Im Mai des Jahres hatte in Österreich ein Elektroautofahrer gegen ein Tempolimit 100 geklagt, das wegen Luftreinhaltung verhängt worden war - es solle nicht für ihn gelten, da er mit dem elektrischen Fahrzeug die Luft nicht an der Stelle des Limits verunreinigen kann.

https://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/5433688/Luft100er_Tempolimit-soll-fuer-Elektroautos-fallen

Das hat dann ein wenig Welle gemacht und jetzt sollen in Österreich generell 130 statt 100 für Elektroautos erlaubt sein.

https://www.zeit.de/politik/ausland/2018-11/elektromobilitaet-elektroautos-oesterreich-benziner-verbrennungsmotor-abgase

Ausgerechnet die Grünen haben dieses Thema in Deutschland aufgegriffen. Und ausgerechnet Rainer Wendt von der DPolG hat hier etwas sinnvolles dazu beizutragen (Ich stimme Rainer Wendt bei etwas zu! WTF?): »"Unterschiedliche Geschwindigkeiten im Straßenverkehr schaffen erhebliche Unfallrisiken", sagte Gewerkschaftschef Rainer Wendt dem Handelsblatt.« Und da hat er ausnahmsweise mal komplett Recht.

https://www.golem.de/news/deutschland-gruene-verlangen-tempolimit-ausnahmen-fuer-elektroautos-1811-137505.html

Eigentlich will man aus diesem Grunde sowieso, und in Anwesenheit von elektrischen Fahreugen um so mehr, global ein Tempolimit von 130, so wie es so oder ähnlich in allen europäischen Ländern gilt. Dadurch werden die enormen Relativgeschwindigkeiten wie sie in Deutschland üblich sind verringert, und damit auch die ständigen Beschleunigungs- und Bremsmaneuver. Das ist das, was elektrischen Fahrzeugen genau wie Verbrennern helfen würde.

Und ausgerechnet der Focus schreibt das mal sinnvoll auf:

https://www.focus.de/auto/elektroauto/tempolimit-kommt-garantiert-nie-wieder-tempo-250-das-elektroauto-wird-deutschlands-autobahnen-veraendern_id_9191646.html

Da sind in der Politik Unwissenheit und Ablehnung der neu entstehenden Realitäten gemeinsam dabei, halbgaren Unsinn rauszustrudeln.
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