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Carsten Dobschat
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Carsten Dobschat

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Polizei und Verfassungsschutz brauchen ein Ticket-System

Ja, das brauchen die. Unbedingt. So ein modernes Ticketsystem hat tolle Features, es kann zum Beispiel Anfragen aufgrund von Stichwörtern bestimmten Bereichen zuordnen, es können Filter über die Anfragen gelegt werden, so dass man zum Beispiel die in die eingereichten Tickets enthaltenen Webadressen einfach filtern und sich eine Liste ausgeben lassen kann, welche Adressen wie wie oft rein geschickt wurden. Da sind ganz ganz tolle Sachen möglich. Und es wird Zeit für so was. Denn nicht erst seit Seiten wie Perlen aus Freital sammeln, was Rassisten in Deutschland tagtäglich  und teilweise ohne Scham unter ihrem Klarnamen ins Netz pusten, fällt auf, dass es mehr wird. Immer mehr. Und es wird widerlicher und immer öfter wird dabei eine Grenze überschritten. Die Grenze vom widerlichen Rassismus und dummen Parolen hin zu Straftaten wie  Volksverhetzung, Holocaustleugnung und Aufrufen zu Gewalt und Mord.

Und dann erfährt man immer wieder, dass Verfassungsschutz und Polizei da nicht von selbst tätig werden. Man wäre auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen. Nur wie? Also mal schauen. Ich wohne im Saarland, also schaue ich doch mal nach dem „Meldeformular für Volksverhetzung, Holocaustleugnung, Gewaltaufrufe und andere rechtsradikale Absonderungen im Internet“ bei der Polizei und dem Verfassungsschutz. Wenig überraschend: Es gibt keins. Man kann im Saarland nicht mal online eine Strafanzeige erstatten:

Den Verdacht einer strafbaren Handlung können Sie der Polizei, der Staatsanwaltschaft oder beim Amtsgericht mündlich oder schriftlich mitteilen.

Empfehlenswert ist es, unmittelbar nach der Tat die Polizei zu verständigen und Ihre Anzeige zu Protokoll zu geben. Dies hat den Vorteil, dass die Polizei sie ausreichend zum Tathergang befragen und sofort die Ermittlungen aufnehmen kann. Die Polizei hat dann auch Gelegenheit, Sie über den weiteren Werdegang des Ermittlungs- und Strafverfahrens zu informieren, Ihnen Ihre Rechte aufzuzeigen und Sie über Einrichtungen der Opferhilfe zu orientieren. Wenn Sie Fragen haben, fragen Sie. Die Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten werden bemüht sein, Ihnen eine zufriedenstellende Antwort zu geben.
Sie sind immer noch unsicher? Nehmen Sie eine Person ihres Vertrauens zur Anzeigenerstattung mit. Wenden Sie sich vertrauensvoll an die Polizei.

Schriftlich oder mündlich. Nun, beides habe ich schon getan. Es ging in beiden Fällen um Online-Geschichten und in beiden Fällen wurde ich gebeten doch vorbei zu kommen, alles auszudrucken… Echt jetzt, ich sollte alles ausdrucken. In einem Fall ging es um Identitätsdiebstahl, das waren etliche Seiten und der Beamte, der es aufgenommen hatte, konnte mit dem Thema genau gar nichts anfangen. Wie soll ich so jemandem erklären, worum es geht, wenn er schon Probleme hat zu glauben, dass es etwas wie eBay gibt und man dort nicht seinen Ausweis auf einen Tisch legen muss, um einen Account anzulegen. Wirklich.

Natürlich kann sich nicht jeder Polizist mit diesem Internetkram auskennen, muss ja auch nicht sein, aber gerade wenn es um den immer stärker werdenden Rassismus geht, der zu immer häufigeren Straftaten wie Volksverhetzung und Aufrufe zu Gewalttaten führt, die innerhalb von Minuten begangen werden können, halte ich es für ein klitzekleines bisschen weltfremd von den Bürgern zu verlangen sich für jeden dieser Kommentare Stunden Zeit zu nehmen, um sie zur Anzeige zu bringen, in der Hoffnung an einen Beamten zu geraten, der weiß was Facebook und was eine IP-Adresse ist. Auf einen Computer mit Internetzugang in jeder Dienststelle braucht man wahrscheinlich immer noch nicht zu hoffen oder hat sich da was getan?

Keine Ahnung, wie das beim Verfassungsschutz ist, aber ich fürchte im Zweifel auch nicht viel besser. Und jetzt mal ehrlich: Die Rassisten, die Nazis, die hauen ihren Müll im Minutentakt ins Netz, wer es zur Anzeige bringen will, der wird erstmal vom potentiellen Zeitaufwand abgeschreckt. Also bleiben wahrscheinlich die meisten solchen Äußerungen folgenlos. Deswegen brauchen Polizei und Verfassungsschutz Ticketsysteme. Jeweils eine Website und/oder Mailadresse, an die man entsprechende Meldungen schicken kann und die maschinell vorsortiert werden, so dass die Beamten dort möglichst schnell und effizient prüfen können, ob in solchen Kommentaren die Grenze zur Strafbarkeit überschritten wurde oder nicht (bzw. im Falle des Verfassungsschutzes, ob die Äußerung von einem bekannten Rechtsradikalem, einen bislang unbekannten oder einem V-Mann stammt ;)).

Also habe ich bei beiden Stellen im Saarland deswegen mal nachgefragt - der Auto-Responder der Polizei macht schon mal keine großen Hoffnungen…

Dies ist eine vom System erzeugte Meldung; diese gilt nicht als Quittung.

Ihre eMail wird dem Adressaten umgehend zugeleitet.

Wir weisen darauf hin, dass auf diesem Wege keine Anzeige erstattet bzw. auch kein Hilfeersuchen an die Polizei gerichtet werden kann.
Dringende Hilfeersuchen sind ueber die Notrufnummer 110 an die Polizei zu richten.
Wir uebernehmen auch keine Gewaehr dafuer, dass die eMail unmittelbar nach dem Eingang gelesen oder bearbeitet wird.

Es kann doch nicht sein, dass die Rassisten, Nazis und Abernazis ungestraft weiter zu Gewalt gegen Flüchtlinge aufrufen und den Holocaust leugnen können, nur weil die zuständigen Behörden technisch nicht mal auf dem Stand von vor 10 Jahren, sondern irgendwo im letzten Jahrtausend hängen geblieben sind…  Ständig hört man die Leier vom Internet, welches kein rechtsfreier Raum sein dürfe, aber anscheinend gilt das nur, wenn es um die Durchsetzung der Rechte von Medienunternehmen geht, die gegen „Raubkopierer“ vorgehen wollen?

P.S.: Das Beitragsbild habe ich mir ganz dreist im bereits erwähnten Tumblr-Blog Perlen aus Freital gemopst.

P.P.S.: Übrigens hat Facebook zwar ein sehr gutes Meldesystem, aber dafür komplett verquere Community-Standards, bei denen ein weiblicher Nippel ganz böse, aber der Aufruf gegen ein Flüchtlingsheim mit Waffengewalt vorzugehen absolut okay ist.
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Ja, das brauchen die. Unbedingt. So ein modernes Ticketsystem hat tolle Features, es kann zum Beispiel Anfragen aufgrund von Stichwörtern bestimmten Bereichen zuordnen, es können Filter über die Anfragen gelegt werden, so dass man zum Beispiel die in die eingereichten Tickets enthaltenen Webadressen einfach filtern und sich eine Liste ausgeben lassen kann, welche Adressen wie …
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Carsten Dobschat

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Aber man verklagt ja nicht einfach seine Vorgesetzten


Da die Seite von +netzpolitik im Moment überlastet ist, stelle ich hier die Bankdaten zum Spenden rein:
Inhaber: netzpolitik.org e. V.
Konto: 1149278400
BLZ: 43060967 (GLS Bank)
IBAN: DE62430609671149278400
BIC: GENODEM1GLS
Zweck: Spende netzpolitik.org

#heuteshow #Landesverrat #Spenden #Spende #Spendenkonto #Netzpolitik #VDS #Vorratsdatenspeicherung #NSA #BND #Pressefreiheit #de62430609671149278400 #Whistleblower #Beckedahl #Generalbundesanwalt #Range #Snowden #Assange #Piraten #Piratenpartei #Flaschenpost #Bananenrepublik 
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Carsten Dobschat

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Herzlich Willkommen: Wie man sich für Flüchtlinge engagieren kann

Von Pro Asyl gibt es die Broschüre „Herzlich Willkommen: Wie man sich für Flüchtlinge engagieren kann“ und manchmal überlege ich mir, ob es vielleicht helfen könnte, diese Broschüre zur Pflichtlektüre für einige unserer „besorgten“ Mitbürger (nicht nur in Freital, nicht nur im Osten) zu machen. In dieser Broschüre steht nicht nur, was getan werden kann, sondern eben auch warum das getan werden muss.

Die Broschüre gibt es als PDF zum Download und für Freunde bedruckter toter Bäume auch auf Papier kostenlos bei Pro Asyl.

PDF: http://is.gd/2HGLH5
Auf tote Bäume gedruckt: http://is.gd/O7d7kd
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Von Pro Asyl gibt es die Broschüre „Herzlich Willkommen: Wie man sich für Flüchtlinge engagieren kann“ und manchmal überlege ich mir, ob es vielleicht helfen könnte, diese Broschüre zur Pflichtlektüre für einige unserer „besorgten“ Mitbürger (nicht nur in Freital, nicht nur im Osten) zu machen. In dieser Broschüre steht nicht nur, was getan werden kann, sondern …
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Die Partei hat immer Recht

Ganz ohne Politik geht einfach nicht und beim derzeitigen Angebot an Parteien… Und wenn dann die vernünftigsten Aussagen zur EU-Politik von einem Abgeordneten kommen, der für eine Satire-Partei im EU-Parlament sitzt…

Ernsthaft jetzt, wer will denn bitte das aktuelle Angebot an Parteien und Politikern noch ernst nehmen? Eine Kanzlerin, die wegen Bauchgefühl keine Gleichstellung der Ehe für Homosexuelle will und Probleme im Zweifel weg streichelt, ein Finanzminister, der einen Koffer mit 100.000 Mark vergessen haben will und dann was von verlorenem Vertrauen daher schwadroniert, ein SPD-Chef, der mit aller Macht daran arbeitet für die eigene Partei das Aufstellen eines Kanzlerkandidaten überflüssig zu machen, ganz abgesehen von thematischen Irrwegen… Diese Liste liesse sich endlos fortsetzen, egal bei welchem Thema. Inzwischen ist das Gefühl, von Vollidioten regiert zu werden, der Gewissheit gewichen, dass wir von Vollidioten regiert werden, die gerade mal das Minimum tun um vorzutäuschen, es ginge ihnen um mehr, als nur ihren eigenen Arsch und Geldbeutel. Und was die Piraten angeht, naja, da kommen zwar hin und wieder noch ganz sinnvolle Ideen aus einzelnen Ecken, aber wer will die als Partei denn noch wählen?

In so einer Situation bleibt doch wirklich nur noch eine Wahl mit diesem Mist umzugehen, der sich Politik schimpft: Die Partei.
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Ganz ohne Politik geht einfach nicht und beim derzeitigen Angebot an Parteien… Und wenn dann die vernünftigsten Aussagen zur EU-Politik von einem Abgeordneten kommen, der für eine Satire-Partei im EU-Parlament sitzt… Ernsthaft jetzt, wer will denn bitte das aktuelle Angebot an Parteien und Politikern noch ernst nehmen? Eine Kanzlerin, die wegen Bauchgefühl keine Gleichstellung der Ehe …
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OMBotB: Beide Bands in Runde 11 weiter

Heute haben wir keine Fotos für Euch von der 11ten Runde des Old Murphy's Battle of the Bands Castings. Manche Terminüberschneidungen lassen sich einfach nicht vermeiden und am Tag nach meinem Geburtstag war ich wirklich vieles, aber nicht in der Lage Fotos zu machen, man wird ja nicht jünger ;) 
 
Angeraten sind diesen Sonntag 41 Grad und An Assfull of Love - und beide Bands sind weiter gekommen in die nächste Runde. Das war tatsächlich auch meine persönliche Erwartung für den Abend, ein anderes Ergebnis hätte mich wirklich überrascht. An Assfull of Love kenne ich ja dann doch ein bisschen und die Band hätte sich musikalisch schon drastisch in den letzten Jahren verschlechtern müssen, um schon in der Casting-Runde rauszufliegen. 
 
Bei 41 Grad kenne ich zwar bislang nur, was so auf YouTube veröffentlicht wurde, aber das reichte, um mir einen Eindruck zu machen. Aber natürlich wäre nicht ausgeschlossen gewesen, dass auch diese Band bzw. ihr Schlagzeuger an der schwierigen Akustik des Kellers scheitern, wie es in der Woche vorher Sonderbar passiert ist. Ist er aber nicht. 
 
https://www.youtube.com/watch?v=9rrUZuH96rM 
 
Kommenden Sonntag, am 19. Juli, geht es dann in die 12te Runde mit Nika & Karambolage vs. Karla Lee & The Rough Beats - da gibt es dann auch wieder Fotos :)
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Heute haben wir keine Fotos für Euch von der 11ten Runde des Old Murphy’s Battle of the Bands Castings. Manche Terminüberschneidungen lassen sich einfach nicht vermeiden und am Tag nach meinem Geburtstag war ich wirklich vieles, aber nicht in der ... Mehr →
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Gelesen: Vorwärts in die Vergangenheit

Jeder ist wahrscheinlich online schon mal einem Reichsideologen oder einem Mitläufer über den Weg gelaufen. Das sind die Gestalten, die behaupten, dass die Bundesrepublik Deutschland gar kein Staat wäre sondern - je nach Vorliebe - eine GmbH oder eine besatzungstechnische Organisationsform der USA. Deutschland wäre nicht souverän, das Deutsche Reich würde weiter bestehen und der ganze Rotz. Dabei zitieren die auch immer fleissig irgendwelche Gesetze und Urteile - eigentlich müsste man dann immer erst mal recherchieren, was die da zitieren und ob das überhaupt stimmt. Glücklicherweise hat Gerhard Schumacher das schon mal erledigt und in Form eines eBooks veröffentlicht.

Denn das ist die erste Regel im Umgang mit Reichsideologen: Alle Zitate, die sie so anbringen sind entweder aus dem Zusammenhang gerissen, sinnentstellend verkürzt oder schlicht und ergreifend frei erfunden. Mal abgesehen davon, dass es recht unlogisch erscheint, wenn die sich auf ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts berufen, wo sie dem doch jegliche Kompetenz absprechen Recht zu sprechen.

Das eBook ist ziemlich umfangreich und alle Zitate sind mit Quellen hinterlegt, es gibt sehr viele Links - man könnte sich bei Bedarf also noch viel intensiver mit dem Quatsch der Reichsdeppen befassen. Wenn man das denn möchte. Auf jeden Fall sollte man dieses eBook auf dem Rechner haben, falls mal wieder so ein Reichskasper auftaucht und Quatsch erzählt, denn über die Suche in dem Buch hat man schnell die entsprechenden Stelle gefunden und kann mit Tatsachen antworten. Das mögen die Reichsidioten natürlich nicht, aber man kann deren Äußerungen nicht einfach so unwidersprochen im Netz stehen lassen, sonst glauben am Ende noch mehr Menschen diesen Unfug.

Und was kostet so ein nützliches eBook, in dem unzählige Stunden an Recherche stecken müssen? Nichts. Es ist einfach so kostenlos zu haben. Als PDF oder ePub. Großartig.
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Jeder ist wahrscheinlich online schon mal einem Reichsideologen oder einem Mitläufer über den Weg gelaufen. Das sind die Gestalten, die behaupten, dass die Bundesrepublik Deutschland gar kein Staat wäre sondern – je nach Vorliebe – eine GmbH oder eine besatzungstechnische Organisationsform der USA. Deutschland wäre nicht souverän, das Deutsche Reich würde weiter bestehen und der ganze … Gelesen: Vorwärts in die Vergangenheit weiterlesen
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Interesting chart. Guess where smoking started declining and internet porn started to take off. 
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Habe da einen Shirt-Gutschein zu verschenken…
…um genau zu sein ist es ein 25-Euro-plus-Porto-Spreadshirt-Gutschein und ich verschenke ihn auch nicht ganz wahllos, sondern verlose ihn unter den Leuten, die einen Beitrag im Shirtblog richtig kommentieren :)
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Um genau zu sein ist es ein 25-Euro-plus-Porto-Spreadshirt-Gutschein und ich verschenke ihn auch nicht ganz wahllos, sondern verlose ihn unter den Leuten, die einen Beitrag im Shirtblog richtig kommentieren
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Kleiner Umbau

Früher war es mal ein gutes Mittel gegen „Ich habe zwar reichlich Themen und Ideen, aber irgendwie fehlt mir die Motivation das bisschen freie Zeit mit dem Schreiben von Blogposts zu verbringen“-Stimmung: Einfach mal ein neues Theme installieren. Keine Ahnung, ob es diesmal auch wieder klappt, aber ich versuche es mal. Und zwar ganz konkret mit Ultra von Themify. Immerhin passt hier das von Markus gemachte Double-Facepalm-Foto von mir in den Header :)
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Früher war es mal ein gutes Mittel gegen „Ich habe zwar reichlich Themen und Ideen, aber irgendwie fehlt mir die Motivation das bisschen freie Zeit mit dem Schreiben von Blogposts zu verbringen“-Stimmung: Einfach mal ein neues Theme installieren. Keine Ahnung, ob es diesmal auch wieder klappt, aber ich versuche es mal. Und zwar ganz konkret …
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Zimbra & Memcached

Als kleine Notiz für die nächste Zimbra-Installation: Zimbra installiert per Default den Memcached so, dass er nach draussen lauscht. Das ist in den meisten Fällen unnötig. Man kann diesen nun deaktivieren - weil er auf Stand-Alone-Servern normalerweise nicht gebraucht wird oder ihn so konfigurieren, dass er nur auf localhost lauscht.


Deaktivieren, als User zimbra:

zmmemcachedctl stop
zmprov ms zmhostname -zimbraServiceEnabled memcached
zmcontrol stop
zmcontrol start

Wenn Memcached laufen soll (es soll ja Menschen geben, die neben Zimbra noch andere Dienste auf einem Server laufen lassen), dann muss die Datei /opt/zimbra/bin/zmmemcachedctl in Zeile 70 ergänzt werden. Aus

/opt/zimbra/${servicename}/bin/${servicename} -d -P ${pidfile}

wird dann

/opt/zimbra/${servicename}/bin/${servicename} -d -P ${pidfile}  -l 127.0.0.1

Und da man nie so genau weiß, was Zimbra bei einem Update macht, kann es vielleicht auch nicht schaden beides zu machen und nach jedem Update zu checken, ob der Memcached womöglich wieder läuft oder nach außen lauscht.

Und wer mehrere Server für Zimbra betreibt, die untereinander den jeweiligen Memcached erreichen müssen, der hat dann hoffentlich auch eine passende Firewall davor stehen.
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Als kleine Notiz für die nächste Zimbra-Installation: Zimbra installiert per Default den Memcached so, dass er nach draussen lauscht. Das ist in den meisten Fällen unnötig. Man kann diesen nun deaktivieren – weil er auf Stand-Alone-Servern normalerweise nicht gebraucht wird oder ihn so konfigurieren, dass er nur auf localhost lauscht. Deaktivieren, als User zimbra: zmmemcachedctl … Zimbra & Memcached weiterlesen
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Carsten Dobschat

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MicFlip - doppelt drehbares Micro USB Kabel

Die Sache mit den drehbaren USB Steckern ist inzwischen ja ein ziemlich alter Hut und die nächste Steckergeneration gibt es auch schon, die von Haus aus drehbar ist. Aber doch gibt es da was neues: MicFlip. Bei diesem Kabel muss man nicht nur beim Typ A Stecker nicht mehr darauf achten, es richtig herum einzustecken, auf der anderen Seite ist ein ebenso flexibler Micro USB Stecker.

Eigentlich wäre nur eine Antwort interessant: Warum denn bitte erst jetzt? Immerhin passiert es mir bei Micro USB Steckern tatsächlich noch, dass ich versuche die verkehrt herum einzustecken. Das andere Ende der Kabel hängt eh immer fest am iMac oder am Ladegerät und bei den Lightning-Kabeln von Apple gibt es das Problem ja schon grundsätzlich nicht.

Und wenn ich mir so anschaue, wie die Kampagne bei Indiegogo rennt, dann bin ich wohl nicht alleine: von den angepeilten US$6.000 wurden nach 6 Tagen schon US$40.094 eingesammelt - und man kann noch fast einen Monat lang mitmachen. Das Super Early Bird Angebot von US$10 für ein Kabel ist zwar schon ausverkauft, aber es gibt ja noch das Early Bird Angebot für US$15 - mit kostenlosem Versand, weltweit.

Und ein Video gibt es dazu auch, es ist sogar unterhaltsam - gerade an der Stelle mit dem alkoholfreien Bier ;)

https://www.youtube.com/watch?v=-V1KRZd9dgk

Ich mag solche Kampagnen ja: Es werden kleine Probleme gelöst ohne gleich die Rettung der Welt zu versprechen. Wobei diese Probleme oft nur sehr relativ sind, ich muss zugeben, dass ich selbst lange nicht dachte, dass die USB Stecker ein Problem wären. Aber nachdem ich mal wirklich darauf geachtet habe: Ja, auf ein ganzes Leben gerechnet, kann so ein Kabel einem schon ein paar Minuten Lebenszeit einsparen :)

Ganz nebenbei sollen Kabel und Stecker sehr robust und sicher sein und es gibt sie mit 20cm, 100cm und 200cm Länge. Die Auslieferung soll ab September erfolgen.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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Die Sache mit den drehbaren USB Steckern ist inzwischen ja ein ziemlich alter Hut und die nächste Steckergeneration gibt es auch schon, die von Haus aus drehbar ist. Aber doch gibt es da was neues: MicFlip. Bei diesem Kabel muss man nicht nur beim Typ A Stecker nicht mehr darauf achten, es richtig herum einzustecken, auf der anderen … MicFlip – doppelt drehbares Micro USB Kabel weiterlesen
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Ja hast schon recht, wäre sinnlos die alten Geräte abzuschaffen, nur weil wieder ein neuer standart die welt erblickt. Naja neu, lass ich so im raum stehen.

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Apple Music nervt weniger

Apple bekommt die Kinderkrankheiten bei Apple Music so langsam in den Griff. Das aktuelle Update für iTunes hat tatsächlich die größten Nervereien beseitigt. Aber ganz perfekt ist es noch nicht…

iTunes versteckt leider bei der Anmeldung weiterhin die Menüpunkte für Apple Music und iTunes Match, das ist doof, aber kein Beinbruch. Damit kann man leben. Dafür werden die Wertungen und Plays jetzt sauber synchronisiert - also endlich auch in der iCloud nutzbar. Und wie es scheint ist auch der Fehler weg, der statt den iTunes Match Songs beim Download und ich kann auch am Mac wieder meine hochgeladenen Audiodateien aus der iCloud zurück bekommen - ohne Fehler. Also fast schon perfekt. Was leider noch nervt ist die Sache mit den Offline-Playlisten auf iOS, ständig die Songs entfernen und neu offline bereitstellen ist auf Dauer keine Lösung.

Aber immerhin, Apple ist hier auf einem guten Weg. Und es ist wirklich großartig, wie hier Streaming-Angebot und lokale Mediathek zusammen wachsen und es keinen Unterschied mehr macht, ob man einen Song nun bei iTunes gekauft, von CD gerippt oder aus Apple Music zur Mediathek hinzugefügt hat. Das bietet in der Form kein anderer Anbieter. Selbst bei Apple Music Songs in meiner Mediathek kann ich die Metadaten ändern, zum Beispiel wenn das Genre meiner Meinung nach nicht passt oder ich aus irgendeinem Grund mit der Schreibweise eines Titels nicht einverstanden bin.
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Apple bekommt die Kinderkrankheiten bei Apple Music so langsam in den Griff. Das aktuelle Update für iTunes hat tatsächlich die größten Nervereien beseitigt. Aber ganz perfekt ist es noch nicht… iTunes versteckt leider bei der Anmeldung weiterhin die Menüpunkte für Apple Music und iTunes Match, das ist doof, aber kein Beinbruch. Damit kann man leben. Dafür werden … Apple Music nervt weniger weiterlesen
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