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Firmengründung in den USA, Zypern, Hong Kong, Dubai, Offshore, Vorratsgesellschaften als GmbH, AG, Limited, Ltd., Corporation
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Als Ausländer ein US-Bankkonto besitzen.
Wie geht das?

Ausländer, Nicht-Residenten, Auswanderer oder Touristen können in den USA ein Bankkonto eröffnen. Allerdings ist der Vorgang nicht mehr ganz so einfach und erfordert viel Geduld und Planung. Nach dem Civil Rights Act von 1964 dürfen Banken und private Einrichtungen mit Ausländern Verträge schließen, doch leider schließen dies viele Banken als unsichere Option aus, während nur wenige Ausnahmen dies als echte Option anbieten.

Nach dem 11. September wurden durch den Patriot Act strenge Regulierungen für die Bankkontoeröffnung durch Ausländer zum Schutz vor Geldwäsche und Terrorbekämpfung eingeführt. Jede Bank muss sich an diese Richtlinien zur persönlichen Identifizierung halten.

Unabhängig davon variieren die Anforderungen leicht von Bank zu Bank. Einige Banken verlangen eine US-Anschrift, Internetbanken benötigen eine Social Security Number (SSN, Sozialversicherungsnummer) oder für Ausländer eine ITIN (Individual Tax Identification Number) usw.

Doch zunächst einmal: Wer benötigt ein US-Bankkonto?

Ein US-Bankkonto kann Wunder für ein Unternehmen bewirken! Insbesondere kleine und mittelgroße Unternehmen aus Übersee, die mit ihrem Unternehmen expandieren möchte, profitieren davon. Wenn Sie Kunden oder Partner in den USA haben, wissen Sie sicher bereits, dass internationale Überweisungen sehr teuer sein können.

Die meisten US-Unternehmen bevorzugen lokale Lösungen aufgrund ihrer Einfachheit und Schnelligkeit wie ACH Transfers (direkte Einzahlung) oder Schecks, sodass ein US-Bankkonto den Arbeitsfluss mit Partnern und Unternehmen in den USA reibungsloser gestalten kann.

Weiterhin können Internationale Schüler / Studierende, die schnellen Zugang zu Finanzierungsmöglichkeiten benötigen, Touristen, häufig in die USA Reisende und sogar Online-Shopper Vorteile herausschlagen. Viele Online-Stores akzeptieren nur US-Banken als Option, sodass das Shoppen mit einem US-Bankkonto wesentlich einfacher ist als mit einem internationalen Konto, bei dem in der Regel Extragebühren anfallen und Währungswechselschwierigkeiten vorkommen können.

Wie eröffnet man ein US-Bankkonto online?

Es gibt mehrere Wege, um dies zu erreichen, doch jeder hat seine Vor- und Nachteile.

Diese Optionen sind die Eröffnung eines US-Bankkontos online, die Reise in die USA zur Eröffnung eines Kontos oder der Versuch, mit einer internationalen Bank mit einer Niederlassung in Ihrem Land ein Konto zu eröffnen.

1. Eröffnung eines Bankkontos online:

Dies ist vermutlich die am seltensten genutzte Variante, da dies der am längsten dauernde Vorgang ist und Ihr Konto trotz allem aufgrund ungenügender Identitätsverifizierung abgelehnt werden kann.

Banken wie die Citibank, Chase, Bank of America und Silicon Valley Bank bieten Online-Bankkonten oder Online-Banking-Services an. Allerdings hat jede Bank verschiedene Rahmenbedingungen, sodass der Kontakt zur Bank der beste Weg ist, um herauszufinden, welche Dokumente eingereicht werden müssen und diese dann per Email oder Fax zu übersenden.

Es gibt einen gemeinsamen Faktor, um Online ein Bankkonto zu eröffnen: der Besitz einer ITIN

(Individual Taxpayer Identification Number). Diese wird Ihre Chancen auf die Kontoeröffnung zusammen mit anderen Identitätsnachweisen (wie Reisepass, Nachweis des Wohnsitzes usw.) signifikant erhöhen. Keine dieser Banken kann Ihnen eine Garantie für die Eröffnung Ihres Kontos geben, aber einen Versuch ist es allemal wert. Falls die Bank eine Niederlassung in Ihrem Land hat, ist die zweitbeste Wahl, sich direkt an diese zu wenden.

2. Zur Niederlassung einer internationalen Bank gehen:

Internationale Banken haben Niederlassungen innerhalb und außerhalb der USA wie HSBC oder Barclays. Wenn möglich, besuchen Sie Ihre örtliche Niederlassung und bringen Sie in Erfahrung, was getan werden muss. Sie müssen Ihre Identität verifizieren und/oder Mindestguthaben hinterlegen. Wenn in Absprache mit der US-Niederlassung das Konto abgelehnt wird, werden Sie in die USA fliegen müssen, um Ihr Konto zu eröffnen. Viele Geschäftsleute wählen diese Variante, bevor sie in die USA reisen. Am Ende ist die beste Variante aber, der Besuch in den USA, um das Bankkonto einzurichten.

3. In die USA reisen:

Dies ist die dritte und am häufigsten genutzte Variante, um an ein US-Bankkonto zu gelangen. Es ist die häufigste Option, da es der einfachste und am meisten Erfolg versprechende Weg ist. Wenn Sie die Mittel zu einer Reise und Kunden in den USA haben, sollten Sie diese Möglichkeit wählen.

Bestimmte Banken können die Kontoeröffnung schnell und ohne Probleme abwickeln und sind bekannt für ihre Fremdenpolitik wie die Wells Fargo oder Citibank.

Betrachten wir nun die gängigsten Anforderungen, die Sie so früh wie möglich erledigen sollten, um ein Konto zu eröffnen.

Welche Anforderungen benötigen Sie?

Damit die Bank Ihnen vertraut, wurden die Sicherheitsmaßnahmen erhöht. Manche Banken verlangen sogar einen Background-Check, bevor Sie der Eröffnung Ihres Kontos zustimmen. Sie müssen Ihre Identität, Vertrauenswürdigkeit, Ihren Wohnsitz und Ihr Unternehmen bestätigen. Es ist einfacher für Geschäftsleute ein Konto für Ihr Unternehmen einzurichten, wenn Sie die geforderten Unterlagen und Bestätigungen vorliegen haben. Eine Liste der erforderlichen Unterlagen finden Sie hier:

- Zwei unterschiedliche gültige Lichtbildausweise:
Ihr Reisepass ist zwingend vorzulegen + ein zweiter Lichtbildausweis wie z.B. Führerschein o.ä.
- Einwanderungsunterlagen: alle rechtlichen Dokumente einschließlich Arbeits- oder Touristenvisum
- EIN (Employer Identification Number): Diese Nummer wird Ihnen (bzw. Ihrer Gesellschaft) von der IRS (US-Steuerbehörde) zugewiesen; sie wird benötigt, um in den USA ein Unternehmen zu öffnen oder ein Bankkonto zu eröffnen.
- US-Anschrift: Die meisten Banken fordern eine US-Anschrift, um ein Bankkonto zu eröffnen; im weiteren Verlauf werden wir erklären, wie Sie eine US-Anschrift auch ohne ansässig zu sein erhalten können.
- Startguthaben: Jede Bank fordert ein Mindestguthaben auf Ihrem Konto (der Betrag variiert von Bank zu Bank), dies kann zwischen 10 USD oder 500 USD sein.

Wie bekommen Sie eine US-Anschrift?

Das größte Problem bei der Einrichtung eines Bankkontos in den USA besteht darin, keinen festen Wohnsitz in den USA zu haben. Banken bestehen auf diese Bedingung als Wohnsitz- und Identitätsnachweis, sodass sie eine beständige Adresse haben, die sie als Post- und Rechnungsanschrift nutzen können. Wenn Sie jedoch nur einen kurzen Besuch oder keine Geschäftsadresse in den USA haben, kann die Beschaffung einer US-Anschrift teuer werden.

Leider erkennen Banken keine Postfächer als Wohnsitznachweis an, sodass es eine Straßenanschrift sein muss. Was nun? Die Lösung des Problems ist eine virtuelle Straßenanschrift. Das bedeutet, dass Sie eine tatsächliche Straßenanschrift mit all seinen Vorteilen nehmen, ohne tatsächlich vor Ort zu sein. Gern vermitteln wir Adressen aus einer Vielzahl an landesweiten Anschriften die als Privat- oder Firmenanschrift genutzt werden können. Sie werden nicht nur eine Straßenanschrift besitzen, sondern auch einen Briefkasten für Ihre gesamte Post innerhalb der USA. All Ihre US-amerikanischen Kunden, Investoren, Partner und die Bank können Ihnen Ihre Post an diesen virtuellen Briefkasten senden.

Gerne sind wir bei der Firmengründung in den USA (mehr Informationen dazu unter https://www.emskg.de/de/firmengruendung-usa.html) inkl. Beantragung der erforderlichen Steuernummern (EIN bzw. ITIN) und Kontobeantragung bei einer US-Bank behilflich.
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Seit Beginn unserer Tätigeit behandeln wir alle persönlichen Daten unserer Kunden streng vertraulich und geben diese niemals zweckfremd an Dritte weiter.

Am heutigen Tag tritt nun die EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) inkraft. Aus diesem Grund mussten auch wir unsere Datenschutzerklärung aktualisieren. Sie finden diese auf unserer Internetseite unter https://www.emskg.de/de/datenschutz.html.

Sollten Sie Fragen oder Kommentare hierzu haben, zögern Sie bitte nicht, uns hierzu anzusprechen – am besten per E-Mail an datenschutz@emskg.de
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Neues vom BREXIT:

Am 19.03.2018 sind die Unterhändler der EU und Großbritanniens übereingekommen, dass der Brexit nicht nach der gesetzlich vorgesehenen 2-Jahres-Frist am 26.03.2019 wirksam werden soll. Es wurde stattdessen eine Übergangsfrist bis Ende 2020 vereinbart, während der Großbritannien noch dem EU-Binnenmarkt angehören wird. Der Brexit wurde damit effektiv um knapp 2 Jahre auf den 01.01.2021 verschoben.

Dies sind natürlich gute Nachrichten für Gründer und Betreiber von englischen Limiteds mit Verwaltungssitz in Deutschland; denn solange Großbritannien dem Binnenmarkt angehört, steht auch die Rechtsfähigkeit englischer Limiteds in Deutschland nicht in Frage.

Andererseits wird die Vereinbarung der Übergangsphase, die bereits Teil des Austrittsabkommens ist, auch als Durchbruch bei den bislang schleppenden Verhandlungen mit Großbritannien begrüßt. Sie erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass ein "harter Brexit" ohne ein umfassendes Austrittsabkommen vermieden werden kann. Bei Abschluss eines solchen Austrittsabkommen wird allgemein damit gerechnet, dass die europäische Niederlassungsfreiheit für Großbritannien weitergilt. Das hätte zur Folge, dass englische Limiteds in Deutschland weiterhin rechtsfähig wären.

Zudem ist Großbritannien ja nicht nur Mitglied der EU, sondern auch im EWR, dem Europäischen Wirtschaftsraum. Dem EWR gehören neben allen EU-Staaten auch Nicht-EU-Mitglieder wie Norwegen und Island an. Die EWR-Mitglieder haben freien Zugang zum Binnenmarkt, und die nach ihrem Recht gegründeten Gesellschaften gelten in allen EU-Staaten als rechtsfähig.

Nun ist mit dem EU-Austritt Großbritanniens nicht automatisch auch ein Austritt aus dem EWR-Abkommen verbunden. Bleibt Großbritannien im EWR, dann behalten auch englische Limiteds ihre Rechtsfähigkeit in Deutschland – ganz unabhängig vom Ausgang der Brexit-Verhandlungen. Der Verbleib Großbritanniens im EWR gilt als wahrscheinlich, weil Großbritannien nach dem Brexit umso stärker auf seine EWR-Mitgliedschaft angewiesen sein wird.

FAZIT: Die Rechtssicherheit für englische Limiteds mit Verwaltungssitz in Deutschland hat sich durch die Vereinbarung der Übergangsfrist stark erhöht. Für das Austrittsabkommen, das nach den Planungen im Herbst 2018 abgeschlossen werden soll, sind wir zuversichtlich. Handlungsbedarf für deutsche Limiteds sehen wir derzeit daher nicht.
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Dank der massiven Trump-Steuersenkungen ist es 2018
noch lukrativer in die USA zu expandieren!

Sicher kann man von Donald Trump halten was man will aber seine nun beschlossene Steuerreform hat es in sich und bringt eine Reihe von Vorteilen, insbesondere für Selbständige und Unternehmen. Mehr zu diesem Thema lesen Sie hier: http://www.emskg.de/de/news.html/17_dank-der-massiven-trump-steuersenkungen-ist-es-2018-noch-lu
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GmbH in 4 Wochen aus dem Handelsregister löschen

Sie sind Geschäftsführer und/oder Gesellschafter einer GmbH und möchten diese nicht weiterbetreiben?

Eine normale GmbH-Löschung dauert Ihnen zu lange?

Dank einer speziellen, mehrstufigen Vorgehensweise – wir nennen sie die kalte grenzüberschreitende Verschmelzung – können Sie Ihre GmbH innerhalb von 3 Wochen löschen lassen.

Eine solche Umwandlung der GmbH in eine Limited bietet Ihnen ganz entscheidende Vorteile:

• Erhebliche Kostenersparnis bei Löschung der Limited
• Schnelle Löschung der Limited binnen 2 Monate möglich
• Rücktritt als Geschäftsführer möglich
• Anonymität des Gesellschafters

Aufgrund internationaler Erfahrung führt e|m|s Unternehmensberatung mit Ihrer GmbH ein Cross-Merger-Verfahren durch. Nach erfolgreicher Verlagerung Ihrer GmbH kann diese kurzfristig aus dem deutschen Handelsregister gelöscht werden.

Voraussetzung für das GmbH-Löschungsverfahren ist, dass bei Auftragserteilung noch kein Auflösungsbeschluss ergangen ist und dass die GmbH nicht überschuldet ist und keine Insolvenzantragspflicht besteht.

Bei dem Verfahren handelt es sich nicht um eine rechtswidrige Firmenbestattung, die nach einem aktuellen BGH-Urteil auch strafbar wäre. Mit Urteil v. 10.12.2013 (9 HK O 11849/13) hat auch das Landgericht München bestätigt, dass das Verfahren zulässig ist; einen Verstoß gegen Treu und Glauben hat das Gericht nicht erkannt und insoweit bestätigt, dass das GmbH-Löschungsverfahren nicht rechtsmissbräuchlich ist. Die Verschmelzung (und damit auch die Löschung) der GmbH kann nicht angefochten werden.

Ersparen Sie sich die Strapazen einer normalen GmbH Schließung die Jahre in Anspruch nehmen kann !

Mehr Informationen finden Sie auch auf unserer Webseite -> http://www.emskg.de/de/news.html/15_loeschung-einer-gmbh-durch-verschmelzung-zu-englische-limited
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In 24 Stunden eine englische Ltd. gründen und starten

Die Limited ist das englische Gegenstück zur GmbH. Eine Limited kann man in wenigen Stunden gründen - wir bieten dazu sogar einen 24-Stunden-Express-Service an. Für die Gründung und Registrierung der Ltd. müssen Sie kein einziges Stück Papier unterschreiben. Ein Wohnsitz oder gar eine Reise nach England ist für die Limited Gründung nicht erforderlich, auch spielt die Nationalität der Gründer keine Rolle. Während andere noch einen Notartermin zur GmbH- Gründung vereinbaren, ist Ihre Limited schon längst gegründet - und weltweit geschäftsfähig! Am Anfang noch ein wenig belächelt und als exotisch und unseriös eingestuft, hat die Limited inzwischen den deutschen Markt erobert.

Warum gründen immer mehr Unternehmer eine Limited in England?

Die Rechtsform „Limited" ist die weltweit am meisten verbreitete Unternehmensform. Der englische Companies Act (Limited Firmengesetzgebung) existiert schon seit 1844. Profitieren auch Sie vom hohen internationalen Ansehen der britischen Rechtsform "Limited".

Viele Unternehmer aus dem deutschsprachigen Ländern haben die Vorteile bereits erkannt: Nach einer Untersuchung der Universität München laufen bereits über 40.000 Unternehmen in Deutschland als Limited. Und der Zulauf ist auch trotz des BREXIT Votums ungebrochen hoch.

Vorteile der englischen Limited auf einem Blick:

- sehr schnelle Gründung und Registrierung
- Der Zusatz „in Gründung" wie bei der GmbH ist nicht bekannt
- kein persönliches Erscheinen in England notwendig
- Kein Wohnsitz in England notwendig
- Anonyme Gründung der Limited möglich
- Keine Pflicht zur Stammkapitaleinzahlung
- Haftungsbegrenzung auf £ 1.00 (ca. 1,50 €) möglich
- Die persönlichem Haftung der Gründer ist ausgeschlossen
- Eine Limited darf Aktien ausgeben
- In der EU und weltweit hoch anerkannte Rechtsform
- Unkomplizierte Führung und Verwaltung der Ltd
- hohes Prestige (zum Beispiel mit einer Londoner Firmenadresse)

Aus den genannten Gründen sind sich die Experten einig: Die Limited bleibt trotz Änderungen nach der GmbH-Reform und dem BREXIT-Votum der Briten eine sehr gute Alternative im Vergleich zu anderen Rechtsformen.

Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie auch auf unserer Webseite unter http://www.emskg.de/de/ltd-gruenden.html
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Gründung einer GmbH mit der e|m|s Unternehmensberatung:

Die Gründung einer deutschen GmbH läuft grundsätzlich immer nach ein und demselben Schema ab. Die zwei groben Schritte sind der Abschluss des Gesellschaftsvertrages und die Anmeldung und Eintragung ins Handelsregister.

I. Gesellschaftsvertrag

Der Gesellschaftsvertrag, auch Satzung genannt, regelt alle wichtigen Fragen zu allen Belangen der Gesellschaft, die gegründet werden soll und muss daher bestimmte Mindestangaben enthalten.

Dazu zählen:

- Name der Gesellschaft (hierbei ist zu beachten, dass keine Namen gewählt werden dürfen die bereits für andere geschützt sind, die firmenrechtliche Vorprüfung nimmt dann die IHK in der jeweiligen Gründungsstadt vor)
- Sitz der Gesellschaft, dieser ist innerhalb Deutschlands frei wählbar, der Verwaltungssitz kann sich hiervon unterscheiden
- Gegenstand (Zweck) des Unternehmens (es gibt Gesellschaftszwecke bei denen die Erlaubnis geprüft werden muss, z.B. Konzessionen)
- Betrag des Stammkapitals, dieser Betrag muss sich auf mindestens 25.000 EUR belaufen und deutlich machen, wie sich dieser auf die Gründer aufteilt

Neben diesen Mindestangaben können und sollten auch noch weitere optionale Regelungsmöglichkeiten in dem Vertrag festgehalten werden.

Diese Regelungen können betreffen:

- Vorgehen bei Auflösen der Gesellschaft
- Regelungen zur Geschäftsführung
- Verkaufsrechte
- Einziehung von Gesellschaftsanteilen
- Stimmrechte
- Übernahme der Gründungskosten

Das wichtigste Organ der neuen Gesellschaft ist die Gesellschafterversammlung, gegründet aus den ersten Gesellschaftern. Die Stimmrechte der Gesellschafter richten sich nach der Höhe ihrer Geschäftsanteile, sofern keine Vorzugsstimmrechte vereinbart wurden. Üblicherweise wird die Einlage durch Bargeld getätigt. Wenn im Gesellschaftsvertrag nicht abweichend vereinbart, sind auch Sacheinlagen mit entsprechendem Wert denkbar, z.B. durch Grundstücke.

Da der Gesellschaftsvertrag für die Gesellschafter von besonderer Bedeutung ist, muss dieser durch einen Notar beurkundet werden.

II. Anmeldung und Eintragung ins Handelsregister

Nach der notariellen Beurkundung des Gesellschaftsvertrages besteht die GmbH als Vor-GmbH, an die dann auch die Einlagen zu zahlen sind. Dabei müssen insgesamt 12.500 EUR, 50% des Stammkapitals und auf jeden Geschäftsanteil mindestens ein Viertel des Nennbetrages eingezahlt werden. Bei Sacheinlagen sind diese dann entsprechend an die Vor-GmbH zu übertragen, bei diesem Vorgang muss zusätzlich allerdings ein Sachgründungsbericht erstellt werden.
Die Gesellschaft ist dann durch den oder die neuen Geschäftsführer zum Handelsregister anzumelden. Dies erfolgt ebenfalls durch den Notar.

Mit der Anmeldung müssen Sie folgende Unterlagen einreichen:

- Gesellschaftsvertrag
- Bestellung der Geschäftsführer (soweit nicht im Gesellschaftsvertrag benannt)
- Gesellschafterliste
- Sachgründungsbericht und Prüfbericht (sofern eine Sachgründung stattgefunden hat)

Zusätzlich werden noch folgende Angaben und Versicherungen eingefordert:

- Zahlung der Einlagen zur freien Verfügung der Geschäftsführer
- Belehrung der Geschäftsführer und Versicherung, dass keine Hinderungsgründe bestehen
- Inländische Geschäftsanschrift
- Vertretungsbefugnis der Geschäftsführer

Anschließend werden die eingereichten Unterlagen durch das Registergericht entsprechend geprüft. Bestehen keine Zweifel der abgegebenen Versicherungen, wird die Gesellschaft in das Handelsregister durch das Registergericht eingetragen. Dieser Vorgang ist gleichbedeutend mit der wirksamen Errichtung der Gesellschaft. Damit entsteht auch die Haftung der Gesellschaft nach außen und ist durch das Gesellschaftsvermögen begrenzt.
Hinzu kommen allerdings noch weitere Anmeldeformalitäten bei der Gründung einer GmbH, die zu beachten sind. So muss beispielsweise Kontakt mit dem Finanzamt aufgenommen werden. Dort ist es erforderlich, einen Gründungsfragebogen mit sämtlichen Informationen bezüglich der Gesellschaft vorzuweisen.
Von großer Bedeutung ist aber auch die Erstellung einer Eröffnungsbilanz.
Gerade in der Gründungsphase sind viele solcher Formalitäten und Anmeldungen notwendig, die aber viel Zeit in Anspruch nehmen.

Das Gründungsverfahren der GmbH (über unser Haus!) bis zur Eintragung der Gesellschaft in das jeweilige Handelsregister beansprucht in der Regel zwischen 2-3 Wochen je nach Registergericht und Bundesland.

Gründungserleichterung: Die Vorrats-GmbH

Dieser eben dargestellte, sehr komplexe Vorgang, über die Gründung einer GmbH, ist aufwendig und vor allem sehr zeitintensiv. Wertvolle Zeit, die verloren geht und in der Sie schon ihre Geschäftsidee hätten verwirklichen können. Aber: Wir helfen Ihnen gern dabei, diese unnötige Zeit einzusparen und gleich voll durchzustarten.

Ob eine Neugründung, Umstrukturierung oder Ausgliederung – mit einer unserer Vorratsgesellschaften sind Sie sofort startklar.

Bei unseren Vorrats-GmbHs, auch Vorratsgesellschaft genannt, handelt es sich um Firmen, die bereits vollständig gegründet wurden, inklusive einer Eintragung in das Handelsregister. Diese Firmen haben bisher noch keine aktiven Geschäftstätigkeiten aufgenommen, verfügen jedoch bereits über eine eigene Rechtspersönlichkeit (juristische Person). Eine solche Vorratsgesellschaft können Sie binnen 24 Stunden übernehmen und sind damit sofort handlungsfähig.
Nach der Übernahme einer unserer Vorratsgesellschaften können Sie selbstverständlich den Firmennamen, den Zweck und falls gewünscht oder erforderlich auch den Firmensitz ändern. Sie können aber auch alles so belassen, denn bei der Gründung einer GmbH verwenden wir einen Firmenzweck, der erlaubt verschiedenen Tätigkeiten nachzugehen. Nach der Übernahme können Sie sofort rechtswirksam Verträge abschließen.

Unsere Vorrats-GmbHs stehen derzeit an 10 Gründungsstandorten für Sie zur Verfügung, unter anderem in Berlin, München, Frankfurt und Leipzig.

Wenn Sie Zeit sparen wollen und von der Möglichkeit einer Vorratsgesellschaft profitieren möchten, dann kontaktieren Sie uns.

Mehr Informationen finden Sie auch auf unserer Webseite unter

http://www.emskg.de/deutsche-gmbh.html bzw.

http://www.emskg.de/de/vorrats-gmbh-ag-kg-kaufen.html
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Ab sofort können Sie bei uns auch Ihre GmbH gründen - vollumfänglich und garantiert rechtssicher!

http://www.emskg.de/deutsche-gmbh.html
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Das E2-Investorenvisum als Möglichkeit zur Erfüllung des American Dream

Um in den USA zu leben und zu arbeiten, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Vielen ist geläufig, dass man eine Green Card in der sogenannten "Lottery" gewinnen kann. Einige wissen auch, dass Sie mithilfe eines Visums ebenfalls eine Arbeitserlaubnis in den USA erlangen können. Die am häufigsten Anwendung findenden Visa sind dabei das Firmen-Transfer-Visum (L1), das Visum für Ausgebildete Fachkräfte (H-1B) sowie auch das Visum für außergewöhnliche Fähigkeiten (O-1).

Nur wenige wissen jedoch, dass man seit 1991 auch als Investor bzw. Firmeninhaber ein Visum und damit die Möglichkeit, in den USA zu leben und zu wirken, erlangen kann. Das E2- bzw. Treaty Investor Visa ermöglicht Investoren, die in eine US-amerikanische Firma eine beträchtliche Menge Kapital investieren, eine Arbeitserlaubnis zu erhalten. Dies ist auch bei der Neugründung oder dem Kauf einer bestehenden Firma der Fall. Dieses Visumsformat steht Angehörigen aus Staaten zur Verfügung, mit denen die USA bilaterale Handelsabkommen geschlossen haben. Zu den ca. 60 Ländern, die in diese Kategorie fallen, zählen auch Deutschland, Österreich und die Schweiz.

Das Investorenvisum wird meist für einen Zeitraum von 5 Jahren ausgestellt und kann beliebig oft verlängert werden, solange die Investition aufrecht erhalten bleibt bzw. die Firma gewinnbringend geführt wird. Während man im Besitz eines E2-Visums ist, ist man gleichzeitig berechtigt, eine Green Card zu beantragen. Auf diese Weise ist der dauerhafte Aufenthalt in den Vereinigten Staaten und eine spätere Einbürgerung möglich. Für Ehepartner und Kinder unter 21 Jahren besteht die Möglichkeit, ebenfalls auf das Visum eingetragen zu werden, wobei sich Kinder beim Erreichen des 21. Lebensjahres eine andere Visumsart suchen müssen, um weiterhin in den USA leben zu dürfen.

Um für ein solches E2-Visum in Frage zu kommen, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden:

1. Als Handelsinvestor muss man in die Vereinigten Staaten kommen, um in ein neues oder bereits existierendes Unternehmen zu investieren.
In jedem Fall muss nachgewiesen werden, dass die Investition signifikant ist und mit dem Ziel getätigt wird, Gewinn zu generieren.

2. Die Investition muss in ein Bona-Fide-Unternehmen getätigt werden und darf nicht marginal sein.
Bona fide wird dabei als ein reales, aktives Unternehmen definiert, das Waren oder Dienstleistungen gewinnorientiert bereitstellt. Dies bedeutet, dass es sich bei der Investition nicht um ein stillliegendes Unternehmen handeln darf, das beispielsweise nur aufgrund seines Wertsteigerungspotenzials aufrecht erhalten wird.
Ein marginales Unternehmen wird definiert, als Unternehmen, dass nicht genug Gewinn generiert, um sich selbst und der eigenen Famile das Existenzminimum zu garantieren oder ohne wirtschaftlichen Einfluss zu haben.

3. Die Investitionsmittel müssen nachweislich im eigenen Besitz sein und an das eigene Unternehmen gebunden sein.
Das zu investierende Kapital muss unwiderruflich an das eigene Unternehmen gebunden sein und auch bei Fehlinvestitionen teilweise oder gänzlich als Verlust gelten. Zudem muss nachweisbar sein, dass es sich um eigene Mittel handelt.
Weiterhin muss die Höhe der Investition signifikant in Relation zu den Gesamtkosten der Übernahme eines bestehenden Unternehmens bzw. einer Neugründung sein.

4. Die Quelle des zu investierenden Kapitals muss klar und nachvollziehbar darlegbar sein.
Es muss dargestellt werden, dass die Investitionsmittel nicht auf kriminellem Weg erlangt wurden.

5. Man muss in die USA kommen, um das Unternehmen zu entwickeln und zu leiten.
Dies wird nachgewiesen durch den Besitz von mindestens 50 Prozent des Unternehmens oder durch die operative Leitung beispielsweise augrund einer leitenden Position im Unternehmen.

Die Nachweise dieser Voraussetzungen können auf unterschiedliche Weise geschehen. Beispielsweise dienen Jahresabschluss, Steuererklärung und Absichtserklärung als gute Nachweismöglichkeiten. Eine genaue Vorbereitung und ein lückenloser Nachweis der genannten Kriterien ist von enormer Wichtigkeit, da die prüfenden Behördem nicht selbst Nachforschungen tätigen, um Lücken zu füllen bzw. Fragen zu klären, sondern im Zweifelsfall den Visumsantrag ablehnen.

Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie auch auf unserer Seite: http://www.emskg.de/de/firmengruendung-usa.html
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