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Galerie Hochdruck
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Galerie Hochdruck ! 5 Years ! Original Prints 1488 - 2016

Ausstellung vom 6. April bis 11. August 2017
Eröffnung: 6. April, 19 Uhr
Ort: Galerie Hochdruck, Neudeggergasse 8, 1080 Wien

Die Galerie Hochdruck, die einzige auf Druckgrafik spezialisierte Galerie in Wien, zeigt aus Anlass ihres fünfjährigen Bestehens Höhepunkte aus den letzten 18 Ausstellungen. Hierunter fanden sich Präsentationen mit Schwerpunkt auf kunstgeschichtlichen Kategorien wie z.B. Jugendstil, Expressionismus, Surrealismus oder Japonismus, mit einzelnen, das Thema Druckgrafik im Besonderen umkreisenden Schwerpunkten wie z.B. Serialität (Serial! Graphikzyklen von Orlik bis Uecker) oder Funktionen der Druckgrafik im Wechsel der Zeit ("Bon à tirer. Zierde, Botschaft, Experiment - Die vielfältigen Aufgaben der Druckgrafik"), aber auch Einzelpräsentationen sowohl arrivierter Künstler mit Museumspräsenz (Linde Waber, Franz Terber), als auch am Anfang ihrer Karriere stehender Künstler (Alistair Fuller, Joachim Keller, António Neto, Daniel Pfauth, Louis Szapary) mit dem eigenen Format der "Wunderkammer" im Kellergeschoss der Galerie. Kern eines besonderen, sich über eineinhalb Jahre hinziehenden Projektes plus Ausstellung und eigenem Katalog war die Auseinandersetzung der Studierenden der Klasse Grafik/Druckgrafik an der Universität für angewandte Kunst mit Altmeisterblättern aus dem Bestand der Galerie Hochdruck.
Im Zuge der Retrospektive "5 Years" werden den Besuchern auch alle Texte, die zu den einzelnen Ausstellungen in Katalogen, Fachzeitschriften oder auf der Website der Galerie veröffentlicht wurden, konzentriert zugänglich gemacht.


Galerie Hochdruck ! 5 Years ! Original Prints 1488 – 2016

Exhibition from 6 April to 11 August 2017
Opening: 6 April, 7 pm
Location: Galerie Hochdruck, Neudeggergasse 8, 1080 Vienna

To celebrate five years since its foundation, the Galerie Hochdruck – Vienna’s only gallery specializing in original prints – is showing highlights from its last eighteen exhibitions. While some of these focused on artistic movements such as Jugendstil, Expressionism, Surrealism or Japonisme, others were devoted to themes with a particular relevance to printmaking such as seriality ( “Serial! Print cycles from Orlik to Uecker”) or the functions of prints through the ages ("Bon à tirer. Ornament, Message, Experiment - The manifold tasks of printmaking"); in addition, there have been solo exhibitions, devoted not only to established artists already represented in museums (Linde Waber, Franz Terber) but also to printmakers still at the beginning of their careers (Alistair Fuller, Joachim Keller, António Neto, Daniel Pfauth, Louis Szapary), whose work has been shown in the special format of the “Wunderkammer” on the basement floor of the gallery. One very special project centred around a process in which students of the class for Graphics and Printmaking at Vienna’s University of Applied Arts interacted creatively with Old Master prints from the Galerie Hochdruck’s own holdings; the project lasted for over eighteen months and had its own exhibition and catalogue.
During the “5 Years” retrospective, visitors will also be able to consult, gathered together in concentrated form, all the texts on the individual exhibitions that were published in catalogues or journals or on the gallery website.

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António Neto - Das jämmerliche Wesen Furcht
Farbtuschezeichnungen über Druckgrafik
18.11.2016 - 27.01.2017

Eröffnung: 18. November, 19 Uhr

Galerie Hochdruck
Neudeggergasse 8
1080 Wien
+43 699 11506010
contact [at] galeriehochdruck.com
http://www.galeriehochdruck.com/news.html#neto

António Neto, geboren 1988, kreiert seit Jahren neben seiner Beschäftigung mit Druckgrafik ein ganz persönliches, aus verschiedenen klassischen und zeitgenössischen Quellen gespeistes mythologisches Universum. In Form tagebuchartiger, mit Farbtusche ausgeführter kleinformatiger Zeichnungen, die auf den Papierresten seiner Druckgrafikproduktion entstehen und meist in Serien angelegt sind, hält Neto skizzenhaft fest, was ihn - fern aller Realität - im Tagtraum widerfährt und bewegt. Dazu, sagt Neto, müsse sich quasi ein Zustand von Melancholie einstellen, in dem er die Phantasiewesen seiner Vorbilder rezipiert und dem zum Trotz er diese Wesen vegetabiler, tierischer und anthropomorpher Natur in leuchtenden Farben einer vom persönlichen Erleben gesteuerten Metamorphose unterzieht und in immer neuen Variationen und Situationen versammelt.
Ernst und Ironie halten sich dabei die Waage, so wie auch die Quellen vom Spielerischen zum Erhabenen und wieder zurück gehen: Neil Gaiman's Comic-Serie "Sandman", die frühen "Tarzan"-Ausgaben, japanische Anime-Serien wie "Dragon Ball" oder die Computerspiele "Monster Hunter" und "Pokémon" kommen dafür ebenso in Frage wie die Kurzgeschichten von Jorge Luis Borges, "Moby Dick" von Herman Melville oder das Nibelungenlied, Wolfram von Eschenbachs "Parzival" und die "Göttliche Komödie" von Dante.

António Neto "The wretched Nature of Fear"
Coloured ink drawings over prints
18.11.2016 - 27.01.2017

Opening: 18 November, 7pm

Galerie Hochdruck
Neudeggergasse 8
1080 Wien
+43 699 11506010
contact [at] galeriehochdruck.com
http://www.galeriehochdruck.com/news.html#neto_english

Apart from his graphic prints, António Neto, born 1988, has for years been creating a highly personal mythological universe inspired by different classical and contemporary sources. In the form of small diary-like coloured ink drawings on the paper remnants of his graphic prints and usually in series, he sketches what occurs to and moves him in his daydreams, far from reality. He says that a state resembling melancholy has to occur, in which he perceives fantasy versions of his models, and in spite of which he metamorphoses these vegetable, animal and anthropomorphic beings in bright colours based on his personal experience and assembles them in ever-changing variations and situations.
Solemnity and irony balance each other as the sources go from trivial to sublime and back again: Neil Gaiman's comic series Sandman, the early Tarzan comics, Japanese anime series like Dragon Ball or computer games like Monster Hunter and Pokémon are used side by side with short stories by Jorge Luis Borges, Moby Dick by Herman Melville or the Nibelungenlied, Wolfram von Eschenbach's Parzival and Dante's Divine Comedy.


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Mythen, Märchen & Geschichten - Druckgrafik und illustrierte Bücher zu Gilgamesch bis Pokémon
18.11.2016 - 10.3.2017

Eröffnung: Freitag, 18. November, 19 Uhr

Galerie Hochdruck
Neudeggergasse 8/2
1080 Wien
mobile: +43 699 11506010
phone/Fax: +43 1 9561743
email: contact [at] galeriehochdruck.com
web: http://www.galeriehochdruck.com/news.html

Vom Spätmittelalter bis ins 21. Jahrhundert wurden bildende Künstler immer wieder von den großen mythologischen Erzählungen der Menschheitsgeschichte und deren literarischen Verarbeitungen angeregt, wobei neben der Malerei der Grafik und dort vor allem der Buchillustration besondere Bedeutung zukommt. Zu den Vorlagen zählen neben den Eckpfeilern der von der Geschichte des Abendlandes kündenden und auf diese nachhaltig wirkenden Überlieferung wie dem Gilgamesch-Epos, den Epen Homers, den "Metamorphosen" des Ovid, den heiligen Schriften des alten und neuen Testaments oder dem germanischen Sagenkreis wie dem Nibelungenlied auch zahlreiche literarische Stoffe, die sich auf mythologische Inhalte beziehen. Bildende Künstler und Literaten der neueren Geschichte schufen zum Teil ihre ganz persönlichen Mythen, die vielfach durch die explizite oder verborgene Verbindung zwischen Text und bildlicher Auslegung neue Bildfindungen beflügelte. Darüber hinaus haben zahlreiche Künstler des 20. Jahrhunderts mythologische Topoi als Inspirationsquelle benutzt, ohne in irgendeiner Weise zitieren zu wollen. Vielmehr dient das klassische oder - je nach Herkunft - exotische Gewand dann dem Verschleiern von Inhalten, deren ungeschminkte Darstellung Gefahr laufen würde, banal zu wirken. Hier findet also eine Aufladung mit "Bedeutung" statt. Ein mythologisches Sujet kann aber auch als Symbol dienen und nicht zuletzt reinen Formcharakter haben. In der Galerie Hochdruck werden ergänzend auch Bücher und Grafiken zu sehen sein, die sich auf den arabischen, asiatischen, polynesischen und afrikanischen Mythen- und Literaturkreis beziehen.

In der Ausstellung "Mythen, Märchen & Geschichten" sind u.a. Arbeiten folgender Künstler zu sehen:

Josef Achmann, Albrecht Altdorfer, Ernst Barlach, Leonhard Beck, František Bílek, Hans Böttcher, Eduardo Chillida, Giorgio de Chirico, Lovis Corinth, Salvador Dalí, Gustave Doré, Hans Fronius, Paul Gauguin, Hendrik Goltzius, Wenzel Hablik, Johann Hauser, Raoul Hausmann, John Baptist Jackson, Ludwig Heinrich Jungnickel, Christoph Kiefhaber, Max Klinger, Friedrich König, Alfred Kubin, Utagawa Kuniyasu, Erwin Lang, Nicolas Le Sueur, Berthold Löffler, Gerhard Marcks, Fritz Martinz, Walter Müller-Worpswede, Hugo Noske, Pablo Picasso, Giovanni Battista Piranesi, Emil Praetorius, Man Ray, Gertrud Reinberger, Hans Richter, Karl Rössing, Edwin Scharff, Hans Leonhard Schäufelein, Otto Schubert, Richard Seewald, Max Slevogt, Elias Suttner, Georg Tappert, Agostino Veneziano, Heinrich Vogeler, August Walla, Josef Weisz, Gustav Heinrich Wolff, Paul Wunderlich

Myths, Fairy Tales & Stories - Prints and illustrated Books from Gilgamesh to Pokémon
18.11.2016 - 10.3.2017

Opening: 18 November, 7pm

Galerie Hochdruck
Neudeggergasse 8/2
1080 Wien
mobile: +43 699 11506010
phone/Fax: +43 1 9561743
email: contact [at] galeriehochdruck.com
web: http://www.galeriehochdruck.com/news.html#myths_english

From the late Middle Ages until the twenty-first century, visual artists have been fascinated by the great mythological tales of human history and their literary treatment. Apart from painting, graphic art and, in particular, book illustration have been of particular prominence in this regard. The models include lastingly influential cornerstones of occidental history like Gilgamesh, Homer’s epics, Ovid’s Metamorphoses, the Holy Scriptures of the Old and New Testament, and Germanic sagas like the Nibelungenlied, but also lots of literary material with mythological content. More modern visual artists and writers have created their own personal myths, often inspired by the explicit or hidden connection between the text and pictorial interpretation. In addition, numerous twentieth century artists have used mythological topoi as a source of inspiration without in any way quoting them. On the contrary, the classical or exotic garb, depending on the origins, is used to obscure the content, whose unadorned depiction could possibly appear banal. In other words, the works are loaded with “meaning”. A mythological subject can also serve as a symbol, however, or have a purely formal character. Galerie Hochdruck will also be showing books and graphic works relating to Arab, Asian, Polynesian and African myths and literature.



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BON À TIRER

Zierde │ Botschaft │ Experiment
Die vielfältigen Aufgaben der Druckgrafik

Eröffnung: Dienstag, 5. April 2016, 19 Uhr

Galerie Hochdruck
Neudeggergasse 8
1080 Wien
contact@galeriehochdruck.com
www.galeriehochdruck.com
+43 699 11506010

Öffnungszeiten:
Di - Fr: 11 - 18
Mo & Sa: nach Voranmeldung

Die Galerie Hochdruck - Wiens einzige, auf Druckgrafik spezialisierte Galerie - lädt zu einer vergnüglichen Reise durch Geschichte und Möglichkeiten der Druckkunst.

Ausgewählten und originellen Beispielen der Gebrauchsgrafik wie Schmuckpapieren, Bilderbögen, Spielkarten, Spielbrettern, Flugblättern, Einblattzeitungen, Ex Libris oder Plakaten mit Originalgrafik werden in dieser Ausstellung neben typischen Beispielen für die einzelnen künstlerischen Druckverfahren außergewöhnliche Drucktechniken sowie seltene Druckzustände und Druckvarianten aus dem Bereich der Künstlergrafik gegenübergestellt. Gezeigt werden auch diejenigen Objekte, die als unverzichtbares Medium zwischen dem Bildgedanken und dem fertigen Druck stehen und die man normalerweise nicht zu Gesicht bekommt: nämlich die verschiedenen Arten der Druckformen wie Druckplatten, Druckstöcke oder Druckschablonen.

BON À TIRER
 
Ornament │ Message │ Experiment
The Manifold Task of Printmaking
 
Opening: Tuesday, 5 April 2016, 7pm
 
Galerie Hochdruck
Neudeggergasse 8
1080 Wien
contact@galeriehochdruck.com
www.galeriehochdruck.com
+43 699 11506010
 
Opening hours:
Tue - Fri: 11am - 6pm
Mon & Sat: by appointment

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Druckgrafik des Japonismus
27.11.2015 - 27.2.2016

Eröffnung: Freitag, 27.11., 19 Uhr

Galerie Hochdruck
Neudeggergasse 8
1080 Wien
contact@galeriehochdruck.com
+43 699 11506010
http://www.galeriehochdruck.com/news.html

Ein sich seit den 1850er Jahren gezwungenermaßen dem Westen öffnendes Japan beflügelte die europäische Kunst zunächst in Frankreich, vor allem durch die Verbreitung der Werke Hokusais und Hiroshiges. Künstler wie Édouard Manet, Edgar Degas, Vincent van Gogh oder Henri Toulouse-Lautrec setzten die Eigenheiten japanischer Kompositionsweise, die sie vor allem in den von ihnen gesammelten Farbholzschnitten in konzentrierter Form vorfanden, für ihre eigenen künstlerischen Ziele ein. Weniger die Imitation japanischer Motive spielte dabei eine Rolle, als eine Adaption bestimmter Prinzipien der Farb- und Flächengestaltung, wie Verzicht auf Raumillusion und Schatten, harte Abgrenzung von Flächen unter teilweiser Verwendung schwarzer Umrisslinien, Dezentralisierung der Bildgegenstände, imaginäre Fortsetzung des Bildraumes durch angeschnittene Vordergrundobjekte und antinaturalistische Farbgebung.
 
Eine zweite Welle des Japonismus, die kurz vor 1900 auch den deutschen Sprachraum mit Zentren wie München oder Wien erfasste, übte entscheidenden Einfluss nicht nur auf die Entwicklung des Jugendstils, sondern auch auf zahlreiche Künstlergruppen der Moderne wie den „Blauen Reiter“, die „Brücke“ oder die „Wiener Secession“ sowie deren Vorreiter und Epigonen aus. Die Ausstellung in der Galerie Hochdruck konzentriert sich vor allem auf diese Epoche, in der – dem Beispiel des japanischen Farbholzschnittes folgend – nicht nur viele künstlerische Grafiken, sondern auch etliche gebrauchsgrafische Arbeiten wie Periodika oder Bücher entweder durch Wahl des Motivs oder durch die Eigenheiten des Bildaufbaus japanischen Einfluss erkennen lassen.
 
Ergänzt wird die Ausstellung durch Werke von Künstlern aus jüngerer Zeit, für die der Formenschatz oder Kulturkreis Japans ganz allgemein zur Inspirationsquelle wurde, ähnlich wie schon Franz Marc japanische Vorbilder eher durch Assimilation als durch Imitation rezipiert hatte.

Japonism: The Japanese influence on Western printmaking

Opening: Friday, 27 Nov., 7pm
 
Japan, after having been forced to open up to the West in the 1850s, influenced and inspired European art starting in France, especially through the dissemination of works by Hokusai and Hiroshige. Artists like Édouard Manet, Edgar Degas, Vincent van Gogh and Henri Toulouse-Lautrec appropriated the features of Japanese composition, as found in concentrated form particularly in the coloured woodcuts collected by them, for their own artistic aspirations. It was less the imitation of Japanese motives that played a role and more the adaptation of specific principles of colour and surface arrangement such as the lack of spatial illusion and shadow, the use of clearly defined areas – partly through the employment of black contours, the decentralisation of the subjects, the imaginary continuation in space through truncated foreground objects and non-natural colouring.
 
A second wave of Japonism shortly before 1900 in the German-speaking world, particularly Munich and Vienna, had a decisive influence not only on the development of Jugendstil but also on numerous modernist artists’ groups like the Blaue Reiter, Brücke and Wiener Secession and their founders and imitators. The exhibition in Galerie Hochdruck concentrates above all on this era, in which – inspired by coloured woodcuts – the influence of Japanese ideas can be seen not only in many artist's prints but also in countless commercial artworks like magazines or books, either through the choice of subjects or the picture structure.
 
The exhibition is complemented by the works of artists from more recent time, for whom the rich cultural diversity of Japan has been a general source of inspiration, much in  the way that it once inspired Franz Marc, who adopted Japanese models by assimilating rather than imitating them.
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