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Die Schufa-Meldung zieht seit gestern Kreise und führt allerorten zu Empörung.
Ich kann das nachvollziehen, habe aber den Verdacht, dass wir hier das Pferd falsch herum aufziehen. Mich reizt es ja immer, gegen den Strich zu denken: De omnibus dubitandum est, alter Leitspruch.
Zunächst mal bedarf es keiner hellseherischen Fähigkeiten zu prognostizieren, dass alle Daten irgendwann allen zur Verfügung stehen. Wir haben gesehen, wie Google Tweets durchsucht, Analytics ist seit Jahren kostenlos, Klout kann jeder einsehen - zehn Jahre weiter ist das "Monitoring jeder jeden" ein Feature des Web.
Die Fragen, um die es meines Erachtens geht, sind:
1. die der Diskriminierung - darf am Ende der kette ein Anbieter diskriminieren, also einen Unterschied machen? Vielleicht ist die Lösung hier ein allgemeines Diskriminierungsverbot (allerdings ein schwerer Eingriff in die Vertragsfreiheit).
2. die der Grundversorgung - bei Bankkonten seit einer Ewigkeit diskutiert. Welche privaten Leistungen muss jeder haben? Wenn man so weit denkt, stellt sich ja eher die Frage, wofür die öffentliche Hand gegenüber Privatunternehmen einstehen will.
3. die Transparenz der Algorithmen: das ist das, worum es m.E. im wesentlichen Wirklich geht. Wenn Schufa und Co ihre Verfahren transparent machen würden, wäre viel gewonnen.

Ich habe mich die letzten zwei Jahre viel mit Technikgeschichte und dem sozialen Gebrauch befasst. Bei allem Verständnis für den Aufschrei: ich vermute, es wird immer einen Drang zu öffentlicher Kommunikation geben, weil das Nutzen bringt. Daher wird es auch immer die Erhebung von Daten geben, im Falle der Bonität haben ja tatsächlich alle anderen Wirtschaftsteilnehmer einen Nutzen, weil ein Wirtschaftssystem ohne Verbindlichkeit nicht funktioniert
Die Frage ist also eher, was mit Daten in den Prozessschritten passiert und welchen Bedingungen man das unterwirft.

Ein Shitstorm bringt also langfristig nichts, man muss da etwas tiefer an das Problem.
(Und, ja, ich kenne das BDSG, zwei Semester ;-), und ich hatte auch noch keinen Shitstorm)
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Jürgen Braatz's profile photoBruno Jennrich's profile photoBenjamin Wöltge's profile photoThomas Weiss's profile photo
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Eine Frage dazu: Haben wir vielleicht sogar einen Anspruch darauf, dass die SchuFa alle möglichen Daten nutzt, damit wir nicht nur anhand der Zahlungsbereitschaft unserer Nachbarn gemessen werden? 
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+Thorsten Breustedt Ja, ich bin ja schon länger der Meinung, dass wir einen Auskunftsanspruch und ggf auch Kontroll- und Betretungsrechte brauchen, damit eine Aufsichtsbehörde sich die Dinge ansehen und "qualitätssichern" kann, wie bei der Bankenaufsicht auch. Ich glaube sogar, dass Google und Co sich damit langfristig einen Gefallen tun dem zuzustimmen, denn das Misstrauen, das sonst gesät wird, ist auch für die Unternehmen schädlich. Der Schufa kann es egal sein, weil sie kein B2C-Geschäftsmodell hat, aber bei den B2Cs müsste man das sogar vorsichtig anstossen und externe Zertifizierung anbieten. Wenn ich Larry Page wäre... aber bin ich ja nicht ;-)
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mein erster impuls:

1.) die angst vor algorithmen ist unbegründet. die irren in der mehrzahl der fälle weniger als der liebe nette (aber leider unfähige, gestresste, genervete, suchesdiraus) sachbearbeiter  bei der bank.
2.) natürlich fällen algorithmen falsche urteil (wie menschen auch), nur eben seltener
3.) die annahme, ein mensch aus fleisch und blut sei besser, weil "irgendwie zu überzeugen/herumzukriegen" halte ich für naiv. 
4.) alle welt hat gespürt, was die vergabe von krediten bewirken kann (subprime krise). nach objektiven - und auch damals bereits verfügbaren -  standards hätten tausende dieser kredite NICHT vergeben werden dürfen. sie wurden aber vergeben - von menschen. hier liegt der fehler zugegebener maßen im "klima" der kreditvergabe, aber was ich damit sagen will: menschen sind schlecht im bewerten von risiken.
5.) banken sind wirtschaftsunternehmen die eine gewinnabsicht verfolgen. es ist daher in ihrem interesse, risiken zu vermeiden - diese(edit:) s risiko risikovermeidung ist übrigens auch im sinne aller verbraucher. algo's sind hier erwiesenermaßen besser.
6.) wenn die idee, die hinter der empörung steht, lautet dass nun keine innovationen oder ähnliches mehr finanziert werden, so ist auch diese annahme falsch. hausbau- und kleinkredite (auto-etc) unterliegen anderen kriterien als VC oder großkredite.

die diffuse angst, eine seelenlose maschine könnte über das schicksal eines menschen entscheiden ist insofern irreal, als maschinen bereits seit mehreren jahren über die kreditvergabe entscheiden. zugrunde liegen dabei bloß nicht die facebook daten, sondern daten des einwohnermeldeamtes, der autoversicherer (in welchen straßen werden welche autos gefahren - so lässt sich die rückzahlquote ermitteln).

ich sehe daher in der erweiterung durch facebook eher eine chance.
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weiters: während jeder drittklassige e-shop irgendwelche SEO verrenkungen unternimmt wird es in zukunft dann CEO (credit evaluation optimization) geben.
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Die gibt's heute schon. Vielleicht nicht in Deutschland, aber hier im UK wird geraten sich ein paar Jahre bevor er ein Haus kaufen will (was hier ja normal ist) eine Kreditkarte zu besorgen. Die dann regelmaessig nutzen und natuerlich immer schoen regelmaessig bezahlen. So baut man sich eine gute credit history (angeblich) um dann spaeter seine mortgage zu bekommen.
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den punkt bzgl. der transparenz der verwendeten verfahren finde ich übrigens sinnvoll. nicht nur bei der kreditvergabe, sondern auch bei PageRank, EdgeRank, KloutRank, WhateverRank. So kann sich jeder willentlich dafür entscheiden, wie und ob er seine Scores pusht.

allerdings sehe ich hier auch die gefahr eines "gleichschaltenden" erziehungseffektes.
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Wenn alle Daten allen zur Verfügung stehen, braucht es keine Schufa mehr. Bis dahin gibt es das Recht auf informationelle Selbstbestimmung. Ich stimme übrigens allen drei Punkten zu. Aber bis es keine Diskriminierung mehr gibt, sollten keine Daten gesammelt werden, die genau dazu dienen.
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PS: mit "alle Daten allen zur Verfügung stehen" meinte ich die öffentlich zugänglichen Daten im Internet und - wie sich aus Punkt 3 ergibt - nicht nur Daten, sondern vor allem Verfahren. Und natürlich wird es immer Differenzen in der Qualität geben.
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Über Kreditrating hat Ratingwissen Anfang 2004 seinen ersten Kongress gemacht, daher auch unser Name. Rating, Ranking und Scoring bieten mehrere Dienstleister an. Neben Schufa u.a. Creditreform, D&B, die EOS-Gruppe. Alle stehen im Wettbewerb zu einander und versuchen, die besten Daten für ihre Kunden zu liefern. Transparenz über die verschiedenen Methoden bedeutet Preisgabe von Geschäftsgeheimnissen, wird es daher nicht geben, wäre auch gesetzlich schwer druchzusetzen, da es ein enteignungsähnlicher Eingriff wäre. Auch die Methoden der Geschäftsbanken für die Bewertung von (Firmen-)Kreditkunden sind nicht transparent.
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Hm, das Problem bzw. Risiko liegt m.E. in einer anderen Ecke. Nämlich in der, dass Menschen wie ich bewusst unterschiedlich auf verschiedenen Plattformen agieren. Auf der einen ist es sachlich-beruflich, bei der zweiten anstößig-humoristisch, bei der dritten zynisch-sarkastisch. Das tue ich, weil ich mich jeweils in anderen Umfeldern befinde.

Was passiert nun, wenn die Schufa diese Profile in meinen CreditScore mit einbezieht? Nun, entweder sieht sie nur einen Ausschnitt (schlecht für mich, wenn es der falsche ist, bei dem ich z.B. bewusst dem Chantalismus und Randgruppenfernsehen widme) oder aber sie verknüpft alles mit allem (schlecht für die Schufa-Kunden, weil es dann zu wenig "meinesgleichen" gibt und man keine Aussage zu meinem Profil tätigen kann).

Nein, die gute alte Konzentration auf Bank-, Vertrags- und Wohnortdaten ist aus m.E. besser für beide Seiten.
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Die Frage ist ja auch, welchen Reifegrad das Projekt hat. Am HPI arbeitet man mit Design Thinking und hier wird in den frühen Phasen in alle Richtungen gedacht. Vielleicht sind das auch Ideen, die später ohnehin wieder verworfen worden wären.
Aber es löst eine gute und wichtige Diskussion aus, und wir stehen nicht wie oft in der Politik vor vollendeten Tatsachen.
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Danke, +Dirk Ploss , leuchtet mir ein. Obwohl die Sphärentheorien reine Phantasie sind (in der Familie, im Freundeskreis, im Beruf trennt man eben nicht exakt), wäre eine Positivliste an Datenquellen sinnvoll.
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+Christoph Kappes, die öffentlich zugänglichen Daten im Internet sind, wenn es persönliche Daten sind, doch genauso geschützt. Ich allein darf bestimmen, was mit meinen Daten passiert. Wenn ich öffentlich auf meine Website schreibe, welches Buch ich gestern gelesen habe, heißt das noch lange nicht, dass die Daten jemand abgreifen und woanders zugänglich machen darf (solange ich keine Person des öffentlichen Interesses bin). Genau darin besteht ja das Recht auf informationelle Selbstbestimmung. Oder sehe ich das falsch? Ich habe das Problem erst kürzlich formuliert: https://plus.google.com/u/0/112766512983296095494/posts/iWRPa8WVGjk 
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+Robert John Ich sage es nur ungern, aber das Recht auf informationelle Selbstbestimmung ist eine Rechtsmeinung zu einer Rechtsnorm, die axiomatisch behauptet wird (Naturrecht) und eben nicht auf der Frage von Nutzen und Schaden operiert. Soziale Systeme funktionieren aber nicht nur danach, was nach Recht sein SOLL, sondern sie entwickeln eine eigene Dynamik. (Wahrscheinlich kann ich mir jetzt was vom rechtsfreien Raum anhören? Gnarf.)  Dies gilt vor allem dann, wenn der Geltungsbereich der Norm nur gut 1% der Menschheit ausmacht.
Anders gesagt: Ja, Du hast rechtlich recht. Ich diskutiere die Zukunft aber nicht nur auf der Grundlage geltenden Rechts (dazu habe ich bereits Texte geschrieben), weil Recht nachläufig ist. (Leider.)
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+Robert John Wenn Du eine Information selbst in die Öffentlichkeit gestellt hast ist diese Information nicht mehr "privat" und wird dementsprechend auch nicht mehr durch welche Rechte Deiner Persönlichkeit auch immer geschützt. Was einmal öffentlich ist bleibt es auch. Ähnlich ist es mit den sog. Promis. Wenn diese ein einziges mal private Fotos an die Öffentlichkeit (z.B. Bunte) verkauft haben sind Sie ab diesem Zeitpunkt für die Fotografen zum Abschuss freigegeben. Dass es eben auch anders geht zeigen Promis wie Günther Jauch, Oliver Pocher, Harald Schmidt, Stefan Raab u.w. Diese wirst Du niemals in Homestorys o.ä. sehen und so können diese Personen sich relativ frei bewegen. Also halte Deine Bücher aus der Öffentlichkeit raus wenn Du weiterhin der Herr über diese Information sein möchtest. Btw. Facebook kann mit Deinen Daten machen was es will.
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Mich würde überhaupt nicht wundern, wenn andernorts bereits sehr intensiv an diesem Thema gearbeitet wird, nur eben unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Personensuchmaschinen gibt es bereits zur Genüge und warum sollten die nicht auch B2B mit Wirtschaftsauskunfteien zusammenarbeiten?
Und wer könnte FB oder Google heute verbieten, solche Analysen auf "seinen" öffentlichen Daten durchzuführen und das Ergebnis z.B. an eine Wirtschaftsauskunftei zu veräußern? Ist die Suche nach ungeschützten Personendaten "evil"?
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Einer verbesserten Kreditprüfung ist eigentlich nur Positives abzugewinnen. Es schützt einerseits Leute davor, sich zu überschulden. Und verbilligt andererseits die Kredit für alle, die ihre Kredite tragen können.
Aber wo ist die Grenze für das verdeckte Hinterherspionieren im privaten Bereich? Mein spontnes Gefühl ist: Das geht doch nicht, so hintenherum herumzuschnüffeln und die Leute ahnen nicht einmal, welchen verhängisvollen Felher sie begangen haben, als sie sich mit einem alten Freund connected haben, dem es gerade nicht so gut geht ... 
Und dann fällt doch auf: Die neueste Idee der Schufa offenbart ihre Unfähigkeit, aus vorhandenen Finanzdaten ordentliche Kreditprognosen zu erstellen. Das Einfachste wäre doch, die Daten der Versandhändler zusammenziehen - das sind wenigsten Daten, die direkt was mit Zahlungsmoral zu tun haben und nicht damit, mit wem jemand befreundet ist und ob das Wort "pleite" besonders häufig in seinen Postings vorkommt. Mein Verdacht: Die Schufa liefert unsolide Daten, diskriminiert systematisch und das Auswerten ausgerechnet der Facebook-Postings wird die Prognose-Qualität nicht erhöhen, sondern eher weiter verchlechtern. Im Hinblick auf Kreditwürdigkeit ist in den Facebook-Postings doch nur in seltenen Fällen was zu  holen, wenn überhaupt - da tun doch sowieso alle so, als würde es ihnen blendend gehen.
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Zwei kleine Bedenken: Wenn diese Informationen als wichtig für die Kreditwürdigkeit befunden werden, werden wir dann zukünftig faktisch gezwungen unsere Profile möglichst vollständig und optimiert offenzulegen? Und wenn persönliche Beziehungen analysiert werden und auch diese sich als relevant herausstellen, muss ich dann zukünftig aufpassen, ob meine Freunde ausreichend solvent sind, um sich nicht negativ auf meine Kreditwürdigkeit auszuwirken?
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Es ist ein verheerendes Zeichen für die (ehemalige?) Hightech-Nation Deutschland, wenn Neuerungen immer wieder pauschal Widerstand auslösen. Mehr Daten zu verwenden, ist per se weder gut, noch schlecht. Frage ist immer wieder, wer was aus welchen Daten herauszieht.

Natürlich ist die Schufa ein schwieriges Thema, weil die Transparenz nicht wirklich gegeben ist und durch mehr Daten erstmal nicht höher wird. Aber was ich mir wünsche, ist zunächst mal Transparenz dessen was da mit mir, mit uns, mit allen passiert. Wenn man dann weiss, was es ist, kann man als nächstes entscheiden, was man gut und was man schlecht findet. Und was vielleicht so schlecht ist, dass man dagegen sein muss, dass man Regeln haben will. 
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+Fritz Iversen Es geht ohnehin eher um Erstkunden. Für Bestandskunden sind die internen Analyse-Systeme einiger eCommerce-Marktführer so gut, dass ich immer wieder staune. Das ist aber meines Wissens nicht veröffentlicht.
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+Karsten Schwank Je mehr private Daten von "jedermann" (Unternehmen und Behörden aller Art) genutzt werden können, desto mehr wird man sich daran gewöhnen, seine Daten zu pflegen bzw. die alte Teilung zwischen öffentlich und privat wird auf eine andere Art wiederherzustellen. Auf Basis seiner Daten sollte jeder möglichst normal und durchschnittlich erscheinen - durchschnittliches Bewegungsverhalten, durchschnittliches Verbraucherverhalten, durchschnittliches Milieu etc hilft sicherlich, bei der Einreise in fremde Länder oder bei der Aufnahme eines Autokredits durchzuschlüpfen.
Vermutlich sind wir auch in 20 Jahren verpflichtet, ein "Bürgerprofil" zu führen, in dem auch amtliche bestätigte Melde-, Steuer-, KfZ-Daten einschließlich Vorstrafenregister hinterlegt sind, so dass niemand mehr einen Ausweis braucht, um in ein Hotel einzuchecken oder in die USA einzureisen.
(Die Gesellschaft muss sich bald nur noch fragen, ob sie dem Verbrechen jeden Boden entziehen will oder nicht - die technologischen Möglichkeiten zur Vernichtung aller Geschäftsmöglichkeiten von Kleinkriminellen und Kreditbetrügern stehen eigentlich bald zur Verfügung.) 
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+Thomas Prause Rechtlich ist das nicht ganz so einfach. Selbst Beiträge in einem frei zugänglichen Blog können als privat betrachtet werden, wenn der Autor sie zum Beispiel in dem Glauben verfasst, dass sie, so wie immer, nur von seinen drei Freunden gelesen werden. Aber im Grunde spielt das keine Rolle. +Christoph Kappes hat schließlich recht. Die Realität sieht längst ganz anders aus. Das Recht auf informationelle Selbstbestimmung (ein Menschenrecht) ist praktisch abgeschafft. Gegenüber der Schufa möchte ich es aber trotzdem nicht so leicht aufgeben und weiter darauf bestehen, dass meine persönlichen Daten nur nach meiner Zustimmung weitergegeben werden dürfen. Dabei spielt es auch keine Rolle, ob die Schufa meine Daten aus öffentlichen Quellen bezieht oder direkt bei mir erfragt. Aber wenn ich heutzutage zum Beispiel eine Wohnung mieten will, bin ich praktisch dazu gezwungen, mit der Schufa zu kooperieren. Vermieter wollen gern eine Bonitätsauskunft. Die Macht ist eben sehr ungleich verteilt. Und die hier skizzierte Praxis verschärft das Problem vermutlich eher noch.
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ist es wirklich so, dass in einem öffentlich zugänglichen blog, oder öffentlich posts bei fb/g+ als privat und daher nicht "verwertbar" gelten?
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Nein, das dürfte immer eine Einzelfallentscheidung sein. Eingesammelt werden dürfen frei zugängliche persönliche Daten natürlich immer. Aber die Weitergabe erfordert eine Zustimmung. Wobei Juristen sich hier offenbar auch nicht einig sind.
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und wie wird der ausschluss der verarbeitung festgestellt? im nachhinein? oder muss der verarbeiter vorher abwägen?
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ich hab die kommentare jetzt nicht gelesen. das erste, was ich mich frage: wie wollen sie den daten denn nun bedeutung geben? sollen algorithmen das lösen und maschinen weiterhin die entscheidungen treffen? das funktioniert doch jetzt schon nicht. o.O
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für mich zum beispiel. oft genug :) und es mich betrifft dann gibt es da auch noch weitere :)
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Hier steht eine ganze Menge darüber wie es geht. http://de.wikipedia.org/wiki/Kreditscoring

Auskunfteinen haben die Daten für jedes einzelne Haus. Die Daten werden aggregiert von Post, Versandhändlern, Inkassounternehmen, amtlichen Daten, Vornamen, Nachnamen, Besitz von EC-Karten und Kreditkarten, Bankverbindungen, Kredite, Leasingverträge (wofür) Telekommunikationsanbietern (Festnetz und Handy), Mietspiegel, Immobilienpreise, Wahlergebnissen, Zahlungsverhalten (Ausnützen von Skonto, Zahlen innerhalb der Frist, Zahlungsverzug, Zahlungsausfall)  - Unvollständige Liste
Die Post hat schon vor ca. 15 Jahren den Zustand von Privathäusern, Vorgärten etc von den Postboten erheben lassen.
Der Sinn von Schufa und anderen: Die Ehrlichen vor Schaden durch Unehrliche zu bewahren. Das sollte man nicht vergessen. Das sind wir selbst, das ist unser Nachbar, das ist der ehrliche Handwerker, der uns zuverlässig unsere Wohnung in Schuss hält. Die Hysterie heute war teilweise amüsant (#schufafilme auf Twitter) aber völlig unangebracht. Selbst Knüwer hatte mal eine hellen Moment und hat darüber fast alles Richtige geschrieben.
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