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Goldschmiede BERGMANN
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Große Barock-Perlen
Also ich finde ja Barockperlen unglaublich faszinierend. Diese wunderbare glänzende Oberfläche und ihre geheimnisvollen Formen.
Ich habe gerade diese wunderschöne zartrosa Barockperle erstanden, die sage und schreibe 3 cm lang ist. Das ist so groß wie eine Walnuss. Ich werde sie wohl als Anhänger für eine lange Kette einrichten. Die richtige Bezeichnung für solche Perlen ist übrigens: barocke Süßwasserzuchtperle
Aber Vorsicht, solche Perlen sind gefährlich. Irgendwer in der Werkstatt fing an mit „sieht irgendwie aus wie das Michelin-Männchen“. Es folgten: „Quatsch, wie die Madonna mit Kind“ und „definitiv die Venus von Willendorf“. Als der Vorschlag „Donald Duck schwer verkatert“ kam, war ich versucht den psychologischen Notdienst zu rufen.
So, und jetzt bin ich gespannt, liebe Leser, was Ihnen so einfällt…
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Reste-Verwertung Deluxe
Was tun, wenn die neu angefertigte Halskette aus wunderschönen durchbohrten Smaragden etwas zu lang ist? Gar kein Problem, wir nehme einfach einige der Edelstein-Perlen heraus, schnüren die Kette neu und zack die Länge ist perfekt.
Aber: dann sind ja ein paar kleine Smaragd-Perlen übrig und es wäre jammerschade, die einfach so in der Schmuckschatulle rumliegen zu lassen. Unsere Lösung aus der Goldschmiede-Werkstatt: wir haben die Smaragde auf kleine Goldstifte aufgesetzt, in die Mitte einen Mini-Brillanten gefasst und das Ganze mit einer Öse versehen. Und fertig sind ein paar kleine grüne Blümchen, die sich super unter Creolen-Ohrringe hängen lassen.
Mit ganz „normalen“ Perlen aus Perlenkette geht das übrigens auch.
Wenn Sie mir Ihre „Reste“ bringen, kostet die Umarbeitung in hübsche kleine Ohrhänger (mit Brillanten, ohne Creolen) ca. € 700,00
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Oper im Sommer, der passende Schmuck
Viele wissen es ja, ich bin eine leidenschaftliche Operngängerin. Und ich ziehe ich gern schick an wenn ich in die Oper gehe. Erstens, weil ein Opernabend für mich immer etwas besonderes ist, das ich zelebrieren möchte. Ich mag einfach das ganze drum und dran mit Vorfreude, Rumstehen im Foyer, Glas Sekt in der Hand und hinterher mit meinem Man nett essen gehen. Und zweitens hat es für mich etwas mit Wertschätzung zu tun. Da arbeiten Menschen hart auf und hinter der Bühne. Und Musiker haben ihren Beruf ja meistens schon im Kindesalter ergriffen und arbeiten seit Jahren an ihrem Instrument oder ihrer Stimme. Da zeig ich auch gern mit meiner Erscheinung, dass der Abend für mich ein Fest ist. In „lang“ gehen halte ich inzwischen für übertrieben (außer in Bayreuth natürlich), aber so Cocktail-Level mag ich gern.
Heute eine Ausnahme: draußen 28 Grad und mein Mann weigert sich in den schwarzen Anzug zu schlüpfen (oder überhaupt einen Anzug), es ist mitten in der Woche und es gibt die wunderbar respektlose gnadenlos komische Neu-Inszenierung von Cosi fan tutte. Da geht dann ein orangefarbenes Sommerkleid. Und der Schmuck kann auch etwas verrückter sein. Frisch aus der Goldschmiede Werkstatt ein Paar Ohrringe mit orangefarbenen Granaten und grünen Tsavorithen, wie üblich ein Einzelstück angefertigt in Handarbeit. Ein bisschen sehen sie ja aus wie Möhrchen, oder? Dazu ein Riesen-Ring mit einem super edlen Citrin im Achteck-Schliff und meinen heißgeliebten kleinen Anhänger mit einem Feueropal.
Ohrringe mit orangefarbenen Granaten und grünen Tsavorithen in 750 Gold € 5.075,00
Ring mit 1 Citrin Achteck und 2 gelben Safiren € 4.600,00
Anhänger mit einem Feueropal im Trillant-Schliff mit Brillant € 1.400,00 ohne Brillant € 985,00
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19.09.18
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Heute einmal etwas aus der Heraldik. Das ist der Fachbegriff für Wappenkunde. Wir fertigen ja viele Siegelringe an und in die ist üblicherweise das Familienwappen der Träger eingraviert. Und da habe ich während der letzten Verkaufsgespräche festgestellt, dass nicht jeder weiß, was auf seinem Wappen eigentlich dargestellt ist. Vor allem die verschnörkelten Ornamente, die sich meistens seitlich des Wappenschildes befinden und vom Helm herabfallen, werden von vielen als „diese Schnörkel“ bezeichnet.
Diese Schnörkel sind allerdings keine willenlosen Verzierungen, sie haben tatsächlich einen spannenden historischen Ursprung: Das Wappenwesen fand um und bei den Kreuzzügen seinen Anfang (warum das so ist, erklär ich später mal). Und jedes Wappen besteht aus festgelegten Bestandteilen der Schutzrüstung eines Ritters, nämlich Helm und Schild. Ganz oben auf dem Helm sitzt die sogenannte Helmzier, ein charakteristisches Erkennungsmerkmal von Ferne. Das war in der Schlacht jetzt nicht soo wichtig und nahm erst später bei den Turnieren recht ausufernde Form an. In meinem Beispielwappen ist es ein Einhorn mit Schlappohren. Darunter musste was her, das den Kreuzritter davor schützte, in seiner Rüstung in der Sonne zu braten. Denn wer wollte schon vor den Mauern Akkons ohnmächtig vom Pferd kippen. Wie unmännlich. Gesagt getan, es wurde zwecks Beschattung ein Stofftuch über den Kübelhelm geworfen. Und wenn man schonmal dabei war, bot es sich natürlich an, dieses Tüchlein auch als Erkennungszeichen zu nutzen und mit speziellen Farben anzulegen.
Später des Mittelalters überließ die Gentry das Schlachtfeld lieber den unteren Ständen. Gekämpft wurde nun daheim bei Turnieren Mann gegen Mann und mit viel Publikum. Die Helmdecken waren jetzt im mitteleuropäischen Raum eigentlich nicht mehr nötig. Die Sonne brannte nicht so stark vom Himmel herab und statt stundenlang vor Akkon herumzustehen, wurde nun kurz aufeinander zu galoppiert und das wars.
Aaaber, da macht so ein flatterndes Helmtuch natürlich richtig Eindruck. Je flatternder desto besser. Und wenn das Tuch auch noch durch mehrere harte Kämpfe zerrissen war, wirkte der Träger besonders männlich und gefährlich. Gern wurden da ein paar Dekorations-Risse mehr angebracht, wenn keiner guckte.
Bei der Gestaltung von Wappen, wurde dieses zerzaspelte Tuch dann immer weiter verschnörkelt, um den leeren Platz zwischen Wappenschild und der Kante des Siegelsteines auszufüllen.
Langer Rede kurzer Sinn: die „komischen Schnörkel“ rund um das Wappen sind die sogenannten „Decken“
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Ring mit geschwungener floraler Schiene
Diese Woche war mir so verspielt und blumig zumute. Herausgekommen ist ein neues Ringmodell in einer zarten organischen Form.
Ring Smaragd, Rosegold € 2.175,00
Ring mit Citrin, Gelbgold € 1.355,00
Ring mit Rhodolith, Rosegold € 1.510,00
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Heute habe ich mal eine „Gute-Laune-Collection“ zusammengestellt mit vielen verschiedenen gelben und apricotfarbenen Edelsteinen. Sonnige Ohrringe mit Edeltopasen und grünen Tsavorithen, kleine Anhänger mit gelben Safiren und einen Ring mit Citrin und blauen Topasen. Alles in edlem Gelbgold oder frischem Weißgold.
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30.08.18
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Sommerliche Manschettenknöpfe
Ich spiel ja gern mit ungewöhnlichen Edelsteinen und dabei sind mir neulich diese ovalen grün melierten Jadeite untergekommen. Jade kenne wir ja alle, meistens als dunkelgrünen Edelstein mit eher wenig Esprit. Aber es gibt auch die sogenannte Imperialjade in einem wahnsinnig intensiven Quietschgrün. Diese Steine sieht man hierzulande eher wenig, da sie sehr selten und teuer sind und außerdem in China hoch verehrt werden.
Jadeite hngegen sind irgendwas dazwischen, durchsetzt mit anderem Gestein, aber ich finde sie ganz besonders spannend. Für diese Manschettenköpfe haben wir sie angebohrt und in das Loch eine Fassung gesetzt mit einem facettierten Chromdiopsid. Wieder so ein seltener Stein, ebenfalls in einem unfassbar intensiven Grün.
Und Schwups, fertig sind elegante und frische sommerliche Manschettenknöpfe. Passend zu den vielen Hochzeiten, die jetzt noch stattfinden, zu feinen Gartenparties und natürlich für die eleganten Klassik-Festivals, die jetzt überall gefeiert werden.
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heute ist offiziell Frühlingsanfang! Lang ersehnt und immer noch nicht so richtig im Gang. Deshalb jetzt ein paar kleine frische Ohrringe, die uns von warmem Sonnenschein und grünen Pflanzen träumen lassen. #Ohrringe #Frühling #Opale
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Unsere Sterntaler-Kollektion, inspiriert von märchenhaften Winternächten und glitzernden Sternen.
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28.11.17
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puhh, wir haben Ende August und heute Mittag sah es in Hamburg so duster aus wie im November. Für alle sonnenhungrigen deshalb frisch aus der Goldschmiede-Werkstatt: Ein Paar Ohrringe mit Korallen und gelben Beryll-Cabochons und satten Orange-Tönen.
Die oberen Korallen sind aus antiken Schmuckstücken und die unteren aus der streng reglementierten neuen Korallen-Fischerei. Dabei werden nur bestimmte Äste von Tauchern direkt vom Meeresgrund geerntet. Früher hat man mit langen Körben quasi den Grund abrasiert, eine Praxis, die heute glücklicherweise nicht mehr erlaubt ist.
Beryll ist ein Edelstein-Mineral. das in verschiedenen Farben vorkommt. Ist der Stein grün, nenne wir ihn Smaragd, hellblau Aquamarin, rosa Morganit und gelb Goldberyll.
In diesem Sinne wünsche ich uns allen ein wundervolles goldgelbes Spätsommerwochenende
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