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Jens Koprowski
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Schon in der Einleitung disqualifiziert:

"Der Traum der Militärstrategen ist nicht nur der Einsatz von autonomen Systemen, die selbständig Befehle ausführen und damit Soldaten ersetzen können. Das ist freilich nur so lange attraktiv, so lange der Gegner nicht auch über autonome Systeme verfügt, so dass nicht nur Roboter untereinander kämpfen, sondern sie auf beiden Seiten auch Menschen töten oder Ziele zerstören oder durch einen Cyberwar lahmlegen."

Diese Passage ist nicht nur unterschwellig abwertend, sie zeugt auch von fehlendem Verständnis militärischer Konzepte und nicht zuletzt der politischen Zweck-Ziel-Mittel- Relation. Anwendung militärischer Gewalt ist kein Selbstzweck, "weil es so schön ist"...

So gut +heise online​ insgesamt ist, bei sicherheitspolitischen Themen wird meiner Beobachtung nach Sach- und Fachkenntnis durch Ideologie ersetzt.

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...

Es ist schon bemerkenswert, innerhalb weniger Tage zu hören, dass einerseits quer durch alle politischen und ideologischen Lager der gescheiterte Putsch in der Türkei verdammt wird, andererseits die "Attentäter" des 20. Juli - eben auch ein gescheiterter Putschversuch - geehrt und als grundlegend für Demokratie und Aussöhnung in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg hervorgehoben werden.
Ich möchte dabei keineswegs Erdogan auf eine Stufe mit Hitler oder das Dritte Reich des Jahres 1944 mit der Republik Türkei in 2016 auf eine Stufen stellen. Hier liegen jeweils Welten dazwischen, keine Frage. Nichts desto trotz scheint spätestens nach den letzten Tagen offenkundig, dass Erdogan es mit Demokratie, Rechtsstaat und Menschenrechten nicht so genau nimmt, ja, sich mit immer größeren Schritten vom unserem, auch und gerade im Grundgesetz verbrieften, Verständnis von Demokratie, Rechtsstaat und Menschenrechten entfernt.
Besonders pikant wird diese Betrachtung, wenn man zwei der prominentesten Vorwürfe gegenüber den Offizieren um Oberst Graf Schenk von Stauffenberg mit bedenkt: Das erstens der Putsch viel zu spät versucht wurde (dies sowohl mit faktischer, aber auch gerade moralischer Konnotation) und zweitens, dass von ihnen nur wenige tatsächlich eine Demokratie anstrebten, vielmehr eine monarchistische Rekonstitution.

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Es ist sicher einen Versuch wert, zunächst "speak softly" anzuwenden, die genannten Mechanismen klingen plausibel, um tatsächlich deeskalierend zu wirken.

Ich persönlich möchte im Zweifelsfall den sprichwörtlichen "big stick" als ultima ratio nicht daheim lassen, falls es doch nicht beim dumm daher reden bleiben sollte.
„Spreche niemals den Täter an. Er (und es ist in den meisten Fällen ein er) ist auf Konfrontation aus.“

Beginne ein Gespräch mit dem Opfer

„Spricht mit der Person, die gerade Gewalt erfährt. Sag hallo. Stell dich vor und gib ihr die Hand. Und sei einfach da. Unterhalte dich mit ihr, über irgendetwas, ganz egal. Das Wetter. Den Busfahrplan. Fußball.“

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Ich hatte auch meinen Spaß!
Machs gut, Peter!
In blauer Latzhose moderierte er eine der beliebtesten Kindersendungen im Fernsehen und erklärte in "Löwenzahn" Klein und Groß die Welt. Nun ist Peter Lustig gestorben: http://trib.al/kklyX25
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Hat offenkundig funktioniert...
Und schon wieder....😂😂😂
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Eine Frau hat auf Facebook zur Gewalt gegen Asylbewerber aufgerufen. Wegen Volksverhetzung verurteilte sie ein Amtsgericht zu fünf Monaten Haft auf Bewährung.

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Ja.
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