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Faszinierende Einblicke in Waldorfschulendenken

Da kann ich mein Kind dann auch bei Scientology zur Schule schicken. Der Unterschied zwischen diesem Zeugs und Xenu ist echt nur noch Naming, im Kern ist das isomorph.
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Das Forum für Lehrer und angehende Lehrer. Sehr aktives Lehrerforum.
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Wilfried Klaebe (Wonka)'s profile photoMarkus Schiegl's profile photoMario Fischer's profile photoDoreen Onischuk's profile photo
36 comments
 
"Zu früher Intellektualismus ist bei den Waldörflern verpönt."
Ahhhhh, ja. Dann weiß ich, woran ich bin.
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Ac Tro
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Aber bei den Scientologen lernt es nicht, seinen Namen zu tanzen, oder? ;)
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Tja. Alle ehemaligen Walldorfschüler, die ich später so im Berufsleben erleben "durfte", hatten massive Probleme, sich in der heutigen Alltagswelt zurecht zu finden. Wenn man das als gute Vorbereitung auf das Leben versteht, hatt Walldorf definitiv sein Ziel massiv verfehlt. Da stellt sich mir wirklich die Frage, ob das tatsächlich sinnvoll ist, oder aber den Kindern später die Zukunft grandios verbaut. Letzteres scheint mir eher der Fall.
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Ich glaube nicht, dass Waldorf-Schüler in einem abgeschlossenen Kosmos leben - sie werden wohl auch außerschulisches Leben (Stichwort Alltagswelt) haben, oder? Huch, ein Waldörfler beim Einkaufen, Achtung, +Stephan Uebelhör ... ;-)
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Komischerweise spricht zumindest in meinem Umfeld das menschliche Endprodukt eher für Waldorfschulen. Die sind einfach flexibler im Kopf und daher als HiWis oft besser geeignet. Ich persönlich finde es auch gut, dass Kultur (Musik, Kunst etc.) in den Schulen so hoch gehängt wird, in den herkömmlichen Schulen kommt sowas wie Kultur ja gar nicht mehr vor. Und wie im richtigen Leben gibt es wohl auch bei Waldorfs erhebliche Unterschiede zwischen Fundis und Realos...
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Frage ist: Was ist die Ziel der Schule?

Endprodukt = gute Mitarbeiter ausbilden -> ich stimme mit +Georg Hoermann überein: Waldorfschulen erlauben frühzeitige Spezialisierung, was für Industrieleben optimal ist. So ging es ja auch in Mutter Russland vor einige Zeit.

Endprodukt = gute Mensch sein -> da bin ich noch nicht in die einer oder der andere Richtung überzeugt. Einzig was sicher ist: Die Verantwortung, Kinder zu erziehen und deren Sozialkompotenz sowie ausreichend Allgemeinwissen liegt in die Hände der Eltern und kann trotz Schulen nicht effektiv weitergegeben.
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die Durchökonomisierung des "normalen" Schulwegs (G12, Bologna...) zur schnellstmöglichen Bereitstellung potenter und funktionierender Konsumenten ist aber auch nicht das Gelbe vom Ei
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Das ist keine Vorbereitung für das Leben, sondern für das Leben nach dem Tod, wenn ich das richtig verstanden habe...
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9 ist etwas spät, richtig. Aber 5-6 muss auch nicht sein. Andererseits: Lesen lernen ist eine reine Dressurleistung, da gibt es absolut nichts Kreatives: man lernt, Laute auszustoßen, wenn man abstrakte Zeichen sieht. Ob dafür das Waldorf-etepetete besonders gut geeignet ist, bezweifle ich. Also wirds wohl daran liegen, dass Waldorf für sowas wie Lesen lernen oder kleines 1x1 eben länger braucht, weil es an sich nicht ins Konzept passt....
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+Hartmut Noack eine "Dressurleistung" wie das Halten eines Pinsels oder das pusten von Luft in eine Trompete
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Wenn Lesen nur das wäre, wär's völlig sinnlos: Entscheidend beim Lesen ist doch das Verstehen der mitgeteilten Information und ggf. deren Interpretation. Sonst wär's doch wurscht, ob ich italienisch lese oder norwegisch, +Thomas Leiser und +Hartmut Noack. Beispiel: Da ist eine Bank.
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Also einem Kind, welches sich für eine essentielle Fähigkeit eines modernen Menschen interessiert, das Erlernen selbiger zu verbieten, finde ich eine Frechheit. (Klingt jetzt geschwollener, als es gemeint ist) Ich bin der Meinung, daß die Grundlage von Bildung und Freiheit das Lesen ist. Schreiben ist zweitrangig (geht aber idR. mit dem Lesen einher). Nur wer lesen kann (und Zugang zur richtigen Literatur hat), kann im Notfall sich auch selbst weiterbilden. Ohne fremde Hilfe.
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Ja, dass Herr Steiner auf recht eigentümlichen Pfaden unterwegs war ist bekannt. Ich mag auch glauben, dass für künstlerische Umfelder diese Art der Schulung nicht von Nachteil ist. Wo es aber darum geht sich analytisch schnell zu bewegen ist das metaphysische Steinergeschwurbel sicher fehl am Platz.

An Xenus galakitscher Steuerprüfung kommt er aber nicht heran finde ich. Da war ihm der alte Hubbard denn doch nen Schritt voraus. Ich empfehle echt mal das Dianetik Buch zumindest zum Teil zu lesen. Man ahnt dann wie verquer die Scientologen denken. Da kommt selbst Steiner nicht mit.
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+Kristian Köhntopp Zit.: "Da kann ich mein Kind dann auch bei Scientology zur Schule schicken".
Bravo: der Gewinner der Auszeichnung "Vollpfosten des Monats" geht im Dezember an +Kristian Köhntopp Nach ihrer bekloppten Logik ist dann ein VW-Fahrer ein Neonazi oder was?
Vielleicht sollten sie, bevor sie so einen Stuss in die Welt setzen, ein wenig lesen, was bei Scientology passiert. Was ist dass denn für ein Vergleich?
Mann ... ich könnte einen Öltanker vollkotzen wenn ich so einen Mist lese!
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Komische Ideologien basierend auf esoterischem, unwissenschaftlichen und realitätsfernem Mist. Ja, wo unterscheiden sich Waldorf und Scientology vom Prinzip her noch gleich?
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ich behaupte mal das eine Wortwahl mit "Vollpfosten " und "bekloppt" wenig geeignet ist da mehr Substanz in die Sache zu bringen. Wenn es darum geht einen Streit heraufzubeschwören +Andreas Haardt dann ist das allerdings der richtige Weg! Bei aller Empörung, das ist nicht zielführend!
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+Kristian Köhntopp Brauch ich nicht lesen, ich weiß, dass unter den Anthroposophen Esoteriker sind. Es geht um den Vergleich, den du hier anstellst und der ist haarsträubend dumm!
+Karsten Wegmeyer Das ist nicht "zielführend"??? Was bitte, Herr Obermoralaufseher, soll ich hier "anzielen", wenn jemand einen Vergleich anstellt, der offenbart, dass er vom Thema noch nicht mal ansatzweise einen blassen Schimmer hat? Meinen sie so einem Dünnbrettbohrer kommt man mit Argumenten bei?
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@Andreas Haardt: hast du dir die Beiträge in dem Forum durchgelesen, die Kristian dazu gebracht haben, oben so zu schreiben. Es geht nicht um den Inhalt der beiden "Vereine" , sondern um die Parallelität der Genese der Mythologien, die hinter Scientologie und Waldorf stecken. Und dieser Vergleich ist sehr wohl berechtigt.
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sich in der Sache hart auseinanderzusetzen heißt nicht automatisch auch sich im Ton zu vergreifen +Andreas Haardt ! So bin ich hier kein Aufseher oder gar Oberaufseher. Ich weiß auch nicht woher diese Griffigkeit kommt und wozu sie dienen soll!

Ich finde den Vergleich auch eher problematisch und vor allem Scientology für weitaus gefährlicher als Herrn Steiner - so man daß überhaupt gleichsetzen kann. Das kann man aber sagen ohne gleich im Ton griffig zu werden ;)
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+Thomas Leiser - +Christoph Hilse genauso meine ich das. Erster Schritt ist das Dressieren: wenn Du das hier siehst, mach "A". Das Verstehen des Gelesenen ist der zweite Schritt. Wenn man beide von Anfang an vermischt, gibt es meist eine überflüssige Quälerei.
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Ich glaube, der Vergleich hinkt einfach. Es gibt in jeder Gruppe Deppen und vernünftige Leute. Ich war mal katholisch und weiss wovon ich rede (Opus Dei und Kirche von unten). Scientology ist eine Sekte und Waldorf ist das Gegenteil: ein relativ anarchistischer Haufen, jedes Dorf interpretiert seinen Steiner wie es will. Wenns für mich noch aktuell wäre würde ich mein Kind jederzeit einer Waldorfschule anvertrauen, im Gegensatz zu den Sciento-Deppen. Was ich z.B. bei Waldorfs auch bewundernswert finde ist die Integration von Behinderten, bei manchem Eso-Kram (Kuhhörner bei Mondlicht vergraben) schüttle ich auch den Kopf, aber immerhin war Demeter wegweisend für den Bio-Landbau.
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Ich muss sagen ich bin sehr dankbar für die Einblicke in so viele Gebiete die ich sonst wahrscheinlich niemals ausprobiert hätte wie z.B. Landwirtschaft, Schneidern, Gärtnern, Schreinern, Theaterspielen um nur ein paar zu nennen, erlangen konnte.

Aus meiner Erfahrung kann ich sagen das sich Waldorfschulen sehr Standort und Lehrer abhängig sind. Wie eben "normale" Schulen auch :-)
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Nene, da is schon noch ein Unterschied, +Kristian Köhntopp. Ich war auf ner Waldorfschule, habe (entgegen dem verlinkten Forum) in der 1. Klasse auch lesen und schreiben gelehrt bekommen (auch wenn ichs vorher schon konnte) und fühl mich nach der Schule rückblickend definitiv nicht defizitär ausgebildet oder ideologisch indoktriniert (eher im Gegenteil -- ich hab verschiedene Weltanschauungen im Vergleich im Schulunterricht betrachtet und bin zum Schluss gekommen, dass selbst Nachdenken immer noch die beste Variante ist). Im Gegensatz zu Scientology können Waldorfs auch problemlos jemanden gehen lassen, wenn er möchte. Die Lehrmethoden und die Lernkurven der einzelnen Fertigkeiten unterscheiden sich vom Normalmaß und sind nicht für jeden die richtigen -- genau wie die "Standardschule" nicht für jeden die richtigen Lehrmethoden anbietet. Aber schlussendlich wurde ich zwar auf andere Weise, aber dennoch gut fürs Leben ausgebildet. Auch wenn ich in den 90ern die Informatik noch autodiaktisch erlernen musste ;)
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Meist wird nur die TravoltaCruiseDM-Church gesehen wenn von Scientology gesprochen wird, da gibt es aber schon noch anderes als diesen Laden/diese Sekte; und da kann man auch "problemlos gehen" +Dave K. Und wenn man sich das dann mal anschaut ist der Vergleich gar nicht mehr so weit hergeholt.

Ich habe mich schon immer gefragt warum diese "Waldorf-ach-die-tanzen-doch-nur-ihre-Namen-Spinner" irgendwie gesellschaftlich akzeptiert sind, während andere Ansätze kategorisch verteufelt wurden und werden
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Naja, +Hartmut Noack , natürlich muss man, um eine Schrift interpretieren zu können, erst mal lernen, welche Buchstaben welche Laute repräsentieren, da gesprochene Wörter erstmal aus Lauten zusammengesetzt sind. Schrift und das Lesen von Schrift ist ein Code, um die gesprochene Sprache (die Laute) "aufzubewahren". Es gibt aber auch Schulen, die den Kindern Lesen beibringen, indem sie sie Wörter lesen (und teilweise gleichzeitig schreiben lassen). Mechanisches Lesen wäre das Umsetzen von Computersprache. Computer verstehen keine Ironie, Ein schönes Buch dazu findest Du hier: http://d-nb.info/1008013617
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Ich habe hier verschiedene Dinge zu denen ich was sagen kann.

Zum einen die Leistung der Waldorfschüler: Hier habe ich mal von einem Lehrer gehört, der dort wegen Abiturprüfungen war, dass die Leistungen die ihm da Begegneten eine Außergewöhnlich hohe Qualität hatten und selbst Zusatzfragen ohne Probleme beantwortet werden konnten.

Nächster Punkt: Zu meiner Schulzeit hatte ich einen Mitschüler, der auch in der 3. Klasse noch nicht in der Lage war zu lesen. Abgesehen davon war er aber auch nicht groß schlechter als die Anderen, nur etwas Benachteiligt. Daher glaube ich, dass ein Unterricht, in dem das lesen lernen erst in der 3. Klasse auf dem Plan ist durchaus funktionsfähig wäre.

Dazu wurde mir auch schon über den Umgang in "normalen" deutschen Schulen mitgeteilt. Und die negativen Beschreibungen ziehen sich dabei durchgehend von den Haupt und Gesamt Schulen Berlins, bis zu den Bayrischen Gymnasien mit Hervorragendem Ruf. Man hat das Gefühl, es gibt nur sehr wenige Schulen, auf denen Kinder kein großes Risiko für psychische Schäden ausgesetzt sind. Und das ändert sich meist auch schnell innerhalb von wenigen Jahren.

Letztendlich bleibt nur das ausprobieren und aufmerksame Zuhören und Beobachten des eigenen Kindes, ob die Schule gut tut.
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