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How to digitize?

To digitise is to translate: from one recording convention to another … (Hence only representations are concerned …) Digitizable (convertible to digit representation) is merely what can/should be recorded - in nerd terms “saved”.

A record(ing) is collective recollection. To digitize (commonly) thus refers to translating (and any translation permutes) our handed down recollection technologies, changing the way we chronicle.

A mnemonic world? (Decide!)

The fact that representation(s) (always) have been confused for “the thing itself” (re-entry) is not due to technology (of recording), but rather provides for “symbolically generalized communication media” to work in the first place.
For instance money...
Again the mechanism of translating (digitizing) “worth” into registered  “denomination” is blanked out. The unobservability of such monetary value control currently hits the headlines.

In Architectural terms: To inhabit is to dismiss layout, whereas to lay out inhibits intuitive inhabitation.

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Wie funktioniert Digitalisierung?

Digitalisierung ist Übersetzung: von einer Aufzeichnungskonvention in eine andere… (Sie betrifft daher lediglich Repräsentationen …) Digitalisierbar ist auch nur was aufgezeichnet - neunörd: "gespeichert" werden kann/soll. 
 
Aufzeichnung ist kollektivierbare Erinnerung. „Digitalisierung“ (landläufig) meint dementsprechend eine Übersetzung (und jede Übersetzung verändert) unserer Erinnerungs(kultur)techniken. 

Was also wollen wir uns merk(helfen) von der Welt? (Eine Entscheidung.)

Das „Repräsentation“ (immer schon) mit den „Dingen selbst“ verwechselt wird (Reentry) ist keine Frage der (Aufzeichnungs)Technik sondern die Grundvoraussetzung „symbolisch generalisierter Kommunikationsmedien“. 
Z.B. Geld...
Auch hier wird der Übersetzungsvorgang (Digitalisierung) bei der Aufzeichnung von „Wert“ in „Betrag“ ausgeblendet. Die Unbeobachtbarkeit dieser „Apparatur“ (der Geldwertregulierung) macht gerade Schlagzeilen.

Für die Architektur heißt das: Wer wohnt, weiß nichts vom Grundriss, und wer baut (Risse zeichnet), kann nicht (mehr) unmittelbar Wohnen.

https://plus.google.com/102484891814321353019/posts/aRbDz4pWmqN
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Martin Lindner's profile photoRolf Todesco's profile photoFranz Sdoutz's profile photo
26 comments
 
ich werde kunfus, wenn ich das LESE und mit Lesen meine: Begriffe zu erkennen.

> Wie funktioniert Digitalisierung?

Kommt hier eine Antwort zu Funktionieren??

> Digitalisierung ist Übersetzung: von einer
> Aufzeichnungskonvention in eine andere…

Aufzeichnungskonvention - das wäre mir zu erklären, aber andere wissen vielleicht, was gemeint ist, und könnten das sogar anhand eines Beispiels erläutern.

> (Sie betrifft daher lediglich Repräsentationen …) Digitalisierbar
>  ist auch nur was aufgezeichnet - neunörd: "gespeichert"
> werden kann/soll. 

Korn im Speicher? Ein Zeichnung von Piccasso? Ohne Beispiel hänge ich neben allen Begriffskontexten.
 
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Begriffe werden überschätzt +Rolf Todesco 
Wenn du beide Versionen liest, die Veränderung durch Übersetzung im Auge behältst, kannst du nachvollziehen, was ich unter "Digitalisierung" verstehe (und warum dieser VORGANG kein "Problem" darstellt.)

Ich begreife nicht, ich demonstriere.
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nein lieber +Franz Sdoutz ICH kann es nicht nachvollziehen DU kannst es. Ich werde konfus, weil ich keine Begriffe erkennen kann. DIR macht es nichts aus, wenn die Begriffe fehlen. Goethe sagte ja auch, dass wo sie fehlen sich rasch Wörter einstellen.
Fazit: Jene die Begriffe lieben und jene die keine Begriffe brauchen schreiben halt verschieden und für verschiedene Publikums.
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"Publikümmer" (!) +Rolf Todesco 
Speziell für dich einige Ausführungen (Leider wieder selber mit Worten bestückt (wording) Die Begriffe dazu werde ich wohl selber "branden" müssen :-P

In unserer Kultur haben sich z.B. verschiedenen Aufzeichnungskonventionen für (die Erinnerung an) Raum tradiert. Der Grundriss ist eine sehr spezielle Abbildungsvorschrift (Übersetzung) Das Modell eine andere. Diese Übersetzung mit „Reduktion“ zu begreifen geht weit fehl…

Die Abbildungsvorschrift (Konvention) dient AUSSCHLIESSLICH der kollektiven Rekonstruierbarkeit von Erinnerung (an diesen bestimmten Raum). „Digitale“ Aspekte sind von jeher inbegriffen: so z.B. werden Höhen im Plan numerisch notiert. Der Plan ist eine Repräsentation des Raumes (so wie er von einer bestimmten Gruppe von Menschen vorgestellt/begriffen wird) Daher ist Planung Konventionalisierung. Plan und Raum sind niemals ident. Mit Bauherren über Pläne sprechen ist (im Sinne Luhmanns) sinnlos.

Pläne, Illustrationen, Echolot, Ultraschall, Modelle, Raumbücher  (ja das gibt es!) … können ihrerseits wieder durch andere Vorschriften (strikte Verfahren, Algorithmen …) in andere Repräsentationen überführt werden… z.B. in durch 0 und 1 speicherbare, wobei auch hier der Unterschied zwischen Pixel und Vektor (Repräsentation) für die Interpretation (durch Menschen) KEINE Rolle spielt.

Eigentlich sprechen wir hier über Kompilierung (nicht Digitalisierung). Denn 0 und 1 ersetzen erst in letzter Instanz symbolische Repräsentation logischer Operationen.
So gesehen ist hard-ware (und man beachte die englische Bedeutung dieses Begriffes, welcher auch Schaufeln und Schrauben umfasst) eine Erfindung “damit man es nicht mehr mit der Hand machen muss.”  Binär Code lesen ist nämlich anstrengend und NICHT repräsentativ!
Ich kann HTML lesen. Einfache Layouts kann ich vom Code her vorstellen. Automatische Übersetzung (WYSIWYG) ist unglaublich praktisch und Gerätschaften, die das bewerkstelligen erst recht.
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+Franz Sdoutz das ist mir zu schnell, und ich weiss nicht, ob Du Musse hast. Ich mache sie mir.
> 1) Eigentlich sprechen wir hier über Kompilierung (nicht
> Digitalisierung). 
wie streiten hier über "digitalisieren". Kompilieren eröffnet ein anderes Feld, und wäre hier eine mögliche Form des Aussteigens. Ich glaube, dass Kompilieren für vieles was Du schreibst passen würde.

>2) Der Grundriss ist eine sehr spezielle Abbildungsvorschrift
> (Übersetzung) Das Modell eine andere. 
Da ich gelernter Maschinenzeichner bin, weiss ich was ein Grundriss ist und dass der Grundriss eine konventionelle Darstellung ist.
Für den Grundriss als Darstellung ist es ohne jede Bedeutung, wie er technisch realisiert ist. Er kann eine von Hand mit einem Bleistift gemachte Skizze sein oder gleich gut eine mit einem Zeichnenprogramm mittels eines Computers gezeichnete Zeichnung. Da macht in Bezug auf "Grundriss" keinen Unterschied und keine Uebersetzung.
Ein Modell ist in der Tat etwas ganz anderes. Ein Holzmodell von einem Haus hat eine räumliche Qualität, die ich mit dem Computer (das heisst am Bildschirm) nicht produzieren kann. Ich kann mit einem Computer "Visualisierungen" a la Google Streetview machen. Aber das ist kein haptische Modell.
Und all das hat mit digital rein gar nichts zu tun
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hm, ich würde mal "übersetzung" (zu eng) mit "verdopplung" ergänzen: eine zweite schatten/spiegelwelt - das hat die digitale medienwelt tatsächlich gemeinsam mit früheren medien. (adorno hat mal über verdopplung geschrieben, im zusammenhang mit film, muss ich suchen. reality tv ist ein sehr schönes beispiel, übrigens auch pop. natürlich auch romane im 19. jhd. usw.)
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Der Grundriss ist eine Übersetzung von 3D nach 2D.
Ein Modell ist eine Übersetzung von Groß nach klein (sehr vereinfacht) http://goo.gl/5vllb

Digitalisierung dieser beiden MUSS die bereits etablierte Repräsentationsebene beibehalten. (Sonst erkennen wir es gar nicht ....) Digitalisierung selbst greift ebenfalls auf etablierte Repräsentationen zurück um das Gegebene mathematisch überhaupt erfassen / abbilden zu können (Raster wird Pixel, Raumkoordinaten werden Vektoren etc.)
Diese numerischen Äquivalente greifen wiederum auf etablierte logische Repräsentationen zurück um Abläufe zu beschreiben (und/oder/ wenn/dann ...) Und das ist für jedes Metier anders (Maschinenbauer benötigen andere Software als Architekten oder Köche...) Ganz zuletzt KANN erst Kompiliert werden.

Nochmals: Digital ist eine Uhr auch dann, wenn KEIN Computer drin steckt.
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hmja, völlig einverstanden, aber da liegt jetzt für mich kein weiterführender aspekt drin. haarspaltereien um das wort "digital" kann man schon machen, aber wozu? es ist ja klar, dass wir im normaldiskurs den komplex computer/internet/digitalemedien meinen.

(digitale uhr ohne computer-0/1-technologie: das wäre, aufs interface bezogen, eine elektronische uhr mit ziffern z.b., nicht eine, die analog den lauf der sonne nachahmt, mit dank an +Rolf Todesco hier. wenn man die tiefentechnik betrachtet, dann ist die unruh ja schon ein digitalisierungsmechanismus, usw.)
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wenn ich auf begriffe verzichte, kann ich jedes Wort beliebig verwenden und es kann dabei keinerlei Problem (oder Erkenntnisse) geben, weil einfach alles geht.
Der Grundriss ist KEINE Uebersetzung, sondern eine ZEICHNUNG eine ganz bestimmte Perspektive verwendet.
Der Grundriss eines Hauses ist keine Uebersetzung des Hauses und keine Uebersetzung eines (zb Holz)Modell des Hauses, WENN Uebersetzung irgendetwas heissen soll, was auch jenseits dieser Sätze gegeben ist.
Aber gut: Jeder spricht seine Sprache. 
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+Martin Lindner nein, es ist NICHT klar. Vielmehr scheint mir klar, dass Du nicht sagen willst, Wie Du Deine Wörter verwendest. Du sagst computer/internet/digitalemedien aber dieser Ausdruck ist wischiwaschi, wenn Du auf Rückfrage nichts davon erläutern kannst.
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Wir sprechen über das Sprechen. Computer und digital sind nur Beispiele. Wenn ich mein Sprechen nicht reflelktiere, ist es kein Sprechen sondern allenfalls ein Papageien
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+Rolf Todesco , ich denke, das ist alles gut genug geklärt, um es in meinem kontext zu verwenden. das mache ich so wie ca. zig millionen intelligenter menschen in aller welt, die dazu diskutieren. ich bestreite ja gar nicht, dass es andere, spezielle kontexte gibt, wo man die blackbox aufmacht und das innere der turing-maschine anschaut, von mir aus auch bis zu den patenten und seltenen erden. mir gehts um die interaktion von menschen und kulturen mit digitaler information, die als 0/1en durch netzwerke läuft.

wenn du ingenieurs-kulturkritik machen willst, dann sag mir, an welcher stelle etwas falsches herauskommt, wenn man nicht auf deine ebene zurückgeht. (ich kann mir schon vorstellen, dass es das gibt, mir fällt grad nur nichts ein.)
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+Martin Lindner An welcher Stelle wird es falsch, wenn man ohne Begriffe spricht? Es wird NIE falsch, es hat einfach das Niveau der Bildzeitung, die nie etwas falsches schreibt.
Ich kenne keine einzige wissenschaftliche  Theorie, die den Satz:
> mir gehts um die interaktion von menschen und kulturen mit
 > digitaler information, die als 0/1en durch netzwerke läuft.
zulassen würde. Es geht weder mit Luhmann noch mit Kybernetik, es geht nur, wenn man auf Theorie verzichtet und mit zig Milionen die auch auf Begriffe verzichten "interaktiv kommuniziert"

Falsch ist falsch
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Sonnenuhr mit digitaler Anzeige +Martin Lindner 

Grundsätzlich gibt es im süddeutschen Sprachraum (nach Monika Gruber) nur 2 Argumentationsketten: 
>> Des wor alleweil schon so <<
und
>> Sowas hot‘s jo no nia net gebn <<
- die davon abhängen ob der jeweilige Sachverhalt eine Reaktion erfordert oder  nicht.

Als Architekt ist mir Digitalisierung "kein Gräuel", weil  immer schon numeralisiert wurde und trotzdem auf der Baustelle "so lang" immer "so lang“ bleiben wird ob in Metern, Pixeln oder Bytes…
Sollte der Tag der MATRIX anbrechen, schließe ich mich natürlich der 2. Fraktion an.

Ich verwende im Übrigen gerne räumliche Metaphern, weil ich mich damit auskenne +Rolf Todesco
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also, theorielosigkeit muss ich mir wirklich nicht vorwerfen lassen ;) als semiotiker darf ich sagen, dass semantische fragen nicht durch "tiefe" entschieden werden. falsch wird eine begriffsverwendung genau dann, wenn sie zusammenhänge verfälscht oder verdeckt oder als nichtexistent behandelt, deren kenntnis im jeweiligen redekontext nötig ist. das sehe ich bislang hier nicht, und die extrem überwiegende mehrheit der für mich maßgeblichen diskutanten mit mir.
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Die Frage von +Martin Lindner  war:
wenn du ingenieurs-kulturkritik machen willst, dann sag mir, an welcher stelle etwas falsches herauskommt, wenn man nicht auf deine ebene zurückgeht. (ich kann mir schon vorstellen, dass es das gibt, mir fällt grad nur nichts ein.)

Meine Antwort lautet: Falsch ist falsch
Ich erkenne eine Tabuisierung der Technik, genau darin, dass die Funktionsweise der Hardware systematisch ausgeblendet wird. Aber ob das falsch oder richtig oder gut oder schlecht ist, ist unerheblich: nicht erhebbar.

Die Tabuisierung der Technik hat zwei selbstreferentielle Aspekte:

1) Wenn die Tabuisierung gelingt (was sie bislang tut), wird die Technik überall ausgeblendet. Beispielsweise ist Technik kein Schulfach, weil sie durch die Tabuisierung nicht wichtig erscheint, und wenn sie kein Schulfach ist wird die Unwichtigkeit der Technik verstärkt, weil sie im schulischen Wissen nicht erscheint. Es gibt eine positive Feedbackschlaufe.

Ist das falsch? Keine Ahnung.

2) Wie die Diskurstheorie sichtbar macht, hat die Tabuisierung eine Sinn, der keineswegs intendiert sein muss. Wenn ein Thema Tabuisiert wird, muss umso mehr darüber gesprochen werden. Je stärker die Tabuisierung umso grösser der Druck, darüber zu sprechen (das steht im Zentrum bei Freud und Foucalt, um Theorien zu bezeichnen). Da das naheliegende Sprechen durch das Tabu unterdrückt wird, muss ein Ersatzdiskurs entwickelt werden. Im Falle der Technik ist das unter anderem, aber sehr ausgeprägt der Medien-Diskurs.

Ist das falsch?

Bei Freud hat man gelernt, dass das Tabu zu allerlei Erkrankungen des Geistes führt, bei W. Reich hat man gelernt, dass das die bewusste Absicht der kapitalistischen Patriarchen ist, weil sie von dieser Krankheit profitieren. Bei Freud hat man gelernt, dass die mit dem Tabu verbundene Unterdrückung zu einer gesellschaftlichen wertvollen Sublimation führt.

Da könnte man sich allenfalls fragen FÜR WEN ist das falsch.

Bei Foucault hat man gelernt, dass das Tabu Kreativität erzeugt. Man muss andere Formen des Sprechens finden, weil man darüber sprechen MUSS, aber nicht DARF. Bei Foucault hat man gelernt, dass alle psychoanalytischen Problematisierungen zu kurz greifen, dass das Tabu den gesamten Diskurs als gesellschaftliches Bewusstsein betreffen. Ist das falsch?

Die Konsequenz einer Tabuisierung ist nicht abschätzbar. Die Tabuisierung ist nur beobachtbar. Und man KANN wenn man will, beobachten, WIE die Technik tabuisiert wird. Und man kann darüber sprechen und so die Tabuisierung bewusst machen,  ganz ohne zu entscheiden, welche Folgen sie haben wird.
Philosophiegeschichtlich - etwa in der negativen Dialektik zur Aufklärung - wird sugerriert, dass die Aufklärung oft ganz direkt negative Folgen habe, während die Nichtaufklärung eine Aufklärung ohne Exzesse bilde. Ist das falsch?
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+Martin Lindner ich will Dir nichts vorwerfen. Ich verfehle oft den richtigen Ton, weil ich einfach nicht alle vier Ohren vom Schulz von Thun habe.
Ich meine, Semiotik ist KEINE Theorie sondern ein Fach. Und auch in diesem Fach gibt es viele Theorien.
Ich meine aber vor allem, dass Theorie dann im Spiel ist, wenn sie genannt wird und nicht dann, wenn ein gebildeter Sprecher ein oder viele Theorien im Kopf hat
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kein problem. ich verstehe dein anliegen mit der tabuierung der technik, ich sehe gerade nur nicht was es hier konkret bringt.
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Die Vorstellung, dass Technik für viele User unsichtbar bleibt, solange sie funktioniert, behagt scheinbar nicht. +Rolf Todesco
Außerdem sehe ich nicht ein was Technik mit Gerätschaften zu tun haben soll …
Häuser sind auch hard-ware, von Tabuisierung merk ich aber nix. 
Begriffe: Jagdtechnik, Lauftechnik, Kulturtechnik …
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+Martin Lindner was es hier konkret bringt - für wen? Für mich bringt meine Aeusserung eine Reflexion, davon dass ich eine Tabuisierung erkenne und das äussere um es mir bewusst zu machen. Danach stelle ich mir die Frage, wer diese Tabuisierung wie bewusst unterstützt (oder ihr nur als Opfer aufsitzt). Und wer was durch diese Tabuisierungen gewinnen könnte (im Sinne von Erwartungen bestimmter Folgen der Tabuiesierung).
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Ich werde das bei der nächsten Statik Besprechung einbringen. 
Fasching ist ja bald. Tabu bei Beton-Bewährung ist die Einmischung durch Architekten. 

Was es gibt ist eine Vermeidungsstrategie bei der Vermarktung. Verkäufer preisen nicht, was sie nicht verstehen. Emotionen sind wichtiger, weil verständlicher.
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+Franz Sdoutz 
> Die Vorstellung, dass Technik für viele User unsichtbar bleibt,
> solange sie funktioniert, behagt scheinbar nicht.
hmmm.... diese Aussage gehört zur Tabuisierungsstrategie. Wenn mein Auto, mein Kühlschrank und mein Computer funktionieren, werden sie dadurch kein bisschen und nicht im Geringsten UNSICHTBAR.
Das Unsichtbare ist das durch die Tabuisierung Verdrängte, Versteckte, das überhaupt nicht an das Nicht-kaputt von Technik gebunden ist.
Ein zweiter Teil der Tabuisierung besteht darin, das Wort Technik unfassbar zu machen, indem von Allerlei-Alles-ist-Technik geredet wird, wo man stattdessen ganz leicht sagen könnte, von welcher Technik gerade die Rede ist: Computer beispielsweise sind Hardware-Artefakte, die eine Funktionsweise haben, also sogenannte Automaten.
Natürlich ist der Ausdruck Technik nicht dafür reseviert, aber ich weiss, dass ich von etwas ganz anderem spreche, wenn ich Lauf oder Jagdttechnik sage, ich weiss dass ich das Wort "Technik" homonym verwende. Und wenn ich merke, dass mein Gegenüber das Wort breitschlagen und unbrauchbar machen will, versuche ich ein anderes Wort, hier beispielsweise: "Technik die von Ingenieuren konstruiert wird und sich in Form von Geräten zeigt"
Die Maschinenbauabteilung der ETH ist dieser Technik gewidmet und alle anderen AUCH-Techniken interessieren mich hier nicht, weil genau diese eine Technik gerade auch dadurch tabuisiert wird, dass anderes auch als Technik bezeichnet wird.
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Ahhh (mir dämmerts +Rolf Todesco ) es braucht ein Wort, ein exklusives… eines, das man vermarkten kann für eigene Zwecke, die Deutungshoheit fest in Händen …
i-Technik, smart-Technik, Digital-Technik (gibt’s ja schon) dann Artefaktik? Autodigimatik, Mecha-tronik (auch schon vergeben) …

Genau aus diesem Bedürfnis heraus (und ich werte das nicht) wird in der Architektur alle 15 Jahre ein NEUER Stil (== Branding fähiger Begriff) ausgerufen. Aktuell: „Parametricism“.

Wie wär‘s mit Paratechnizismus?
Klingt doch gleich viel besser als >> Technik die von Ingenieuren konstruiert wird und sich in Form von Geräten zeigt <<
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Lieber +Franz Sdoutz wenn Du Wörter magst, mach nur. Ich habe ja einen Satz mit bereits verwendeten Wörtern geschrieben, also kein Wort erfunden.
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Wörter wollen erfunden werden +Rolf Todesco. Wäre dem nicht so, hätten wir heute gar nichts zu sagen.
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