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Joerg Reuter
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Joerg Reuter

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Hat irgendwer eigentlich wirklich geglaubt, beim Einwegpfand ginge es um die Umwelt? Tatsächlich sinkt die Mehrwegquote unaufhaltsam und ist nur durch die deutsche Verachtung für Dosenbier überhaupt noch messbar. PET-Mehrweg ist bei dem hohen Ausschuss ja auch eher (Selbst)betrug und ergibt nicht wirklich Sinn.

Mein Eindruck ist, es handelt sich um eine perfide Form der Demütigung unterer sozialer Schichten. Wer es sich leisten kann, entzieht sich dem und wirft lieber bepfandete Einwegflaschen weg als sich in eine Schlange mit dem Pöbel zu stellen. Wer das Geld braucht, hat keine andere Wahl, sinnlos Müll quer durch die Stadt zu schleppen und geduldig einen Automaten damit zu füttern, der es in der Folge dann gleich zerschreddert. Nachdem man ewig auf den Flaschensammler mit zwei Müllsäcken Leergut gewartet hat, der einen auch noch verhöhnt und beleidigt.

Schafft diesen Unsinn endlich ab!
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Nanaki Yamabushi's profile photo
 
nö, wüßte eh schon das es schwachsin war.
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Joerg Reuter

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Ich lebe an einer solchen Strecke und wäre dafür, diesen lärmenden Idioten den Führerschein zu entziehen. Eine Großstadt ist kein oberpfälzisches or anatloisches Bergdorf, wo maximal einmal im Jahr jemand heiratet und eh jeder Bewohner Teil der Hochzeitsgesellschaft ist. Aber jedes Wochenende eine Korso nach dem anderen lässt einem jedes Verständnis für diese Unsitte verlieren. Lustig ist das schon lange nicht mehr.
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Die Stadt Augsburg hat vor dem Standesamt Schilder aufgestellt, die Hochzeitsgesellschaften ermahnen, bloß nicht zu viel Lärm zu machen.
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Michael Radziej's profile photoRoman Drahtmueller's profile photonobs's profile photo
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nobs
 
Im Zweifel tät ich einfach mal sagen, dass es für solche Fälle in einer Gesellschaft einfach mal klare Regeln gibt:. STVO §16. Ich finde es traurig dass man heute als Querulant gilt, wenn man auf die Einhaltung von Regeln drängt. Es sollte eigentlich umgekehrt sein.
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Joerg Reuter

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These are amazing times, indeed.
 
You and I are of the first terrestrial generations ever to view a sunset on another planet. One way or another, we won't be the last. I dare you to view this without humming the music from the Luke views the double star sunset scene from early in the original Star Wars.
The sun dips to a Martian horizon in a blue-tinged sky in images sent home to Earth this week from NASA's Curiosity Mars rover.
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Joerg Reuter

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»If a person who is accused of bias attempts to defend his intentions, he merely compounds his own guilt. [..] It is likewise taboo to request that the accusation be rendered in a less hostile manner. This is called “tone policing.” If you are accused of bias, or “called out,” reflection and apology are the only acceptable response — to dispute a call-out only makes it worse. There is no allowance in p.c. culture for the possibility that the accusation may be erroneous.«
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Joerg Reuter

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"Oh, das kauft nur der Loser, der in der Schule schon dauernd fertig gemacht wurde. Können wir vom Markt nehmen."

Wo ist eigentlich die Trigger^WContent-Warning, wenn man sie braucht? Egal, das triggert nur den Loser, der in der Schule schon dauernd fertig gemacht wurde.
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If you're still crying into your pillow at night over the demise of the Zune MP3 player or Crystal Pepsi, take a long, hard look into the mirror: Your shopping habits might have foretold the doom o...
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Joerg Reuter

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Wo jetzt langsam deutsche Discounter anfangen NFC-Debitkarten zu akzeptieren (aber natürlich immer noch keine Kredikarten, weil Geiz ist geil. Also, Geiz der Händler), wollte ich damit auch mal herumspielen. Also Account bei Mpass angelegt, hat ja auch zunächst funktioniert.

Am nächsten Tag bekomme ich eine E-Mail, dass der Zugang gesperrt worden sei. Keine Angaben von Gründen. Auf meine Rückfrage, warum denn, warte ich jetzt zwei Tage später immer noch.

Call-Center angerufen. Ist eine Nummer in einer Mobilgasse, für die eine Rufumleitung nach Indien geschaltet ist. Der CSR hat auch keine Informationen, warum der Account gesperrt worden sei, kann den auch nicht selbst wieder freischalten, ich solle einen beidseitigen Ausweis-Scan und den einer aktuelle Verbrauchskostenrechnung (Strom, Gas, ... Hallo 21. Jahrhundert?!) per e-mail einreichen.

Ist ja interessant. Jeder Minijobber und Hartz4er bekommt diese Karte, aber bei mir schlägt die Fraud-Control an? Und mir wird nicht einmal gesagt wieso?

JA SAGT MAL GEHT'S NOCH?!
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Das 3-in-1-Bezahlsystem für Ihr Handy. Mit mpass die täglichen Einkäufe erledigen - denn Ihr Handy ist immer dabei! Kontaktlos mit dem mpass NFC-Sticker in über 30.000 Geschäften in ganz Deutschland – sowie weltweit an allen PayPass™-Akzeptanzstellen. In immer mehr deutschen Onlineshops mit ...
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Michael Radziej's profile photochristiane Reuter's profile photo
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Häh, was haben die Stromrechnungen und dein Verbrauch damit zu tun? Schufa reicht ja wohl nicht mehr, oder? 
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Joerg Reuter

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Streikerfahrungen eines Lokführers

Gestern habe ich das erste Mal in meinem Leben gestreikt. Bis Ende des letzten Jahres war ich Mitglied bei der nicht streikenden Arbeitgebergewerkschaft EVG, und beim ersten Streik dieses Jahres hatte ich kurz vor Streikbeginn Feierabend und kurz nach Streikende erst wieder Dienstbeginn.

Worum geht es überhaupt bei diesem Streik?
Ich habe hier auf G+ ja schon öfter was zu dieser Thematik geschrieben. Es ist ein relativ kompliziertes Thema, aber man kann es so zusammenfassen: Es geht nicht ums Geld (entgegen den Behauptungen von DB und Presse) sondern darum, ein Leben zu haben, in welchem man dieses auch ausgeben kann. Ich als Tf in der Bereitstellung hatte bspw. letzten Monat über 90% Nachtschichtanteil. Dass das nicht gerade hilfreich ist beim Führen einer Beziehung, dürfte wohl einleuchten.
Außerdem geht es auch darum, Ungeichbehandlungen abzubauen. Zugbegleiter mit ein und den selben Aufgaben werden auf mehrere verschiedene Arten eingruppiert und unterschiedlich bezahlt. Sogenannte "Lokrangierführer", ein künstlicher Beruf, die genau das selbe tun wie andere Lokführer auch, nämlich Züge fahren, rangieren, dazu aber auch noch deutlich mehr Zugbildungsaufgaben wie Kuppeln etc. machen, also bei gleicher Verantwortung sogar noch mehr körperlich belastet werden bei Wind und Wetter, werden ohne sachlichen Grund deutlich schlechter entlohnt als wir "normalen" Lokführer. Beispielsweise sind meine Bereitstellerkollegen in Köln, die 1:1 das gleiche tun wie ich in Frankfurt, ohne nachvollziehbaren sachlichen Grund als Lrf eingruppiert und damit finanziell mir gegenüber deutlich schlechter gestellt.

Immer wieder liest man von Pöbeleien, die Existenz zweier Gewerkschaften spalte die Belegschaft. Stimmt das?
Nun, Idioten gibt es überall. Natürlich wird garantiert irgendwo irgendjemand einen Einzelfall hervorkramen können. Mit der alltäglich erlebten Realität hat das aber nichts zu tun. Natürlich teilt nicht jeder Kollege die gleiche Meinung - sonst wären wir ja auch nicht in zwei Gewerkschaften. Aber inhaltliche Differenzen werden sachlich, ruhig und in einem ausgesprochen familiären Klima diskutiert, und die Gegenmeinung absolut respektiert. Viele EVG-organisierte Kollegen, auch aus anderen Berufsgruppen wie bspw. ein Kollege von DB Sicherheit, mit dem ich am Vortag des Streiks in der abendlichen S-Bahn sprach, oder der Handwerker aus dem ICE-Werk hier in Frankfurt den ich heute getroffen hab, haben allerdings entgegen ihrer Gewerkschaftsleitung sehr viel Verständnis für unsere Ziele und Forderungen, und auch für die Art wie wir für diese kämpfen.
Und auch diejenigen Kollegen, die finden, dass wir uns die falschen Ziele gesteckt haben, wünschen uns trotzdem meist viel Erfolg dabei, diese Ziele für uns zu erreichen.

Öfter liest man, die Vertretung der GDL-organisierten Zugbegleiter durch die GDL sei Claus Weselskys privater Machtwille und den meisten GDL-Mitgliedern egal. Doch das stimmt so nicht. Erstens - nicht die GDL hat sich entschieden, Zugbegleiter zu vertreten, sondern viele Zugbegleiter haben sich entschieden, von der GDL vertreten werden zu wollen. Sie traten von sich ein, und erst Jahre nach der ersten großen Eintrittswelle nahm man sich bei einer Mitgliederversammlung überhaupt der Frage an, ob man für die Zugbegleiter kämpfen kann und will. Da war Weselsky noch ein kleines Licht, irgendwo im Schatten des alles überragenden Manfred Schell. 2007/2008 versuchte man erstmals ernsthaft auch diesen Vertretungsanspruch in die Praxis umzusetzen. Das gelang leider damals nicht, aber allein dass man es versucht hatte, überzeugte viele weitere Zugbegleiter davon, dass sie bei der GDL mehr Chancen haben, jemals irgendwas für sich zu erreichen, als bei der EVG, die sie seit Jahren tarifierte.
Zweitens - in Gesprächen mit Lokführerkollegen ist eine deutliche Mehrheit, unter den GDL-organisierten Kollegen die ganz große Mehrheit (so viel zum Thema GDLer seien unsolidarisch) davon überzeugt, dass die Zugbegleiter dringend Verbesserungen ihrer Arbeitsbedingungen nötig haben und dass wir diejenigen sind, die sich dafür einsetzen sollten. Die Mehrheit steht hinter diesem Arbeitskampf, hinter dem Ziel, unser verfassungsrechtlich garantiertes Recht wahrzunehmen.
Ja, natürlich, es gibt einzelne Lokführer, die sich für was besseres halten und nicht für die Zub kämpfen wollen, bzw. sie dafür verantwortlich machen, was die EVG falsch getan hat. Aber das ist eine kleine Minderheit und oft genug sind das die Kollegen, die auch sonst nicht durch hohe Sympathieausstrahlung und Kollegialität glänzen...

Die GDL wird manchmal als One-Man-Show bezeichnet. Tatsächlich aber hat Weselsky nicht mal die Macht, irgendwas allein zu entscheiden, alle relevanten Entscheidungen fallen in den entsprechenden Gremien. Außerdem, das muss man ganz deutlich betonen: Nicht wir sind Weselskys Leute, sondern Weselsky ist unser Mann. Die GDL-Mitglieder haben ihn gewählt, weil er seinen Job gut tut, und nicht weil seine Nase gefällt.

In der Presse findet man allenthalben die Behauptung, das Verständnis der Bevölkerung sei null. In der Tat kriegt man ein nicht sehr anderes Bild, wenn man sich in den sozialen Medien oberflächlich anguckt. Schaut man jedoch genauer hin, findet man auch online viele positive Stimmen. Doch entscheidend ist nochmal was anderes - nämlich nicht, was Leute am heimischen Rechner schreiben und vielleicht in den letzten 10 Jahren nicht ein einziges Mal im Leben einen Zug von innen gesehen haben, sondern was die Fahrgäste sagen, die draußen in den Bahnhöfen stehen und vom Streik direkt betroffen sind. Wie beispielsweise die Geschäftsfrau, die drei Stunden verspätet aus Hamburg ankam und aus dem Bahnhofsgebäude eilend an uns draußen stehenden Streikenden kurz halten blieb, um uns von diesem Ärgernis zu sagen - und davon, dass sie es trotzdem gut findet, dass wir uns nicht kleinkriegen lassen sodern kämpfen. Oder auch der Mann, der mit wutverzerrtem Gesicht an uns vorbeistürmte mit den Worten "Ihr habt alle ein Rad ab! Alle! Allesamt!" (interessanterweise nicht auf dem Weg vom sondern zum Bahnhof). Und wie sieht da die öffentliche Meinung aus, wenn man den Leuten, wie wir es taten, zuhört? Ganz anders als die "veröffentlichte Meinung", also die von der Presse dargestellte angebliche öffentliche Meinung. Die Quote stand 3:1 - auf eine negative Rückmeldung kamen drei positive. Das ist für eine Arbeitskampfmaßnahme, die die Leute leider dermaßen direkt und schmerzhaft trifft, eine verdammt gute Quote. Und ein schwerer Schlag für die Arbeitgeberseite und die Politik.

Oft wird vorgeworfen, die GDLer würden sich faul verkrümeln. Das kann ich nach viereinhalb Stunden Stehen vorm Bahnhofsgebäude, mit Flaggen, offenen Ohren und vielen interessanten Gesprächen mit Fahrgästen, nicht bestätigen. Wir standen übrigens drei Stunden (ca. halb zehn bis halb eins) am Vormittag auf dem Bahnhofsvorplatz und beschlossen nachmittags, am Abend um fünf demonstrativerweise wieder Präsenz zu zeigen für rund anderthalb Stunden (bzw. manche Kollegen vmtl. noch länger, aber ich ging heim, nachdem ich schon seit 9 Uhr vor Ort gewesen war), weil im Laufe des Tages massive Gewaltandrohungen von so "intelligenten" Gruppierungen wie "Hooligans gegen GDL" über digitale Kanäle eingetrudelt waren.

Heute war die große GDL-Kundgebung in Frankfurt, zu der ich leider doch nicht gehen konnte - der heutige Tag war in meinem Dienstplan eh frei und schon langfristig verplant für die Umzugshilfe von Freunden. Aber morgen abend bin ich wieder am Streikposten beim Frankfurter Hauptbahnhof und werde sicherlich, falls wir gerade draußen stehen sollten, mich wieder den Fahrgästen stellen.
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Joerg Reuter

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Sehr lustig, Deutsche Post, sehr lustig...

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,

für Ihre Sendung … von … werden wir den bereits kommunizierten Zustellzeitpunkt leider nicht einhalten können. Der neue voraussichtliche Zustelltag ist Sonntag, der 12.04. zwischen 00:00 und 00:00 Uhr.

Und hätten die das Paket nicht einen Tag im Depot herumgammeln lassen, wäre es gestern bei mir im Büro gewesen...
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christiane Reuter's profile photo
 
tja, bei mir hieß es, dass sie mein Paket nicht zustellen konnten, weil bei mir auf der Arbeit Betriebsferien gewesen wäre. Betriebsferien????? Auf meiner Arbeit gibt es keine Betriebsferien!
Um 6:30 Uhr morgens beim DHL angerufen und gefragt, was das sollte? Da sagte die Service, oh, das wird gerade eingeladen. Das Paket habe ich am selben Tag erhalten. 
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Joerg Reuter

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IRC so, gestern abend:

<F> Raab lässt aus gegebenen anlass TVtotal ausfallen
<o> Und das ZDF hat Die Anstalt zwar aufgezeichnet, wirds aber erst $IRGENDWANN senden...
<Y> Also, mal ganz ehrlich -- Wenn ich irgendwann mal spektakulär abtreten sollte, fände ich es wesentlich respektvoller, wenn Claus von Wagner was im Fernsehen drüber sagt, als wenn Markus Lanz das tut
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Joerg Reuter

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Lesson learned tonight: don't use Twitter for your organization. Explain something, get shouted down. Ask for temperance, earn insults. Block a troll, white knights and sock puppets appear. And on top of it, get snarky remarks about your piss poor public relations skills. And of course, it's always you lacking even basic social skills, not those bombarding your account with accusations that aren't even valid to begin with. At a frequency you possibly can't keep up with. And don't expect it to stop if you finally give up and just shut up, that just encourages them to increase pressure.

Oh, and mention this anywhere prepare to get poured over with bile threefold. Which with no doubt will happen after I post this.

So far this seems to be mostly staged online by Americans who perceive something as being unfair (whether they are affected themselves or not doesn't make a difference), but I'm starting to see similar hysterical behavior here in Germany as well (just look at the protests in Dresden). It isn't about disagreeing, not even lack of respect, it is purely destructive behavior: they won't stop even when they have won.

How did this start, what can we do to stop it before we are literally at each other's throats?
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Mark K Post's profile photo
 
Sounds ugly. A number of people have commented on the fact that Google+ has much better tools to deal with people like this than other social media platforms. Sounds like they're right.
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Joerg Reuter

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Farewell Edgar Froese. Your music stays.
Dear Friends, This is a message to you we are very sorry for… On January 20th, Tuesday afternoon, Edgar Froese suddenly and unexpectedly passed away...
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