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oooops.. da hab ich ja was losgetreten ;-) es war vielleicht ein wenig impulsiv, deshalb hier ein paar ergänzungen und verdeutlichungen:
ich rufe nicht dazu auf grundsätzlich musik zu klauen! ich rufe dazu auf, sich nicht beim saugen von schlechter - oder ohne herzblut gemachter musik erwischen zu lassen! und ich rufe dazu auf, künstler die man für gut befindet zu supporten indem man ihre musik kauft!
des weiteren hat universal mich darauf hingewiesen, daß bei meiner letzten abrechnung auch ein nicht gerad geringer betrag aus solcherlei erlösen stammte.. peinlich ;-).. das habe ich nicht gewusst! ein sorry dann auch an universal! dieses ekelige kriegsgewinnler geld will ich aber gar nicht haben! ich werde das komplett spenden, auch in zukunft! und es ändert nichts daran, daß ich diese art von geschäftemacherei um die einbrechenden umsätze zu kompensieren ein unding finde! anwälte, die ihr komplettes geschäft darauf basieren lassen kids, studenten oder sonst wen mit abstrusen summen abzuzocken, sind miese schweine! punkt! denn da geht es nicht um recht oder unrecht und das gesetz. sie haben einfach ein super funktionierendes geschäftsmodell gefunden wie sie sich mit wenig aufwand die taschen voll machen. die darbende musikbranche und die studios, videoproduktionsfirmen, labels, etc die alle pleite gehen haben davon nix! es kann auch nicht als abschreckungsmaßnahme dienen, weil es nur den hass gegen die konzerne schürt. man prügelt nicht die hand die einen füttern könnte. und selbst wenn, dann müsste der komplette erlös an die menschen und betriebe innerhalb der branche gehen die alle kurz vor`m exitus stehen! irgendeine lösung muss her! und das sollte die eigentliche aufgabe der industrie, und auch eben dieser rechtsverdreher sein. wir machen die musik nur. wir verkaufen sie nicht. das müsst ihr tun. und wenn ihr das nicht hinkriegt, dann verkaufen wir unsere musik bald alle selber! an dieser stelle props an savas, und glückwunsch zur 1 ;-) !!!! geht doch ;-)

ich verlange ein neues system das gerecht an alle musikmachenden weiter verteilt. ich verlange das sich die 3 "großen" mit all den kleinen labels und all den wichtigen institutionen wie gema, gvl, rundfunk-rat und helmut schmidt zusammen an einen tisch setzen. dass sie ihre penisse wieder einrollen, ihre egos an der garderobe abgeben, und auch unter eingeständnissen von einbußen alle zusammen eine lösung finden die für jeden gerecht ist. für konsumenten, produzenten, hersteller und verbreiter.. ich verlange auch, daß man endlich wieder deutsche major-videos auf youtube gucken kann!! werdet euch einig! das ist echt peinlich! so läuft die neue welt nunmal! findet euch damit ab und findet ne lösung!
aber um all das zu bewerkstelligen, liebe geneigte leserschaft, liegt es an all euch konsumenten, ein bewußtsein dafür zu entwickeln, daß musik einen wert hat! da haben viele leute lange und hart ( ja, auch dieter bohlen! ) dafür gearbeitet damit ihr das dann auf eurer anlage pumpen könnt ( nein, nicht dieter bohlen! ).

also liebe leute! KAUFT die musik, die ihr gut findet und schätzt!
liebe kollegen! macht tolle und unwiderstehliche musik die den leuten beweist, wie wertvoll das ist!
und liebe labels und verantwortliche! findet eine korrekte lösung!

generell, will ich mich hier auch gar nicht zum heinz-rudolf kunze aufschwingen. meine auf die schnelle hingehassten zeilen haben nur solche wellen geschlagen, daß ich das bedürfnis hatte mich noch einmal detaillierter zu erklären. und da das hier eh schon in so nem pamphlet ausartet, mein hirn gerad rumort und ich ein fan von konstruktiver kritik bin, hier mal ein paar gedankenspielchen:

- wieso das alles nicht handhaben wie schwarzfahren? "fahrkartenkontrolleure" werden eingestellt, und wer so dumm ist sich erwischen zu lassen muss 60 euro blechen..
- eine "musik-steuer" auf alles was musik wiedergeben kann. rechner, mp3-player, boxen, anlagen, usb-sticks, etc.. die erlöse gehen über eine dafür geschaffene institution an newcomer, plattenlabel, studios, produzenten, komponisten, video-regisseure, usw.. an alle unter einer festgesetzten einkommensgrenze. dieter bohlen und ich kriegen davon nix!
- mal konsequent die ganzen anwälte statt auf mittellose kids, auf all die "taff"s und "explosiv"s dieser welt ansetzen. die sollen mal gerne und viel dafür zahlen, daß sie ständig unsere musik kommerziell ausbeuten.
- oder eine selbstbestimmte, erweiterte "radiohead"-variante. die musikschaffenden gründen einen verein mit einem konto, und jeder der was saugt kann sein schlechtes gewissen mit einem selbstbestimmten betrag frei kaufen. hat was kirchlich-mittelalterliches ;-) man müsste natürlich schreiben für welchen künstler/song, aber ich denke in unserer heutigen verlinkten online-welt, sind es keine kosten oder mühen, mal irgendwohin 1 euro zu überweisen. das würde die ganze industrie natürlich außen vor lassen..
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Jo erg
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...bin zwar noch am lesen - aber grundsätzlich - ganz deiner Meinung! TOP!...
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Mark S.
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Ich wiederhole mich gerne: Jan hat nicht gemerkt, dass er ein paar 100.000 € aus den Abmahnungen erhalten hat (Klar Jan, glaubt Dir jeder!) und er beleidigt immer noch die Leute, die für Ihn im Auftrag seiner Plattenfirma ihren Job machen und er hat immer noch nichts verstanden. Immerhin ist jetzt klar, dass er entweder ein mieser Lügner oder ein dummer Nixchecker ist.
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dein statement vom gestern fand ich passend +Jan Delay ,
dein heutiges "entschärft" das ganze ein wenig...
aber noch immer "auf den punkt".
das passt!
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+Mark S. Zum Thema "nicht gesehen auf dem Kontoauszug". Wenn man auf Provisitionsbasis arbeitet, kann man teilweise die Abrechnungen nicht überblicken und wenn es dann noch komisch aufgeschlüsselt wurde, sowieso nicht. Ich spreche da aus eigener Erfahrung.
Aber er hat Recht, was dieses GEMA-YouTube-Hickhack angeht. Das nervt wirklich jeden. Ich erinnere nur an den Beitrag zum Thema GEMA und CC-Musik...
Wir sind hier alle bei Google+ und so manch einer wünscht sich sicher auch sehnlichst den Start von Google Music in Deutschland (wenn man nicht mit einer Fake-IP...), aber dank der GEMA wird das hier nicht ermöglicht. Ich will nicht weiterhin bei Amazon kaufen, um es dann zu Google hochladen zu müssen. Außerdem kann bei Google Music jeder Musiker (auch ohne Label) seine Musik für einmalige 25,- USD Anmeldegebühr direkt verticken. Das nenne ich echten Fortschritt.
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Ich finde diese Abmahnungen auch unter aller Kanone! Ich verstehe, dass die Massen an Jura-Studenten Geld verdienen müssen, aber dann so??? Gibt es nicht genug Unrecht auf dieser Welt? Muss man Leute abmahnen, die kaum Geld haben?
Das Filesharing greift auf jeden Fall nur die ganz Großen an. Für kleine Bands ist es sogar von Vorteil wenn Ihre Musik verbreitet wird!! Ich fände es mal interessant wenn man die Musik der Großen in irgendeiner weise per Werbung finanziert...
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schöner text...ja ich möchte auch google music hier haben.und alles youtube videos sehen können
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Brauchst Dich doch nicht rechtfertigen... eigentlich sollte jeder kapiert haben, wie Du das gemeint hast.
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'... sich die 3 "großen" mit all den kleinen labels und all den wichtigen institutionen wie gema, gvl, rundfunk-rat und helmut schmidt zusammen an einen tisch setzen' ... helmut schmidt ... köstlich :-D
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+Tanja Rathjen Das sagte ich nicht und ich habe keine Ahnung um was für Relationen es hier bei der Abrechnung von +Jan Delay ging. Aber wenn ich Bonuszahlungen in einer gewissen Höhe erwartete und es dann mehr waren (nicht das Doppelte oder mehr), dann habe ich es nicht separat geprüft, weil es ja mehr als erwartet war.
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Ich steh nicht sonderlich auf +Jan Delay s Musik, aber der Mann kennt sich aus - super Ideen. Da lässt sich drauf aufbauen. Respekt! Besonders dafür, dass er sich damit gegen sein eigenes Label, quasi seinen Arbeitgeber, positioniert. Das soll ihm mal einer nachmachen.
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Google musik und artist hub werden daran hoffentlich was ändern. Jamendo.com beweist ja schon, dass es funktioniert!
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wenn du so gegen den ganzen abmahnungsscheiss bist und ne lösung willst die keine abzocke ist, mach den ersten schritt und machs doch so ...

stell auf ner webseite alle deine tracks online zum gratis download... mit anmeldung (so wie in foren //mail/user/Pass//) jedem der sich nen song zieht dem lässt du ne mailzukommen...

zb.:

"hallo du hast dir folgende songs gezogen %liste der songs% diese würden normalerweise %betrag% kosten. möchstest du vllt nen betrag spenden?


mal sehen wieviele spenden im relation zur downloadzahl du bekommst, und wieviele antworten auf die unzä#hligen mails kommen werden ...

wer gratis musik will soll das radio anmachen, fertig ...
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mich würde interessieren, wieviel künstler von den urheberrechtsabgaben auf diversen geräten/medien bekommen - wenn dieses geld ordentlich verwendet wird, bitteschön, soll mir recht sein. aber ich geh stark davon aus, dass kaum ein künstler einen cent davon sieht - mal ganz davon abgesehen wie schwachsinnig es ist, dass man für etwas gebühren zahlt, das sowieso illegal ist und ich trotz gebühr nicht machen darf.

relativ aktuell dazu, wollen sie die gebühren auf stinknormale externe festplatten einführen ( http://www.heise.de/newsticker/meldung/Verwerter-fordern-hoehere-Urheberrechtsabgaben-auf-externe-Festplatten-1384731.html )
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+Micky Sypal das wäre eventuell ein wenig übertrieben. aber es gibt bereits etliche ähnliche ansätze ( bei spielen zB http://www.humblebundle.com/ , bei musik gabs in england einen versuch, der ziemlich gut lief, wo ich allerdings nicht mehr weiß wie er hieß. ), bei denen man zwar immer etwas zahlt, aber den preis selbst bestimmen kann.

klar ist das für professionelle musiker, die auf das einkommen angewiesen sind mit sicherheit keine möglichkeit, aber es ist durchaus interessant für amateur bands/musiker.
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+Jan Delay ein guter Ansatz, dazu aufzurufen, Gutes mit Gutem zu vergelten. Aber zu zwei deiner 'brainstormings' muss ich dennoch was ablassen:

"- eine "musik-steuer" auf alles was musik wiedergeben kann. rechner, mp3-player, boxen, anlagen, usb-sticks, etc.. die erlöse gehen über eine dafür geschaffene institution an newcomer, plattenlabel, studios, produzenten, komponisten, video-regisseure, usw.. an alle unter einer festgesetzten einkommensgrenze. dieter bohlen und ich kriegen davon nix!"

Was meinst du, was heute schon einen Großteil des Preises von Wiedergabemedien und Speichermedien ausmacht? Eben genau dieser Anteil einer 'Wiederverwertungssteuer' mit " 0,062 Euro (CD-R) und 3,473 Euro (Blu-Ray 25 GB)(zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer) pro Stück." (http://de.wikipedia.org/wiki/GEMA#GEMA-Verg.C3.BCtung_und_Pauschalabgabe). Zusätzlich gilt ähnliches auch für Festplatten, USB-Sticks und weiß der Geier was noch. Daß grundsätzlich nicht immer Musik oder die Leistung anderer darauf Platz findet, ich aber trotzdem dafür zahle nervt einfach. Denn Macher von OSS oder sonstigen freien digitalen Werken sehen von der GEMA keinen Cent. Du von der Pauschalabgabe allerdings schon.

"- wieso das alles nicht handhaben wie schwarzfahren? "fahrkartenkontrolleure" werden eingestellt, und wer so dumm ist sich erwischen zu lassen muss 60 euro blechen.."

Zu der Idee kann man doch wirklich nicht kommen! Wie soll das gehen und wie weit? Ich will keinen, der in meinen Paketdaten rumschnüffelt, oder meine Wohnung verdachtsfrei durchsucht (Was der Kontrolleur darf, denn ich benutze augenscheinlich während der Fahrt den Dienst seines Auftraggebers). Machbarkeit vs. Nutzen ist irgendwo einmal abzuwägen.
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schade nur, dass radiosender nur eine gefühlte playlist von 20 liedern haben und dies über den ganzen tag wiederholt wird
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+Jan Delay hätte sich meiner Meinung nach hier nicht wirklich rechtfertigen müssen. Das er klargestellt hat hier keinen zu kriminellen Handlungen bewegen zu wollen ist schon richtig, aber zum Teil entschärft er jetzt seine Kritik vom Vortag.
+Micky Sypal hat einen guten Vorschlag gemacht wie ich finde. Schade das es wohl auf so was nicht hinauslaufen wird.
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Mark S.
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@Peter Siegmund: Hier geht es nicht um ein paar Cent, das hat Jan ja selber schön dargestellt. Dass er das nicht gesehen haben will ist absolut verlogener Scheiß. Außerdem hat er einen seiner Hauptkritikpunkte selbst entkräftet. Die Künstler bekommen nämlich doch die Kohle aus den Abmahnungen. Sein ganzes anderes Gelaber ist Dummschwätzerei, die sich nur die leisten können, die bereits die Schäfchen im Trockenen haben. Oder hat sich hier schonmal jemand gefragt, warum nur Musiker so einen Mist erzählen, die genug Kohle mit dem von ihnen kritisierten System gemacht und ihre beste Zeit hinter sich haben? Wieso Du diesem windigen Wendehals so nach dem Mund redest bleibt Dein eigenes Geheimnis. Ein paar wurden heute ja bereits gelüftet...
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+Mark S. Es geht mir allgemein ums Prinzip. Und ich habe auch schon Behauptungen gemacht, wo ich hinterher gemerkt habe, dass ich nur nicht richtig recherchiert habe. Daher würde ich jetzt niemanden sofort als Wendehals betiteln. Natürlich bist du unfehlbar, ganz klar.
Mich nervt auch so einiges in Deutschland (Thema YouTube) und leider kann ich dagegen (als Konsument) nichts unternehmen. Was sagte mal eine Freundin von mir? "Ich würde ja gerne Musik online kaufen, wenn es die denn geben würde." Sie sprach damals von Musik aus Asien. Und sie hatte damals alle Onlineshops (Musikload, Amazon usw.) abgegrast.
Und was ist jetzt verwerflich daran, dass +Jan Delay diese Zusatzeinnahmen Spenden will? Das ist doch nichts schlechtes oder wie würdest du das jetzt bewerten? Lass mich an deiner Meinung teilhaben.
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Mark S.
 
Meine Güte, wie blind kann man sein. Wenn alles, was bei Dir hängen bleibt ist, dass Jan jetzt ein paar hunderttausend Euro spenden möchte, dann kann Dir niemand helfen. Lies Dir den Thread von gestern (seinen ersten Beitrag zu dem Thema und die Kommentare) durch, da steht unter anderem auch meine Meinung.
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+Mark S. Du magst den Jan nicht besonders gerne, wa? Auf jeden Fall gehst du ziemlich ab... solltest dein Ritalin nicht vergessen zu nehmen! (War n Spaß, Junge...)
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Komischerweise können Menschen Sachen die sie Geschenkt bekommen nicht so wert schätzen wie Sachen für die sie Opfer bringen mussten. (saugen vs. kaufen)

Ich kaufe nur und bin dadurch viel selektiver, das heißt ich höre im Schnitt bessere Musik. ;-)

Leute, Klasse statt Masse - dann schafft es Justin Bieber auch nicht in die Charts
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In einem Punkt muss ich +Jan Delay zustimmen: Man sollte die Künstler unterstützen, die man mag - egal, ob das jetzt durch Musikkäufe, Merchandising oder Konzertbesuche ist.

Aber mit den Musikern ist es genauso wie mit Schriftstellern. Nur wenige können wirklich von dem leben, was sie machen. Es bedeutet aber wiederum nicht, dass diese Leute weniger künstlerisch seien - im Gegenteil, sie sind meistens unabhängiger in ihrem Wirken, da sie nicht den Zwang haben, produzieren zu müssen. (Ich kenne mehrere Leute, die bereits Bücher verlegt oder Musik produziert haben - und die teilweise in ihrem Genre durchaus bekannt sind, aber dennoch die Kunst nur als Hobby betreiben)

Vielleicht müssen wir uns darauf einstellen, dass immer weniger Leute direkt von ihrer Kunst leben können, aber dies ist nicht das Ende der Kunst.
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Zitat: "wieso das alles nicht handhaben wie schwarzfahren? "fahrkartenkontrolleure" werden eingestellt, und wer so dumm ist sich erwischen zu lassen muss 60 euro blechen.."

Genau so sehe ich das auch. Wer sich erwischen lässt, soll sich hinterher nicht beschweren.
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Das Problem beginnt doch schon mit der Wasserzeichen-Beklebung von online gekaufter Musik. Die kann man nicht verleihen oder verlieren. Dann geistert der eigene Name durch die Tauschbörsen. Bei Ebay kann man Diese Musik auch nicht versteigern (ebooks auch nicht). Aber man soll das volle Geld dafür zahlen. Supi!
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Mark S.
 
@Shane Lilley: Sagen wir mal so...ich mochte ihn. Wer so einen verlogenen Scheiss verzapft und seine Künstlerkollegen im Regen stehen lässt ist allerdings raus....
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Mark S.
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Aber alles in allem ein schöner PR-Gau. Wieviel Geld hast Du denn jetzt von denen abgezogen, die Dich nicht "supporten" wollten und Deine Musik nicht geil genug fanden um dafür Geld zu bezahlen? Ein kleines Fünkchen Wahrheit ist zur Abwechslung mal angebracht.
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+Mark S. Ja, ich würde mit +Jan Delay auch kein Bier trinken wollen - sein Auftreten ist mir bei weitem zu arrogant. (und seine Musik mag ich unabhängig davon nicht) - aber ich denke, dass er hier durchaus ein paar wahre Worte geschrieben hat. Und dass er nicht wusste, dass er dann doch auch von den Abmahnungen profitiert - wo ist das Problem? Er hat für die finanziellen Dinge seine Leute, er darf sich da gerne irren.
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Mark S.
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Bis jetzt hat er mehr unwahre als wahre Worte geschrieben und die letzteren nur, weil er sich ein bisschen weit aus dem Fenster gelehnt hat und das aufgeflogen wäre. Dass er nicht wusste, dass er von den Abmahnungen profitiert, glaubt außer ein paar Blinden doch keiner. Sein Hauptkritikpunkt war, dass die Künstler Nichts von dem Geld erhalten und das stimmt offensichtlich nicht. Wenn Abmahnungen wegen seiner Musik rausgehen, dann bestimmt nicht ohne sein Wissen....und außerdem übersieht man nicht - auch wenn man so ein Bonze ist wie er - diesen "nicht gerad geringen Betrag".

Ich habe eine ganz einfache Frage gestellt und wiederhole sie auch gerne nochmal:@Jan: Wieviel Kohle hast Du mit Deinen Abmahnungen verdient und wem spendest Du das Geld?
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Wahrscheinlich dem selben Verein wie der Guttenberg... :D
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Das sind ja ein paar ganz schöne Lösungsansätze. Aber ich frag mich da, wie man z.B. bei einer "Musik-Steuer" gute Musik von schlechter Musik finanziell unterscheiden soll. Es kann ja nicht jeder Musiker das gleiche bekommen.
Meiner Meinung nach sollten Studioaufnahmen heutzutage eher als Promotion angesehen werden. Geld sollte der Künstler dann auf der Bühne verdienen. Ich weiß, dass das nicht für alle Musiker funktioniert, aber es soll jetzt einfach mal ein Denkanstoß sein.
Es gibt viele Künstler, die bei Liveauftritten noch oben drauflegen müssen.
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Ehrlich gesagt habe ich schon aufgegeben mich über unsere Industrie aufzuregen!
Falls du noch auf der Suche nach weiteren Distributionswegen für deine Musik bist kann ich aber gerne ein paar Vorschläge machen:
1. pay-what-you-want
Ich hör schon die ersten schreien, das funktioniert nicht dann zahlt keiner mehr was! Das dies nicht so ist kannst du gerne unter http://www.humblebundle.com/ prüfen. Das ist jetzt glaube schon das 6 Bundle, immer haben die Labels mehre Millionen eingenommen. 2 Millionen davon wurden bereits gespendet. Der kunde bestimmt halt selber den Preis! naja vllt. unterscheiden sich das Musikbiz und Gamesgeschäft auch viel zu sehr.

2. wie Manuel weiter oben geposted hat, stell deine Musik doch einmal unter eine CreativeCommon Lizenz und vermarkte Sie übers Web.

Von diesen Kulturflatrates und diesen ganzen Abgaben halte ich nichts! Nur weil ein gerät die Möglichkeit hat damit Inhalte wieder zu geben heisst das ja nicht das der User es auch macht! vllt. telefoniert er ja auch nur mit seinem Smartphone?! Mich stört daran das es Geräte verteuert nur weil Sie unter dem Generalverdacht stehen damit diverse Inhalte wiederzugeben, Wer zahlt schon gerne für etwas das er nicht nutzt?

Als Konsument hat man es echt nicht mehr einfach. Ich boykottiere schon eine Menge Produkte aus Protest.

Deine Musik gehört jedenfalls nicht dazu, deshalb + für deinen Mutigen Beitrag und deine Musik.
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das war mir zu viel zum lesen jetzt, ich mag deine musik! schönen start ins wochenende :) aber so wie schwarzfahren -> top !!
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Lizensiere einfach deine Musik unter CreativeCommons. Kostenlos für deine Hörer und für diejenigen, die deine Musik kommerziell "missbrauchen", zahlen dafür. Oder gehe doch einfach den Weg, den NineInchNails einmal gegangen sind. Man zahlt für dein Album soviel, wieviel man will.
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Wieso nicht ein Donate-Button auf den Websites der Künstler oder für ein bestimmtes Projekt. (Einstürzende Neubauten haben sowas schonmal gemacht). Ich würde sofort gute Projekte unterstützen.
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Jan, ich mag Deine Musik nicht (auch wenn sie gut gemacht ist), aber Du sprichst mir aus dem Herzen. Ich habe noch nie so viel Musik im Internet gekauft wie jetzt.
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lieber +Jan Delay, mit google music wird Google ja auch den "artist hub" einführen - was hälst du davon? würdest du das in Anspruch nehmen, sobald du an anderweitige Verträge nicht mehr gebunden bist? Also ich finde das Angebot klasse und es gibt einige Kommilitonen, die Musik machen und dort ebenfalls ihre Musik anbieten möchten.
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Gerechtigkeit für alle, ist doch einfach?
Ist es halt nicht. Aber wie auch immer, es ist das absolut allerletzte, dass der ganze Scheiß auf dem Rücken der Verbraucher ausgetragen wird. Mir ist es total egal wie das geregelt wird, aber dieser Abmahnwahnsinn muss aufhören.
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Eure Eminenz Delay Lamah,

die erwähnte Musiksteuer auf digitale Medien/Abspielgeräte gibt es bereits. Die Verwerter kämpfen aktuell für noch höhere Gebühren (siehe Heise-Meldung / Kommentar von +Thomas Schirr). Wie wäre es denn wenn sich Musikschaffende etwas von diesem fetten Stück der Sahnetorte abholen? Da wird für Computer/Festplatten/drucker etc. kassiert und der Kunde zahlt brav, auch wenn er das Gerät ausschliesslich für selbst Erschaffenes verwendet. Das entbehrt jeglicher Logik und ist die reinste Abzocke. Da müssen allerdings die Musikschaffenden aufstehen, wenn sie was von der Torte wollen. Wieso geschieht da nichts?

Deinen Aufruf gestern fand ich gut, der hatte echt Chupze. Heute ruderst du leider etwas zurück. Schade. Wäre nicht nötig gewesen, du hattest ja bereits erwähnt, das man Musik ruhig kaufen kann, wenn sie einem dann gefällt. und as machen auch immer noch genug Leute, schliesslich geht es der gesamten Musikindustrie und erfolgreichen Musikschaffenden blendend. Hier kommen wir zum nächsten Punkt: wieso wird die Musik nur in mäßiger, komprimierter Form angeboten? CDs will niemand mehr haben und Stereo mit 44.1kHz ist sowas von 1990. Wieso gibt es auch von deinen Aufnahmen keinen hochwertigen 96kHz/24bit Sound? (von 192kHz mal ganz zu schweigen). In der Produktion arbeitet man mit der maximalen Tonqualität und der doofe Endkunde soll sich teuer runtergerechnetet und komprimierten (wieso kein FLAC?) Scheiss kaufen. Viele Leute haben geile 5/6/7.1 anlagen, die darf man dann mit Zweikanal-mp3 befüttern. Das kann's doch wirklich nicht sein.

Zudem können sich viele Menschen in Deutschland Musik / Medien schlichtweg nicht leisten. Wenn man ALG II bezieht oder in Niedriglohnbranchen beschäftigt ist, gibt es gar keine Möglichkeit sich von den <400 € die zum leben bleiben auch noch Tonträger und Bildmedien zu kaufen. Von Konzertkarten mal gar nicht zu reden. Sollen diese Menschen kulturell noch mehr ausgegrenzt werden, als sie es eh schon sind?

Die Musikschaffenden sind doch letzenendes die einzigen, die diese ganzen unsinnigen Mechanismen aufbrechen können, wenn sie eigene Wege gehen (einige Beispiele wurden ja bereits von anderen Kommentatoren weiter oben genannt) und damit die ganzen veralteten Geschäftsmodelle der "Tonträgerverteilungs- & Abspielüberwachungsindustrie" austrocken lassen. Erst dann bekommt ihr auch finanziell den Lohn, den ihr verdient (und nicht nur ~5%) und auch unbekanntere oder Spartenkünstler haben eine Überlebenschance. Solange nur lamentiert wird, wie scheiße die aktuellen Geschäftsmodelle sind, aber jeder geil ist auf Plattenverträge bei den Majors, wird sich daran nichts, aber auch gar nichts ändern. Ihr habt die Werkzeuge zur Distribution, es gibt Plattformen um die Musik zu promoten und der CashFlow ist mit einem Bezahldientsbutton sichergestellt. Worauf wartet ihr also noch? Das wichtigste ist doch, dass das Feuer im Herzen nicht aufhört zu brennen!

Zu der ganzen Diskussion heute übrigens ein sehr lesenswerter Artikel von Fritz Effenberger auf telepolis http://www.heise.de/tp/artikel/35/35917/1.html

übrigens: es wird immer weitergehen, Musik als Träger von Ideen. Auch ohne Musikindustrie.
Schönen Abend noch und thank you for your music

P.S.: Noch was zur Terminologie "Musik klauen": geklaute Sachen sind weg. Raub ist eine gewaltsame Wegnahme. Kopiert sind immer noch da, insofern ist es weder geklaut noch geraubt. Hätte mich gefreut, wenn du nicht die Worte der Rechteverwerter gewählt hättest.
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Mein Vorschlag um die Situation zu verbessern:
a) Jeder Plattenvertrag, der nicht mindestens XX% (meine laienhafte Konsumentenvorstellung 75%) des Großhandelsgewinn an den Künstler abgibt, sollte als sittenwidrig gelten.
b) Exklusivverträge sind ebenfalls sittenwidrig, sofern sie eine exklusive Vermarktungsdauer von länger als 1Jahr beinhalten.
c) die GEMA-Vermutung muß geändert werden. Die GEMA muss konkret nachweisen, dass bei einem Konzert/ Aufführung GEMA-lizenzierte Werke aufgeführt wurden (Beweislastumkehr)
d) Abmahnungen müssen wie in früheren Jahren bei der ersten Abmahnung vollkommen kostenfrei für den Abgemahnten sein (so wie die erste Mahnung bei einer Rechnung)

Wirkungen:
a) Jeder Künstler der erfolgreich ist bekommt einen angemessenen Lohn.
b) ist ein Verwerter untätig, oder nicht erfolgreich, kann der Künstler in angemessener Zeit einen anderen Verwerter beauftragen.
c) Mehr Wettbewerb um eine schnelle, effiziente Verwertung zwischen den Verwertern
d) günstigere Preise für den Verbraucher, mehr Einkommen für die Künstler
e) mehr Innovation in der Vermarktung
f) Keine GEMA-Gebühren bei Aufführung von nicht GEMA-lizenzierten Werken
g) das meines Erachtens kriminell anmutende Abmahnunwesen (dazu zählen auch die Abmahnungen wegen fehlender Angaben auf Webseiten, oder gar politischer Meinungsäußerungen, die einem Gegner missfallen) wird auf die Fälle zurückgeführt, wo tatsächlich ein berechtigtes Interesse besteht und nicht lediglich ein repressives, oder finanzielles.
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Mark S.
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Mein Vorschlag an die ganzen Kulturkommunisten hier : Wenn, dann machen wir das richtig! Ihr geht in Zukunft auch betteln, so wie Ihr das von Kulturschaffenden erwartet. Ihr Lehrer, Mediengestalter, Werbertexter, Ärzte, Hartz-IV-Empfänger, Journalisten, Lastwagenfahrer, Muttersöhnchen, Versicherungsangestellte, Karussellbremser und der Rest! Ihr bekommt alle kein "Gehalt" mehr! Wir wollen den totalen Spendenbutton! Macht Euch alle einen Spendenbutton auf die Homepage oder tragt immer ein Spendendöschen an der Gürtelschnalle! Immer wenn Ihr etwas macht, was jemandem gefällt, bekommt Ihr bestimmt etwas Geld. Oder ein ermunterndes Wort.

Alternativ können wir Euren Kultur-Abgabenvorschlag aufgreifen. Natürlich nicht nur für Kultur, wir wollen hier in Deutschland ja keine schwache Minderheit mehr ausgrenzen. Wir machen für alle über 18 eine Abgabe, und alle über 18 bekommen aus diesem Topf eine Ausschüttung. Sozusagen: Hartz3000.

Hat eigentlich letzte Woche jemand das Grundwasser vergiftet?
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Hartz3000 hat einen Namen: BGE
Das ist eine sehr gute Idee.
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+Mark S. kein einziges Posting und hier von Kulturschaffenden reden. Troll dich.

Fritz Effenberger ist im übrigen Kulturschaffender. 5% für die Kreativen und 95% für die Verwertungsindustrie ist das derzeit bestehende System.

Die eigenen Kommentare zu plusen... pfft. Außerdem meinst du wohl "Trinkwasser" nicht "Grundwasser". Dazu kann ich nur sagen: in meinem Wohnort wird das Trinkwasser nicht wie in deinem Wohnort München tatsächlich mit giftigem Chor angereichert.
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/stadtwerke-muenchen-chlor-im-trinkwasser-1.1121249

"Der Freundeskreis mag den Mark nicht, den er ist vergiftet, vergiftet, vergiftet..."
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99,5% von dem was du sagst kann man auch auf die Fotobranche übertragen, wir sitzen zwar nicht im selben aber in Nachbarboot, daher für das meinste davon ein "Danke"!
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Wenn ich beim Flattrn nur endlich differenzieren könnte, würde ich mitmachen und darin die Lösung aller angesprochenen Probleme sehen.

CreativeCommons und differenziertes flattrn

Leider ist Flattr so, wie es jetzt ist, unbrauchbar:
Ich kann ewas flattrn oder nicht, aber habe nicht die Möglichkeit etwas 5 Mal und etwas anderes 3 Mal zu flattrn.

Es wäre so einfach!
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+Jan Delay Spende das Geld doch an diejenigen, von denen das Geld abgemahnt wurde, wenn Du mit ihnen Mitleid hast. Oder waren das diejenigen, die halt so dumm waren, sich erwischen zu lassen? Ansonsten unterstütze ich den Vorschlag von +Micky Sypal, oder pack nen Flattr-Button neben Song-Downloadlinks auf Deiner Page. Ist ja nicht so, als gäbe es irgendwelche technischen Hürden für diese Vertriebsform. Keine Ahnung, wie Dein Vertrag bei Deinem Label aussieht oder inwiefern irgendwelche GEMA-Sklavenklauseln Dich rechtlich daran hindern könnten, es einfach so zu machen. Wäre mal interessant zu erfahren.
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+Mark S.
pruust! das nenne ich mal eine ausgewachsene Selbst-/Fremdwahrnehmungsdiskrepanz.

Gnade.
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hört einfach alle techno
:D
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An sich kein schlechter Gedankengang so nun kommt das aber...

1. Zur "Musik Stuer" es ist verdammt schwierig da zu bestimmen wer was vom Topf abbekommt...

2. Zur "Radiohead Variante" damit appeliert man wieder an "das gute im Menschen" wie du sagst hat das im Mittelalter hervorragend funktioniert... aber nicht aus gutem Willen sondern aus Angst vor Fegefeuer, Hölle, Hexenverbrennung und was weiß ich. Da mittlerweile wahrscheinlich kein Schwein dran glaubt durch Musik saugen in die hölle zu kommen (wenn man überhaut an soetwas glauben mag) wird das wohl kaum große Erlöse mit sich bringen.
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was wäre eigentlich so schlimm wenn man musik und videos zu niedrigen preisen verkauft denn dann würden wahrscheinlich mehr leute original holen weil es günstiger und viel weniger aufwand wäre und bei niedrigen preisen und grossen verkauf kommt man am ende auf die selbe summe als wenn man teure preise ansetzt und weniger verkauft.
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Wie ich schon bei Deinem letzten (emotionalen) Post sagte - endlich bewegt sich etwas - diese DrecksBehörde "GEMA" abschaffen . Ich zahle sehr gern für gute Musik!
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Ich denke, dass es um die Grundhaltung eines jeden Konsumenten geht - egal ob Musik, Literatur oder Gemüse: Wenn einem etwas wertvoll erscheint, gut dünkt, dann sollte man bereit sein einen angemessenen Preis dafür zu bezahlen. Das ist aber kein Votum für Wucher, wohlgemerkt! Wie Jan singt: "... hast du kein Gewissen, dann kannst du dich verpissen.".
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Wie wäre es denn endlich mit der Kultur-Flat. Eine Site ein Betrag pro Sauger und Monat und der wird gemäß der Anzahl der Klicks auf die einzelnen Künstler/Labels verteilt. Ehrliche Musik/ehrliche Fans. Eigentlich simpel. Aber irgendwie scheint keiner die Idee kaufen zu wollen. 
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Mark S.
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Hm. Warum bloß ? Vielleicht weil die Idee so wenig ausgereift ist wie der ganze andere Quatsch der hier verzapft wird? Fangt doch bei Euch selbst an "das System" zu verbessern, Ihr Pseudo-Anti-Kapitalisten.
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Mark S.
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@Jan: Wieviel Kohle hast Du denn nun mit Deinen Abmahnungen gemacht & wohin wirst Du das Geld spenden?
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Ach bitte, seid doch nicht so naiv. Als ob sich irgendwas am System ändern würde, solange Leute wie Delay noch genug Geld bekommen, solange alte Säcke sich Geld in ihre eigene Tasche stecken können, für Dinge, zu denen sie absolut nichts beigetragen haben.
Ich bin selbst Musiker, eigenvermarkter und der Meinung, das niemand heute noch ein Label braucht. Man kommt auf iTunes, Amazon und co. auch ohne Label, CDs kauft eh kaum noch jemand und Promotion kann man dank Social Networks und den dafür geschaffenen externen Dienstleistern auch günstig selbst ankurbeln. Dafür muss ich mich nicht mit 5% zufrieden geben. Oder noch weniger, weil ich GEMA-Mitglied bin, und als kleiner Künstler dort ja eh nichts bekomme.

Außerdem ist es doch immer noch so, das Musik, die ich mir kaufen/downloaden kann(man soll es kaum glauben, aber es gibt auch kostenlose, GEMA-freie CC-Musik) eigentlich mehr als Promotion-Tool für Konzerte dienen sollte. Aber das funktioniert natürlich nur solange, wie man nicht irgendwelche 08/15-Künstler bei irgendwelchen Castings aufsammelt, die allenfalls mäßig singen können und nach höchstens einem Jahr schon nicht mehr existieren. Dort ist man ja gezwungen, kurzfristige Strategien anzugehen. Und die beinhalten nunmal eher den Verkauf von MP3s oder CDs, weniger Konzerte, bei denen man nur auf lange Sicht erfolgreich sein kann.

Major Labels geht es schon lange nicht mehr um Kunst. Es geht um Geld. Viel Geld. Wann habt ihr denn das letzte mal von jemandem gehört, der bei einem Major unter Vertrag steht, wirklich talentiert ist UND dieses Talent auch zeigen darf? Schaut euch dagegen kleine Indis an, die sich grad so über Wasser halten können. Oder selbstvermarkter. Ich kenne einige Beispiele von amerikanischen YouTubern, die entsprechendes Talent haben, sich selbst verkaufen und damit seit geraumer Zeit erfolgreicher sind, als sie es auf lange sicht mit einem der Majors sein könnten.

Ich sag deshalb nurnoch eins: Zieht euch kostenloses, scheißt auf die GEMA, fuck the system bis es am eigenen Dreck, den es produziert hat, erstickt!
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+Maik Kulbe wobei man noch erwähnen sollte, das selbst die Aufführung / der Vetrieb von GEMA-freien, CC-lizensierten Werken ggf. kostenpflichtig ist. Die Beweislast liegt nicht bei der GEMA (sic!), sondern beim Veranstalter, der aber teilweise auf Grund fehlender Quellen/Kontaktangaben bei CC-lizensierter Musik nicht beweisen kann, das der Musikschaffende kein GEMA-Mitglied ist. Siehe u.a. http://www.heise.de/tp/artikel/35/35869/1.html
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Klar ist das ein Problem (und insofern bin ich auch definitiv dort dafür, dass die GEMA beweisen müsste, das GEMA-pflichtige Inhalte gespielt wurden), aber ich habe auch durchaus schon komplette GEMAfrei/CC-Parties erlebt, die durchaus erfolgreich waren - also nicht unmöglich ;-)
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+Jan Delay Ja, wie nur Spenden und am Ende von der Steuer absetzen? Und was ist mit den Fällen in dehnen die erwähnten Billiglöhner die Downloads überhaupt erst ins Netz stellen, um dann die angelockten Opfern eine Abmahnung zu verpassen? Davon profitierst du und in noch viel stärkerem Maße dein Label!
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+Jan Delay, ich weiß nicht, inwiefern du darauf Einfluss hast, aber bezüglich abnehmender Verkaufszahlen: kannst du deine Plattenfirma dazu anregen, vom Loudness Race lassen? Ist bei den Plattenfirmen eigentlich schon irgendwer auf die Idee gekommen, dass das seit Jahrzehnten andauernde Loundess Race die Klangqualität so weit in den Keller geschossen hat, dass die Leute "moderne Musik" weniger angenehm finden und deswegen weniger kaufbereit sind? Siehe http://dynamicrange.de/de und speziell EN: Background, Speculation & Recommendation on the Loudness War. Ich hoffe, zumindest im TV/Rundfunkbereich kriegt man mit der EBU-Empfehlung R 128 endlich mal die Kurve, muss nur noch Gesetz werden :)
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Es gibt schon eine "Steuer" auf Ipod usw.
Das ist der Witz an der Geschichte... -__-
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Lieber +Simon Harms Es gibt keine Steuer, es gibt eine Urheberrechtsabgabe und die ist zum Ausgleich dafür das du dir Kopien von lizenzierten Material machen kannst. Also dafür das du deine gekauften Sachen kopieren, aber auch an Freunde weiter geben darfst. Das schließt aber nicht die Veröffentlichung ein, und die Abmahnungen richten sich auch immer gegen Leute die meinen sie müssen ihre Kopien an Gott und die Welt weitergeben. Privat Kopien sind in den meisten Ländern dieser Welt legal und durch Fair Use oder ähnliches abgedeckt. Wer nur privat Musik tauscht wird auch nicht abgemahnt, wer Musik von anderen einfach veröffentlicht wird abgemahnt, und das ist eigentlich auch gut so. Das sich daraus eine halbseidene Industrie gebildet hat ist ein tatsächliches Problem, ganz besonders weil diese Szene häufig ins kriminelle abgeleitet.
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+Jan Delay , was man an der Stelle auch beachten sollte, mittlerweile kaufe ich ja nicht mehr die Musik. Ich kann (zumindest online) die Musik nicht mehr erwerben, ich bekomme nur eine Lizenz eingeräumt, die es mir erlaubt eine mir nicht gehörende Datei zu speichern und anzuhören, und wenn der Verkäufer einen netten Tag hatte, dann darf ich diese Datei in einem begrenzten Umfang auf weitere Geräte kopieren, wofür ich aber auch nochmal extra dafür zahlen muss (siehe z.B. hier: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Verwerter-fordern-hoehere-Urheberrechtsabgaben-auf-externe-Festplatten-1384731.html). Nur mal ganz ernsthaft, wer bekommt denn das ganze Geld? Vermutlich landet davon am wenigsten bei den Künstlern.
Aber an der Stelle auch Respekt, dass das endlich mal jemand so offen ausspricht! Offenbar scheint das nun auch langsam in der Politik anzukommen (http://www.zdnet.de/news/41558123/eu-kommissarin-kroes-kritisiert-urheberrecht.htm). Bin gespannt, was uns die Zukunft hier bringen wird.
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Puh, schon 82 Kommentare. Die kann ich jetzt nicht alle lesen. Sollte ich was schreiben, was andere schon gesagt haben dann Sorry.

Das Hauptproblem ist, dass selbst auf europäischer Ebene dieses Abmahnrecht keiner abschaffen will. Es gab da vor ein paar Jahren doch einen Entscheid. Das Gesetz wurde ja ursprünglich mal eingeführt, um eine schnelle Handhabe gegen den Wettbewerb zu haben, der sich im Markt danebenbenimmt. Allerdings wäre es in diesem Zusammenhang besser, dass man die Hoster rankriegt, die Illegales anbieten. Die verdienen nämlich sehr gut damit. Leider können die die AGBs so gestalten, dass die User dran sind.

Jan, wenn Dir die Sache wirklich stinkt, dann nutz Deine Verbindungen in die Politik, um einen neuen Anlauf zu nehmen, das Abmahnrecht abzuschaffen oder zumindestens gesellschaftlich zu ächten. Die Richter haben schon vor Jahren damit angefangen, Massenabmahnungen abzuweisen. Somit wäre es eine gute Idee, Deinen Käufern beizustehen, damit derartige Anwälte keine Chance vor Gericht haben. Eine Summe von 1500 Euro verschreckt die meisten (Eltern) und wegen des fehlenden Wissens gehen sie dann auf seltsame Deals ein. Wenn allerdings klar ist, dass es sich um eine Massenabmahnung handelt, und Du ihnen moralisch beistehst, sähe die Sache anders aus. Es wäre auch eine gute Idee, die Namen der Anwälte öffentlich zu machen. Vielleicht auf einer Homepage, die Du supportest.

Grundsätzlich bin ich bei Dir, dass Qualität bezahlt werden muss, sonst geht sie verloren. Aber das ist schwierig im Netz durchzusetzen, weil es viel zu viel Zeug umsonst gibt. Das hat mit Medienkompetenz zu tun, aber die entwickelt sich nicht von selbst. Vielleicht kannst Du eine Aktion für Schulen starten, die dieses Thema mal platziert.

Ich plädiere schon lange für den Direktvertrieb. Da haben die Künstler die Sache komplett in der Hand und es wird nicht unnötig Geld verbrannt. Nur dazu müssen die Künstler tatsächlich aus dem ganzen "Betrieb" aussteigen. Das stell ich mir nicht so einfach vor. Es ist ja auch sehr bequem, wenn man erst mal bekannter ist ;-).

Trotzdem dickes Lob für Dich, dass Du das Thema Abmahnung mal platzierst. Das gehört dringend wieder auf die Tagesordnung. An alle Kids da draußen, die illegal downloaden, den Hinweis: es ist rechtlich nicht ok. Ihr verletzt das Urheberrecht. Und ihr arbeitet daran, dass die Qualität der Musik langfristig schlechter wird. Weniger Geld für Künstler, weniger gute Musik zum konsumieren (Qualität braucht Zeit und die kostet Geld). Daran solltet ihr beim nächsten Download denken. Zudem stellt Euch selbst die Frage, was ihr davon halten würdet, wenn Euch für Eure gute Arbeit zukünftig einfach mal so weniger bezahlt werden würde obwohl ihr wüsstet, das sie mehr Wert ist.
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1. dein einkommen aus solchen erlösen zu spenden ist nutzlose gewissenerleichterung. sammle es lieber und finanziere einem opfer davon ein prozess. der kann dann ggf. durch alle instanzen gehen, bis es dann endlich mal ein endgültiges urteil dazu gibt und sich die unklare gesetzeslage verbessert.
2. es ist natürlich sehr einfach auf diese anwälte einzuhacken. bei einem so windigen geschäftsmodell fällt man gerne in altbekannte stereotype zurück und es fällt überhaupt nicht schwer diese leute als "miese schweine" zu entmenschlischen. diese art von kritik greift natürlich viel zu kurz, da das problem ein systematisches ist: veraltete gesetze, unklarheiten in der anwendung dieser im digitalem kontext, profitorientierung der musikindustrie etc...
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+Reiner Eschen, weshalb sollten die Hoster verantwortlich sein für "User generated content", sollen die jetzt den ganzen Content vorher durchsehen, mit Anwälten dann überprüfen ob das so in Ordnung geht, und zwar dann auch noch für alle Länder dieser Welt und am Ende dem Nutzer in Rechnung stellen?

Wer sich in die Nesseln setzt, der hat selbst die Konsequenzen zu tragen, darüber hinaus wird niemand abgemahnt der von diesen Anbietern Daten bezieht, abgemahnt werden immer noch nur die p2p Netzwerke und in weit geringerem Maße Leute die Daten hochladen. Dein ganzer Einwand dazu ist also Unsinnig.

Was ich auch absurd empfinde ist diese Kritik an der Abmahnung selbst, denn diese ist doch nichts anders als eine Aufforderung zur Unterlassung von Rechtswidrigem Verhalten, das die Kosten vielleicht schlicht Betrug sind und sich gar nicht mit den Gesetzlich zugelassenen Vereinbaren lassen ist eine andere Seite der Geschichte, die mit der Gesetzlichen Basis der Abmahnung erst mal gar nichts zu tun hat. Interessant wäre an dieser Stelle übrigens auch mal auf solche Überzogenen Forderungen mit einer eigenen Abmahnung zu reagieren, den für viele Fälle gibt es eigentlich eine Deckelung auf 100€ als Höchstbetrag für die erste Abmahnung., und da solche Abmahnungen auch immer eine Verzichtserklärung mit hohen Strafen bei Wiederholung beinhalten kann so einem Anwalt schnell das Geschäftsmodell ruiniert werden.

Was ich ferner nicht verstehe, warum im Jahr 2011 überhaupt jemand darauf angewiesen ist Musik auf solche Art und Weise anzubieten oder auch zu nutzen. Es gibt unzählige Sparten(web)radios, es gibt Dienste wie Last.FM oder Pandora, es gibt youtube.com (direkt mit einer Suche für Playlist rechts oben auf g+), es gibt Napster, es gibt itunes, es gibt immer noch die Möglichkeit mit Freunden direkt Musik zu tauschen (genau aus diesem Grund bezahlt man ja auf jede Festplatte, auf jeden Computer und auf jeden MP3 Player eine Urheberrechtsabgabe). Wozu also überhaupt eine Rechtswidrige Handlung begehen und dann zu Recht abgemahnt werden und sich dann auch noch mit Überhöhten Rechnungen über den Tisch ziehen zu lassen? Mein Mitleid endet hier irgendwie ganz schnell mit den "Opfern" und zwar auf allen Seiten.

Und wo wir schon bei Opfern sind, hier noch etwas interessantes zu lesen:

Courtney Love does the math:
http://www.salon.com/2000/06/14/love_7/singleton/
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Mein "Hass"-Thema GEMA/GVL... Gut, daß endlich mal ein Künstler was zu sagt! Danke!!
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Wieso sollten die Hoster das nicht tun? Ein Einzelhändler kommt auch für die Ware auf, die er anbietet.
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@RainerEschen Bitte einmal mit der Technik befassen.sonst musst du auch die Autohändler auch für vergehen mit “ihren “ Autos verantwortlich machen. Ich kann dir eine Datei schicken und du weißt Tage oder noch viel länger (je nach know-how und zur Verfügung stehender Rechenleistung) nicht ob es strafbar ist oder nicht. Und dem Provider kann man es mit Verschlüsslung bei der Übertragung noch mal schwieriger machen...
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Ich will ja nix sagen aber: Ich würde mal ein intensives Gespräch mit deinen Label führen und denen klar machen, dass du definitiv gar keine Kohle aus dem Abmahngeschäft haben willst. Es gibt mehr als ein Urteil, dass Abmahnungen die im Endeffekt nur in dem Gedanken der Gewinnerzielungsabsicht ausgesprochen werden, Rechtsmissbrauch darstellen. Du willst doch auch bestimmt keine Provisionen von den Dealer haben der den Mitarbeitern deines Labels Gras verkauft. Ich würde mir da echt mal Gedanken machen.
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+Rainer Eschen
Der Hoster bietet eben nicht die Ware an. Der Hoster macht sich die Inhalte eben genau NICHT zu eigen. Um auf Ihre Analogie aufzuspringen, wollen Sie den Vermieter des Ladens der geklaute Ware anbietet haftbare machen.

Der Vermieter soll nun um dies zu verhindern seinen Mieter bespitzeln und die Ware kontrollieren oder haftbar sein.
Nein, ich glaube nicht, das ihre Idee sonderlich durchdacht ist. Ich glaube nicht mal das sie vorher mehr als 10 Sekunden nachgedacht haben ...
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Hm … darf ich mir die Bemerkung erlauben, dass es doch allen - sowohl den "Kopierern" als auch den Anwälten und Firmen gemeinsam nur um's Geld geht?! Und den meisten Künstlern vermutlich leider auch. Ich fürchte, man kann beide Seiten mit geschlossenen Augen nicht voneinander unterscheiden, wenn sie gleich - äh - stinken …
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Insgesamt ist die Diskussion zu begrüßen. Über manche Beiträge kann man sich wundern.
Ich finde es gut, daß ein Musiker, ein Schöpfer von Kunst, auch anfängt, die Bezahlung derselben zu reflektieren. Ganz eindeutig: Wenn ich Kunst konsumiere, dann zahle ich auch dafür. Auch in einem Kunstmuseum bezahle ich Eintritt (ok, es gibt auch Museen ohne Eintritt, aber da spende ich immer einen Beitrag, der einem normalen Eintritt entspricht), für ein Konzert bezahle ich Eintritt usw. usf.
Die Frage dreht sich darum, nach welchen Modellen Musik fair bezahlt wird. Soweit scheinen sich die Diskutanten einig zu sein. Und daß mehr Geld bei den Künstlern ankommen soll, scheint auch ein Konsens zu sein, das Wie jedoch nicht. In vielem werden die Verwerter als das Problem gesehen. Betrachtet man die Relationen, wie mit Musik Geld verdient wird, dann ist festzustellen, daß die Verwerter früher Produktionsstätten, Werbung und eine gewisse Finanzierung für Musiker zur Verfügung gestellt haben und im Gegenzug mit dem Verkauf der Produkte Geld verdient haben. Natürlich ist dabei auch Gewinn herausgesprungen. Aber es wurde auch Geld in unbekannte Künstler investiert. Heutzutage geht es nicht mehr um so ein einfaches Geschäftsmodell, das auch in früheren Zeiten den Musikschaffenden gegenüber zu ausbeuterisch war. Heute geht es auch um Aktienkurse und Dividenden, um Wertabschöpfung seitens der Aktienbesitzer. Die Musikindustrie ist wie viele andere Bereiche leider mit der Finanzwirtschaft und damit einer Wertevernichtungsindustrie verbunden, die sich nicht für die Bedürfnisse der Musikschaffenden interessiert (allenfalls für die Interessen einiger weniger Größen, die im Geschäft zudem teilweise mitmischen).
Ich gestehe den Produzenten der Musik, die Studios, Werbung und anderes den Musikschaffenden zur Verfügung stellen, durchaus ein Interesse an Gewinnbeteiligung zu, denn es wird ja für die Musikschaffenden etwas zur Nutzung geboten. Das heißt, das aus Sicht der Produzenten und Musikschaffenden der Erwerb der Musik Geld zu kosten hat. Sehe ich als Konsument nicht anders. Ich will für Musik, die mir gefällt und die ich mir deswegen kaufe, auch zahlen. Ich möchte aber auch, daß ich damit nicht irgendwelche Verwerter und Aktienprofiteure finanziere, sondern daß mein Geld unmittelbar bei Produzenten und Musikschaffenden zu fairen Bedingungen ankommt. Mit dem derzeitigen System ist das leider nicht machbar.

Insgesamt sind viele Verwerter, die allzuoft von der Produktion entkoppelt sind, auch im Blick auf ältere Musik zu sehr vom eigentlichen Musikgeschäft entkoppelt und oftmals sehen etliche Musiker kaum etwas von den Einnahmen, die die Verwerter haben.

Ein weiteres Problem: Viele User im Netz sehen das nicht unbedingt so wie ich, sondern sind der Ansicht, daß alles kostenlos und frei zu sein hat. Manches an der Haltung zur Freiheit im Netz ist richtig, aber im Punkt der Kostenlosigkeit von aktueller Musik- und Literaturproduktion (und vielleicht einigen Bereichen mehr) liegen manche falsch, den mindestens ein Musikschaffender will gelegentlich nicht nur die Butter auf's Brot, sonder das Brot selbst kaufen können.

Die Forderungen nach einem gerechten System, das alle Interessen zusammenführt, sind also berechtigt. Seitens der Konsumenten ist sicher der Weg einer Kulturflatrate der richtige Ansatz, der aber nur funktionieren könnte, wenn es gerechte Ausschüttungen an Produzenten und Musik-/Kulturschaffende geben kann (ganz richtig: die Verwerter klammere ich hier ganz bewußt aus, ja sicher, die weinen bei solchen Systemen besonders, weil sie dann außen vor sind ^^). Ich bin der festen Ansicht, daß es nur in solch eine Richtung gehen kann, wenn man die berechtigten Interessen zusammenführen will.

My 2 Cents - und nun hackt auf meiner Sicht rum ;)

P.S.: Ich bin eigentlich kein Hörer von Jan Delay, aber die Diskussion hier fand ich spannend - und ich finde es gut, wenn Musiker über solche Themen nachdenken. Den Hinweis zur Diskussion habe ich übrigens bei heise.de gefunden, um meine erste Quelle zu benennen.
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+Andreas Horst Ja!.Das deckt die sogenannte Privatkopie ab, unter anderem deine rips deiner eigenen CDs,
Nicht decken tut dies jegliche Veröffentlichung und andere Verstöße gegen das Urheberrecht.
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das ist eine Abgabe dafür, dass du die Musik, die du sowieso schon gekauft hast und bei der dir explizit das Recht eingeräumt wurde, sie auf andere Datenträger zu vervielfältigen auch auf die Festplatte kopieren kannst, auf die die Abgabe entrichtet wurde. ;)
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+Simon Harms Das greift mir zu kurz. Wir können gerne darüber reden, dass es schwierig ist, die Inhalte zu prüfen. Aber das die Hoster das illegale Zeug durch ihre Dienstleistung mit verteilen helfen, ist unbestritten. Es ist zwar geltendes Recht, dass sie sich aus der Verantwortung nehmen können. Aber moralisch ist es trotzdem nicht in Ordnung.
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+Christian Zavrtak Es geht nicht um bespitzeln, um dieses seltsame Beispiel mal aufzugreifen. Es geht um moralische Verantwortung. 1. Schritt wäre ein ganz klares Commitment, so etwa nicht zu dulden. 2. Schritt wäre grundsätzlich einen Dienst anzubieten, der bei Verdacht sofort prüft und mit den Rechteinhabern intensiv zusammenarbeitet. 3. Schritt wäre Technologien einzusetzen bzw. mit zu entwickeln, die ein automatisches Auffinden illegaler Inhalte erlauben und diese sofort vom Server zu nehmen.
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Mark S.
 
@Jan: Wieviel Kohle hast Du denn nun mit Deinen Abmahnungen gemacht & wohin wirst Du das Geld spenden?
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+Rainer Eschen Und ich soll das bezahlen? Nein, danke, dann doch lieber weiterhin die Leute die ohne Lizenz veröffentlichen Abmahnen. Warum sollte man die Kosten für eine Überprüfung hier sozialisieren? Darüber hinaus gibt es Anbieter die sogar der Industrie eine eigene API gebaut haben um Reports vorzunehmen, die bei Verdacht sofort geprüft haben und die dann feststellen durften, das die Musik Industrie diese Möglichkeiten missbraucht hat und die API Verwendet hat um auch Dinge sperren zu lassen an der Sie gar keine Rechte hatte. Automatische Filter sind übrigens auch bereits im Einsatz. Sind Sie sicher auf dem Stand der aktuellen Diskussion zum Thema zu sein?
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Mark S.
 
@ Rainer Eschen: Schon klar. Das Geld für die Abmahnungen hat er aber bis jetzt ganz gerne eingesteckt. Ich möchte nur daran erinnern:

"dieses ekelige kriegsgewinnler geld will ich aber gar nicht haben! ich werde das komplett spenden, auch in zukunft!".
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Weil er es bis vor wenigen Tagen nicht wusste. Das ist ein kleiner Unterschied ;-). Wundert mich sowieso, dass die Künstler davon etwas sehen. Ich dachte, die Anwälte bekommen ihre Arbeit bezahlt und gut ist's.
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Mark S.
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Die Diskussion, wann wer was wissen konnte/ hätte wissen müssen etc. wurde schon erschöpfend geführt.

Interessant ist, ob Jan Delay zu seinem Wort steht und offen legt, wie viel Geld er durch die Abmahnungen verdient hat und ob er wirklich alle Einnahmen spendet.
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Ich denke bei den total ungerechtfertigten und überzogenen Rundfunkgebühren aka. GEZ sollte eine Musik-Flatrate inklusive sein. Und bevor immer noch ein ungesehener Öffentlich-Rechtlicher-Sender erscheint, sollte man das Geld an die Künstler verteilen.
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Mark S.
 
@Jan: Wieviel Kohle hast Du denn nun mit Deinen Abmahnungen gemacht & wohin wirst Du das Geld spenden? Oder hast Du Dir das doofe "Kriegsgewinnlergeld" dann doch lieber selbst unter den Weihnachtsbaum gelegt?
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Mark S.
 
@Jan: Wieviel Kohle hast Du denn nun mit Deinen Abmahnungen gemacht & wohin wirst Du das Geld spenden? Oder hast Du Dir das doofe "Kriegsgewinnlergeld" dann doch lieber selbst unter den Weihnachtsbaum gelegt?
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