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Märchen schenken Freude
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Märchen sind ein Spiegelbild unserer Seele
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Märchen zeugen von der Hoffnung auf Veränderung. Sie schenken uns den Glauben an unsere inneren Stärken und an die Existenz der unterstützenden Mächte, mit deren Hilfe es gelingt, scheinbar ausweglose Situationen zu verwandeln und zu lösen.

http://maerchen-buch.net/2016/01/23/der-faule-ehemann/
Der faule Ehemann
In einem Dorf, weit jenseits der Berge, wohnte vor vielen, vielen Jahren ein Mann, der war so faul, dass seine Frau an ihm verzweifelte. Schickte sie ihn aufs Feld, um es zu pflügen, dann fand sie ihn mittags schlafend unter dem Walnussbaum. Und auf dem Feld war keine einzige Krume umgepflügt. Schickte sie ihn in den Garten, die Äpfel zu pflücken, so war abends kein einziger Apfel im Korb. Gleich, was sie ihm auftrug, er schlief immer ein und tat keinen einzigen Handschlag.
Eines Tages war es die Frau leid. ...
(Leseprobe aus Band III Wundersame Märchen)

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Düsseldorfer Lesefest 2015 - Autorenlesung

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Märchen https://cse.google.com/cse/publicurl?cx=010653901539611232084:jkunsfaj9wi&q=was%20sind%20m%C3%A4rchen besitzen die Gabe, das Komplizierte einfach und die Zusammenhänge des eigenen Lebens verständlich zu machen.

Die zwei Brüder
...
Der alte Mann strich ihnen über den Kopf und sagte: „Da ihr mir aus meiner großen Not geholfen habt, möchte ich euch etwas schenken. Jeder von euch hat einen Wunsch frei. Dieser Wunsch wird in drei Jahren in Erfüllung gehen.“ Der ältere Bruder dachte:“ Der Alte kann ja viel versprechen. Der denkt wohl, wir glauben an seine Ammenmärchen!“ Er drehte sich um, ohne einen Wunsch auszusprechen. Der Jüngere aber sann nach und sprach:“ Ich wünsche mir, dass Märchen mir mein ganzes Leben lang zufließen und ich die Menschen damit erfreuen kann.“ Der Alte nickte: „So soll es sein!“

Nun geschah es aber, dass eine große Hungersnot in der Stadt ausbrach und die Menschen großes Leid ertragen mussten. Der Jüngere versuchte den Menschen durch seine Märchen Lebensmut und Hoffnung zu schenken. Immer mehr Erwachsene versammelten sich abends mit ihren Kindern auf dem Marktplatz, um ihm zuzuhören.

Er hatte schon so viele Märchen erzählt, dass er merkte, dass langsam keine Märchen mehr aus ihm hervorsprudelten und er auf bekannte Märchen zurückgreifen musste.
Eines Tages wurde er zu einem sterbenden Mädchen gerufen, ...

(Leseprobe aus Band IV Wundersame Märchen)
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Märchenbuch Band 3 Neuerscheinung
http://palaverbaum.de/maerchen-vorschau-band-3.htm
Lösungen sind oft märchenhaft und unverhofft. So schöpfen wir aus den Märchen Hoffnung und Mut, diese Wege trotz Irrungen und Wirrungen, trotz großer Gefahren zu suchen und zu finden. Es wird uns die absolute Gewissheit geschenkt, dass das Böse immer bestraft und das Gute immer belohnt wird.
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Die Symbolsprache und die Urbilder der Märchen haben etwas Geheimnisvolles, Magisches an sich.
http://palaverbaum.de/maerchen-vorschau.htm
Sie gilt es zu entschlüsseln, so dass wir die Botschaft des Märchens verstehen können.
Die Urbilder menschlicher Vorstellungsmuster haben zu allen Zeiten und in den unterschiedlichsten Kulturen ähnliche Bilder hervorgebracht und können somit als kollektive Menschheitserfahrungen gelten.

Die Kinder des bösen Zauberers

... Der Zauberer hatte zwei Kinder, die nicht böse, sondern in ihrem Inneren sanftmütig und hilfsbereit waren. Sie konnten es aber nicht zeigen, denn sobald sie dies taten, bekamen sie vier Tage lang nichts zu essen und zu trinken. Zudem erhielten sie noch eine Tracht Prügel. Die Kinder waren sehr traurig. Ihre Mutter hatten sie nie kennengelernt.
Eines Tages kam der Zauberer nach Hause und zog zwei widerstrebende Kinder hinter sich her. Sie waren gut und reich gekleidet. Ohne auf ihr Weinen und Klagen zu achten, sperrte er sie in einen Käfig, schob einen großen Riegel vor und fügte noch ein Schloss dazu. „Hier bleibt ihr, bis euer Vater, der König, euch auslöst gegen sein Königreich.“ Er rieb sich die Hände und freute sich, einen so guten Fang gemacht zu haben. Den Schlüssel nahm er an sich und befahl seinen Kindern, den gefangenen Kindern etwas zu Essen zu bringen. Dann legte er sich schlafen. In der Nacht aber schlich sein Sohn heimlich an sein Bett und stahl ihm den Käfigschlüssel. ...

(Leseprobe aus Band I Wundersame Märchen)
http://palaverbaum.de/die-kinder-des-boesen-zauberers.htm
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Märchen sind ein Spiegelbild unserer Seele.
https://www.academia.edu/10854657/Märchen

Märchen, die wir lieben, sagen etwas über unsere Sehnsüchte, Wünsche und Bedürfnisse aus. Sie ermöglichen Selbsterkenntnis und geben Anregung zur Veränderung einer Lebenssituation.

"Die Märchen sind ... eine Fundgrunde für psychotherapeutische Sitzungen. Denn sie bieten Grundgestalten von Konflikten an, die immer wieder auftreten."
(E. Drewermann, Interview mit der Südwestpresse, Magdi Aboul-Kheir, 08.04.2013)
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Märchen sind Fenster zur anderen Welt, zu einer anderen Wirklichkeit.
http://palaverbaum.de/magie.htm
Ständig geschieht etwas Wunderbares und Zauberhaftes und doch ist dies alles selbstverständlich: Tiere und Pflanzen können sprechen, Wünsche gehen in Erfüllung.

Hans und die Wichtelmännchen

„Ich kann machen, was ich will, doch niemand mag mich! Niemand schenkt mir ein freundliches Wort!“, so waren seine Gedanken, wenn er über sein Leben nachdachte.
Eines Nachts träumte ihm von einem Wichtelmännchen, der zu ihm sagte: „Komm morgen zu der alten Linde, klopfe dreimal gegen ihren Stamm. Eine Tür wird sich öffnen. Gehe hindurch!“ Als der Junge morgens aufwachte, wunderte er sich über den Traum und den ganzen Tag ging er ihm nicht aus dem Kopf. In der nächsten Nacht erschien ihm das Wichtelmännchen erneut im Traum und wiederholte seine Worte und auch in der übernächsten Nacht. Als am dritten Tag die Frau wieder mit ihm zankte und der Mann ihn wieder beschimpfte, entschloss der Junge, was er im Traum erfahren hatte. Er ging zur alten Linde. Vorsichtig pochte er dreimal gegen ihren Stamm und tatsächlich: da tat sich eine Tür auf. Er zögerte nicht lange, sondern schlüpfte hindurch. Auf einmal stand er in einem wunderschönen Garten, in dem prächtige Blumen wuchsen. Vögel saßen auf den Zweigen der blühenden Bäume und sangen fröhliche Melodien. Hasen spielten vergnügt auf der Wiese und Schmetterlinge ließen sich vom warmen Wind über die Gräser treiben. Hans spürte wie sein Herz aufging und Freude in ihm erwuchs.
Plötzlich stand ein Wichtelmännchen neben ihm. Es war das Wichtelmännchen, das ihm im Traum erschienen war. Es führte ihn in einen hohlen Berg, wo die Wichtelmänner wohnten. Dort drinnen war alles so klein und winzig, aber so zierlich und wunderschön, dass es eine Freude war, es anzusehen. Viele Wichtel kamen ihm entgegen und begrüßten ihn freudig. Sie baten ihn, bei ihnen zu bleiben und da sie so lieb baten, willigte er ein.
Hans half ihnen, so gut er konnte und immer erhielt er ein liebes Wort. Auch wenn er nur da saß und den Hasen beim Spiel zuschaute, kamen sie zu ihm und freuten sich mit ihm. Seine Augen begannen zu strahlen und oft stahl sich ein Lächeln auf sein Gesicht. Abends lachte und tanzte er mit den Wichteln auf der Wiese. Danach ging er mit den Wichteln schlafen. Sein Bett stand gleich neben den Bettchen der Wichtelmänner. Jeden Morgen, wenn er aufstand, strahlten er und die Sonne um die Wette. …

(Leseprobe aus Band II Wundersame Märchen)
http://palaverbaum.de/hans-und-die-wichtelmaennchen.htm
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Mit jedem Märchen begeben wir uns auf eine abenteuerliche Reise.
http://palaverbaum.de/maerchenheld.htm
Sie führt uns zu unserem „Herz“, in bekannte und unbekannte seelische Bereiche.

Die verzauberte Flöte

… Der Müllersohn wollte seinen Weg fortsetzen und setzte den Fuß auf den schwankenden Torfboden, doch da lief ihm das sumpfige Wasser in den Schuh. Er versuchte an mehreren Stellen durch das Moor zu kommen, aber es gelang ihm nicht. Der Nebel war zu dicht, um einen geeigneten Übergang zu finden. Da entschied er sich Rast zu machen, bis der Nebel sich verzogen hätte. Er pflückte sich einen Rohrkolben und begann mit seinem Messer, das ihm seine Mutter eingepackt hatte, eine Flöte zu schnitzen. Es wurde eine wundervolle Flöte, er setzte sie an die Lippen und fing an zu blasen. Zärtliche Musik entströmte ihr, sie legte sich übers Moor und langsam wich der Nebel. Das Käuzchen lauschte ihr und auch die anderen Vögel des Waldes und es wurde ganz still und friedlich, nur der Gesang der Flöte erfüllte die Luft. Er spielte ein wenig schneller, da bemerkt er, wie er zu schweben begann. Leicht wie ein Schmetterling glitt er übers Moor. „Ei, das ist ja eine Zauberflöte,“ frohlockte der Müllerbursch, „damit kann ich jedes Gewässer, jeden Sumpf und jeden Berg überqueren.“ Er blies solange, bis er das Schloss entdeckte. Er hörte auf, auf der Flöte zu spielen und landete im Schlossgarten.
Der König kam ihm schon entgegen, „Ich habe dich schon lange erwartet …“

(Märchen aus Band III Wundersame Märchen)
http://palaverbaum.de/die-verzauberte-floete.htm
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Märchen erzählen von Menschen, die sich auf den Weg machen und in der Liebe Erfüllung finden.
http://palaverbaum.de/der-geheimnisvolle-bettler.htm
Der geheimnisvolle Bettler
Es waren einmal zwei Brüder, der eine war arm, der andere reich. Eines Tages klopfte es an die Tür des armen Bruders. Er öffnete und draußen stand ein Bettler mit zerlumpten Kleidern. Er bat um ein Stückchen Brot. Der Arme bat ihn hinein und da er gerade mit seiner Frau am Mittagstisch saß, sagte er: „ Komm, setz dich zu uns. Wir haben zwar nicht viel, aber das teilen wir gerne mit dir.“ Und so teilten sie die vier Kartoffeln und die zwei Möhren gerecht auf.
Nach dem Essen fragte der Bettler die beiden nach ihren drei größten Wünschen. Die beiden schauten sich an, dann sagte die Frau: „Ich würde mir wünschen, dass wir uns bis an unser Lebensende lieben.“ Der Mann nickte. Nun war es war an ihm zu überlegen und er sagte: „Mein Wunsch wäre, dass wir immer ausreichend zu essen haben.“ Die Frau stimmte ihm zu. Über der dritten Wunsch konnten sie sich nicht einigen, so dass die Frau sagte: „Wir würden uns gern den dritten Wunsch offen halten.“ ...
(Leseprobe aus Band III Wundersame Märchen)
http://palaverbaum.de/
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Der kleine Prinz Philipp (Leseprobe)
http://maerchenbuch.palaverbaum.de/#maerchenbuch-2

Es war einmal ein kleiner Königssohn. Er lebte mit seinen Eltern in einem großen Schloss. Sein Vater war der König, seine Mutter die Königin von einem kleinen Land. Er war ein liebenswerter Junge mit einem großen Herzen. Er wurde Philipp, der Sanftmütige, genannt. Seine Eltern liebten ihn sehr und schenkten ihm jeden Tag ein neues Spielzeug. ...
Eines Tages spielte Philipp im Schlosspark, als ein großer Vogel kam, ihn ergriff und mit ihm in ein fernes Land flog. Philipp war es sehr ängstlich zumute; sein Herz schlug so laut, dass er meinte, die ganze Welt müsse es hören. Der Vogel setzte ihn in einem dunklen Wald auf einer kleinen Lichtung ab. ...
(Leseprobe aus den Wundersamen Märchen)

Märchen spenden Selbstvertrauen und Mut, den Lebensproblemen entgegen zu sehen und sie zu bewältigen.
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