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Gunter Dueck
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Gunter Dueck

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die BWLer lieben das Beurteilen und Steuern anhand von Zahlen. "You get, what you inspect." Sie winden sich aber um die Frage herum, was denn nicht gut messbar wäre. Kann man es dann beurteilen und steuern? In der japanischen Kaizen-Tradition wird zurecht überaus stark wert darauf gelegt, dass sich ein Unternehmen vor "Unausgeglichenheit" oder eben mangelnder Balance fürchten soll. Heute fehlt es zum Beispiel eindeutig an der Balance zwischen Tagesgeschäft und Innovation oder zwischen Unternehmensinteressen und Kundenwünschen. Wie misst man Balance? Vielleicht geht es ja doch, aber Versuche mit einer Balanced Scorecard sind längst Historie. Sie messen sie nicht, also fehlt die Balance. Und es brennt jetzt natürlich! Das wollte ich wieder einmal sagen. Das ist der Fluch des segensreichen SAP. Es kann so sehr viel messen, viel mehr als früher - und nun glauben die BWLer, es könne alles. Das stimmt nicht, aber niemand hat ein Interesse, es ihnen zu sagen. Ich tu es hiermit, denn es brennt.

Hier der Link:

http://www.omnisophie.com/dd270-mu-mu-mu-nochmals-ueber-den-unsinn-von-zahlendiktatur-und-seelenueberlastung-juli-2016/
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DD270: Mu! Mu! Mu! Nochmals über den Unsinn von Zahlendiktatur und Seelenüberlastung (Juli 2016) In früheren Zeiten beeindruckte uns der Automobilbauer Toyota sehr. Nach seinem Werbeslogan wollte und schaffte er Unmögliches. Der Ruf seiner Managementqualitäten war legendär. Seit einer Managementmethodenstudie im Jahre 1984 („The future of the automobile“) verbreitete sich das „japanische Man ...
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Stefan G. Lesser (wharrgarbl)'s profile photo
 
Tja, es ist einfacher, subjektive Probleme mit "objektiven" Zahlen lösen zu wollen. Das hat so den Schein der hehren Wissenschaft...
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Gunter Dueck

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Ärgern Sie sich auch so sehr über unverlangte "Newsletter"? Es kommen so viele, die wir eigentlich nicht wollen. Ich melde mich fast nirgendwo an, aber ich bekomme täglich neue. Soll ich mich geduldig abmelden? Wird es dann schlimmer? Ich schlage vor, dass es möglich ist, Geld für das Empfangen von Newsletters zu verlangen! Und von Mails, besonders von Kopien und Blindkopien!

Hier der Link zu meinem Einwurf:

http://www.omnisophie.com/dd269-es-kostet-etwas-mir-eine-m…/
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DD269: „Es kostet etwas, mir eine Mail zu schicken!“ (Juli 2016) Da ich auf vielen Veranstaltungen erscheine, werde ich regelmäßig in immer neue Newsletterverteiler aufgenommen. Ich hasse es! Ich melde mich also geduldig ab. „Wollen Sie sich wirklich abmelden?“ – „Bist du sicher, dass du das tun willst?“ – „Bestätigen Sie Ihre Löschung – dazu nehmen wir Ihre Daten nochmals genau auf, Ihre Abm ...
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Frank Nestel's profile photoLasse's profile photoRoger Ruckstuhl's profile photojutta Kuhn's profile photo
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Spitze Idee, ich habe berge solcher mails.
Tells getarnt als hatte ich sie mir selbst geschickt 
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Gunter Dueck

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Gunter Dueck

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Neues Video: Nach 2006 und 2011 redete ich nun 2016 nach Frau Merkel und Siemens-Chef Joe Kaeser (auf die beziehen sich etwaige Kommentare; Kaeser bat Frau Merkel, zig Milliarden Schulden aufzunehmen und "Infratruktur aufzubauen", er bat quasi um Aufträge, so wirkte es auf mich). Es gibt ein vielgesehenes Video meiner 2011er Rede auf Youtube, da habe ich doch auch schon "Digitalisierung" erbeten. Man sieht, wenn man beide Reden anschaut, wie wenig sich ändert. Hier also das neue Video:
https://www.youtube.com/watch?v=RO52OB5qp6o
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Frank Nestel's profile photoMartin Möbius's profile photoThomas Wittlinger's profile photoThomas Wedel's profile photo
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brilliant!
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Gunter Dueck

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Rentenangst!!
In der letzen Ausgabe des Kindermann-Podcasts haben wir uns auch kurz über die "Rentenmisere" unterhalten. Etliche Zuhörer meinten, sie würden die Hauptargumente einmal lesen wollen. Also dann hier! Ich bekomme nächstes Jahr Rente, wenn ich 65,7 Jahre alt werde. Da ich die meisten Jahre über der Bemessungsgrenze gelegen und den Maximalsatz eingezahlt habe, kann ich vielleicht 2000 Euro erwarten. Leider muss ich die nun versteuern, zu etwa drei Vierteln, das ist erst dann beschlossen worden, als ich schon recht alt war und mit der Rente planen wollte. Da ich ja noch Geld dazuverdiene und eine Pension von IBM beziehe, erwischt es diese Rente nun zu einem echten Steuersatz. Gegenüber alten Planungen fehlen jetzt einige hundert Euro. Als ich einmal jung war, wurden vier Jahre Studium als Arbeitszeit zum Durchschnittslohn auf die Rente geschlagen, auch weg. Etc. Ich will nicht persönlich klagen, mir geht es ja gut. Ich will nur sagen, dass mir gegenüber dem, was ich einmal mit 35 Jahren oder so dachte, jetzt gefühlt ein Viertel/Drittel fehlt. Und wenn Sie jetzt um die 35 sind, werden Sie wohl auch dereinst trauern. Das geht nicht anders - die Argumente habe ich aufgeschrieben, lesen Sie kurz hinein. Und sorgen Sie bitte irgendwie anders vor!

Hier der Link:

http://www.omnisophie.com/dd267-dumm-wer-keine-rentenangst-hat-juni-2016/
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DD267: Dumm, wer keine Rentenangst hat (Juni 2016) Das deutsche Rentensystem war einmal für die Ewigkeit gedacht, aber die Rahmenbedingungen ändern sich so dramatisch, dass uns langsam kalte Angst in die Knochen fahren sollte. Schauen wir zurück: Damals machten nur ein paar Prozent der Leute Abitur, unter „Abiturientenquote“ findet man in der Wikipedia, dass 1960 um die sie ...
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Thomas Wittlinger's profile photoMichael Thuma's profile photo
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+Thomas Wittlinger War aber eh plagvoll. Man darf nicht vergessen dahinter stehen 17 Jahre 84 Stunden im Mittel die Woche ohne Urlaub und Wochenende (in Summe sogar mehr). Soweit ist mir vollkommen klar, dass das nicht für jeden umsetzbar ist.

Mit 'Ihm' ist nicht viel. Gut verhungern tue ich nicht. Zinsgewinner bin ich noch nicht, leider :).

Ich hatte nicht die Wahl. Zumal ich kein Diplom habe ist mit Kollektivvertragseinkommen auch in Österreich nicht weit her. Da bleibt zuwenig übrig. Unser Haus ist ein Altbau aus 1908 oder 1913 (keine Ahnung so genau) und hat 16 Wohnräume und Klos usw... im Halbstock. So ein Haus zu erhalten kostet :). Dafür muss man sich etwas auf die Seite legen. Anstatt großen Wirbel um Lohnerhöhungen usw. zu machen habe ich einfach meinen Nebenjob aus den Unizeiten reaktiviert. Das ist dann Ausgewachsen zum SAP BW/BI Berater und Altsystembetrieb. Als Hobby 'jede Form von großem Datenbestand bspw. Data Warehousing'. Wenn sie nicht das Environment komplett automatisiert haben, dann werden sie der Sysadmin ihrer eigenen Infrastruktur. Es gibt Limits.

Ich komme noch aus der Zeit zu der wir uns von Netzwerkkabel krimpten, Rechner insbesondere die Entwicklungsserver selbst bauten, kleine Netzwerke aufsetzen und Server zumeist migrierten, Softwareentwicklung usw... selbst machten in den 90ern.

Die Anforderungen in summe wachsen und wachsen. Man hat bei uns keine Chance nicht mit den Projekten zu wachsen. Gleichen Level zu halten ist eher unmöglich von Zeit zu Zeit bis in der Regel in der Praxis zu vergessen. Sie kommen schneller als sie glauben zu dem Punkt an dem die Kunden so groß werden, dass sie mächtig müssen investieren in (N|n)ichts anderes als 'Verschwendung'. Zertifizierungen usw... obwohl sie selbst eine bessere Qualitätssicherung am Laufen haben, die viel pragmatischer funktioniert. Sie können auch nicht IT 30 Stunden die Woche machen ... aber das gilt heute sowieso für beinahe alles und jedes. In der der oben genannten Zeit ist der Hobbyteil (Research noch nicht mal eingerechnet - Anteil des Neuen - die laufende Investition zuvor).

Irgendwann mal bleibt die Beratung als letzte Option. Man muss erworbenes Wissen kommerziell verwerten. Damals war das zwingend erforderlich - Ohne geschenkt und Open Source.

Damals war mit 'gratis' und Software soviel noch nicht los. Dafür brauchen sie Geld und das wäre sich über Arbeiten und zur Seite legen nicht ausgegangen. D.h. aber auch, dass sie Jahre investierten ohne Rückfluss, sprich den gesammelten Cashflow (resp. was davon übrig lieb inkl. (große) Teile des festen Einkommens investieren). Wir begannen mit 2 mal 200 EURO in 1995. Dann baut sich mal die Pipeline auf ... Außer 10 Jahre 'Hocken' haben sie nicht viel. (versteuertes Investitionskapital und damit Überwindung der Progression usw..).

Heute mit Open Source und große Technologien geschenkt ist die Welt ein ganz andere. Unser Lab ('Rechenzentrum') war teils zusammen'geschenkt' zumeist im Rahmen von IT Infrastruktur Reorganisation - altes Gerümpel raus beim Mittelstandsbetrieb und rein in unser Büro das ursprünglich ein Saustall war.

Der große Vorteil ist heute eher die Kostenreduktion durch Wegfall der Miete fürs Büro und die Server waren eher 'vermeintlich kaputte' Rechner usw... Virtualisierung usw... Virtualisierung gab es in den 90ern in unserem Umfeld noch nicht.

Ich habe es mit den sog. 'Vorgesetzen' nicht recht. In einer Organisation eingebunden und ein paar Verkäufer von SAP und Leut die sich nicht auskennen diskutieren in ihrer Abwesenheit, dass der Business Content (SAP gefertigter Content) mehr als genügend wäre usw... Dann gehen sie mal gegen jeden Widerstand... Große IT Organisationen sind außer zum Kotzen für jene die für Benutzer ordentliche Lösungen wollen umsetzen nicht viel.

Ich weiß schon warum ich von gelebter Standardprozessharmonie 'rede'. Es ist tatsächlich so, dass 50% der Menschen auf Betriebsgeländen versperrt werden und mit irgendwas beschäftigt werden. 50% der Menschen reden einfach nur den ganzen Tag und stehen damit eben nicht anderen sondern nur sich selbst im Weg. Aber darum geht es bei Organisation. Man muss die richtigen Leute in die Besprechungen zusammensetzen, damit der Rest wenigsten ungehindert kann arbeiten. Von den verbliebenen 50% sind die meisten Handwerker und eher Gewerbe angesiedelt. So schaut es wirklich aus. Das traut sich keiner zuzugeben.

Ich kenne fähige Menschen die unter KV (Flächentarif) wurden bezahlt von Persanlaverleasern die ich dann mal habe an die richtigen weiter'empfohlen' und auf einmal wurde aus einem nicht akademisch gebildeten zu Hilfsarbeiten eingeteilten der Glücksgriff. Es gibt Menschen die einfach Tun - heute eine Seltenheit.

Meine Erfahrung aus der Praxis ist einfach. Die Sicht auf Einkommen aus Arbeit (welcher Form auch immer) macht nur Sinn, wenn sie als individueller Beitrag im Rahmen der Güterbereitstellung wird gesehen. Ich kann der Idee, dass Bewirtschaftung das Ergebnis gemeinschaftlicher Aktivität ist nichts abgewinnen. Das hat sich auch später in den Gesellschaften (zumeist GesmbH) gezeigt, dass sobald eine Sozialisierung zugange ist zumindest Kosten werden vergemeinschaftet. Ihr Zeit wird von anderen verschwendet.

Aus dem folgt aber auch und damit kommen wir zur Pension oder Rente, dass jene Gründe die möglw. für das Erhalten eines unselbstständigern Einkommens galten resp. dessen Höhe (egal wie das argumentiert ist, selten über den Output der Arbeit) im Ruhestand nicht mehr gelten... Die Idee dass es ein 'gerechtes' unselbstständiges Einkommen gäbe dessen Höhe den Gegenwert der erbrachten Arbeitsleistung widerspiegelt wäre im besten Fall noch erreichbar, wenn alle entlang des Fairen Preises Rechnungen schreiben. In dem Fall glaubte jeder, dass es so wäre im Rahmen eines Wertekontextes.

In dem Fall schreibt man eine echte Rechnung. In unserer verwirrten Einkommenslogik ist selbst eine Rechnung von mir ein anders abgebildetes Einkommen in einer Nicht-Hierarchie (ich benachteilige bezogen auf meine Rechnung und die Münzen in meiner Registrierkassa' keinen anderen). Eigentlich selbst würde man entlang des Preises entscheiden können wäre die Rechnung allein zu Information da.

Ich war in zuviel zu großen Organisationen als dass ich noch daran glauben könnte, jemand würde entlang seines Einkommens so nachhaltig auf die Bewirtschaftungsstrukuren einwirken, sodass die Fortschreibung der Einkommenshöhe in der Pension (in .de Rente oder Pension genannt) gerechtfertigt wäre. Wenn man sich heute die meisten Personalentscheidungen anschaut eher in der Breite das Gegenteil der Fall.

Arbeiten als unselbstständig Erwerbstätiger rechnet sich schon lange nicht mehr. Sie werden im Mittel der Unproduktivität der sie umgebenden Organisationseinheit entlohnt. So einfach ist die Welt.

Es ist möglich subjektiv eine Ergebnis zu erzielen, das gegeben die Voraussetzung objektiv tatsächlich ein großer Erfolge ist. Das Ergebnis kann man wohl objektiv würdigen. Sich subjektiv zu bemühen hat keine Aussagekraft, daraus kann man keine Bewertung ableiten.
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Gunter Dueck

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Nun > 21.000 Views: Cargo-Kulte https://www.youtube.com/watch?v=6YhugALYhhQ
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Gunter Dueck

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Rede "Integration of Everything" für alle, die noch nicht genug Videos gesehen haben...
https://www.youtube.com/watch?v=fAOfxSXOzOY
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Gunter Dueck

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Computer sind bald schlau wie Mitarbeiter. Jetzt lernen Manager, wie man Computer anmacht.
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Michael Mosmann's profile photoBernd Jäger's profile photoArmin Müller's profile photoPascal Bergmann's profile photo
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+Armin Müller​ Manager wird zuvor ein quasi unbezahlbarer Job, weil dort die komplizierten Dinge landen werden, die eine KI (noch) nicht lösen kann. Naja, den unbezahlbaren Job machen die dann halt nur 5 Jahre bis zum Burnout 😉 Aber langfristig steuern wir auf ein neues Rom zu. Bloß, dass die Sklavenvölker dann "native Digitales" sind. Dann können wir entspannt zuschauen, wie sich die Maschinen um Wichtigeres als die Menschheit kümmern und die Galaxis erobern.
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Gunter Dueck

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Kluge Maschinen, künstliche Intelligenz und Digitalisierung sind im Vormarsch. In den Personalabteilungen lernen sie bestimmt bald, wie man Computer anstellt.
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Aua, genau auf die 12!
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Gunter Dueck

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Arbeiten Sie mehr an Ihren Schwächen (keine Fünf im Zeugnis) oder an Ihren Stärken (eine Eins irgendwo)? Das sind verschiedene Lebenshaltungen, die miteinander streiten, aber heute nützen beide nicht viel, weil man in einem ganz neuen Fach eine Eins haben muss. Disruption nennt man das. Man soll ausnehmend gut sein in etwas, was einem das Schicksal aufzwingt, was sich also keineswegs wie eine Berufung anfühlt. Das fällt unglaublich schwer. Deshalb fahren derzeit ganze Imperien an die Wand.

Hier der Link:

http://www.omnisophie.com/dd268-staerken-staerken-schwaechen-schwaechen-leute-das-reicht-nicht-juni-2016/
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DD268: Stärken stärken, Schwächen schwächen – Leute, das reicht nicht! (Juni 2016) „Sechs! Setzen!“ Wenn jemand ein schlechtes Zeugnis bekommt, stehen die Schwächen ja drin. Die müssen schnell weg, sonst gibt es Ehrenrunden, in der Wirtschaft einen Bankrott, im Handwerker einen Exodus der Kunden. Schwächen werden in Deutschland nicht gut verziehen und ganz und gar nicht gnädig übersehen. Wir ...
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Gunter Dueck's profile photoAndreas Schäfer's profile photoFrank Nestel's profile photo
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Das ist eine interessante Hälfte des Problems, die andere Hälfte ist aber (anderswo und auch schon irgendwann bei Dück gebloggt), dass Strukturen "Prozesse" geschaffen werden, die nicht mal Stärken stärken, sondern die nurmehr die Schwächen schwächen.

Wenn man zum Beispiel den Papierkram für die Reiserichtlinie verdoppelt (und entsprechende Kontrolle installiert), verhindert man  die eine oder andere falsche Abrechnung. Nur,  der geniale Vertriebler, der einen Auftrag nach dem anderen an Land zog, denn versetzt man an den Punkt, wo er vielleicht nicht gut ist: Vom Kunden zum Schreibtisch. Als Fausformel scheint in vielen Disziplinen das frei rennende Genie zehn mal so produktiv zu sein, wie der bemühte Normalo. Der Prozess (hat was von Kafka) sichert aber eher, dass der Normalo nicht steckenbleibt, als dass das Genie keine Hindernisse hat.

Das ist jetzt vielleicht eine Themenverfehlung, aber ist aus meiner Sicht  auch ein Feind des Fortschritts. In beiden Fällen, bei dem Wagnis des Neuen und bei dem stabilisieren des Alten, geht es beidesmal um einen Mangel an Vertrauen, eigentlich Selbstvertrauen. In beiden Fällen wird der scheinbar sicherere Weg gewählt um Risiken zu vermeiden. Das Risiko, dass man auf dem ganz falschen Weg, zum Beispiel einer Dieselsackgasse ist, ist jeweils hinreichend abstrakt, so dass es keinen Einfluss auf Entscheidungen hat.

(Die Parallele zum Umweltschutz drängt sich auf. Ich glaube, die erste größere Anhörung zum Klimawandel war jetzt gerade 30 Jahre her und sie hatten gute Leute eingeladen, die damals schon vorhersagten, was heute viele langsam begreifen.)

Vertrauen, Selbstvertrauen und Abstraktionsvermögen, bei Menschen und Institutionen, damit steht und fällt es.
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Gunter Dueck

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https://www.youtube.com/watch?v=yRsbAL1I9aI
Video "Integration of Everything" - komisch > 5.000 Views, obwohl ich dies hier noch nie gepostet habe...also jetzt!
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Rolf Eustergerling's profile photoerwin abelmann's profile photo
2 comments
 
Die haben erstmal einen Ausschuß gebildet...............
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Gunter Dueck

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Die Firma qskills aus Nürnberg hat "Einen Tag mit Gunter Dueck" gestaltet. Ich habe ziemlich viel geradet. qskills hat daraus lauter Viertelstunden-YouTubes gemacht. Anschauen:

https://www.youtube.com/watch?v=cMDVmeDKs9c (Business im Wandel 1/5)

https://www.youtube.com/watch?v=2fWPhY9G0gc (2/5)

https://www.youtube.com/watch?v=zKJN9_rAdSY (3/5)

https://www.youtube.com/watch?v=G8dizAe4ZoQ (4/5)

https://www.youtube.com/watch?v=T20Wa-IResw (5/5)

https://www.youtube.com/watch?v=yQwcYjD874Y (Innovationen erfordern neue Bildungskonzepte 1/3)

https://www.youtube.com/watch?v=vVhUeUNx5us (2/3)

https://www.youtube.com/watch?v=dI2s5M5DDVo (3/3)

https://www.youtube.com/watch?v=xY9tKxqcccM (Ingenieure versus BWLer 1/3)

https://www.youtube.com/watch?v=_BdalZmYF3k (2/3)

https://www.youtube.com/watch?v=r6-7_kCukgY (3/3)
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Stefan G. Lesser (wharrgarbl)'s profile photoJoachim Hummel's profile photoMichael Thuma's profile photo
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+Joachim Hummel Deutschland ist in keinem Verwesungszustand in der IT angelangt das nicht. Der Computer im weiteren Sinne nähert sich dem 'Fahrkomfort' des Autos an. Diese Entwicklung zeichnet sich schon lange ab. Das Potential von Autos ist sehr beschränkt, auch wenn es in vorgegebene Bahnen durchaus mehr als beachtliche Leistungen aufweist. IT ist am Ende Off-Road und hie und da stößt der Mensch auf einen Wanderweg oder Trampelpfad.

Wenn ich mir so anschaue bspw. Remobjects in Berlin die haben eigentlich seit gut 10 Jahren schon Mittel und Wege auf sehr einfache Art einen Hauch von Industrie 4.0 resp. Digitalisierung auf den Weg zu bringen und das mit zu beginn einfachsten und doch komfortablen Mitteln. Muss ich sagen, Hut ab vor dem Marc, der schon in den 80ern eine Echtzeit OS für PCs hat selbst entwickelt. Und die Jungs sind beileibe nicht die einzigen in Deutschland. Ein weiteres Beispiel sind die Jungs die Samba auf Vordermann brachten, die sind von der lokalen Usergroup. An Engagement hat es in .de nie gefehlt in der IT selbst.

Diese Feld ist noch nicht das Umfeld ich baue die Cloud Technologie bspw. selbst. Aber dafür bedarf es einen Haufen Zaster. Cloud ist eben die Technologie und die 'Spielwiese' der Großen. Das 'Rechenzentrum' selbst ist an sich der 'Normalzustand' :). IT Systeme verweilen blickt man zurück seit eh und je in Rechenzentren bis auf die kurze Phase des C/S.
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    Assistant Professor, 1976 - 1981
  • University of Bielefeld
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Maried with Monika, two Kids Anne (1983) and Johannes (1986), Professor of Math, IEEE Fellow, Korr. Member of the Göttingen Academy of Sciences, elected 2011 by Computerwoche as one of the top-100 most influential Germans in information, communication & media technologies
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  • Georg-August University of Göttingen
    Math + Economy, 1971 - 1975
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