Sudoku mal anders.

Der britische Nachrichtendienst GCHO sucht Nachwuchsanalysten und hat eine Schnitzeljagt veröffentlicht, wer alle Rätzel löst bekommt am Ende eine Emailadresse präsentiert, an die man seine Unterlagen schicken kann.

Das erste Rätzel ist ein Feld mit 25x25 Zellen. Bei dem bestimmte Zellen Schwarz eingefärbt werden müssen. Welche das sind, ergibt sich aus den Zahlenreihen die an jeder Zeile und Spalte notiert sind. Die Zahlen geben Folgen von schwarzer Zellen in einer Reihe an, zwischen jeder Folge ist mindestens eine weißes Zelle. Man muss die Angaben aus Zeilen und Spalten kombinieren um das richtige Lösungsbild zu bekommen.

Ein paar Zellen sind bereits zur Hilfe schwarz eingefärbt.
Hat man erstmal ein paar weitere Zellen "gelöst", erkennt man schnell was das Bild am Ende ergeben wird. Es handelt sich um einen QR-Code.
Hat man diesen gelöst kann man es mit einem Smartphone einscannen und man bekommt eine URL zum nächsten Rätzel.

Ein kleiner Tipp von mir:
Wenn man erst einmal erkannt hat, das es sich um einen QR-Code handelt, kann man sich das Rätzel vereinfachen und weitere Zellen mit Schwarz und Weiß vorgeben.

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/7/77/QR_Ver3_Codeword_Ordering.svg
(hellgrau ist immer ein weißes Pixel und dunkelgrau ein Schwarzes)

Jetzt die Frage ob Agenten wirklich so Nachrichten kodieren. Wenn mir jemand ein Blatt Papier gibt, auf dem 50 Zahlen notiert sind, muss man erstmal darauf kommen, das man daraus so ein Rätzel formen kann. Und dann muss man es auch noch lösen. Wenn man das dann häufiger machen muss, schreibt man sich am besten ein Programm für.

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