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Ingo Knabe
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Kommen euch diese beiden Sätze bekannt vor?

"Wir sind weder rechts, noch links, wir sind zu Recht besorgt, das ist alles!!!"

"Wir sind weder bürgerlich noch proletarisch."

Das eine ist Pegida, das andere ist Goebbels. Auch die AfD nimmt diese Worte derzeit häufiger in den Mund.
Wer jetzt diesen Vergleich absurd, übertrieben oder irgendwie falsch findet, der darf gerne mal überlegen von dem die folgenden Zitate stammen.

AfD, Lutz Bachmann oder Goebbels?

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"Alle Parteien haben das Volk belogen und betrogen. Keine hat es ehrlich gemeint und in der Praxis das auch nur versucht, was sie in der Theorie versprochen hatte. Sie kannten das Volk nur bei Wahlen."


"Wir wollen nicht nur für unser Programm im Reichstag „eintreten“, sondern wir wollen es durchführen. Darin unterscheiden wir uns von allen anderen Parteien. Die anderen treten ein, reden, debattieren, stimmen ab, lassen sich Diäten auszahlen. Wir aber handeln."

"Wir wollen Deutschland frei machen, weiter nichts."

"Die Volksverräter werden nicht ungeschoren davon kommen, jeder wird die Quittung für seinen Vaterlandsverrat erhalten."

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Na? Gar nicht so einfach oder? Tipp, alle bis auf eine Aussage stammen von Goebbels. Die Worte kommen einem aber bekannt vor oder?

Aus den Judenbanken wurden EZB, die Rothschilds... Aus der Judenpresse wurde Lügenpresse... Aus Bedrohung unserer Rasse wurde Bedrohung unserer Kultur... Aus den Juden wurden Moslems, aus "kauft nicht beim Juden" wird "Boykott der ausländischen Geschäfte".
Manches ist sogar einfach gleich geblieben.

Wir stehen an einer sehr gefährlichen Schwelle die wir nicht überschreiten sollten. Aus Worten werden derzeit wieder Taten. Erinnert euch, verhindert es, denn sonst wird irgendwann wieder keiner was geahnt, gewusst oder gesehen haben.

Dieser Vergleich hinkt nicht, er ist viel mehr erschreckend.

Via mehrere
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Einfach mal drüber nachdenken und sich erinnern, wie es war, als man auf Hilfe hoffte und auch uneingeschränkt bekam

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Boah ey, die Flüchtlinge haben Handys, denen geht es doch gut!

Wie oft hört man diesen Quatsch: „Hey guck Dir diese Flüchtlinge an, die haben Handys, denen geht es doch offensichtlich gut, was wollen die hier bei uns!?“? Viel zu oft. Einmal ist schon zu oft, einfach weil es ausgemachter Quatsch ist. Aber wie soll man es solchen Menschen klar machen, was für einen Quatsch sie da erzählen? Oliver Hofmann hat auf diese Frage die richtige Antwort.

Oliver Hofmann ist Autor und schreibt unter anderem eine wöchentliche Kolumne im „Mittwoch Aktuell“. Zwar kenne ich das Blatt nicht und auch Oliver Hofmann kannte ich nicht, bis mich jemand auf die erste Kolumne aufmerksam gemacht hat, die er bei Facebook veröffentlicht hat. Leider gibt es diese Glosse nicht im normalen Internet. Naja, bis eben nicht, denn der Autor hat mir erlaubt, den Text zu kopieren und zu verteilen, was ich wirklich gerne mache, damit möglichst viele diesen Text lesen und zumindest einige der Quatsch-Erzähler anfangen nachzudenken…


„Skandal! Flüchtlinge haben Handys
Es gibt Momente, da muss ich stark mit mir kämpfen, um nicht aus meiner Hose zu hüpfen. Gerade wenn es um Vorurteile und Ungerechtigkeiten geht, habe ich nicht immer die nötige Distanz, um ruhig zu bleiben. So auch neulich, als ich ein Gespräch mitverfolgen musste, bei dem sich die anwesenden Herren über die Flüchtlinge unterhielten, die im Moment ihr vorläufiges Lager in der Lüneburger Heide bezogen haben.

„So schlecht kann es denen ja gar nicht gehen“, hörte ich einen der Herren sagen. Ich wurde hellhörig und lauschte sehr aufmerksam der Begründung zu dieser These. „Die laufen ja alle mit Handys herum.“ Bei so viel emotionaler Inkompetenz konnte ich nur mit den Augen rollen und ergriff das Wort. „Ein Handy ist also für dich ein Symbol des Wohlstandes?“, wollte ich wissen. Er nickte und ich sah den Blick in seinem Gesicht, der fragte, warum ich mich jetzt in diese Unterhaltung einmischte. „Aha“, beantwortete ich sein Nicken und wandte mich ab. „Natürlich hat ein Handy mit Wohlstand zu tun“, rief er zu mir rüber. „Schließlich kann sich ja nicht jeder ein Handy leisten.“ Ich merkte, wie die Zornesröte in mir aufstieg und ich drehte mich erneut zu dem Stammtischpolitiker mit seinem populistischen Halbwissen.

„Okay“, begann ich ganz ruhig. „Jetzt stell dir mal vor, dass diesen Menschen nur ihr Mobiltelefon geblieben ist. Viele der Flüchtlinge hatten vorher ein Haus, vielleicht sogar mit Garten. Sie hatten einen Job, Familie, ein Auto. Sie hatten einen Fernseher und einen Kühlschrank, ein eigenes Bett und vielleicht sogar ein Haustier. Aber das alles haben sie jetzt nicht mehr. Alles, was sie auf ihrer Flucht mitnehmen konnten, passt in eine Plastiktüte. Und das Handy ist der letzte seidene Faden, der sie noch mit den anderen Familienmitgliedern verbindet.“

Die anderen Männer der Runde sahen betreten auf den Boden und schwiegen. Mein Diskussionspartner allerdings brachte neue Argumente an. „Wenn sie so viel hatten, warum sind sie dann hierher gekommen und belasten unser Sozialsystem?“ Ich schüttelte den Kopf und überlegte mir kurz, ob es überhaupt einen Sinn machte, mit diesem Typen weiter zu diskutieren. Bevor ich bei dieser Frage auf eine Antwort kommen konnte, öffnete sich schon wieder mein Mund: „Weil in deren Ländern Krieg herrscht. Dort steht kaum noch ein Stein auf dem anderen, die Familien leben in Angst und Schrecken und müssen immer damit rechnen, erschossen, gefoltert oder versklavt zu werden.“ „Und deshalb müssen die zu uns in die Lüneburger Heide kommen“, fragt mein Gegenüber provokativ und patzig.

In diesem Augenblick schoss mir eine Zeile aus Grönemeyers Lied „Was soll das?“ durch meine grauen Windungen: „Meine Faust will unbedingt in sein Gesicht und darf nicht“.

Ich versuchte es noch einmal auf der emotionalen Ebene, um dem Menschen mit dem gefährlichen Gedankengut von seinem eingeschlagenen Weg abzubringen: „Stell dir vor, hier wäre Krieg. Alles liegt in Trümmern. Deine Frau und deine zwei Kinder sind hier nicht mehr sicher. Was würdest du tun?“ Er schaute mich mit einem verwirrten Gesichtsausdruck an: „Ich würde versuchen, sie in Sicherheit zu bringen.“ „Und wenn dein Auto zerstört wurde, die Infrastruktur zusammengebrochen ist und es keine öffentlichen Verkehrsmittel gibt?“ „Dann würde ich eben zu Fuß gehen“, kam es prompt. Er schien immer noch nicht zu wissen, worauf ich hinauswollte, also fuhr ich fort. „Aber dann könntest du nicht viel mitnehmen. Für was würdest du dich entscheiden?“ Er überlegte kurz und antwortete: „Meine Papiere, Ausweise und Urkunden, etwas Proviant und mein Handy, damit ich mit meiner Familie in Verbindung bleiben kann.“ Die letzten Worte kamen leise und langsam aus seinem Mund. „Siehst du, Beweisführung abgeschlossen. Und was würdest du sagen, wenn man dich dann als Kriegsflüchtling in einen Wohncontainer stecken würde, weit weg von den Einheimischen, weil du sie sonst belästigen könntest, und dann kommt einer und sagt, dass es dir ja gut geht, weil du ein Handy hast?“ Die Stille zeigte mir, dass die Nachricht angekommen war. Doch die Zufriedenheit, die sich wegen des gerade errungenen Sieges einstellte, wich sofort einer gewissen Angst. So wie er denken bestimmt viele.

Und jetzt kommen sie ins Spiel, meine lieben Leserinnen und Leser. Wenn sie auch solche Dummheiten in ihrem Umfeld hören, dann schreiten sie ein und diskutieren sie, bis auch der letzte versteht: die meisten Flüchtlinge würden viel lieber in ihrer Heimat wohnen. Und wenn sie jetzt sagen, sie wüssten nicht, was sie solchen Leuten entgegnen sollen – sie müssen sich nur in die Lage der Flüchtlinge versetzen. Dann werden ihnen die Argumente in solchen Zwiegesprächen sicher niemals ausgehen. Vielen Dank für Ihre Zivilcourage.“

Beitragsfoto:  Adrian Clark, Lizenz:  CC-BY-ND 2.0

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Hi Googlies!
A little advice?

What should I do with the group of plussers
that have stopped interacting with me?

Its a small group
that I began following when I joined..
about six to a dozen people.

We used to enjoy each other.
I still follow them
and plus and comment on their posts
but they seem to completely ignore mine now.

I don't want to misinterpret
or
act out of negative emotion.

Also I think its awkward if I drop them
but then still bump into them on other posts.

What do you do in this situation?
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So halten sich Konzerne an den Steuerzahlern gütlich. Da finanzieren die deutschen Steuerzahler den Großteil von zwei Satelliten-Missionen zur Erhebung von 3D-Daten (320 von 400 Millionen Euro). Für die 80 Millionen, die der Rüstungskonzern EADS beigesteuert hat, haben sie das Recht eingeräumt bekommen, die Daten kommerziell zu verwerten, während das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt die erhobenen Daten nur für wissenschaftliche Zwecke verwenden bzw. weitergeben darf. 

Und jetzt kommt Panzeruschi auf den Trichter, die Daten noch einmal von Airbus zu kaufen, für sage und schreibe 475 Millionen Euro. Gut, die Aufbereitung der schieren Datenmenge gibt es sicherlich nicht umsonst und 2,5 Petabyte sind kein Pappenstiel. Aber 475 Millionen Euro dürften ein Vielfaches von den realen Kosten sein und ein "schöner" Return on Investment, für die ursprünglichen 80 Millionen Euro, die EADS beigesteuert hat. 

Hier wird der Staatskasse und dem Steuerzahler doppelt in die Tasche gegriffen und das nicht zu knapp. So geht das mit der Umverteilung von unten nach oben. 

http://www.stern.de/politik/deutschland/geheimprojekt-von-der-leyen-will-fuer-475-millionen-euro-3d-weltkarte-erstellen-lassen-2173988.html
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