Profile

Cover photo
Josef A. Preiselbauer
Attended 78. POS Dresden
Lives in Freising
1,566 followers|3,039,581 views
AboutPostsPhotosYouTube

Stream

Josef A. Preiselbauer

Shared publicly  - 
11
1
Helmar Wodtke's profile photoGar Nix's profile photo
 
Das ist vllt. die Sehnsucht nach etwas Bürgerkrieg zuhause, auf den man im Grunde durchaus verzichten kann....
 ·  Translate

Josef A. Preiselbauer

Shared publicly  - 
8
Nico Sänger's profile photoJosef A. Preiselbauer's profile photoMartin Seidler's profile photoVinzent Höfler (Jellix)'s profile photo
7 comments
 
+Josef A. Preiselbauer Stilecht ist nur ausdrucken, einscannen, und dann vom Bildschirm abphotographieren.
 ·  Translate

Josef A. Preiselbauer

Shared publicly  - 
 
Märchenstunde bei #Pegida München 
 ·  Translate
11
Petra Ristow's profile photoMarc Müller's profile photo
2 comments
 
unglaublich
 ·  Translate

Josef A. Preiselbauer

Shared publicly  - 
 
Die kommen doch nur her, um sich hier aushalten zu lassen! Richtig?

Du bist 29 Jahre alt und hast eine Frau, zwei Kinder und einen Job. Du kommst über die Runden. Du kannst dir auch mal was leisten, und lebst in einem kleinen Häuschen in der Stadt.
Plötzlich ändert sich die politische Lage in deinem Land und ein paar Monate später stehen Soldaten vor deinem Haus. Und vor den Häusern der Nachbarn.
Sie sagen, wenn du nicht für sie kämpfst, erschießen sie dich.
Dein Nachbar weigert sich.
Ein Schuss. Das wars.
Du hörst, wie einer der Soldaten zu deiner Frau sagt, dass sie die Beine breit machen soll.
Du schaffst es irgendwie, die Soldaten erstmal loszuwerden und denkst die halbe Nacht lang nach.
Auf einmal hörst du einen Einschlag. Dein Haus hat kein Wohnzimmer mehr.
Ihr rennt raus und seht, dass die ganze Straße zerstört ist.
Kein Stein steht mehr auf dem anderen.
Du bringst deine Familie zurück ins Haus und rennst an die Stelle, an der das Haus deiner Eltern stand.
Es ist nicht mehr da. Deine Eltern auch nicht.
Du siehst dich um und entdeckst einen Arm mit dem Ring deiner Mutter am Finger. Der Rest deiner Eltern ist nichtmal mehr auffindbar.

Aber die Asylanten haben so viel Luxuszeug! Smartphones, Markenklamotten und so! Richtig?

Du denkst jetzt nicht mehr nach. Du rast nach Hause und rufst, deine Frau soll die Kinder anziehen. Du schnappst dir eine kleine Tasche, denn mehr könnt ihr auf die Dauer nicht tragen, und packst das Nötigste. Nur je 2 Kleidungsstücke pro Kopf passen in die Tasche.
Was nimmst du mit???
Du wirst deine Heimat vermutlich nie wiedersehen.
Deine Familie nicht, deine Nachbarn nicht, deine Arbeitskollegen …
Aber wie sollst du in Kontakt bleiben?
Hektisch wirfst du also dein Smartphone und das Ladekabel in die Tasche.
Dazu von jedem ein paar Klamotten, etwas Brot und das Lieblingskuscheltier deiner kleinen Tochter.

Die können sich die Flucht doch locker leisten. Dann sind die auch nicht arm!

Für den Notfall, denn man hat es kommen sehen, hast du all dein Geld bereits zusammengekratzt.
Durch deinen recht gut bezahlten Job hast du etwas auf der Seite gehabt.
Pro Kopf kostet der nette Schlepper von nebenan schlappe 5000 Euro.
Du hast 15.000. Wenn du Glück hast, können alle mit. Wenn nicht, musst du dich von deiner Frau trennen.
Du liebst sie und betest, dass sie euch alle mitnehmen.
Spätestens jetzt bist du vollkommen blank und hast nichts mehr. Nur deine Familie und die Tasche.
Die Flucht bis zur Landesgrenze dauert zu Fuß zwei Wochen.
Du hast Hunger und seit einer Woche kaum etwas gegessen. Du bist schwach, genau wie deine Frau. Aber Hauptsache die Kinder haben genug.
Sie weinen die ganzen 2 Wochen über.
Die Hälfte der Zeit musst du deine kleinste Tochter tragen. Sie ist erst 21 Monate alt.
Nach weiteren 2 Wochen seid ihr am Meer.
Ihr werdet mitten in der Nacht mit hunderten anderer Flüchtlinge auf ein Schiff geladen.
Du hast Glück. Deine ganze Familie darf mit.
Das Schiff ist so voll, dass es zu kentern droht. Du betest, dass ihr nicht ertrinkt.
Die Leute um dich herum weinen, schreien.
Ein paar kleinere Kinder sind verdurstet.
Die Schlepper werfen sie über Bord.
Deine Frau sitzt teilnahmslos in einer Ecke. Sie hat seit 2 Tagen nichts getrunken.
Als die Küste in Sicht ist, werdet ihr auf Beiboote verteilt.
Deine Frau und deine Kleinste auf eins, und du und die Große auf das daneben.
Ihr werdet ermahnt, die Klappe zu halten, damit euch niemand kommen hört.
Deine Große versteht das.
Deine kleine im Nebenboot nicht. Sie hört nicht auf zu weinen.
Die anderen Flüchtlinge werden nervös. Sie halten deine Frau an, das Kind ruhig zu stellen.
Sie schafft es nicht.
Einer der Männer packt deine Tochter, entreißt sie deiner Frau, und wirft sie über Bord.
Du springst hinterher, aber du findest sie nicht mehr.
Nie mehr.
In 3 Monaten wäre sie 2 Jahre alt geworden.

Das reicht euch noch nicht?! Die habens hier immernoch zu gut und kriegen alles in den Arsch geschoben?

Wie du, deine Frau und deine große Tochter es in das Land, das euch aufnimmt, geschafft haben, weißt du nicht mehr.
Alles ist wie in Watte gepackt. Deine Frau hat seit dem Tod eurer Tochter nicht mehr gesprochen.
Deine Große hat seitdem das Kuscheltier der kleinen auf dem Arm und ist völlig apathisch.
Du musst durchhalten. Ihr seid gleich an der Notunterkunft angekommen.
Es ist 22 Uhr. Ein Mann, dessen Sprache du nicht sprichst, führt euch in eine Halle mit Feldbetten.
Dicht an dicht stehen sie. 500 Stück.
In der Halle ist es stickig und laut.
Du versuchst dich zu orientieren. Zu verstehen, was die Menschen dort von dir verlangen.
Aber eigentlich kannst du kaum noch stehen. Eigentlich wünscht du dir fast, sie hätten dich erschossen.
Stattdessen packst du deine Habseligkeiten aus:
Je zwei Teile für jeden, und dein Smartphone.
Dann verbringt ihr die erste Nacht in einem sicheren Land.
Am nächsten Morgen wird Kleidung an euch verteilt.
Auch Markenklamotten sind unter den Spenden. Und ein Spielzeug für deine Tochter.
Du bekommst 140 Euro. Für den ganzen Monat.

Die sind doch jetzt hier sicher. Also sollen die sich freuen!

Draußen im Hof hältst du in deinen neuen Klamotten dein Smartphone in die Luft und hoffst auf Empfang.
Du musst wissen, wer aus deiner Stadt noch lebt.
Dann kommt ein „besorgter Bürger“ vorbei und beschimpft dich.
Du weißt nicht, wieso. Du verstehst was von „Zurück in dein Land!“
Bruchstücke von „Smartphone“ und „alles in den Arsch gesteckt‘ bekommst du noch mit.
Irgendwer konnte es übersetzen.

Und jetzt sag mir, wie du dich fühlst und was du besitzt.

Die Antwort auf beide Fragen ist:“ NICHTS!“

————
Darf geteilt werden.
Inhalte sind aus diversen wahren Flüchtlingserlebnissen übernommen.

(Gefunden bei Facebook)
 ·  Translate
84
203
Sun 777's profile photoManfred Vogel's profile photo

Josef A. Preiselbauer

Shared publicly  - 
 
Eine wahre Dichte...
 ·  Translate
22
1
Joe Pike's profile photoJan Rakowski's profile photoR. Fröhlich's profile photoWäller 1955's profile photo
12 comments
 
+Rolo X  Das mit den Dichtern und Denkern heißt vollständig eher so: ... Land der Dichter und Denker, Land der Richter und der Henker...
 ·  Translate

Josef A. Preiselbauer

Shared publicly  - 
 
Kleine Sonntagsnachmittagsrunde mit dem Radl gedreht.
 ·  Translate
8
Cl Cl's profile photoXaver M.'s profile photoMichael Erich Pilarczyk (ElfenTroll)'s profile photo
9 comments
 
+Xaver M. ... Schaue ich mir mal an ... :-) 
 ·  Translate
Have them in circles
1,566 people
Garru Koolakoff's profile photo
Kai Schmidt (4freedom)'s profile photo
Hanno Panzer's profile photo
Andi Wolfe's profile photo
Gaetano Salvo's profile photo
王绍雅's profile photo
MA Hossain's profile photo
Adoptii Pisici (Cat Adoptions)'s profile photo
Jan Fanta's profile photo

Josef A. Preiselbauer

Shared publicly  - 
 
Ich habe sie mir heute #PegidaDresden   wieder angeschaut. Ich bin so maßlos wütend, zig hunderte „Besorgte Bürger“, absolut kein Gegenprotest. Dresden, Du Stück Scheiße, Du bist nicht mehr meine Stadt!

Ich habe mich bei den Fotos bewusst nur auf die Fahnen, Schilder und T-Shirts konzentriert. Schaut sie Euch an. Und wehe, mir sagt dann noch jemand, da wären keine Nazis dabei.

#Pegida   #Nopegida  
 ·  Translate
Ja, die gibt es noch. Und es ist widerlich wie eh und je. Ich habe sie mir heute in Dresden wieder angeschaut. Ich bin so maßlos wütend, zig hunderte „Besorgte Bürger“, absolut kein Gegenprotest. D...
28
3
Nico Sänger's profile photoMarcus “Neurosehörnchen” Kranawetter's profile photoMarc Hanisch (dubst3pp4)'s profile photoSabine's profile photo
13 comments
 
+Petra Ristow Die deutsch Version war aber auch nicht schlecht :)

Aber die Referenz bleibt ja dieselbe.
 ·  Translate

Josef A. Preiselbauer

Shared publicly  - 
Nach zwei progromartigen Nächten in Heidenau vor einer neuen Asylbewerberunterkunft in einem ehemaligen Baumarkt, die bundesweit für Aufsehen gesorgt hatten, war ich am Sonntag auch vor Ort. In Hei...
21
5
Eo Tunun's profile photoThorsten Zorn (Wlkchnbndgr)'s profile photo

Josef A. Preiselbauer

Shared publicly  - 
 
Heute live aus #Heidenau 
 ·  Translate
12
Christoph S's profile photoTim Eberhardt's profile photo
2 comments
 
+Christoph S​ Jo, das wäre gut! ;D Erinnert mich an Stirb Langsam 3! lol
 ·  Translate

Josef A. Preiselbauer

Shared publicly  - 
9
Susanne Selsam's profile photoVinzent Höfler (Jellix)'s profile photo
2 comments
 
+Susanne Selsam​ Keine Angst, das stimmt auch. Ein kleiner Fehler ist nämlich oben im Text. Die Templer-Pharaonen sind unter der Führung Wil-Helm-T'el'ls nicht auf Rössern zurückgekehrt, sondern auf Drachen. Paßt schon.
 ·  Translate

Josef A. Preiselbauer

commented on a video on YouTube.
Shared publicly  - 
 
Nazidreck abschieben! Keiner braucht III. Weg. Für jeden abgeschobenen Nazi 10 Flüchtlinge und in Deutschland geht es aufwärts!
 ·  Translate
7

Josef A. Preiselbauer

Shared publicly  - 
 
Der deutsche Patriot ist schon ein komisches Wesen. Erst beschwert sich der deutsche Patriot, dass Flüchtlinge nicht arbeiten. Aber will jemand helfen, damit Flüchtlinge arbeiten können, beschwert sich der deutsche Patriot, dass Flüchtlinge arbeiten könnten. Währenddessen sitzt der deutsche Patriot daheim, furzt sein Sofa voll und haut sich noch ein drittes Bier zum Frühstück hinter die Binde.
 ·  Translate
16
Vinzent Höfler (Jellix)'s profile photoR. Fröhlich's profile photo
2 comments
 
Trefflich bemerkt!  
People
Have them in circles
1,566 people
Garru Koolakoff's profile photo
Kai Schmidt (4freedom)'s profile photo
Hanno Panzer's profile photo
Andi Wolfe's profile photo
Gaetano Salvo's profile photo
王绍雅's profile photo
MA Hossain's profile photo
Adoptii Pisici (Cat Adoptions)'s profile photo
Jan Fanta's profile photo
Education
  • 78. POS Dresden
    1980 - 1990
Basic Information
Gender
Decline to State
Looking for
A relationship, Dating, Friends
Relationship
Single
Other names
Josef A. Preiselbauer
Story
Tagline
Ich glaube nämlich nicht, dass die Menschheit ein für immer hoffnungsloser und unheilbarer Fall ist. (Stanislaw Lem)
Introduction
Vierzigjährig, jung geblieben, Zugereister Freisinger, Kosmopolit, Optimist, Reduktionist, Vegetarier, Elchfan, Genießer, Blogger, Fotograf, Radfahrer, Buchleser, Pink Floyd-Fan, Antifaschist, Pizzaaufwärmer, muss von Eierlikör niesen und Hobbyangstgegner vieler Linker (Stalinist!)


Geschlossenes Blog: www.woschod.de
Places
Map of the places this user has livedMap of the places this user has livedMap of the places this user has lived
Currently
Freising