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Georg Holzer
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Nichts ist spannender als die Zukunft.
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Wenn alle Supermoon Fotos posten, lass ich nicht aus.
Gestern, Nikon D700, 70–300mm
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Ein Kontextmenü in Gmail – ist das neu oder mir nur noch nie aufgefallen?
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Election Day. Nov 8th, 2016.

Noch nie habe ich eine US-Präsidentschaftswahl aufmerksamer verfolgt als diese. Nicht nur, weil es eine Wahl ist, die polarisierender nicht sein könnte. Nicht nur, weil bei mir keine wirkliche Sympathie für einen der beiden Kandidaten aufkommen wollte.

Mein Interesse an der Wahl 2016 rührt insbesondere aus dem enormen Anti-Amerikanismus, der momentan über Europa rollt. Eine Haltung vieler Europäer, die ich nicht nur nicht teile. Eine Haltung gegenüber den USA, deren Ursprung ich nur zu einem sehr kleinen Teil verstehe.

TTIP zerrt „böse“ US-Konzerne als Feindbilder hervor, die Steuertricks schamlos ausnutzen (welche übrigens vielfach europäische Politiker ermöglicht haben). Ein viel verbreitetes Vorurteil sagt uns insgeheim, dass nur wenige Reiche (in Amerika) davon profitieren. Dass auch hunderte Millionen kleinerer Leute mitkassieren, weil sie ihr Erspartes in Aktien oder Fonds angelegt haben, wird ebenso verschwiegen wie die Tatsache, dass diese bösen Konzerne auch zahllose – und nicht immer nur schlecht bezahlte – Jobs für Otto-Normalbürger schaffen.

Eine Supermacht kann es niemandem Recht machen. Handelt man, erntet man Kritik. Handelt man nicht oder nur zögerlich, wird man ebenfalls beschimpft – siehe in der Zeit nach dem zweiten Irak-Krieg oder in Syrien, wo durch das so entstandene Handlungsvakuum der IS überhaupt erst Fuß fassen konnte. Obama wollte nach Bushs Irakkrieg erst wieder irgendwo intervenieren, wenn es einen Plan für die Zeit danach gäbe. Wer kann ihm das nach diesem Desaster verübeln?

Idiotische Verschwörungstheorien und Putins Propagandaschlacht, die den Spaltpilz im Westen säht, indem ungeniert Unwahrheiten propagiert werden, tun ihr Übriges zum blinden Hass gegenüber Amerika.

Vergessen, ja sogar verdrängt, wird aber, wie unendlich viel gerade wir Europäer den USA zu verdanken haben. Ein paar Beispiele gefällig?
– Ohne enorme Opfer der Amerikaner wäre eine Befreiung Europas von Hitler nicht möglich gewesen.
– Wer weiß, wie viel Freiheit wir im Kalten Krieg genossen hätten, hätte am Ende nur die Sowjetunion das Nachkriegseuropa „gestaltet“?
– Was wäre passiert, hätten nicht die Aber-Milliarden Dollar des Marshall-Plans Europas Wirtschaft wieder aufgerichtet und zu einem Wirtschaftswunder geführt? Von den Mitteln des ERP-Fonds profitieren wir in Österreich übrigens heute noch.
– Was wäre am Balkan nach Srebrenica nicht noch alles passiert, hätten die USA unter Bill Clinton nicht militärisch eingegriffen, während die Europäer mehr oder weniger lange und hilflos nur zugesehen haben?

Abgesehen vom politischen Eingreifen der Welt-Polizei (über das wir manchmal doch froh waren) gibt es noch eine ganze Menge „Made in the USA“, ohne das der Planet anders aussehen würde: Computer, Smartphones, GPS-Navigation, das Internet, Flugzeuge, die Serienfertigung von Automobilen, Trockeneis, Tampons oder Duct-Tape. Ja sogar den Strichcode oder den Mikrowellenherd würde es nicht gäben, wären ihe Erfindungen nicht com US-Militär finanziert worden.

Mit dem Mangel Risikokapital diesseits des Atlantiks wären Softwareprodukte wie Windows oder Office kaum bis gar nicht finanzierbar gewesen und sorgen dennoch auch bei uns für stets steigende Produktivität. Startups wie Google, Twitter, Facebook oder Amazon hätten hier kaum so groß (und gut) werden können und stiften auch Europäern viel Mehrwert. Die mit Milliarden an US-Steuergeldern finanzierten Forschungsergebnisse und Rohdaten der Weltraumbehörde NASA stehen nicht nur Amerikanern zur Verfügung, sondern können von allen Bürgern und Forschern dieses Planeten frei verwendet werden.

Man kann über das Unterhaltungsprogramm aus Hollywood oder schlechte Musik von Justin Bieber schimpfen, so viel man will aber eines ist unstrittig: kein Land der Welt war prägender für die Kultur des 20. Jahrhunderts als die USA.

All das entstand und entsteht in einem Klima der Neugierde. All das hat seinen Ursprung in einem Schmelztiegel vieler Kulturen, der stets die besten Talente der Welt angezogen hat, indem er ihnen Chancen bot, die sie zu Hause nicht hatten. Wir täten gut daran, den Anti-Amerikanismus beiseite zu legen. Wir sollten uns stattdessen einen Teil dieser Neugierde zu eigen machen. Wir sollten lernen, in allem Neuen zuerst die Chance und erst dann eine mögliche Bedrohung zu sehen.

Ich war zwölf oder 15 Mal in den USA (müsste die mühsam auf Flughäfen erkämpften Stempel in meinen Reisepässen zählen). Ich habe einiges aus der Nähe und vieles aus der Ferne kennengelernt, das mir an den USA gar nicht gefällt: die Waffenlobby, eine klaffende Lücke zwischen Arm und Reich, das Blut diverser Kriege, das uns live via TV in die Wohnzimmer serviert wurde, ein Nationalismus, der in Europa (mit Ausnahme vielleicht von Schweden und dem Vereinigten Königreich) unvorstellbar ist oder nicht zuletzt auch eine systematische Missachtung von Menschenrechten wie in Guantanamo. Aber kein Land ist perfekt. Auch das kleine Österreich nicht. Auch wir haben Blut an unseren Händen – etwa indem wir in den 1970ern Terroristen verhätschelt haben.

Egal, wer heute in den USA gewählt wird – es hat Auswirkungen in jeden Winkel der Welt. Selbst ins kleine Klagenfurt am Wörthersee. Anstatt sich mit Links von RussiaToday über Kriegstreiber zu beklagen, vor US-Vollidioten zu warnen oder gar Menschen als „Killaries“ zu beschimpfen, sollten wir überlegen, wie jeder einzelne diese Welt ein kleines Stück besser machen könnte. Es gibt nur diese eine gemeinsame Welt und vom Jammern und Schimpfen ist noch rein gar nichts besser geworden. Wir müssen optimistisch in die Zukunft blicken – no matter what happens.

Fired up? Ready to go?
FIRED UP? READY TO GO!

Foto: house.gov/Public Domain

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Österreichs größtes Medienhaus setzt auf Technik von xamoom.

xamoom liefern technische Infrastruktur (Beacons und Apps) für die ORF Programmpräsentation 2017 und die ORF Awards – mit über 1300 Kunden als Gäste eine der wichtigsten Veranstaltungen im Jahr des Rundfunkunternehmens. HellYEAH!
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Auch die Berater von tourismusdesign wissen um die Wichtigkeit standortbezogener Inhalte. 👍🏻📱🌍

Sie erklären die Techniken zur Standortbestimmung, die wir allesamt unterstützen: QR, NFC, GPS und Beacons.

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Gute Nachrichten für alle am Bergfexe.

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Warum Mazda +xamoom als MUST HAVE im Mobile Marketing ansieht und was der Autoimporteuer damit bei der Vienna Autoshow macht.

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Ich mag's, in die Glaskugel zu schauen. Was das Mobile Marketing 2016 verändern wird: Galileo Sat Nav, Android N, iPhone 7, mobiler App-Boom, LTE am Land und vieles mehr.
Was wird 2016 bringen? Wer sind die Gewinner und Verlierer?

Galileo kommt, LTE bringt Tempo in die Alpen, Facebook verteilt Beacons, Neues von Google & Apple und noch viel mehr.

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Wie wird der Test ausgehen? Was meint ihr? Werden die Beacons das überleben?
Es gibt Leute, die glauben den Hersteller-Specs.
Und es gibt uns, xamoom!

Der härteste iBeacon-Test im Süden hat begonnen. Nach dem langen Wochenende wisst ihr mehr.
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+xamoom is the most awesome thing I ever worked on. An amazing team that made incredible things possible.
In 130 Minuten lässt sich unglaublich viel machen:
✔ 15 Minuten zum mobilen Webdienst
✔ Knapp eine Stunde für die iOS-App
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