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gulden röttger | rechtsanwälte
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Rezensionen - Amazon bestätigt: Altfälle auch von neuer Richtlinie umfasst: Amazon will stärker gegen irreführende und gefakte Rezensionen vorgehen und hat kürzlich eine neue "Rezensions-Richtlinie" veröffentlicht, die den anreizbasierten Bewertungen den Kampf ansagt. Unklar war bisher, was mit den massenhaften Bewertungen geschehen soll, die vor der Abänderung der Nutzungsbedingungen verfasst wurden. Wir haben bei Amazon nachgefragt und nun die Antwort erhalten:  "Rezensionen, die vor der Änderung der Richtlinie erstellt wurden, werden nach und nach überprüft und entfernt, sofern sie unter die Kriterien der neugefassten Richtlinie fallen." Wir sind über diese Mitteilung ebenso erfreut wie auch unsere Mandanten, für die wir die Kommunikation mit Amazon führen. Verkäufer, die in der Vergangenheit anreizbasierte Bewertungen erhalten haben, können sich darauf einstellen, dass eine Bereinigung dieser Rezensionen stattfinden wird.  Autor: Fachanwalt Karsten Gulden, LL.M. tel. 06131-240950 fax 06131-240950 mail: karsten.gulden(at)ggr-law.com http://dlvr.it/N5Pr15
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✎anfrage@ggr-law.com ✆06131 240950 ➤gulden röttger | rechtsanwälte §§ Social Media Recht ✓ Urheberrecht ✓ Reputationsschutz ✓ Persönlichkeitsrecht ✓ Recht am eigenen Bild ➤Mainz❂
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Bewertung Arbeitgeber - 40 Einträge für DAX-Unternehmen entfernt: Für einen der größten deutschen Arbeitgeber konnten wir die Löschung und Entfernung von 40 Bewertungen auf einem führenden Arbeitgeberbewertungsportal erreichen. Die Einträge enthielten falsche Tatsachenbehauptungen, stammten zum Teil nicht von Arbeitnehmern oder wurden gezielt zur Rufschädigung eingesetzt. Solche Einträge sind nicht mehr von der Meinungsfreiheit geschützt und können entfernt werden. Immer mehr Unternehmen reagieren auf geschäftsschädigende Bewertungen. In vielen Fällen sorgen die Einträge dafür, dass qualifizierter Nachwuchs ausbleibt, da das Image angekratzt wird. Somit leidet langfristig die Wettbewerbsfähigkeit der Marktteilnehmer. Frühzeitiges Handeln kann hier Abhilfe schaffen.   Autor: Fachanwalt Karsten Gulden, LL.M. tel. 06131-240950 fax 06131-240950 mail: karsten.gulden(at)ggr-law.com http://dlvr.it/Mt5D1t
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Amazon - Verbot anreizbasierter Bewertungen: Amazon will künftig Bewertungen verbieten, die gegen einen Anreiz abgegeben werden. Dies teilt Amazon aktuell den Marktteilnehmern auch in Deutschland mit. Die Plattform Amazon spricht von "anreizbasierten Bewertungen". Laut Amazon fallen hierunter Bewertungen, die Händler aufgrund einer Vorteilsgewährung erhalten. Typisches Beispiel: Bewertungen nach Produkttests. Dies soll künftig verboten sein. Amazon nennt Beispiele der künftigen Verbote:   * "Sie stellen ein kostenloses oder vergünstigtes Produkt, einen Geschenkgutschein, Rabatte, Geldzahlungen oder andere Vergütungen als Gegenleistung für die Bewertung bereit.   * Händler bieten kostenlose oder reduzierte Produkte oder andere Vorteile an oder behalten diese in Zukunft ein, je nachdem, ob der Kunde eine Bewertung schreibt oder nicht.   * Sie verwenden einen Bewertungsservice, bei dem die fortlaufende Mitgliedschaft des Bewerters vom Schreiben von Bewertungen abhängt.   * Sie verwenden einen Bewertungsservice, bei dem Sie Kunden basierend auf deren Bewertungen einstufen können.   * Sie verwenden einen Bewertungsservice, bei dem Kunden ihr öffentliches Amazon-Profil registrieren, sodass Sie die Bewertungen Ihrer Produkte überwachen können."   Quelle: sellercentral-europe.amazom.com Rezensionen von Büchern sind von der Änderung naturgemäß nicht betroffen. Weiterhin erlaubt sind auch generelle Rabatte, die für alle Kunden gelten, wie Blitzangebote. Bereits im Oktober haben wir über die Änderung der Richtlinien berichtet. Aktuell vertreten wir mehrere Amazon-Händler, die sich gegen diese bisher weit verbreitete Geschäftspraktiken von Mitbewerbern zur Wehr setzen wollen. Aktuell stehen wir diesbezüglich in regem Austausch mit Amazon. Die nunmehr veröffentlichte "Zusätzliche Information zu den Richtlinien für anreizbasierte Bewertungen" entspricht in vollem Umfang unseren Forderungen und Hinweisen, die wir an Amazon in einem konkreten Fall herangetragen haben. Das freut uns sehr. Nun müssen wir prüfen und mit Amazon abstimmen, wie die "Altfälle" eingeordnet werden sollen, bevor es zur Änderung der Richtlinie kam.   Autor: Fachanwalt Karsten Gulden, LL.M. tel. 06131-240950 fax 06131-240950 mail: karsten.gulden(at)ggr-law.com http://dlvr.it/Mk32tC
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Jameda gibt nach Abmahnung Unterlassungserklärung gegenüber Mandant ab: Für einen Zahnarzt haben wir uns vor einiger Zeit wegen einer schlechten Bewertung an Jameda mit der Bitte gewendet, diese von dem Bewertungsportal zu entfernen, da die Bewertung rechtswidrig war. Hierzu stellten wir fest, dass die in dem Eintrag getroffenen Behauptungen jeglicher Grundlage entbehrten. Es handelte sich insbesondere um unvollständige und damit unwahre Tatsachenbehauptungen sowie diffamierende Meinungsäußerungen. Die getätigten Aussagen des Bewerters stellten einen falschen Sachverhalt dar oder ließen wesentliche Aussagen weg, sodass in rechtswidriger Weise ein falsches Bild unseres Mandanten in der Öffentlichkeit erzeugt wurde. Jameda wollte die Bewertung zunächst nicht entfernen. Daraufhin wurde Jameda über unsere Kanzlei abgemahnt und zur Beseitigung der Bewertung und zur zukünftigen Unterlassung aufgefordert. Die Abgabe der Unterlassungserklärung durch Jameda erfolgte über die Münchner Kanzlei SSB (Söder Schwarz Berlinger).  Damit ist der Fall jedoch noch nicht erledigt, da nach Ansicht der Kanzlei SSB (Söder Schwarz Berlinger) kein Kostenerstattungsanspruch zugunsten unseres Mandanten bestehe. Das sehen wir freilich gegenteilig.  Fazit: Der Fall zeigt, dass auch Bewertungsportale an Recht und Gesetz gebunden sind und die bewertenden Ärzte nicht hilflos sind. Man muss sich jedoch aktiv zur Wehr setzen, wenn es zu einem Rechtsverstoß kommt.   Autor: Fachanwalt Karsten Gulden, LL.M. tel. 06131-240950 fax 06131-240950 mail: karsten.gulden(at)ggr-law.com http://dlvr.it/MgMVty
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Kanzlei gulden röttger | rechtsanwälte. Ihre Anwälte für Social Media Recht, Bewertungen, Persönlichkeitsrecht, Urheberrecht und Medienrecht.
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Ein Interview mit Ingrid Brodnig, Tom Wannenmacher und Karsten Gulden zum Thema hatespeech
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Amazon ändert community guidelines - Bewertungen / Costumer Reviews von Produkttestern nur noch über Amazon-Vine: Amazon ändert die Richtlinien für Produktbewertungen. Bewertungen von Produkttestern werden künftig nur noch zugelassen, wenn die Produkttester von Amazon selbst ausgesucht wurden (Amazon Vine). Amazon will nach eigenen Angaben den Missbrauch der Customer reviews eindämmen (manipulate reviews). Amazon O-Ton: "...we updated the community guidelines to prohibit incentivized reviews unless they are facilitated through the Amazon Vine program." Entscheidender Unterschied zur bisherigen Praxis ist, dass Amazon künftig die Tester verifiziert und aussucht, die die Bewertungen nach Produkttests abgeben: "Amazon – not the vendor or seller – identifies and invites trusted and helpful reviewers on Amazon to post opinions about new and pre-release products" Über die Details der Auswahl der Produkttester macht Amazon derzeit noch keine Angaben. Zudem sollen die Vine-Reviews limitiert werden, damit kein verfälschtes Bild entsteht: "we limit the total number of Vine reviews that we display for each product." Ausnahme: Bücher Bücher können wie auch in der Vergangenheit von Testern bewertet werden, die nicht am Vine-Programm teilnehmen: "The above changes will apply to product categories other than books" Aktuell haben wir einen solchen Fall und sind gespannt, wie Amazon die Altfälle behandeln wird, in denen es zu wohlwollenden Bewertungen von Testkäufern kam. Wir beobachten jedenfalls seit einigen Jahren einen stetigen Zuwachs an Bewertungen von Produkttestern, die sich wie reine "Werbezettel" lesen. Dies ist wohl nicht im Sinne der Nutzer und scheinbar auch nicht im Sinne Amazons - mit einer "kleinen" Ausnahme - Vine.    Autor: Fachanwalt Karsten Gulden, LL.M. tel. 06131-240950 fax 06131-240950 mail: karsten.gulden(at)ggr-law.com http://dlvr.it/MPFN2h
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Kanzlei gulden röttger | rechtsanwälte. Ihre Anwälte für Social Media Recht, Bewertungen, Persönlichkeitsrecht, Urheberrecht und Medienrecht.
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Google Bewertung - Einstweilige Verfügung wegen gezielter Rufschädigung erreicht: Gezielte Rufschädigungen über Bewertungsmöglichgkeiten im Internet nehmen zu. Dies bekam auch ein Medienunternehmen zu spüren, dessen rechtlichen Interessen wir vertreten. Nach der Kündigung eines Vertragsverhältnisses durch unsere Mandantin wurde auf der Plattform Google eine Bewertung verfasst, die rechtswidrige und negative Aussagen über unsere Mandantin enthielt. Es handelte sich insbesondere um unvollständige und damit unwahre Tatsachenbehauptungen sowie diffamierende Meinungsäußerungen. Die getätigten Aussagen stellten einen falschen Sachverhalt dar oder ließen wesentliche Fakten weg, sodass in rechtswidriger Weise ein falsches Bild unserer Mandantin in der Öffentlichkeit erzeugt wurde. Im ersten Schritt wurde der Bewerter abgemahnt. Daraufhin entfernte der Bewerter zwar die streitgegenständliche Bewertung, lehnte jedoch die Abgabe der geforderten Unterlassungserklärung auch nach mehrmaliger Aufforderung ab. Aus diesem Grunde wurde sodann der Erlass der einstweiligen Verfügung beantragt. Diese wurde von dem LG Berlin dann auch in der beantragten Form erlassen. Der Verfahrenswert wurde auf 15.000 Euro festgesetzt, LG Berlin 27 O 656/16. Der Fall zeigt, dass auch die Gerichte wissen, dass negative Bewertungen fatale wirtschaftliche Folgen für die betroffenen Unternehmen haben können. Wir raten allen Betroffenen an, die rechtlichen Möglichkeiten auszuschöpfen, wenn es um den Schutz des guten Rufs geht. http://dlvr.it/MzHwRW
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Die Linkhaftung Entscheidung des LG Hamburg mit Praxistipps auf unserer Website:
Haftung für Links - Was müssen Unternehmen beachten?
https://ggr-law.com/urheberrecht/faq/haftung-fuer-links-was-muessen-unternehmen-beachten/

Ein ausführliches Video zu der Entscheidung des LG Hamburg „Linkhaftung“ von Karsten Gulden:
https://www.youtube.com/watch?v=UbUHfua09EA

#Linkhaftung - Der EuGH und das LG Hamburg haben entschieden, dass Unternehmen haftbar gemacht werden können, wenn sie auf Seiten verlinken, auf denen sich Urheberrechtsverstöße befinden. Viele Unternehmer, Selbständige und Gewerbetreibende sind verunsichert, ist das Risiko zukünftig zu hoch, Links auf andere Websites, Blogs oder Social Media Seiten zu setzen? Wir beantworten in dem Video folgende praxisrelevanten Fragen:
• Wann haftet man für eine Verlinkung?
• Was muss ich unternehmen, um eine Haftung für eine Verlinkung / Linksetzung möglichst zu minimieren?
• Kann man die Haftung für die Setzung eines falschen Links durch einen Disclaimer abwenden?
• Was empfehlen Sie für Unternehmensseiten, die z.B. auf die Seiten ihrer Lieferanten und/oder Kunden verlinken? Alle Links entfernen?
• Wie hoch sind die voraussichtlichen Kosten für eine Abmahnung, wenn man einen Link auf eine Seite setzt, die Urheberrechte verletzt?

Rechtsanwalt Tobias Röttger, LL.M.
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Tobias Röttger ist Partner der Mainzer Medienkanzlei gulden röttger | rechtsanwälte, die sich ausschließlich auf die Rechtsgebiete Urheberrecht, Social Media Recht, Online Marketing Recht, Medienrecht, Markenrecht, Persönlichkeitsrecht und Wettbewerbsrecht spezialisiert hat.
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http://www.facebook.com/ggrlaw
https://ggr-law.com
http://www.infodocc.info

TEL: 06131 - 240950
E-Mail: anfrage@ggr-law.com
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Urheberrechtsverletzung durch Linksetzung – LG Hamburg: Ein herber Schlag für das freie Internet – Urheberrechtsverletzung durch Link setzen. Eine aktuelle Entscheidung des LG Hamburg (Az.: 310 O 402/16 – Volltext von den Kollegen von Spirit Legal LG Hamburg (Az.: 310 O 402/16 – Volltext als PDF) lässt mich nur noch mit dem Kopf schütteln. Die Entscheidung des LG Hamburg bedeutet: Wer eine Website / Blog / Social Media Fanpage, etc. mit „Gewinnerzielungsabsicht“ betreibt und einen Link auf eine andere Website / Blog, etc. setzt, haftet für die (nicht erkennbaren) Urheberrechtsverstöße, die auf der verlinkten Seite begangen worden sind. Außer man hat ausreichende Nachforschungen dahingehend betrieben, dass sämtliche urheberrechtliche Werke (Bilder, Texte, Videos, etc.) auf der verlinkten Seite auch rechtmäßig dort eingebunden worden sind. Wie diese Nachforschungen auszusehen haben, wurde nicht näher dargelegt. Verlinkt man bspw. auf einen Blogartikel und dort ist ein Bild enthalten, was nicht ordnungsgemäß lizenziert worden ist, dann begeht man nach dem LG Hamburg durch die bloße Verlinkung bereits eine Urheberrechtsverletzung - Wahnsinn. Es ist schon ein "bisschen" weltfremd, dass man ausführliche Nachforschungen betreiben soll, ob auf der zu verlinkenden Seite irgendwelche urheberrechtswidrigen Texte, Bilder, etc. eingebunden sind. Die Entscheidung des LG Hamburg stützt sich auf eine Entscheidung des EuGH (EuGH, 08.09.2016 – C-160/15), die noch recht schwammig war. Hier war insbesondere die Frage noch offen, wann das Merkmal der „Gewinnerzielungsabsicht“ vorliegt. Ist diese nur dann gegeben, wenn man mit dem Link selbst Geld verdient, bspw. bei einem Affiliate-Link? Das LG Hamburg holt auch hier die Keule raus und sagt, es reicht bereits aus, wenn die gesamte Website auf „Gewinnerzielung“ ausgerichtet ist. Dies ist äußerst schnell erreicht. Damit sind nicht nur User betroffen, die bspw. einen Webshop betreiben, sondern jeder der Werbung / Werbebanner / AdSense auf seiner Seite hat oder seine Dienstleistung oder Waren bewirbt. Es reicht schon aus, wenn man nur eine Seite hat, auf der man seine Referenzen präsentiert. Daher sind von dieser Rechtsprechung alle betroffen, die nicht 100% privat unterwegs sind. Das ist vollkommen absurd. Wie soll man den ernsthaft überprüfen, ob die verlinkte Seite urheberrechtskonform ist. Sicher wird der Website-Betreiber der zu verlinkenden Seite auf Nachfrage mitteilen, dass die Bilder „geklaut“ sind und man von einer Verlinkung besser Abstand nehmen sollte ;-). Ich gehe so weit und sage, diese Entscheidung stellt einen fundamentalen Eingriff in die Meinungsfreiheit dar und geht an Zeitgeist und Realität vollkommen vorbei. Links sind die Quellenangabe im Internet schlecht hin.Links sind das Salz in der Suppe und die droht zukünftig ziemlich fad zu werden.   Autor: Rechtsanwalt Tobias Röttger, LL.M. tel. 06131-240950 fax 06131-240950 mail: tobias.roettger(at)ggr-law.com     http://dlvr.it/MrVffN
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Gutachter–Aussage „nicht erneuert, nur instand gesetzt“ ist eine geschäftsschädigende Äußerung, AG Wiesbaden: Für einen Karosseriebauer konnten wir vor dem Amtsgericht Wiesbaden erreichen, dass ein Gutachter künftig nicht mehr behaupten darf, dass die beschädigte Seitenwand eines Kfz nicht erneuert, sondern nur instand gesetzt wurde, wenn dies nicht den Tatsachen entspricht, AG Wiesbaden Urteil vom 26.08.2016, Az 91 C 1901/15 (25). Hintergrund: Unser Mandant, ein Karosseriebauer, wurde mit der Reparatur eines Unfall-Kfz beauftragt. Nach getaner Arbeit berechnete er u.a. den Werklohn für die Erneuerung der Seitenwand. Die Versicherung wollte nicht zahlen. Die Haftpflichtversicherung hatte Zweifel (ohne Angabe von Gründen) an der Erneuerung der Seitenwand und schickte einen Gutachter aus einem Ingenieurbüro, mit dem die Versicherung schon lange zusammenarbeitete. Der Gutachter „stellte“ dann absolut fest, dass die Seitenwand des Kfz nicht erneuert, sondern nur instand gesetzt worden sei. Diese Aussage stellte sich als falsch heraus. Problem in der Praxis                Viele Karosseriebauer und Werkstätten sind bei der Unfallabwicklung und der Reparatur der beschädigten Fahrzeuge auf die Zusammenarbeit mit Versicherungen und Gutachtern angewiesen. Dabei kommt es immer wieder vor, dass es zu Leistungskürzungen kommt. Der Grund: Falsche Gutachten. Das Amtsgericht Wiesbaden hat dieser Praxis nun einen Riegel vorgeschoben und einem Gutachter untersagt zu behaupten, dass ein Kfz nicht erneuert, sondern nur instandgesetzt worden sei. Die Äußerung im Gutachten, dass das Kfz nicht erneuert, sondern nur instandgesetzt wurde ist eine geschäftsschädigende Äußerung. Gegen solche Äußerungen eines Gutachters können Werkstätten nun mit juristischen Mitteln vorgehen, wenn die Feststellungen nicht der Wahrheit entsprechen. Falsche Gutachten führen in der Praxis immer wieder dazu, dass Versicherungen ihre Zahlungen kürzen können und der Ruf des Karosseriebauers geschädigt wird. Dies ist nicht rechtmäßig. Das Problem „falscher Gutachten“ trifft insbesondere Karosseriebauer, deren Ansprüche aufgrund der Gutachten von den KfZ-Versicherungen gekürzt werden. Geschädigt werden dabei sowohl die Karosseriebauer als auch die Versicherungsnehmer, die teilweise auf ihren Schäden sitzen bleiben. Fatal ist dabei die Rufschädigung, die allein den Karosseriebauer trifft. Er muss sich in solchen Fällen gegenüber seinen Kunden rechtfertigen, wieso die Versicherungen die Kosten nur zum Teil übernehmen und weshalb der Sachverständige den Schaden anders beurteilt. Zukünftige Fälle Werkstätten und Dienstleister sollten künftig genau darauf achten, welche Aussagen in den Gutachten getroffen werden und hinterfragen, ob die Feststellungen das Ergebnis einer transparenten Überprüfung sind. Gutachter sollten hingegen beachten, dass absolute Aussagen wie „wurde nicht erneuert, sondern nur instand gesetzt“ gerichtlich überprüfbar sind. Hilfreich können daher alternative Formulierungen wie „anhand der von mir vorgenommenen Untersuchung der Lackschichtendicke…bin ich zu dem Ergebnis gelangt…, dass“ sein. Im Zweifel gilt: Eine weitere Untersuchung nachschieben, die das erste Ergebnis untermauert.   Autor: Fachanwalt Karsten Gulden, LL.M. tel. 06131-240950 fax 06131-240950 mail: karsten.gulden(at)ggr-law.com http://dlvr.it/MTWKdX
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Google Recht auf Vergessenwerden – Berufung vor dem OLG Frankfurt am Main eingelegt: Aktuell führen wir für unsere Mandantschaft ein Berufungsverfahren gegen Google. Es geht um das Recht auf Vergessenwerden. Die Klage unserer Mandantin gegen Google (Google Inc. und Google Germany GmbH) auf Löschung / Entfernung von Verlinkungen aus der Suchmaschinenergebnisliste wurde in erster Instanz von dem LG Wiesbaden abgewiesen. Die Klägerin begehrte von den Beklagten die Entfernung / Löschung von Links, die bei Eingabe ihres Namens in der Ergebnisliste der Suchmaschine www.google.de angezeigt wurden. Die zulässige Klage hatte nach Ansicht des LG Wiesbaden keinen Erfolg, da nach der vorzunehmenden Gesamtschau der abwägungsrelevanten Faktoren das Gericht nicht von einem überwiegenden Interesse der Klägerin ausgegangen ist. Das Ergebnis einer Abwägungsentscheidung ist naturgemäß völlig offen, insbesondere weil die einschlägige Rechtsprechung des EuGH und auch der nationalen Gerichte zu dieser Frage („Recht auf Vergessenwerden“) noch nicht sehr umfangreich ist und die zahlreichen offenen Rechtsfragen sowie die konkreten Löschungskriterien erst noch von der deutschen Rechtsprechung (u.a.) geklärt werden müssen. Offen ist nach wie vor, wie weit das öffentliche Informationsinteresse reicht und ab welchem Zeitpunkt man von einer "veralteten" Information sprechen kann. Diese Fragen sollen nun vom OLG Frankfurt am Main erneut überprüft werden. Autor: Fachanwalt Karsten Gulden, LL.M. tel. 06131-240950 fax 06131-240950 mail: karsten.gulden(at)ggr-law.com http://dlvr.it/MRBm5z
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Amazon - Ausschluss eines Kunden vom Rezensionssystem: Für einen Buchautor waren wir mit der Überprüfung einer Buchrezension beauftragt, die auf Amazon abrufbar war. Die Rezension enthielt sowohl unwahre Tatsachenbehauptungen als auch Diffamierungen und Herabsetzungen des Autors. Wir haben Amazon angeschrieben und auf den Sachverhalt hingewiesen und die Entfernung des Eintrages gefordert. Dieser Aufforderung ist Amazon direkt nachgekommen. Allerdings stellte der Verfasser die Rezension mehrfach wieder online auf Amazon. Nach Entfernung der Rezension hat der Kunde die wortgleiche Rezension erneut auf der Produktseite eingestellt. Auch hierauf haben wir Amazon hingewiesen und die dauerhafte Entfernung beansprucht. Amazon teilte sodann mit, dass die Entfernung der Rezension erneut in Auftrag gegeben werde. Die Rezension werde innerhalb der nächsten 24 von der Webseite verschwinden. Zur Begründung hieß es, dass man sich die Rezension erneut angesehen habe und nun bestätigen könne, dass sie sich außerhalb unserer (Amazons, Anm. d. Red.) Richtlinien befand. Amazon hat daraufhin das Kundenkonto des Verfassers vom Rezensionssystem ausgeschlossen. Der Verfasser der Rezension wir daher nicht mehr in der Lage sein, unter seinem Kundenkonto eine Rezension zu dem konkreten Buch zu schreiben. Der Fall zeigt, dass Portalbetreiber wie Amazon kein Interesse an "falschen" Inhalten haben und durchaus gewillt sind, diese zu entfernen, wenn das Problem verständlich dargestellt wird.   Autor: Fachanwalt Karsten Gulden, LL.M. tel. 06131-240950 fax 06131-240950 mail: karsten.gulden(at)ggr-law.com http://dlvr.it/MPFNHV
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IP / IT / Medien ➤ gulden röttger | rechtsanwälte
Introduction

Willkommen bei gulden röttger | rechtsanwälte aus Mainz

gulden röttger | rechtsanwälte - wenn es um Fragen zur geschäftlichen Nutzung von Social Media und urheberrechtlich geschützten Werken im Internet sowie um den Schutz der Onlinereputation geht. Unsere Mandanten sind: Unternehmen, Selbstständige, Kommunen, Behörden, Verbände und Persönlichkeiten.

Unsere Anwälte befassen sich täglich mit Rechtsverletzungen des Urheberrechts, des Markenrechts, des Medienrechts sowie des guten Rufs von Unternehmen und Persönlichkeiten. 

Zur Sicherung und Durchsetzung der Rechte unserer Mandanten setzen wir dabei vordergründig auf die außergerichtlichen und gerichtlichen Eilverfahren. Erwähnenswert sind hierbei insbesondere die außergerichtliche Abmahnung und das einstweilige Verfügungsverfahren (vorläufiger Rechtsschutz). Diese sind zeitsparend, zielführend und kostengünstiger als langwierige Klageverfahren. 

Die Infrastruktur der Kanzlei GGR Rechtsanwälte ermöglicht die bundesweite Vertretung unserer Mandanten. Beauftragungen und auch die Korrespondenz mit unserer Kanzlei und den Rechtsanwälten können bequem per Email abgewickelt werden.

besonderer, kostenfreier Service der Kanzlei gulden röttger | rechtsanwälte:

Technische Fragen können unsere Mandanten Inhouse mit unserer IT-Abteilung abklären (bspw. Fragen der Beweissicherung von Rechtsverletzungen), so dass in der Regel kein Rückgriff auf externe Dienstleister notwendig ist. Aufgrund dieser Besonderheit können zudem unsere Anwälte auch komplexe Sachverhalte in Kürze einordnen und umgehend die entsprechenden Maßnahmen ergreifen.


Impressum

Verantwortlich für diese Homepage sind gem. § 5 TMG: 

gulden röttger | rechtsanwälte - GbR

vertreten durch die Gesellschafter Karsten Gulden, LL.M. und Tobias Röttger, LL.M.
 
Jean-Pierre-Jungels-Str. 10
55126 Mainz
 
tel.: 06131 – 240950
fax: 06131 – 2409522
e-mail: info@ggr-law.com

USt-IdNr.: DE242633926 

Verantwortlicher i. S. d. § 55 Abs. 2 RfStV:

Rechtsanwalt Karsten Gulden, LL.M.
Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht
 
Jean-Pierre-Jungels-Str. 10
55126 Mainz 

Berufsbezeichnung:

Rechtsanwalt

Die Berufsbezeichnung ist in der Bundesrepublik Deutschland verliehen worden. 

Zuständige Rechtsanwaltskammer:

Rechtsanwaltskammer Koblenz, Rheinstraße 24, 56068 Koblenz
 
tel.: 02 61 / 3 03 35 – 0
fax: 02 61 / 3 03 35 – 22
e-mail: info@rakko.de

Für die Kanzlei gulden röttger | rechtsanwälte gelten folgende berufsrechtliche Regelungen:

BRAO – Bundesrechtsanwaltsordnung
BORA – Berufsordnung für Rechtsanwälte
RVG – Rechtsanwaltsvergütungsgesetz
Berufsregeln der Rechtsanwälte der Europäischen Union
Fachanwaltsordnung
 
Diese Vorschriften können Sie hier einsehen. 

Angaben zur Berufshaftpflichtversicherung gem. § 2 Abs. 1 Nr. 11 DL-InfoV

Generali Versicherung AG, Adenauerring 7 – 9,   81737 München,
vertreten durch die AFB GmbH, Kaistr. 13, 40221 Düsseldorf. 

Geltungsbereich: Europaweit für Kanzleien und Büros, die in der Bundesrepublik Deutschland eingerichtet sind oder unterhalten werden. 

Deckungssumme: 1.000.000 € 

Rechtliche Hinweise

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