»„Wer zu langsam geht, den bestraft das Leben“, „sputen statt bluten“ oder „Lieber an der Ampel flitzen, als wochenlang im Rollstuhl sitzen“.« Den Checkpoint vom Tagesspiegel kann ich leider nicht verlinken, aber:

»Es gibt viele Ampeln in Berlin, die nicht mal im Sprint zu schaffen sind. Jeden Morgen beobachte ich das an der Stelle zwischen Schöneberg und Kreuzberg, wo die Goebenstraße zur Yorckstraße wird. Rennende Kinder, rasende Radler, die Grünphase ist einfach zu kurz.

Solche Stellen zu entschärfen ist für Bundesverkehrsminister Scheuer, CSU, offenbar keine Option, er hat eine andere Idee: „Für ältere Fußgänger/innen werden Maßnahmen angeraten, die vor allem die physischen Voraussetzungen für sicheres Queren trainieren bzw. aufrecht erhalten und zudem die Einschätzung der eigenen Leistungsfähigkeitverbessern.“ (S. 74 des Unfallverhütungsberichts 2016/17, vorgestellt in der vergangenen Woche).

Es kommentiert Stefan Gelbhaar (Grüne): „Ich bin gespannt, wann das Verkehrsministerium eine Initiative für seniorengerechtes Lauftraining beginnt.“ Vorschläge für den Arbeitstitel: „Wer zu langsam geht, den bestraft das Leben“, „sputen statt bluten“ oder „Lieber an der Ampel flitzen, als wochenlang im Rollstuhl sitzen“.«

https://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Anlage/K/unfallverhuetungsbericht-2016-2017.pdf?__blob=publicationFile
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