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Carsten Dobschat
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Carsten Dobschat

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WTF? Keine Bild - keine Belieferung vom Pressevertrieb?!

Wir haben Marktwirtschaft in diesem Land, welche angeblich frei und auch sozial sein soll. Mit dem „sozial“ haut das schon länger nicht mehr so ganz hin, aber das ist ein anderes Thema. Hier geht es jetzt mal um das „frei“. Ich persönlich würde die Freiheit ja durchaus so interpretieren, dass zum Beispiel ein Einzelhändler selbst entscheiden kann, was er in seinem Laden verkaufen möchte und was nicht. Das scheint aber wohl nicht zu gelten…

Zumindest ist das wohl die Meinung des Mitteldeutschen Presse Vertriebs. Anders kann ich diese Meldung nicht interpretieren:

„Sehr geehrte Kundschaft,
heute Morgen nun erreichte uns die Kündigung des MITTELDEUTSCHEN PRESSEVERTRIEBES!
Mit der Begründung, dass wir uns standhaft weigern die BILD Zeitung zur Auslage zu bringen. Gekündigt wurde die Belieferung zum 22.05.2015 . Da es ein Gebietsrecht gibt, dürfen wir uns von keinem anderen Grossisten beliefern lassen, das heißt wir dürfen uns ab sofort keine Zeitschriften von einem Pressevertrieb liefern lassen.
Für alle Freunde der Printmedien heißt es nun, bitte zum Kiosk gehen. Dieser befindet sich aber direkt neben unserem Haupteingang. Somit müssen Sie keinen Umweg machen. Wir hoffen, dass unsere treue Kundschaft Verständnis hat und die 3 Schritte zum Zeitschriftenhändler gegenüber kein großer Umstand sind.
Desweiteren haben wir uns überlegt die frei gewordene Fläche sinnvoll zu nutzen.
So wird in den nächsten Tagen dort ein Sortiment an Kinderbüchern, Malbüchern und Bestsellern ausliegen.“

Also verstehe ich das richtig? Edeka Heymer in Chemnitz möchte zwar durchaus Zeitungen und Zeitschriften verkaufen, aber nicht die Bild-„Zeitung“? Das sollte doch in einer freien Marktwirtschaft kein Problem sein. Doch ein Problem, sagt nun wohl der entsprechende Grossist und beliefert diesen Markt mit überhaupt keinen Zeitungen und Zeitschriften mehr. Und aufgrund irgendwelcher Gebietsabsprachen darf sich der Markt nicht mal nach einem anderen Grossisten umschauen, der den Markt dann eben nur mit den Zeitungen und Zeitschriften beliefert, die man dort auch verkaufen möchte?

Also nur, dass ich das wirklich richtig verstehe: Der Presse Vertrieb sagt also, dass sie gar nichts mehr liefern, wenn der Markt nicht auch die Bild-„Zeitung“ verkauft? Warum tut der Vertrieb das? Und viel wichtiger: Kann der das wirklich und wenn ja, warum?

Jetzt wirklich ernsthaft: Sind die noch ganz sauber?
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Wir haben Marktwirtschaft in diesem Land, welche angeblich frei und auch sozial sein soll. Mit dem „sozial“ haut das schon länger nicht mehr so ganz hin, aber das ist ein anderes Thema. Hier geht es jetzt mal um das „frei“. Ich persönlich würde die Freiheit ja durchaus so interpretieren, dass zum Beispiel ein Einzelhändler selbst … WTF? Keine Bild – keine Belieferung vom Pressevertrieb?! weiterlesen
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So, liebe MdB, so fühlt sich das an!

Die Mitglieder des Deutschen Bundestages bekommen gerade ein wenig von der Überwachungsmedizin zu schlucken, die uns zugemutet wird. Und ganz ehrlich: So ein wenig Schadenfreude und breites Grinsen kann ich mir in Anbetracht des Bundestags-Hacks nicht verkneifen - vielleicht hilft diese Erfahrung allen Abgeordneten dabei, in Zukunft ein wenig mehr nachzudenken, bevor sie nächstes Mal irgendwelche Überwachungsphantasien ihrer Vorturner aus Partei, Regierung und Fraktion einfach abnicken.

"Noch immer herrscht weitgehende Unklarheit über die Intensität und das genaue Ausmaß des Angriffs. Die Verunsicherung unter den Abgeordneten ist groß […] Welche Daten abgeflossen und inwieweit auch geheim tagende Gremien von dem Angriff betroffen sind, ist weiterhin unklar."

Das sagt Konstantin von Notz, der netzpolitische Sprecher der Grünen und er meint damit nicht die verschiedenen Spähattacken, die uns dank Edward Snowden so nach und nach bekannt werden, nein, er meint nur den Angriff auf die Bundestags-IT. Tja, so fühlt es sich an.

Wie viele Menschen sind seit Beginn der Snowden-Enthüllungen verunsichert, weil sie nicht wissen, welche ihrer privaten Daten überhaupt noch privat sind, welche Sicherheitslücken in ihren Systemen stecken, die von Geheimdiensten dort untergebracht, aber von anderen Kriminellen womöglich ausgenutzt werden? Und ja, ich schreibe absichtlich „von anderen Kriminellen“, denn Geheimdienste, die absichtlich die Sicherheit von Systemen schwächen, die auf Menschenrechte scheißen oder sie gerade mal für Staatsbürger des eigenen Landes gelten lassen wollen, sind für mich Kriminelle.

Und jetzt hoffe ich mal, dass die Abgeordneten dieses Gefühl der Verunsicherung, dieses ständige Fragezeichen im Kopf, welche vertraulichen Informationen überhaupt noch vertraulich sind und dieses ständige Gefühl, irgendwie beobachtet zu werden, nicht so schnell vergessen. Nein, behaltet dieses Gefühl richtig gut in Erinnerung und nutzt das dann als Motivation die Machenschaften von NSA und BND endlich konsequent aufzuklären und dafür zu sorgen, dass der BND in Zukunft einer richtigen Kontrolle unterliegt, die so etwas in Zukunft unmöglich macht! Denkt daran, wenn wieder mal ein Innenminister der Meinung ist, die Bevölkerung dieses Landes wäre unter Generalverdacht zu stellen und komplett zu überwachen!

Vergesst das nie, liebe Abgeordnete…



Beitragsfoto von Groman123, Lizenz: CC BY-SA 2.0
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Die Mitglieder des Deutschen Bundestages bekommen gerade ein wenig von der Überwachungsmedizin zu schlucken, die uns zugemutet wird. Und ganz ehrlich: So ein wenig Schadenfreude und breites Grinsen kann ich mir in Anbetracht des Bundestags-Hacks nicht verkneifen – vielleicht hilft diese Erfahrung allen Abgeordneten dabei, in Zukunft ein wenig mehr nachzudenken, bevor sie nächstes Mal … So, liebe MdB, so fühlt sich das an! weiterlesen
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Micha G
 
Meinst Du nicht, dass dies eher eine schöne Nebelkerze ist die da ganz groß geworfen wurde.
Wobei das oben beschrieben Resultat das selbe ist :)
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Carsten Dobschat

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Rassistische Kackscheiße

Nein, ich werde mit Menschen, die rassistische Kackscheiße verbreiten nicht mehr diskutieren. Hin und wieder taucht dann doch noch mal jemand unter meinen Facebook-Kontakten auf, der gedankenlos so eine Scheiße teilt. Nachdem das gestern wieder passiert ist und die Reaktion auf den Hinweis darauf ziemlich ernüchternd ausfiel, werde ich mir das in Zukunft sparen und direkt kicken.
Es ging mal wieder um diesen angeblichen Brief eines Bürgermeisters, diesmal soll es der Bürgermeister von Montreal gewesen sein. Es gibt diesen angeblichen Brief aber auch aus anderen Ländern. Egal.
Und was hat es nun mit diesem Brief auf sich? Nichts. Es handelt sich einfach nur um erfundene, rassistische Kackscheiße. Nun machte ich meinen Kontakt mit dem Link zu mimikama darauf aufmerksam, was er da für einen Mist kommentarlos geteilt hat.
Tja, die Reaktion? Er habe das nicht mitbekommen, dass es rassistische Propaganda sei, denn er lebe nicht im Internet und seine 10 Minuten Facebook täglich würden dafür (Recherche, was man teilt) nicht ausreichen. Lustig daran ist auch, dass dieser Mensch gleichzeitig einem anderen Kommentator zustimmt, der meinte: „Daher hat jeder von uns die Pflicht erst mal die Quelle und den Inhalt auf Authentizität zu überprüfen, bevor man es verbreitet.“
Diese 10 Minuten Facebook täglich reichten nun aber auch nicht aus, um den eigenen Beitrag wenigstens zu bearbeiten und den Link zur Richtigstellung hinzuzufügen oder besser noch, den rassistischen Scheiß zu löschen. Auch 24 Stunden später ist dieser rassistische Kackscheiß ohne Änderung auf seinem Profil. Oder um es kurz zusammenzufassen: Gedankenlos rassistische Propaganda geteilt, darauf aufmerksam gemacht worden, nichts geändert.
Mit solchen Menschen will ich nicht bei Facebook oder anderswo verbunden sein. Jeder kann mal einen Fehler machen und etwas teilen, was man nun wirklich nicht teilen sollte, keine Frage. Aber wenn man genau weiß, dass es sich um rassistische Propaganda handelt, dann sollte man es innerhalb von 24 Stunden entsprechend bearbeiten oder löschen. Denn warum sollte man rassistische Kackscheiße auf diesem Weg verbreiten? Doch nur, weil man dem entweder zustimmt (schlimm) oder weil es einem scheißegal ist (noch schlimmer)… 
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Nein, ich werde mit Menschen, die rassistische Kackscheiße verbreiten nicht mehr diskutieren. Hin und wieder taucht dann doch noch mal jemand unter meinen Facebook-Kontakten auf, der gedankenlos so eine Scheiße teilt. Nachdem das gestern wieder passiert ist und die Reaktion auf den Hinweis darauf ziemlich ernüchternd ausfiel, werde ich mir das in Zukunft sparen und direkt … Rassistische Kackscheiße weiterlesen
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Neuer Lesestoff: Willkommen im Meer #einBuchfuerKai

Mal ausnahmsweise ein Buch nicht wegen dem Inhalt gekauft, sondern einzig, um den Autor und seine Familie damit zu unterstützen. Es handelt sich um „Willkommen im Meer“ von Kai-Eric Fitzner. Warum seine Familie gerade jede Hilfe brauchen kann, steht ausführlich bei Bianca und Johannes - bei Johannes gibt es auch für alle, die noch etwas mehr geben wollen ein „Spendenkonto“ (es handelt sich natürlich nicht um Spenden im steuerlichen Sinn).
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Mal ausnahmsweise ein Buch nicht wegen dem Inhalt gekauft, sondern einzig, um den Autor und seine Familie damit zu unterstützen. Es handelt sich um „Willkommen im Meer“ von Kai-Eric Fitzner. Warum seine Familie gerade jede Hilfe brauchen kann, steht ausführlich bei Bianca und Johannes – bei Johannes gibt es auch für alle, die noch etwas mehr geben wollen … Neuer Lesestoff: Willkommen im Meer #einBuchfuerKai weiterlesen
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Carsten Dobschat

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Paypal-Vorratsdatenspeicherungs-Phishing

Da waren ein paar böse Burschen aber echt flott… Und ich fürchte, es werden garantiert einige darauf rein fallen.
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Da waren ein paar böse Burschen aber echt flott… Und ich fürchte, es werden garantiert einige darauf rein fallen.
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Na dann bekommen die die Mail halt mal… vielleicht sollte ich beim nächsten Problem mit Paypal meine Beschwerde als gefälschte Paypal-Mail massenversenden?
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Carsten Dobschat

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Legale Straftaten zum Schutz der Verfassung?

Um unseren Inlandsgeheimdienst, den sogenannten Verfassungsschutz, eine effektivere Arbeit zu ermöglichen, ist ein Gesetz vorgesehen, dass es verdeckten Ermittlern und V-Leuten des Verfassungsschutz erlauben würde in gewissem Umfang Straftaten zu begehen – ohne Angst vor einer Strafe haben zu müssen. Beispielsweise würde es dann einem Ermittler in der rechtsextremen Szene damit erlaubt, auch mal bei einem kleinen bisschen Körperverletzung mitzumachen, immerhin soll die Jagd auf Menschen anderer Hautfarbe oder Meinung ein angesagtes Hobby in dieser Szene sein. Da würde so ein Ermittler natürlich auffallen, wenn er die Teilnahme an einer lustigen Asylanten-Hatz unter fadenscheinigen Gründen absagt, nur weil er Angst vor einer Strafverfolgung haben muss.

Die drohende Strafverfolgung bei „kleinen Delikten“, bei denen nicht mehr als ein Jahr Haft auf Bewährung droht ist – so zumindest die Befürworter dieser Gesetzesänderung – behindert Ermittler und V-Leute. Also sollen kleinere Brüche der Verfassung erlaubt werden, um die Verfassung zu schützen. Ein Muster, welches inzwischen bekannt ist, nicht anders sieht es im Bereich der Überwachung und Vorratsdatenspeicherung aus. Auch hier werden Einschränkungen der verfassungsmäßigen Rechte als notwendig zum Schutz eben dieser dargestellt.

Im Detail erläutert die Humanistische Union, was das geplante Gesetz so alles bedeutet. Wem zum Beispiel war klar, dass das Wörtchen „grundsätzlich“ im  juristischen Sprachgebrauch bedeutet, dass es Ausnahmen von dieser „grundsätzlichen“ Regelung gibt?

„Im Bundeszentralregister eingetragene Verurteilungen wegen eines Verbrechens oder zu einer Freiheitsstrafe, deren Vollstreckung nicht zur Bewährung ausgesetzt worden ist, schließen Anwerbung und Einsatz grundsätzlich aus.“

Dieser Absatz bedeutet also nicht, dass Anwerbung und Einsatz einer V-Person immer ausgeschlossen ist, wenn diese eine entsprechende Verurteilung hinter sich hat, sondern eben nur, dass diese ausgeschlossen ist, wenn kein (leider nicht definierter) Ausnahmefall vorliegt.

Nun wird es niemanden wundern, dass die Humanistische Union dies verhindern will. Im ersten Schritt werden virtuelle Unterschriften gesammelt, die an den innenpolitischen Sprecher der SPD, Burkhard Lischka,  gehen sollen. Denn die SPD hätte es in der Hand, dieses Gesetz noch zu verhindern. Nun kann man natürlich Zweifel daran haben, dass sich die SPD noch überzeugen lässt, aber man sollte es zumindest nicht unversucht lassen. 2.000 Unterschriften des Aufrufs sollen bis zur öffentlichen Anhörung am 8. Juni gesammelt werden und das sollte doch zu schaffen sein.

Daher: Rüber zur Humanistischen Union und den Aufruf unterstützen. Es sind nur ein paar Klicks mit der Maus und Tipper auf der Tatstatur, tut nicht weh, kann aber nicht schaden.

Hier der Aufruf an Herrn Lischka:

Sehr geehrter Herr Lischka,

das geplante Verfassungsschutz-Gesetz würde dem Inlandsgeheimdienst erlauben, seine verdeckten Ermittler und V-Personen Straftaten begehen zu lassen, wie beispielsweise Körperverletzung, Nötigung oder Sachbeschädigung. Noch schwerere Straftaten könnten Behördenleitungen oder Staatsanwaltschaften decken.

Wir halten Straftaten im Namen des Staates für unvereinbar mit dem Prinzip des Rechtsstaates und lehnen die entsprechende Ermächtigung des Geheimdienstes entschieden ab! Die Erfahrungen aus der NSU-Staatsaffäre haben gezeigt, dass es einer Begrenzung der Befugnisse des Geheimdienstes bedarf und nicht einer Entgrenzung. Setzen Sie sich als innenpolitischer Sprecher der SPD dafür ein, die Straffreiheit für V-Leute und Verdeckte Ermittler zu stoppen.

Mit herzlichen Grüßen
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Um unseren Inlandsgeheimdienst, den sogenannten Verfassungsschutz, eine effektivere Arbeit zu ermöglichen, ist ein Gesetz vorgesehen, dass es verdeckten Ermittlern und V-Leuten des Verfassungsschutz erlauben würde in gewissem Umfang Straftaten zu begehen – ohne Angst vor einer Strafe haben zu müssen. Beispielsweise würde es dann einem Ermittler in der rechtsextremen Szene damit erlaubt, auch mal bei einem … Legale Straftaten zum Schutz der Verfas...
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Die saarländische Landesregierung möchte bitte gehackt werden!

Immer noch laufen rund 150 Rechner der saarländischen Landesregierung mit Windows XP. Ja, diese Windows-Version, die man seit April 2014 definitiv und endgültig als tot und nicht mehr nutzbar bezeichnen muss. Und für die Umstellung der letzten Rechner will sich die Landesregierung Zeit bis September 2015 lassen.

Offensichtlich will die Regierung des kleinen Saarlandes nicht hinter der großen Bundespolitik zurück stecken: Wenn schon der Bundestag gehackt wird, dann doch bitte auch die saarländische Regierung. Damit es die Hacker nicht so schwer haben, lässt man also die 150 Rechner mit Windows XP einfach mal weiter laufen. 150 große Scheunentore. Ist das nicht herrlich? Aber besonders putzig fand ich ja:

"Die Landesregierung teilte mit, dass sie sofort nach Bekanntwerden des Auslaufens der Wartung für Windows XP begonnen habe, die Computer umzustellen."

Also im Jahr 2002 hat Microsoft Produktlebenszyklen für die diversen Software-Produkte eingeführt, unter anderem auch für Windows XP. Das bedeutet, dass seit inzwischen 13 Jahren bekannt ist, dass der Support für Windows XP im April 2014 endete. Also liess die Landesregierung da wohl eine Lüge mitteilen, denn mir kann keiner erzählen, dass es innerhalb von über 10 Jahren nicht zu schaffen gewesen sein soll, sich auf eine rechtzeitige Umstellung der XP-Rechner einzustellen (ich will gar nicht wissen, wie viele der noch laufenden 150 XP-Rechner nach 2002 angeschafft wurden, man also schon bei der Inbetriebnahme wusste, dass und wann es mit dem Betriebssystem zu Ende gehen wird).

Eine andere Erklärung wäre, dass die IT-Betreuung der Landesregierung hier einen neuen Maßstab in Sachen Inkompetenz setzt. Oder aber, die ITler wurden einfach von ihren Vorgesetzten aus der Politik nicht ernst genommen mit ihren Warnungen und bekamen einfach nicht das nötige Geld, um alle Rechner rechtzeitig umzustellen. Da die 150 Rechner im Ressort Bildung und Kultur stehen, müsste man also den Herrn Ulrich Commerçon und seine Vorgänger fragen, ob sie von ihren IT-Leuten nicht darauf hingewiesen wurden oder ob sie einen dicken, fetten 💩 auf die Warnungen der IT gesetzt haben.

Vielleicht will Go diese Frage bei einem der nächsten Ausschuss-Termine mal im Detail klären.

Beitragsbild: Windows XP Symbolfoto von Alpha, Lizenz: CC BY-SA 2.0
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Immer noch laufen rund 150 Rechner der saarländischen Landesregierung mit Windows XP. Ja, diese Windows-Version, die man seit April 2014 definitiv und endgültig als tot und nicht mehr nutzbar bezeichnen darf muss. Und für die Umstellung der letzten Rechner will sich die Landesregierung Zeit bis September 2015 lassen. Offensichtlich will die Regierung des kleinen Saarlandes … Die saarländische Landesregierung möchte bitte gehackt werden! weiterles...
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Du sollst keine Kommentare lesen!

Nein, man sollte keine Kommentare mehr lesen. Schon gar nicht, wenn man auf einen Beitrag auf Facebook hingewiesen wird mit dem Hinweis „Erkläre Deutschland in 20 Kommentaren“. Worum es geht? Um die Aktion #einBuchfuerKai. Kurz zusammen gefasst: Kai wurde plötzlich schwer krank, liegt im Koma, die Familie steht ohne den sog. Ernährer da, Rücklagen gibt es keine, da Kai gerade dabei war sich selbstständig zu machen. Kais Frau tat etwas, was jeder tun kann, der in einer Notlage ist: Um Hilfe bitten.

Und die Hilfe kommt. Sie hatte gebeten, den Roman von Kai zu kaufen, der auch prompt Platz 1 der Amazon-Charts wurde, Amazon verzichtet sogar auf die eigene Provision bei dem Buch und andere helfen auch direkt mit Geld. Eigentlich eine tolle Sache, die ein Musterbeispiel für „da sind soziale Netzwerke wirklich sozial“ sein könnte.

Könnte. Wären da nicht so manche Kommentatoren. Und dass diese sich zum Beispiel gerade im Kommentarbereich einer RTL-Sendung tummeln, könnte man als Beleg für gewisse Ansichten zum typischen Zuschauer dieses Senders sehen - aber solche Gestalten gibt es leider viel zu oft. Dabei gibt es vor allem drei Arten von negativen Kommentaren, die sich grob so zusammen fassen lassen:

Oh guck mal da, die fragen nach Hilfe und bekommen auch noch welche! Wie gemein, mir hilft auch keiner und ich habe nicht mal gefragt…

Man muss sich das mal vorstellen: Eine Familie steht sprichwörtlich vor dem Nichts, der Mann und Vater liegt im Koma und keiner kann sagen, ob er das überleben wird und dann kommen solche Hohlbratzen an und plärren ihren Neid in die Welt hinaus. Die sind doch tatsächlich neidisch, dass jemand auf den Hilferuf dieser Familie reagiert. Ist das denn echt noch zu fassen? Und wer hat diesen Typen denn verboten selbst um Hilfe zu bitten? Es steht doch jedem frei, die eigene schlechte Situation öffentlich zu machen und um Hilfe zu bitten. Sich zu fein dafür sein, selbst um Hilfe zu bitten, aber dann rumnölen, wenn jemandem geholfen wird, der um Hilfe bittet. Ganz großes Kino.

Deutsche Familien müssen betteln und Asylanten bekommen alles in den Arsch geschoben.

Rassisten sind Arschlöcher, das ist bekannt. Sie sind sogar solche Arschlöcher, dass die selbst so ein Schicksal nur als Gelegenheit sehen gegen Ausländer, Asylbewerber und Flüchtlinge zu hetzen. Merken solche Gestalten eigentlich gar nicht, wie widerlich sie sind?

Zweit-Studium? Luxus! Geh arbeiten und verkauf das Haus!

Ja nee, ist klar. Die böse böse Frau macht ein Studium, ein zweites. Das ist natürlich purer Luxus, logisch. Die soll man schön arbeiten gehen, sie wird sicherlich direkt morgen einen Job haben, von dem sie die laufenden Kosten bestreiten und sich und die Kinder versorgen kann. Und nebenbei hat sie sicher auch viel Zeit im Krankenhaus bei ihrem Mann zu sein. Ach nee, der liegt ja eh im Koma, da ist es ja auch schon egal. Ernsthaft? Es gibt Menschen, die so denken und sich nicht einmal schämen, so etwas auch noch in die Welt zu schreiben? Erschreckend.

Und mit solchen Gestalten müssen sich denkende Menschen diesen Planeten teilen. Aber glücklicherweise ist es eine Minderheit. Eine kleine, ekelerregende und widerliche Minderheit zwar, aber nur eine Minderheit. Sehr viel mehr Menschen teilen den Aufruf, kaufen das Buch, überweisen Geld… Das ist großartig. Wenn ich so darüber nachdenke, dann ist das so großartig, dass ich mich über diese oben erwähnten Flachpfeifen und Klappspaten schon gar nicht mehr ärgern kann :)

Man kann nur jedem wünschen, selbst niemals in eine solche Situation zu geraten, aber wenn es passiert und man um Hilfe bittet, dass diese Hilfe dann auch kommt, so wie in diesem Fall.
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Nein, man sollte keine Kommentare mehr lesen. Schon gar nicht, wenn man auf einen Beitrag auf Facebook hingewiesen wird mit dem Hinweis „Erkläre Deutschland in 20 Kommentaren“. Worum es geht? Um die Aktion #einBuchfuerKai. Kurz zusammen gefasst: Kai wurde plötzlich schwer krank, liegt im Koma, die Familie steht ohne den sog. Ernährer da, Rücklagen gibt es … Du sollst keine Kommentare lesen! weiterlesen
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Traurige Sache das mit den Kommentaren. Gefühlt Leider hat die hezerische, rassistische, homophobe und neidische Kackscheiße in den Kommentaren massiv zu genommen. Von den strunz dummen Kommentaren  will ich jetzt gar nicht zu sprechen.

Bei diversen Zeitungen kann man die Kommentare gar nicht mehr lesen ohne direkt unter den Tisch kotzen zu müssen.

Selbst an einem wunderbaren Beispiel was an Social Networks so toll ist gibt es negative Seiten. :(

Danke für den Beitrag! 
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Carsten Dobschat

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Großartige neue Serie in der heute Show: Deutschland, Deine Irren. Es geht um die beliebtesten Verschwörungstheorien in Deutschland und in der ersten Folge wird gleich die wahrscheinlich beliebteste Verschwörungstheorie behandelt, die Chemtrails.

Natürlich wird hier ganz neutral und sachlich berichtet - das merkt man ja schon am Titel der Serie :)

Der nette „Ich bin hier um Dich zu beobachten“-Herr aus dem Video, der am Ende auftritt, hat es übrigens schon geschafft als Meme quasi unsterblich zu werden. Das muss man erst einmal schaffen…

Ich freue mich dann schon auf die nächsten Folgen dieser Serie und bin mir gerade nicht ganz sicher, ob ich die Redakteure (oder Praktikanten?), die das ganze Material sichten und zu den Beiträgen schneiden müssen beneiden oder bemitleiden soll. Es ist ja irgendwie schon lustig, so in komprimierter Form, aber wenn man sich vorstellt, da mehrere Stunden Material von so einer Demo sichten und dabei in die tiefsten Abgründe menschlicher Dummheit blicken zu müssen. Keine Ahnung, ob man bei dem Job eher Gefahr läuft sich tot zu lachen oder sich umzubringen, weil man jede Hoffnung für die Menschheit verliert…

https://www.youtube.com/watch?v=zMidf3JYFls
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Großartige neue Serie in der heute Show: Deutschland, Deine Irren. Es geht um die beliebtesten Verschwörungstheorien in Deutschland und in der ersten Folge wird gleich die wahrscheinlich beliebteste Verschwörungstheorie behandelt, die Chemtrails. Natürlich wird hier ganz neutral und sachlich berichtet – das merkt man ja schon am Titel der Serie Der nette „Ich bin hier … Deutschland, Deine Irren: Chemtrails weiterlesen
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Damit niemand behaupten kann, dass er es nicht gewusst hätte: Die Zombie-Apokalypse kommt, in Berlin hat es schon angefangen. Und bei Facebook.
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Damit niemand behaupten kann, dass er es nicht gewusst hätte: Die Zombie-Apokalypse kommt, in Berlin hat es schon angefangen. Und bei Facebook.
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Carsten Dobschat

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Pebble: Und täglich grüßt der Recovery Mode

Gab es da irgendwie beim letzten Firmware-Update ein „Kauf Dir gefälligst eine neue Pebble“-Funktion oder warum nervt mich meine Pebble seit ein paar Tagen täglich mit dem Recovery Mode?
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Gab es da irgendwie beim letzten Firmware-Update ein „Kauf Dir gefälligst eine neue Pebble“-Funktion oder warum nervt mich meine Pebble seit ein paar Tagen täglich mit dem Recovery Mode?
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SaGeSa und andere politische Peinlichkeiten im Saarland

Na da schau einer an, jetzt haben diese Gestalten von der SaGeSa („Saarländer gegen Salafisten“) doch tatsächlich einen Verein gegründet. Und dann dürfen sie sich auch direkt damit schmücken, dass ihr Sprecher Otfried Richard Best vergangenen Montag in der Staatskanzlei geehrt wurde. Dieser Otfried Richard Best war mal bei der NPD, jetzt ist er bei irgendwelchen Wutbürgern und bei Facebook hält er sich auch nicht mit seinen rassistischen Ansichten zurück.  
 
Zu dieser Ehrung in der Staatskanzlei hatte der SR etwas gebracht, was man in etwa so zusammenfassen kann: Keiner will verantwortlich sein, keiner will was gewusst haben und außerdem wäre er ja nicht persönlich geehrt worden, sondern eine ganze Gruppe zu der er gehört…  Ändert nun aber nichts daran, dass dieser komische Verein SaGeSa in der Pressemitteilung zur Vereinsgründung damit angibt: 

„Als Sprecher wurden von den zahlreich anwesenden Gründungsmitgliedern Otfried Richard Best und Gaby Conrad gewählt. Dem Vorstand gehören noch zwei weitere Personen an. 
 
Die parteilose Gaby Conrad, eine engagierte Mutter und Großmutter, bedankte sich für die Wahl, auch Otfried Best (Mitglied der Freien Bürger Union) freut sich auf die bevorstehenden Aufgaben. Anfang der Woche wurde Best noch eine Ehrenurkunde in der Staatskanzlei verliehen für seinen Einsatz als ehrenamtlicher Helfer des Volksbunds Deutscher Kriegsgräberfürsorge. “

Aber auch zur zweiten Sprecherin kann man interessantes erfahren, die Saarländer gegen die Salamisierung des Abendbrotes haben da ein kleines Worst-of zusammengestellt. 
 
Aber diese Pressemitteilung hält noch eine Überraschung bereit: 

„Erfreulich ist, dass unter den Gründungsmitgliedern mit Günter Faul ein Mitglied der Linkspartei ist, der noch bei der vorangegangenen Kommunalwahl für die Linke kandidierte. 
 
Günter Faul betonte, er geht diesen Schritt, um die Menschen parteiübergreifend zur Teilnahme zu bewegen. Auch in der Linkspartei gäbe es viele Patrioten, die sich noch nicht offiziell zur Sagesa positioniert haben, dies aber noch nachholen werden. “


Bitte was? Ein Mitglied der Linkspartei beteiligt sich an der Gründung eines rassistischen Vereins? Ehrlich jetzt? Aber offenbar hat dieser Günter Faul echt keine Berührungsängste mit dem rechten Rand…
  
Mal schauen, ob seine Genossinnen und Genossen vielleicht langsam Berührungsängste in seine Richtung entwickeln. Ich persönlich wäre ja der Meinung, dass die Beteiligung an dieser Vereinsgründung nicht mit einer Mitgliedschaft bei der Linkspartei zusammen geht, aber vielleicht sieht man das in der Partei ja auch ganz anders. 
 
Wenn ich mir insgesamt so anschaue, was politisch im Saarland noch so alles passiert, dann dürften wir in Zukunft das Saarland noch häufiger in den Nachrichten hören. Bislang muss das Saarland ja nur für Flächenvergleiche herhalten, wenn ein Fussballfeld nicht mehr ausreicht, aber meiner Meinung nach wäre das Saarland auch prima als Vergleichsgröße für politische Peinlich- und Dummkeit geeignet. Die nach oben offene Saarland-Skala, da wären die Lügen rund um das No-Spy-Abkommen also in zum Beispiel etwa fünf bis sechs Saarland oder so…
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Na da schau einer an, jetzt haben diese Gestalten von der SaGeSa („Saarländer gegen Salafisten“) doch tatsächlich einen Verein gegründet. Und dann dürfen sie sich auch direkt damit schmücken, dass ihr Sprecher Otfried Richard Best vergangenen Montag in der Staatskanzlei geehrt wurde. Dieser Otfried Richard Best war mal bei der NPD, jetzt ist er bei irgendwelchen Wutbürgern und … SaGeSa und andere politische Peinlichkeiten im Saarland weiterlesen
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