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Review: 1Blocker X · Safari Inhaltsblocker für iOS

Beim Thema Inhaltsblocker für den Safari habe ich lange Zeit auf die open source Lösung Ka-Block! gesetzt.

Mit der Veröffentlichung von 1Blocker X hat sich dieser Fakt zumindest für iOS geändert. Den Grund dafür soll die nachfolgende Review klären.

Zunächst einmal: bei 1Blocker X handelt es sich im Prinzip eine normale Browser-Erweiterung, die anhand von Regeln Werbung, Datensammler, Social Media Widgets, Crypto-Miners, Kommentare oder auch den Zugang für seine Kinder zu nicht altersgerechten Webseiten blockieren kann.

1Blocker X baut dabei auf seinen direkten Vorgänger 1Blocker auf, der mittlerweile als 1Blocker Legacy im iOS App Store zum Download angeboten wird.

Warum die neue App?

Nachdem 1Blocker im September 2015 veröffentlicht wurde, kamen im Laufe der Zeit immer mehr Features (Whitelist, Hide Elements, Make HTTPS, iCloud sync…) hinzu, die die Anzahl der Regeln recht schnell in die Höhe schießen ließ. Apple hat die maximale Anzahl der Regeln für Inhaltsblocker bzw. Ad-Blocker Erweiterungen auf 50.000 gedeckelt. 1Blocker (Legacy) hat mit seinem letzten Update knapp 49.000 Regeln. Es wurde also langsam eng.

Um das Limit nicht zu knacken, haben sich die Entwickler für eine neue App entschieden. Die Regeln sind dabei nicht mehr in einer, sondern sieben unabhängig voneinander agierenden Erweiterungen aufgefächert, die jede für sich (theoretisch) 50.000 Regeln beherbergen kann.

Der Vorteil mehrerer Inhaltsblocker Erweiterungen

Nun, man ist wesentlich flexibler in der Art, wie man Inhalte blockiert.

Über die Schalter in den iOS Einstellungen > Safari > Inhaltsblocker kann man ganz genau festlegen welche Regeln für das Surfen im Web mit dem Safari gelten sollen. Möchte man nur Tracker oder Werbung blockieren aber Kommentare zulassen, ist das durch die sieben separaten Erweiterungen von 1Blocker X möglich.

Darüber hinaus wurde auch schon mal ein Feature namens Partial Whitelist vom Entwickler angekündigt. Dahinter verbirgt sich eine aufgebohrte Whitelist, mit der man für jede Webseite auf Basis der sieben Erweiterungen individuelle Regeln erstellen kann. So ist man in der Anwendung des Blockers noch flexibler und nicht mehr an die gerade noch erwähnten global geltenden Schalter in den iOS Einstellungen gebunden.

Stand heute sind im 1Blocker X ca. 130.000 Regeln in drei Rubriken hinterlegt.

Neben regionalen Werbeblockern für Deutschland und Russland, sind hier auch Custom Rules zu finden. Dort kann man seine (globale) Whitelist pflegen, komplette Webseiten oder Cookies blockieren, einzelne Elemente einer Webseite verstecken oder HTTPS für Webseiten erzwingen.

Der Großteil der Regeln ist allerdings unter General zu finden. Alleine für die Werbung sind hier über 48.000 Regeln hinterlegt. Außerdem sind hier Regeln für Datensammler aller Art, Social Media Widgets, Share Bars, Crypto Miners, Kommantare, Pornoseiten und vieles mehr zu finden.

Die Regeln selber sind eher kryptisch aufgebaut und lassen sich per Schalter auch einzeln aktivieren bzw. deaktivieren. Bei der Auswahl hilft die integrierte Suche bzw. Filter.

Neues und Bekanntes

Dazu kann man 1Blocker X nun per Face ID oder Touch ID (vor seinen Kindern) sichern, sich über eine verbesserte Performance freuen oder auch eine Liste von bis zu 50.000 Custom Rules, die von anderen Nutzern im Web zur Verfügung gestellt wurden, importieren.

Fürs Auge wurde das Design der App aufgefrischt. Der geräteübergreifende iCloud Sync ist weiterhin an Bord.

Auf dem iPad kann man 1Blocker X auch im Split View oder Slide-Over verwenden.

Das hat den Vorteil, dass man das Ergebnis von neu erstellten oder temporär deaktivierten Regeln direkt im Safari verfolgen kann.

Abschließend vielleicht noch ein paar Worte zum Verstecken von Elementen auf einer Webseite.

Auf dieses Feature kann man über die Share-Extension im Safari zugreifen, die die 1Blocker X Regeln für exakt diese Seite anzeigen. Mit Klick auf Hide Element kann man über ein Browserfenster nicht erwünschte Elemente markieren und diese im weiteren Editieren der Regel auch verfeinern.

Preise und Verfügbarkeit

1Blocker X kostet im iOS App Store derzeit einmalig 5,49 Euro.

Zur Installation werden ein iPhone, iPad oder iPod touch mit iOS 11 oder neuer vorausgesetzt.

1Blocker X (5,49 €, App Store) →

Das etwas angestaubte 1Blocker Legacy kann dahingegen kostenlos getestet werden. Die Vollversion schlägt per IAP ebenfalls mit 5,49 Euro zu Buche.

Zur Installation wird iOS 9 oder neuer vorausgesetzt.

1Blocker Legacy (Kostenlos+, App Store) →

Darüber hinaus wird 1Blocker auch für den Mac angeboten.

Diese Version baut auf 1Blocker Legacy mit seinen knapp 50.000 Regeln auf, kostet im Mac App Store aktuell 10,99 Euro und setzt OS X 10.11 El Capitan oder neuer voraus.

1Blocker (10,99 €, Mac App Store) →

tl;dr

Vor 1Blocker X war mit gar nicht bewusst, dass Apple die Anzahl der Inhaltsblocker-Regeln limitiert und so die Entwickler gewis…
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macOS Tipp: EFI Firmware vom Mac auf Integrität prüfen

Als eine der besser versteckten Änderungen in macOS 10.13 High Sierra kann man die auf seinem Mac installierte EFI Firmware auf Konsistenz prüfen.

Das Tool namens eficheck wird auf allen mit High Sierra versorgten Macs einmal in der Woche automatisch hin Hintergrund ausgeführt. Dabei wird die Firmware gegen eine von Apple verwaltete “allowlist” geprüft.

Stimmen die kalkulierten Hashes überein, passiert nichts weiter. Gibt es ein Problem, kann man die Daten zur Prüfung direkt an Apple senden.

Die Allow List, gegen die das eficheck Tool die Firmware prüft, liegt übrigens lokal auf dem Mac und wird mit jedem Update von macOS (High Sierra) aktualisiert. Es muss also nicht zwangsläufig eine Verbindung zum Internet bestehen.

Von diesen automatisch im Hintergrund ablaufenden Checks abgesehenen, kann man das Tool auch per Hand über das Terminal starten. Es ist zugegebenermaßen sehr versteckt. Von den zur Verfügung stehenden Startoptionen ist –integrity-check wohl am wichtigsten.

/usr/libexec/firmwarecheckers/eficheck/eficheck --integrity-check

In diesem Zusammenhang sei auch noch mal an das Setzen eines Firmware Passwortes erinnert, damit man die Gefahr eines Angriffs von vornherein minimiert.

(via)

© Björn für aptgetupdateDE, 2018. | Permalink | No comment | Die Autoren bei Twitter: Björn, Oliver & aptgetupdateDE
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Removed in macOS 10.14 Mojave

Removed in macOS 10.14 Mojave

Nach der (berechtigten) Kritik an High Sierra scheint Apple mit macOS 10.14 Mojave den Mac wieder etwas in die Spur zu bekommen.

Nichtsdestotrotz möchte ich heute keine kleine Linkliste teilen, die zeigt was mit Mojave alles nicht mehr möglich ist bzw. was aus Mojave gegenüber vorherigen Releases entfernt wurde.

One other unmentioned point. Xcode 10 loses support for Subversion.

© Björn für aptgetupdateDE, 2018. | Permalink | No comment | Die Autoren bei Twitter: Björn, Oliver & aptgetupdateDE
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Im Test: Bluestein Watchpop · Nylon Armbänder für die Apple Watch

Es ist nun knapp acht Monate her, als ich mich auf das Experiment Apple Watch eingelassen hatte. Mein finales Fazit dazu unterschreibe ich nach wie vor.

Heute soll es allerdings um Armbänder gehen, die ja direkt bei Apple (sagen wir es ruhig unverblümt) abartig teuer sind. Eher zufällig bin ich dann bei der Recherche nach alternativen Anbietern auf den aus Deutschland stammenden Hersteller Bluestein gestoßen, von dem ich mir vor einigen Monaten auch schon ein rotes Lederarmband gekauft hatte.

Vor ein paar Wochen hat Bluestein nun seine Nylon Armbänder in der zweiten Generation veröffentlicht und ihnen den Namen Watchpop verpasst. Hier eine kleine Review 🙂

Generell ist zu sagen, dass die Watchpop Armbänder in den beiden zur Apple Watch passenden Größen 38 mm und 42 mm angeboten werden und sie für alle bisherigen Generationen der Uhr passend sind.

Farblich ist die Farbe Schwarz vorherrschend. Neben der komplett schwarzen Variante gibt es auch fünf Armbänder, bei denen der linke und rechte Rand farblich abgesetzt ist. Dazu wird noch eine weiße Version angeboten, die schwarze Ränder hat.

Der Ersteindruck nach dem Auspacken ist sehr gut. Die Armbänder sind geruchsneutral. Die Verarbeitung ist erstklassig. Ich möchte sogar behaupten, dass es keine bzw. kaum Unterschiede zu Apples Sport Loop Armbändern aus Nylon gibt.

Die Verschlüsse/Konnektoren sind aus Metall hergestellt und extrem passgenau. Hier steht nichts über.

Die Breite des Armbandes beträgt 2,4 cm. Dazu ist es ca. 26,5 cm lang und wiegt 12 g.

Am Arm fühlt sich das Band sehr angenehm an. Es gibt auch so gut wie kein Spiel, so dass die Apple Watch fest anliegt. Mitverantwortlich dafür sind auch die sehr stabilen Klettverschlüsse.

Wie bei diesen Nylonbändern üblich, steht die sportliche Trageweise im Vordergrund. Durch das atmungsaktive Material kann man auch problemlos joggen gehen. Feuchtigkeit bzw. Schweiß stellen kein Problem dar.

Möchte man allerdings mit der Uhr schwimmen gehen, sollte man vielleicht auf eines dieser Sportarmbänder aus Silikon setzen. Hier ist Nylon dann doch das falsche Material 😉

Preise und Verfügbarkeit

Bluestein verkauft die Watchpop Armbänder über den eigenen Webstore. Der Preis liegt aktuell bei 29,00 Euro. Hin und wieder gibt es auch Promos, die den Preis weiter purzeln lassen. Hier muss man einfach mal die Augen offen halten bzw. den Newsletter von Bluestein abonnieren.

-> https://bluestein.de/collections/watchpop -> https://watchpop.me

Darüber hinaus wird auch noch die erste Generation der Bluestein Nylon Armbänder für 19,99 Euro verkauft, was mal ein richtiger Schnapper ist.

tl;dr

Die Watchpop Armbänder bieten einen sehr guten Tragekomfort und sind auch qualitativ auf einem Niveau mit Apple.

Auch preislich sind die Armbänder sehr interessant. Erst recht wenn man sich farblich auf die letzte Generation für knapp 20 Euro einlassen kann.

aptgetupdateDE Wertung: (10/10)

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Neofetch · System Informations Tool für das Terminal

Wer schon immer einmal Informationen zum Betriebssystem, zur Desktop Umgebung, Themes, Icons u.v.m. im Terminal angezeigt bekommen möchte, sollte sich neofetch genauer ansehen.

Dieses kostenlose System Informations Tool kann per default auch Daten zum Kernel, zur Uptime oder verwendeten Hardware wie CPU, GPU oder RAM anzeigen lassen.

Wem das nicht genügt, kann das Ganze noch per eigener Konfigurationsdatei individuell anpassen… CPU Temperatur, IP Adresse, Festplatteninfos, Wetter, derzeit abgespielter Song u.v.m.

Die Möglichkeiten sind hier unglaublich vielfältig. Man muss sich halt nur ins Wiki einlesen 😉

brew install neofetch

Die Installation von neofetch kann über Homebrew erfolgen.

Neben macOS wird das Tool auch für diverse Linux Distributionen, BSD, Solaris, Windows, Android und iOS (Cydia) angeboten.

-> https://github.com/dylanaraps/neofetch

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Review: ForkLift 3 · Dual Pane Dateimanager für macOS (Gewinnspiel inside)

Da ich mit Apples Finder seit etlichen Jahren auf Kriegsfuß stehe, nutze ich unter macOS alternative Dateimanager.

Heute möchte ich ForkLift 3 genauer vorstellen, das seit gut einem Jahr mein persönlicher Favorit auf diesem Gebiet ist.

User Interface

Schon bei so vermeintlich simplen Dingen wie einer Oberfläche wird der Unterschied zum Finder deutlich.

FL unterstützt eine horizontale und vertikale Zwei-Seiten-Ansicht.

Dazu kann man sich eine integrierte Vorschau zu verschiedenen Dateitypen anzeigen lassen. Textdateien lassen sich in diesem Vorschaufenster sogar direkt editieren.

Über den jeweiligen Seiten ist die Path Bar zu finden, die den aktuellen Dateipfad anzeigt. Zum schnellen Navigieren können die einzelnen Elemente der Path Bar angeklickt werden.

Zum Anzeigen aller derzeit verbundenen Geräte oder Server genügt ein Klick auf das Icon der Path Bar.

Auch bei den Darstellungsoptionen ist FL flexibel aufgestellt.

Je nach Ansicht (Liste, Spalte oder Symbole) sind unterschiedliche Optionen verfügbar, die entweder pro Ordner bzw. Tab oder generell als Standard verwendet werden können.

In der Seitenliste können favorisierte Ordner, Dateien, Apps, Laufwerke oder auch Server abgelegt werden. Das Ganze wird in Gruppen organisiert.

Favoriten und Gruppen werden unten links über das Plus-Zeichen erstellt. Ist bereits eine Gruppe vorhanden, kann man Ordner & Co. auch per drag-and-drop zuordnen. Außerdem ist ein Umbenennen, Editieren oder Löschen von Favoriten per Kontextmenü möglich.

Möchte man das Ganze etwas bequemer angehen, empfiehlt es sich den Favoriten-Manager zu nutzen.

Auch hier kann man wieder per Kontextmenü mit den Favoriten interagieren oder über das Plus-Zeichen neue erstellen.

Mit der Aktivitäten-Anzeige kann man über die Symbolleiste seine Datentransfers im Blick behalten, sie umordnen oder sogar pausieren.

In den FL-Einstellungen kann man zudem die maximalen Bandbreiten sowie gleichzeitigen Übertragungen festlegen, um beispielsweise hohen Serverauslastungen entgegenzutreten.

Darüber hinaus kann man die Symbolleiste umfangreich anpassen. Neben einer sehr guten Suche werden natürlich auch Tabs und Tags unterstützt. Es gibt eine Dropbox Integration, die über das Kontextmenü einen Dropbox Link in die macOS Zwischenablage kopiert.

Außerdem kann man Dateien über das normale macOS Share Menü mit anderen Apps (Mail, iMessage, Notizen, Twitter, Facebook & Co.) teilen oder auch Dienste nutzen.

File Management

Neben normalen Dingen wie Dateien oder Ordner öffnen, erstellen, kopieren, verschieben oder löschen ist auch ein Konfliktmanagement in FL integriert. Man kann sogar zwei Verzeichnisse mit identischen Namen zusammenfügen.

Eines der komfortabelsten Features von FL nennt sich Quick Open und kann jederzeit per ESC-Taste gestartet werden.

Dahinter vergibt sich im Prinzip eine Art Schnellstarter nach dem Vorbild von Alfred oder LaunchBar. Neben dem Starten von Apps kann hier auch auf die in der Sidebar definierten Favoriten oder Menüleistenbefehle zugegriffen werden

Ein ähnliches Feature verbirgt sich hinter Quick Select, das über den Shortcut Cmd-S erreicht wird.

Hier kann man Daten nach Datei- oder Ordnername, vergebenen Tags oder Dateierweiterung suchen und einer Auswahl hinzufügen bzw. entfernen.

Dazu lassen sich Aliases und Symlinks erstellen. Neben Quick Look, gibt es zur Versionsverwaltung auch Git-Support. Man kann Dateiarchive als Ordner behandeln und so deren Inhalt anschauen. Über ein Feature namens synchronisiertes Browsen ist die Navigation in der Zwei-Seiten-Ansicht auf beiden Seiten identisch. Auf diese Weise kann man beispielsweise sehr einfach Dateien oder Verzeichnisse zu einem verbundenen Backup Server vergleichen.

Und apropos Vergleich: Auch für den Dateivergleich liefert ForkLift Möglichkeiten; sofern man Tools wie FileMerge (Xcode), Kaleidoscope, Beyond Compare oder Araxis Merge installiert hat. Ein eigenes Tool liefert FL leider nicht mit.

Remote Connections

Eine der großen Stärken von ForkLift ist seit jeher das Remote Connection Management, so dass man im Prinzip auf weitere Tools, die sich mit FTP & Co. beschäftigen, verzichten kann. FL unterstützt folgende Protokolle: FTP, FTP TLS, SFTP, WebDAV, WebDAV HTTPS, Amazon S3, Backblaze B2, Google Drive, Rackspace Cloud Files, SMB, AFP, NFS und VNC.

Die Basisinformationen werden im schon erwähnten Favoriten-Manager eingegeben. Durch die erstellen Gruppen in der Seitenleiste kann man seine Server wunderbar sortieren und hat sie immer griffbereit.

Außerdem unterstützt ForkLift Remote Editing. Man muss Dateien also nicht mehr herunterladen, editieren und wieder hochladen, sondern kann sie direkt ohne Umwege auf dem Server bearbeiten.

Bei Verbindungsproblemen kann man der Sache mit den von FL angelegten Log-Dateien auf den Grund gehen. Dazu kann man sich für verschiedene Protokolle einen Direktlink auf eine Datei ode…
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CotEditor · Texteditor für macOS

Wer noch auf der Suche nach einem schlanken, nativen Editor für Klartext, Quellcode oder strukturierte Texte ist, sollte sich den CotEditor etwas näher ansehen.

Seitdem wir das Tool Ende 2014 erstmalig erwähnt hatten, ist viel passiert. Mit Version 3 erfolgte u.a. die Migration von Objective-C zu Swift.

Zu den weiteren Highlights dieser quelloffenen Software zählen Syntaxhervorherbung für über 50 voreingestellte Sprachen, ein Suchen und Ersetzen über reguläre Ausdrücke, ein automatisches Backup, eine automatisch erzeugte Gliederung zur schnellen Navigation, ein Zeicheninspektor, ein Modus für vertikale Textanordnung, diverse Unicode-Normalisierungen oder die Steuerung per Skript.

Für die Auflistung aller Features lohnt sich definitiv ein Blick auf die Homepage des Editors. Der Quellcode kann bei GitHub studiert werden. Wem der Direktdownload (bei GitHub) nicht liegt, kann das Tool auch über den Mac App Store installieren.

Zur Installation wird OS X 10.11 El Capitan oder neuer vorausgesetzt.

CotEditor (Kostenlos, Mac App Store) →

(reminder by)

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Dark Mode

Aus aktuellem Anlass…

Heute Abend dann ab 19 Uhr im Livestream 😉 #wwdc

(via)

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Review: Cardhop · Kontakte Management App für macOS (Gewinnspiel inside)

Apple liefert mit macOS schon eine Reihe von Apps aus, die das Leben im Alltag erleichtern. Leider sind viele dieser Apps nicht wirklich zu Ende gedacht bzw. funktional recht eingeschränkt, so dass Anbieter von Drittsoftware Abhilfe schaffen müssen.

Für das Adressbuch bzw. die Kontakte möchte ich daher Cardhop detaillierter vorstellen.

Cardhop stammt vom gleichen Entwickler wie die Kalender- und Erinnerungen App Fantastical. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass sich Cardhop nach dem Starten als aufklappbare Menüleisten App entpuppt, die aber auch von der Menüleiste entkoppelt genutzt werden kann.

Sofern man nun den Zugriff auf Apples Kontakte App gewährt, werden alle dort hinterlegten Kontakte auch in Cardhop angezeigt. Die Quelle (iCloud, Google, Facebook…) ist dabei unerheblich.

Ansonsten kann man sich auf Klick im linken Bereich alle bestehenden Kontaktgruppen sowie im rechten Bereich anstehende Geburtstage und kürzlich genutzte Kontakte anzeigen lassen.

Neben dem hier im Screenshot zu sehenden dunklen kann in den Einstellungen der App auch ein helles Design aktiviert werden.

Kontakte suchen, hinzufügen und editieren

Ähnlich wie Fantastical hat auch Cardhop einen integrierten Parser. Dieser erkennt dieses Mal aber keine Erinnerungen oder Kalender Events, sondern Kontakte.

Man kann also in mehr oder weniger natürlicher Sprache oder einfach hintereinander weg Kontaktdaten in die App eingeben und Cardhop sortiert diese Daten automaisch den einzelnen Feldern zu.

An Sprachen werden derzeit Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch und Japanisch unterstützt.

Wird dann doch irgendwann einmal etwas nicht richtig erkannt, kann man das Etikett entweder per Hand anpassen oder per Keyword vor dem eigentlichen Wert erzwingen.

Gerade letztgenannte Methode ist sehr wirksam wenn man zur Verwechslung neigende Telefon, Social Media oder Messenger Daten eingeben möchte.

Gleiches gilt natürlich auch für das Editieren von bestehenden Kontaktdaten. Hier gibt man zunächst den Namen, gefolgt von der Änderung oder Ergänzung ein.

Für das schnelle Hinzufügen von Kontaktdaten von Webseiten oder aus E-Mails gibt es noch einen entsprechenden Dienst, der auf verschiedene Art und Weisen (Kontextmenü, Schnellstarter etc.) gestartet werden kann.

Auch hier interpretiert der Parser die Daten und ordnet sie den passenden Feldern zu.

Zu guter Letzt, aber das ist vielleicht logisch, kann man Kontakte selbstverständlich auch suchen.

Interaktionen

Neben dem eigentlichen Anzeigen der Kontaktdaten, kann Cardhop mit diesen auch interagieren.

Das Ganze läuft ähnlich wie bei Schnellstartern (Stichwort: Alfred oder LaunchBar) über Keywords ab, die in allen von Cardhop unterstützten Sprachen funktionieren.

Man muss sie schlussendlich nur wissen und kann auf diese Weise recht schnell jemanden anrufen (inkl. Videoanruf), Nachrichten schreiben (iMessage, SMS), Mails versenden (funktioniert auch für Kontaktgruppen), Tweets absetzen, Wegbeschreibungen anzeigen, Webseiten aufrufen oder oder oder…

Sind mehrere Telefonnummern, Twitteraccounts oder E-Mail Adressen hinterlegt, wählt man das Richtige über die Pfeiltasten aus.

Während übrigens für E-Mails, Webadressen oder Nachrichten jeweils die in macOS festgelegte Standardsapp startet, kann man diese für Twitter und Navigation direkt in den Einstellungen von Cardhop festlegen.

Für Twitter wird die macOS Funktionalität sowie die Apps Twitter, Tweetbot und Twitterrific unterstützt. Bei den Karten sind es derzeit Apple und Google Maps.

Wichtig sind vielleicht noch die Keywords groß und kopieren.

Beim ersten wird ein ausgewähltes Attribut großflächig auf dem Bildschirm dargestellt; beim letzten in die macOS Zwischenablage kopiert (für Adressen nicht ganz uninteressant).

Auch hier kann man wieder über die Pfeiltasten zum richtigen Attribut navigieren oder es direkt über die Eingabe lösen.

Darüber hinaus kann man über diese Keywords auch Daten verarbeiten, die nicht Bestandteil eines Kontaktes sind.

Interessant ist dieses Feature für Telefonnummern, die über Worte kodiert sind. So etwas findet man zwar eher in den USA; funktioniert mit Cardhop aber auch hierzulande.

Schnell-Aktionen

Von den Interaktionen über Keywords angesehen, gibt es auch Schnell-Aktionen.

Das sind im Prinzip vier kleine Icons rechts neben jedem Kontakt, die per default eine Nachricht, E-Mail, Anruf oder Videoanruf zulassen.

Man kann die Schnell-Aktionen auch individuell anpassen, indem man einen Kontakt markiert und im Detailfenster mit einem Rechtklick und Kontextmenü die Zuweisung eines Icons ändert.

Möchte man die Schnell-Aktionen global für alle Kontakte ändern, führt der Weg wieder in die Einstellungen von Cardhop. Auch hier kommt wieder mit Klick auf das jeweilige Icon ein Kontextmenü zum Vorschein, über das die Anpassung läuft.

Hier sieht man übrigens auch, dass man für Anrufe entweder ein iP…
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Clock Bar · Uhrzeit in der Touch Bar anzeigen lassen

Hin und wieder erreichen mich Fragen, die sich um das Anzeigen der Uhrzeit in meiner Touch Bar drehen. Wie schon mehrfach geschrieben setze ich seit über einem Jahr auf eine mit BetterTouchTool selbst erstellte Touch Bar und bin somit in der Anzeige extrem flexibel.

BTT erfordert auf Seiten der Konfiguration leider etwas Einarbeitungszeit. Zudem ist das Tool keine Freeware mehr. Wer dennoch die Uhrzeit in seiner Touch Bar anzeigen lassen möchte, sollte sich Clock Bar genauer anschauen.

Diese kostenlose App platziert sich nach dem Starten im Control Strip und kann wahlweise das 12- oder 24-Stunden-Format anzeigen.

Dazu kann man der Uhr einen farblich anderen Anstrich verpassen.

Der Quellcode zu Clock Bar ist bei GitHub zu finden. Zur Installation sollte natürlich ein MacBook Pro mit Touch Bar vorhanden sein.

-> https://github.com/nihalsharma/Clock-Bar

Abschließend vielleicht noch mal meine aktuelle Touch Bar, die ich mit BetterTouchTool erstellt habe. Hier hat die Uhr dann doch noch mal eine etwas andere Qualität 😉

(via)

© Björn für aptgetupdateDE, 2018. | Permalink | No comment | Die Autoren bei Twitter: Björn, Oliver & aptgetupdateDE
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