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Kai Biermann
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Kai Biermann

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Ungut...
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Nicht nur die Fingerabdruck-Sperre des iPhone 5S lässt sich leicht austricksen. Samsungs Android-Flaggschiff bietet Angreifern aber mehr Möglichkeiten.
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Kai Biermann

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Reden im Bundestag "zu Protokoll geben", ist nicht nur eine Unsitte. Es zerstört die Idee von Parlament und Demokratie #neusprech
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Hagen Paul Pfeifer's profile photo
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Kai Biermann

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Gut zu beobachten im aktuellen Koalitionsvertrag, dort wird sich gleich fünfzehn Mal zu irgendetwas bekannt: https://www.cdu.de/sites/default/files/media/dokumente/koalitionsvertrag.pdf
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Politik sucht stets nach starken Begriffen und verwendet sie dann unpassend und inflationär. So bleicht Sprache aus, wie beispielsweise beim Ausdruck "sich bekennen" zu sehen.
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Kai Biermann

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Gerade auf der Suche nach etwas völlig anderem gefunden: "Auch die willfährigsten Staatsphilosophen könnten keine Entschuldigung dafür finden, daß ein Land seine Ordnung aufrechterhält durch eine Armee von Lockspitzeln." Egon Erwin Kisch #nsa  
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Torsten Kleinz's profile photo
 
"Lockspitzel" ist doch viel eingängiger als "V-Mann".
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Kai Biermann

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Ein Beitrag, den ich für das Buch "Überwachtes Netz" geschrieben habe, nun auch auf netzpolitik.org:

Leben im Überwachungsstaat. Oder: Warum wir das dunkle Monster in unserer Mitte nicht länger ignorieren dürfen.

"Noch immer aber konnte, wer wollte, das Monster beiseite schieben. Schließlich traf es nur die, die sich gegen den Staat auflehnten, die demonstrierten, Flugblätter druckten. Wer nicht aufmuckte, der hatte doch nichts zu befürchten, oder? Wie die Punkband Feeling B so richtig sang: “Wir woll’n immer artig sein, denn nur so hat man uns gerne.”

Der wahre Schrecken folgte erst später. Im Dezember 1991 trat das Stasi-Unterlagen-Gesetz in Kraft, die Opfer konnten nun nachlesen, was die Täter über sie gesammelt hatten. Es war ein Schock. In der kalten Sprache von Bürokraten wurde dort über Menschen geschrieben, die bereits verurteilt waren, obwohl noch nicht einmal eine Anklage existierte, geschweige denn irgendwelche Beweise.

Denn plötzlich zeigte sich, dass jeder ein Staatsfeind gewesen sein konnte, auch wenn er selbst geglaubt hatte, dass er immer artig war. Ein Gerücht genügte, eine Bemerkung eines neidischen Nachbarn, eine Verdächtigung eines Bekannten – für die Stasi war jeder ein Feind. Und alles war ihr Recht, um mehr über die vielen Feinde zu erfahren, die sie überall sah.

In den Stasi-Akten standen Freunde und Kollegen als Zuträger, Männer, die ihre Frauen bespitzelten und Kinder, die ihre Eltern verrieten. Die Gründe dafür waren so banal wie niedrig: Geld, Eitelkeit, Missgunst. Jeder konnte zum Opfer werden, einfach so, ohne die Chance, es zu verhindern oder seine Unschuld zu beweisen."
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Elke Greim's profile photoSilvio Zimmer's profile photo
 
Ein düsteres Bild, das sie da zeichnen... +Kai Biermann 
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Kai Biermann

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"Gefahrengebiet"? Was die Polizei da in Hamburg macht, nennt man wohl eher Kriegsrecht verhängen. Und seit wann hilft die Pflicht, einen Ausweis dabei zu haben, gegen Steineschmeißer?
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Bernd Paysan's profile photoDavid Sieg's profile photo
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Der demokratische Sektor hat Hamburg halt am 30.12. verlassen - nach dem Closing Event des 30c3 ;-). Jetzt regieren halt wieder die Sicherheitskräfte, und nicht die Chaoten vom Computerclub (sagt auch der Uhl).
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Überwachungsprotest von Banksy. Der Streetart-Künstler soll dieses Bild in der Stadt gemalt haben, wo der britische Geheimdienst GCHQ sein Hauptquartier hat. https://netzpolitik.org/2014/anti-ueberwachungsprotest-im-stil-von-banksy/
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Kai Biermann

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langsam wird das Umbenennungsspiel albern, oder?
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Achtung, Sondermeldung aus dem Ministerium für Neusprech und Propaganda: Die ursprünglich Vorratsdatenspeicherung, dann Mindestspeicherfrist genannte Totalüberwachung heißt ab sofort Vorsorgespeicherung. Bitte sorgen Sie in allen Dokumenten und Akten für eine Änderung. Ende.
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Jens Sandmann's profile photoTorsten Kleinz's profile photoDavid Sieg's profile photoFrank Rehse's profile photo
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+Kai Biermann Was ist mit eurer Webseite los? Auf http://neusprech.org/ erscheinen die neuen Beiträge seit Januar nicht mehr (nur noch der Direktlink geht).
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Kai Biermann

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Ich war heute Teil des "Auftaktgespräches zur Digitalen Agenda" von Bundesinnenminister Thomas de Maiziere. Dort saßen an einem ovalen Tisch Verbände wie BDI, Gewerkschaften wie IG Metall, Unternehmen wie Telekom, außerdem das BKA, das BSI, die Bundesdatenschutzbeauftragte, die Bundes-CIO, eine Handvoll Journalisten und +Sascha Lobo Hier die Meldung des BMI dazu: http://www.bmi.bund.de/SharedDocs/Kurzmeldungen/DE/2014/01/netzpolitisches-gespraech_livestream.html

Ich hatte es für einen üblichen Pressetermin gehalten, in dem Sinn: Leute in Anzügen sitzen herum und reden, Journalisten hören zu und schreiben dann darüber. Bis ich feststellte, dass ich zu den Leuten gehörte, die herumsitzen und reden sollten und gar keine Beobachter geladen waren.

Das war seltsam. Aber hey, wann kann man seinem Innenminister schon mal die Meinung sagen?

Weil ich nun aber Teil des Gespräches war mit der eindeutigen Bitte, dort wie alle anderen eben meine Meinung zu äußern, werde ich keinen Text bei +ZEIT ONLINE darüber schreiben, da ich nicht gleichzeitig teilnehmen und beobachten kann. Wer sich ein Bild machen will: Es gab einen Livestream, der hier verfügbar ist, beziehungsweise die ersten zwei Minuten (Netzpolitisches Gespräch). Der Rest kommt hoffentlich noch.

Mein persönliches Fazit: Interessant und gut, dass +Thomas de Maziere sich die Meinungen möglichst vieler Leute antut, bevor er an einer Digitalen Agenda der Bundesregierung mitschreibt. Ebenso interessant allerdings, dass unter den knapp 20 Teilnehmern so viele Journalisten waren, ich glaube es waren sieben. Es ging also durchaus auch um öffentliche Wahrnehmung. Aber eher in der Form des "embedded journalism" (http://de.wikipedia.org/wiki/Embedded_Journalist).
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Kai Biermann's profile photoMitch Toß's profile photoJens Sandmann's profile photoVinzent T. Pryce's profile photo
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Vielleicht sollte man den Lobbybegriff allgemeiner sehen, +Anika Kehrer. Lobbyismus hat erstmal nur etwas mit Interessensvertretung zu tun und bedeutet nicht automatisch die Vertretung und Durchsetzung von Wirtschaftsinteressen. Auch eine Humanistische Union kann Lobbyismus betreiben. Man muss das begreifen um seine Möglichkeiten wahrnehmen zu können.
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Kai Biermann

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Pandodaily: "Indeed, how can anyone expect those who witness executive-branch crimes to blow the whistle when the head of the executive branch asserts the right to instantly execute anyone he pleases at any time?"

http://pando.com/2014/01/16/pentagon-nsa-officials-say-they-want-snowden-extrajudicially-assassinated/
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