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"Liebe Blogger-Gemeinde" - so fing eine Mail von HTC an, die ich bekam. Einladung zu einem Event nach Köln. Event? Produktvorstellung. Exklusiv. Am Abend, bis in die späte Nacht. Von mir bis nach Köln etliche Kilometer. Aber egal, ich mag Technik, ich mag Smartphones. Meinen Arbeitgeber gefragt, ob er mich freistellt. Kein Thema. Bleibt die Frage: Übernimmt HTC die Bahnfahrt, eventuell sogar die Übernachtung? So etwas ist bei "Abend-Events" übrigens keine Ausnahme, wie Samsung, Nokia, Ford, Intel, LG & Co bei guter Arbeit mit Bloggern bisher bewiesen haben. Kennt ihr die Antwort? Richtig, HTC macht da leider gar nichts. Ganz ehrlich: Mir wäre das vielleicht egal, ich könnte Bahn & Co von der Steuer absetzen. Aber die anderen Blogger, die vielleicht sich 2 Tage freinehmen und viel, viel Geld für Bahnfahrt und Übernachtung in Köln latzen müssen - das vielleicht gar nicht zahlen können? Liebes Team von HTC: Holt euch mal bei den von mir genannten Firmen die Infos, wie man mit Bloggern umgeht, wenn man diese zusammen trommelt. Das war (mal wieder) nichts.
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Jan-Hendrik Beuth's profile photoChristian Eckert's profile photoRicarda Riechert's profile photoPhilipp Sahling's profile photo
56 comments
 
Naja sie fangen ja erst an mit Bloggern zu arbeiten. Das wird besser werden.
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Naja, wenn man sich schon auf die "Community" einlässt, sollte man aus den Fehlern anderer gelernt haben und es gleich zu Anbeginn richtig machen, finde ich, +Christian Eckert
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Oh ok, dann ist es mehr als traurig. Wenn theoretisch mich eine Firma einladen würde zu so einem event wäre ich genau der Typus wovon +Carsten Knobloch spricht, sprich ich müsste Frei nehmen und Bahn und Hotel latzen wozu ich kein Geld hätte.

Vorteil, bisher hat mich noch keine Firma eingeladen. Von daher muss ich mir dahin gehend noch keine Gedanken machen.
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Bei HTC bekommt man nichtmal den Versand bezahlt, wenn man ein defektes Smartphone zur Reparatur einschicken muss. Habe beruflich schon mehrere defekte Desires eingeschickt und ist jedes Mal das selbe. =/
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Aber seien wir mal ehrlich - wo bleibt dann die Unabhängigkeit? Oder sollte es Dir +Carsten Knobloch egal sein ob Du das nächste mal eingeladen wirst bzw. mit kostenlosen Testgeräten zum behalten beglückt wirst?
So finde ich es eigentlich ganz OK von HTC
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Das mit den Geräten zum behalten ist eher die Ausnahme soweit ich weiß. Ist so ein altes Märchen.
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+Michail Girnus Wenn du die Kohle & die Zeit hast - go! Ich glaube kaum, dass es auch nur einen echten Blogger gibt, der die Bahnfahrt / Übernachtung als verschenkte Unabhängigkeit sieht. Und ganz ehrlich: ja, mir ist es egal, ob ich von HTC-Testgeräte bekomme. Und geschenkt bekomme habe ich von denen garantiert noch nichts. Just 4 Info.
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"Liebes Team von HTC: Holt euch mal bei den von mir genannten Firmen die Infos, wie man mit Bloggern umgeht" - Ich helfe da auch gern mit Ratschlägen aus. :-D
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Nun es soll ja Hauptamtliche Blogger geben die davon Leben. Und da stellt ich dann schon die Frage nach der Unabhängigkeit der Berichte. Oder? Immerhin seid Ihr in gewisser Weise Meinungsmacher.
Aber die Einstellung gefällt mir. Muss auch dazu sagen, bisher von Deinen Berichten nicht entäuscht worden = ausgewogen neutral. Ganz im Gegensatz zu machen Presseartikeln.
Ja - bin eh seit einiger Zeit öfters in Köln. Dann kann ich auch gleich mal einen netten Abend verbringen als ganz unvoreingenommener iOS User ;)
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+Carsten Knobloch Die Blogger sind selbst schuld! Wenn man als guter Blogger professionell auftritt und nicht nur als Nerd, der aus Spaß seine Freizeit opfert, dann wird man auch anders aufgefasst.
Wenn man als Blogger froh ist, dass einen wichtige Firmen in Betracht ziehen und man Testgeräte/Einladungen bekommt und sich nur dankbar zeigt, guten Content produzieren zu dürfen.... dann hat man auch nur das.
Man kann jeder Firma, die Blogger (während der Arbeitszeit) anschreiben, ihnen teuere Geräte zuschicken, Sachen bereitstellen, sie auf teuere Events einladen sagen,.. dass man genau so wie sie, das eben nicht aus purem Spaß macht.
(Ist nicht gegen dich gerichtet, aber wie man andere lässt, dass sie mit einem umgehen, so tun diese es auch.)
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+Michail Girnus Ab hauptberuflich oder nicht, man lässt sich nicht durch Einladungen weichkochen. Das geht nicht. Und zu Kritik und Co: wenn das Firmen nicht hören wollen und spezielle Personen ausschließen, dann hat man halt versagt. Gutes Beispiel ist Nokia. Die haben auch von vielen Seiten Kritik eingesteckt. Und man hört drauf und lädt die Leute weiter ein. Man lädt doch nicht nur die Leute ein, die einem Honig ums Maul schmieren...
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+Michail Girnus nur um das mal klar zu stellen, die "klassischen Journalisten" werden ebenfalls zu diesen Events eingeladen, bekommen Fahrtkosten und/oder Unterbringung bezahlt. Und die sind in der Regel damit nicht mal ansatzweise so transparent wie Blogger, bei denen du dann häufig irgendwo im Text findest, dass die Firma einen da angekarrt hat.
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+Sascha Gilly Israel Tja... Journalisten bekommen es bezahlt, weil sie das logischerweise fordern. Weil das deren Job ist und viele nicht zum privaten Vergnügen da raus fahren, sondern im Namen des Arbeitgebers und der, wie ein jeder Unternehmer es versteht, dass Veranstalter, die für sich werben, da in die eigene Tasche greifen müssen. Blogger fordern nicht, sie beschweren sich in der Öffentlichkeit, oder sind froh "dabei zu sein" :D
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Es wird immer Neider geben, ich finde es toll das ihr dahin eingeladen werdet. Bei euch kann ich aus Erfahrung sagen das ihr eure Meinung und auf die kommt es mir an mitteilt. Nicht irgendein PR-Gewäsch.
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+Sergiu Longodor äh, 1. hast du den Text oben gelesen? (Ford, LG, Samsung und co.) und 2. wenn nicht +Carsten Knobloch wer ist denn dann ein guter Blogger mit professionellem Auftreten (was meinst du damit eigentlich? Da im Anzug erscheinen, Fahrtkosten selbst bezahlen und dann für die Gratis PR in Form eines Blogposts machen!?).
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+Sergiu Longodor vielleicht solltest du dich, ehe du dich weiter um Kopf und Kragen schreibst, doch mal etwas mehr mit Reichweite von Blogs, PR und co befassen.
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Man kann ja guter Blogger sein, aber ziemlich mieser Einzelunternehmer... in dem man sich so etwas eben gefallen läßt.
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Ich weiß schon, dass Blogger Reichweite haben und wichtig sind. Dennoch lassen sich manche eben nicht so behandeln und dann werden sie auch nicht so wahrgenommen ;)
Man kann doch jeder Firma sagen: Ihr wollt was von mir,... dann müsst ihr auch was springen lassen. Ihr hofft ja auch auf finanziellen Erfolg durch solche Maßnahmen.
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+Sergiu Longodor Sorry, entweder bin ich gerade unterzuckert, braindead oder ich weiss wirklich nicht, wie ich deinen Text auffassen soll. Du scheinst nicht wirklich die Arbeit mancher Blogger zu kennen. Aber dies ist hier auch nicht das Thema...
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Man lässt es sich nicht gefallen, man macht einen Blogpost und somit erfahren viele über das Unternehmen. Und schlechte PR mögen firmen so garnicht.
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Es sind so viele Blogger, die gratis und für nichts, Werbung für Firmen machen, nur um des Bloggens willen.
Und die Firmen (viele Firmen) sagen Danke und das wars.
Und meistens ist es deswegen, weil die Blogger nicht verstehen, dass man was dafür verlangen kann. So einfach ist das.
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+Christian Eckert Schlechte PR mache ich nicht, ich äußere konstruktive Kritik. Hier steht es nur, weil es bei HTC nicht das erste Mal ist ;)
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Wie +Sascha Gilly Israel auch schrieb,... Journalisten werden eingeladen und Blogger zahlen selbst ;) So rennt es auch mit Fachzeitschriften und co.
So rennt es auch mit Werbebuchungen und Werbepartner. Die Großen verlangen Geld, die Kleinen sind froh auch eingelande und erwähnt zu werden.
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+Sascha Gilly Israel wenn dem so ist wie oben beschrieben, dann "Asche auf mein Haupt" und ein wirkliches Armutszeugniss von HTC/ PR Agentur von HTC. 
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+Carsten Knobloch Man muss sich nicht kaufen lassen und auch keine gekaufte Meinung schreiben, aber wenn Firmen werben,... tja dann sollte es sie was kosten, überall anders zahlen die dafür und das heftig.
Bloggen ist doch keine altruistische Tätigkeit von sich aufopfernden Menschen für die Gesellschaft,... oder täusche ich mich?
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+Sergiu Longodor Sorry, habe einfach keinen Nerv, mich mit dir über "Bloggen" zu unterhalten. Das hat so viele Facetten. Du hast deine, ich meine Art.
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+Carsten Knobloch Ist kein Problem, bin auch Müde. Generell ist es eben komisch, dass sich Leute über Zustände beschweren, anstatt einfach mal ein wenig versuchen entgegen zu wirken und das einzufordern, was ihnen möglicherweise zusteht.
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+Sergiu Longodor Es geht nicht um "Zustehen". Keinem - weder Journalisten oder Bloggern steht etwas zu. Und wie ich oben schrieb: mir persönlich könnte es ja lachs sein - ich schreibe diesen Text für andere ;)
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Es verhält sich imho doch so:
Firma XY lädt einen Blogger zu einem Event ein, auf welchem auch "echte" Journalisten sind. Folglich stellt Firma XY den Blogger mit den Journalisten gleich, weil man das gleiche Ergebnis vom Blogger erwartet. Warum also soll der Blogger für Unterkunft und Fahrt zahlen, während die Journalisten gesponsort/gesponsored werden?
Beide liefern doch hinterher das gleiche Ergebnis ab - der Blogger evtl. sogar einen Tick authentischer.
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+Carsten Knobloch Mir ist das auch egal, was die Blogger machen und wofür. Ich als Leser suche gute Inhalte.
+Jan-Hendrik Beuth Das versuchte ich auch darzustellen und mMn liegt es eben an den Bloggern.
Das ist ja nur 1 Beispiel. Vergleiche Anzeigekosten von Zeitschriften(egal ob Online oder Offline) mit der von Blogs. Vergleiche Kosten von PR-Agenturen mit den Kosten von PR-Dienstleistungen von Bloggern.
Schau was SEO-Agenturen verlangen für Links und was Blogger verlangen.
Überall ziehen die Blogger freiwllig den kürzeren.
Tja,... Blogger sind gut, aber kaufmännisch (oder unternehmerisch) meistens schwach und argumentieren damit, dass sie das ja nicht fürs Geld machen dürfen, weil die Inhalte darunter leiden würden.
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Un jetzt geh ich was essen,... wünsche euch einen schönen Tag, ich klinke mich hier auch aus.
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also mir wäre es egal ob ich da jetzt für 1-2 nächte nen hotel zahlen muss, oder benzin.... ^^ hauptsache ich darf dabei sein
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Ich kriege von HTC regelmäßig Presse-Newsletter, aber zu so einer Veranstaltung eingeladen wird man nicht. Gibt anscheinend auch unterschiedliche Behandlung innerhalb der Bloggerszene...
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Genau... Bloggen hat ja auch was mit "Werbung machen" zu tun. Für mich wars bislang eher das Verfassen von Texten, die meine eigene Meinung widerspiegeln. Egal ob mir Bahnfahrt, Essen, Hotel bezahlt wird.

Manche Leute haben tatsächlich ein ziemlich lustiges Bild von dem, was Blogger so den ganzen Tag machen.
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+Ricarda Riechert Genau, Ricarda. HTC lädt die größten Fachzeitschriften und die größten Blogger ein, damit die Ihre Meinung hören zu deren Produkte. Das machen ja alle so,... sie holen die Medien und die Presse, damit die die Meinung Kund tun. Hat sicher nichts mit Marketing zu tun dort.

Genau deswegen verschicken die ja auch ihre Produkte an die Blogger. Die sind besonders gespannt, welche Meinung dieser Blogger zu dem Produkt hat. Kein Marketinggedanke, sicher nicht.

Ihr könnt es nennen, wie ihr wollt. Solange bei vielern Bloggern, der Hauptbestandteil des Blogs darin besteht, neue Produkte von diversem Firmen vorzustellen,... ist das Werbung. Und wenn dafür der Blogger nichts verlangt, sollte er nicht meckern, wenn die Firmen ihm auch nichts geben für.
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+Sergiu Longodor Du meinst also dass Firmen das machen um zu Bestechen und dass Blogger sich bestechen lassen? Aha.. Weißt du wieso Blogs gelesen werden? Weil sie ihre Meinung sagen. Und weißt du wann Blogs nicht gelesen werden? Wenn sie nur das schreiben, was auch eine PR Firma hätte verfassen können.

Soll heißen, dass eine Meinung eines unabhängigen Bloggers mehr wiegt als die eines Wischiwaschischreibers, der keine eigene Meinung haben will und dass man als Blogger nur dann ernstgenommen werden kann, wenn man sich nicht verbiegen lässt.

Wenn Blogger da sind, dann müssen Firmen mit Qualität überzeugen und das wissen sie. Wenn es ein kritisches Publikum gibt, dann die Blogger.

Aber wie gesagt. Man kann einem Maulwurf nichts Fliegen erzählen. Keine Ahnung wie du deinen "Kenntnissen" übers Bloggen gekommen bist. Mit der Realität hat es allerdings überhaupt nichts zu tun.
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+Ricarda Riechert Wer redet den bitte von Bestechung?

Jeder der was in die Welt hinausposaunt, was von vielen gelesen wird, produziert etwas von Wert. Eine Firma probiert ihre Produkte irgendwie bekannt zu machen... und da bieten sich solche Platformen an.
Da ist keine Bestechung dahinter.
DIe Firmen, wollen ihre Produkte bekant machen und laden diese Leute mit der größten Reichweite ein... ist doch logisch.
Diese berichten soweit sie können unabhängig darüber.

Aber dieses "Berichten" ist eine Arbeit. Manche leben davon als Verlag, andere berichten darüber privat und aus Spaß.

Ich sag nichts mehr, außer, dass diese Arbeit Marketing ist. Magst du so nicht nennen, tun aber alle Marketingbeauftragten solcher Firmen, wenn sie ihrem Boss sagen, was sie den da tun, den ganzen Tag.
Und für diese Arbeit, die Blogger machen, kann man sich bezahlen lassen,... ohne sich zu verbiegen. Man kann Werbung einbinden oder auch redaktionelle Texte verfassen, die etwas kosten.

Ihr tut ja so, als wäre jeder bezahlte Text, eine gekaufte Meinung.

Blogger (hey ich bloggte auch Jahre lang und habe das immer noch vor) meinen immer, nur wenns kostenlos ist, ist es ehrlich.
Habt ihr schon mal im Verkauf gearbeitet und irgendwem irgendwelche Produkte verkauft? Ich schon.
Es ist nichts Verwerfliches, sich für seine Arbeit bezahlen zu lassen. Sogar das gezielte Werben für ein Produkt ist Nichts Schlechtes.
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+Sergiu Longodor ok jetzt weiß ich wieso sich die anderen ausgeklinkt haben. Entweder schreiben über deinen Account drei Leute mit drei verschiedenen Meinung abwechselnd, oder du weißt wirklich nicht was los ist.
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+Ricarda Riechert Womöglich lebe ich in meiner eigenen Blogosphäre :)
Bei mir funktioniert das oft so. Firma x kommt auf mich zu und will, dass ich über sie schreibe. Fimra X hat Gewinnabsicht. Ich erkläre ihnen, dass ich sowas nicht kostenlos mache. Wir einigen uns auf einen Preis. Ich verfasse einen Text, wie es mir gefällt und schreibe darüber.
Firma wurde vorgestellt mit Pro und Contras,... Firma zufrieden, ich zufrieden.
Wenn ich keine irgendwelche Firmen/Produkte vorstelle, schreibe ich irgendwelche selbtverfassten Sachen über diverse Themen, etc.
Nur wenn eine Firma gezielt werben will, kostests halt was. Jede Firma hats verstanden.
Bin ich da echt so weltfremd?
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Ich glaub du musst mir noch einmal erläutern, was du unter Werbung verstehst. Für mich fällt alles, wo auch nur ein Satz eigene Meinung drin ist aus dem Segment Werbung raus.

Und haben nicht alle Firmen Gewinnabsichten?
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Wenn eine Firma eine coole Marketing-Aktion macht und die verbreitet sich im Netz, durch Facebook und co. Dann geht so ein Ding durch Verlinkung durchs Netz. Der Marketingmanager dieser Firma freut sich, dass sein "Virales Marketing" so gut funktioniert hat.
Jeder einzelne, der Teil dieser Kette ist, macht Werbung. Seine Meinung ist: Das ist cool, schaus dir auch an. Ehrlich und umsonst.

Du nennst das wohl nicht Werbung. Der Marketing-Manager bekommt wohl dafür ein hohes Gehalt.

Wenn du für irgendwen als PR-Firma arbeitest, schickst du womöglich den ganzen Tag einem reisiegen Verteiler PR-Meldungen deiner Firmen zu. News, etc und hoffst, dass die Blogger/Verlage darüber berichten.
Die PR-Agentur wird bezahlt dafür. Der Blogger machts freiwillig und umsonst.
DIe PR-Agentur nennt das Marketing. Du als Blogger, schreibst nur deine Meinung dazu, dennoch machst du Werbung.

So und so ähnlich läufts.
Wenn man sich dafür nicht bezahlen lassen will, dann halt nicht. Aber es ist Werbung, kostenlose Werbung für die Firmen.

Und weil alle Firmen Gewinnabsichten haben, wie du festgestellt hast und die Marketingabteilung nicht per Gaudi die Blogger anschreibt,... kann man da leicht was verlangen und jeder versteht das.
Nur wenn man sowas hier schreibt, ist man der Buh-Man, der sich anstellt, als wäre er eine PR-Hure,... sorry für den Ausdruck.
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Werbung ist das gezielte Verfassen von Texten oder Kampagnen zur Beeinflussung der Empfänger, damit sie ein Produkt kaufen.

Wenn ich einen Text verfasse, in dem ich meine eigene Meinung schreibe widerspricht es der Definition von Werbung. Dass eine positive Meinung sich für die Firma positiv auswirken kann, ist unbestritten, aber so funktioniert zum Beispiel auch Mundpropaganda oder Erfahrungsberichte. Es ist in der Definition jedoch keine Werbung. Ob du nun also einen Beitrag aus eigenem Antrieb zu einem Produkt schreibst oder dich eine Firma um eine Meinung bittet ist völlig gleichgültig. Erst wenn es darum geht, dass du ein Produkt positiv darstellen sollst unabhängig wie deine Meinung aussieht, damit es deine Leser kaufen, handelt es sich um Werbung.

Nur weil man über ein Produkt schreibt ist es nicht sofort Werbung. Da sollte man sehr vorsichtig sein, denn Werbebeiträge unterliegen genauen rechtlichen Bestimmungen der Kennzeichnungspflicht. Aber das weißt du sicher, wenn du bezahlte Postings verfasst.

Marketingmenschen schreiben Blogger an, weil es ihr Job ist, richtig- Marketingmenschen werden dafür bezahlt. Der Job eines Bloggers ist es Informationen aufzuarbeiten, zu recherchieren und zu interpretieren. Nicht einfach 1:1 zu übernehmen.

Deswegen können Marketingmenschen und Blogger auch zusammenarbeiten ohne dass jemand seinen Job verfehlt.

Dass HTC nun in diesem Fall sich weigert Bloggern Anfahrt und Hotel zu bezahlen liegt nicht an den Bloggern sondern an HTC. Es geht hier um eine Wertschätzung für eine Arbeit, die ein Blogger verrichtet. Nicht nur das, wenn man große Blogger einlädt, die in der Community respektiert sind, dann hat man auch ein "bekanntes Gesicht" vor Ort.

Es kann natürlich sein, dass HTC damit all die kleinen Blogger aussortieren will, die keinen Elan haben und nur 1:1 Artikel übernehmen oder Pressemitteilungen kopieren. Für die ist so ein Event kein Mehrwert. Aber es gibt genügend engagierte Blogger, die das nicht Hauptberuflich machen oder eben doch, aber für die so eine Fahrt einen finanziellen Einschnitt bedeutet. Das schrieb Carsten ja bereits.

Das beste was einer Firma passieren kann ist, wenn offen über Fehler diskutiert wird, so wie Carsten es hier angesprochen hat, denn dann kann die Firma beweisen, wie wichtig ihnen ihre Außenwirkung ist. Kritik bedeutet immer die Chance zu zeigen, dass man Belange ernst nimmt und Sachen verbessert.

Erst wenn ein Blogger gar nichts mehr über eine Firma schreibt, ist es schlecht für eine Firma, weil das heißt, dass sie nicht mehr interessant genug ist.

Viele Firmen (oben aufgezählte) machen es richtig und nehmen Blogger wirklich ernst. HTC hat hier noch zu lernen. Und wenn man Blogger nicht total verprellen will, sollte man hier schnell was ändern.
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Du hast Recht, was die Deffinition des Wortes Werbung anbelangt. Das beinhaltet, dass man eine gewisse Absicht hat, dass das gewisse Produkt dann gekauft wird, bzw. eine gewisse Botschaft übergeben wird.
Dennoch sollte man sich, nicht der Deffinition so verschreiben, denn weiter unten schreibst du ebenfalls richtig: "Erst wenn ein Blogger gar nichts mehr über eine Firma schreibt, ist es schlecht für eine Firma".

Das Erwähnen und Berichten alleine über gewisse Neuerungen und Produkte, bringt Vorteile dieser Firma. Die Steigerung des Bekanntheitsgrades, das Positionieren der Marke, das Erwähnen gewisser Produktmerkmale, etc.
Wir müssen es nicht Werbung nennen, weil es tatschlich per Deffinition falsch wäre und auch nicht das, was ich schreiben wollte. Es ist wohl eher Teil des Marketings.

Um nicht den Faden zu verlieren:
Bloggen über Produkte der Firmen, bringt den Firmen einen Marketingnutzen und dafür kann man sich mit dem Firmen finanziell auch einigen.
Man muss sich nicht auch die Meinung erkaufen lassen und direkt dafür werben im hohen Stil, oder mit Absicht Dinge beschönigen.

Ich finde genau so wie du, dass Blogger ernst zu nehmen sind und in meinem Alltag gehören die längst zur gepflegten Informationsquelle.
Firmen wissen das auch und Blogger sind oft mindestens gleichzusetzen mit anderen Online-Quellen (wie Onlinezeitschriften namhafter Verlage), die sogar zusätzlich die persönliche Note haben, das eben ein zusätzliches Vertrauen erzeugt.
Das weiß ich alles und empfinde es auch so.

Aber genau so wahr ist es, dass sich viele Blogger eben unter Wert verkaufen und den Wert ihrer Arbeit nicht gut genug kennen. Ein Verlang nimmt sich heraus für selbe Leistungen Geld zu verlangen, ein Blogger nicht. Genau deswegen herrscht so eine "unfaire" Behandlung.
Wenn Firmen wie HTC sich leisten Marketingaktionen zu veranstalten und von den Leuten eben "kostenloses Marketing" erwarten,... dann ist das nicht ok. Aber wenn die Blogger, das frewillig machen, wer trägt dann Schuld, dass dieses Verfahren so funktioniert?

Im konkreten Fall, könnte man HTC antworten und denen schreiben, dass man die Einladung gerne annimmt, jedoch muss HTC sich an der Verpfelgung und Anreise beteiligen, oder ganz bezahlen.
Ich mein, es sind noch dazu Abende und Nächte, die man nicht Zuhause verbringt. Dann Stunden dort vor Ort und dann das Schreiben selbst.
Es ist natürlich auch so, dass der Blogger dafür exkulsive Inhalte anbieten kann und er auch Vorteile hat. Dennoch kann man sich finanziell sicher irgendwie einigen.
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Ist das das Event vom 29.ten März? Falls ja ist das ein Event, wo prinzipiell jeder Händler in Deutschland der HTC's vertreibt, 2 Mann jeweils hinschicken könnte. Wäre etwas teuer für alle Anfahrt und Übernachtung zu übernehmen, oder? Hab vor paar Tagen einen von HTC gefragt ob da was mit Anfahrt möglich ist... naja. Aber immerhin haben sie Jan Delay für einen Live-Act rangeholt :)
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