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CrashPlan

Zeit mal ein Jahr mit umgesetzten Vorsätzen zu beenden, Oft habe ich gepredigt das Backups die nur daheim liegen wertlos sind, aber mein eigenes, das bei Verwandten auf einer externen Festplatte ausgelagert ist, wurde aus Bequemlichkeit auch immer älter. Ein Einbruch in der Nachbarschaft und die in den vergangenen Tagen durchgeführte frische Installation waren nun eigentlich der perfekte Zeitpunkt dies endlich mal anzugehen. 

CrashPlan bietet sowohl für Windows als auch Mac eine wunderschöne Backup Software an, die auch verwendet werden kann wenn man deren Cloud Service nicht nutzen möchte. Backups auf andere Computer im Netzwerk, externe Festplatten, den PC eines Freundes oder direkt in deren Cloud sind kein Problem. Wer möchte kann sich also auch gegenseitig mit einem Freund oder im Verwandtenkreis Speicher für das gegenseitige Backup zur Verfügung stellen. In der kostenlosen CrashPlan Free Variante wird alles mit 128-bit verschlüsselt, bei der kostenpflichtigen CrashPlan+ sind es 448-bit. 
CrashPlan+ gibt es in 3 Paketen. 10gb Cloudspeicher inkl für 1,50$/Monat, unbegrenzten Speicher für einen Computer für 3$/Monat sowie den Family Plan für 2-10 Computer was dann mit 6$/Monat zu Buche schlägt. Wer eine Synology betreibt findet im Netz auch einige Anleitungen wie diese sich mit dem CrashPlan Account verknüpfen lässt. 

30 Tage gibt es CrashPlan+ gratis, was ich mir nun auch zu Gemüte führen werde. Die Software selbst nutze ich schon seit Jahren für lokale Backups und bisher hat sie mich nie enttäuscht. Ein Vorteil des Onlinespeichers ist deren Android & iOS App welche jederzeit einen Zugriff auf die eigenen Daten erlaubt. 

Der anfängliche Upload wird nun sicher einige Tage oder Wochen dauern, aber wenn der einmal bewältigt ist stellt dies auch kein Problem mehr dar. Die täglich anfallenden Daten sind schließlich meist in einem Umfang dass man sie ohne Probleme mit den heutigen Leitungen hochgeladen bekommt. Zudem bietet die Software ausreichende Filtermöglichkeiten an um nicht jeden Mist zu sichern. Bisher bin ich ziemlich davon angetan, insbesondere weil deren Uploadspeed auch vernünftig ist. Hier hatte ich früher mit Mozy schon ganz andere Erfahrungen gemacht. 
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5 comments
 
Das ist doch mal einen Blick wert.
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Definitiv, und wenn es die App allein ist wenn man kein Online Backup mag. Meiner schaufelt die Daten gerade mit 5.5Mbps hoch...dem maximalen was hier bei mir geht. Die Verbindung ist also wirklich klasse. Sehe gerade dass es für Open Solaris und Linux auch noch eine entsprechende Anwendung gibt. Dazu noch ein Webinterface von dem sich ebenfalls alles mögliche wiederherstellen lässt. 
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#Crashplan hat mir schon 2x (ausgelöst durch spontane und vollkommen unerwartete Ausfälle von zwei SSDs innerhalb von nicht mal 8 Monaten) sowas von - mit Verlaub - den Arsch gerettet. Bin jetzt seit Juni 2011 dabei. Und bereue es keine Minute und ist  jeden Rappen (CH) wert.
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Danke. Das Headquarter sitzt in US. Man wird für Serverstandort US/UK davon ausgehen können, dass der Patriot Act greift, oder?
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Das mit dem Patriot Act ist (aus meiner Sicht) nicht relevant, weil schützenswerte™ Daten sowieso nicht "blank" auf der Platte liegen sondern in entsprechend gesicherten "Containern". Diese Container werden dann gesichert.
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