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Lars Basche
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Herzlichen Glückwunsch, lieber +Martin Koser! Ich hoffe, der Tag wird wunderbar oder ist es vielleicht schon.
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Kurz und knapp und gut.
@papascott: Far as I can tell, SOPA is all about dinosaurs wanting to make meteors illegal
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Die unspezifischen Gedanken, die ich auch hatte, als ich die News von Google bzgl. Integration von Google+ in die Suche las, in sehr bedenkenswerte Worte verwandelt.
Das Googleversum

Was ist eigentlich bei Google los? Vor einem Jahr habe ich noch bedenkenlos Google gegen die meisten Angriffe verteidigt. Ein Hauptargument war dabei immer: "Google interessiert sich für depersonalisierte, anonyme Daten, nicht für mich persönlich. Man sammelt Daten, um Services zu verbessern, aber sie wollen nicht meine Seele." Mittlerweile bin ich mir da nicht mehr so sicher.

Am interessantesten finde ich gerade, wie Google mit der eigenen Suche umgeht. Die "Filter Bubble" ist in den letzten Jahren sowieso zu einem immer größer werdenden Problem geworden. Darunter versteht man, dass Google die Sucheergebnisse, bisher mehr oder weniger heimlich per Cookies, individualisiert. Man bekommt also nicht mehr ein Suchergebnis, sondern ein "persönliches Suchergebnis", dass sich u.a. an den vorhergenenden Suchen und daran, auf was man geklickt hat, ausrichtet. Das ist, vor allem für Journalisten, schlecht. Was die aber meist nicht wissen. In den meisten Schulungen ernte ich erstaunte Gesichter, wenn ich die Teilnahmer an ihren eigenen Laptops Suche ausführen lasse und sie dann bitte, das Ergebnis mit dem Nachbarn zu vergleichen. Auch unbekannt ist meist, dass man die IP-basierte Zwangsumleitung auf google.de leicht um gehen kann, wenn man google.com/ncr eingibt. (Das Google Länderindexe hat, wissen die meisten auch nicht, aber das nur am Rand). Immerhin kann man die personalisierte Suche damit umgehen, in dem man ein "privat tab" aufmacht.

In den USA kann man die Suche jetzt mit "Google +" verknüpfen. Bedeutet - die Inhalte, die ich bei G+ anklicke, teile oder mit mir geshared werden, fliessen in mein gewünschtes Suchergebnis mit ein. Das ist zum einen Kartellrechtlich bedenklich, weil Facebook und Twitter außen vor bleiben, zum anderen deutet es halt darauf hin, was man eigentlich gerade bei Google angeblich nicht wollte: Man fängt an, die persönlichen Daten über verschiedene Plattformen hinweg zu verknüpfen und auszuwerten. Und das macht mir dann doch Sorgen.

Die Grenze zu "Don't be evil" ist damit zwar nicht überschritten, aber man balanciert haarscharf am Rand entlang. Bisher habe ich, wie vermutlich die meisten User auch, die verschiedenen Dienste getrennt betrachtet und mein Eindruck war, dass Google dies selbst auch so handhaben wollte. Der Zwang zu einem gemeinsamen Login (You Tube, Apps) war allerdings schon deutliches und unangenehmes Zeichen dafür, dass diese Politik sich dem Ende näherte. Das machen Microsoft und Yahoo zwar auch, aber genau das war auch genau eines der Argumente <b>gegen</b> beide Anbieter. Jetzt wird man nicht nur zu einem Login gezwungen (Was besonders bei Enterprise Apps nervig ist), Google fängt auch offen damit an, die Daten quer durch alle Netzwerke zu schieben. Die Verfälschung der Suchergebnisse ist dabei allerdings sehr schwerwiegend und ich frage mich, ob Google damit nicht der Konkurrenz Tür und Tor öffnet.

Eine der mich wichtigsten Aspekte der Google-Suche war bisher, dass sie (scheinbar) neutral war. Dass man nicht mehr ohne Tricks an neutrale und nicht durch Cookies verseuchte Suchergebnisse kam, war schon schlecht genug. Sie jetzt komplett zu de-neutralisieren macht die Google Suche vor allem eins: Unglaubwürdig und unbrauchbar.

Felix (http://wirres.net) frage sich neulich (Stelle nicht gefunden) schon, ob Google den Mitarbeiter für totale Inkompetenz erfolgreich von Yahoo abgeworben hätte, und scheinbar hat man ihn noch nicht gefeuert. Ich bezweifel, dass die meisten User ein personalisiertes Internet, bzw. Suchergebnisse haben wollen. Meiner Erfahrung, auch bei nicht so internet-affinen Menschen, wollen die meisten genau das nicht.

Google baut sich gerade ein "Googleversum", das deutlich größer ist, als das von Facebook oder Apple, da beide keine Internetsuche anbieten. Die Suche ist aber das Rückgrat des Internets, ohne sie kommt man nirgendwo mehr hin. Apple und Facebook können nur Daten sammeln, <i>nachdem</i> eine Entscheidung schon gefallen ist, Google schaut schon vorher hin. In Zusammenhang mit dem zur Zeit grasierenden Datamining über alle Plattformen, kann einem das schon Sorgen machen.

Daher fordere ich mal keck: Google soll einen Button auf Suchseite einbauen, der eine cookielose, nicht an einem regionalen Index gebundene Suche ermöglicht, die auch nicht gespeichert wird.
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Ich habe zwar langjährige Erfahrung in diesem Bereich und kann daher theoretisch auf massenweise empirische Daten zurückgreifen, habe allerdings trotzdem noch keine zufriedenstellende Antwort auf diese Frage: Wenn man unter einer langsamen Internetverbindung leidet und nichtsdestotrotz einige Sachen runterladen muss/möchte (großer Email-Anhang, Podcast bei iTunes, Software-Update etc.), ist es dann besser bzw. geht es schneller, einen Download nach dem anderen oder alles sofort und auf einmal zu starten?
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Das Arbeitsjahr beginnt mit aufgeräumtem Schreibtisch und einigermaßen aufgeräumtem Kopf. Guten Morgen.
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"Eile ist eine Krankheit"
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Ich habe gestern auch eine Umfrage gemacht und festgestellt, dass sogar jeder zweite Mitarbeiter während der Arbeit regelmäßig an Dinge denkt, die nichts mit seiner Arbeit zu tun haben. Dadurch verlieren die Unternehmen in Deutschland pro Tag etwa drei Euro und fünfundachtzig Eurocent.
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Ich bräuchte mal Hilfe: Kann jemand eine gute Open Source Lösung für einen Online Shop empfehlen? Vielen Dank für Hinweise.
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Frohe Weihnachten und ein wunderbares Jahr 2012 Euch allen.

Let's hope it's a good one...
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Worüber haben wir Internetnichtausdrucker, Smartphoneschauer, Laptoptipper und Sonntagabendtatortwitterer uns doch aufgeregt dieses Jahr, haben uns von Shitstorm zu Shitstorm gehangelt. Doch etwas, was unser tägliches Handeln wirklich ganz massiv betrifft, geht einfach so vorüber...

(ironisch, dass man sich sowas auf einem Computer angucken muss...)
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