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Joachim Keil
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Glaube, ich kann von mir behaupten, weltoffen und tolerant zu sein. Das als Vorrede.

Aber ich sehe mit sehr viel Sorge, dass innerhalb von kurzer Zeit auf dem Marktplatz von ‪ #Mannheim (ich kann von meinem Arbeitsplatz auf diesen sehen) immer mehr vollverschleierte Frauen mit ‪‎ #Burka‬ auftauchen. Ich finde das bedrückend. Ich merke, wie ich hier selbst an meine Toleranzgrenze komme. Vorhin im Fahrstuhl stand ich ebenfalls mit einer vollverschleierten Dame. Sie guckte auf den Boden und um dieser Situation irgendwie zu entgehen, schaute ich halt die ganze Zeit auf ein Handy. Die ganze Situation war unangenehm. Und dann will ich nicht! Gleichzeitig bin ich hin & hergerissen. Auf der einen Seite will ich tolerant sein, auf der andere Seite aber auch nicht unangenehme Gefühle in einem Fahrstuhl oder auf dem Marktplatz haben. Ein Dilemma...

Ich weiss von muslimischen Freunden, daß ihnen diese Entwicklung auch alles andere als angenehm ist. Ich denke nur, dass man als Gesellschaft reagieren und gegensteuern muss. Ich habe auch keine passende Antwort für dieses Phänomen und natürlich darf man die Grundwerte und Grundrechte hier nicht missachten. Frage mich jedoch in dem Zusammenhang: Demonstranten dürfen doch auch nicht vermummt auf der Straße rumlaufen. Und macht es nicht mehr Sinn, jetzt ein Konzept zu entwickeln, dieser Tendenz entgegen zu treten statt einfach zuzuschauen, wie diese Menschen sich durch die Verschleierung bewußt ausgrenzen und man auch in Zukunft keinen Zugang mehr finden kann.

Sind hier nicht die muslimischen Verbände gefragt, dieser Entwicklung entschieden entgegenzutreten? Und sollte man nicht endlich Islam-Unterricht an allen Schulen anbieten, um dieser faktischen Ausgrenzungstendenz entgegenzuwirken? In den Moscheen kann unsere Gesellschaft nur bedingt eingreifen, aber an Schulen kann man Toleranz versuchen zu lehren - in beide Richtungen.

In anderen Ländern wird dies auch sachlich lösungsorientiert diskutiert. Warum nicht bei uns?

Ich bin der Meinung, der Islam gehört zu Deutschland. Dahinter verbirgt sich aber auch die Pflicht der ‪#‎Toleranz‬ und Offenheit in alle Richtungen. Bewußte Ausgrenzung und die Bildung von Parallelgesellschaften sind von dieser Überschrift nicht erfasst.

Genau so, wie unsere Gesellschaft Herrn ‪#‎Gauland‬ richtigerweise sofort klargemacht hat, dass Jérôme ‪#‎Boateng‬ zu uns gehört und wir Stolz auf ihn sind, dass er für uns in der Nationalmanschaft spielt, müssten wir uns auf der anderen Seite viel mehr bemühen, Ausgrenzungen entgegenzutreten und wenn es sein muss auch die Frage zu stellen: Wollt Ihr Teil unserer Gesellschaft sein? Dann bitte nehmt zur Kenntnis, dass wir Euch gerne integrieren, aber auch, dass wir vollverschleierte Frauen nicht im alltäglichen Bild unserer Straßen haben wollen.

Unser Land ist (noch) mehrheitlich tolerant, aber leider sind ja Bewegungen ab einer bestimmten Größenordnung nicht mehr steuerbar. Meine Angst bezieht sich darauf, dass eine Gegenbewegung irgendwann mächtig aufkommt, die dann islamfeindliche und rassistische Züge annimmt. Und das braucht keiner. Daher sind wir - die Mitte der Gesellschaft - aufgerufen - jetzt aktiv das Thema auf die Tagesordnung zu bringen, um nicht den Rattenfängern später das Feld zu überlassen.


#Burkaverbot   #Toleranz   #Islam   #Multikulti  

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Gratulation !!!
Two Darling Berlin movies have been nominated for the prestigious Prize of the VDFK, which is awarded by the German movie critics:

Best Feature Film Debut: Philipp Eichholtz (Liebe mich!/Love me!)
Best Actor: Peter Trabner (Familienfieber/Family Fever and Alki Alki)

Philipp Eichholtz was born and raised near Osnabrück. At the age of 15 he made his first short movie and 23 projects were to follow in the next 8 years. In 2005, he won the Newcomer Prize at the Hamm Film Festival with “The Last Night”, invitations to Film Workshop Wiesbaden and the 19th European Media Art Festival followed. Between 2006 and 2007, Philipp Eichholtz was invited to 17 more film festivals with different works. His second movie Liebe mich! (Love Me!) tells the story of Sarah, a loud, non-conformist, rude, honest and provocative girl. She seems invincible, but she is lonely and lost and is struggling with her daily life. “Liebe mich!” (“Love Me!”) is a film working with improvisation and without a big budget or promotion. Inspired by the “Great Movies Manifesto” of director Axel Ranisch, the film was shot in Berlin in ten days, using a six-page script.

Peter Trabner was born in Bückeburg / Germany in 1969. After moving to Berlin in 1992, he acted in his first play, a Commedia-dell’-Arte production which was staged at many fringe festivals in Canada. He received clown and pantomime training from Eberhard Kube and has worked in Portugal, Spain, France, UK, Australia as well as in Germany. In 2010, Trabner made his first full-length movie “Papa Gold” under the direction of Tom Lass and short after that, he gets to know the director Axel Ranisch, with whom he realizes his second movie “Dicke Mädchen. Next, he has theatre engagements and works with German actor/director Corinna Harfouch, before he becomes one of the most important faces of the young Berlin movie scene with the productions “Silvi” by Nico Sommer, “Kohlhaas oder die Verhältnismäßigkeit der Mittel” by Aron Lehmann, “Reuber” by Axel Ranisch and, finally, “Familienfieber (Family Fever) by Nico Sommer”.

Congratulations to the nominees, we wish the best of luck!
The award ceremony will be held at the Berlinale festival on Monday, 16th February.

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Interessante Darstellung: Kein Wort von verändertem Nutzerverhalten (LoveFilms, VOD-Portale), sondern "nur die illegalen Downloads" sind das böse Element.
Natürlich schmälern illegale Downloads die Umsätze, aber was hier eigentlich passiert, ist, dass ein Geschäftsmodell nicht mehr in die Zeit passt. Das will man wohl nur nicht wahrhaben.
Das eine Zeitung dann nicht wenigstens zusätzlich ein bisschen recherchiert, macht es auch nicht besser.

#illeagel   #downloads   #kassel

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gefällt mir richtig gut!

#DarlingBerlin   #Kino  

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Ein wirklich interessanter Artikel über die Krise bei Zeitungen und Verlagen. Lesenswert!

#Zimpel #PR #FAZ #Medien #Krise
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