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Christian Jäger
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Christian Jäger

Allgemeine Diskussion  - 
 
Ich möchte mal annehmen, dass der sächsische Verfassungsschutz nicht nur das sächsische Internet untersucht hat... Dass Hetze gegen Menschen wegen ihrer Herkunft oder Kultur im Internet zunimmt und zum Teil auch die Grenzen der Strafbarkeit überschreitet, lässt sich auch in dieser Community beobachten.
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Christian Jäger's profile photoAndi Wolf's profile photoSascha Nauen's profile photo
23 comments
 
+Andi Wolf

Passenderes Beispiel ist der Konsum von Pornos und ob dies Vergewaltigungen begünstigt oder nicht. Früher ging man davon aus, wie Du es beschrieben hast. Der Konsum von Pornos könnte das Verlangen/Frust abbauen. Mittlerweile weiß man aber dass dies meist nicht der Fall, sondern das genaue Gegenteil. Konsum von Pornobilder baut nicht die Lust ab, sondern läßt sie permanent in den Alltag rein. Bei passender Neigung fördert dies die Wahrscheinlichkeit zu einer sex. Gewalthandlung.

Ähnlich wird es bei diesem Thema sein. Wer latent fremdenfeindlich ist wird sobald er sich mit dem Thema beschäftigt seine Angst/Hass manifestieren.
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Christian Jäger

Administratives/Community-Regeln  - 
 
Wer ist dafür, rassistische Propaganda in der Community ohne Diskussion zu löschen? Z.B. Zitate aus Nazi-Zeitungen wie "Junge Freiheit", Zitate von bekannten Nazi-Accounts wie ProPatria oder schlichtweg hasserfüllte Posts wie die von Herrn Metzner? Zu der Umfrage bewegt hat mich das Entsetzen darüber, dass braune Propaganda in dieser Community in den Rahmen des Erlaubten fällt und Kommentare, in denen ein antirassistisches Fußballturnier als Gelegenheit bezeichnet wurde, den Flüchtlingen mal herzhaft in die Beine zu treten, nicht mal zu einer hochgezogenen Augenbraue Anlass gaben. Ich finde, so darf das nicht weitergehen!

Die Frage, die sich jeder vor dem Abstimmen selbst beantworten muss, lautet "fallen Rassismus, Nazi-Propaganda und Volksverhetzung für diese Community unter das Recht auf freie Meinungsäußerung?". Die Antwort sollte man sich sorgsam überlegen.
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Rassistische Beiträge löschen
49%
Rassistische Beiträge stehen lassen
51%
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Christoph Schaddach's profile photoDaniel Carl's profile photoIngo Trost's profile photoChristian Novotny's profile photo
358 comments
 
Ohne den Vortext sehe das Ergebnis wohl anders aus.
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Pegida hat sich ein neues Grundsatzprogramm gegeben. Die kleinen 'Feigenblätter' - grundsätzliche Aufnahmebereitschaft für Flüchtlinge und Koppelung von 'christlich' mit 'jüdisch' - sind nun rausgeflogen. Das hat ihnen ja einerseits ohnehin keiner geglaubt, andererseits hat es die stramm rechte Anhängerschaft wohl doch gestört...
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Zunächst war es schwierig, gegen die Positionspapiere von PEGIDA argumentativ vorgehen zu können. Im bisherigen 19-Punkte-Papier wurde unter anderem „Mehr Betreuung für Flüchtlinge“ ebenso gefordert wie das klare Bekenntnis, dass die Aufnahme von 'Kriegsflüchtlingen' und 'politisch Verfolgten' ...
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Elfriede Mäcke's profile photosote's profile photoIncredible Rainer's profile photo
3 comments
 
Das wurde auch Zeit. Die vorherigen Positionen waren zu ... schillernd. 
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Christian Jäger

Allgemeine Diskussion  - 
 
Nazis posten auf Google+ unerschrocken volksverhetzende und den Holocaust leugnende Beiträge - Frage: Gibt es eine einfache Möglichkeit im Netz Strafverfolgungsbehörden auf solche Delikte aufmerksam zu machen? Oder bleibt nur die gute alte Strafanzeige?
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die Gaskammern waren
nachweislich zur Desinfektion
der Kleidung verstorbener oder
kranker Gefangener gedacht.
Die Kapazität ließ es nicht zu,
Menschen dieser angeblichen
Menge zu vergasen. Auch die
Öfen waren zum Vernichten der
mit Parasiten kontaminierten
Kleidung dienlich. Zyklon B
genügt ohnehin nur, um
Insekten zu vernichten. Um Gas
freizusetzen, benötigt die
erforderliche Substanz viele
Stunden. Die Juden wären somit
eher in den engen Räumen an
Sauerstoffmangel erstickt, als
vergast. Da hat wohl Rothschild
in Chemie nicht aufgepaßt. +
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Holger Potzner (Reiner Zynismus)'s profile photoChristian Jäger's profile photo
35 comments
 
Die geistige Auseinandersetzung ist immer noch nicht da... Vielleicht hole ich mal ein Mikroskop, und suche deinen Intellekt, +Holger Potzner​. Aber ich glaube, das lohnt den Aufwand nicht...
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Christian Jäger

Gesellschaft  - 
 
Deutschlands Reichtum ist die Armut seiner arbeitenden Menschen, könnte man kurz zusammengefasst sagen. Was nützt uns ein solcher "Reichtum"? Noch in den Siebzigerjahren galt es als Zeichen eines entwickelten Landes, dass der Reichtum relativ gleichmäßig verteilt ist - wer hat unser Verständnis von Zivilisation so weit zurück geworfen, dass schreiende Ungerechtigkeit selbstverständlich hingenommen wird und ein Staat sich lieber auf die 'schwarze Null' kaputt spart als das Geld dort zu kassieren, wo es sich immer mehr ansammelt?
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Deutschland geht es gut! Deutschland hat wenig Arbeitslose! Wir sind ein reiches Land. Wir haben enorme Steuereinnahmen. Wir haben eine schwarze Null!
Mist nur, dass all dies auf dem Rücken der Ärmsten ausgetragen wird. Ohne die Arbeit dieser 3,1 Mill. Menschen würde unser Land nicht so florieren. Und wie dankt man es ihnen? Mit Hungerlöhnen!
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3,1 Millionen Deutsche haben zu wenig Geld für ihren Lebensunterhalt - obwohl sie regelmäßig arbeiten gehen. Ihr Einkommen liegt unterhalb der Armutsschwelle.
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Christian Jäger's profile photosote's profile photoRoland Metzner's profile photoMichael Uredat's profile photo
6 comments
 
+sote gemäß neuer Verträge waren die Reparationszahlungen nicht komplett beendet, aber durch neue Verträge mehr gestreckt und nicht mehr so restriktiv. Hab ich mal einen meiner Meinung nach guten Bericht von Guido Knoop gesehen. Bis zum Schwarzen Freitag war die Weltwirtschaft auf einem guten Weg.
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Christian Jäger

Allgemeine Diskussion  - 
 
In Griechenland wurde durch die Mechanismen der Euro-"Institutionen" eine linke Regierung in die Knie gezwungen, die es wagte sich gegen die Mechanismen der europäischen Finanzpolitik zu stellen: Die griechische Linke wollte Wirtschaftsförderung statt Bedienung von Schulden bei internationalen Banken und Investoren, wollte eine Ankurbelung der Binnenkonjunktur erreichen anstelle der jetzt folgenden Degradierung zum Billiglohnland.

Die Durchsetzung der Regeln der Institutionen gegen den Willen einer demokratisch gewählten Regierung, welche vom Wähler den ganz klaren Auftrag aus einem Referendum hatte, sich der neoliberalen Austeritätspolitik zu verweigern, die im Eurosystem vorgesehen ist, scheint zu belegen, dass gegen die Euro-Institutionen keine andere Wirtschaftspolitik möglich ist. Auch der explizite, eindeutige Wählerwillen konnte den neoliberalen Kurs von Lohndrückerei und Sparpolitik nicht ändern.

Ist das ausreichend, um zu sagen, innerhalb des Euro kann es keine vernünftige Wirtschaftspolitik geben, welche den Wohlstand aller Menschen vergrößert, statt nur den Reichtum des obersten einen Prozent?

Oder ist eine solche, andere Wirtschaftspolitik auch innerhalb des Euro möglich, wenn nur die anderen europäischen Länder bzw ihre Regierungen es zuließen; ist SYRIZA an Merkel gescheitert und nicht an den Institutionen? Hätten sich die Institutionen nicht durchsetzen können, wenn Regierungen und Medien ihre Politik der Erpressung nicht mit anti-griechischen Parolen begleitet hätten?

Ich würde mich über eine ernsthafte Diskussion zu dem Thema freuen.
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„Der Euro funktioniert nicht“, sagt Linke-Politikerin Sahra Wagenknecht. In der europäischen Linken bricht eine Debatte los über die Währung als „Projekt der herrschenden und besitzenden Klassen“.
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Thomas Mang's profile photoChristian Jäger's profile photoKitrynski's profile photoDaniel Carl's profile photo
53 comments
 
+Peter Lassak​​​ Genau so sehe ich das auch, das Problem: die EU hat kein Volk. Da der Bürger der Souverän ist müsste man ihn fragen ob er seine nationale Staatssouveränität gegen eine europäische tauschen möchte. Dies müsste man in allen EU Mitgliedsstaaten machen. Wenn das Ergebnis in allen EU Staaten positiv ist muss ein verfassungsgebender Prozess eingeleitet werden damit die Europäer dann über ihre neue Verfassung abstimmen können. Ob das gelingt oder wird die politische Elite den Zentralstaat EU durch die Hintertür einführen? Dann entsteht jedoch kein Staat der Bürger sondern alles wird sich imperialen Interessen unterordnen. Ich befürchte es endet in der Tyrannei.
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Christian Jäger

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Der Artikel entspricht hundertprozentig meinen Beobachtungen.
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Endlich mal wieder ein guter Artikel! 

Bitte teilen. Ich will das sowas in den angesagten Beiträgen direkt neben dem fremdenfeindlichen Schmutz auftaucht! 
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Thomas Der Ungläubige's profile photoCarsten Führmann's profile photoChristian Jäger's profile photo
3 comments
 
+Carsten Führmann, merci. Ich denke auch, dass jeder vernünftige Kommentar hilft.
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Christian Jäger
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Diskussion  - 
 
Ostermarsch 2015, DIE LINKE. Düsseldorf
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Christian Jäger

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my thoughts exactly
 
Herzlichen Glückwunsch, liebe Hamburger

Sieben Sitze für die AfD in der Hamburger Bürgerschaft
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Christian Meier's profile photoChristian Jäger's profile photo
6 comments
 
+Dirk S​, Schraub doch einfach mal den Testosteron-Ausstoß runter...
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Christian Jäger

Allgemeine Diskussion  - 
 
Ursprünglich hat den Link unten ein AfDler und Pegide (https://plus.google.com/112552861329427128997/posts) geteilt, der sich um die deutsche Rasse Sorge macht.

Da ich es ein bißchen schade finde, mit meiner Replik an ein ausschließlich rechtes Publikum in seinen Kreisen letztlich doch nur Perlen vor die Säue zu werfen, poste ich Teile davon  nochmal als Kommentar zur Qualität der Argumentation von Pegida hier im Forum:

Ob Pegida-Anhänger argumentieren, sie fürchteten um Verlust der deutschen 'Kultur' oder Verunreinigung einer deutschen 'Rasse', macht letztlich keinen großen Unterschied. Beide Begriffe sind nicht haltbar, da es weder biologisch, noch kulturell je Stillstand und Isolation auf dem europäischen Kontinent gab.

Noch wäre sie erstrebenswert, wenn eine solche Isolation möglich wäre. Nennenswerte Fortschritte der Kultur sind stets nur durch Austausch und Vermischung von Ideen und Konzepten durch Kontakt und Wanderungsbewegungen entstanden; durch gegenseitige Befruchtung von Kulturen - nicht durch inzüchtige Abschottung.

Hätten arabische Gelehrte nicht den Großteil der graeco-romanischen Wissenschaflter der Antike ins Arabische übersetzt und auf deren Forschung aufgebaut, sodass christliche Mönche deren Schriften später ins Lateinische zurück übersetzen konnte, dann hätte Europa übrigens einige Tausend Jahre an Wissen verloren und wäre weit vom heutigen technischen und kulturellen Entwicklungsstand entfernt.

Soviel zur Gefährdung des 'Abendlands' durch das 'Morgenland': Ohne das 'Morgenland', besäßen wir die Kultur gar nicht, die einige Rassisten jetzt gefährdet sehen. 
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Dem widerspreche ich, da gottlob immer noch ein Großteil der Bevölkerung rein deutstämmig ist.
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19 comments on original post
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Dennis Krapp's profile photoDaniel Carl's profile photo
13 comments
 
Und dann noch darauf zu antworten....
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Christian Jäger

Allgemeine Diskussion  - 
 
Lesenswerter Beitrag von +Florian Wogramm​, der uns daran erinnert, dass von Rechten, Konservativen und damit leider auch von den Medien der bürgerlichen Presse nur eine Karikatur des Antifaschismus gezeichnet wird. Antifaschismus ist die Lehre aus der Barbarei Nazi-Deutschlands; ein Auftrag aus der Erfahrung von Buchenwald: Nazismus in all seinen Formen und Verkleidungen muss bekämpft werden, damit sich seine Verbrechen nicht wiederholen und ein Leben in Frieden und Freiheit möglich ist. 

Die Unterstützung des Antifaschismus ist zum Beispiel durch eine Mitgliedschaft in der "Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes -
Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten" möglich:

VVN-BdA e.V. - http://www.vvn-bda.de
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Antifaschismus – wider der Barberei

Im Rahmen der #hogesa  - sowie der #pegida  – Bewegung sind in Deutschland ultrakonservative, nationalistische und zum Teil offen faschistische und rassistische Meinungen wieder Mehrheitsfähig geworden. Es zeichnet sich ein deutlicher Rechtsruck der Gesellschaft an, einer Gesellschaft in der heute schon "Gutmensch" oder "Pazifist" Beleidigungen sind mit denen der kleinbürgerliche Pöbel versucht diejenigen zu diskeditieren die auch weiterhin an eine bessere Welt glauben und überzeugt sind das Menschen verschiedener Religionen und Überzeugungen friedlich zusammenleben können.

In solch einer Zeit ist ein Bekenntnis zum #antifaschismus  wichtiger denn je, nicht nur aus einer eher abstrakten historischen Verantwortung heraus sonder wesentlich mehr aus einer Verantwortung der Zukunft gegenüber. Doch was genau ist eigentlich Antifaschismus ?

" Antifaschismus bezeichnet die politische Ablehnung des Faschismus und möglicher Entwicklungen dorthin. Als Antifaschisten verstanden sich nach 1945 alle neu gegründeten politischen Parteien in Deutschland, die den Zusammenhang zwischen Kapitalismus und Nationalsozialismus sahen und das Wiedererstarken der Kräfte verhindern wollten, die Adolf Hitler zur Macht verholfen hatten. Auch die CDU hatte mit ihrem Ahlener Programm zunächst politische Zielvorstellungen, die ähnlich wie die der KPD eine Enteignung kriegswichtiger Schlüsselindustrien vorsahen. Mit dem Kalten Krieg und der Deutschen Teilung wurde der Begriff des Antifaschismus in den Westzonen jedoch zunehmend vom Antikommunismus überlagert. "

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Antifaschismus

Daher bedeutet Antifaschismus, heute mehr denn je, ist nicht nur gegen offensichtliche Faschisten zu mobilisieren, sondern eine grundsätzliche Opposition zu unterdrückenden, menschenverachtenden und ausbeuterischen Strukturen zu bilden. Eine Opposition zu den Parteien die ausnahmslos den Kapitalismus als Ende der Geschichte bejubeln (da macht leider auch +DIE LINKE keine Ausnahme) bis zu den außerparlamentarischen Bewegungen wie HoGeSa, Pegida oder den Montagsdemonstrationen, die sich in Verschwörungstheorien und Feindbildern aller Art verlieren und dabei die eigentliche Ursache der Probleme ihrer Mitglieder ignoriert und verschleiert. Eine Opposition zu Geschichtsrevisionismus, Militarisierung und Krieg. Antifaschismus heute erfordert die Verteidigung demokratischer Rechte und Freiheiten, soziale Rechte zu verteidigen und den Sozialabbau zu stoppen.

" Ohne Antikapitalismus, ohne Verortung des Hauptfeindes in der eigenen Bourgeoisie ist kein Antifaschismus zu haben "

Antifaschisten wollen, und das ist ihr unschätzbares Verdienst, in Zeiten in denen leider keine realistische Aussicht besteht, die Verhältnisse grundsätzlich zum besseren zu ändern, wenigstens den allerschlimmsten und barbarischsten Kräften in den Weg treten. So wichtig es bleibt, sich offenen Nazis entgegenzustellen – es liegt auf der Hand, dass der Kampf gegen sie allein nicht ausreicht. Neofaschisten, Nationalisten und Erzkonservative verbinden trotz des äußerlichen Gegensatzes im Kern eine enge Seelenverwandtschaft mit den Islamfaschisten, Djihadisten und fundamentalistischen Salafisten. Wer um ein Minimum an Menschenwürde und um Mindestvoraussetzungen für eine irgendwann vielleicht doch noch gelingende Emanzipation und soziale Ordnung kämpfen will, muss sich der anschwellenden Front der Barbarei in all ihren Facetten entgegenstellen.

Quellen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Antifaschismus

http://www.tagesspiegel.de/berlin/chaoten-oder-heilsbringer-danke-liebe-antifa/9382378.html

http://antifa.vvn-bda.de/2013/09/05/was-heisst-antifaschismus-heute/

http://www.antifa.de/cms/
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Kann jedem mal passieren Volker.
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