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bbi-biotech GmbH
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bbi auf der deutschlandweiten Online-Landkarte „Industrie 4.0“

Die deutschlandweite Online-Landkarte „Industrie 4.0“ der Plattform Industrie 4.0 ist online. Auch die automatisierte, sterile Probenahme bioPROBE für Bioreaktoren und Fermenter der bbi-biotech GmbH ist eines von rund 200 Beispielen aus der Industrie 4.0-Praxis, die auf der Online-Landkarte der Plattform Industrie 4.0 präsentiert werden. Erstmals vorgestellt wurde sie von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel gemeinsam mit weiteren Leitungsmitgliedern am 19. November im Rahmen des Nationalen IT-Gipfel in Berlin.

bbi automatisiert die Probenahme aus Bioreaktoren und Fermentern
Die bbi-biotech GmbH geht im Bereich Industrie 4.0 mit gutem Beispiel voran. Mit der automatischen, sterilen Probenahme bioPROBE unterstützt es forschende und produzierende Unternehmen und Hochschulen in Biotechnologie und Pharmazie durch die Vernetzung von Bioreaktoren und Fermentern mit Offline-Analyseautomaten dabei, Qualität und Planbarkeit ihrer Prozesse zu optimieren und gleichzeitig Kosten zu senken. Damit zählt bioPROBE zu einem von rund 200 Beispielen aus der Industrie 4.0-Praxis, die auf der deutschlandweiten Online-Landkarte der Plattform Industrie 4.0 präsentiert werden. Ziel ist es, den Nutzen der Digitalisierung für den Anwender im industriellen Kontext in den Vordergrund zu stellen. Die Plattform Industrie 4.0 hatte alle Teilnehmer dazu aufgerufen, Anwendungsbeispiele aus der Umsetzung von Industrie 4.0 zur Verfügung zu stellen und diese dann katalogisiert.
„Wir freuen uns, dass wir auf der Online-Landkarte der Plattform Industrie 4.0 vertreten sind und zu den Unternehmen gehören, die Ihre Lösungen zur Automatisierung von verschiedensten Verfahren und Anwendungen anderen Nutzern zur Verfügung stellen“, sagt B.-U. Wilhelm, Geschäftsführer der bbi-biotech GmbH. „Vielleicht können die komplexen biotechnologischen Produktionsprozesse eine Vorlage für andere, bis heute weniger automatisierte Branchen sein.“
Unternehmen erhalten auf www.plattform-i40.de konkrete Einblicke in die Welt der Industrie 4.0 – und Impulse für ihren eigenen Weg in eine digitalisierte Produktion.

Lesen Sie unsere gesamte Pressemitteilung hier: http://bbi-biotech.com/service/news/112015-bbi-auf-der-deutschlandweiten-online-landkarte-industrie-4-0/

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Schnellstmöglicher Teileersatz für Bioreaktoren und Fermenter aus dem neueröffneten Biotech-Shop von bbi

Für eine schnelle und präzise Recherche benötigter Ersatzteile für Bioreaktoren und Fermenter hat bbi-biotech auf ihrer Homepage einen Shop-Bereich integriert. Seit dessen Eröffnung im 3. Quartal 2015 verzeichnet der Biotech-Shop ein stetig wachsendes Angebot mit steigenden Zugriffszahlen. Über den Shop stellt bbi-biotech eine umfangreiche Auswahl von Zubehörteilen und Peripheriegräten für Bioreaktoren und Fermenter aller Art, Größe und Bauart bereit. Die einzelnen Produkte werden unter genauer Angabe von Maßen, Komponenten, Material und passender Gefäßgröße etc. vorgestellt.
Für die Betreiber bestehender biotechnologischer Anlagen stellt die geprüfte Auswahl eine kompetente Alternative zum Service ihrer Anlagenlieferanten dar. Neben der Sicherstellung der Teileverfügbarkeit ist über den Shop auch eine individuelle Beratung bei jeglichen Problemstellungen möglich.
 
Neben einfachen Ersatzteilen für Bioreaktoren und Fermenter wie z.B. Blindstopfen, jegliche Arten von Adaptern oder neuen Begasungsports sind im Biotech-Shop auch runderneuerte Bioreaktoren und Fermenter und viele Sonderanfertigungen verfügbar. Mit ihnen konnten über den Shop bereits einige außer Betrieb stehende Anlagen mit geringem Aufwand wieder in Betrieb gesetzt werden. „Die Verfügbarkeit ab Lager und die exakt passende Spezifikation des Rührwerks inklusive Rührwelle und 3-Blatt-Segment-Rührer hat unseren Haupt-Bioreaktor schnell wieder in Betrieb gehen lassen.“, sagte ein zufriedener Kunde aus einem mittelständischen Biotech-Unternehmen.

Mit Stand vom 30.10.2015 sind nun 103 Biotech-Artikel im Web-Shop der bbi-biotech GmbH verfügbar. Der Shop-Bereich ist unter http://bbi-biotech.com/biotech-shop/ zu erreichen.
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Berlins regierender Bürgermeister Michael Müller bestaunte am Stand von bbi-biotech die automatische Probenahme bioPROBE mit dem kleinsten Rohr-Photobioreaktor der Welt, dem xCUBIO phar. Anlässlich seines 25-jährigen Bestehens hatte der Innovationspark Wuhlheide zu einem Festakt mit angeschlossener Produkt- und Leistungsschau im Park ansässiger Unternehmen eingeladen. bbi-biotech nutzte die Gelegenheit, um seine innovativen Produkte den seltenen Gästen aus der Landespolitik zu präsentieren.
Lesen Sie hier mehr:
http://bbi-biotech.com/service/news/berlins-regierender-buergermeister-michael-mueller-bei-bbi-biotech/
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Dokumentation der Anlieferung und Installation einer neuen Fermentationsanlage bei der Firma ABiTEP GmbH durch die bbi-biotech GmbH im Herbst 2014.

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Neue Photobioreaktoren – bbi-biotech führt die Modelle von IGV Biotech fort

Der Photobioreaktor aus Glasröhren ist weltweit die einzige etablierte geschlossene Technologie zur wirtschaftlichen Zucht von Mikroalgen. Unter der Leitung von Prof. Dr. Dr. h.c. Otto Pulz brachte IGV Biotech dieses Photobioreaktor-Prinzip Ende der 1990er Jahre zur Marktreife. Unterstützt mit technologischen Lösungen von bbi konnte Prof. Pulz bis 2014 mehr als 200 Photobioreaktoren weltweit installieren und leistete damit einen großen Beitrag zur globalen Erforschung der Mikroalgen.
bbi-biotech nimmt nun das Photobioreaktor-Angebot von IGV Biotech ab dem 01. März 2015 in sein etabliertes Life-Science Portfolio auf, nachdem die IGV Geschäftsleitung 2014 den Ausstieg aus diesem Sektor bekannt gegeben hat.
 
Schon früh entstand dabei eine Partnerschaft mit Bernd-Ulrich Wilhelm, CEO der bbi-biotech GmbH und Zulieferer von Bioreaktoren und Fermentern der xCUBIO-Reihe für die forschenden und produzierenden Biotech-Unternehmen weltweit. Während Verarbeitung und Anwendung der Mikroalgen bis heute Schwerpunkte bei IGV sind, hat bbi die Automatisierungen für mehr als 100 Photobioreaktoren zu der Partnerschaft beigetragen. Insbesondere im Fall von aufwändigen Pharma-Systemen oder komplexeren skalierten Aufgabenstellungen konnte Prof. Pulz sich auf die Leistungen von B.U. Wilhelm und seiner Mitarbeiter verlassen. So wurde die dampfsterilisierbare MEDUSA mit dem notwendigen Wissen um pharmazeutische in-situ-Systeme ergänzt. Zuletzt wurde auch der neue HORIZON Photobioreaktor, der nach dem MUTL-Regentropfenprinzip arbeitet, in skalierten Versuchsanlagen mit einem vollwertigen Prozessleitsystem auf xCUBIO-Basis ausgestattet.
Nach der Entscheidung von IGV, den Bau von Photobioreaktoren einzustellen, setzte sich Herr Wilhelm mit seiner bbi-biotech GmbH zum Ziel, die Erfolge von Prof. Pulz nicht fallen zu lassen: „Mit dem Erfahrungsschatz, den IGV aus Bau und Betrieb von mehr als 200 Algenbioreaktoren erlangt hat, würde ein umfangreicher Pool innovativen Wissens rund um den Upstream der marinen Biotechnologie verloren gehen.“
Nach Umstrukturierungen und personellen Veränderungen hat IGV eine Vereinbarung mit bbi-biotech unterzeichnet, nach der bbi Zugriff auf das gesammelte Knowhow zu Konstruktion und Betrieb erhält. „Damit sind wir in der Lage, das komplette Glasrohr-Photobioreaktor-Programm vom Laborgerät bis zur industriellen Freiland-Anlage weiterzuführen.“ Zudem würden die bestehenden Konzepte um aktuelle technologische Entwicklungen aus Biotechnologie und Life-Science ergänzt und kostenneutral zu neuen Baureihen aufgewertet.
Auf dem International Algae Congress, der Anfang Dezember 2014 im italienischen Florenz stattfand, hat Thomas Wencker für bbi-biotech mit einer Präsentation und der aktuellen Version des xCUBIO phar erstmals öffentlich einen Ausblick auf die Übernahme des IGV-Portfolios gegeben. Bernd-Ulrich Wilhelm: „Die positive Resonanz auf Herrn Wenckers Auftritt beim IAC zeigt, dass die jetzige Vereinbarung der richtige Schritt war. Ich freue mich darauf, unseren Kunden neue hochwertige und effiziente Photobioreaktor-Lösungen für die Algenbiotechnologie kompetent anzubieten.“
Auf www.algenbioreaktor.de finden Sie schon jetzt die speziellen Lösungen von bbi-biotech für die Mikroalgen-Produktion in hochwertiger Forschung und steriler Produktionsumgebung!

Die Idee, einen Photobioreaktor für die Zucht von Mikroalgen aus endlosem Glasrohr aufzubauen, hatte das Team von IGV Biotech aus Potsdam Rehbrücke schon Ende der 1980er Jahre. Dort wurden seitdem unter der Leitung von Prof. Pulz verschiedene weitere Pionier-Konstruktionen, wie Plastikplattensysteme, Dünnschichtanlagen und sogar Faser-beleuchtete Photobioreaktoren erdacht und gebaut. Erste Glasrohr-Anlagen wurden währenddessen sowohl im Labor unter Kunstlicht als auch im Freiland auf Herz und Nieren getestet. Zur Abgasnutzung an Zementfabriken und später auch an Kohle sowie Gaskraftwerken mussten sich seine Photobioreaktoren beweisen. In den 2000er Jahren wurden dann die weltweit ersten skalierten Mikroalgen-Produktionen mit geschlossenen Glasrohr-Photobioreaktoren erfolgreich umgesetzt.
Am Ende hat sich die Verwendung von Glasröhren für die Photobioreaktor-Konstruktion in der Zucht von Mikroalgen gegen andere Werkstoffe, wie z.B. Kunststoffe, durchgesetzt. Glas erweist sich in der Produktion von Mikroalgen bis heute als haltbarer und hochwertiger als vergleichbare Kunststoffe und ist mittlerweile sogar günstiger in der Anschaffung. Die glatten Oberflächen lassen sich leicht reinigen und ermöglichen im totraumarmen Gesamtaufbau einen quasi-sterilen Betrieb. Der dabei zum Pumpen erforderliche Energieaufwand ist minimal und mit offenen oder begasten Systemen vergleichbar. Die in entsprechenden Anlagen gezüchteten Mikroalgen werden am Ende in einer Qualität erzeugt, der sogar die anspruchsvollen Anwender aus Pharma und Kosmetik überzeugt. In industriellem Maßstab ermöglichen Photobioreaktoren aus Glasröhren langjährig hohe und stabile Erträge.

Über bbi-biotech
Die bbi-biotech GmbH entwickelt, produziert und vertreibt die Bioreaktoren und Fermenter ihrer xCUBIO-Serie für alle biotechnologischen Anwendungen. Spezielle Steuerungsaufgaben im GMP-Umfeld werden ebenso umgesetzt, wie die kostensparende Neu-Automation bestehender Systeme und deren Kulturgefäße. Darüber hinaus bietet bbi-biotech mit dem weltweit patentierten sterilen Probenahmesystem bioPROBE eine am Markt einzigartige Lösung an, die besonders empfindlichen und reinlichen Produktionen die bisher verwehrte automatisierte Einbindung externer Analysen in die Prozesskontrolle „atline“ und ohne Personaleinsatz ermöglicht. Allgemeine Biotech-Beratungsleistungen, Kalibrierservices und Schulungsangebote runden das Life Science Portfolio der bbi-biotech GmbH ab.

www.algenbioreaktor.de
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November 2014: bbi auf dem International Algae Congress 2014 in Florenz

Die Nutzung von Algen und Mikroalgen wird weltweit in vielen Forschungsprojekten untersucht. Mikroalgen werden als mögliche neue Ressource für Nahrungsmittel, Biokraftstoffe oder Futtermittel gesehen. Die grünen, roten oder blauen Einzeller wachsen mit den natürlichen Rohstoffen Licht und CO2 und bilden dabei eine Vielzahl von nützlichen Inhaltsstoffen. Auf dem diesjährigen International Algae Congress, der vom 1. bis 3. Dezember von der DLG zusammen mit der EABA in Florenz veranstaltet wird, werden aktuelle Entwicklungen der Algentechnologie vorgestellt und diskutiert.
bbi-biotech ist mit einem speziell für die Bedürfnisse der Algen entwickelten Photobioreaktor vom Typ xCUBIO phar vor Ort und präsentiert in einem Vortrag ihre Lösungen für die hochwertige Algenzucht. Dazu gehören neben den klassischen phototrophen Photobioreaktoren auch Bioreaktoren und Anlagentechnik für die GMP-konforme, sterile, heterotrophe Algenproduktion.

Mikroalgenkultivierung und ihr Marktpotenzial

Weltweit findet die Produktion von Mikroalgen hauptsächlich in offenen Becken, sogenannten Open Raceway Ponds, und zu einem kleineren Teil in Photobioreaktoren statt. In beiden Systemen werden die Algen mit Licht, Nährstoffen und CO2 versorgt und wachsen damit wie andere Pflanzen heran. Durch die notwendige Lichtversorgung sind der Algenproduktion aber enge Grenzen gesetzt. Die Installation wird durch lichtdurchlässige Glasrohre oder Plastikplatten aufwändig und teuer und der volumenbezogene Output der Anlagen ist relativ gering. Dennoch ist insbesondere die Lebensmittel- und Health-Care Branche an Algen interessiert. Einige Arten produzieren bspw. Farbstoffe, die die bisher verwendeten, aber im Preis zuletzt stark gestiegenen pflanzlichen Farbstoffe ersetzen können. Gleiches gilt für ungesättigte Fettsäuren, die natürlicherweise in vielen Algen vorhanden und für die menschliche Ernährung teilweise essentiell sind.
Die Algen müssen in dieser Umgebung allerdings strenge Sterilitäts-Richtlinien zur Sicherstellung der Reinheit bei einem großen Preisdruck erfüllen. Dem sind weder die offenen Systeme noch die meisten geschlossenen Photobioreaktoren gewachsen.

In-situ Sterilisierbare Photobioreaktoren

Die dauerhafte Reinheit von Mikroalgenkulturen ist in Photobioreaktoren wegen der großen Oberflächen nur schwierig sicherzustellen. Werden besonders empfindliche oder gar genetisch veränderte Algen gezüchtet, so werden sie in den aktuellen Systemen leicht durch Fremdkeime kontaminiert. Durch Anleihen aus der Pharma-Technologie können Photobioreaktoren aber bis zu einem gewissen Betriebsvolumen mit Dampf sterilisierbar ausgerüstet werden. Dabei werden alle medienberührenden Bestandteile der Anlage für eine festgeschriebene Zeit mit heißem Dampf gefüllt, um sämtliche lebenden Organismen abzutöten und eine saubere Umgebung für die Algen zu schaffen.
Die Umsetzung der Vor-Ort-Sterilisierung erfordert eine exakte Kenntnis der Reaktorgeometrie, sowie den Einsatz von speziell ausgewählten Materialien und technischen Bauteilen. Wegen der auftretenden Temperaturen von mehr als 120 °C müssen zudem andere Sicherheitsmaßstäbe bei Auslegung und Design angelegt werden. Eine durchdachte Steuerung muss den automatisierten und nachverfolgbaren Ablauf aller notwendigen Schritte einer Steril-Sequenz sicherstellen. bbi-biotech hat diese Anforderungen schon in mehreren in-situ sterilisierbaren Photobioreaktoren, wie den Medusa-Airlift-Photobioreaktoren oder einigen Glasrohr-Photobioreaktoren mit bis zu 30 Litern Kulturvolumen, erfolgreich umgesetzt. Mit den daraus gewonnenen Erfahrungen erweitern wir unsere Expertise in Produktionsanlagen für besonders empfindliche Mikroalgenstämme.

Heterotrophe Mikroalgenproduktion

Die Natur hat einige Algenarten mit einer für die künstliche Produktion hervorragenden Eigenschaft ausgestattet. Anstelle von Licht und CO2 können diese auch Zucker oder Essigsäure zum Wachsen nutzen – sie wachsen heterotroph, anstatt phototroph. Dadurch können Algen auch in Bioreaktoren und Fermentern produziert werden, wie sie seit mehr als 50 Jahren in der gesamten Biotechnologiebranche im Einsatz sind. In Dampf-sterilisierbaren Kesseln können Algen auf mehr als zwanzig Mal höhere Zelldichte gezüchtet werden als in phototrophen Anlagen. Die hohe Zelldichte ermöglicht effizientere Aufarbeitungstechniken und die biologische Reinheit der Algen setzt neue Maßstäbe.
Die möglichen Produkte sind die gleichen wie bei phototrophen Algen. Zusätzlich können die hochkonzentrierten Algen aber auch als Animpfmaterial für andere Algenproduktionsanlagen dienen, wodurch eine aufwändige Kette mehrerer unterschiedlicher Bioreaktoren auf ein einziges effizientes Glied reduziert wird. Darüber hinaus sind die sterilisierbaren Photobioreaktoren auch für die Produktion von gentechnisch veränderten Organismen zugelassen. Die von den einschlägigen Richtlinien vorgeschriebenen Sicherheitsmaßnahmen werden durch die auf GMP-Level etablierte Bioreaktortechnologie leicht eingehalten.
Weitere Informationen finden sich unter www.algenbioreaktor.de.

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Wir stellen aus: Probenahme bioPROBE und Probenhandlingsystem orbitSAM: 11.09. bis 12.09.2014 in der Musik- und Kongresshalle, Lübeck

Die Lübecker Fraunhofer Einrichtung Marine Biotechnologie lädt mit Unterstützung der Norgenta Norddeutsche Life Science Agentur GmbH zum 5. Kongress für Industrielle Zelltechnik am 11.09. und 12.09.2014 in der Musik- und Kongresshalle Lübeck ein. Dieses Jahr werden im Fokus des Kongresses Möglichkeiten für die Massenproduktion von Zellen in Bioreaktoren stehen, aber auch die Nutzung von Zellen und Zellinhaltsstoffen (Rohstoff Zelle) als eines der modernen nachhaltigen Produktionsverfahren.

Auf dem Stand von Baacklab stellen wir unseren Beitrag zum Gelingen der industriellen Zellkultur vor. Mit bioPROBE und der patentierten Sondentechnologie können vollautomatisch, totvolumenfrei und 100% steril Proben aus Fermentern und Bioreaktoren jeden Types genommen werden, während das Handlingsystem orbitSAM die Probenlagerung für die weitere Analytik übernimmt. Besuchen Sie uns auf dem Stand von Baacklab und lassen Sie sich die Systeme vorführen!

Weitere Informationen siehe: www.zelltechnik-kongress.de
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bbi-biotech erweitert sein Sortiment der automatischen Probenahme und des Probenhandlings

bbi-biotech bietet neben seinen Bioreaktoren und Fermentern der xCUBIO-Serie vor allem das automatische und sterile Probenahmesystem bioPROBE an. Mit der patentierten Sondentechnologie ist die bioPROBE in der Lage, Proben aus Fermentern und Bioreaktoren jeder Art totvolumenfrei und zu jeder Tages- und Nachtzeit zu entnehmen. Mit der Übergabe der Probe über geeignete Handlingsysteme der SAM-Reihe bis hin zur kundenspezifischen Analytik kann eine zeit- und kostensparende Atline-Messung erfolgreich realisiert werden.

PAT – Process Analytical Technologies im Atline-Komplex

Seit Jahrzehnten ist die Steuerung von biotechnologischen Prozessen nur auf wenige online und sterilisierbare Messwerte beschränkt, z.B. pH, Temperatur, optische Dichte oder Sauerstoffgehalt. Andere wichtige Messwerte wie Zellzahl oder der Gehalt spezifischer Inhaltsstoffe müssen bisher manuell und offline ermittelt werden. Dies bedingt zum einen ein gewisses Risiko von Kontaminationen während der manuellen Probenahme am Fermenter bzw. Bioreaktor. Zum anderen entstehen bei längeren Kultivierungen, z.B. über Nacht oder über ein Wochenende, erhöhte Kosten durch Personalaufwand im Schichtbetrieb und aus Gründen der betrieblichen Sicherheit.
Die automatische und damit sofortige Messung (Atline-Messung) zusätzlicher wichtiger Parameter scheiterte bislang vor allem an der fehlenden Probenahmetechnologie sowie an der Beschickung von Analyse-Automaten. Mit der patentierten Sondentechnologie sind die bioPROBE-Systeme nun in der Lage, steril und vollautomatisch Proben aus Bioreaktoren und Fermentern jedes Typs zu entnehmen. Die Grundlage für einen erfolgreichen Atline-Komplex wird hiermit geschaffen.

Atline-Komplexe mit bioPROBE und SAM-Systemen

Entscheidend für die erfolgreiche Atline-Messung ist im Anschluss an die Probenahme die Lagerung, evtl. Fixierung und final die zeitgerechte Weitergabe der Probe an das Analysegerät. Für das entsprechende Probenhandling stehen mit der SAM-Serie verschiedene Modell bereit. Der orbitSAM kann eine Vielzahl an Proben sortieren und lagern, während der coolSAM die entnommen Proben für spätere Analysen kühlen oder einfrieren kann. Mit dem autoSAM wird die Lücke zwischen dem Probenhandling und der Analysetechnik geschlossen und der Atline-Komplex realisiert.
Mit seinen Samplerfunktionen kann der autoSAM beliebige Analysegeräte mit dem erforderlichen Probematerial versorgen. Durch die Kommunikation der Probenahme, des Handlingsystems und des Analyseautomaten mit der Prozesssteuerung können bisher ungenutzte Messwerte in die Automation aufgenommen werden. Die Atline-Messung komplexer Messwerte wird damit Realität.

bbi-biotech hat sein erweitertes Produktportfolio im September 2014 unter http://bbi-biotech.com/produkte/probenahme-probenhandling/ veröffentlicht.

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Heterotrophe Algenkultivierung in Bioreaktoren von bbi-biotech

Die Nutzung von Algen und Mikroalgen wird weltweit in vielen Forschungsprojekten untersucht. Mikroalgen werden als mögliche neue Ressource für Nahrungsmittel, Biokraftstoffe oder Futtermittel gesehen. Die grünen, roten oder blauen Einzeller wachsen mit den natürlichen Rohstoffen Licht und CO2 und bilden dabei eine Vielzahl von nützlichen Inhaltsstoffen. Allerdings bleibt der Durchbuch einer industriellen phototrophen Algenproduktion bisher aus, weswegen einige Projekte erfolgreich auf die heterotrophe Zucht in klassischen Bioreaktoren ohne Licht umgeschwenkt sind. bbi-biotech erweitert daher sein bestehendes Portfolio an Bioreaktoren und Fermentern um hochwertige Kultivierungssysteme für die heterotrophe Produktion von Mikroalgen.

Algenkultivierung in Forschung und Produktion

Weltweit findet die Produktion von Mikroalgen hauptsächlich in offenen Becken, sogenannten Open Raceway Ponds, und zu einem kleineren Teil in Photobioreaktoren statt. In beiden Systemen werden die Algen mit Licht, Nährstoffen und CO2 versorgt und wachsen damit wie andere Pflanzen bis zur Ernte heran. Die Algen werden danach meist für die Produktion von hochwertigen Inhaltsstoffen der Nahrungsmittelindustrie, wie etwa Farbstoffen oder ungesättigten Fettsäuren eingesetzt. Durch die notwendige Lichtversorgung sind der Algenproduktion aber enge Grenzen gesetzt. Die Installation wird durch lichtdurchlässige Glasrohre oder Plastikplatten aufwändig und teuer und der volumenbezogene Output der Anlagen ist relativ gering. Wegen der oft unüberschaubaren Projektrisiken gibt es weltweit nur wenige industrielle Anlagen zur Algenproduktion.
Währenddessen sind die Weltmarktpreise für einige natürliche Farbstoffe wie das gold-gelbe Lutein oder das tiefblaue Phycocyanin zuletzt stark gestiegen. Da die natürlichen pflanzlichen Quellen immer schwieriger verfügbar sind, interessieren sich nun auch die Lebensmittel- und Health-Care Branche seit Neuerem für die Algen als Alternative. Die Algen müssen in dieser Umgebung allerdings strenge Sterilitäts-Richtlinien zur Sicherstellung der Reinheit bei einem großen Preisdruck erfüllen. Dem sind weder die offenen Systeme noch die geschlossenen Photobioreaktoren gewachsen.

Heterotrophe Algenbioreaktoren von bbi-biotech

Zur Erfüllung der Anforderungen an hochwertige Algenbiomasse hat die Natur viele Algen mit einer hervorragenden Eigenschaft ausgestattet. Anstelle von Licht und CO2 können diese oft auch Zucker oder Essigsäure zum Wachsen nutzen – sie wachsen heterotroph, anstatt phototroph. Dadurch können Algen auch in Bioreaktoren und Fermentern produziert werden, wie sie seit mehr als 50 Jahren in der gesamten Biotechnologiebranche im Einsatz sind.
Mit dem Einsatz von etablierten Bioreaktoren für die heterotrophe Algenzucht erschließen sich ganz neue Möglichkeiten. Die Produktion von Algen mit hochangereicherten Bestandteilen kann in dampf-sterilisierbaren Kesseln zu mehr als zwanzig Mal höherer Zelldichte erfolgen als in phototrophen Anlagen. Die hohe Zelldichte ermöglicht effizientere Aufarbeitungstechniken und die biologische Reinheit der Algen setzt neue Maßstäbe. Die Anwendungen sind die gleichen wie bei phototrophen Algen, zusätzlich können die hochkonzentrierten Algen aber auch als Animpfmaterial für andere Algenproduktionsanlagen dienen. Eine aufwändige Kette mehrerer unterschiedlicher Bioreaktoren wird auf ein einziges effizientes Glied reduziert.
Mit einigen wenigen Anpassungen für Algen, die bbi-biotech an seinen Labor-Photobioreaktoren erprobt hat, werden aus Bioreaktoren der xCUBIO-Serie Algenbioreaktoren. Spezielle Sensoren können den Gehalt an Farbpigmenten messen und die Rührwerkstechnik kann sowohl für robuste als auch für empfindliche Algenarten ausgelegt werden. Darüber hinaus sind die sterilisierbaren Algenbioreaktoren auch für heterotrophe Kultivierung von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) zugelassen. Die von den einschlägigen Richtlinien vorgeschriebenen Sicherheitsmaßnahmen werden durch die auf GMP-Level etablierte Bioreaktortechnologie leicht eingehalten.
 
Die xCUBIO Algenbioreaktoren sind ab einem Volumen von einem, fünf oder zehn Liter im Stahl- oder Glaskessel bis zu Volumina von mehreren Tausend Litern in in-situ-sterilisierbarem Design verfügbar. Die Auswahl umfasst standardisierte Systeme und projektspezifisch angepasste Engineeringkonzepte.

Weitere Informationen befinden sich unter www.algenbioreaktor.de.
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