal /dev/sdX device names, even if I was using a by-path name on creation. My drives have stickers with the Linux device paths on them, when I do "zpool status" and see a drive has an issue I can immediately look up which drive that is. With btrfs, I first have to find out which drive "/dev/sdg" is, for example (this can change in my USB dock setup if for example a disk is missing when booting up). Uncool! The ZFS tools on the other hand usually use the by-path device name and you can even set up your own names that are then used in the output instead. Like, I can set up that /dev/disk/by-path/pci-0000:00:12.2-usb-0:2:1.0-scsi-0:0:0:0 is called "dock1-bay2" and I then see that name in the output and use it as arguments to the tools.

An advantage of btrfs is that it's native to Linux, you don't need to compile and load the modules yourself. While it is a piece-of-cake with ZFS-on-Linux, you simply don't get ZFS out-of-the-box. On the other hand, I can update the ZFS driver while sticking with the same kernel.

I will be going back to ZFS-only setup, though. Simply because I find it easier to manage my disks with ZFS: the output of the tools do a better job of showing what's going on and provide useful hints. Since performance isn't critical in my environment the tool quality is what makes me stick with ZFS for the time being. Let's see again in another few years :-)

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Of course, I needed to back this! Another RPG remade by the fine folks who brought us the excellent "Shadowrun Returns" and "Shadowrun: Hong Kong". One of the original inventors of BattleTech, Jordan Weisman, is also on board. Since Harebrained Schemes proved several times that they can pull off such projects successfully, backing this is a no-brainer!   #kickstarter   #battletech  
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