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Ausbaurat beim Fachmann suchen

Berlin. Die eigenen vier Wände werden zu klein. Neuer Wohnraum muss her. Wer in seinem Wohnhaus dafür die Ausbaureserven im Dachgeschoss oder Keller nutzen kann, ist gut dran. Allerdings ist eine Menge zu beachten. Neben der gestalterischen Planung ist das Vorhaben technisch zu prüfen und auch baurechtlich zu genehmigen. Fachleute werden benötigt, die Aussagen über die Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit treffen können. „Bauschäden, Schimmelbefall und unnötige Wärmeverluste gilt es zu vermeiden. Und die gesetzlichen Anforderungen sind zu erfüllen“, betont der Bauherrenberater des Bauherren-Schutzbund e.V., Dipl.Ing. Dirk Rosenkranz. So sei in Bezug auf die geltenden Gesetze zum Beispiel die Statik des Dachstuhls und der Geschossdecke, der Schall, Wärme- und Brandschutz, der Schutz vor Feuchtigkeit im Erdreich sowie die innere und äußere Gestaltung zu überprüfen. Zu berücksichtigen gelte es, dass jedes Bundesland eigene Regeln und Vorschriften zur Genehmigung von Bauvorhaben habe, die in der Landesbauordnung geregelt sind. „Grundsätzlich sind Veränderungen an der Außenhülle des Gebäudes, dauerhafte Nutzungsänderung der Wohnfläche und statische Eingriffe genehmigungspflichtig“, so der BSB-Experte. Änderungen an der Dachfläche durch den Einbau neuer Dachfenster oder Dachgauben müssen demnach ebenso genehmigt werden wie der Ausbau eines Kellerraums zu Wohnzwecken. Für Altbauten die unter Denkmalschutz stehen gelten besondere Bedingungen und Auflagen. „Der erste Weg nach der Entscheidung für den Ausbau der eigenen vier Wände sollte deshalb in die Bauberatung des ansässigen Bauamtes führen. Hier bekommen die Eigentümer erste wichtige Tipps und Anregungen“, so der Rat von Bauingenieur Rosenkranz. Weitere Informationen finden Interessenten in den BSB-Ratgebern aktuell „ABC des Kellerausbaus“ oder „ABC des Dachausbaus“ auf der Internetseite des Vereins.

Weitere Informationen unter www.bsb-ev.de
Quelle: Bauherren-Schutzbund e.V.
Einzugsgebiet: Deutschland
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Gründliche Planung der Elektroinstallation

Die Anforderungen an die elektrotechnische Ausstattung von Wohngebäuden steigen. Wer sicherstellen will, dass er künftig nicht mit Verlegenheitslösungen operieren muss, sollte seinen Bedarf gemeinsam mit Architekt, Planer oder Elektrofachhandwerker gründlich ermitteln und planen. So der Rat des Bauherren-Schutzbund e.V. (BSB). Basis der Planung sei eine Bedarfsanalyse, welche und wie viele Geräte in welchen Räumen betrieben werden sollen. Auch künftig zu erwartende Nutzungsänderungen sollten bereits bei der Planung mit bedacht werden. Vorhersehbare Anforderungen zu berücksichtigen, lohne sich. Denn nachträgliche Änderungen und Nachinstallationen sind in der Regel aufwändig und teuer. Mit den Ausstattungswerten nach RAL RG 678 gibt die Initiative ELEKTRO+ eine gute Hilfestellung für eine Planung je nach persönlichem Komfortanspruch. Bauherren können zwischen sechs unterschiedlichen Standards wählen, von Mindest- bis zur Komfortausstattung. Wichtig ist, so die Empfehlung des BSB, dass in der Bau- und Leistungsbeschreibung die Elektroausstattung festgelegt und detailliert beschrieben ist. Die Mindestausstattung nach DIN 18015-2 sollte auf jeden Fall vereinbart sein, besser noch die höheren Ausstattungswerte nach RAL. Ein Leerrohr-Netz im Gebäude könne für nicht vorhersehbaren Bedarf zusätzlich Vorsorge leisten. Mit geringem Aufwand lassen sich so auch nachträglich Leitungen verlegen. Die BSB-Experten verweisen darauf, dass das „intelligente Haus“ längst keine Zukunftsmusik mehr ist. Moderne Gebäudesystemtechnik könne Sicherheit, Komfort und Energieeffizienz des Gebäudes verbessern. Voraussetzung für deren Nutzung sei aber der Einbau einer BUS-Leitung zusätzlich zur Elektroinstallation oder ein Installations-Rohrnetz, das nachträglich mit BUS-Leitungen belegt werden kann.

Weitere Informationen zum Thema enthält der Ratgeber aktuell „ABC Elektroinstallation“, der auf der Internetseite des Vereins www.bsb-ev.de verfügbar ist. Der Ratgeber steht dort kostenfrei zum downloaden bereit.

Weitere Informationen unter www.bsb-ev.de
Quelle: Bauherren-Schutzbund e.V.
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Einbrechern und Dieben das Leben schwer machen
15.10.2013

Mit Herbst und Winter beginnen wieder die „dunklen Monate“ des Jahres. Erfahrungsgemäß Hochzeit für Diebe und Einbrecher. Haus und Wohnung sollten deshalb rechtzeitig einem Sicherheitscheck unterzogen werden. So die Empfehlung der Verbraucherschützer vom Bauherren-Schutzbund e.V. Die flächenmäßig größte Angriffsfläche für einen Einbruch bieten die Fenster des Hauses. Dazu gehören auch die kleinen Nebenfenster in Gästetoiletten oder Hauswirtschaftsräumen, die bei einem Check gern vergessen werden. Zu überprüfen ist, ob die Fenster fachgerecht eingebaut sind und Stabilität, Widerstandsklasse, Beschläge und Schlösser der Fenster den Anforderungen entsprechen. Eine gute Wahl trifft, so die BSB-Experten, wer einbruchhemmende Fenster der Widerstandsklasse RC 2 wählt. Sie sollten mit Fensterbeschlägen der gleichen Schutzklasse komplettiert sein. Schutz vor Einbrechern bietet auch, wenn Fenster im geschlossenen Zustand zusätzlich verriegelt werden können. Die Bandseite der Fenster gewinnt durch eine Aushebelsicherung zusätzlich an Widerstandskraft. Bei Verglasungen ist das durch spezielle Sicherheitsfolie oder einbruchhemmende Verbundsicherheitsgläser zu erreichen. Nicht selten wird es durch eigenes unbedachtes Handeln Dieben und Einbrechern leicht gemacht. Zum Beispiel mit auf dem Grundstück abgestellten Gegenständen, die „ungebetenen Gästen“ als Aufstiegshilfe den Einstieg durch Fenster erleichtern. Was in Punkto Sicherheit für Grundstück und Gebäude alles noch zu bedenken ist, finden Interessierte im BSB Ratgeber aktuell „Sicherheits-Check für das eigene Haus“. Er ist auf der Internetseite des Bauherren-Schutzbund e.V. www.bsb-ev.de verfügbar.

 

Weitere Informationen unter www.bsb-ev.de
Quelle: Bauherren-Schutzbund e.V.
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Qualitätskriterien für Photovoltaikanlage im Blick haben
10.09.2013

Berlin. Eine Photovoltaikanlage ist beim Hausneubau fast schon eine Selbstverständlichkeit. Für viele private Bauherren ist damit vor allem das Ziel verbunden, immer teurer werdenden Strom aus dem Netz einzusparen. Routine sollte die Anschaffung der Anlage allerdings nicht werden, warnen Experten des Bauherren-Schutzbund e.V. (BSB). Zunächst gelte es, auf ein qualitativ anspruchsvolles Angebot zu achten. Darin sollte die PV-Anlage detailliert beschrieben sein. Zu fordern sei, dass der Anbieter eine Ertragsprognose und Wirtschaftlichkeitsberechnung erstellt, damit Verbraucher einschätzen können, wie sich die Investition rechnet. Bereits mit dem Angebot, so die Empfehlung der BSB-Experten, ist ein Modul-Verlegeplan vorzulegen, aus dem die Größe und Modulanordnung auf dem Dach ersichtlich ist. Besondere Aufmerksamkeit müsse dem angebotenen Wechselrichter gelten, der den von den Modulen erzeugten Gleichstrom in Wechselstrom umwandelt. Er ist das Herzstück einer jeden Anlage. Hier sollten private Bauherren auf Markenprodukte mit einem hohen Wirkungsgrad (mind. 98%) achten, so der Rat der Verbraucherschützer. Auch ein entsprechender Garantieservice gehöre dazu. Garantien von 5 Jahren sind die Regel, einige Hersteller bieten auch 10 Jahre an. Nach Fertigstellung der Anlage ist größter Wert darauf zu legen, dass gemäß DIN VDE 0126-23 eine vollständige Dokumentation aller Anlagenteile übergeben wird. Dazu gehören auch alle Prüfprotokolle (Messungen Gleichstromseite und Netzanschlussseite) und eine Bestätigung, dass die Anlage nach den VDE-Vorschriften errichtet und geprüft wurde, so die BSB-Experten. Auch die Gewährleistungs- und Garantiebedingungen sowie Hinweise zur Wartung der Anlage sollten Bestandteil der Dokumentation sein. Schließlich sollten die künftigen Betreiber darauf achten, dass sie ausreichend in die Funktionsweise der Anlage eingewiesen werden. Hilfreich sei, so die Verbraucherschützer vom BSB, wenn bereits im Angebot die Erstellung eines Anlagenpasses in einer separaten Leistungsposition verlangt und vereinbart wird.

Weitere Informationen finden private Bauherren im gemeinsam mit Fraunhofer IRB erarbeiteten BSB Ratgeber aktuell „Angebotscheck für Photovoltaikanlagen“ auf der Internetseite des Vereins www.bsb-ev.de. Der Ratgeber ist kürzlich erschienen und steht dort zum downloaden bereit. 

Weitere Informationen unter www.bsb-ev.de
Quelle: Bauherren-Schutzbund e.V.
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Vertragsabschluss gründlich vorbereiten

Berlin. Mit Verhandlung und Abschluss des Bauvertrages werden die Grundlagen für den Erfolg des Bauvorhabens gelegt. Was hier unzureichend vereinbart wurde, kann für den Bauherrn gravierende Folgen haben. Darauf verweist Rechtsanwalt Wendelin Monz, Vertrauensanwalt des Bauherren-Schutzbund e.V. Wichtig sei, sich die wirtschaftliche Tragweite eines Bauvertragsabschlusses bewusst zu machen. „Ist der Bauvertrag erst einmal geschlossen, muss man auch tatsächlich bauen - oder aber dem Auftragnehmer den vereinbarten Werklohn abzüglich seiner ersparten Aufwendungen bezahlen. Dieses wirtschaftliche Risiko kann vermieden werden, wenn der Bauvertrag erst geschlossen wird, nachdem die Finanzierung steht und das Baugrundstück bereits beschafft ist“, so der Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht. Muss der Bauvertrag wohl begründet doch geschlossen werden, obwohl noch viele Unklarheiten zur Durchführung des Bauvorhabens bestehen, ist auf alle Fälle ein kostenfreies Rücktritts- oder Widerrufsrecht des Bauherrn zu vereinbaren, rät der BSB-Experte. Auch ein Baugrundgutachten sollte vorliegen und zum Bestandteil des Bauvertrages werden. Von vornherein geregelt sein muss auch, wer für die Zufahrt zum Grundstück, seine Vorbereitung für den Bau sowie etwa auch für die Baumedien (Strom, Wasser usw.) verantwortlich ist. Aus naheliegenden Gründen versuchen Auftragnehmer oft, einen möglichst zügigen Vertragsschluss zu erreichen. „Bei der wohl wichtigsten wirtschaftlichen Entscheidung, die der Abschluss des Bauvertrages in den meisten Fällen für Verbraucher sein wird, ist Zeitdruck der schlechteste Begleiter. Insbesondere sollte ein Bauvertrag niemals abgeschlossen werden, ohne dass sein Inhalt in technischer wie juristischer Sicht ausgiebig geprüft wurde“, rät der BSB-Vertrauensanwalt. Weitere Informationen zum Thema finden Interessierte auch im BSB-Ratgeber aktuell „Prüfsteine zum Bauvertrag“ auf der Internetseite des Vereins.

Weitere Informationen unter www.bsb-ev.de
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Der BSB rät
Darf der Auftraggeber einen Komplettaustausch fordern?

Berlin. Liefert ein Fensterbauer mangelhafte Dachgleitfenster und baut sie ein, kann es zur gerichtlichen Auseinandersetzung um diese Mängel und den Aufwand für ihre Beseitigung kommen.  In einem Prozess verurteilte das Landgericht München den Fensterbauer wegen fehlender Absturzsicherung zum Austausch der mangelhaften Fenster und erkannte einen Anspruch auf Ersatz der Mängelbeseitigungskosten. Das OLG München bestätigte (Urteil vom 21.04.2011 – 9 U 1712/09). Der Bauherr ist berechtigt, dafür Vorschuss zu verlangen und muss nicht akzeptieren, dass Mängelbeseitigung unter Verwendung bestehender Fensterelemente und durch Ergänzen von Sicherheitskomponenten erfolgt. Er ist berechtigt, beim Austausch der Fenster das System eines anderen Herstellers einzubauen. Weil ein Nebeneinander verschiedener Fenster nicht zumutbar ist, können einheitlich neue Fenster verlangt werden. Üblicherweise bestimmt der Unternehmer die Mängelbeseitigung. Wenn allerdings besondere Umstände vorliegen und dem Bauherrn die vom Unternehmer geplante Mängelbeseitigung nicht zumutbar ist oder der vertraglich geschuldete Zustand so nicht erreicht wird, kann eine Kompletterneuerung in Betracht kommen. 

Weitere Informationen unter www.bsb-ev.de
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Einzugsgebiet: Deutschland
Datum: 26.11.2013
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Anforderungen an Barrierefreiheit konkret vereinbaren

Berlin. Auf Begriffe wie „barrierearm“, „barrierefreundlich“, „altengerecht“ oder „seniorengerecht“ sollte sich nicht verlassen, wer den barrierefreien Bau oder Umbau der eigenen vier Wände plant. „All diese Begriffe sind nicht definiert und beschreiben keinen verbindlichen Standard. In der Regel handelt es sich dabei um Marketinginstrumente ohne jegliche Aussagekraft“, warnt Dipl.-Ing. Heike Böhmer, geschäftsführende Direktorin des Instituts für Bauforschung e.V. Hannover. Falsch sei aber auch, die Beschreibung „barrierefrei“ als allgemeingültig für die eigene Situation zu verstehen und wichtige Details nicht detailliert zu vereinbaren. „Sinnvoll ist in den meisten Fällen, sich vor Entscheidungen und Beauftragungen von unabhängigen Experten beraten zu lassen. Verträge und Planungen sollten von ihnen fachlich und rechtlich geprüft werden“, so die Bauexpertin. Zu raten sei, dass nur kompetente und erfahrene Fachfirmen mit entsprechenden Referenzen den Auftrag erhalten und die Ausführung sachverständig begleitet wird. „Die Folgen von Missverständnissen, Versäumnissen und Fehlern können für Verbraucher dramatisch sein.“ Besonders bei älteren Gebäuden stoße manchmal auch der gute Berater und erfahrene Planer wegen baulicher Gegebenheiten an Grenzen des Machbaren. Aber auch dann seien Optimierungen möglich, die in vielen Fällen den Anforderungen der Nutzer entsprechen. Man spreche dann als Kompromisslösung von Barrierereduzierung. „Hier sind vor allem Vertrauen, Transparenz, Erfahrung und Kommunikation „auf Augenhöhe“ wichtig. Ich kenne viele Objekte, die zwar nicht „barrierefrei nach DIN 18040“ sind, aber „barrierefrei für die Bewohner“, so die Praxiserfahrung der Expertin. Ein solch individuell gutes Ergebnis sei jedem Verbraucher zu wünschen.

Weitere Informationen finden Interessenten auch im BSB-Ratgeber Aktuell „Wohnraum barrierefrei umbauen“ auf der Internetseite des Vereins www.bsb-ev.de

Weitere Informationen unter www.bsb-ev.de
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Modernisierung gut planen
07.10.2013

Berlin. Das Bauen im Bestand gewinnt immer mehr an Bedeutung. Bereits nahezu jeder Dritte, der sich an den Verbraucherschutzverein wendet, hat Fragen zum Umbau, zur Modernisierung und Instandsetzung des eigenen oder zu erwerbenden Wohnhauses. Deshalb bietet der BSB mit seinem Modernisierungs-Check eine umfassende und fachlich fundierte Beratung zu erforderlichen Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen an. Denn, wer sein Haus saniert, tut gut daran, die anfallenden Arbeiten sinnvoll zu planen. Der Check ist für Eigentümer und potenzielle Erwerber von Bestandsimmobilien gleichermaßen von Nutzen. Die Erfassung der Grunddaten zum Gebäude und seines baulichen Zustandes sind Grundlagen für empfohlene Maßnahmen, mit denen der jeweilige Eigentümer oder potenzielle Käufer unverzichtbare Informationen für die systematische und den Regeln der Bautechnik entsprechende Modernisierung und Instandsetzung der Bestandsimmobilie erhält. Besondere Aufmerksamkeit wird beim Modernisierungs-Check notwendigen Maßnahmen der Wärmedämmung und der Erneuerung der Heizungsanlage im Sinne der geltenden Energieeinsparverordnung geschenkt. Die baulichen Gegebenheiten und Besonderheiten der Bestandsimmobilie finden dabei Berücksichtigung. Eine Kombination des Modernisierungs-Checks mit einer qualifizierten Energieberatung ist sinnvoll, um spezielle energetische Aspekte berücksichtigen zu können. Auch Möglichkeiten für die barrierefreie Gestaltung des Wohnumfeldes sollten bei Modernisierungs- und Umbauarbeiten mit durchdacht werden, raten die BSB-Experten. Das fördert Lebensqualität und Wohnkomfort. Und es beugt späteren evtl. notwendigen erneuten baulichen Eingriffen in der Wohnung vor. Der Modernisierungscheck folgt bewusst dem Gedanken einer komplexen Gebäudemodernisierung und will so vermeiden, dass die Wohnung zur Dauerbaustelle wird. Für zu treffende Kaufentscheidungen ist es ohnehin unverzichtbar, eine realistische Bestandsbewertung vorzunehmen und die Augen vor notwendigen Modernisierungs-, Sanierungs-, Um- oder Erweiterungsmaßnahmen nicht zu verschließen. Wissenswertes zum Thema finden Interessenten auch im BSB-Ratgeber aktuell „Der Modernisierungscheck“ auf der Internetseite des Vereins.

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Bei Kindern Sicherheit zuerst!
03.09.2013

Berlin. Bei der Planung des kindergerechten Hauses sollte mit großer Sorgfalt die Gefahrenvermeidung bedacht werden. Der Bauherren-Schutzbund e.V. weist darauf hin, dass in der Statistik häuslicher Kinderunfälle am häufigsten Unfälle mit elektrischem Strom, Stürze aus über ein Meter Höhe, Feuer- und Brandunfälle auftauchen. Aber auch Vergiftungen oder Verätzungen spielen eine nicht unerhebliche Rolle. Experten des Vereins verweisen deshalb auf die Notwendigkeit, kindergesicherte Steckdosen einzubauen. Auch Stolperstufen sollten vermieden oder dafür gesorgt werden, dass bestehende Gefahren erkennbar sind. Wichtig ist, dass auch nachts eine Grundhelligkeit im Haus vorhanden ist, damit die Kinder auf dem Gang zur Toilette sehen können. Treppen sollten aus Tritt- und Setzstufen konstruiert sein. Geländer sind so zu gestalten, dass Kinder sie nicht als Klettergerät benutzen können. Die jüngsten Bewohner des Hauses sollten sich aber auch bequem festhalten können, wenn sie die Treppe benutzen. Letztlich warnen die Verbraucherschützer: Gefahrstoffe und Medikamente gehören in verschließbare Schränke. Dringend geboten ist ebenso, Rauchmelder entsprechend der geltenden Bestimmungen (DIN 14676) einzubauen. Da der Geruchssinn im Schlaf nicht aktiv ist gehört es zur Mindestausstattung, insbesondere Kinderzimmer, Schlafbereiche und Flure durch Rauchwarnmelder zu überwachen. Einige Bundesländer haben für die Nachrüstung in bestehenden Wohnungen bereits Gesetze erlassen. Wie wichtig die bauliche Gefahrenvermeidung ist, zeigen die geschätzten Unfallzahlen mit Kindern. Nach Angaben der Bundesarbeitsgemeinschaft „Mehr Sicherheit für Kinder e.V.“ ereignen sich in Deutschland jedes Jahr 256.000 Kinderunfälle im häuslichen Bereich.

Weitere Informationen unter www.bsb-ev.de

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Mängelbeseitigung trotz hoher Kosten zumutbar
24.09.2013

Berlin. Wohnungseigentümer hatten vom Bauträger Vorschuss für die Sanierung der feuchten Außenwände von Keller und Tiefgarage verlangt. Erfolglos hatte dieser mehrfach versucht, die Wände nachträglich zu verpressen. Weil danach immer noch Feuchtigkeit eindrang, forderten die Erwerber eine nachträgliche fachgerechte Abdichtung. Nach Urteil des OLG Hamm (Urteil vom 15.05.2012, Az.: 21 U 113/11) darf der Bauträger die vertraglich geschuldete Abdichtung nicht mit dem Argument hoher Kosten verweigern. Das Verhältnis von Nachbesse­rungsaufwand zum Vertragspreis ist nicht von Bedeutung, wenn das Bauwerk gravierenden technischen Einschränkungen unterliegt. Der Sachverständige bestätigte, dass immer wieder Feuchtigkeit durchbricht und letztlich die Bausubstanz geschädigt wird. In diesem Fall ist eine Nachbesserung – gleich wie teuer – niemals unverhältnismäßig. Der von mangelhaft arbeitenden Unternehmen gern erhobene Einwand der Unverhältnismäßigkeit greift nur in Ausnahmefällen. Allenfalls dann, wenn es sich um optische Mängel an wenig relevanten Bauteilen handelt, die nur mit einem hohen Aufwand nachgebessert werden könnten.

Weitere Informationen unter www.bsb-ev.de 
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