Profile cover photo
Profile photo
Innung des Berliner Taxigewerbes e.V.
13 followers -
Zur Geschichte der Innung des Berliner Taxigewerbes e.V.
Zur Geschichte der Innung des Berliner Taxigewerbes e.V.

13 followers
About
Posts

Post has attachment
Einladung zum Workshop.

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

es ist Zeit endlich etwas gegen die unfaire Konkurrenz zu tun, doch das geht nur gemeinsam. Insbesondere mit den Entwicklungen der letzten Jahre, wo die illegale Konkurrenz wie Uber und Co ohne Taxilizenz auf Kunden wartet und dabei massiven Gesetzesbruch betreibt. Nachdem durch die Experimentalklausel im Personenbeförderungsgesetz (PBefG) auch noch Ausnahmegenehmigungen für neue Dienstleister wie Moia in Hamburg und das Projekt der BVG und Mercedes „Digitaler Rufbus“ in Berlin genehmigt werden, ist es an der Zeit neue Wege zu gehen. Wie das möglich ist, darüber wollen wir mit Ihnen reden.

am Mittwoch, den 29. August um 17 Uhr
Persiusstraße 7 Taxi Zentrum Berlin (Museum)

Wir wollen Ideen austauschen und eine Kampagne weiter ausgestalten, bei der Sie als Taxifahrer/-in im Mittelpunkt stehen. Denn wenn Gesetze geändert werden, kann aus den Ausnahmen schnell die Regel werden.

Die Moderation der Veranstaltung übernehmen Kajo Wasserhövel und Svenja Hinrichs, Geschäftsführer der Strategie-Agentur Elephantlogic aus Berlin. Elephantlogic ist einer Beratungsgesellschaft, die den Taxi-Bundesverband BZP in der Strategie zur Interessenvertretung des Taxigewerbes, insbesondere bei der Politik, seit ein paar Jahren erfolgreich berät. Wir leben jetzt in einer Zeit, in der die Stimmen nach Veränderung und Liberalisierung der schützenden Gesetze und Vorschriften des Taxigewerbes immer lauter werden.

Wir müssen uns daher in Zukunft viel mehr und deutlicher in der Öffentlichkeit und gegenüber der Politik positionieren und alle Beteiligten davon abhalten, das Taxigewerbe, wie wir es heute kennen, zum Spielball der Interessen von Großkonzernen und von blindwütigen Liberalisierern zu machen. Sollten unsere Interessen noch mehr in Gefahr geraten, müssen wir uns auf deutschlandweite Kampagnen und Demonstrationen des Taxigewerbes vorbereiten, wie wir sie bisher noch nicht kannten. Wir bitten euch daher, der Einladung von Elephantlogic zu folgen, um Ideen für kommende Initiativen zu entwickeln.

Wir freuen uns auf Euer Kommen.

Leszek Nadolski
Photo
Add a comment...

Post has attachment
Einladung in die amerikanische Botschaft.

Am 09. August lud, der in Deutschland amtierender US-Botschafter, Richard Grenell die Berliner Taxifahrerinnen und Taxifahrer zu sich in die Botschaft ein. Während unseres Aufenthalts führten wir einige interessante Gespräche, auch über die derzeitige weltpolitische Problematik. Dabei ist natürlich auch der Handelskonflikt der beiden großen Wirtschaftsmächte USA und Europa zur Sprache gekommen, bei der der Botschafter, die von den USA eingeführten Tarife damit verteidigte, dass es deutliche höhere Barrieren zu überwinden gibt, Produkte aus den USA nach Europa zu schicken als anders herum. Außerdem wurde auch ein weiteres für das Berliner Taxigewerbe zentrales Thema angesprochen, nämlich der Konflikt zwischen den Taxifahrern und UBER in Deutschland. Hier konnten wir die Art und Weise der UBER Expansion in Deutschland anprangern und aufzeigen, welche Methodiken sie in der Praxis eingesetzt haben und immer noch einsetzen. Es gab die klare Botschaft von uns, dass jeder Konzern sich an die Gesetze und Ordnungen des jeweiligen Landes halten soll, damit ein fairer Wettbewerb gewährleistet werden kann. Etwas mit was sich die USA gleichsetzt. Alles in allem war es von unserer Seite aus ein erfolgreicher Besuch und wir bedanken uns herzlichst für die Einladung. Ob unsere Meinungen Früchte tragen werden und vielleicht weitergegeben werden, zeigt sich in der Zukunft.

Leszek Nadolski

Fotos Matthias Tüxen
PhotoPhotoPhotoPhotoPhoto
09.08.18
5 Photos - View album
Add a comment...

Post has attachment
Londoner Taxis kommen nach Berlin

Der britische Hersteller der Londoner Taxis LEVC hat heute die Vertreter der Wirtschaft, Politik sowie des Taxigewerbes in die Britische Botschaft eingeladen, um ihr neustes Taxikind vorzustellen. Von der Form erinnert das Fahrzeug stark an die berühmten Londoner schwarzen „Black Cab“ Taxen. Angetrieben wird das Modell aber von einem Elektromotor mit einer Fahrreichweite um die 130 Kilometer. Bei Bedarf kann das Fahrzeug jedoch auch von einem Benzin-Verbrenner unterstützt werden. Für Rollstuhlfahrer ist in dem Auto extra eine Rampe eingebaut, was für das Berliner Projekt Inklusion von Vorteil ist. Ein Manko ist jedoch, dass eine direkte Kommunikation mit dem Fahrgast leider nicht möglich ist, weil der Fahrer in einer Glaskabine sitzt und nur über eine Sprechanlage mit seinem Gast reden kann. Eine Bezahlung mit der Kreditkarte mit dem gängigen Berliner Terminals ist daher sehr schwierig, vor allem weil der Schlitz in der Glaskabine zu klein ist, um über dieses, das Terminal an den Fahrgast weiterzugeben. Hier muss der Fahrer dann extra aus dem Wagen aussteigen. Und obwohl in dem Wagen Platz für bis zu sechs Personen ist, kann der Einstieg für gehbehinderte Menschen sich als schwierig erweisen.

Das Berliner Taxigewerbe hätte 1-2 Fahrzeuge gern zum Testen bekommen, um die Alltagstauglichkeit genauer zu testen und um zu prüfen, ob sich unsere Bedenken als wahr erweisen.

Mit 59.000 Euro in der Basisversion soll das Taxi kosten ist, aber aus unserer Sicht ist das im Vergleich mit anderen Hersteller schon ein stolzer Preis. Wir werden bald sehen können, ob der Wagen diesen Preis wert ist.

Leszek Nadolski
PhotoPhotoPhoto
05.07.18
3 Photos - View album
Add a comment...

Post has attachment
Am 02.07.2018 fand in der Fahrzeugvertriebsgesellschaft M.C.F Motor Company in der Stralauer Allee eine außerordentliche Mitgliederversammlung der Innung statt. Zweck der von der Oppositionsgruppe rund um das Vorstandsmitglied Stephen Berndt ausgerufenen Versammlung war es, den geschäftsführenden Vorstand abzuwählen. Jedoch wurde dieses Ziel schon kurz nach einer Begrüßung des 1. Vorsitzenden Nadolski zur Eröffnung der Veranstaltung durch einen Antrag des Mitgliedes Knupper vereitelt. Dieser beantragte, dass die Abwahlanträge von der Tagesordnung zu streichen wären. Nach einer intensiven Diskussion wurden dann auch daraufhin beide Anträge mit sehr großer Mehrheit (77/78 Ja, 21Nein, 0 Enthaltungen) von der Tagesordnung gestrichen. Danach Stand nur noch der Antrag seitens des geschäftsführenden Vorstands zum Ausschluss von Stephan Berndt aus der Innung auf dieser. Trotz einem sehr emotionalen Appell seitens Petra Gansauge an beide Gruppen doch zur Vernunft zu kommen und die persönliche Abneigung beider Parteien zum Wohle der Innung beiseite zu legen, konnte keine Einigung erzielt werden. Auch vor dieser Wahl kam es zunächst zu heftigen Diskussionen, doch konnten diese die Wahlen nicht verhindern und es wurde mit einer Mehrheit (68 Ja, 24 Nein, 5 Enthaltungen) dem Antrag zugestimmt. Stephan Berndt, erzürnt über das Ergebnis, erwies sich als schlechter Verlierer, indem er die anwesenden Mitglieder als dumm betitelte, die das große Ganzen nicht überblicken könnten. Im Anschluß gaben auch die Vorstandsmitglieder Pehlivan, Tampfel, Yilmaz, Klewer sowie der Schatzmeister Karaoglu ihren Rücktritt bekannt. Der geschäftsführende Vorstand bedauert diesen Schritt außerordentlich, wünscht den betroffenden Personen jedoch alles Gute für die Zukunft.
Photo
Add a comment...

Post has attachment
Halbmarathon 2018

Nur zu Erinnerung, Morgen am Sonntag, den 08.04.2018, findet der 38. Berliner Halbmarathon statt. Das heißt am Sonntag laufen wieder Zehntausende gemeinsam durch die Innenstadt.

Die Sperrung der Laufstrecke beginnt um 08.00 Uhr und während der Sperrung der Laufstrecke, ist es nicht möglich diese mit Fahrzeugen zu überqueren.
Trotzdem wünschen wir für alle die Morgen arbeiten viel Erfolg und gute Kasse.
Photo
Add a comment...

Post has attachment
Wir wünschen schöne Ostertage

Auf diesem Weg bedankt sich der Vorstand bei allen Geschäftspartnern, Vereinsmitgliedern und Lesern für die vertrauensvolle Zusammenarbeit.
In diesem Jahr haben wir die Tiefen erfolgreich gemeistert, weil wir gemeinsam die Ziele verfolgten und realisieren konnten.

Die Herausforderungen des kommenden Jahres werden nicht weniger anspruchsvoll sein, aber gemeinsam gelöst, werden sie uns einen großen Schritt voran bringen.

Ein frohes und besinnliches Osterzeit wünscht unseren Mitgliedern und Familien der Vorstand der Innung des Berliner Taxigewerbes e.V.
Photo
Add a comment...

Post has attachment
Für Montag, den 12.03.2018, ist zu einem bundesweiten Taxistreik aufgerufen worden oder genauer zu einer bundesweiten Arbeitsniederlegung unter Berücksichtigung der Grundversorgung.

Dieser Bundesstreik ist ein Aufschrei gegen Großkonzerne wie Mercedes, VW oder Deutsche Bahn, die mit zweifelhaften Projekten wie BerlKönig, MOIA, CleverShuttle oder door2doo mit ADAC versuchen sich auf den Markt zu drängen. Diese Unternehmen beantragen derzeit Genehmigungen, um ihre Projekte während einer Erprobungsphase zu testen. Das Angebot zur Organisation von Sammelfahrten wird nach unserer Auffassung nur getätigt, um im deutschen Verkehrsmarkt endlich den metaphorischen Fuß in die Tür zu bekommen und bei dieser Gelegenheit noch eine Möglichkeit, die eigenen Privatfahrdienste zu legalisieren. Vielmehr ist es wohl so, dass sie sich im Markt etablieren wollen und gleichzeitig versuchen das traditionelle Taxi aus dem Markt verdrängen.


Wir finden, dass diese Arbeitsniederlegung das falsche Signal ist und raten hiervon dringend ab. Ein Streik treibt die Taxifahrgäste direkt in die Arme des Wettbewerbs. So ein Parasit wie UBER wartet doch nur darauf unser Gewerbe in einem schlechten Licht darzustellen.

Die Innung des Berliner Taxigewerbes e.V. sieht die Entwicklung daher mit Sorge und appelliert an die Verantwortlichen in Berlin, unsere Bedenken ernst zu nehmen und die Einhaltung fairer Wettbewerbsbedingungen für alle zu gewährleisten."


Leszek Nadolski
Photo
Add a comment...

Post has attachment
Kontrolle am Flughafen Tegel!

Zoll, Polizei und Eichamt sind heute kurzfristig am Flughafen Tegel aufgetaucht. Dies war eine bundesweite Aktion zur Bekämpfung der Schwarzarbeit, mit der auch überprüft werden sollte ob den Fahrern der Mindestlohn bezahlt wird und ob die Pausenregelung (Bereithalten auf dem Taxi-Warteplatz) eingehalten wird.
Bei der Kontrolle waren ca. 40 Beamte im Einsatz, die die Daten der Fahrer aufnahmen, die Papiere kontrollierten, Kilometer- sowie Taxameter-Stände ablasen und notierten. Zusammen mit den abgefragten Angaben über Arbeitszeiten und Lohn werden diese Informationen dann später ausgewertet und überprüft.

Bei einem kurzen Austausch mit der Einsatzleitung haben wir explizit auf die Abwanderung der „Fiskaltaxameter - Flüchtlinge“ in das Mietwagengewerbe hingewiesen. Ebenfalls haben wir darauf hingewiesen, dass im Mietwagengewerbe ein Wegstreckenzähler sowie die Aufzeichnung der Arbeitsstunden fehlen. Der Einsatzleiter regte an, dass in Kürze über diese Problematik ein Austausch der „Innung“ mit dem Zoll und den zuständigen Behörden stattfinden sollte.

Leszek Nadolski
Photo
Photo
02.03.18
2 Photos - View album
Add a comment...

Post has attachment
Treffen bei Harald Wolf ( Partei Die Linke )

Auf Initiative der „Innung“ fand am 27.02.2018 ein gewerbepolitischer Austausch des Geschäftsführenden Vorstandes der Innung Leszek Nadolski und Rolf Feja mit dem Abgeordneten Harald Wolf (Verkehrspolitischer Sprecher der Partei Die Linke ) in seinem Büro in der Bundesgeschäftsstelle seiner Partei statt. Wie auch in den Treffen davor, war Harald Wolf sehr gut über die Probleme des Berliner Taxigewerbes informiert. Trotzdem konnten die Kollegen Nadolski und Feja ihm doch noch einige Einzelheiten über die Wettbewerbsverzerrung im Bereich Mietwagen / Taxi erläutern. Er versprach sich bei den Koalitionsfraktionen für einen gemeinsamen Antrag zum Thema Uber und Mietwagen im Verkehrsausschuss einzusetzen. Hierzu würden dann die Verbände, die IHK aber leider auch Uber dann gehört werden. Auch zu der Problematik Fiskaltaxameter – Flüchtlinge nach LDS werde er seinen Parteifreund Goerke (Finanzminister Brandenburg) sensibilisieren. Er war überrascht welche Ausmaße dieses Problem mit der Zeit genommen hat. Es wurde vereinbart, dass das Gewerbe ihm alle Information über diese Probleme zukommen lässt. Die Vertreter des Gewerbes bekamen nicht zum ersten Mal das Gefühl, dass diesem Abgeordneten das Berliner Taxigewerbe nicht vollkommen egal ist. Zum Schluss gab es noch ein Foto und die Zusage sich in ca. 6 Monaten wieder zutreffen um dann eventuelle Ergebnisse zu bewerten.
Rolf Feja
2. Vorsitzender
Photo
Photo
28.02.18
2 Photos - View album
Add a comment...

Post has attachment
Müssen Diesel raus aus Berlin?

Der 22.02.2018 ist deshalb ein wichtiger Tag für alle Berliner Taxifahrer, die noch einen alten Diesel fahren, da ab diesem Datum das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig entscheidet, welche Maßnahmen gegen die Luftbelastung durch den Autoverkehr rechtlich bereits möglich sind und welche nicht. Das Gericht kann keine Fahrverbote anordnen, wird aber über die Gültigkeit anderer Urteile entschieden. Die örtlichen Behörden entscheiden dann Vorort, ob sie ein Fahrverbot einführen oder nicht.

Ein Urteil zu Gunsten der Fahrverbote könnte für ältere Dieselfahrzeuge (unterhalb der Euro-6-Norm) böse Folgen haben. Ihnen droht zum Beispiel ein Einfahrverbot in bestimmte Bereiche der Innenstädte, die mit Schildern als solche Sperrzonen gekennzeichnet werden. Schon dies macht für uns klar, dass eine Entscheidung für die Verbote katastrophale Folgen für uns haben können. Es ist durchaus möglich, dass wir dann nicht mehr die Mobilität der Bevölkerung gewährleisten können und dann durch die Tatenlosigkeit des Bundes die Versäumnisse ausbaden müssen.

Doch was können wir tun? Vom 1.März bis zum 30. Juni 2018 läuft ein Taxi-Förderprogramm über fünf Millionen Euro. Das Program funktioniert folgendermaßen: Wenn ein Berliner Unternehmen sein Diesel-Taxi der Klassen Euro 0 bis Euro 5 verschrottet und sich dafür ein neues Hybridelektro-Fahrzeug anschafft, erhält dieser 2500 Euro vom Land. Was auch entscheiden wird, eins ist klar. Eine spannende Zeit kommt auf uns zu und nicht nur weil UBER und Co uns auflauern, auch die Fahrerbote drohen dem Gewerbe enorme Verluste bei den Einnahmen.



Leszek Nadolski
Photo
Add a comment...
Wait while more posts are being loaded