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Dieter Petereit
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Dieter Petereit

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Die Niederländer schrecken vor nichts zurück 
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Irgendwie ist der Zitronengeschmack auch eher fischig.
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Dieter Petereit

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Immer wieder schön
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Dieter Petereit

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Dieter Petereit

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Schon mehr als 17.000 Menschen unterstützen unsere Forderung nach einer ‪#‎Tierhaltungswende‬ unter www.tierhaltungswende.de - seid auch dabei!

Vor allem eines haben wir schon erreicht: Es gibt viele, viele Reaktionen aus Politik und Wirtschaft, die Debatte ist in Gang! Viele Vertreter der Tierhalter – Verbandsfunktionäre, Bauernlobbyisten, aber auch einzelne Landwirte – haben sich zu unserer Kritik an den Zuständen in der Legehennenhaltung geäußert. Es gibt viel Zuspruch, aber auch viel Kritik, auf die wir gerne eingehen möchten.

Dabei gibt es unter den Kritikern unter den Landwirten vor allem diese Argumentationsstränge bzw. Rückmeldungen:

1. "foodwatch diffamiert pauschal alle Landwirte."
2. "In der Tierhaltung ist weitgehend alles gut - schließlich haben die Halter ein eigenes Interesse daran, dass es den Tieren gut geht. Sie verdienen ihr Geld damit, dass die Tiere gesund bleiben."
3. "foodwatch geht es nur um eigene Interessen und will wahrscheinlich bald ein eigenes Siegel für "gute" Tierprodukte herausgeben."
4. "Die Forderungen von foodwatch bringen Landwirte um die Existenz bzw. sorgen dafür, dass Billig-Importe die Produkte von europäischen bzw. deutschen Anbietern vom Markt verdrängen."
5. "Die Forderungen führen dazu, dass Tierprodukte nur noch für Reiche bezahlbar sind."
6. "Alles, was foodwatch über die Zuständsagt, ist falsch und nicht belegt".

Fangen wir mit dem letzten an: Unter www.legehennen-report.foodwatch.de haben wir einen ausführlichen Report über die Legehennenhaltung vorgelegt. Die Aussagen darin sind belegt – die Quellen sind in den Fußnoten offengelegt. Das Lesen können wir natürlich niemandem abnehmen.

Klar ist aber auch: Wir können niemanden von unserer Meinung überzeugen, dessen Job es ist, eine andere Meinung zu haben. Wenn wir zum Beispiel die Kleingruppen-Käfighaltung von Hühnern als nicht tiergerecht kritisieren, erwarten keinen Applaus von denjenigen, die eine solche Haltung praktizieren.

Zu den anderen 5 Punkten:

1. "foodwatch diffamiert pauschal alle Landwirte."

Das tun wir nicht und dazu haben wir auch keinen Grund. Wir sagen: Es gibt über alle HaltungsFORMEN hinweg Zustände, die wir als nicht tiergerecht bewerten. Die Gesundheit der Tiere beispielsweise hängt weder allein von der formalen Haltungsform noch von der Betriebsgröße ab, sondern wesentlich vom Betriebsmanagement und der Betreuung durch den Halter. Hier gibt es Halter, die alles dafür tun, ihre Tiere gesund zu halten und ihnen gute Bedingungen zu geben – und die das auch schaffen! Studien über die Legehennenhaltung zeigen jedoch, dass dies keineswegs auf alle oder auch nur annähernd alle Betriebe zutrifft.

Wir haben den Anspruch, dass ALLE Nutztiere tiergerecht gehalten werden. Wir sind sicher, dass dies noch viel mehr Halter auch wollen, als es tatsächlich schaffen. Es ist offensichtlich, dass es Wettbewerb und Preisdruck vielen Haltern nicht einfach ermöglichen, den Tieren tiergerechte Bedingungen zu bieten. Deshalb wollen wir ja auch die Tiere – und damit alle Halter, die Tiergerechtigkeit wollen – vor dem Wettbewerb zu schützen: WIr wollen, dass tiergerechte Bedingungen verpflichtend werden. Nicht als freiwillige Initiative, deren Produkte vielleicht mit einem Siegel beworben werden. Sondern als gesetzlicher Mindeststandard für alle. Dass der seinen Preis hat, versteht sich von selbst: Beides, den Preis für eine tiergerechte Haltung und für eine faire Bezahlung der Halter, müssen wir Verbraucher bezahlen. Nur dann werden wir allen Nutztieren gerecht und schaffen eine Tierhaltungswende, die die


2. "In der Tierhaltung ist weitgehend alles gut - schließlich haben die Halter ein eigenes Interesse daran, dass es den Tieren gut geht. Sie verdienen ihr Geld damit, dass die Tiere gesund bleiben."

Tierhalter verdienen ihr Geld damit, Produkte zu verkaufen. Leider ist es keineswegs so, dass nur gesunde Tiere "liefern". Es ist gang und gäbe, dass zum Beispiel Milchkühe Eutererkrankungen haben – und dennoch Milch geben. Die Anbindehaltung für Milchkühe ermöglicht diesen kaum arteigene Verhaltensweisen auszuüben – sie geben dennoch Milch. Genauso, wie Hühner in Legebatterien oder Kleingruppenkäfigen ohne Auslauf im Freien etc. Eier legen. Es ist bekannt, dass viele Hennen, deren Rassen einseitig auf Legeleistung gezüchtet wurden, an Brustbeinschäden leiden. Sie erkranken am Fußballen, sie zeigen oft Verhaltensstörungen – aber sie legen dennoch Eier. Zwischen den Betrieben gibt es große Unterschiede, wie es um die Tiergesundheit bestellt ist. Wir wollen, dass das, was die besten Halter durch ein gutes Management in Bezug auf die Gesundheit erreichen, zum Standard für alle wird. Aber die Gleichung "Ohne optimale Tiergesundheit verdient der Tierhalter kein Geld" klingt zwar plausibel, ist aber in dieser Einfachheit falsch.


3. "foodwatch geht es nur um eigene Interessen und will wahrscheinlich bald ein eigenes Siegel für "gute" Tierprodukte herausgeben".

foodwatch wird ganz sicher kein Siegel herausgeben. Erstens sind wir ja gerade gegen freiwillige Lösungen, die immer nur einem Teil der Nutztiere bessere Bedingungen sichern können – wir wollen eine gesetzlich verpflichtende Regelung, die ALLEN Tieren tiergerechte Mindeststandards bietet. Der Tierschutzbund, der im Prinzip dasselbe Ziel wie wir verfolgt, hat gute Standards bei seinem SIegel (in der so genannten Premiumstufe) entwickelt – hat es aber schwer, Betriebe zu finden, die bei der Premiumstufe mitmachen.

Zweitens wäre der Aufwand, ein Siegel für Tierprodukte zu entwickeln und die Einhaltung der Kriterien bei allen Betrieben zu kontrollieren für eine kleine Organisation wie foodwatch nicht zu schaffen. Das wäre also keine seriöse Initiative. Und drittens, aber nicht zuletzt, wollen wir aus grundsätzlichen Überlegungen heraus keine solche Kooperation mit Betrieben eingehen. Wenn wir mit einem Betrieb kooperieren bzw. ihm ein Siegel, können wir uns dann noch kritisch zu dessen Konkurrenten äußern? Man würde uns sofort mangelnde Unabhängigkeit unterstellen, gleich, ob etwas dran wäre oder nicht.

Zudem wäre es kaum möglich, zwischen der unabhängigen Arbeit und dem eigenen Interesse am Erfolg unseres Siegels zu unterscheiden. Lange Rede, kurzer Sinn: Ein foodwatch-Siegel wird es nicht geben, weder für Tierprodukte noch für andere Lebensmittel.


4. "Die Forderungen von foodwatch bringen Landwirte um die Existenz bzw. sorgen dafür, dass Billig-Importe die Produkte von europäischen bzw. deutschen Anbietern vom Markt verdrängen."

Das wäre so, wenn wir eine gesetzliche Änderung in Deutschland oder nur Vorgaben für die Betriebe in Deutschland oder der EU fordern würden. Das tun wir nicht, weil wir die genannte Gefahr sehen. Unsere Vorstellung geht daher so: Eine tiergerechte Erzeugung sollen die Voraussetzung sein für alle Produkte, die in der EU AUF DEN MARKT KOMMEN – egal, wo der Erzeuger seinen Sitz hat. Damit müssten auch Tierhalter von außerhalb Europas diese Bedingungen einhalten, wenn sie ihre Produkte nach Europa verkaufen wollen. Wer keine Tiergerechtigkeit (nach definierten gesetzlichen Standards) nachweisen kann, der darf seine Produkte auch nicht in Europa vermarkten.

Eine solche Regelung könnte nicht in Deutschland umgesetzt werden, weil der europäische Binnenmarkt ein Vermarktungsverbot für nicht-tiergerecht erzeugte EU-Produkte in Deutschland nicht zuließe. Die EU könnte eine solche Regelung jedoch für den gesamten Binnenmarkt einführen. Damit wären die Standards für alle europäischen Tierhalter gleich und damit fair – und der Wettbewerb nicht zugunsten von Anbietern außerhalb der EU verzerrt.

Wenn die Bedingungen aber für alle Produkte auf dem Markt der EU gelten, ist auch klar: Die Kosten, die eine tiergerechte Haltung verursacht, haben alle Halter – und die Preise für tiergerecht erzeugte Produkte müssen von den Verbrauchern bezahlt werden. Die Tiere sollten uns das wert sein.


5. "Die Forderungen führen dazu, dass Tierprodukte nur noch für Reiche bezahlbar sind."

Richtig ist: Tiergerechte Haltungsbedingungen haben ihren Preis. Dieser muss sich auch im Preis für Tierprodukte im Handel niederschlagen. Und wir finden: Wenn wir Verbraucher Tierprodukte konsumieren wollen, dann müssen wir diesen Preis zahlen.
Wir kämpfen an vielen Stellen für die Wahlfreiheit der Verbraucher. Doch die Wahlfreiheit hat Grenzen, wenn es um die Ansprüche von Tieren geht: Eine Wahl zwischen (billigeren) Produkten aus nicht-tiergerechter Erzeugung und (teureren) aus tiergerechter Erzeugung sollte es nicht geben dürfen: Wenn wir Tiere halten, dann schulden wir ihnen ALLEN möglichst tiergerechte Bedingungen. Denn ein Menschenrecht auf möglichst viele, möglichst billige Tierprodukte gibt es nicht, wenn diese mit tierischem Leib subventioniert wurden.

Es versteht sich von selbst, dass wir wollen, dass sich alle Menschen eine ausreichende und ausgewogene Ernährung zusammenstellen können und es nicht das Ziel ist, dass sich nur noch Reiche ab und an mal ein Ei leisten können. Dennoch sollte dies nicht gegen die Ansprüche der Tiere ausgespielt werden: Es ist dann eine Aufgabe der Sozialpolitik dafür zu sorgen, dass auch die Menschen mit dem geringsten Einkommen unserer Gesellschaft sich ausreichend und ausgewogen ernähren können.


Wenn ihr uns zustimmt, dass sich in der Tierhaltung dringend etwas verändern muss, dann unterstützt bitte jetzt unsere Forderung nach einer Tierhaltungswende:

www.tierhaltungswende.de
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Dieter Petereit

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Abendlicher Absacker 
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Markus “Hmark” Hagl's profile photojan droste's profile photoDieter Petereit's profile photo
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Tyrlich 
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Dieter Petereit

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Wichtige Basics für jeden WordPresser
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WordPress optimal anpassen per wp-config.php | http://j.mp/1PqeQ9V
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Dieter Petereit

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Letztes Wochenende...
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In Zélande, Süd-Holland
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Dieter Petereit

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Beachlife in the evening perfect. 
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Gerrit Berger's profile photohartmut k's profile photoDieter Petereit's profile photo
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Wenns halt bloß nicht 16 Grad wäre 
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Dieter Petereit

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Einblicke in die Profifotografie
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Das Auge kauft mit: Wie das perfekte Produktfoto entsteht | http://j.mp/1IYNibs
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Dieter Petereit

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Recht hat er mit seinem Fazit 
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Ich konzentrierte mich desderwegen ja auch auf das Fazit. Der Rest ist vielschichtiger...
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Dieter Petereit

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Terminator selbst gemacht
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Photoshop: Lensflare-Effekte wie aus dem Hollywood-Blockbuster | http://j.mp/1Fhmp3a
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Dieter Petereit

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Klingt logisch für mich 
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