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Gisela Rieger
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Ich spürte in meiner Seele das Echo der geheimen Sprache des Wasserfalls, und im Wasserfall hörte ich das Echo der geheimen Sprache meiner Seele. Aus: "Mein heiliger Stein" von Halldór Laxness
Ich spürte in meiner Seele das Echo der geheimen Sprache des Wasserfalls, und im Wasserfall hörte ich das Echo der geheimen Sprache meiner Seele. Aus: "Mein heiliger Stein" von Halldór Laxness

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Thorsten Schulte bescheinigt der Bundesrepublik einen „Kontrollverlust“. In seinem gleichnamigen Buch beschreibt er, dass Regierung und Bürger die bestehenden Freiheiten bereit sind einzuschränken. Das Bankgeheimnis wird aufgehoben, die Fahrverbote ausgeweitet, das Parlament ein Hate-Speech-Gesetz verabschiedet und der Staatstrojaner eingeführt: Und dies alles vollzieht sich weitgehend unbeachtet durch die Öffentlichkeit, ohne Diskussionen . . . .
Ein Interterview, das sehr nachdenklich macht, weil es wirklich die Zustände in diesem Lande auf den Punkt bringt.
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Es gießt und gießt, ist kein Spaß mehr und deshalb hab ich heute Nachmittag neue Gesichtscreme angerührt und Hirsemilch produziert.
Menno, ist das eine Arbeit und ein Saukram, da die gekochte Hirse durch einen Beutel gedrückt werden muss, aber sie tut gut, schmeckt gut, wenn man etwas Honig und Vanillezucker dazu gibt passt es genau für mein Leckermäulchen. Und für die nächsten drei Tage hab ich Hirsemilch im Kühlschrank. Und dann gehts wieder los :-)))))))))) Aber ich weiß, was ich verarbeitet habe. Alles ohne Geschmacksverstärker oder sonstige komische Sachen, die im gekauften Zeugs beigeschmischt sind!
Einen schönen Abend den Googlern, wer immer sich auch angesprochen fühlt :-)))))
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Heute Gimp deinstalliert, da ich einfach nicht hinter das Prinzip steige. Dafür habe ich mir das neueste Paint Net, das ja Gimp sehr ähnlich ist heruntergeladen und siehe da, ich kann Funktionen nachvollziehen und nutzen, die ich bei Gimp einfach nicht verstanden habe. Zwei Bilder für ein Buch bereits frei nachgemalt und gestaltet. Einfach nur toll das Gefühl - es hat geklappt, ich versteh es und muss mich nicht mehr tagelang mit Programmen herumschlagen, die ich nicht begreife oder die schlicht nicht korrekt arbeiten.
Ein sau gutes Gefühl :-))))))))

Ein schönes WE!
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Einer geht noch :-))) Ganz ehrliche Musik:
Jerry Lee Lewis Great Balls of Fire
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Aller guten Dinge sind 3

Bill Haley Rock Around The Clock
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Und noch ein GEdicht: Chubby Checker, Lets twist agai
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Danach ist mir heute, es war doch damals relativ einfach, fröhlich zu sein
Hellen Shapiro Walking back to happiness
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Meine Gedanken zum weiter unten beigefügten Artikel aus "Die Aktion"von 1913 über die Sozialdemokratie, der sehr aufschlussreich ist auch für den heutigen Zustand und die Handlungen der SPD im Heute.

Endlich kann ich mir mein Unbehagen zu unserer heutigen SPD erklären und vor allen Dingen, das Gefühl meiner Heimatlosigkeit in dieser Partei, weshalb ich vor Jahren dort ausgetreten bin, immer jedoch noch mit dem Versuch, etwas Positives in den Ansichten und Handlungen dieser Partei zu sehen, zu finden. Seit Schröder und Gabriel ist jedoch meine Hoffnung verloren gegangen, dass sich diese Partei auf ihre ehemaligen Werte konzentriert und sich für die Belange der Bürger dieses Landes einsetzen wird, statt einzig für Macht, also für die Beteiligung an Bürger feindlichen Regierungen und damit gegen ihre eigenen Wähler zu stimmen, sich dafür auf das Klientel der Konzerne und Banken und deren Belange konzentriert.
Dass dieser „Fahrstuhl nach oben zur Macht“ bereits besetzt ist, wollen die Macher der SPD nicht begreifen. Für diese Partei geht die Fahrt in die andere Richtung: nach unten“
Schon den Politikern aus 1913 fehlte das Rückrat, wirklich etwas für die Menschen zu tun - wie der Artikel aus der Aktion von 1913 deutlich macht - und das hat sich bis heute nicht geändert, allen eigenen Forderungen und Ansprüchen zum Trotz, konnten sie diese nicht einhalten, da den Sozialdemokraten der "gesunde Radikalismus fehlt".
Nur so kann ich mir ihr „Regieren“ gegen ihre Wähler erklären.
Und genau das macht diese Partei so gesichtslos, dass man sie nicht mehr finden kann zwischen all den anderen Parteien (CDU/CSU, FDP). Die SPD wird sich selbst abschaffen.

Nachfolgend ein Artikel des Herausgebers Franz Pfemper aus „Die Aktion“ von 1913, den ich mir erlaubt habe herauszuschreiben, da er kurz und gut beschreibt, weshalb die SPD so ist, wie sie auch heute noch ist – bemüht, mehr aber auch nicht:

* * *

Aus Die Aktion, Wochenblatt für Politik, Literatur, Kunst.
Herausgeber Franz Pfemper
3. JG, 28. Juli 1913

HERR EDMUND FISCHER,
sozialdemokratischer Reichstagsabgeordneter, leistet sich in der neuen Nummer der „Sozialistischen Monatshefte“ folgende Beichte:

„Alle revolutionären Phrasen ändern nichts mehr daran, daß die Sozialdemokratie heute eine Reformpartei ist.“

Na also: Ganz das selbe sagte die AKTION:

Wir können das gesamte Wirken der deutschen Sozialdemokratie durchforschen, wir werden auf keine revolutionäre Tat stoßen. Wir hören Worte, starke Worte, doch wir suchen hinter diesen Worten vergeblich den revolutionären Geist. Eine Geste reißt uns empor; doch bald erkennen wir: sie gilt nicht der sozialistischen Idee: sie wird wahlagitatorisch ausgemünzt. Ueberall sind Ansätze zu zeitlosem Wirken vorhanden. Immer wird das ernste Wollen von der „politischen Klugheit“ zurückgedämmt. Und die Worte verlieren ihren ursprünglichen Begriffswert und werden zur hohlen Phrase. Die Partei, in der man die Bringerin der neuen Zeit begrüßte, sie hat sich zu einer Partei des honetten (biederen /rechtschaffenen- Erklärung GR) Radikalismus entwickelt, die brav und gutbürgerlich Reformarbeit leistet; doch sie ist nicht mehr revolutionär. Sie wird im Schweiße ihrer Abgeordneten neue Polizeireglements zu schaffen suchen, doch die bürgerliche Gesellschaftsordnung braucht ihren „Todfeind“ nicht mehr zu fürchten.

Die Sozialdemokratie ist nicht revolutionär. Mehr noch: sie entwickelt sich immer weiter zu einem Hindernis für eine revolutionäre Kulturbewegung.
Sie hat eine Riesenorganisation von exakt funktionierenden Wahlgängern geschaffen, wo sie Persönlichkeiten erziehen sollte. Sie hat geknechtete Proletarier zu Normalbürgern gemacht, wo sie Rebellen züchten sollte. Sie hat die Pflicht, dem Sozialismus zu dienen, versäumt.
Fischer sagt nichts anderes. Aber er sollte darauf nicht stolz sein.

Franz Pfemfert.
1913
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Viel Arbeit, viel Freude beim Erstellen und Colorieren dieses Buches von Carroll Lewis: Alice im Spiegelland. Vielleicht gefällts ja!

http://online.pubhtml5.com/wfwn/kamt/#p=1
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