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Constanze von Poser
Kommunikation ist mehr als ein paar Worte... aber Worte können viel kommunizieren!
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5 Tipps zum Umgang mit Journalisten

Pressearbeit und das Auftreten vor Medienmachern ist einfacher, wenn man weiß, wie Journalisten „ticken“. Deswegen hier ein paar Fakten zu den Meinungsmachern, die helfen könnten:

1. Journalisten sind Dienstleister
2. Journalisten brauchen Input
3. Journalisten sind nicht allwissend
4. Journalisten als Partner verstehen
5. Journalisten sind auch nur Menschen

1. Journalisten sind Dienstleister

Medienleute machen ihren Job nicht, um sich selbst zu verwirklichen, sondern Journalisten machen nur ihren Jobweil sie das Bedürfnis ihrer Kunden nach Informationen befriedigen. Wer ist der Kunde der Medien? Der Empfänger: Leser, Zuhörer oder Zuschauer. Dabei gibt es Journalisten, die Experten auf ihrem Gebiet sind (meist mit einer entsprechenden Ausbildung), genauso gibt es aber auch sogenannte „Allrounder“, die zu allen anliegenden Themen berichten (wie oft bei lokalen Medien zu finden, da hier die Redaktionen klein sind).

Nicht Sie sind der Kunde des Pressevertreters, sondern der Empfänger der Medien. Also verwechseln Sie bitte Öffentlichkeitsarbeit nicht mit Marketing! Journalisten berichten nicht das, was SIE möchten, sondern das, was nach Meinung der Redaktion für den Empfänger relevant ist.

2. Journalisten brauchen Input

Am liebsten hätte ein Journalist IMMER eine exklusive Story. Sie haben etwas wirklich Neues, noch nie Dagewesenes zu sagen? Dann haben Sie Top-News. Diese können Sie exklusiv „verkaufen“ oder breit streuen. Beides hat Vor- und Nachteile, die es abzuwägen gilt.

Exklusive News sind gute News für JournalistenBei einem exklusiven Beitrag haben Sie die „Fäden“ besser in der Hand, können Einfluss nehmen auf das, was der Journalist aus den Informationen macht und erhalten zudem einen persönlichen Draht zum Medienmacher, der später nützlich sein kann. Ein großer Verteiler verbreitet eine Nachricht schneller, diese wird dann jedoch nicht zwangsläufig in vollem Umfang oder mit den für Sie wichtigen Details veröffentlicht.

Natürlich sind Top-News nicht an der Tagesordnung und trotzdem können Themen in den Medien platziert werden – dabei muss jedoch abgewogen werden, was wirklich relevant ist für einen Pressemitteilung ist. Versuchen Sie, die Perspektive zu verschieben und fragen Sie sich, welche Story für die Empfänger relevant und informativ wäre, denn diese Frage stellen sich die Redakteure bei der Themenwahl.

3. Journalisten sind nicht allwissend

Ein Reporter weiß nicht so gut über die Faktenlage Bescheid, wie Sie über Ihre Dienstleistung oder Ihr Produkt. Er bereitet sich nur sehr gut vor. Durch das Internet haben Journalisten heute ein Tool für eine dezidierte Recherche. Und da das Internet nicht vergisst, können hier auch Themen wieder auf die Agenda kommen, die von Ihrer Seite unerwünscht sind. Eine gute Vorbereitung Ihrerseits ist also von großem Vorteil, wenn Sie mit einem Reporter sprechen – auch Sie müssen recherchieren und Ihr Gegenüber kennen.

4. Journalisten als Partner verstehen

Sehen Sie den Medienmacher weder als Feind noch als Handlanger, sondern als Partner. Journalisten als Partner verstehenLiefern Sie auch mal Hintergrundinformationen ohne dass Sie selbst oder Ihr Unternehmen Inhalt der Reportage sind. Bleiben Sie in Kontakt mit den für Sie wichtigen Journalisten – nicht nur den Redaktionen. Es gibt viele freiberufliche Journalisten, die für verschiedene Redaktionen arbeiten. Seien Sie flexibel, wenn Ihr „Partner“ schnell ein Statement benötigt, er wird es Ihnen danken.

5. Journalisten sind auch nur Menschen

Natürlich sind sie das, dennoch haben viele Angst, bei einem Journalisten etwas falsch zu machen. Sicher ist, dass auch Journalisten sich nicht frei machen können von Sympathie und Antipathie. Das heißt, Ihr Auftritt muss souverän, aber dennoch freundlich sein. Und Vorsicht: Ein Journalist wird nicht wohlwollender in seiner Berichterstattung sein, nur weil sie „einen guten Draht“ zueinander haben. Er macht seinen Job, achtet dabei auf Fakten und beleuchtet Themen von verschiedenen Seiten.
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Ein Bild sagt NICHT mehr als 1.000 Worte!

Die Aufnahmefähigkeit in Zeiten von Social Media lassen heutzutage nur noch Postings mit BildSchriftbild-Beispiel zu – am besten NUR ein Bild, denn wer will schon noch viel lesen? Alles muss auf einen Blick erfassbar sein, sonst wird weitergeklickt. Es scheint, ein guter Text hat ausgedient … Ist das wirklich so?

Ein Bild als Einstieg

Im Kampf um die Aufmerksamkeit der User ist ein „Hingucker“ natürlich unumgänglich. Die Bildsprache wird vom Gehirn halt einfach schneller verarbeitet als ein Text. So weit, so gut. Doch kehren wir nun zurück zu reinen Bildergeschichten? Nein, denn dies grafisch gut umzusetzen, wäre sehr aufwendig und gar nicht sinnvoll.

Bilder werden als Teaser zu Content genutzt – habe ich erst einmal die Aufmerksamkeit des Nutzers, klickt er sich zu meinen Inhalten. Doch wie sehen diese Teaser aus? Richtig tolle Bilder haben Seltenheitswert. Meist bedienen wir uns frei verfügbarer Fotos von Plattformen wie pixabay – und so ist eben alles schon einmal da gewesen. Da sich das Bild dann auch noch auf den Inhalt beziehen soll (macht ja Sinn), ist es gar nicht so einfach, etwas Akkurates zu finden. Schreibe ich einen Reiseblog, dann finden sich sicher haufenweise tolle Landschaftsaufnahmen im Netz, geht es aber um einen Beitrag zu Social Media, kommen die Sprechblasen oder Schrifttypenbilder zum Einsatz – gähn. Dann muss doch eine knackige Headline das Ganze rausreißen …

Das Bild als Einstieg ist wichtig, aber eben nur als Teileinstieg. Eine knackige Headline ist auch viel wert. Und folgt auf ein tolles Bild ein öder Text, der gar nicht das wiedergibt, was der grafische Teaser suggeriert, dann habe ich einen schlechten Job gemacht und der Leser ist unzufrieden.

Allseits beliebte Infografiken

Ganz groß gehandelt werden auch die Infografiken im Netz. Zum Beispiel:Infografik Beispiel
So erstellen Sie den perfekten Post!

Meist folgen dann von Online-Gurus erstellte Übersichtsgrafiken mit schlauen Tipps auf einen Blick (da viele dieser Gurus englischsprachig agieren, sind natürlich auch die Grafiken auf Englisch). Aha – also alles in einem Bild gesagt, als ob es so einfach wäre! Einen guten Post oder Online-Text zu schreiben ist eben nicht kinderleicht und sollte von Profis gemacht werden. Noch dazu ist die Ansprache im deutschsprachigen Raum sicherlich anders geartet als bei den Amerikanern. Mehr als ein Anhaltspunkt kann so etwas nicht sein, wenn man Kommunikation ernst nimmt.

Bild: I like!

Bilder werden gerne "geliked"Und dann gibt es noch die Bilder, die aus ihrem inhaltlichen Kontext gerissen verwendet werden. Manchmal muss man sich echt wundern, wer für Fotos ein „Like“ vergibt ohne den Hintergrund des Abgebildeten wirklich zu hinterfragen. Recherchiert man ein wenig, so stößt man auf ein und dasselbe Bild in völlig unterschiedlichen Kontexten. Dies mag in vielen Fällen nicht schlimm sein, in manchen hingegen ist dies reine Propaganda-Mache. Und schnell ist ein Klick auf das „Like“ gemacht, ohne Informationen zu lesen.

Nein, ein Bild sagt nicht mehr als 1.000 Worte, sondern transportiert nur die Idee eines Inhaltes und macht neugierig. Ein Text hingegen gibt dem User mehr: Mehr Informationen – subjektiv oder objektiv –, mehr Inhalt, Mehrwert!
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