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Karl Alexander Marx
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"Einfach rational vorsorgen und anlegen = souveräner Vermögensaufbau"
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GAFIB Postings / Themen - https://gafib.de/

Posting 87 - Q & A / Top-Fragen zur Vorsorgeplanung

Posting 86 - Warum Disziplin der Schlüssel zum Anlageerfolg ist?

Posting 85 - Vermögenspreisblasen in 2018 - Anleihen und Immobilien vorn

Posting 84 - Investmentsteuer-Reform zum 01.01.2018

Posting 83 - Dimensional Fonds effizienter als ETFs? (2)

Posting 82 - Wie sicher ist der Euro?

Posting 81 - Warum persönliche Anlageberatung weiterhin lohnend ist

Posting 80 - Perspektiven für private Vermieter eingetrübt

Posting 79 - Zehn Erkenntnisse der größten Investment-Legenden

Posting 78 - Dimensional Fonds effizienter als ETFs?

Posting 77 - Lebensversicherung rückabwickeln statt kündigen?

Posting 76 - Rationales Investieren ist einfach - von John Bogle, dem Vater der Indexfonds

Posting 75 - Neue Fondsbesteuerung ab 2018 - Was ist wichtig für die Praxis?

Posting 74 - Typische Anlagefehler - Anleger verschenken erhebliche Rendite

Posting 73 - Erbschaftsplanung rechtzeitig vornehmen

Posting 72 - Jahresausblick 2017

Posting 71 - Die moderne Technik hat auch das Investieren revolutioniert

Posting 70 - Staatliche Finanzplanung - Nachhaltigkeit stark gefährdet

Posting 69 - Vorteile Honorar-basierter Finanzberatung in Zahlen

Posting 68 - Der Anlagebetrug in Deutschland nimmt zu

Posting 67 - Aktien-Phobie kostet Deutsche 60 Milliarden Euro pro Jahr

Posting 66 - Kompetente Portfolio-Gestaltung erfordert gute Kenntnis der Risikoeinstellung

Posting 65 - Die Generation Y vernachlässigt ihre Altersvorsorge

Posting 64 - Versorgungswerke der Freiberufler stehen unter Druck durch Niedrigzinsen und steigende Lebenserwartung

Posting 63 - Finanzielle Ruhestandsplanung sichert sorgenfreie Rentenphase

Posting 62 - Die Privilegien der Beamten

Posting 61 - Goldanlage im Depot jetzt steuerfrei

Posting 60 - Herausforderungen der aktuellen Weltwirtschaft - Konsequenzen für die persönliche Anlagestrategie?

Posting 59 - Warum Portfolio-Rebalancierungen Risikoreduktion und Zusatzerträge erbringen?

Posting 58 - Pensionskassen vor Erhöhung ihrer Aktienquoten wegen Nullzinsumfeld?

Posting 57 - Betriebsrenten ohne Arbeitgeber-Zuschuss sind oft nicht lohnend

Posting 56 - Vergütung bei Honorarberatung - Transparenz ist wichtig

Posting 55 - Rentenvorsorge für Selbständige - ist die gesetzliche Rentenversicherung (GRV) eine sinnvolle Option?

Posting 54 - Zeitbombe "Altersvorsorge" - ein Lösungsvorschlag von Robert Halver, Leiter Kapitalmarktanalyse der Baader Bank. Beispiele für Portfolio-ETFs.

Posting 53 - Globale Aktien-Streuung nach Wirtschaftsleistung ist sinnvoll

Posting 52 - Garantiekosten von Altersvorsorgeprodukten (z.B. Riester)

Posting 51 - Wann platzt die Immobilienblase? Lohnen sich vermietete Immobilien? Nicht mehr zahlen als das 20-fache der Jahreskaltmiete!

Posting 50 - Steuereinfache Investmentfonds - was ist zu beachten?

Posting 49 - Vorsorgeplanung richtig gestalten statt: "Ohne Zins und Verstand" - warum die Deutschen ihr Geld falsch anlegen. Leitartikel in: Der SPIEGEL, Nr. 8 vom 20. Februar 2016.

Posting 48 - Kursrückgänge am Aktienmarkt - sind nun wieder günstige Einstiegs- bzw. Nachkaufkursen erreicht?

Posting 47 - Globalisierung und Computerhandel verstärken die Marktschwankungen - aber selbst diese bieten Vorteile.

Posting 46 - Das Risikoprofil des Anlegers und die Anlagestruktur müssen individuell zueinander passen - eine sinnvolle Aktienquote gehört jedoch zu praktisch jedem langfristigen Vermögensaufbau.

Posting 45 - Auszahlung meiner Lebensversicherung - wohin mit meinem Geld?

Posting 44 - Langfristanleger fahren weiterhin am besten - ganz ohne Prognosen. Das gilt für 2016, wie auch für jedes andere Jahr.

Posting 43 - Aktienmarktbewertung nach KGVs und weiteren Kennzahlen: Wie ist die aktuelle Bewertung der Aktienmärkte?

Posting 42 - Aktienmarkt-Schwankungen bieten auch Vorteile - vor allem für Sparpläne und (richtiges) anti-zyklisches Zukaufen.

Posting 41 - Versicherungsvergleichs-Portale - Vorsicht ist geboten!

Posting 40 - Anlagestrategie der Reichen: Man setzt primär auf Sachwerte wie Aktien und Immobilien!

Posting 39 - Welcher Anlagehorizont für Aktien? Er ist genauso lang wie für Immobilien!

Posting 38 - Geschlossene Fonds - eine verlustreiche Bilanz.

Posting 37 - Leistungsquoten bei Berufsunfähigkeitsversicherungen beachten und richtig absichern!

Posting 36 - Häufige Fehler in der Vorsorgeplanung - das Niedrigzinsumfeld erzwingt alternatives Vorgehen.

Posting 35 - Offene Immobilienfonds erleben Aufschwung als schwankungsarme Alternative zu Anleihen

Posting 34 - Anleihen, die größte Blase aller Zeiten - Crashgefahr droht!

Posting 33 - Finanzielle Ruhestandsplanung setzt andere Akzente als die klassische Vorsorgeplanung!

Posting 31 - Rationales Investieren nach wissenschaftlicher Erkenntnis - der Königsweg, den auch die Profis gehen!

Posting 30 - Überalterung und Langlebigkeitsrisiko - zwei Seiten einer Medaille - die Sterbetafeln werden von der Realität überholt

Posting 29 - Immobilienbewertung - was ist meine Immobilie wert? Der Capital-Immobilien-Kompass bietet gute Orientierung!

Posting 28 - Die Verschuldung in Deutschland und auf der Welt steigt enorm - kommen wir da wieder raus?

Posting 27 - Hohe Aktienrenditen auf lange Sicht - das Rendite-Dreieck des Deutsches Aktien-Instituts beweist hohe und sichere Langfrist-Aktienrenditen!

Posting 26 - Das Niedrigzinsumfeld schädigt auch Mischfonds enorm - Umdenken ist nötig!

Posting 25 - Aktienmärkte zu teuer? Nein, die Bewertungen sind fair! Steueroptimierung durch Tax Loss Harvesting?

Posting 24 - Honorarberatung lohnend? Warum sich ein Honorarberater für Sie sehr wohl lohnt.

Posting 23 - Mischfonds sind sehr beliebt, aber dennoch leistungsschwach.

Posting 22 - Dimensional Fund Advisors und rationales Investieren

Posting 21 - Vermögensaufbau im Alter 50+ ? Worauf kommt es an?

Posting 20 - Vorsorgevermögen im Rentenalter - was geschieht damit?

Posting 19 - Das "Buy-and-hold" Konzept: Weil es bis heute nichts Besseres gibt für Privatanleger!

Posting 18 - Die Deutschen sind schlechte Anleger - es mangelt an Wissen, Können und Geduld!

Posting 17: Hohe Kosten schmälern die Rendite aktiv gemanagter Fonds!

Posting 16 - "Passives Investieren ist für Privatanleger das Beste", sagt kein Geringerer als Warren Buffet.

Posting 15 - Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht rechtzeitig erstellen!

Posting 14 - Tipps zur Erbschaftsplanung und gestaltung

Posting 13 - Die Gefahr staatlicher Enteignung besteht latent weiter!

Posting 12 - Erbschaft erhalten - was tun? Eine Menge Geld erfordert einen kühlen Kopf!

Posting 11 - Erfolgsregeln für den Aktienmarkt - ohne Geduld und Disziplin wird´s dennoch nichts!

Posting 10 - Rationales Investieren mit Dimensional Fund Advisors (DFA)

Posting 9 - Nettoprodukte und Honorartarife bei Versicherungs und Finanzprodukten? Die Vorteile werden meist unterschätzt!

Posting 7 - Aktien-Investments brauchen viel Zeit - nicht weniger, als Immobilien auch.

Posting 6 - Wie sinnvoll sind Mischfonds? Sie haben lange Jahre ordentlich funktioniert, durch die Niedrigzinsphase ist es jetzt vorbei!

Posting 5 - Das Kompetenz-Netzwerks "Bundesweite Honorarberatung" - Ihr Berater in Köln - Bonn - Bergisch Gladbach

Posting 4 - Sparen will gelernt sein - die Deutschen verschenken leider viel Geld!

Posting 3 - Die Lebenssituation der 30- bis 59-Jährigen in Deutschland? Neue Studie zur "Generation Mitte".

Posting 2 - Die F.A.Z.-Kolumne "Vermögensfragen" - Analysen des Finanzexperten V. Looman - mit Leserbrief-Kommentaren von K. A. Marx, GAFIB Finanz.

Posting 1 - Von den Usern auf http://Finanzfrage.net wurden u.a. folgende GAFIB-Tipps (von K.A. Marx) als nützlich bewertet.
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Posting 87 - Q & A / Top-Fragen zur Vorsorgeplanung

Q1) Wie groß ist meine Rentenlücke?
A: Für jüngere Jahrgänge beträgt das künftige Rentenniveau oft nur noch gut 40 % des früheren Nettoeinkommens. Dafür werden derzeit 18,6 % des Bruttogehalts an lfd. GRV-Beitrag aufgewendet. Wer 80 % des früheren "Nettos" als Rentenversorgung anstrebt, muss weitere 40 % privat erwirtschaften durch Sparen und effiziente Anlage.
> Vgl. https://www.ihre-rentenluecke.de/#start
> Vgl. Altersvorsorge der "Generation Y": https://plus.google.com/+KarlAlexanderMarx/posts/c4xQyLvFnCi

Q2) Welche Anlageklassen erbringen langfristig die höchste Rendite und helfen damit am besten, die Rentenlücke zu schließen?
A: Von den großen Anlageklassen ist für den Aktienmarkt die beste Rendite nachgewiesen mit ca. 8 % Rendite pro Jahr. Immobilien, Anleihen oder Gold/Rohstoffe fallen dagegen deutlich zurück.
> Vgl. https://www.boerse.de/langfristchart/Dow-Jones/US2605661048
> Vgl. Langfrist-Anleger fahren am besten: https://plus.google.com/+KarlAlexanderMarx/posts/5cJympvibKX
> Vgl. Aktienerträge - womit man rechnen sollte: http://www.fondsprofessionell.de/news/uebersicht/headline/aktienertraege-womit-man-rechnen-sollte-142882/ref/2/

Q3) Kommt es auf den Zeitpunkt an, zu dem ich meine Altersvorsorge beginne?
A: Durch den Zinseszins-Effekt, der exponentiell verläuft, bietet frühzeitiges Sparen einen enormen Hebel. 30 Jahre zu sparen statt 20 Jahre erbringt sehr viel mehr als nur eine zusätzliche Hälfte an Endkapital, faktisch sind es über 100 % mehr - die Hebelkraft des Zinseszins-Effektes wird fast immer unterschätzt!
> Vgl. http://www.zinsen-berechnen.de/sparrechner.php (selber Werte eingeben)

Q4) Kommt es auf die Rendite bzw. Spartechnik an?
A: Absolut, ja. Jeder Renditepunkt ist von entscheidender Bedeutung für den Kapitalaufbau. Vgl. im Rechner unter Q3. Da Anlage-/Kauf-/Verwaltungskosten von der Rendite der Anlageklassen (Aktien/Anleihen/Immobilien) abgehen, ist Kosten-Minimierung von entscheidender Bedeutung - auch, wenn das oft (aus gegensätzlichem Interesse) verschwiegen wird.
> Vgl. https://plus.google.com/+KarlAlexanderMarx/posts/PXgwYCHPvau
> Vgl. https://plus.google.com/+KarlAlexanderMarx/posts/A8Q3h3TeFt5

Q5) Sind Versicherungsvergleichs-Portale immer zu meinem Vorteil?
A: Leider nein. Bestimmte Produktkategorien, wie z.B. provisionsfreie Nettoprodukte werden dort gar nicht aufgeführt, da sich die Portale über Provisionen finanzieren. Außerdem ist Vorsicht geboten bei komplexeren Absicherungen wie z.B. Berufsunfähigkeit, wo es auf genaueste Risiko-Vorprüfung ankommt, die weiterhin nicht automatisierbar ist. Fehlerhafte Angaben können folgenschwer sein.
> Vgl. https://plus.google.com/+KarlAlexanderMarx/posts/GcY8cucyBwv
> Vgl. https://plus.google.com/+KarlAlexanderMarx/posts/Gjaiv7kpXnQ

Q6) Welche Fehler werden in der Vorsorgeplanung oft gemacht?
A: a) Zu geringe Sparquote, b) zu später Sparbeginn, c) ungeeignete und insbesondere zu teure Sparprodukte, d) Unkenntnis über die Rendite verschiedener Anlageklassen, e) zu emotionales statt rationalem Handeln.
> https://plus.google.com/+KarlAlexanderMarx/posts/4MoVhCR9TAx
> https://www.gafib.de/72/finanztraining
> http://www.manager-magazin.de/unternehmen/karriere/a-638935.html
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Posting 86 - Warum Disziplin der Schlüssel zum Anlageerfolg ist?

1. Einer neueren Langzeitvergleichs-Studie der Universität Bonn zufolge hat der Aktienmarkt in D von 1980 bis zum Jahr 2015 +10,1 % pro Jahr an Wertzuwachs erzielt, der Immobilienmarkt in D hingegen nur +4,1 % pro Jahr. http://www.wiwo.de/finanzen/geldanlage/renditevergleich-das-jahrhundertduell-aktien-gegen-immobilien/19587708.html

2. Während es - wenngleich primär in den größeren Städten - eine Vielzahl von Immobilienbesitzern gibt, die bei Kauf um das Jahr 1980 bis heute eine Rendite von ca. 4 % p.a. erzielt haben, gibt es eher wenige Aktien(fonds)besitzer, die die sehr hohe Aktienmarkt-Rendite von ca. 10 % p.a. faktisch auch erzielt haben. Oft waren es 4-6 % p.a. weniger als die Marktrendite, und damit kaum mehr als mit Immobilienbesitz. Woran liegt das - und wie lässt sich die hohe Aktienmarkt-Rendite zuverlässig ins eigene Depot bringen?

Vgl. Politik in D versäumt Förderung der Aktienkultur, etwa durch Einrichtung eines Bürger-Pensionsfonds, wie z.B. vorbildlich in Norwegen: https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/geldanlage-schluss-mit-der-aktien-angst-1.4077661

3. Ein entscheidender Grund liegt im falschen Verhalten vieler Aktienanleger. Die hohe Liquidität der Anlageklasse "Aktien" verführt zum häufigen Kaufen/Verkaufen nach "Bauchgefühl", was für Privatanleger in aller Regel schädlich und renditemindernd ist. Hinzu kommt, dass ein rationales Aktien-Investment zwingend breit und global erfolgen muss, weil sonst unternehmerische Einzelrisiken erheblich durchschlagen könnten. Im Immobilienmarkt hingegen herrscht meist "Zwangssparen" (Darlehen muss bedient werden) und die eingeschränkte Veräußerbarkeit führt zum langfristigen Durchhalten. Weniger Flexibilität und langfristiges Investment können am Kapitalmarkt also sehr hilfreich sein - und das gilt identisch für den Immobilien- wie für den Aktienmarkt.

4. Vgl. GAFIB-Posting 81 - Warum persönliche Anlageberatung weiterhin lohnend ist. Prof. Thorsten Hens, Zürich: "Die Psychofallen kosten Anleger im Schnitt pro Jahr 4 bis 6 Prozent ihres Anlagevermögens." https://plus.google.com/+KarlAlexanderMarx/posts/AQE7BboMo9m

5. Vgl. GAFIB-Posting 71 - Die moderne Technik hat auch das Investieren revolutioniert. https://plus.google.com/u/0/+KarlAlexanderMarx/posts/NNcvX2M7xSi

6. Vgl. ETFs allein sind noch nicht die Lösung, vielmehr muss auch das richtige Anlageverhalten hinzutreten. http://timschaefermedia.com/die-meisten-etf-sparer-verlieren-geld/

7. Globale Aktienmarkt-Renditen waren in drei von vier Jahren positiv (73 %) bei einer jährlichen Durchschnittsrendite von +7,9 % (MSCI World) in den 48 Jahren von 1970 - 2017; bei adäquatem Einschluss der Komponenten "Schwellenländer/Emerging Markets, kleinere (Small Caps) und Substanzunternehmen (Value-U.)" hat die Rendite ca. +9 % p.a. betragen. https://plus.google.com/+KarlAlexanderMarx/posts/4yYcDUoiA8r
https://www.dai.de/de/das-bieten-wir/studien-und-statistiken/renditedreieck.html

8. Vgl. GAFIB-Posting 74 - Typische Anlagefehler - Anleger verschenken erhebliche Rendite. https://plus.google.com/+KarlAlexanderMarx/posts/KEC2MA9voLZ

9. Vgl. "Geduld macht wohlhabend": https://www.nzz.ch/wirtschaft/wohlstand-der-nationen-neu-erklaert-geduld-und-vertrauen-machen-reich-frauen-sind-ungeduldiger-ld.1377346

10. Vgl. Vermögenspreise Anfang 2018: https://plus.google.com/+KarlAlexanderMarx/posts/LCAj1CGo1dD

Mit Disziplin und gutem Verständnis des Kapitalmarktes ist es heutzutage einfacher als je zuvor, die hohen Aktienmarkt-Renditen auch wirklich für das eigene Depot zu erzielen. Inzwischen gibt es sehr effiziente, kostengünstige und gut steuerbare Produkte für globales Aktienmarkt-Investment. Unabhängige Honorarberater zeigen den Weg dazu auf.


Artikel:
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Posting 85 - Vermögenspreisblasen in 2018 - Anleihen und Immobilien vorn / update per Aug. 2018

Die expansive Geldpolitik der EZB und der anderen Notenbanken u.a. durch massive Anleihenaufkäufe hat inzwischen alle Vermögenspreise nach oben verzerrt. Die aktuelle Rangfolge stellt sich Anfang 2018 wie folgt dar:

1. Der Anleihenmarkt selbst: Bei 0,5 % Marktrendite ergibt sich auf einen Nominalwert von 100 ein Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 200 (= 100 : 0,5), historisch lag es mit 4 % Zinsen bei einem KGV von 25. Der Anleihenmarkt ist deshalb die "Mutter aller Blasen" (Robert Halver, Baader Bank Analyst).

2. Der Immobilien-Markt: In den Top 7 Metropolen erreichen die Kaufpreise Ende 2017 das rund 30-fache der Jahreskaltmieten (= KGV von 30), historisch war es das ca.18-fache. Ein KGV von 30 bedeutet, dass die Mietrendite nach Kosten weniger als 1,5 % p.a. beträgt. (Die Berücksichtigung einer Wertzuwachs-Komponente neben der Mietrendite erscheint über die nächsten 10-20 Jahre für die meisten Fälle als unrealistisch). Überbewertungen von oft 30-50 % und mehr sind zu verzeichnen. Eine heutige Investition dürfte lange Zeitspannen benötigen, um allein die ca. 10-15 % Kaufnebenkosten (Grunderwerbsteuer etc.) wieder einzuspielen. Eine hohe Kreditfinanzierung ist kritisch zu sehen, da bei (auch nur moderat) anziehenden Darlehenszinsen die (Anschluss-)Finanzierung ins Rutschen geraten kann. Hohe Eigenkapital- bzw. Tilgungsraten sind dringend zu empfehlen.

3. Der globale Aktienmarkt liegt per Ende März 2018 bei einem KGV von 17, historisch lag dieses bei ca. 15. Eine ca. 13 %ige Überbewertung ist hier zu verzeichnen, immerhin erheblich weniger als bei den o.g. beiden Klassen. Die eher geringere Überbewertung liegt primär am hohen Gewinn-Niveau der Unternehmen (in D Anstieg der Dax-Unternehmensgewinne von 2000 bis 2016 von 68 auf 114 Mrd. € auf das ca. 1,7-fache bei einer Umsatzrendite in 2016 von 9,1 %), und wird zusätzlich unterstützt durch erhebliche Aktienrückkauf-Programme der letzten Jahre, wodurch die Zahl der Aktien reduziert wurde und respektive die Gewinne pro Aktie zugenommen haben. Die Gewinnerwartungen für diese Anlageklasse liegen weiterhin klar am oberen Ende - sie ist deshalb für eine rationale und effiziente Altersvorsorge unverzichtbar geworden. Eine neuere Langzeitstudie zeigt, dass in D die Aktienmarktentwicklung seit 1980 bei +10,1 % p.a. lag, die des Immobilienmarktes bei + 4,1% p.a. Vgl. http://www.wiwo.de/finanzen/geldanlage/renditevergleich-das-jahrhundertduell-aktien-gegen-immobilien/19587708.html Vgl. auch zur Immobilienbewertung: https://plus.google.com/+KarlAlexanderMarx/posts/gFnmgdmJtdD

Vgl. GAFIB-Posting 83 zur Entwicklung des Welt-Aktienmarktes: https://plus.google.com/+KarlAlexanderMarx/posts/hQ8gUaZnQGS

Vgl. GAFIB-Posting 82: Wie sicher ist der Euro? https://plus.google.com/+KarlAlexanderMarx/posts/6ZxonQUg3Tf

Vgl. "Die Welt versinkt in Schulden" aus März 2018: https://www.nzz.ch/finanzen/fonds/die-industrielaender-sind-gefangen-in-der-ueberschuldung-was-ist-der-ausweg-ld.1370071

Vgl. GAFIB-Posting 86 - Warum Disziplin der Schlüssel zum Anlageerfolg ist? https://plus.google.com/+KarlAlexanderMarx/posts/MCjYcihwGj5

Vgl. Gerd Kommer zur behaupteten Überbewertung der Aktienmärkte: https://www.gerd-kommer-invest.de/ueberbewertug-des-aktienmarkts/

Vgl. GAFIB-Posting 43 - Aktienmarktbewertung: https://plus.google.com/+KarlAlexanderMarx/posts/YMCr9PrPqYx

Vgl. Aktienmarkt-Renditen: http://www.fondsprofessionell.de/news/uebersicht/headline/aktienertraege-womit-man-rechnen-sollte-142882/ref/2/

Vgl. Bundesbank-Analyse: https://www.bundesbank.de/Navigation/DE/Statistiken/Unternehmen_und_private_Haushalte/Indikatorensystem_Wohnimmobilienmarkt/indikatorensystem_wohnimmobilienmarkt.html

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Posting 84 - Investmentsteuer-Reform zum 01.01.2018

Ab dem 01.01.2018 gilt das neue Investmentsteuergesetz. Dadurch werden inländische und ausländische Fonds sowie ETFs künftig nach dem gleichen Schema besteuert.

Mit Inkrafttreten des neuen Reformgesetzes gelten alle Fondsbestände zum 31.12.2017 als fiktiv veräußert und zum 01.01.2018 als neu angeschafft

Fiktiv deshalb, weil kein tatsächlicher Verkauf mit Kontobelastung stattfindet. Die bis zum 31.12.2017 steuerlich relevanten Daten werden erst beim tatsächlichen Verkauf berücksichtigt.

Neue Einstandskurse und Wertentwicklung

Im Rahmen der fiktiven Veräußerung erhalten alle Fondsbestände in der Zeit von 01.01.2018 bis Mitte Februar 2018 neue Einstandskurse. Die Fondsgesellschaften ermitteln zum 31.12.2017 die relevanten Kurse. Sobald diese Einstandskurse in den Depots mit Fondsbeständen hinterlegt wurden, verändert sich deren Wertentwicklung. Die bis dahin aufgelaufenen Gewinne/Verluste werden im Hintergrund vermerkt, so dass beim tatsächlichen Verkauf die korrekte Besteuerungsgrundlage vorliegt.

Praktisch bedeutet dies leider auch, dass die Depotansichten bei einigen Banken nicht mehr dazu dienen können, eine ungefähre Wertentwicklung des Bestandes zu reflektieren. Man muss nun die Wertentwicklung per 31.12.2017 heranziehen und die neue Wertentwicklung ab 01.01.2018 hinzuaddieren, um die grobe Richtung der Wertentwicklung (noch unkorrigiert durch Erträge und Zu-/Abflüsse) des Gesamtbestandes zu erhalten. Genaue Daten liefern ohnehin nur die Performance-Repots der Depotbanken.

Vgl. Posting 75: https://plus.google.com/+KarlAlexanderMarx/posts/H79WzNB6TPC

Vgl. auch: Besteuerung Fonds-gebundener Lebensversicherungen: https://www.haufe.de/steuern/finanzverwaltung/bmf-besteuerung-von-versicherungsertraegen_164_427468.html

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Posting 83 - Dimensional Fonds effizienter als ETFs? (2)

Seit dem Jahr 2010 ist die amerikanische Fondsgesellschaft "Dimensional Fund Advisors" auch in D tätig. Akkreditierte Portfolio-Berater bieten Beratung und Vermittlung zu solchen Fonds bzw. Depots.

Nun stellt sich die Frage, wie sich die Performance der Dimensional Fonds verhält zu den entsprechenden Index-Benchmarks, umsetzbar als ETFs.

Die auf der Dimensional-Webseite verfügbaren Performance-Daten liefern das Ergebnis: http://eu.dimensional.com/de -> Menüpunkt Investmentlösungen

Bezogen auf fünf wesentliche Tranchen in Gleichgewichtung (Global Core Equity, Global Targeted Value, European Small, European Value, Emerging Markets Value) ergibt sich:

1) Im Durchschnitt der letzten 5 Jahre per 31. Dezember 2017 je +11,6 % p.a. Performance für das Dimensional Portfolio (+73,1 % gesamt) und +11,3 % p.a. für die entsprechenden MSCI-Indices. Mit Umsetzung der Indizes in ETFs gehen noch ca. 0,5 % ETF-Kosten ab, Ergebnis +10,8 % p.a. effektiv. Damit ergibt sich ein Performance-Vorsprung von +0,8 % p.a. zugunsten des Dimensional Portfolios.

2) Im Einjahresvergleich betragen die Werte +11,0 % für Dimensional und +10,4 % brutto für die Benchmark-Indices, nach ETF-Kosten von 0,5 % dann +9,9 % netto. Hier ergibt sich sogar ein Performance-Vorsprung von +1,1 % für das Dimensional Portfolio.

3) Die neuesten Werte sind per 31. Mai 2018: +6,7 % für das Dimensional Portfolio versus +5,4 % netto für das MSCI-Index-Portfolio von Juni 2017 bis Mai 2018 und +1,84 % für Dimensional versus +1,1% für Index-Portfolio im lfd. Jahr 2018 per 31. Mai 2018.

Vgl. Entwicklung des Weltaktien-Fonds Dimensional Global Core Equity: https://www.fondsweb.com/de/IE00B3M0BZ05

Manchmal wird von den Dimensional Fonds auch salopp als "Mercedes-ETFs" gesprochen. Im praktischen Alltag jedenfalls kann der Einsatz eines Dimensional-Portfolios via Honorarberater bedeuten, dass die Depotbetreuungskosten von rund 1 % p.a. bereits eingespielt werden durch die höhere Fonds-Performance gegenüber einem "einfachen" ETF-Portfolio. Das Wissen um eine risikoadäquate Portfoliogestaltung, regelmäßiges Rebalancing und kompetente persönliche Betreuung erbringen zusätzliche Vorteile - mit häufig ca. 3-4 % p.a. an Zusatz-Rendite durch Fehlervermeidung. Und Fehlervermeidung ist anerkanntermaßen die größte Herausforderung zum erfolgreichen Agieren am Aktienmarkt. Vgl. GAFIB-Posting 81 unten.

Vgl. GAFIB Posting 81: Warum persönliche Anlageberatung lohnend ist: https://plus.google.com/u/0/+KarlAlexanderMarx/posts/AQE7BboMo9m

Vgl. Die moderne Technik hat das Investieren revolutioniert: https://plus.google.com/u/0/+KarlAlexanderMarx/posts/NNcvX2M7xSi

Vgl. GAFIB als akkreditierter Dimensional-Berater: https://www.gafib.de/95/spezialisierung-referenzen/portfolio-gestaltung

Vgl. Posting 78, Werte per 31. Juli 2017: https://plus.google.com/+KarlAlexanderMarx/posts/87d9Y1zFAqL

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Posting 82 - Wie sicher ist der Euro?

Die globale Verschuldung ist seit dem Beginn der globalen Finanzkrise in 2007 explosionsartig auf inzwischen 240 Bill. US$ im Jahr 2017 angewachsen und hat irrwitzige Ausmaße angenommen. Eine Rückzahlung der Schulden ist undenkbar. Der Euro steht zusätzlich unter Druck durch die Wirtschaftsdivergenzen in seinen Ländern. Ein Zerbrechen des Euros im kommenden Jahrzehnt kann leider nicht ganz ausgeschlossen werden.

Politisch "präferiert" zur Begrenzung weiterer Schulden sind hingegen längerfristig negative Realzinsen, also ein Anleihenzins (deutlich) unterhalb der Inflationsrate. Im Jahr 2017 beträgt der Realzins ca. -1,5 %, ist also bereits moderat negativ.

Wie kann man sich wappnen für beide Fälle, also sowohl gegen ein mögliches Zerbrechen des Euros als auch gegen die bereits begonnene schleichende Enteignung durch negative Realzinsen? Am besten weiterhin durch diversifizierte Sachwert-Anlage in Aktien, (niedrig kreditfinanzierte) Immobilien und Gold. Anleihen/Liquidität (auch in Kapitalversicherungen) sind in beiden Szenarien besonders gefährdet durch dauerhafte Abwertungen.

Historisch wurden Immobilien jedoch besonders belastet in extremen Krisen, was sich wiederholen könnte. Allein im 20. Jahrhundert kam dies in Deutschland viermal vor, zuletzt 1952 mit dem "Lastenausgleichsgesetz", als 50 % der Immobilien-Verkehrswerte einer Sondersteuer unterworfen wurden. Immobilien sind im Unterschied zu Aktien nationales Vermögen und daher sehr gut greifbar für den Fiskus.

Selbst die Aktien des dt. Aktienindex Dax hingegen gehören zu rund 60 % Ausländern, was einen staatlichen Zugriff praktisch ausschließt. Eine global gestreute Aktienanlage, wie sie dem Stand der modernen Portfolio-Wissenschaft entspricht, sogar zu mehr als 95 % und dürfte damit die krisensicherste "Währung" überhaupt darstellen.

Krisen führen zunächst immer zu kräftigen Kursrückgängen, Aktien haben nach einigen Jahren aber immer wieder alle Kursverluste aufgeholt - und trotz aller Krisen längerfristig ihre überlegene Rendite von ca. 8 % p.a. erzielt. Gold gilt weiterhin als verlässliche Ersatzwährung, am sichersten in physischer Form mit einem Portfolioanteil von etwa 10 %.

Vgl. Dow Jones Langfrist-Chart seit 1896: https://www.boerse.de/langfristchart/Dow-Jones/US2605661048

Der "Königsweg" ist also weiterhin eine gute Diversifikation mit einem Schwerpunkt auf Sachwerten. Einseitiges Fokussieren etwa nur auf Immobilien ist falsch. Global gestreutes Aktienvermögen bietet, da liquide und mobil, eine weit überdurchschnittliche Krisensicherheit, wie die Historie gezeigt hat.

Vgl. EZB-Geldpolitik: https://www.ecb.europa.eu/pub/annual/balance/html/index.en.html

Vgl. http://finanzglueck.de/der-aktienmarkt-ist-langfristig-die-beste-anlageklasse-zum-vermoegensaufbau/

Vgl. Posting 61, zu Gold: https://plus.google.com/+KarlAlexanderMarx/posts/ZnbcWh3VjzJ

Vgl. GAFIB-Posting 70: Staatliche Finanzplanung ist nicht nachhaltig: https://plus.google.com/+KarlAlexanderMarx/posts/J9mbkqJjQ4d

Vgl. Ausblick 2018 der Dt. Bank: https://www.deutsche-bank.de/pfb/content/jahresausblick-2018_meine-10-prognosen-fr-das-jahr-2018.html


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Posting 81 - Warum persönliche Anlageberatung weiterhin lohnend ist

Prof. Thorsten Hens, Zürich, sagt als einer der führenden Behavioural Finance-Experten:

"Menschen sind nicht fürs Finanzparkett gemacht, weshalb Robo-Advisors für durchschnittliche Anleger durchaus sinnvoll sind. Aber die Maschinen haben ihre Grenzen. Vor allem, wenn´s auf den Märkten so richtig kracht."

Was sind die häufigsten Fehler?

"Das Herdenverhalten zum Beispiel. Viele Menschen legen prozyklisch an, das heisst, sie kaufen, wenn die Märkte boomen, und sie verkaufen, wenn es zum Crash kommt. Viele Menschen überschätzen sich und schichten ihre Portfolios zu viel um. Oder man schätzt seine Risikotoleranz nicht richtig ein: In Boomphasen überlädt man sich mit Risiken, und wenn es runtergeht, kriegt man kalte Füsse. In der Summe lässt sich das Fehlverhalten mit dem sogenannten Behavioural Gap errechnen, der nun in vielen Studien nachgewiesen wurde:

"Die Psychofallen kosten Anleger im Schnitt pro Jahr 4 bis 6 Prozent ihres Anlagevermögens."

Was dies längerfristig an entgangenem Kapitalaufbau bedeutet, kann sich jeder leicht ausrechnen. Als Zinssatz im Rechner einfach ca. 5 % eingeben und unter dem Eingabefeld "Zinsen gesamt" ansehen: http://www.zinsen-berechnen.de/sparrechner.php

Prof. Hens führt aus, dass z.B. automatisierte Vermögensverwaltung mittels sog. "Robo Advisors" als wesentlichen Mangel aufweist, dass der Anleger - gerade in turbulenten Marktphasen - allein gelassen ist mit seiner Anlage-"Maschine", und es so wiederum zu den bekannten Psychofallen kommt, nämlich z.B. Verkauf aus Panik.

Nur Disziplin auf Basis eines guten Verständnisses der Funktionsweise der Kapitalmärkte schützt vor fehlerhaften Aktionen. Kompetente Berater können das richtige Anlegerverhalten stärker beeinflussen als eine anonyme Maschine.

Vgl. Interview mit Prof. Hens: "Finanz-Roboter: In Krisen schaltet man sie besser ab" : https://www.linkedin.com/pulse/finanz-roboter-krisen-schaltet-man-sie-besser-ab-marc-fischer

Vgl. zum Risikoverhalten von Anlegern, Posting 46: https://plus.google.com/+KarlAlexanderMarx/posts/FnPqaZj1A8J

Vgl. Zum Umgang mit den Anleger-Ängsten: https://www.de.vanguard/web/cf/professionell/de/articles/analysen-und-kommentare/markte-wirtschaft/umgang-mit-den-angsten-der-anleger

Vgl. Wie lange dauern globale Bärenmärkte? -> Meist nur max. 1-3 Jahre. D.h. längerfristig betrachtet und bei globaler Streuung existiert KEIN Verlustrisiko am Aktienmarkt, vielmehr nur ein Kursrisiko. Und das Tragen von Kursrisiken wird mit überlegenen Renditen belohnt. http://finanziell-umdenken.blogspot.de/2012/10/wie-lange-dauern-globale-barenmarkte.html

Vgl. Dow Jones Langfrist-Chart: https://www.boerse.de/langfristchart/Dow-Jones/US2605661048


Artikel-Link "Risikotoleranz" von Prof. Hens:
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Posting 80 - Perspektiven für private Vermieter eingetrübt

Eine neue Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) vom September 2017 weist darauf hin, dass es zwar noch eine relativ hohe Zahl an privaten Vermietern in D gibt, diese aber zu bröckeln droht, weil - neben den vielerorts bereits sehr hohen Kaufpreisen - die externen Belastungen ansteigen und das Vermietungsgeschäft zusätzlich erschweren.

Auszug aus der Studie: "Auffällig ist, dass die Zahl der Vermieter trotz bester Voraussetzungen aufgrund des Niedrigzinsumfelds, der Konjunktur und der starken Wohnungsnachfrage stagniert. Allerdings nehmen auch die Belastungen für private Kleinvermieter zu. Hier sind sowohl die finanziellen Belastungen aus energetischen Modernisierungen als auch die zunehmenden Regulierungen wie etwa die Mietpreisbremse oder Erhaltungssatzungen (Milieuschutz) zu nennen.

Angesichts der großen Diversität der Vermieter (das Klischee vom überwiegend "reichen" Vermieter trifft nicht zu) ist daher eine Politik mit mehr Augenmaß gefordert, damit es Deutschland nicht wie anderen Ländern geht, in denen private Vermieter durch steigende Anforderungen und Regulierungen letztlich aus dem Markt gedrängt worden sind."

Vgl. zur Preisentwicklung: "Jeder Investor weiß um die jüngste Preisentwicklung am deutschen Wohnimmobilienmarkt", sagt Thomas Meyer, Vorstandschef der Wertgrund AG auf der Expo Real im Okt. 2017. "Weil ein Ende des starken Aufwärtstrends zunehmend wahrscheinlich wird, ist es wirtschaftlich ratsam, voll entwickelte Objekte zu veräußern." http://www.fondsprofessionell.de/news/uebersicht/headline/immobilienprofis-prognostizieren-ende-der-preisrally-137745/ref/2/

Vgl. Langzeitvergleich Immobilien-/Aktienmarktentwicklung: Seit 1980 in D +10,1 % p.a. im Aktienmarkt und +4,1 % p.a. im Immobilienmarkt; vgl. https://www.bloomberg.com/view/articles/2018-01-02/land-is-underrated-as-a-source-of-wealth
https://ftalphaville.ft.com/2017/08/15/2191433/housing-for-the-long-run/

Vgl. Mehr Planwirtschaft im Immobilien-Sektor gefährdet Rendite: https://www.wiwo.de/finanzen/immobilien/stelter-strategisch-mehr-kommunismus-wagen-ist-erst-der-anfang/22677642-all.html

Vgl. Wer kann noch gute Mieten zahlen in den Jahren ab 2025 ff., wenn die Mittelschicht bröckelt? https://www.welt.de/wirtschaft/article179447974/Bain-Studie-Das-naechste-Jahrzehnt-wird-eine-Dekade-der-Extreme.html

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Posting 79 - Zehn Erkenntnisse der größten Investment-Legenden

1. Eugene Fama – der Marktversteher
"Ich würde Stock-Picker mit Astrologen vergleichen, aber ich will nicht zu sehr über Astrologen herziehen."

2. Daniel Kahneman – der Psychologe
"Die erfolgreichsten Fonds eines beliebigen Jahres haben einfach das meiste Glück. Sie haben gut gewürfelt."

3. John Bogle – der Nachahmer
"Suche nicht die Nadel im Heuhaufen, kaufe einfach den Heuhaufen."

4. Warren Buffett – der Superstar
"Wer auf die Tipps von Brokern hört, kann auch einen Friseur fragen, ob er einen neuen Haarschnitt empfiehlt."
Vgl. "Denken wie Warren Buffet": http://www.manager-magazin.de/finanzen/artikel/erfolg-reichtum-glueck-denken-wie-warren-buffett-a-1057702.html

5. John Templeton – der Mutige
"Der einzige Investor, der nicht diversifizieren sollte, ist derjenige, der immer zu 100 Prozent richtigliegt."

6. William Bernstein – der Alleskönner
"Unter allen Faktoren, die die Wertentwicklung deines Portfolios bestimmen, ist die Asset Allocation der einzige, den du beeinflussen kannst."

7. Peter Lynch – der Geduldige
"Erfolg oder Misserfolg – alles hängt davon ab, ob Sie die Ängste dieser Welt lange genug ignorieren können, um Ihre Investments wachsen zu lassen."

8. Benjamin Graham – der Vordenker
"Das Wesentliche bei der Geldanlage ist das Management von Risiken, nicht das Management von Renditen."

9. James O'Shaughnessy – der Computerfan
"Computermodelle haben keine Launen, keinen Streit mit ihrer Frau, keinen Kater von der Nacht zuvor."

10. Benoît Mandelbrot – der Querkopf
"Die Finanziers und Anleger der Welt sind wie Seeleute, die keine Wetterwarnungen beachten."

Wer ein paar weitere Details sucht, wird bei John Bogle fündig, GAFIB-Posting 76. Vgl. https://plus.google.com/+KarlAlexanderMarx/posts/A8Q3h3TeFt5

Zu den "größten Erkenntnissen" zählt übrigens auch, dass es am Aktienmarkt KEINERLEI valide Prognosen gibt, sondern "nur" die Sicherheit, dass es längerfristig IMMER deutlich nach oben geht. http://www.manager-magazin.de/finanzen/boerse/finanzmarkt-prognosen-selten-irrten-sich-fachleute-grossartiger-als-2017-a-1180094-2.html

Vgl. Newsletter-Archiv von Gerd Kommer, renommierter Finanzautor: https://www.gerd-kommer-invest.de/newsletter-archiv/

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