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Liebe Wiesenhof-PR-(Desaster)Kommentarverwalter!

Dies ist mein dritter Versuch, mit einem zurückhaltenden aber kritischen Kommentar veröffentlicht zu werden. Bisher haben Sie in diesem Beitrag 268 Kommentare gelöscht - das sind weit mehr, als sie zugelassen haben. Ihr Verhalten ist in der Netzgemeine nicht nur sehr ungern gesehen, sondern zeigt auch, wie Ernst sie die Konsumenten (und Tiere wie wir dank der ARD wissen) nehmen, nämlich gar nicht.
http://newsroom.wiesenhof-online.de/2011/08/30/faire-recherche-ard-exclusiv-reportage-uber-wiesenhof/comment-page-3/#comment-397
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David Maciejewski's profile photoStefan M. Moser's profile photoSascha Stoltenow's profile photoChristian Aust's profile photo
26 comments
 
Was willst Du denn schreiben? Schreib es halt hier und setze einen Trackback.
 
Genau das habe ich ja getan. Vergleiche doch mal den Text hier mit dem im Screenshot! ;-)
 
Ich meinte den kritischen Kommentar, nicht die Beschwerde ;-)
 
Ohne jemanden auf den Schlips zu treten, bat ich schlicht um echte Aufklärung, sie sollen sich engagieren. Statt dessen - so meine Kritik - agierten sie genau so wie die ARD, mit einem einseitigem Video und dramatischer Musik im Hintergrund.

Bei diesem medialem Meinungsaustausch stand Wiesenhof aber nicht auf, öffnete die Türen und tat alles dafür, die Vorwürfe zu entkräften.
Statt dessen lese ich den „Faktencheck“ von Wiesenhof (http://www.scribd.com/doc/63718391/Faktencheck-Wiesenhof), in dem sie in Bezug auf die Medien wörtlich schreiben: „Wiesenhof steht für Transparenz“. Dem gegenüber stehen 268 gelöschte Kommentare und die Deaktivierung der Kommentarfunktion bei YouTube zur Videoantwort an die ARD.
 
Seit einigen Tagen spielt es in meinem Kopf Wiesenhof: Contra - Pro - Contra - Pro - das wird mit solch einem Verhalten aber zunehmend Contra-gewichtig.

Das ist definitiv keine Kommunikation auf Augenhöhe mit diesem Verhältnis von rund 1 : 2 offene : gelöschte Kommentare. Egal wie "aggressiv" diese gelöschten nun gewesen sein mögen.
 
Wenn man Wiesenhof wirklich nichts vorwerfen könnte, wieso zeigen sie es denn nicht? Und ich rede nicht von „Tag der offenen Tür“ für Politiker oder Medien, denn wenn ich Besuch bekomme, fege ich auch mal vorher durch.
 
Sehe ich genau so +David Maciejewski

Dort wird mit lebendigen Geschöpfen gearbeitet - und das bedeutet halt nicht nur Geschäftsprozesse, sondern auch Verantwortung und an viele andere Dinge denken die nichts mit Profitmaximierung zu tun haben, sondern mit so komischen Dingen wie Ethik oder Umweltverantwortung.

Wiesenhof ist dabei eigentlich ein Platzhalter für einen Großteil der Lebensmittelindustrie. Und so gesehen, muss es neben diesem Film noch viel mehr geben.
 
Diese Art von Öffentlichkeitsarbeit - wenn man das noch so nennen darf löst bei mir sofort einen großen Widerwillen aus - so groß, dass ich einen weiten Bogen um die Produkte machen werde und zwar unbewusst.
Das ist schlecht gemacht von Wiesenhof. Ob - und das ist dabei vollkommen egal- oder ob an der Berichterstattung nichts dran ist. Die heutige Medienwelt ist so wie sie ist - da nutzt es nichts zu klagen - hätte es einen Pro -Wiesenhof Bericht gegeben hätte sich das Unternehmen gefreut und den mitgenommen - so ist das sehr schlecht und das lässt auf das Unternehmen, die Unternehmensführung, den Stil der Mitarbeiterführung , die Art des Umgangs mit den Kunden und nicht zuletzt auf die Qualität rückschließen .... Schade an sich.
 
Auch heute am Sonntag löscht das Unternehmen bzw dessen PR-Agentur Engel & Zimmermann fleissig Kommentare, seit meinem - nicht zugelassenen - Kommentar von oben immerhin drei. Bei Twitter will man mir auch nicht antworten.
 
Ich unterstelle mal, dass deine Argumente richtig und deine Sache gerecht ist. Aber woher nimmst du bloss die Überzeugung, dass Wiesenhof dich anhören müsste? Es mag ja ärgerlich sein, was die da treiben, aber was einer auf seiner Homepage zulässt, fühlt sich für mich wie eine Art Hausrecht an. Man darf von mir halten, was man will - aber in meinem Haus bestimme ich die Regeln. Würdest du in meinem Wohnzimmer stehen und kritische Reden schwingen, könnte es sein, dass ich deinen Besuch beende. :-P

Die hunderttausende, die morgen wieder im Supermarkt vor dem Regal stehen und zu Produkten von Wiesenhof greifen, die entscheiden. Und meistens nicht "pro Tierschutz" sondern "pro Geldbeutel". Deren Meinung zählt bei Wiesenhof und allen anderen, bei Aldi & Lidl, Edeka & Rewe.
 
Am Inhalt kann es nicht liegen, denn entsprechende Kommentare stehen online. Interessant ist aber in der Tat die reine Menge der gelöschten Kommentare. Die spricht nämlich eindeutig gegen Transparenz. Besser wäre es, die Kommentare zu zeigen, Beleidigungen o.ä. zu schwärzen oder den Text unter Verweis auf die Kommentarrichtlinien zu löschen, den Kommentar aber zu zählen. So bleibt der Verdacht, dass in den gelöschten Kommentaren etwas verborgen werden soll.

Davon abgesehen hat die industralisierte Zucht, Haltung und Tötung von Tieren erst unser Leben in der westlichen Welt ermöglicht, nachzulesen in zahlreichen Texten seit dem Ende des 19. Jahrhunderts. Sich nun Wiesenhof rauszupicken ist insofern unredlich, als dadurch ein Unternehmen pars pro toto für die Mißstände einer ganzen Industrie in Haftung genommen wird.
 
+Christian Aust Wiesenhof bzw. PHW, steht laut eigenen Aussagen der letzten Tage für folgende Werte: Offenheit bei der Kommunikation mit und in den Medien, Verantwortung für Mensch, Tier und Umwelt, Gesellschaftliche Verantwortung und hat im Zuge der PR-Aktivitäten einen Blog aufgesetzt, einen YouTube-Kanal und einen Twitter-Account.
Da liegt es doch nahe, dass ich annehme, dass sie die Kommunikation wollen. Das Gegenteil ist aber der Fall, denn es ist eine Einbahnstraße. Wer Kommentare auf YouTube unterbindet, nicht antwortet oder massenhaft kritische Kommentare im Blog löscht, handelt nicht nach den oben aufgeführten Grundsätzen. Viel Schlimmer: Das Sachthema „Tierschutz“ wird dabei wiederum völlig ausgeblendet. Im PR-Video zur ARD-Doku ist alleine die ARD schuld, im PR-Video gegen den Stern ist alleine der Stern und seine bösen Journalisten schuld. Wiesenhof tut doch alles - für Mensch, Tier und Umwelt. Klar...
 
Wiesenhof, deren Produkte meidet meine Frau schon seit Jahren. Der Bericht im Fernsehn ist sozusagen das I Tüpfelchen.

Aber das ist fast bei allen großindustriellen Lebensmittelproduktionen um das Produkt macht man viel Werbung, suggeriert Gesundheit, Genuss und Verantwortung nur was mit dem eigentlichen Rohstoff (Tiere) passiert darüber deckt man den Mantel des Schweigens. Betriebsgeheimnis. Bis eines Tages die PR Bombe platzt und dann versucht man sich in hektischer Schadensbegrenzung. So ist das mit der suggerierten Verantwortung, wenn es drauf ankommt will keiner den Kopf für hinhalten.
 
Wiesenhof quält tausende Tiere. Wenn ich einen Hund zu Tode quälen würde gäbe es wahrscheinlich auch einen Aufschrei in meiner Nachbarschaft. Warum soll Wiesenhof sich da beschweren ?
 
Wiesenhof soll einfach die Tiere ordentlich und artgerecht halten.
 
Wiesenhof hin und her, aber wieso kauft ihr überhaupt solche Produkte? Ich z.B. gehe seit vielen Jahren nur zu Metzgern in der "Stadt" oder gar zum Gefügelhof in den Hofladen.

-> Schmeckt besser
-> Ich weiß wo ich es her bekomme
-> Kostet auch nicht viel mehr

Selbiges für Obst und Gemüse, ein Weltenunterschied zu Netto/Hit/Edeka & Co. die nichtmal ordentlich kühlen!
 
Wer sagt, dass ich den Kram kaufe? Um Wiesenhof mache ich seit Jahren einen weiten Umweg.
 
Ah ok. Aber wieso regst du dich dann auf, wenn du es eh nicht kaufst? ;-)

Sicherlich ist es ein "Skandal", aber ich glaube das Wiesenhof nicht die einzigste Firma ist die mit "Qualität" oder "Bio" oder "Gesund" (oder oder oder) wirbt und im Hintergrund was ganz anderes abläuft. Die hatten halt das Pech erwischt zu werden.
 
Vor allem soll man sich nicht mehr aufregen und seine Stimme erheben? Schlimmer ist es wenn man alles so hinnimmt und mit dem Satz würzt "Ist halt so" - ich hasse den Satz wie die Pest.

Ich kaufe auch keine Wiesenhof Produkte, das schafft dem Unternehmen aber keinen Freifahrtschein. Es geht um lebende Tiere, die zwar für den Konsum gezüchtet werden, aber die in der Zeit in der sie eben leben anständig behandelt werden sollen. Das gilt aber nicht nur für Wiesenhof, jeder Fleischproduzent sollte Verantwortung walten lassen. Wiesenhof selbst steht aber schon seit längerer Zeit im Fokus es war somit nur eine Frage der Zeit bis die Bombe platzt, man hätte ja früh reagieren können um etwas zu ändern.

Ich persönlich bin gespannt wie lange es dauert bis bei mir im Umkreis die zwei großen Supermärkte (die mit dem Grünen M) bei mir im Umkreis die Wiesenhof Produkte aus ihrem Warenbestand verbannen. Bislang ist da auch nichts passiert, da spielt man Vogel Strauß und hofft das die Leute dennoch zu greifen. Mangelndes Verantwortungsbewusstsein ist somit nicht nur ein Manko der Produzenten, sondern auch der Händler.
 
+David Maciejewski aaah das hab ich doch garnicht gesagt! Mir tun die Tiere ja auch leid! Aber wenn es danach geht müsstest du auch die hungerenden Menschen der Welt bemitleiden, drogensüchtige und sterbende Promis, öhm..(was gibs noch so wichtiges?).. was ich eigentlich sagen wollte..man kann sich (leider) nicht um alles auf der Welt kümmern... +sascha fuchs hinnehmen tuns wir ja nicht, wir unterstützen die Firma ja nicht indem wir keine Produkte kaufen! Was anderes kann man hier leider nicht machen.
 
Ach, ich kümmere mich erstmal um die Tiere bei Wiesenhof ... für den Anfang. ;-)
 
Ich beschwere mich öffentlich. ...ähhhh wie hier! 😉
 
+Christian Brückner Nun wir können die Öffentlichkeit weiter sensibilisieren um die Thematik mehr in die öffentliche Diskussion zu ziehen. Der Konsumverzicht alleine, ist der persönliche Protest von dem viele Unternehmen aber meist recht wenig mit bekommen (ist leider nur ein kleiner Teil die Bewusst auf bestimmte Dinge verzichten).

Ich finde es gut wenn man die Augen nicht verschließt und vor allem so wie, sich über das Thema Gedanken macht ohne Schaum vor dem Mund, mit Mistforke und brennenden Fackeln in der Hand.
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