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Jürgen “tante” Geuter
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Streikerfahrungen eines Lokführers

Gestern habe ich das erste Mal in meinem Leben gestreikt. Bis Ende des letzten Jahres war ich Mitglied bei der nicht streikenden Arbeitgebergewerkschaft EVG, und beim ersten Streik dieses Jahres hatte ich kurz vor Streikbeginn Feierabend und kurz nach Streikende erst wieder Dienstbeginn.

Worum geht es überhaupt bei diesem Streik?
Ich habe hier auf G+ ja schon öfter was zu dieser Thematik geschrieben. Es ist ein relativ kompliziertes Thema, aber man kann es so zusammenfassen: Es geht nicht ums Geld (entgegen den Behauptungen von DB und Presse) sondern darum, ein Leben zu haben, in welchem man dieses auch ausgeben kann. Ich als Tf in der Bereitstellung hatte bspw. letzten Monat über 90% Nachtschichtanteil. Dass das nicht gerade hilfreich ist beim Führen einer Beziehung, dürfte wohl einleuchten.
Außerdem geht es auch darum, Ungeichbehandlungen abzubauen. Zugbegleiter mit ein und den selben Aufgaben werden auf mehrere verschiedene Arten eingruppiert und unterschiedlich bezahlt. Sogenannte "Lokrangierführer", ein künstlicher Beruf, die genau das selbe tun wie andere Lokführer auch, nämlich Züge fahren, rangieren, dazu aber auch noch deutlich mehr Zugbildungsaufgaben wie Kuppeln etc. machen, also bei gleicher Verantwortung sogar noch mehr körperlich belastet werden bei Wind und Wetter, werden ohne sachlichen Grund deutlich schlechter entlohnt als wir "normalen" Lokführer. Beispielsweise sind meine Bereitstellerkollegen in Köln, die 1:1 das gleiche tun wie ich in Frankfurt, ohne nachvollziehbaren sachlichen Grund als Lrf eingruppiert und damit finanziell mir gegenüber deutlich schlechter gestellt.

Immer wieder liest man von Pöbeleien, die Existenz zweier Gewerkschaften spalte die Belegschaft. Stimmt das?
Nun, Idioten gibt es überall. Natürlich wird garantiert irgendwo irgendjemand einen Einzelfall hervorkramen können. Mit der alltäglich erlebten Realität hat das aber nichts zu tun. Natürlich teilt nicht jeder Kollege die gleiche Meinung - sonst wären wir ja auch nicht in zwei Gewerkschaften. Aber inhaltliche Differenzen werden sachlich, ruhig und in einem ausgesprochen familiären Klima diskutiert, und die Gegenmeinung absolut respektiert. Viele EVG-organisierte Kollegen, auch aus anderen Berufsgruppen wie bspw. ein Kollege von DB Sicherheit, mit dem ich am Vortag des Streiks in der abendlichen S-Bahn sprach, oder der Handwerker aus dem ICE-Werk hier in Frankfurt den ich heute getroffen hab, haben allerdings entgegen ihrer Gewerkschaftsleitung sehr viel Verständnis für unsere Ziele und Forderungen, und auch für die Art wie wir für diese kämpfen.
Und auch diejenigen Kollegen, die finden, dass wir uns die falschen Ziele gesteckt haben, wünschen uns trotzdem meist viel Erfolg dabei, diese Ziele für uns zu erreichen.

Öfter liest man, die Vertretung der GDL-organisierten Zugbegleiter durch die GDL sei Claus Weselskys privater Machtwille und den meisten GDL-Mitgliedern egal. Doch das stimmt so nicht. Erstens - nicht die GDL hat sich entschieden, Zugbegleiter zu vertreten, sondern viele Zugbegleiter haben sich entschieden, von der GDL vertreten werden zu wollen. Sie traten von sich ein, und erst Jahre nach der ersten großen Eintrittswelle nahm man sich bei einer Mitgliederversammlung überhaupt der Frage an, ob man für die Zugbegleiter kämpfen kann und will. Da war Weselsky noch ein kleines Licht, irgendwo im Schatten des alles überragenden Manfred Schell. 2007/2008 versuchte man erstmals ernsthaft auch diesen Vertretungsanspruch in die Praxis umzusetzen. Das gelang leider damals nicht, aber allein dass man es versucht hatte, überzeugte viele weitere Zugbegleiter davon, dass sie bei der GDL mehr Chancen haben, jemals irgendwas für sich zu erreichen, als bei der EVG, die sie seit Jahren tarifierte.
Zweitens - in Gesprächen mit Lokführerkollegen ist eine deutliche Mehrheit, unter den GDL-organisierten Kollegen die ganz große Mehrheit (so viel zum Thema GDLer seien unsolidarisch) davon überzeugt, dass die Zugbegleiter dringend Verbesserungen ihrer Arbeitsbedingungen nötig haben und dass wir diejenigen sind, die sich dafür einsetzen sollten. Die Mehrheit steht hinter diesem Arbeitskampf, hinter dem Ziel, unser verfassungsrechtlich garantiertes Recht wahrzunehmen.
Ja, natürlich, es gibt einzelne Lokführer, die sich für was besseres halten und nicht für die Zub kämpfen wollen, bzw. sie dafür verantwortlich machen, was die EVG falsch getan hat. Aber das ist eine kleine Minderheit und oft genug sind das die Kollegen, die auch sonst nicht durch hohe Sympathieausstrahlung und Kollegialität glänzen...

Die GDL wird manchmal als One-Man-Show bezeichnet. Tatsächlich aber hat Weselsky nicht mal die Macht, irgendwas allein zu entscheiden, alle relevanten Entscheidungen fallen in den entsprechenden Gremien. Außerdem, das muss man ganz deutlich betonen: Nicht wir sind Weselskys Leute, sondern Weselsky ist unser Mann. Die GDL-Mitglieder haben ihn gewählt, weil er seinen Job gut tut, und nicht weil seine Nase gefällt.

In der Presse findet man allenthalben die Behauptung, das Verständnis der Bevölkerung sei null. In der Tat kriegt man ein nicht sehr anderes Bild, wenn man sich in den sozialen Medien oberflächlich anguckt. Schaut man jedoch genauer hin, findet man auch online viele positive Stimmen. Doch entscheidend ist nochmal was anderes - nämlich nicht, was Leute am heimischen Rechner schreiben und vielleicht in den letzten 10 Jahren nicht ein einziges Mal im Leben einen Zug von innen gesehen haben, sondern was die Fahrgäste sagen, die draußen in den Bahnhöfen stehen und vom Streik direkt betroffen sind. Wie beispielsweise die Geschäftsfrau, die drei Stunden verspätet aus Hamburg ankam und aus dem Bahnhofsgebäude eilend an uns draußen stehenden Streikenden kurz halten blieb, um uns von diesem Ärgernis zu sagen - und davon, dass sie es trotzdem gut findet, dass wir uns nicht kleinkriegen lassen sodern kämpfen. Oder auch der Mann, der mit wutverzerrtem Gesicht an uns vorbeistürmte mit den Worten "Ihr habt alle ein Rad ab! Alle! Allesamt!" (interessanterweise nicht auf dem Weg vom sondern zum Bahnhof). Und wie sieht da die öffentliche Meinung aus, wenn man den Leuten, wie wir es taten, zuhört? Ganz anders als die "veröffentlichte Meinung", also die von der Presse dargestellte angebliche öffentliche Meinung. Die Quote stand 3:1 - auf eine negative Rückmeldung kamen drei positive. Das ist für eine Arbeitskampfmaßnahme, die die Leute leider dermaßen direkt und schmerzhaft trifft, eine verdammt gute Quote. Und ein schwerer Schlag für die Arbeitgeberseite und die Politik.

Oft wird vorgeworfen, die GDLer würden sich faul verkrümeln. Das kann ich nach viereinhalb Stunden Stehen vorm Bahnhofsgebäude, mit Flaggen, offenen Ohren und vielen interessanten Gesprächen mit Fahrgästen, nicht bestätigen. Wir standen übrigens drei Stunden (ca. halb zehn bis halb eins) am Vormittag auf dem Bahnhofsvorplatz und beschlossen nachmittags, am Abend um fünf demonstrativerweise wieder Präsenz zu zeigen für rund anderthalb Stunden (bzw. manche Kollegen vmtl. noch länger, aber ich ging heim, nachdem ich schon seit 9 Uhr vor Ort gewesen war), weil im Laufe des Tages massive Gewaltandrohungen von so "intelligenten" Gruppierungen wie "Hooligans gegen GDL" über digitale Kanäle eingetrudelt waren.

Heute war die große GDL-Kundgebung in Frankfurt, zu der ich leider doch nicht gehen konnte - der heutige Tag war in meinem Dienstplan eh frei und schon langfristig verplant für die Umzugshilfe von Freunden. Aber morgen abend bin ich wieder am Streikposten beim Frankfurter Hauptbahnhof und werde sicherlich, falls wir gerade draußen stehen sollten, mich wieder den Fahrgästen stellen.
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Martin Schröder's profile photo
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Ich hatte die besondere Ehre, für die Autobiographie (Affilliate Link) meines Freundes HerrUrbach ein Vorwort schreiben zu dürfen. Vorworte schreiben ist irritierend hart und um mich dem ganzen zu nähern, schrieb ich verhältnismäßig viel Text, der dann…
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Ich hatte die besondere Ehre, für die Autobiographie (Affilliate Link) meines Freundes HerrUrbach ein Vorwort schreiben zu dürfen. Vorworte schreiben ist irritierend hart und um mich dem ganzen zu nähern, schrieb ich verhältnismäßig viel Text, der dann fürs Buch aufs wesentliche zusammengekürzt wurde. Dabei ist ein größeres Fragment, in welchem ich mir über Biographien Gedanken machte, …
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Oluf Lorenzen (Finkregh)'s profile photo
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When I was about 5 my father gave me my first watch. It was very cool, had a colorful watch band and had a football player ((Football in the meaning most of the world uses it. The one where you play by kicking a ball around into goals.)) on its watch…
When I was about 5 my father gave me my first watch. It was very cool, had a colorful watch band and had a football player1 on its watch face. And it was a manual watch that I had to wind up every week which I found utterly fascinating: Just a few turns of the small …
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Sven Türpe's profile photo
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I submitted two talk proposals to this year’s re:publica conference which got both rejected. If you have another conference where you think they might fit in drop me an email. The Ethics of (Not-)Sharing Like this, share this, tweet this. Our web tech is…
I submitted two talk proposals to this year’s re:publica conference which got both rejected. If you have another conference where you think they might fit in drop me an email. The Ethics of (Not-)Sharing Like this, share this, tweet this. Our web tech is focussed on making things explode: More clicks, more ads, more attention. …
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Mirco Josefiok's profile photoJürgen “tante” Geuter's profile photo
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Dunno. There's no "review" just "yes" or "no".
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Zum Recht auf Vergessenwerden sollte man unbedingt diesen Artikel von Lorena Jaume-Palasi gelesen haben.
Money quote:
"Daten zeugen etwa von einer vergangenen Kultur und sind somit historisch enorm relevant. Die Zeit hat einen gewissen „entprivatisierenden“ Aspekt. Archäologen graben in den Müllhalden des Mittelalters und versuchen daraus, Leben und Alltag der Menschen zu verstehen. „Veraltete“ Daten haben ihre Daseinsberechtigung, während der Anspruch auf Privatheit schwinden kann. Nicht nur Archäologen und Historiker können alte Informationen durchaus als solche einordnen, warum sollten wir plötzlich online dazu nicht mehr in der Lage sein?"
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Der von Google einberufene Beirat hat Empfehlungen veröffentlicht, die der Suchmaschine helfen sollen, mit Lösch-Ansprüchen umzugehen. Doch diese beruhen auf problematischen Annahmen. Neue Vorschläge der Bundesregierung dagegen könnten sich als geeignet erweisen, um das öffentliche Interesse beim „Recht auf Vergessenwerden“ zu stärken. Kurze Zeit nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshof ...
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Cryptography is the topic du jour in many areas of the Internet. Not the analysis of algorithms or the ongoing quest to find some reasonably strong kind of crypto people without a degree in computer science and black magic are able and willing to use but…
Cryptography is the topic du jour in many areas of the Internet. Not the analysis of algorithms or the ongoing quest to find some reasonably strong kind of crypto people without a degree in computer science and black magic are able and willing to use but in the form of the hashtag #cryptowars. The first …
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Jan Wildeboer's profile photo
 
Would key escrow mean that I am forced to hand out copies of my private keys to "the authorities" by default? And would it imply that if I refuse to do that I violate the law and am criminal? That's one of the important questions. I not only use GPG to encrypt email, I mainly use it to sign mails. This allows me to check integrity, which is a very important use case. Many people confuse cryptography with encryption. Encryption is just one part of it. Hashing, signing, key exchange are other parts of it. I also use private certificates for logging in to web services (startssl for example). And what about Perfect Forward Secrecy implementations that switch keys all the time? Must I save and share all those temporary keys too? Key escrow is not even close to a solution. It's an idea from long ago, when keys were considered static and to be used long term. As we know about that risk, we currently use systems with throw-away keys. Key escrow cannot work in such a system. Would that mean we must outlaw such systems? Those are the questions we are facing in this current discussion. 
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(This text evolved over a few weeks in short bursts of work in my free time. Sadly I don’t really have the time to properly fix it, edit it and make it nice right now, I just need to get it out. So I apologize for the bad quality of writing/text.) I have…
(This text evolved over a few weeks in short bursts of work in my free time. Sadly I don’t really have the time to properly fix it, edit it and make it nice right now, I just need to get it out. So I apologize for the bad quality of writing/text.) I have had the …
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Unser digitales Leben findet heute auf diversen Softwareplattformen unterschiedlicher Anbietenden statt. Im Bereich Social Media sieht man das besonders stark, aber auch Amazon ist mehr als nur “ein Laden unter vielen”. Und dann gibt es noch nen großen…
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Unser digitales Leben findet heute auf diversen Softwareplattformen unterschiedlicher Anbietenden statt. Im Bereich Social Media sieht man das besonders stark, aber auch Amazon ist mehr als nur “ein Laden unter vielen”. Und dann gibt es noch nen großen Schwung weiterer Plattformen, die oft sehr spezifische Probleme lösen oder Angebote machen. Eine solche Plattform ist Eventbrite. …
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Today the world lost Terry Pratchett. He had been ill for a while so his passing isn’t exactly unexpected still the news hit me like a sledgehammer. Which is weird since I haven’t read his recent books cause I had felt like I had in a certain way outgrown…
Today the world lost Terry Pratchett. He had been ill for a while so his passing isn’t exactly unexpected still the news hit me like a sledgehammer. Which is weird since I haven’t read his recent books cause I had felt like I had in a certain way outgrown the discworld and the characters in …
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Mirco Josefiok's profile photoManu “मनु” Forster's profile photo
 
You should give his works with Stephen Baxter a chance. Some great ideas. 
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So Google decided to stop making full disk encryption the default for Android for now (encryption is still easily available in the settings). It took about 7 centiseconds for the usual conspiracy nuts to crawl out of the woodwork. Here an example from the…
So Google decided to stop making full disk encryption the default for Android for now (encryption is still easily available in the settings). It took about 7 centiseconds for the usual conspiracy nuts to crawl out of the woodwork. Here an example from the EFF: “We know that there’s been significant government pressure, the Department …
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Jan Wildeboer's profile photoJürgen “tante” Geuter's profile photoMarvin Vek's profile photo
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Ah, well then :).
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Defining freedom isn’t trivial. First there is the distinction between negative and positive freedom: Negative freedom is the “free from” kind. Free from restriction, regulation, limitation. Positive freedom on the other hand is the “freedom to”. Freedom…
Defining freedom isn’t trivial. First there is the distinction between negative and positive freedom: Negative freedom is the “free from” kind. Free from restriction, regulation, limitation. Positive freedom on the other hand is the “freedom to”. Freedom to live wherever you want, freedom to express yourself, your sexuality etc. These general terms do help categorize …
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My session proposal for the Theorizing The Web conference was just accepted. On April 17th and 18th, I’ll be in New York talking about “Dark Twitter” which I have been looking at, talking to people about and playing around with for a while now. Looking…
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Researcher at Carl-von-Ossietzky Universität Oldenburg
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IT, privacy, post-privacy, digital ethics, programming, data analysis, project mana
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Random naked monkey on this island Earth.
Introduction
Random dude, likes monkeys, code, free culture and software as well as being a smartass. Usually known as "tante".

I work at the University of Oldenburg as a researcher. If you are German you might know me from my work for the "datenschutzkritische Spackeria", if you're not, you probably don't but still, I did make a short-lived podcast (on hiatus now) and I have a blog (see right) which you also might or might not know.

I mostly write about the changes our new digital world brings, the ethics connected to it.
Education
  • University of Oldenburg
    Computer Science
Basic Information
Gender
Male
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Relationship
Married
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