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Vor einer Woche habe ich am EinsteinSlam in Berlin teilgenommen und vor 1000 Leuten in der Urania den Lageenergiespeicher erklärt.
http://youtu.be/pnomwGCBNAE
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Otto Buchegger's profile photoRolf Todesco's profile photophotovoltaikbuero Rüsselsheim's profile photoEURECI's profile photo
12 comments
EURECI
 
Wäre auch ein tolles Thema für EURECI zum Thema Umsetzung von Speicherlösungen! Gibt es bereits Studien und Lösungen zum Thema Geologie, Geophysik sowie Materialfestigkeit Stabilität, etc.? Auch das Thema Dichtung wird hier eine Schlüsselrolle spielen! Der Einsatz von pulshydraulischen Systemen, welche in Frequenz und Amplitude frei wählbar sind könnte hier sehr hilfreich sein!
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Wenn du bei TED auftreten willst, brauchst du eine gute englische Version!
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Ich bin zwar offen gesagt mehr ein Anhänger von dezentralen Strukturen, das hat aber weniger physikalische als eher politische Gründe. Stichworte sind "Redundanz" und Systeme die nicht im Besitz weniger Großkonzerne sein sollten.
Aus technischer Sicht finde ich die Idee allerdings klasse. Das ist genau das, was wir brauchen. Gut durchdachte Ideen!
Einen ebenfalls guten Vorschlag, den man durchaus parallel verfolgen sollte, ist die Power to Gas Technologie zur Kopplung von Stromnetz und Erdgasnetz. Im deutschen Erdgasnetz soll angeblich eine Energiemenge von ca. 200TWh speicherbar sein. Das wär doch auch nicht schlecht. Der Umwandlungswirkungsgrad von Strom in synthetisches Methan liegt laut den Leuten vom ZSW derzeit bei ca. 60%.
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ich finde, wir sollten diesen -Faktor in die Dezentralisierung stecken, nicht in Methan
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Unser Energieverbrauch besteht ja nicht nur aus Strom. Wenn wir unsere Stromversorgung aus 100% Erneuerbare Energien bewerkstelligen aber gleichzeitig an unserem Wärmeverbrauch und unserer Mobilität nichts ändern, haben wir nur einen Teilerfolg erzielt. Ziel muss es doch langfristig sein auch in diesen Bereichen auf EE umzusteigen und die Energieeffizienz deutlich zu verbessern. Was spricht also gegen eine Strategie überschüssigen Solar- und Windstrom im ersten Durchgang in Wasserstoff zu verwandeln und ins Erdgasnetz einzuspeisen. In einem zweiten Schritt könnte man dann (mit besseren Wirkungsgraden) synthetisches Methan herstellen (wenn der Wasserstoffanteil im Erdgasnetz zu groß wird). Dieses Gas wird überall dort verbraucht, wo vorher Erdgas verbraucht wurde. Das ist zu einem kleinen Teil auch die Stromerzeugung (ca. 13%). In den derzeitigen Gaskraftwerken liegt der Wirkungsgrad nicht über 50%. Das stimmt. In kleinen Anlagen, bei denen man mit Kraft-Wärmekopplung auch die Abwärme bei der Stromerzeugung nutzen kann (Stichwort stromerzeugende Heizung), liegt die Brennstoffausnutzung allerdings bereits bei über 90%. Das ist schon mal deutlich besser als überschüssigen Solar- und Windstrom einfach wegzuwerfen, wie es derzeit passiert.
Gemessen an der Größe der Aufgabe, die die Energiewende stellt, glaube ich auch nicht, dass sich die beiden Konzepte "Lageenergiespeicher" und Kopplung des Strom- und des Erdgasnetzes gegenseitig ausschließen.
Wichtig ist es vor allem, dass überhaupt mal etwas passiert und dass nicht nur in Talkshows darüber fabuliert wird...
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+photovoltaikbuero Rüsselsheim Bevor man mit 60% Wirkungsgrad Methan herstellt, sollte man mit 100% Wirkungsgrad das Wasser in den Heizungssystemen erwärmen. Erst wenn die letzte Erdgasleitung gekappt ist, dann macht Strom zu Methan Sinn, also längerfristig sicher, aber in der aktuellen Diskussion ist es eine Nebelbombe der Chemieindustrie.
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Sie meinen den überschüssigen Strom einfach in einer Elektroheizung verheizen, statt Methan herzustellen ?
Sicherlich auch eine Notlösung (die immer noch besser ist als den Strom wegzuwerfen) aber warmes Wasser kann man nur für ein paar Stunden speichern, Methan für ein paar Monate...
Dass die Methansynthese eher eine langfristige Strategie sein sollte, sehe ich auch so. Es ist aber wichtig langfristige Strategien rechtzeitig in der politischen Diskussion zu verankern, sonst wird es nie etwas...
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und dann war mein Anliegen schon ernst gemeint: Ich möchte wissen, inwiefern ein Lagespeicher, wie sie ihn erfunden haben, auch aus kleine lokale Lösung möglich wäre. Mit klein meine ich weniger die physikalische Grösse als die Finanzierbarkeit für Privatpersonen, die beispielsweise
300 m2 Sonnenkollektoren auf dem Dach haben.
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