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Carsten Dobschat
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Carsten Dobschat

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Update zu der 800-Euro-Schadenersatzforderung gegen mich wegen angeblicher Beleidigung: Mein Anwalt Udo Vetter hat dem guten Mann inzwischen geantwortet. Und wer Udos Weblog kennt, der weiß, dass die Antwort durchaus unterhaltsam zu lesen ist. Ich fasse die Antwort auf die 800-Euro-Forderung mal kurz und unjuristisch zusammen: Vergiss es!
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Da gab es vor gut einem Jahr mal einen Politiker, der meinte, er könne diskriminierende Aussagen über Homosexuelle tätigen und das wäre dann nicht diskriminierend, weil er ja dazu schrieb, er wolle damit nicht diskriminieren und er würde nur von seiner Meinungsfreiheit gebrauch machen. Außerdem müssten ja die Kinder vor den Homosexuellen geschützt werden. Tja, ich schrieb … Meinungsfreiheit, Strafanzeige und 800 Euro Schadenersatz [Update] weiter...
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Carsten Dobschat's profile photoDr. Nozar und Partner's profile photo
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Ich drück dir die Daumen. Wenn ich irgendwas machen kann einfach melden. 
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Carsten Dobschat

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Gericht weist GEMA-Klage gegen YouTube ab

In einigen Ecken des Netzes hört man nun ein hämisches Kichern: Die GEMA scheiterte mit dem Versuch, YouTube über eine Klage zur Zahlung von Schadenersatz und Abgaben zu verpflichten. Das Landgericht München hat die Klage einfach abgewiesen mit dem Hinweis auf den Status von YouTube als Hoster. Die teilweise einsetzende Häme ist durchaus nachvollziehbar, so hat es die GEMA doch geschafft im Netz einen ähnlich guten Ruf zu haben, wie die frühere GEZ, Hämorrhoiden oder eine Geschlechtskrankheit eigener Wahl. Das ist aber nicht der Verdienst der GEMA allein, YouTube hat hier mit entsprechend formulierten Hinweistafeln vor in Deutschland gesperrten Videos kräftig mitgeholfen. 
 
Denn wer jetzt glaubt, dass nun die Zeiten gesperrter Videos in Deutschland vorbei sind, der irrt sich. Eher das Gegenteil dürfte der Fall sein. Angenommen, dass es dabei bleibt, das YouTube als Hoster nicht für die (vermeintlichen) Urheberrechtsverletzungen der User zur Zahlung von Abgaben gezwungen werden kann, so bleiben der GEMA noch weitere Optionen und mindestens eine davon muss die GEMA nutzen, schließlich ist es der Job der GEMA die Urheberrechte ihrer Mitglieder zu schützen und auszuwerten. 
 
Zuerst wird die GEMA - so möglich - den weiteren Rechtsweg gegen YouTube nutzen. Aktuell habe ich noch nichts dazu gefunden, ob es da eine Möglichkeit zum Widerspruch o.ä. gibt, aber wenn so eine Möglichkeit besteht, dann wird die GEMA sie nutzen. Sollte dieser Weg nicht offen stehen oder sich weitere Gerichte der Auffassung anschließen, dass YouTube als Hoster nicht zahlen muss, dann sind die Möglichkeiten der GEMA aber noch lange nicht am Ende, schließlich gibt es in dem ganzen Spiel ja noch weitere Beteiligte: 
 
Uploader: Die Videos kommen ja nicht aus dem Nichts zu YouTube, irgendjemand lädt so ein Video hoch. Also wäre es für die GEMA naheliegend, wenn sie sich an die Uploader halten. Wie sie an die Daten der Personen kommen wird sich zeigen, aber da finden sich sicherlich Mittel und Wege. 
 
Nutzer: Natürlich wird die GEMA kaum jeden einzelnen Nutzer zur Kasse bitten können, der sich ein Video anschaut, aber YouTube-Videos bieten die tolle Möglichkeit in andere Webseiten eingebunden zu werden. So laden viele Bands, Labels und Promoter ihre aktuellen Musikvideos höchstselbstpersönlich auf YouTube und bitten Blogs und Magazine gerne, diese doch durch Einbindung in die eigene Website zu verbreiten. Wenn man nun YouTube als Hoster nicht abkassieren kann, dann doch vielleicht die vielen Webseiten, die Musikvideos von YouTube einbinden. 
 
Und wenn das alles nicht weiter hilft, dann wird eben wirklich durch die GEMA gesperrt. Denn auch als Hoster muss YouTube aktiv werden, wenn Urheberrechtsverletzungen gemeldet werden. Ob die Musiker und Labels damit so glücklich wären steht auf einem anderen Blatt. Immerhin ist für die YouTube auch eine Promotion-Plattform. Aber das können die dann unter sich und mit der GEMA ausmachen. 
 
Aber es gäbe ja noch eine andere Option: Die GEMA könnte sich mit YouTube auf einen Vertrag einigen, wie ihn auch schon andere europäische Verwertungsgesellschaften abgeschlossen haben. Das Problem ist hierbei die Hartnäckigkeit mit der die GEMA auf einer Pro-Stream-Abrechnung und YouTube auf einer prozentualen Beteiligung an den Werbeerlösen bestehen. Bislang war keine Seite bereit, sich hier ernsthaft zu bewegen. 
 
Fakt bleibt: Für (Schaden)Freude ist es eindeutig zu früh, die GEMA wird (und darf) nicht so schnell aufgeben. Wenn es ganz dumm läuft, dann wird das eine für den deutschen Teil des Internets richtig eklige Sache…
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In einigen Ecken des Netzes hört man nun ein hämisches Kichern: Die GEMA scheiterte mit dem Versuch, YouTube über eine Klage zur Zahlung von Schadenersatz und Abgaben zu verpflichten. Das Landgericht München hat die Klage einfach abgewiesen mit dem Hinweis ... Mehr →
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Lasst uns gemeinsam Griechenland retten

Kann doch nicht so schwer sein: Wenn jeder Europäer beim Crowdfunding etwas über 3 Euro gibt, dann kann Griechenland alle Schulden zahlen, es wird wieder Sendezeit in den Nachrichten für andere Themen frei und die Bild hört auf mit der Hetze auf Griechen. Damit wäre doch allen geholfen (außer natürlich denen, gegen die die Bild danach hetzen wird, aber irgendwas ist ja immer).

Und wie es sich für ein anständiges Crowdfunding gehört gibt es natürlich auch ein paar Belohnungen: Angefangen bei einer Postkarte vom griechischen Premierminister bis hin zu einer ganzen Insel. Großartige Idee und alleine um die dummen Fressen unserer politischen Elite zu sehen, wenn auf einmal das dumme Wahlvolk hingeht und deren Probleme einfach mal so nebenbei löst… zumindest einen Versuch ist es doch wert, oder nicht?

Und wenn es so nicht klappt, dann haben wir ja immer noch einen Plan B :)
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Kann doch nicht so schwer sein: Wenn jeder Europäer beim Crowdfunding rund 3 Euro gibt, dann kann Griechenland alle Schulden zahlen, es wird wieder Sendezeit in den Nachrichten für andere Themen frei und die Bild hört auf mit der Hetze auf Griechen. Damit wäre doch allen geholfen (außer natürlich denen, gegen die die Bild danach … Lasst uns gemeinsam Griechenland retten weiterlesen
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Micha G's profile photoJan Eichler's profile photoSilvio Zimmer's profile photoRené Thiemann's profile photo
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+Micha G 
+Carsten Dobschat 
Ihr unterhaltet euch über Realwirtschaft, diese hat aber nichts mit der hochfrequenz Finazwirtschaft und den Banken zu tun...leider nicht mehr. Geld welches nur noch zum selbstzweck existiert und sich nicht durch Produktion vermehrt sondern aus dem nichts geschöpft wird da stimmt dies nun mal nicht mehr.
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Carsten Dobschat

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End of Story

Zu diesem Shirt muss man nicht viel schreiben, denn im Prinzip steht schon alles, was es zu sagen gibt, auf dem Shirt: 

„Wer flüchten musste, verdient ein wenig Frieden 
End of Story“
 
Leider ist das Shirt derzeit nicht verfügbar, aber das wird sich hoffentlich bald ändern. Aber es gibt ja auch noch die Variante als Girlsshirt und Tasche. 
 
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End of Story. 28. Juni 2015 Dobschat 0 Comments. Zu diesem Shirt muss man nicht viel schreiben, denn im Prinzip steht schon alles, was es zu sagen gibt, auf dem Shirt: Wer flüchten musste, verdient ein wenig Frieden. End of Story. Leider ist das Shirt derzeit nicht verfügbar, aber das wird sich ...
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Double Crush Syndrome: Neues Album am 19. Oktober

Weiterhin ohne Label, Management, Plattenfirma, Booking-Agentur arbeitet Andy Brings mit seiner Band Double Crush Syndrome am zweiten Album. Insgesamt soll es 15 (laut Video von Andy vielleicht auch 16) Songs enthalten, wobei 5 Songs bereits veröffentlicht wurden – aber noch in der alten Besetzung. Nachdem Andy sich seinen früheren Bassisten aus Traceelords-Zeiten Slick Prolidol ins Boot geholt hat, gab es nun auch noch einen Wechsel am Schlagzeug, dort sitzt jetzt Julian Fischer. Erscheinen soll das neue Album am 19. Oktober als Digipack und es wird „Shouting At People Until They Agree“ heißen.

Kosten wird es 10 Euro zzgl. Porto und es kann ab sofort direkt bei der Band per Mail an doublecrushsyndrome@gmx.de oder per Facebook-Nachricht vorbestellt werden. Wir sind dann mal gespannt :)
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Carsten Dobschat

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Die SPD macht dumme Witze

Also entweder sind die bei der SPD jetzt komplett bescheuert oder sie machen dumme Witze, aber das kann doch nicht deren Ernst sein, oder? Glauben die tatsächlich, dass denen noch jemand ein Digital-Programm schreibt, nachdem die Partei einen so dicken und stinkenden und hässlichen Überwachungshaufen hingelegt hat? Glauben die wirklich, dass sich die Leute, die sie angeschissen haben, hinsetzen und der vermeintlich sozialdemokratischen Partei auch noch Tipps gibt, was sie als nächstes kaputt machen können?

„Die Digitalisierung hat Einfluss auf unser gesamtes Leben: Ob im Job, zu Hause, in der Schule oder in der Arztpraxis. Das zeigt: Der digitale Fortschritt geht uns alle an. Wir wollen mit euch diskutieren, was das heißt: die Chancen zu nutzen und die Risiken klein zu halten. Ab dem 29. Juni geht es los. Alle Informationen findet ihr hier: http://spdlink.de/ssyR #DigitalLEBEN

Naja, die Kommentare zu diesem Aufruf bei Facebook und die Reaktionen auf Twitter machen vielleicht sogar dem dümmsten Spezialdemokraten klar, dass dieser Aufruf zu diesem Zeitpunkt ein sehr tiefer Griff ins Klo war…
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Also entweder sind die bei der SPD jetzt komplett bescheuert oder sie machen dumme Witze, aber das kann doch nicht deren Ernst sein, oder? Glauben die tatsächlich, dass denen noch jemand ein Digital-Programm schreibt, nachdem die Partei einen so dicken und stinkenden und hässlichen Überwachungshaufen hingelegt hat? Glauben die wirklich, dass sich die Leute, die sie angeschissen haben … Die SPD macht dumme Witze weiterlesen
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völliger Realitätsverlust! Was anderes fällt mir dazu auch nicht ein!
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Apple Music Connect - so funktioniert's für Bands mit Label

Gestern startete Apple Music und damit auch das neue Apple Music Connect, welches Künstler und Fans näher zusammen bringen soll und das alles. Keine schlechte Idee, nur dummerweise hat da Apple einen Fehler auf der Website gemacht, der bei einigen Musikern effektiv verhindert, dass sie den Zugriff auf Ihr Künstler-Profil beantragen können. Betroffen sind Bands, die ihre Musik via Label und Vertrieb in die Stores bringen, also keinen eigenen iTunes Connect Account nutzen, um ihre Musik im iTunes Store anzubieten. 
 
Da kommen wir auch schon zum ersten Unterschied: iTunes Connect dient dazu Inhalte über iTunes zu verkaufen, Apple Music Connect aber nur dazu, das Künstler-Profil in Apple Music zu pflegen. Bei beiden Diensten meldet man sich mit einer Apple ID an, aber eigentlich ist das eine unabhängig vom anderen nutzbar. Eigentlich. 
 
So machte ich mich heute auf, für eine Band einen Apple Music Connect Zugriff zu beantragen und wurde auf der Apple-Website zu dieser Seite hier gebracht: http://www.apple.com/itunes/working-itunes/connect/ 
 
Soweit so gut, wenn man nun aber - was hier der Fall ist - auf „Request Access“ unter dem Punkt „Once your music is on Apple Music and the iTunes store, or if you already have music on Apple Music and the iTunes Store: Request access to Connect.“ klickt, dann landet man auf einem Login, der sich krampfhaft weigert die Anmeldung zu erlauben. Die eigene Apple ID sei nicht für iTunes Connect freigeschaltet. Ist ja auch klar, die Musik ist ja schon im Store, wir wollen gar kein iTunes Connect. 
 
Während ich in der Warteschleife des Apple Supports (der so leider überhaupt nicht so recht wusste, was ich eigentlich will und erstmal ständig davon ausging, ich würde Musik verkaufen wollen) hing, chattete ich noch etwas mit Fabian von The New Black über das Thema und dank dieses Austauschs stolperte ich dann über den richtigen Link. Der steht aber nicht auf der Apple-Website, sondern bei 9to5Mac. In einem Beitrag über Apple Music steckt der Link, den man benutzen muss, um ohne iTunes Connect Freigabe mit der eigenen Apple ID den Zugriff auf ein Künstlerprofil für Apple Music Connect zu beantragen… Lamnger Satz und kompliziert? 
 
Die Kurzform: Du hast Deine (Eure) Musik schon via Label im iTunes Store und bei Apple Music und möchtest Dein (Euer) Apple Music Connect Profil beanspruchen? Dann klicke hier und Du landest an der richtigen Stelle :)
https://artist.itunes.apple.com/p/artistconnect/request 
 
Es gab mal Zeiten, da war Apple für Einfachheit der Benutzung bekannt, irgendwie… naja, egal. Dem Apple Support konnte ich das Problem dann auch begreiflich machen und sie versprachen entsprechendes Feedback weiter zu geben.
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Gestern startete Apple Music und damit auch das neue Apple Music Connect, welches Künstler und Fans näher zusammen bringen soll und das alles. Keine schlechte Idee, nur dummerweise hat da Apple einen Fehler auf der Website gemacht, der bei einigen Musikern effektiv verhindert, dass sie den Zugriff auf Ihr Künstler-Profil beantragen können. Betroffen sind Bands, die ihre Musik via Label …
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Carsten Dobschat

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Großartig!
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Carsten Dobschat

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RAFT15
 
Die Planungen für das RAFT15 am 12. September in Erlangen nähern sich dem Abschluss. Im Laufe der kommenden Woche sollte die Anmeldung online gehen (wie immer gilt: Newsletter abonnieren und nichts verpassen!). Es wird dieses Jahr auch wieder ein Shirt geben, ein sehr spezielles Shirt, mit dem wir… nein, ich verrate noch nichts zu dem Motiv. Verraten wird jetzt nur, dass das Shirt in diesem Jahr von Killerartworx gestaltet wird. Die ersten Skizzen wurden bereits ausgetauscht und sehen wirklich gut aus. Das Shirt wird es auch einzeln geben - aber ausschließlich auf Vorbestellung. Wir werden versuchen den Teilnahmebeitrag auf dem Niveau vom letzten Jahr zu halten. 
 
Im Kommentarbereich dürft Ihr nun Eure Wünsche äußern, über das Shirtmotiv spekulieren… ;)
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Die Planungen für das RAFT15 am 12. September in Erlangen nähern sich dem Abschluss.
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Carsten Dobschat

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„Besorgte Bürger“ - einfach nur widerlich

Ich war ganz offensichtlich nicht der Einzige, dem bei den Bildern aus Freital in letzter Zeit das Essen wieder hoch gekommen ist. Diese „besorgten Bürger“, die dort gegen die Unterbringung von Flüchtlingen hetzen sind einfach nur widerlich. Bei Schlecky Silberstein wurde das wunderbar formuliert:

„Wir fragen uns immer wieder, wie man mit verwirrten Mängelexemplaren in Deutschland umgehen soll. Kein Mensch sucht sich schließlich seine Dummheit aus. Aber war das Dummheit, als da gestern ein versprengter Haufen Asozialer im Wortsinn gegen die Freitaler Flüchtlingsunterkunft protestierte? Nö. Man kann dumm wie ein Stück Feldweg sein und trotzdem im Herzen gut. Wir sehen hier vielmehr eine an Kriminalität grenzende Bösartigkeit. Das sind keine dummen Menschen, das sind böse Menschen. Und die Bösen gehören bekämpft. Basta.“

Natürlich ist es gut zu wissen, dass die Zahl der Unterstützer größer ist, aber trotzdem… Und wenn man sich dann anhört, was diese „besorgten Bürger“ so von sich geben: Es ginge ja gar nicht geben die Flüchtlinge, sondern die Politik, die ihnen diese Flüchtlinge da ungefragt in den Ort setzt. Ja warum verdammt noch mal demonstrieren diese Arschlöcher dann nicht vor dem Rathaus, den Parteibüros oder den zuständigen Ämtern? Warum kotzen die dann ihren ganzen Hass auf eben ankommende Flüchtlinge, auf Männer, Frauen und Kinder, die teilweise schwer traumatisierte aus Kriegsgebieten kommen? Weil sie eben nicht „besorgte Bürger“ sind, sondern hassende Rassisten, Menschen, die aus dem Gefühl heraus selbst zu kurz zu kommen, jedem anderen jedes bisschen neiden. Einfach nur böse Menschen.

Aber nur um eines klar zu stellen: Nur weil dumme Menschen nicht automatisch böse sind, bedeutet das nicht umgelehrt, dass böse Menschen nicht dumm sein könnten. Den lebenden Beweis liefern die „besorgten Bürger“ in Freital: Einerseits „Ami Gö Höme“ brüllen, andererseits dann aber Klamotten von US-Firmen tragen… Diese Gestalten sind einfach nur dumm vor Hass!

https://www.youtube.com/watch?v=-dkxGZgHXc0&t=265

Aber weil die Woche ja erst anfängt, hier noch was zu lachen:

https://www.youtube.com/watch?v=khW5gUxHQ08
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Ich war ganz offensichtlich nicht der Einzige, dem bei den Bildern aus Freital in letzter Zeit das Essen wieder hoch gekommen ist. Diese „besorgten Bürger“, die dort gegen die Unterbringung von Flüchtlingen hetzen sind einfach nur widerlich. Bei Schlecky Silberstein wurde das wunderbar formuliert: Wir fragen uns immer wieder, wie man mit verwirrten Mängelexemplaren in … „Besorgte Bürger“ – einfach nur widerlich weiterlesen
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J.B.O. - Tickets billiger, weil Schule aus!
 
Die Schüler in Nordrhein-Westfalen hatten heute ihren letzten Schultag vor den Sommerferien, der erste Tag der Sommerferien ist also der kommende Montag. Und passend zu diesem Ereignis gibt es bei J.B.O. im bandeigenen Shop die Tickets für die diesjährigen Konzerte in NRW am Montag einen Euro billiger. Wer also das Konzert in Bochum oder Wuppertal besuchen will und noch kein Ticket gekauft hat: Am Montag ist die beste Gelegenheit dafür. Diese Aktion wird für die Ferienstarts in den anderen Bundesländern mit den jeweils dort statt findenden Konzerten dann wiederholt. An folgenden Tagen gibt es also die Tickets für die jeweils aufgeführten Konzerte im J.B.O. Ultrastore einen Euro billiger: 
 
 29.06.2015 –  Nordrhein-Westfalen: Bochum und Wuppertal 
 13.07.2015 – Sachsen: Löbau 
 13.07.2015 – Thüringen: Jena 
 23.07.2015 – Niedersachsen: Hannover und Osnabrück 
 23.07.2015 – Rheinland-Pfalz: Kaiserslautern und Andernach 
 27.07.2015 – Hessen: Fulda 
 30.07.2015 – Baden-Württemberg: Karlsruhe 
 01.08.2015 – Bayern: Erlangen, Aschaffenburg und Augsburg 
 
Wer also eines der genannten Konzerte besuchen will, der sollte sich die Termine in den Kalender eintragen, um noch einen Extra-Euro zu sparen oder sich per Newsletter von der Band an die Aktionstage erinnern lassen :) 
 
https://www.youtube.com/watch?v=RYTdY8t3OkA
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Der +Sascha Pallenberg, Apple Music und der Apfel-Trigger

Ich bin ja sehr oft mit Sascha Pallenberg einer Meinung, wirklich sehr oft. Aber wenn es um das Thema Apple geht, fällt es mir immer wieder schwer hinter dem virtuellen Schaum vor dem Mund noch so ein bisschen die berechtigte Kritik zu erkennen. Irgendwie scheint Apple bei Sascha einen Knopf zu drücken, der die Gehirnbereiche kurzzeitig lahm legt, die für so Dinge wie „Sachlichkeit“ oder „neutrale Betrachtung“ notwendig sind. So auch bei Apple Music…

Ohne Frage: Apple ist nicht zum reichsten Konzern der Welt geworden, weil das Unternehmen so lieb und freundlich ist. Ganz bestimmt nicht. Aber das unterscheidet Apple nicht von anderen Unternehmen und im Gegensatz zu z.B. Google hat Apple nicht von sich behauptet nichts böses zu tun, während sie gleichzeitig genau das getan haben. Apple baut auch Mist, versucht es aber nicht hinter einem scheinheiligen „Don't be evil“ zu verstecken. Apple ist ein Unternehmen, welches Aktionären gehört, die wiederum für ihr Geld etwas sehen wollen. Seien es steigende Kurse oder eben Dividenden. Keiner der vor allem institutionellen Anleger gibt einem Unternehmen Geld, weil es die Produkte so toll findet - die machen das, um mehr Geld zu verdienen. So weit, so einfach, das ist Kapitalismus (und es bleibt Kapitalismus, selbst wenn man es Marktwirtschaft nennt und das eine oder andere soziale Feigenblatt dran hängt).

Nun will also Apple in den Markt mit Musik-Streaming einsteigen. Ist logisch. Die Verkäufe von Musik gehen zurück, auch bei iTunes, immer mehr Menschen legen immer weniger wert darauf Musik zu besitzen (bzw. eine lebenslange Pauschallizenz zu erwerben), sie wollen einfach nur immer Musik hören und immer aus möglichst viel Musik auswählen. Kann ich verstehen, auch ich nutze recht häufig Spotify (bis jetzt noch, aber das ist ein anderes Thema), aber ich habe trotzdem weiter Musik gekauft. Sogar mehr als vorher, denn wenn ich Musik höre, die ich so richtig richtig gut finde, dann will ich die besitzen (bzw. eine lebenslange Pauschallizenz erwerben).

Apple ist neu auf dem Markt, trotz des Zukaufs von Beats (deren Kopfhörer Apple gerne einstellen und einstampfen dürfte, die sind ihr Geld nicht wert) und verhandelt nun also mit den großen Labels um Lizenzen. Nebenbei baut Apple eine Infrastruktur auf - und das ist ein Punkt, den irgendwie noch keiner erwähnt hat - um dieses Streaming Angebot technisch zu leisten. Denn immerhin reden wir von rund 800 Millionen iTunes-Kunden, die nur einen Klick vom Abschluss eines Abos entfernt sind. Dazu kommt eine kostenlose Probezeit (jetzt mal egal wie lange) und der Ruf von Apple mit der einhergehenden Medienberichterstattung. Man darf also ruhig damit rechnen, dass zum Start von Apple Music sicher ein paar Millionen Menschen den Dienst testen werden. Nicht alle 800 Millionen, aber seien es nur 200 Millionen Menschen, die am 30.06. schlagartig anfangen Musik bei Apple zu streamen. Das macht man nicht mal eben mit ein paar gemieteten Rootservern, da wurden unter Garantie einige Millionen Dollar investiert, um die vorhandene Infrastruktur dafür fit zu machen.

Mit dieser Ausgangslage geht Apple nun also zu den großen Labels: „Hört zu, wir wollen den besten und tollsten Streaming-Dienst der Welt an den Start bringen“, denn drunter geht es bei Apple nie, ist klar, „und wir wollen den Nutzern am Anfang einen kostenlosen Probezeitraum von drei Monaten einräumen. Und weil wir in die Infrastruktur, in die Software und in das Am-besten-und-tollsten-sein des Dienstes einige Millionen Dollar gesteckt haben und während des Probezeitraums auch nix verdienen, bieten wir Euch an, dass Ihr in der Zeit auch nix bekommt, aber dafür anschließend bei den Bezahlabos eben ein paar Prozente mehr“. Das alles wird Apple mit dem Hinweis auf die schon erwähnten 800 Millionen nur einen Klick weit entfernten Kunden, dem in Apple Music integrierten Hinweis auf den Musikkauf und womöglich einigen Prognosen oder sogar Garantien in Sachen Abo-Zahlen garniert haben.

Die Vertreter der großen Labels - allesamt auch Angestellte von Unternehmen wie Apple, die für ihre Eigentümer Geld machen sollen - werden sich dann hingesetzt haben und sehr viel gerechnet haben. Denn für das Rechnen haben solche Unternehmen eigene Abteilungen, die können das verdammt gut. Die haben dann also gerechnet und sind offensichtlich zu dem Ergebnis gekommen, dass sich das über einen Zeitraum X für die Unternehmen lohnen würde. Ob es sich für die Künstler lohnt, mit deren Musik die Labels ihr Geld verdienen, steht auf einem anderen Blatt. Es würde mich nicht wundern, wenn die Rechnungen auf diesem Blatt ein ganzes Stück weniger umfangreich ausgefallen sind. Aber ich weiß es nicht.

Jetzt hat Apple also einen Deal mit den großen Labels und geht damit zu den kleineren Labels und legt denen diesen Deal vor. Motto: „Eure großen Kollegen sind damit einverstanden, also bekommt Ihr auch diesen Deal, wenn er Euch nicht passt, dann lasst es eben“. Das gefällt den kleineren Labels natürlich nicht. Zum einen, weil viele kleinere Labels Menschen gehören, die selbst Musiker sind, zum anderen müssen natürlich auch kleinere Labels Gewinn machen und für die sind drei Monate ohne Einnahmen vom - ziemlich sicher ab nächstem Monat - größten Anbieter (nach Usern) von Musik-Streaming möglicherweise ein Verlust, den sie nicht so ohne weiteres abfedern und mit zukünftigen Gewinnen aufrechnen können.

Und dann kommt Taylor Swift, aufrechte Kämpferin für das Geld der Künstler - zumindest soweit es sich bei den Künstlern um Musiker handelt, bei Künstlern, die fotografieren ist das eine ganz andere Sache, aber das ist auch ein anderes Thema - und bringt Apple mit einem offenen Brief (laut Sascha ein Bettelbrief) dazu den Deal zu ändern und doch die Zahlung von Lizenzgebühren während der kostenlosen Probezeit zu zuzusagen. Und damit haben Taylor Swift und Apple dem Sascha irgendwie auch seinen am Freitag angekündigten Rant verhagelt, zumindest liest er sich so.

Klar, für Apple bedeutet diese Kursänderung, dass der neue Dienst am Anfang eben noch mehr kostet. Wie viel das genau wird ist noch offen, aber es wird Apple sicherlich nicht an den Rand des Ruins treiben. Es wird den Gewinn schmälern, den das Unternehmen macht. Und man darf natürlich fragen: Warum nicht gleich so? Naja, vielleicht weil man bei Apple dachte, dass es fair wäre, wenn Apple die Infrastruktur aufbaut und 800 Millionen potentiellen Kunden den Dienst quasi direkt vor die Nase setzt und die Hauptnutznießer (man erinnere sich: Über 70% der Einnahmen reicht Apple an die Labels weiter) dafür dann durch Geldverzicht in den Start des neuen - und garantiert in kürzester Zeit größten - Streaming-Dienstes investieren. Grundsätzlich hat Apple damit natürlich Recht, man darf aber nicht vergessen, dass die Labels nur Verwerter anderer Leute Rechte sind und diese anderen Leute nicht zu fragen ist schon grenzwertig, gerade wo diese anderen Leute schon länger unzufrieden sind mit den Krümeln, die sie vom Streaming-Kuchen abbekommen (aber auch das ist eine andere Geschichte).

Soweit, so sachlich. Man kann nun sagen, dass es eine beschissene Idee von Apple war, man kann sagen, dass Apple von Anfang an hätte auch für die Kostenlos-Phase des Dienstes hätte zahlen sollen, kann man alles machen. Aber in Anbetracht der Investitionen, die Apple getätigt hat und der zu erwartenden Umsätze für die Labels davon zu sprechen, dass Apple sich hier bereichern würde… naja, ist auch grenzwertig.

Grenzwertig ist auch der Zeuge der Anklage, den Sascha da anbietet: Brian Jonestown Massacre hatte getwittert, dass Apple gedroht hätte die Musik seiner Band aus iTunes zu schmeissen, wenn er nicht bereit wäre die Apple Music Konditionen zu akzeptieren. Klingt erstmal schlimm, Apple selbst sagt aber, dem wäre nicht so und ganz ehrlich: Warum sollte Apple das tun? Viel wahrscheinlicher erscheint mir hier ein Missverständnis, eben dass seine Band nicht bei Apple Music dabei sein würde, wenn er mit den Bedingungen nicht einverstanden ist. Aus iTunes die Musik zu schmeissen würde für Apple doch keinen Sinn ergeben. Und leider scheint auch der gute Brian nicht sehr weit nachgedacht zu haben, denn wie kommt er sonst auf die Idee, dass Apple während der kostenlosen Probezeit von Apple Music mit dem Dienst Geld verdienen würde?

Aber nun gut, das mag dem Adrenalin geschuldet sein - klares Denken ist in so einem Zustand ja eher nicht zu erwarten ;) Im Zweifel würde ich an dieser Stelle sagen, dass hier eine aus aktuellem (und durchaus auch berechtigtem) Frust heraus getätigte Aussage eines Musiker gegen eine logisch nachvollziehbare Aussage von Apple steht. Ein bombensicherer Zeuge sieht anders aus.

Man sieht aber auch wohin zu viel Adrenalin führen kann bei Sascha, der sich doch tatsächlich zu einer äußerst gewagten Behauptung hinreissen lässt in seinem Rant:

„Apple als barmherziger Samariter, als Retter der gefallenen Musik-Industrie. Wohlgemerkt eine Industrie die erst durch die ehrenvollen Herrschaften aus Cupertino derartig die Graetsche gemacht hat.“

WTF? Sorry lieber Sascha, aber da bist Du gerade so weit von der Realität entfernt, die Entfernung lässt sich kaum messen. Die Musikindustrie hat wegen Apple die Grätsche gemacht? War es Apple, das mit Napster die Idee von Tauschbörsen in die Welt gesetzt hat? Hat Apple mit dem MP3-Format dafür gesorgt, dass Musik digital schnell und ohne Stress austauschbar wurde? Hat Apple Unmengen von illegalen Downloads ins Netz geschmissen und Tauschbörsen betrieben? Und hat Apple die Musikindustrie gezwungen die Realität zu ignorieren und zu hoffen, dass dieses Internet wieder weg geht?

Oder hat Apple nicht mit dem iTunes Store bewiesen, dass Menschen immer noch bereit sind für Musik, auch auf digitalen Verbreitungswegen, zu zahlen, wenn man es ihnen nicht unnötig schwer macht? Hat Apple mit iTunes nicht dafür gesorgt, dass die Umsätze der Musikindustrie wieder nach oben gegangen sind? Nein, die Grätsche hat die Musikindustrie ganz alleine gemacht, als sie dachten, dass sie nach der CD ihren ganzen Backkatalog einfach in ein paar Jahren ein weiteres Mal auf dem nächsten Datenträger verkaufen könnten. Als man dort dachte, man käme dem Tausch von Musik im Internet mit Klagen und Abmahnungen bei und irgendwann würde das weg gehen. Als man sich dort viel zu lange weigerte, Lizenzen für kundenfreundliche digitale Vertriebssysteme zu erteilen. Erst als mit Apple ein Nischenanbieter - zur Erinnerung: iTunes und den Store gab es anfangs nur für Mac OS X - dann gezeigt hat, dass man auch im Internet noch Musik verkaufen kann…

Jetzt echt Sascha, Apple hat die Musikindustrie kaputt gemacht? Das kann nicht Dein Ernst sein.


Beitragsfoto: re:publica, Lizenz: CC-BY 2.0
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Ich bin ja sehr oft mit Sascha Pallenberg einer Meinung, wirklich sehr oft. Aber wenn es um das Thema Apple geht, fällt es mir immer wieder schwer hinter dem virtuellen Schaum vor dem Mund noch so ein bisschen die berechtigte Kritik zu erkennen. Irgendwie scheint Apple bei Sascha einen Knopf zu drücken, der die Gehirnbereiche kurzzeitig … Der Sascha, Apple Music und der Apfel-Trigger weiterlesen
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