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Arno Laxy
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RT Michael Kroker: Die wichtigsten Technologie-Treiber: Cloud vor Mobile und Internet of Things (Kroker's Look @ IT) -->
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Auch wenn das EU-Parlament heute die historische Chance vertan und einen schlechten Regulierungsrahmen geschaffen hat: Der Kampf für ein offenes Netz und klare Regeln zur Netzneutralität ist nicht vorbei. Er wird nur schwieriger. Aufgeben gilt aber nicht!
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Wer hätte das gedacht? Nicht Prozesse, nicht Technologie, Menschen sind die größte Herausforderung der Digitalisierung. 
#Digitalisierung: Welche Herausforderungen haben Unternehmen wie Microsoft, Otto und Telefónica?
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Linux-Experten sind begehrt auf dem IT-Arbeitsmarkt. Gelungene  Einordnung. 
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Breakfast‬ places Masai Mara … moments by my photo workshop.
Breakfast in the bush is the best start in the day, for photographer. 

ONLY 2 PLACES LEFT on my Photo Safaris in the ‪Masai Mara‬ from 14. bis 21. November 2015. If you're interested, go to http://www.serengeti-wildlife.com/safari-fotoworkshop for more info, workshop program availability, and prices and services.
All tours are operated in special cars for photographers with only 2 participants/photographers per car!

To book or reserve your place on this #wildlife #photo #safari please send me a email info@serenegti-wildlife.com i will also be happy to answer any questions you may have.

Next tour - Masai Mara photo safari:
12. bis 19. Marc 2016 
23. bis 30. Juli 2016
03. bis 10. December 2016

All photos © by +Uwe Skrzypczak / +Serengeti Wildlife 
WEBSITE: www.serengeti-wildlife.com

#SerengetiWildlife #serengeti #masaimara #africa #kenya #tanzania #kenya #conservation #wildlifephotography #wildlifephotos #photography #animals #wildlife #lions #cats #leopards #migration #animalsphotography #photosafari   #safari #workshop #photographytips #learn #nikonphotography #nikonphotographers #animalsphotography #safari #workshop #photographytips #learn  
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Mobiles Internet und LTE auch bald auf 700 MHz? Nach 16 Auktionstagen und 181 Runden ist am 19. Juni 2015 die Versteigerung von Frequenzen für mobiles Breitband in Mainz zu Ende gegangen: Die Firmen #Telefónica Deutschland GmbH & Co. OHG, #Telekom Deutschland GmbH und #Vodafone GmbH haben zusammen gut 5 Milliarden Euro für alte und neue Frequenzen geboten, siehe Tabelle. Wichtig waren dabei auch die Frequenzen bei 700 MHz, denn auf diesen relativ langen Wellen kann das Internet künftig besonders weit in die Fläche hinaus, und besonders tief in Gebäude hinein strahlen. Bislang werden diese wertvollen Frequenzen ja noch vom digital-terrestrischen Fernsehen namens DVB-T blockiert.

Den Sinn und Zweck der Neuverteilung erklärt die #Bundesnetzagentur so: „Insgesamt wurden Frequenzen im Umfang von 270 MHz aus den Bereichen 700 MHz, 900 MHz, 1500 MHz sowie 1800 MHz versteigert. Die Frequenzen aus den Bereichen bei 900 MHz und 1800 MHz haben die Grundlage für den Aufbau der heutigen Mobilfunknetze insbesondere für die flächendeckende mobile Sprachkommunikation gebildet und sollen künftig auch für breitbandige Internetanschlüsse genutzt werden. Die Frequenzen im 700-Megahertz-Bereich werden bislang für terrestrisches Fernsehen genutzt. Durch die Umstellung auf DVB-T2 werden sie frei und können für mobiles Breitband genutzt werden. Die Netzbetreiber können mit nur relativ wenigen Funkstationen schnelles Internet auch in bisher wenig erschlossene Regionen bringen. Ziel der Bundesnetzagentur ist es, dass mit dem Einsatz dieser Frequenzen eine nahezu flächendecke Versorgung der Bevölkerung mit Breitband-Internet erreicht wird – wie bisher schon mit mobiler Sprachtelefonie. Daher beinhalten die Frequenznutzungsrechte eine Versorgungsverpflichtung von 98 % der Bevölkerung.“

http://www.bundesnetzagentur.de/DE/Sachgebiete/Telekommunikation/Unternehmen_Institutionen/Frequenzen/Projekt2016_Frequenzauktion/projekt2016-node.html


#Bundesnetzagentur
#Mobilfunk
#Frequenzen
#LTE
#700MHz
#DVBT2




Stellungnahme der Deutschen Telekom:



MEDIENINFORMATION
 
Bonn, 19.06.2015
 
Deutsche Telekom ersteigert Frequenzen für mehr Breitband im Mobilfunk
 
  Van Damme: Haben die Frequenzen ersteigert, um unseren Kunden weiterhin das beste Mobilfunknetz zu bieten
  Erfolgreiche Auktion ermöglicht noch mehr breitbandiges Internet auf dem Land
 
Die Deutsche Telekom hat sich erfolgreich an der deutschen Frequenzversteigerung beteiligt und sich 100 Megahertz (MHz) von insgesamt 270 MHz an Spektrum gesichert. „Damit werden wir auch weiterhin unserem Anspruch gerecht, unseren Kunden das besten Mobilfunknetz anzubieten“, sagte Niek Jan van Damme, Vorstandsmitglied der Deutschen Telekom AG und Chef der Telekom Deutschland GmbH. Insgesamt hat die Deutsche Telekom für die neuen Frequenzen knapp unter 1,8 Mrd. Euro investiert.
 
„Wir sind mit dem Ausgang der Auktion zufrieden“, sagte van Damme zum Abschluss der Versteigerung. „Mit den erworbenen Frequenzen werden wir die Digitalisierung Deutschlands weiter vorantreiben. Wir haben eine wichtige Voraussetzung dafür geschaffen, dass die Telekom auch in Zukunft im Wettbewerb um ihre Position als bester Netzanbieter in Deutschland bestehen kann“, so van Damme.
 
Die von der Deutschen Telekom erworbenen Frequenzblöcke im 900 MHz Band sichern den Fortbestand und die Qualität des GSM-Netzes auch in Zukunft ab.
 
Mit den Frequenzen im 1500 und 1800 MHz Band kann in erster Linie die Breitbandversorgung in Städten und Ballungsgebieten vorangetrieben werden. „Hier haben wir die Frequenzen ersteigert, die wir für unseren weiteren Breitbandausbau und die steigenden Bedürfnisse unserer Kunden benötigen“, sagte van Damme.
 
Die im 700 MHz Band ersteigerten Blöcke eignen sich besonders, um auch im ländlichen Raum unsere Kunden mit noch mehr mobiler Bandbreite zu versorgen. Damit rückt das Ziel in Reichweite, in Deutschland flächendeckend für Bandbreiten von 50 Mbit/s zu sorgen. Die 700er-Frequenzen, die derzeit noch für den terrestrischen TV-Empfang genutzt werden, werden mit der Umstellung auf DVB-T2 von 2019 an vollumfänglich für den Mobilfunk nutzbar. Mit der Vergabe des 700 MHz Bandes nimmt Deutschland in Europa eine Führungsrolle ein und wird erneut zum Vorreiter bei der mobilen Breitband-Erschließung.
 
 
Deutsche Telekom AG
Corporate Communications
 
Tel.: 0228 181 – 4949
E-Mail: medien@telekom.de
 
Weitere Informationen für Medienvertreter: www.telekom.com/medien und www.telekom.com/fotos  
http://twitter.com/deutschetelekom





Stellungnahme von VODAFONE:


Vodafone ersteigert entscheidende Mobilfunkfrequenzen für Breitbandversorgung
 
•   Kunden profitieren zukünftig von noch mehr Geschwindigkeit und noch besserer Netzqualität
•   Kapazität für Sprach- und Datendienste für 17 Jahre gesichert
•   2,09 Milliarden Euro Invest für Frequenzbänder mit insgesamt 110 MHz
Düsseldorf, 19. Juni 2015 – Vodafone Deutschland hat sich bei der aktuellen Auktion durch die Bundesnetzagentur die meisten und entscheidenden Mobilfunkfrequenzen für das mobile Breitbandinternet und die Sprachtelefonie gesichert und baut damit seine Qualitätsführerschaft weiter aus. Das Unternehmen ersteigerte 2x10 MHz im 700-MHz-Band (Digitale Dividende II), 2x10 MHz im 900-MHz-Band und 20 MHz (ungepaart) im 1,5-GHz-Band. Im 1,8-GHz-Bereich konnte Vodafone sich fünf wertvolle Blöcke mit 2x5 MHz sichern und somit in der Gesamtausstattung sein Ziel voll erreichen. Insgesamt hat der Telekommunikationskonzern 2,09 Milliarden Euro in der Frequenzauktion investiert.
„Wir haben in dieser Auktion ein sehr gutes Ergebnis erzielt und konnten nicht nur die meisten, sondern vor allem sehr wertvolle Frequenzen für uns sichern. Mit dem ersteigerten Spektrum bauen wir unsere Position im Wettbewerb und die Qualitätsführerschaft nachhaltig aus. Unsere Kunden profitieren damit zukünftig von einer noch höheren Breitbandverfügbarkeit, gesteigerter Netzqualität und besseren Services. Schon mit unserem derzeitigen Netzmodernisierungs-Programm haben wir in kurzer Zeit viel erreicht. Das haben uns zahlreiche unabhängige Tests bestätigt. Auf diesen Erfolgen wollen wir uns nicht ausruhen, sondern greifen weiter an“, so Jens Schulte-Bockum, CEO von Vodafone Deutschland.
„Es war eine gute Entscheidung der Bundesnetzagentur frühzeitig mit der Versteigerung der Frequenzen, vor allem der Digitalen Dividende II, zu starten. Damit sind wir in Deutschland der Vorreiter in Europa, wenn es darum geht, das schnelle Breitband-Internet in jeden Winkel der Republik zu tragen. Diese Breitbandziele der Bundesregierung unterstützen wir und haben dies mit dem von uns ersteigerten Frequenzspektrum deutlich gemacht“, so Dr. Eric Kuisch, CTO von Vodafone Deutschland.
Die Frequenzen im 700-MHz-Frequenzbereich eignen sich aufgrund ihrer Reichweite und der guten Gebäudeverfügbarkeit für eine flächendeckende Versorgung mit leistungsfähigem mobilen Breitband. Die Frequenzen im 900-MHz-Band wurden bereits in der Vergangenheit für die flächendeckende Sprachtelefonie genutzt und stellen auch zukünftig einen wichtigen Baustein unserer Netzstrategie für Sprach- und Datendienste dar. Mit den ersteigerten Mobilfunkfrequenzen im 1,8 GHz- und 1,5 GHz-Bereich können die Geschwindigkeiten und Kapazitäten für den mobilen Datentransfer in den Städten und in ländlichen Regionen weiter erhöht werden.
Vodafone ersteigert entscheidende Mobilfunkfrequenzen für Breitbandversorgung.pdf
 
Vodafone Deutschland ersteigerte insgesamt 110 MHz. Diese verteilen sich auf die einzelnen Frequenzen:
700 MHz 20 MHz 329,0 Mio. EUR
900 MHz 20 MHz 415,1 Mio. EUR
1,5 GHz 20 MHz 165,8 Mio. EUR
1,8 GHz 50 MHz 1.181,0 Mio. EUR
 
  
Gesamte Frequenznutzungsrechte von Vodafone Deutschland*:
  Vor Versteigerung Aktuell ersteigert Nach Versteigerung
700 MHz - 20 MHz 2 x 10 MHz gepaart 20 MHz 2 x 10 MHz gepaart
800 MHz 20 MHz 2 x 10 MHz gepaart - 20 MHz 2 x 10 MHz gepaart
900 MHz 24.8 MHz 2 x 12.4 MHz gepaart 20 MHz 2 x 10 MHz gepaart 20 MHz 2 x 10 MHz gepaart
1500 MHz - 20 MHz 1 x 20 MHz ungepaart 20 MHz 1 x 20 MHz ungepaart
1800 MHz 10.8 MHz 2 x 5.4 MHz gepaart 50 MHz 2 x 25 MHz gepaart 50 MHz 2 x 25 MHz gepaart
2100 MHz 35 MHz 2 x 15 MHz
1 x 5 MHz gepaartungepaart - - 35 MHz 2 x 15 MHz
1 x 5 MHz gepaartungepaart
2600 MHz 65 MHz 2 x 20 MHz
1 x 25 MHz gepaartungepaart - - 65 MHz 2 x 20 MHz
1 x 25 MHz gepaartungepaart





Stellungnahme des BREKO = Bundesverband Breitbandkommunikation e.V.

Datum: 19. Juni 2015 um 12:05
Betreff: BREKO-Pressemitteilung: 1,33 Milliarden Euro aus Frequenzauktion: BREKO will schnelles Breitband noch stärker in die Fläche bringen

Der Bundesverband Breitbandkommunikation (BREKO) setzt sich nach dem heutigen Ende der von der Bundesnetzagentur durchgeführten Frequenzauktion (u.a. der so genannten „Digitalen Dividende II“) für eine rasche und vor allem chancengleiche Verwendung der Mittel mit dem Ziel eines flächendeckenden Ausbaus mit Highspeed-Internet-Anschlüssen in ganz Deutschland ein. Denn für die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Deutschland ist der Ausbau mit Highspeed-Breitband-Netzen entscheidend: Die breitbandige Vernetzung von Wirtschaft, Gesellschaft und Staat ist wesentliche Grundlage für Innovation, nachhaltiges Wachstum, Beschäftigung und Teilhabe in unserer heutigen Informationsgesellschaft.
 
Bund und Länder hatten sich im Vorfeld der Auktion auf eine hälftige Verteilung der Erlöse der Digitalen Dividende II (700-MHz-Frequenzen) sowie des so genannten L-Bandes (um 1500 MHz) – dies sind nach dem heutigen Abschluss der Frequenzversteigerung insgesamt 1,33 Milliarden Euro – geeinigt. Die Mittel sollen für den Breitbandausbau – insbesondere in bislang nicht mit Bandbreiten von 50 MBit/s versorgten Gebieten – und die Digitalisierung verwendet werden. Der Bund plant darüber hinaus für die kommenden drei Jahre ein zusätzliches Investitionspaket zur Breitbandförderung in Höhe von 1,1 Milliarden Euro.
 
„Wichtig ist uns, dass die Politik auch weiterhin auf eigenwirtschaftlichen Glasfaserausbau im Wettbewerb setzt und hierfür entsprechende Rahmenbedingungen schafft. Und dort, wo ein eigenwirtschaftlicher Ausbau nicht möglich ist, brauchen wir wirksame Förderprogramme, mit deren Hilfe wir Highspeed-Netze zügig, kosteneffizient und zukunftssicher insbesondere in ländlichen Gebieten und schwer erschließbaren ‚weißen Flecken‘ ausrollen können. Daraus folgt nun die Notwendigkeit einer effizienten Verteilung der Fördermittel“, betont BREKO-Präsident Norbert Westfal.
 
Die fast 130 Netzbetreiber des BREKO unterstützen die Breitbandstrategie der Bundesregierung und haben schon bislang erhebliche Investitionen in den eigenfinanzierten Glasfaserausbau geleistet: 55 Prozent der neuen Highspeed-Anschlüsse außerhalb der Ballungszentren (Zeitraum: Mitte 2013 bis Mitte 2014) wurden von BREKO-Carriern ausgebaut. Damit liegt der Anteil der BREKO-Netzbetreiber an der Highspeed-Breitbandverfügbarkeit außerhalb der Ballungszentren nun schon bei insgesamt 42 Prozent. Im laufenden Jahr soll weiteren 600.000 Haushalten ein Highspeed-Internet-Anschluss per FTTC zur Verfügung stehen. Daneben wollen die BREKO-Carrier mehr als 400.000 Haushalte an ultraschnelle Glasfaseranschlüsse (FTTB / FTTH) anschließen.
Damit eine gerechte Verteilung der Erlöse aus der Versteigerung der Digitalen Dividende II sichergestellt und verhindert werden kann, dass einzelne Unternehmen überdurchschnittlich stark profitieren, müssen die entsprechenden Ausschreibungsbedingungen technologie- und wettbewerbsneutral ausgestaltet werden. Alle Marktteilnehmer sollen sich gleichermaßen diskriminierungsfrei an Ausschreibungen beteiligen können.

Um das „Rosinenpicken“ einzelner lukrativer Areale zu unterbinden, macht sich der führende deutsche Breitbandverband dafür stark, dass vor allem solche Projekte gefördert werden, die den Grad der Flächendeckung – etwa durch den Ausbau mehrerer zusammenhängender Gebiete – erheblich voranbringen. Daneben sollte die Zukunftsfähigkeit der verwendeten Technologie und deren Entwicklungsperspektive eine entscheidende Rolle spielen: Hier sollten Glasfaserlösungen (FTTB / FTTH oder – wo wirtschaftlich nicht sofort realisierbar – FTTC als Zwischenschritt) im Fokus stehen. Auf dieser Basis wird parallel auch eine leistungsfähige Breitbandversorgung der Endkunden über Mobilfunk (LTE / LTE Advanced) zur Verfügung gestellt, um besonders abgelegenen Haushalten dennoch einen leistungsfähigen Breitbandanschluss bereitstellen zu können.
 
Schließlich können auch lokale oder regionale Kooperationsmodelle gefördert werden. Dabei errichtet die Stadt oder Gemeinde selbst das (passive) Glasfasernetz als wichtige Investition in die Zukunft und lässt es anschließend – auf Miet- oder Pachtbasis – von einem erfahrenen Carrier (aktiv) betreiben und vermarkten. „Auch bei diesem Modell erweisen sich die vor allem lokal und regional operierenden Netzbetreiber des BREKO als starke Partner für Städte und Kommunen“, unterstreicht BREKO-Geschäftsführer Dr. Stephan Albers.   
 
Nicht zuletzt tritt der BREKO dafür ein, besonders strukturschwache, ländliche Regionen in puncto Breitband-Förderung bevorzugt zu behandeln. Auch Gewerbegebiete mit nachgewiesenem Bandbreitenbedarf sollten besonders berücksichtigt werden, um die Wirtschaftskraft – Stichwort „Industrie 4.0“ – nachhaltig zu stärken.
 
Um den Missbrauch öffentlicher Gelder zu vermeiden, muss zudem sichergestellt werden, dass tatsächlich echte „weiße Flecken“ erschlossen werden, die bislang noch nicht über eine hochleistungsfähige Breitbandinfrastruktur verfügen. Die steuerliche Absetzbarkeit des Glasfaser-Hausanschlusses, des so genannten Hausstiches, wird die Verbreitung ultraschneller FTTB / FTTH-Anschlüsse zudem weiter erhöhen.



Stellungnahme des VATM


Datum: 19. Juni 2015 um 14:37
Betreff: VATM-Pressemitteilung: Frequenzauktion: 1,33 Milliarden Euro für den Breitbandausbau – Förderung muss jetzt schnell aber nachhaltig eingesetzt werden



Frequenzauktion: 1,33 Milliarden Euro für den Breitbandausbau

Förderung muss jetzt schnell aber nachhaltig eingesetzt werden

Köln, 19.06.2015. Nach dem heutigen Ende der Mobilfunk-Frequenzauktion spricht sich VATM-Geschäftsführer Jürgen Grützner für einen zügigen, wettbewerbskonformen und nachhaltigen Einsatz des Erlösanteils für die Breitband-Förderung in Höhe von 1,33 Milliarden Euro aus. Insgesamt sind in Mainz Frequenzen für 5,1 Milliarden Euro versteigert worden.

„Deutschland ist mit der Versteigerung und dem Einsatz der Digitalen Dividende II Vorreiter bei der Versorgung mit mobilem Breitband in Europa. Mit der neuen Frequenzausstattung ist ein wichtiger Meilenstein für hochmoderne und zukunftsfähige Netze gelegt worden“, sagt  Grützner. Wieder müssen die Mobilfunkunternehmen allerdings eine hohe finanzielle Belastung tragen. Nun komme es darauf, die Mittel in Höhe von 1,33 Milliarden Euro, die aus den Erlösen der Digitalen Dividende II (700-MHz-Frequenzen) und der 1500er-Frequenzen fließen, richtig einzusetzen. Bund und Länder hatten sich im Vorfeld auf die hälftige Teilung der Erlöse aus diesen Frequenzbändern verständigt. Die Einnahmen sollen in den Breitbandausbau fließen.

„Es darf jetzt beim Einsatz der Fördermittel nicht zu Wettbewerbsverzerrungen kommen. Sie müssen zu einem Teil auch in die Verbesserung des mobilen Breibandnetzes und nicht allein des Festnetzes fließen – zum Beispiel in die Anbindung von Sendemasten auf dem Lande mit Glasfaser“, betont Grützner.

Außerdem sei es besonders wichtig, dass nicht aus politischen Gründen lediglich auf die Breitbandziele für das Jahr 2018 geschaut werde, sondern auch darüber hinaus. „Wir wollen, dass die Ziele 2018 so erreicht werden, dass auf Seiten der Unternehmen eine hohe Motivation für einen späteren weiteren Ausbau gegeben ist“, so der VATM-Geschäftsführer. Förderung müsse daher den weiteren Investitionswettbewerb anregen und dürfe nicht dazu beitragen, dass der Ausbau bei 50 Mbit/s stecken bleibe. „Wenn VDSL und Vectoring-Technologie als Zwischenschritt zum vollständigen Glasfaserausbau gefördert werden, dann dürfen Fördermittel nur an Unternehmen fließen, die den Wettbewerbsgedanken tragen und keine Exklusivrechte für eine solche Technologie verlangen. Der Wettbewerb wird auch, und gerade in den geförderten Gebieten, der wichtigste Treiber für einen späteren weiteren Glasfaserausbau sein“, sagt Grützner.

Förderung dürfe daher keinesfalls zur Dominanz eines Unternehmens führen, da genau dies die weitere Ausbaudynamik abwürge. „Auch muss im Interesse der Bürger und der Kommunen wo heute schon wirtschaftlich möglich, ein Glasfaserausbau bis ins Haus unterstützt werden, da dieser eine zehn- bis hundertfache Übertragungsgeschwindigkeit erreicht. Um dies sicher zu stellen muss bei Ausschreibungen deutlich höhere Qualität nicht nur deutlich höher bewertet werden, sondern auch höher gefördert werden“, unterstreicht Grützner.

Weitere Informationen zum Thema Förderung wie die „Eckpunkte zu Rahmenbedingungen für investitionsfreundliche und diskriminierungsfreie Ausschreibungsverfahren und Fördermittelvergabe“ des VATM finden Sie unter www.vatm.de.




Stellungnahme des BITKOM

Datum: 19. Juni 2015 um 15:08
Betreff: BITKOM-Presseinfo: BITKOM zum Abschluss der Mobilfunkfrequenzauktion


BITKOM zum Abschluss der Mobilfunkfrequenzauktion
■       Nach der Versteigerung müssen die Frequenzen zügig freigemacht werden
■       Erlöse sinnvoll für Breitbandausbau und Digitalisierung nutzen
■       Deutschland übernimmt Führungsrolle in Europa
 
Berlin, 19. Juni 2015

Der Digitalverband BITKOM hat nach Abschluss der Frequenzauktion weitere Anstrengungen beim Breitbandausbau gefordert. „Mit dem Abschluss der Frequenzauktion wird der Weg für das mobile Internet der nächsten Generation geebnet“, sagte BITKOM-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. Die Frequenzen ermöglichen in Verbindung mit neuen Mobilfunkstandards wie LTE-Advanced oder 5G deutlich höhere Übertragungsgeschwindigkeiten sowie geringere Latenzzeiten und damit völlig neue Anwendungen. Dafür müssten die bislang für Fernsehübertragungen per DVB-T genutzten und nun versteigerten 700-MHz-Frequenzen zügig freigemacht werden. „Die Netzbetreiber brauchen Planungssicherheit, damit sie die Aufrüstung der Netze angemessen vorbereiten und zügig durchführen können“, betonte Rohleder. Hierfür sind weitere Investitionen in Milliardenhöhe notwendig. Bisher sei zwar vom Jahr 2018 die Rede, einen festen Termin gebe es aber nicht. Die 700-MHz-Frequenzen eignen sich besonders für den Ausbau von mobilem Breitband per LTE in ländlichen Regionen.
Der Erlös aus der Versteigerung soll nach Abzug der Umstellungskosten für den Rundfunk zur Hälfte zwischen Bund und Ländern aufgeteilt werden und vollständig in den Breitbandausbau im Festnetz beziehungsweise in die Digitalisierung fließen. „Nun müssen Bund und Länder zügig ihre Förderprogramme auflegen und das Geld sinnvoll einsetzen“, sagte Rohleder. In Flächenländern, die oft unterversorgt sind, wird voraussichtlich vor allem der Breitbandausbau gefördert. In Stadtstaaten, die bereits eine gute Breitbandabdeckung haben, werden andere Digitalisierungsprojekte finanziert.   
Der BITKOM bewertet die Auktion insgesamt als großen Erfolg. „Die Politik hat ihre Gestaltungsfähigkeit bewiesen und den Weg zur Auktion zügig freigemacht. Die Unternehmen investieren auf dieser Grundlage in die Digitalisierung des Landes“, sagte Rohleder. „In Europa hat Deutschland bei der Versteigerung von 700-MHz-Frequenzen die Führungsrolle übernommen.“ Ein flächendeckendes Breitbandnetz sei die Voraussetzung dafür, dass digitale Innovationen wie selbstfahrende Autos und telemedizinische Anwendungen den Sprung in die Praxis schaffen. Außerdem profitierten die Verbraucher von spürbaren Verbesserungen beim mobilen Surfen. Derzeit nutzen rund 65 Prozent der Bundesbürger ab 14 Jahren ein Smartphone, das sind hochgerechnet rund 46 Millionen Menschen.


BITKOM vertritt mehr als 2.200 Unternehmen der digitalen Wirtschaft, davon gut 1.400 Direktmitglieder. Sie erzielen mit 700.000 Beschäftigten jährlich Inlandsumsätze von 140 Milliarden Euro und stehen für Exporte von weiteren 50 Milliarden Euro. Zu den Mitgliedern zählen 1.000 Mittelständler, mehr als 250 Start-ups und nahezu alle Global Player. Sie bieten Software, IT-Services, Telekommunikations- oder Internetdienste an, stellen Hardware oder Consumer Electronics her, sind im Bereich der digitalen Medien oder der Netzwirtschaft tätig oder in anderer Weise Teil der digitalen Wirtschaft. 76 Prozent der Unternehmen haben ihren Hauptsitz in Deutschland, 10 Prozent kommen aus Europa, 9 Prozent aus den USA und 5 Prozent aus anderen Regionen. BITKOM setzt sich insbesondere für eine innovative Wirtschaftspolitik, eine Modernisierung des Bildungssystems und eine zukunftsorientierte Netzpolitik ein.
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Ein Plädoyer für vernünftiges Handeln und eine Einigung im Schuldenstreit um Griechenland
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Was haben guter Wein und ein wunderbares Musikstück miteinander zu tun? Eine gemeinsame Geschichte, gefühlvoll erzählt ...
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